20.09.2009 – POD – Picture of the Day „Schiff auf der Wiese“

20. September 2009

Heute Nachmittag starteten Bernhard und ich zu einer kleinen Ausfahrt bei schönem herbstlichen Sonnenschein.

Schon seit Jahren beobachte ich etwas Kurioses in der Nähe von Stallikon. In unregelmässigen Abstand befahre ich bei schönem Wetter die Strecke „Waldegg“ Richtung Türlersee. Das wachsame Auge erblickt direkt an der Bushaltestelle „Bleiki“ auf der rechten Seite neben einem Gehöft den ausgewachsenen Rumpf eines Segelschiffes. Das Schiff ist sogar auf map.search.ch und Google Earth zu erkennen. Schauen wir mal, wie lange das Schiff noch dort steht; denn es scheinen nur noch der Mast und die Segeln zu fehlen.


20.09.2009 – Thailand: König Bhumibol mit „Erkältung“ ins Krankenhaus eingeliefert

20. September 2009

AFP meldet soeben, dass der thailändische König Bhumibol Adulyadej ins Siriraj Hospital eingeliefert wurde. Der 81-Jährige werde zudem wegen einer „Erkältung“ mit Antibiotika behandelt. Er habe an Fieber sowie unter Müdigkeit gelitten und keinen Appetit mehr gehabt. Das Krankenhaus in Bangkok habe Bhumibol auf den Rat seiner Ärzte hin aufgesucht. Es sei aber alles „kein Problem“. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erklärte vor Journalisten, nach Angaben der Ärzte gebe der Gesundheitszustand des Königs keinen Grund zur Besorgnis.


16.09.2009 – Warum heisst die Schweiz eigentlich „Schweiz“?

16. September 2009

Gerade über Umwege gefunden auf der Website Basel-Landschaft:

Interessant ist, dass innerhalb der Eidgenossenschaft dieser Begriff (Schweiz) bis um 1500 nicht verwendet wurde. Die Eidgenossen konnten es sogar als direkte Beleidigung empfinden, als Schweizer bezeichnet zu werden. Bereits nach der Schlacht von Sempach begann eine regelrechte antieidgenössische Polemik von seiten der Habsburger und ihrer Verbündeten im Adel und in den süddeutschen Städten. In der Schlacht von Sempach war den Eidgenossen die Peinlichkeit geschehen, dass sie den gegnerischen Herzog Leopold, der aber immer noch ihr eigentlicher Landesfürst war, umgebracht hatten. Eine habsburgische Darstellung brachte dieses Ereignis in der pointierten Formulierung, Herzog Leopold sei „auf dem eigenen (Land) von den eigenen (Untertanen) um das eigene (Anliegen)“ umgebracht worden. In Streit- und Schmähschriften wie dieser wurden die Eidgenossen als Schweizer bezeichnet. In den darauf folgenden Auseinandersetzungen im 14. und 15. Jahrhundert wurden die Eidgenossen wiederholt als Schweizer verunglimpft. Im alten Zürichkrieg erklärte beispielsweise ein zürcherischer (d.h. in dieser Auseinandersetzung antieidgenössischer) Schulmeister, woher denn der Name „Schweizer“ komme: Sie wären von Karl dem Grossen in ihre unwirtlichen Landstriche verbannt worden, um für den Kaiser die Alpenpässe zu schützen, also für den Kaiser zu schwitzen und zu schuften, und vom „schwitzen“ leite sich ihr Name ab.

Es gibt noch viel mehr Interessantes zu lesen:

Der schwerwiegendste Vorwurf bezog sich auf das Phänomen, dass in der Waldstätte und im Berner Oberland das Besorgen des Viehs Männerarbeit war, ganz im Gegensatz zu den übrigen Regionen Mitteleuropas, wo Vieharbeit Frauenarbeit war. Die eidgenössischen Männer betrieben also eine seltsam weibliche Tätigkeit: Melken. Und in den antieidgenössischen Anfeindungen wurde sogleich die Erklärung dafür geliefert, weshalb die eidgenössichen Männer so gerne melken: Sie würden es nämlich mit ihren Kühen treiben! Das entsprechende Schimpfwort war „kuegyer“, neudeutsch „Kuhficker“, oder eben das heute noch bekannte „Kuhschweizer“.

Und schliesslich:

Die Wiederentdeckung der Helvetier als vermeintliche antike Ahnherren der Eidgenossen um 1500 erleichterte die Bezeichnung der Eidgenossenschaft. „Helvetien“ wurde vor allem in gelehrten, lateinischen Darstellungen der Eidgenossenschaft verwendet. Der erste einheitliche Staat der Eidgenossenschaft nannte sich dementsprechend 1798 auch „Helvetische Republik“. Erst das „Folgemodell“, d.h. der von Napoleon sanktionierte Staat von 1803, nannte sich „Schweizerische Eidgenossenschaft“. Das bedeutet, dass die Schweiz ihren Namen offiziell noch nicht einmal 200 Jahre trägt.

Sehr interessant, odrrr?


15.09.2009 – Kassensturz enthüllt: Rindsbraten vom Fisch aus Luzern

16. September 2009

Die Werbung eines Luzerner „Perry Marktes“ versetzte nicht nur die Kassensturz-Redaktion in Staunen. Zuerst vermutete man natürlich einen Druckfehler. Doch eine Mail nach der Sendung klärte auf. Man fuhr zur Metzgerei und liess es sich erklären: Der Fisch ist ein Stück Fleisch vom „Hinterteil“ eines Rindes („as Föddle“ = Füdli = Gesäss), welches der Form nach als „Fisch“ bezeichnet wird. Wieder was gelernt. Übrigens: Aus dem Rindsstück vom Fisch kann man einen Vogel machen – einen Fleischvogel!

Ein Fleischvogel ist übrigens die Schweizer Version einer Rindsroulade. Und nach näherer Betrachtung der Videobilder scheint es eher ein Stück des Oberschenkelgewebes zu sein. Also nicht „Füdli“, sondern „Pfödli“.


15.09.2009 – Die zweite Episode von „Big Trouble in Tourist Thailand“ ist online – Auswirkungen und Folgen der ersten Episode

15. September 2009

Gestern lief die zweite Episode der 8-teiligen Bravo-TV Serie der Reportage „Big Trouble in Tourist Thailand“ über die Flimmerkiste. Auf Youtube ist diese ebenso in 4 Teilen online:

Weitere Infos, Reaktionen und Berichtertattungen zur 1. Episode auf

Auf jeden Fall führte der erste Teil neben der Verhaftung des Jet-Ski-Verleihers „JJ“ zu verschiedenen Aktionen der Thailändischen Verantwortlichen:

1. Die im ersten Teil der Serie auf Koh Phangan festgenommene 19-jährige „Micha“ (Misha), welche mit einer geringen Menge Canabis festgenommen wurde, bekam sehr schnell ihre Verhandlung und wurde mit einer (milden) Strafe von umgerechnet 50 Britischen Pfund freigelassen. Neben der monitären Strafe wird sicherlich die „Urlaubsverlängerung“ um 3 Wochen in einem Gefängnis ein deutlicher Denkzettel sein.

2. Die Verantwortlichen von Koh Phangan werden nach eigener Ankündigung dafür sorgen, dass die berüchtigten „Full Moon Parties“ in Zukunft drogenfrei sein werden.

3. Wie oben bereits verlinkt „Phuket acts to clean up jet-ski woes“ lud der Bürgermeister von Phuket sämtliche Jet-Ski Verleiher zu einer Veranstaltung ein, auf welcher er ihnen unmissverständlich klar machte, dass er keine weiteren „Tourist Scams“ mehr akzepieren würde.

4. Auch am Bangkok Airport „Suvarnabhumi“ würden die Verantwortlichen verstärkt jegliche Touristenbelästigungen oder Vorkommnisse verfolgen. Hier kam es in den letzten Monaten zu sog. „Tax-Free-Scams“. (Touristen wurde Ware untergeschoben, anschliessend festgenommen, des Diebstahls bezichtigt und nur bei einer Zahlung einer hohen Summe freigelassen).

Nachlesen unter Phuket Wan


14.09.2009 – TV-Serienstart „Big Trouble in Tourist Thailand“ führt zur Verhaftung

15. September 2009

Schon der erste Teil der 8-teiligen Doku-Serien von Bravo TV über Thailand – ausgestrahlt in England am letzten Montag – schlägt hohe Wellen und führte schliesslich zu einer Verhaftung eines Jetski-Verleihers. Was war geschehen? Ein British Marine lieh sich einen Jetski aus. Als er diesen zurück brachte, liess der Verleiher verlauten, dass er diesen beschädigt hätte. Die Angelegenheit eskalierte schliesslich bis der Verleiher mit einer Waffe drohte. Dies vor der laufenden Kamera der Dokumentatoren.

Die erste Episode lief am Montag, 7. September um 22 Uhr (britische Zeit). „Big Trouble In Tourismus Thailand“ [Arbeitstitel] ist ein 8 x 60-Minuten-Fly-on-the-wall Serie von Vera Productions. Die gezeigten Szenen reichen von Drogenkonsum, dem organisierten touristischen Betrug, verschmähte LadyBoys, gewalttätige Auseinandersetzungen, Bordell, Bar-Schlägereien, brutale Morde, Straße Raubüberfälle und sexuelle Übergriffe.

Die Serie wird hauptsächlich vor Ort in den beliebten touristischen Brennpunkten von Koh Samui, Phuket, Bangkok, Pattaya und Chang Mai geschossen. Eine sehenswerte Geschichte ist die eines 19-jährige Mädchen, deren geplanter zwei Wochen Urlaub mit ihrem Freund sich dann zu einem zwei Jahre Aufenthalt verlängert, nachdem sie im Besitz von Cannabis bei einer der berüchtigten Vollmondpartys auf Koh Phangan festgenommen wird.

Zurück zum Jetski-Verleiher – „JJ“: Kurz nachdem der erste Teil der Doku-Serie in England über den Bildschirm flimmerte, wurde JJ von der Thailändischen Polizei verhaftet, weil er die British Marines mit der Waffe bedrohte.

UPDATE: Hier geht’s zu „Big Trouble in Tourist Thailand“ Teil 2


13.09.2009 – Warum Glühlampenverbot – Das Konsortium aus Wirtschaft, Politik und Medien

13. September 2009

Ich wollte schon vor langer Zeit einen Blogartikel zum Thema „Warum Glühlampenverbot – das Konsortium aus Wirtschaft, Politik und Medien“ verfassen. Kam aber bisher nicht dazu. Die Recherchen zum Artikel findet Ihr eben in den von mir gesammelten Bookmarks. Jeder kann sich nun selbst sein eigenes Bild oder seine eigene Meinung dazu machen. Die Texte sind bis auf den Schlussabsatz Zitate aus der darunter genannten Quelle:

Phoebus, das internationale Glühbirnenkartell mit Hauptsitz in der Schweiz, kontrolliert von der International General Electric Company, von OSRAM und den Associated Electric Industries of Britain. Phoebus (übersetzt: der Leuchtende), unbescheiden benannt nach dem Beinamen des griechischen Gottes Apoll, diktierte die Preise, bestimmte die Lebensdauer der Glühbirne und teilte die Weltmärkte unter sich auf.

Hier spricht der Aushilfshausmeister! – Der Kampf um die Glühbirne (G) – tazblogs

Am Phoebuskartell waren alle großen internationalen Hersteller von Glühlampen beteiligt (Weltmarktanteil > 80%), beispielsweise:

  • General Electric
  • Tungsram
  • Associated Electrical Industries (Nachfolger von Thomson-Houston)
  • Compagnie des Lampes
  • Osram
  • Philips

Wikipedia „Phoebuskartell“ http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6buskartell

Die Glühbirne: verehrt, verraten und verglüht
“Was für’n Leben, diese Glühbirne – wenn sie nur sprechen könnte und davon erzählen … Tja, wenn’s sonst nichts ist: Sie spricht.” So beginnt Thomas Pynchons Geschichte über die unsterbliche Glühbirne “Byron”, die den Häschern des Elektrokartells Phoebus S.A. entkommt und einen Aufstand der Glühbirnen gegen die Begrenzung ihrer Lebensdauer auf 1.000 Stunden plant.

blog.taz.de Hier spricht der Aushilfshausmeister

Ein stürzender, abstürzender Lichtträger aus unserer Gegenwart, ein idealistischer Prometheus, der mit ökonomischen Interessen der Lampenkartelle kollidierte, war der geniale Dieter Binninger, bis zu seinem Tod 1991 Geschäftsführer einer Weddinger Erfinderwerkstatt. Im Auftrag des Berliner Senats baute er 1976 eine Mengenlehre-Uhr für den Kurfürstendamm. Das Innenleben des heute vor dem Tourist-Information-Center im Berliner Europa-Center stehenden, sieben Meter hohen leuchtenden Zeitanzeigers besteht aus Hunderten von Glühlampen. Weil sie ständig durchbrannten, erfand Binninger, der die Kosten für die Auswechslung der Lampen selber tragen musste, eine Birne, die es auf eine phänomenale Lebensdauer von 150 000 Stunden brachte.
….
Am 5. März 1991 stürzte der mutige Lichtbringer nahe Helmstedt in einer einmotorigen Tobago B 10 unter mysteriösen und bis heute nicht geklärten Umständen tödlich ab. Auch sein Sohn und der Pilot kamen bei diesem Unglück ums Leben.

http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/…_gluehbirne_g/

Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Binninger

„Glühbirnenforscher“ Helmut Höge
Helmut Höges Werk zeichnet sich durch eine Reihe verschiedener Forschungsschwerpunkte aus. Darunter fallen zum Beispiel die von ihm selbst als „Pollerforschung“ oder „Glühbirnenforschung“ bezeichneten Gebiete. Letztere ist inspiriert durch Thomas Pynchons Roman Gravity’s Rainbow und Höges Beschäftigung mit Narva in den 1990er Jahren. Als Spezialist für Glühbirnentechnik beschäftigte er sich mit den verschiedenen Auswirkungen von kapitalistischer und kommunistischer Marktpolitik auf die Produktionsweisen von Glühbirnen. Dieser Arbeitsschwerpunkt mündete in „Kartellforschung“; noch seine Analysen des Siemens-Konzerns gehen in diese Richtung. 2001 erschien in Zusammenarbeit mit Peter Berz und Markus Krajewski Das Glühbirnenbuch im Verlag Edition selene.

http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_H%C3%B6ge

Die Glühlampenverschörung:
http://www.v-22.de/content/view/68/34/

Phoebus Nachfolge Organisation: International Electrical Association (Lausanne)
Prozess K. R. Mirow gegen BBC – Elektrokartell IEA (Arbeitsgruppe Dritte Welt – Bern)
The Continuing Cartel: Report on the International Electrical Association. Material compiled by B. Epstein, K.R. Mirow, R.S. Newfarmer, December 1979.
Mappe 1: Prozess Mirow/BBC: Kopien von verschiedenen Arbeitsdokumenten der IEA, 1963-1965.
Mappe 2: [The Monopolies and Restrictive Practices Commission:] Report on the Supply and Exports of Electrical and Allied Machinery and Plant, London 1957; [Auszug aus:] Report on International Electrical Equipment Cartels, 1948.
Namen: Mirow, Kurt R.
http://www.sozialarchiv.ch/Bestaende…44frameset.htm (Ar 44.40.4 Dokumentation II)

Das Glühbirnenbuch von Peter Berz (Autor), Helmut Höge (Autor), Markus Krajewski (Autor)
Aus dem Inhalt: Texte von Erich Fried und Alfred Sohn-Rethel, Warlam Schalamow über den Erfinder einer Glühbirnenaufbereitungsanlage für den GULAG Kolyma, Markus Krajewski: „Vom Krieg des Lichtes zur Geschichte von Glühlampenkartellen“, Ernst Bloch, Vilem Flusser, Arbeitergedicht aus Narva, der Berliner Lampendesigner Stiletto über Glühbirnen, der Kartellkritiker Mirow über Arbeitsweisen des Kartells, Gertrude Stein: „Dr. Faustus lights the light“, Thomas Pynchons Geschichte von Byron der Birne sowie Beiträge über Maxim-Edison, AEG-Siemens und die frühägyptische Glühbirne.
Glühlampenkartelle, über deren sofortige Entstehung Markus Krajewski konzentrierte Auskunft gibt, behindern Erich Fried in seiner Karriere als Glühlampenverbesserer. Helmut Höge hat den Dichter, der als 16-jähriger 1937 ein Patent für Blitzlichtbirnen anmeldete, interviewt. Auch der Berliner Erfinder Dieter Binninger, ebenfalls von Helmut Höge interviewt, wurde von Osram noch in den 80er-Jahren gehörig in die Mangel genommen. Denn Osram passte Binningers langlebige Glühbirne überhaupt nicht.

http://www.amazon.de/Das-Gl%C3%BChbi…/dp/3852661099

In Europa brennen allnächtlich 3,7 Milliarden Glühbirnen. Welch ein Markt!

Und noch etwas kommt hinzu. Die Lebenszeit einer Glühlampe ist abhängig von der Betriebsspannung. Diese wurde 1987 von 220 V allerdings auf 230 V angehoben.

Die Lebensdauer einer Glühlampe fällt mit steigender Lichtausbeute durch die höhere Glühfadentemperatur drastisch ab. Bei 2700 K erreichen konventionelle Glühlampen eine Standzeit von ca. 1000 Stunden, bei 3400 K (Studiolampen) von nur wenigen Stunden. Wie das Diagramm zeigt, verdoppelt sich die Helligkeit, wenn man die Betriebsspannung um 20 % erhöht. Gleichzeitig reduziert sich die Lebensdauer um 95 %. Eine Halbierung der Betriebsspannung (zum Beispiel durch Reihenschaltung zweier gleichartiger Glühlampen) verringert demnach zwar den Wirkungsgrad, verlängert aber die Lebensdauer um mehr als das Tausendfache.

Die Lebensdauer einer Glühlampe wird meist nicht durch gleichmäßiges Abdampfen von Wendelmaterial bestimmt, als durch das Durchbrennen an einer Stelle. Grund ist eine Instabilität, die mit der Zunahme des elektrischen Widerstandes mit der Temperatur zusammenhängt: Stellen des Glühfadens, die nur wenig dünner sind und sich beim Einschalten zunächst nur aufgrund der höheren Stromdichte schneller aufheizen, haben dann auch noch aufgrund ihrer Übertemperatur einen höheren Widerstand, heizen sich kuzzeitig extrem auf und verlieren dabei etwas Material durch Verdampfen. Beim nächsten Einschalten verschärft sich das Problem. Beim letzten Einschalten kann von der Unterbrechungsstelle sogar eine Bogenentladung im Füllgas ausgehen.
Eine Möglichkeit, die Lebensdauer zu verlängern, ist daher die Begrenzung des Einschaltstroms oder die in der Veranstaltungstechnik häufig angewandte Vorheizung (engl. Pre Heat) durch einen permanenten Stromfluss knapp unterhalb der Leuchtschwelle.

Glühlampe ? Wikipedia

Die Spannung 230 V wurde in der internationalen Norm IEC 60038:1983 als Standardspannung festgelegt. Bis 1987 betrug die Netzspannung in Deutschland 220 V mit einer Toleranz von ±10 %. Danach erfolgte zunächst eine Umstellung in mehreren Abstufungen auf 230 V +6 % und -10 %. Von 2009 an darf die Netzspannung von 230 V um ±10 % abweichen. Dann sind 207 Volt bis 253 Volt in der Toleranz möglich.

Netzspannung ? Wikipedia

Somit ist der vorzeitige Tod aller übrigen Glühlampen ab 2009 durch Anhebung der Netzspannung bereits vorprogrammiert. Dann kollabiert der Glühfaden an der vorgesehenen „Sollbruchstelle“ bereits etwas früher.

PS: Von Erich Fried stammt das Gedicht: „Was es ist“


12.09.2009 – Zitat des Tages: „Liebesgeschichten gehen nie gut aus…“

12. September 2009

.. entweder man trennt sich oder man heiratet!“

Jörg Schneider aus „Bliib uf em Teppich“ (SF1)


11.09.2009 – 80’s forever – Für ein Mal zu Gast in Schlieren @ Redfloor.

11. September 2009

80’s forever ist nicht einfach nur eine 80’s Party die sich damit zufrieden gibt, die immer gleichen 20 Mitgröhl-Hits, die man an jeder 80’s Party hört, auch noch zu spielen. Vielmehr haben die Macher den Anspruch, die Besucher an längst vergessene Songs zu erinnern oder den Musikliebhabern die Gelegenheit zu geben, Songperlen dieser Zeit nicht nur zu Hause, sondern im Rahmen einer Party zu hören und zu erleben.

80’s forever bringt jeden Song mit dem Original Videoclip.

Für einmal zu Gast im RedFloor Schlieren:
Freitag 11. September 2009 ab 22h

VJ Pete G & DZ

RedFloor – Wagistrasse 23 – 8952 Schlieren
Wettbewerb & weitere Infos: www.80sforever.ch

Bus Linie 31 bis Gasometerbrücke – Schlieren
Nachtbus N12 Abfahrt nach ZH 1.30h/ 2.30h/ 3.30h

Genügend Parkplätze vorhanden!


11.09.2009 – Die Schweiz in Musikvideos – Swiss architecture, land- & cityscapes featured in music videos

11. September 2009

Einen ganz extrem obergeilen Thread fand ich soeben bei Skyscrapercity durch den regelmässigen Newsleter. Titel: „Die Schweiz in Musikvideos – Swiss architecture, land- & cityscapes featured in music videos“. Es geht um (nicht nur) Schweizer Musik und die Locations der Drehorte in der Schweiz. Unbedingt näher reinschauen und verfolgen!

Man lernt zum Beispiel, dass Robert Miles (* 3. November 1969 als Roberto Concina in Neuchâtel) ein Schweizer Pop- und Dreamhouse-Musiker ist. Der Ohrwurm „Children“ landete 1996 in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz 1. Das entsprechende Musikvideo zeigt diverse Orte in er Schweiz und Frankreich. Wer hätte es gewusst? „Wham“ wählte als Location für „Last Cristmas“ Saas Fee aus. Phil Collins liess seinen „Wake up Call“ in Genf am Bahnhof und der Altstadt ausrufen. Und gleich nochmal die gleiche Stadt und die gleiche Location: „Bone Thugs N Harmony feat Phil Collins – Home“ für den Remix.

Dada ante Portas – bekannt durch „She cries for someone else“ – kommt aus Luzern und dreht unter Anderem in Pontresina. DJ Tatana – die Schweizer Top-DJane – drehte zum Beispiel im Winterthurer Sulzer-Areal. Lunik begann 1999 mit dem triphoppigen Erstling „Rumour“. Das Video zum Song „Static“ wurde auf der Gotthard-Passstrasse gedreht. Die Stimme von Jaël Krebs lieh sich DJ Tatana aus für „Always on my Mind“.

Die Location für den Song „Take me Home“ von „Kandlbauer“ ist die Zürcher Langstrasse. Auch in Zürich, nämlich vor dem Restaurant Waid, drehte „Radio 200000“ das Video zum Titel „Hose“. „Liricas Analas“ drehte das Video für „Siemis“ in der Felsentherme in Vals. „Ritschi – Probier mi doch mal us“ spielt im Zürcher Niederdorf. Und natürlich darf er auch nicht fehlen: Vico Torriani – La Pastorella 1995 Original von 1976 (Aufgenommen in Lugano). Und vieles mehr findet man in diesem Thread.

Also wie gesagt, unbedingt mal reinschauen und reinhören!