06.06.2008 – „Das EM08 Weekend“ oder „Public Viewing zu Hause mit vielen Gästen“

8. Juni 2008

Schon am Freitag begann unser „EM08 Weekend“. Unsere Gäste für Freitag – Olivia und Jeannine – kamen mit ein wenig Verspätung. Frau hatte sich ein ganz leicht im Aargau verfahren. Mike und ich lernten die beiden im Frühjahr in Lamai kennen, als wir mit dem Sammeltaxi zur „Escape“-Party fuhren. Somit kochte ich natürlich etwas Thailändisches: Chicken Sweet and Hot with „Flied Lice“. Ja, ich kann kochen – wenn ich will 🙂

Natürlich mussten beide den SBW-Visums-Antrag ausfüllen, bevor sie bayerisches Territorium betreten durften. Olivia brachte mir weitere schöne Pflanzen thailändischen Ursprungs für meine Sammlung mit. Eine Curcuma Cyanensis (Gelbwurzel, Gelbwurz, indischer Safran) und eine Adenium Obesum (Wüstenrose). Ausserdem eine Efeutute für mein „Experimental-Projekt„. Wir liessen es uns schmecken und plauderten viel. Gegen Mitternacht starteten die beiden Ladies wieder mit dem Versprechen demnächst wieder vorbei zu schauen.

Am TagX – EM08 Beginn – fuhren Mike und ich zuerst einmal zum Einkaufen. Martin kündigte sich kurz nach dem Frühstück – gegen 13 Uhr an und fuhr gleich mit. Auf der Liste standen neben einem Holzkohlegrill eben Lebensmittel für die Gäste der nächsten beiden Tage.

Zuerst hissten wir zum ersten Mal feierlich die Bayerische Staatsflagge. Diese kaufte Mike auf der Warendult in Regensburg. Die Stange dazu im Jumbo. Dort machten wir ein „Schnäppchen“: Einen Schlauchwagen, den Martin und Mike sofort zusammen bauten. Währenddessen richtete ich meinen „Nudelsalat ala Pan“ her.

Gegen 17 Uhr kam Chrigel an und brachte die T-Bone-Steaks mit, welche Bruder Martin Tags zuvor frisch „geschlachtet“ hatte. Um 18 Uhr begann dann die EM08 mit dem Spiel Schweiz gegen Tschechien, das die Schweiz prompt verlor, natürlich vollkommen unglücklich.

Nachdem die beiden Mädels – Moni und Tina – mit erheblicher Verspätung (Navigationsgerät wäre toll!) eintrafen, konnten die hungrigen Männer endlich den heissen Grillrost mit den Steaks belegen. Nein, nicht alle gleichzeitig: Martin übernahm das Grillen fachmännisch.

Vor dem zweiten Spiel (Türkei – Portugal) schlugen wir gewaltig zu – Essens-mässig! Anschliessend wurde es recht lustig.

Aber das sollte noch nicht das „Letzte“ sein. Spät – sehr spät – erreichten schliesslich Mam, Uschi und Willy noch das Ziel. Sie trafen irgendwann nach Mitternacht ein. Und brachten Mike’s neues Bett und viel Gaudi mit.

Wir plauderten und blödelten bis spät in die Nacht.

Nachdem Uschi und Willy am Sonntag zu Fuss die Umgebung erkundeten, gab es es ein anständiges, kräftiges Frühstück (gegen Mittag). Anschliessend bauten wir gemeinsam Mike’s neues Bett auf.

Während die einen sich verabschiedeten, traf der nächste hohe Besuch bei den Sperlix-Brothers ein: Sperlich Tom mit Gattin Edith. Letztere brachte einen leckeren Schochki-Chuchä mit. Natürlich ging es sofort an das Ausfüllen des SBW-Visums. Dann erwarteten wir bei Chüppli und Bier den Anpfiff zum ersten Sonntag-Spiel: Österreich erwartete Kroatien – und verlor.

Wir freuten uns auf das nächste Spiel mit bayerischer Beteiligung: Deutschland – Polen. Schweinsteiger bereitete das 2:0 vor. Podolski traf gleich zwei Mal. So ging unser „Public Viewing EM08 Weekend“ zu Ende.


06.06.2008 – VOD Video of the Day „EM08 – Let the Games begin!“

7. Juni 2008

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05.06.2008 – Projekt „Thai River“ – Überlegungen und Netzfundstücke

6. Juni 2008

Ideensammlung zum „Thai River„: Es sollten nur thailändische Pflanzen enthalten sein. Eventuell Mangroven; z.B. „Rote Mangrove (Rhizophora mangle), Orientalische Mangrove (Bruguiera gymnorrhiza), Orange Mangrove (Bruguiera cylindrica)„. Angeblich filtern Mangroven die Giftstoffe aus dem Wasser. Genauso, wie die dereinst nach Thailand eingeschleppte und zwischenzeitlich zum Designrohstoff aufgestiegenen Wasserhyazinthen. Auf der Regensburger Dult kaufte ich mir einen Blumenbehälter aus verwobenen Wasserhyazinthen. Ähnlich sieht es mit „Zyperngras“ und „Efeutute“ aus. Die Wurzeln der Pflanze hängen in das Aquarium und enziehen so dem Wasser „Giftstoffe“, wie z.B. Nitrat.

Für die Bepflanzung fand ich die „Thailand Wasserlilie (Crinum Thaianum)“, „Daonoi -Kleiner Stern- (Pogostemon helferi)“, „Red Tiger Lotus (Nymphaea Zenkeri)“, und Java Moos.

Sehr interessant ist die Tatsache, dass die getrockneten Blätter des „Seemandelbaumes“ oder „Katappenbaum“ (Terminalia catappa) in Thailand bei Fischzüchtern – speziell bei den Siamesischen Kampffischen und Garnelen – zur Gesundheitspflege (antiseptisch) eingesetzt werden. Noch interessanter ist die gefundene Information, dass eigentlich nur 70-80 Prozent der Samen auskeimen. Aber am interessantesten ist, dass für eine „Mutterpflanze“ des Seemandelbaumes 100 Euro (!) auf einer Website verlangt werden. 10 Blätter kosten im Auktionshaus Ricardo 9 CHF.


04.06.2008 – Projekt „Waterworld II: Garnelen im Glas“ – aktueller Stand

5. Juni 2008

Tja, aller Anfang ist schwer. Die im Qualipet gekauften Amano-Garnelen sind leider in einen anderen Zustand gewechselt: Den unsichtbaren. Somit befinden sich im „blauen Windlicht“ momentan nur der Schwarm „rote Neon“. Aber man lernt ja dazu. Somit suchte ich Kontakt zu einem Profi – und fand diesen in Form von Reto via Garnelen-Forum (CH). Über seine Website bietet er diverse Zwerg-Garnelen aus eigener Zucht zum Verkauf an. Per Mail kontaktiert, vereinbarten wir am Sonntag Abend einen Abholtermin.

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Somit erstand ich jeweils ein Dutzend „Red Fire“ und „White Perl“ im jugendlichen Alter nebst einem Büschel Wasserpflanzen. Diese „wohnen“ nun seit Sonntag vorübergehend in einem grösseren Deko-Einweckglas.

Es regnete die letzten Tage in Strömen. Und so sammelte ich Regenwasser – eigentlich für die Grünpflanzen in der Wohnung. Da ich vermute dass meine erste Besatzung Amanos an „Überkalkung“ verstorben sind (weisse milchige Verfärbung), dürfte angenommen werden, dass das Leitungswasser die Schuld trägt. Deshalb füllte ich das vom Transport im Beutel befindliche Wasser mit Regenwasser auf. Auch das Wasser im „blauen Windlicht“ ergänzte ich mit Regenwasser.

Garnelen scheinen nicht nur Algen und die im Glas befindliche Grünpflanze pausenlos zu verspeisen, sondern alles was nicht niet und nagelfest ist. So fand ich eine Futterliste im Internet, die Obst, Gemüse und Grünzeug enthält. Darunter z.B. „Brennnessel, vorher mit heissem Wasser abgebrüht, um die Nesseln weicher zu machen“. Brennessel wächst hier in Jonen gleich ein paar Schritt weit am Waldesrand. Und es schmeckt ihnen tatsächlich.

Nun „schau mer amal“, ob wir am Wochenende das Projekt „Thai River“ in Angriff nehmen können.


31.05.2008 – Bilder und Bericht „Party Herbstzeitlosen“ im Provitreff

2. Juni 2008

Der Provitreff wird immer mehr zu unserer Stammadresse. Die Vorzüge sind einfach erklärt: Angenehme Atmosphäre, getrennter Bar/Lounge-Bereich von der kleinen übersichtlichen Tanz-„Arena“, direkter Zugang zum Garten direkt an der Limmat und: Ein Töggelikaschte! Letzteren belegte die Clique fast durchgehend an diesem Abend. Hinzu kam noch, dass die Musik zumindest an den „Herbstzeitlosen„-Parties hörbar und tanzbar ist – ebenso fast durchgängig.

Mike und ich wanderten von der überhitzten „Denner Superdiscount Party“ das Stück zur Limmat zu Fuss. Wir genossen den lauen Abend bzw. die laue Nacht – es war bereits kurz vor Mitternacht, als wir im Provitreff ankamen. Stephan stand bereits die Griffe fest in der Hand am Töggelikaschte und spielte hochkonzentriert. P@ und Ann kamen aus der Tanzarena zur Begrüssung und lachten uns aus, weil wir auf der SDDP waren. Naja, so schlimm war das auch wieder nicht.

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P@ „feuert“ mir eine! Deniz zeigt zuerst die kalte Schulter

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.. und dann das neue Tattoo. Bei Anne krabbelt derweil ein Gecko über die Niere
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Rosie und Marcel alias „Huggi“ im Vollkörperkontakt-Dancing
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Während Deniz und Rosie nett lächeln… .. „derblecken“ mich P@ und Anne

Deniz kam wenig später dazu und ich entdeckte ihr neues Tattoo auf ihrer Schulter. Spasseshalber versuchte ich es mit Spucke und Daumen abzuwischen, was natürlich nicht ging. Dafür ging ich auf Tattoo-Jagd bei Anne und bekam ein Motiv gezeigt 🙂 Dann entbrannte ein regelrechtes EM08-Vorbereitungs-Training am „Kicker“, während Anne und Mike mit der Deko in der Hand wild über französische Fachbegriffe in der Männer- und Frauenwelt diskutierten. 

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Rosie und P@ drehen am Rad *äh* an den Stangen Stephan und P@ extrem konzentriert
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Rosie mit Feingefühl und P@ mit ausbaufähigem Abwehrverhalten Die Frage: Was hat der 30. Geburi mit Kochen zu tun hat, blieb allerdings offen.
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Darf ich vorstellen: „Darth Anne“ und „Mike Skywalker“ (Ich bin Deine Schwester *röchel* *hüstel* *räusper* Ich nix Mutter! Du Sohn! Odrrr?)
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Rosie schnappschusst P@ mit ihrem neuesten Spielzeug. Rosie und Marcel alias „Huggi“ beim Füsse-Ausschütteln
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Rosie und PeterPan (Pic One) Rosie und PeterPan (Pic Two)

Auch Rosie und Huggi duellierten sich paarweise am Töggelikaschte und massen sich mit dem ein oder anderen Paar auf der Gegenseite. Ab und zu schauten wir in den locker gefüllten Tanzbereich und schüttelten unsere Beine aus. Alles in allem eine gelungener Abend auf einer tollen Party in einer optimalen Location. Gegen 4 Uhr verabschiedeten sich Mike und ich und wir wanderten zurück zum Parkhaus, um unser Auto „auszulösen“. Gemütlich fuhren wir nach Hause. Im Osten graute bereits der Morgen – und der Neumond gab mit dem klaren Himmel dem Abend einen perfekten Ausklang.

Links zum Artikel:


31.05.2008 Bilder und Bericht „Denner Superdiscount Disco Party“

2. Juni 2008

Also: Steve, Olivia und Jeanine meldeten per SMS, dass sie auf die „SDDP“ gehen würden. Wir planten ja eigentlich die Party ausfallen zu lassen und gleich die „Herbstzeitlosen“ im Provitreff anzusteuern. Aber was soll’s. Wir fuhren in die Stadt und parkten im Parkhaus Pfingstweidstrasse. In der Stadt war gegen 23 Uhr die Hölle los. Der Kreis 5 unter der Hardbrücke brodelte nur so. Klar, es war ein schöner warmer lauer Sommerabend. Und es schien, dass sämtliche angrenzende Kantons inkl. „Tiefer-Lauter-Breiter“-Fahrzeuge durch die Strassen pendelten.

Wir erreichten das Maag-Areal, welches im Eingangsbereich mit Denner-Flaggen und hellen Strahlern nicht zu verfehlen war. Vor der Eingangstür befand sich ein „brennend heisser Würstlstand“, an welchem der um Eintritt anstehenden oder auf Kollegen wartenden mit einer heissen Cervelat die Zeit verkürzen konnte. Wir stellten uns an. Der Veranstalter sorgte diesmal für genügend Bekleidungsabgabefläche – sprich Garderobe. Aber bei dem Wetter liefen die Gäste eher ohne überschüssige Bekleidung herum. Wir stellten uns an der längeren Schlange an, bis wir merkten, dass hier die geladenen Gäste auf der Gästeliste anstanden. (???)

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Somit reihten wir uns an der „normalen“ wesentlich kürzeren Schlange ein – und: Wir trafen auf Olivia und Jeanine. Hätten wir vorher vereinbart uns dort zu treffen, es hätte bei dem Andrang nie geklappt. Zufälle helfen. Wir bezahlten den Eintrittspreis (8,95 CHF) und betraten die grosse Tanzarena. Von „Tanzenden“ konnte aber keine Rede sein. Es war drückend warm in der Halle. Somit entschlossen wir uns erst einmal für Getränke zu sorgen.

Mike bestellte Bier und für die Mädels das Standard-Mode-Getränk „Wodka-Redbull“. Dann durchwanderten wir die Halle, kamen aber nicht weit. Die gesamte Party stand unter dem „EM08“-Motto. Auf dem VIP-Podest stand ein Fussballtor in welchem wiederum ein paar Fussbälle hingen, an der Decke grosse Fahnen mit Köbi Kuhn. Zuerst traf Olivia einen Kollegen und dann fand Jeanine eine Kollegin, welche sie offenbar schon länger nicht mehr gesehen hatte oder beide waren noch nicht bei den täglichen 50.000 Worte angekommen 🙂

Als Mike und ich jeweils den letzten Schluck aus der Bierflasche nahmen, entschlossen wir uns nach nur einer Stunde die „heiligen“ extrem warmen Maag-Hallen zu verlassen und wieder an die frische Sommernachtluft zu gehen. Somit verabschiedeten wir uns zumindest von Jeanine und ihrer verwundert dreinblickenden Kollegin. Olivia blieb im Menschengewirr verschollen. Auf der Strasse unter der Hardbrücke war immer noch die Hölle los. Wir steuerten den „Provitreff“ an, um an der sicherlich gemütlicheren und besser belüfteten Party der „Herbstzeitlosen“ den Stammteil der „Clique“ zu treffen.


01.06.2008 – Schweizer Wahlsonntag: Demokratie siegt, SVP verliert

1. Juni 2008

Nicht nur, dass die SVP ihrer Meinung nach Abtrünnige ausschliessen möchte (1) und sich somit für die nächsten Wahlen selbst schwächt, nein, nun steckte die Partei gleich drei Schlappen an einem Tag ein. Die als „Einbürgerungsinitiative“ getarnte Beschneidung des Schweizer Rechtstaates wurde vom Wahlvolk klar abgeschmettert.

Es wird keine „Schweizermacher“ mehr in der Schweiz geben. 25 Kantone stimmten mit „Nein“ – nur der Kanton Schwyz nahm das Votum positiv an. 44,1 % der Wahlbürger nahmen an den Abstimmungen teil

Interessant finde ich die Reaktion der SVP-Führung: „Man hätte mit der Ablehnung des Entscheides gerechnet“. Werden hier absichtlich und vorsätzlich Volksgelder verschleudert? Was kostet so eine Initiative? Wer soll das bezahlen?

Auch die Presse im angrenzende Ausland beobachtet die Aktivitäten der eigenartigen Partei nicht ohne das Quäntchen Ironie.

Links zum Thema

Hintergrund:
SF Tagesschau: Die SVP Saga 07/08

Fusszeichen:

(1): Der SVP-Zentralvorstand hat am Sonntag (01.06.2008) beschlossen, die Graubündner Tochterpartei auszuschließen. Der Beschluss wurde mit 81 zu fünf Stimmen gefasst. Hintergrund ist der Streit um die Graubündner SVP-Politikerin Eveline Widmer-Schlumpf, die im Dezember gegen den Willen der Bundes-SVP in die Schweizer Regierung gewählt worden war. Eine Mitte-Links-Mehrheit im Berner Parlament hatte so die Wiederwahl des offiziellen SVP-Kandidaten Christoph Blocher verhindert.

PS: Das wäre so, als würde die SPD die Tochterpartei in Hessen aus der Partei ausschliessen. Undenkbar. Aber wahr.