Da mich die penetrante Werbung, die unpassenden Profil-Vorschläge und Beiträge hin Unbekannten, die Kommentare dazu. Es nervt. Ausserdem ist die Suche meiner eigenen Beiträge und Fotos bei Facebook nicht mehr möglich.
Deshalb hin ich mittlerweile viel weniger in Fratzenbuch und schreibe wieder mehr in diesem Blog, wie man unschwer feststellen kann.
Nun habe ich recherchiert und herumgefragt, ob es Alternativen gibt. Ohne Werbung, man sieht nur die Beiträge von den Kollegen und – innen. Und man findet auch seine eigenen Beiträge wieder.
Der Tipp von „Super-Mario“ war gestern: eYou. Dort habe ich mich dann mal angemeldet und probiere es jetzt aus
Wer ebenso eine Alternative zu Facebook sucht, der kann es ja auch mal versuchen. Hier geht es lang!
Die Begründung ist bei allen wortgleich, das Timing ebenso: Am Montagmorgen haben SPD, Grüne und Linke ihren Abschied vom Kurznachrichtendienst X verkündet. »X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken«, heißt es in den Tweets. »Politische Debatten leben vom Austausch, der Menschen erreicht & informiert. X hingegen fördert zunehmend Desinformation. Deswegen bespielen wir diesen Account nicht mehr.«
Der gemeinsame Rückzug gilt für die drei offiziellen Parteien-Accounts sowie die drei Accounts der zugehörigen Bundestagsfraktionen. Zugleich verkündeten auch einzelne Parteigrößen ihren Rückzug, etwa Linkenchef Jan van Aken oder die Grünenfraktionsvorsitzende Katharina Dröge. Einzelnen Parteimitgliedern ist freigestellt, wie sie sich künftig zu X verhalten, aber die Parteien legen ihren Mitgliedern den Austritt nahe. Oder hoffen auf Nachmacheffekte. Bei der Linken heißt es, man mache keine Ansagen, aber hofft, dass sich Mitglieder zum Austritt ermutigt fühlen.
Der Protest wurde über Wochen gemeinsam vorbereitet und geht auf eine Initiative der Grünen-Geschäftsführerin Pegah Edalatian zurück. SPD, Grüne und Linke hatten sich darauf geeinigt, ein Zeichen zu setzen – und den Hashtag WirVerlassenX kreiert.
Die Plattform habe aber nachweislich an Relevanz als politische Informations- und Diskussionsplattform verloren, sagte Edalatian dem Dienst »Table Media«. X sei »zu einem Einfallstor für Desinformation und eine aggressive Debattenkultur« geworden. »Wir wollen weiterhin im digitalen Raum diskutieren und dabei andere Perspektiven sehen und berücksichtigen. Auf X ist das jedoch kaum noch möglich.«
Der früher als Twitter bekannte Nachrichtendienst war im Oktober 2022 von Techmilliardär Elon Musk übernommen worden. Musk hatte die Plattform stark verändert und in eine illiberale Meinungsseite ummodelliert. Rassistische und antisemitische Äußerungen werden kaum noch verfolgt, die Reichweite für rechtsextreme Inhalte wurde nach Studien von Forschenden stark erhöht. #WirVerlassenX
Jetzt entgleist Elon Musk wohl komplett. Das kann ja wohl nicht wahr sein.
This morning, we called out @ElonMusk for tweeting an offensive meme comparing @CanadianPM Trudeau to Hitler.
Thankfully, he deleted the post.
Comparing democratic leaders to Hitler is an insult to those who experienced unimaginable suffering at the hands of the Nazis. pic.twitter.com/6WmE9StvO9
Die Organisation American Jewish Committee (AJC) kritisierte Musks Hitler-Vergleich scharf und bezeichneten Musks Äußerungen als »Holocaust-Relativierung«. Der Unternehmer habe »extrem schlechtes Urteilsvermögen« bewiesen. »Er muss sich sofort entschuldigen.«
194.8 Milliarden Dollar. Am Donnerstag ist es endlich passiert. Die Aktien des Elektroauto Herstellers Tesla stiegen um 7,9% und hoben Musk an Jeff Bezos vorbei, dem Gründer von Amazon.com Inc., im Bloomberg Billionaires Index, einem Ranking der 500 reichsten Menschen der Welt.
Der reichste Mann der Welt
Musk ist 194,8 Milliarden US-Dollar wert oder 9,5 Milliarden US-Dollar mehr als Bezos, dessen Blue Origin im privaten Weltraumrennen ein Rivale von Musks Space Exploration Technologies Ltd. oder SpaceX ist.
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