Für Tiramisu und Fischsuppe. Dazu mal später mehr. Und für Kaffee! Speziell „Café con Leche“.

Den aktuell besten „Café con Leche“ gibt es in der in der Shopping Mall „La Villa“ bei La Orotova. Und dort bei „MIMO-K“!! Super Crema. Mit Herz!




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Angelika Lo Thugut: Wusstet Ihr, dass der Deutsche Kaiser Wilhelm II wohl der erste war, der ein hölzernes Mobilheim nach Teneriffa bringen liess? Und das kam so … Das „Chalet des Kaisers“ in Las Cañadas del Teide (Teneriffa) war ein historisches, demontierbares Holzgebäude, das um 1910 als provisorisches meteorologisches und aerologisches Observatorium diente.

Hier sind einige wichtige historische Fakten zu diesem außergewöhnlichen Bauwerk:
Das Holzhaus war ursprünglich einer der zerlegbaren Reise-Pavillons, die der deutsche Kaiser Wilhelm II. auf seinen Reisen und Jagdausflügen durch Europa nutzte.
Unter der Leitung des deutschen Wissenschaftlers Hugo Hergesell wurde die Station am Fuße des Berges Guajara errichtet, um atmosphärische Messungen durchzuführen und Wetterballons aufsteigen zu lassen. Später schenkte der Kaiser das Chalet dem spanischen König Alfons XIII., der es wiederum dem offiziellen spanischen Wetterdienst überließ.
EL ORIGEN POLÍTICO-DIPLOMÁTICO DEL OBSERVATORIO METEOROLÓGICO DE IZAÑA. CAUSAS Y CONSECUENCIAS.
Um 15 Uhr trafen sich die Musiker beim Fotografen Daniel in La Orotava. Dort gab es ein fröhliches zweistündiges Fotoshooting für das Cover, die Autogrammkarten und die Musikerkarten.

Mehr von „Los de La Guapa“:
Ich finde es schrecklich! Ja, und ich schreibe diesen Text auf einem Mobile! Aber ich lege es auch mal für längere Zeit weg und reduziere bewusst die Bildschirmzeiten. Speziell in diesem fckng Fratzenbuch bin ich gar nicht mehr. Dort teile ich nur noch Links aus meinem Tagebuch. Genug der Rechtfertigung!

Aber was man hier auf der Insel, wie auch sonst überall feststellt: Kids glotzen ununterbrochen auf’s Mobile! Vom Aufstehen, bis zum späten ins Bett gehen. Im Restaurant, beim Essen, danach auf der Sonnenliege, beim Stehen, Gehen, Liegen, Sitzen.

Überall. Am schlimmsten sind die Kids mit Ohrstöpsel und Kopfhörer! Die bekommen gar nix mehr mit. Schrecklich.
Ende der Satire-Tirrade 😎
Die letzten Tage gab es in Puerto Wolken. Wenn es Nordwetterlage hat, dann staut sich die feuchte Atlantikluft an den Hängen zu den Canadas. Heute hielt der blaue Himmel tatsächlich länger als gegen Mittag. Und es sieht auch so aus, als ob es die nächsten Stunden so bleiben würde.


Also packte ich schnell meine Badesachen und wanderte zum Lago Martianez. Vor zwei Wochen kaufte ich mir optimistisch wieder eine 15er-Karte für 80 Euro. Davon hatte ich erst zwei Eintritte aufgebraucht. Normal kostet der Eintritt 7 Euro. Ein Schirm 3 Euro extra.

In den Bergen rundherum sammelt sich die Quellbewölkung. Aber zum Meer hinaus ist es strahlend blau und schön warm und fast windstill bei 24 Grad.

Im Lago selbst sind schätzungsweise 15% der Liegen belegt. Es ist Nebensaison. Vorwiegend im Schatten unter Palmen oder eben unter Schirmen. Das Wasser selbst ist reines Meerwasser, salzig und frisch. Super angenehm. Ich werde voraussichtlich eine Stunde bleiben. Dann geht es wieder an den Laptop.

Aus Wikipedia: Lago Martiánez ist eine Freibadanlage in Puerto de la Cruz (Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien). Der Freizeitkomplex mit einer Gesamtfläche von rund 100.000 Quadratmetern gruppiert sich um einen künstlichen See. Zum Lago Martiánez gehören mehrere Inseln, Gärten, Restaurants, Bars und Terrassen.

Der Architekt César Manrique gestaltete die Anlage unter Verwendung zahlreicher Vulkansteine.

Der Lago Martiánez vereint Manriques Vision mit lokalen Elementen wie Wachttürmen, Palisaden und dem Blick auf den Ozean.

Neben der architektonischen Gestaltung beherbergt die Anlage auch eine Reihe von Skulpturen Manriques.

Der Lago Martiánez – im Volksmund einfach „el Lago“ genannt – entstand im Gebiet „Llanos de Martiánez“, wo sich zuvor mehrere natürliche Meerwasserbecken (wie „la Coronela“ und „la Soga“) befanden.

Die ersten Touristen besuchten die Llanos de Martiánez bereits Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
… heisst „Höhen und Tiefen“. Arribas heißt aber auch „Klippen“. Hab ich grad gelernt. Denn so heisst das Lokal next Door zu meinem Appartmenthaus „Vista Marina“.

Es ist Anfang Oktober, 20 Uhr, und ich sitze draussen. Wie eigentlich alle rund um mich herum. Denn es hat schlappe 25 Grad. Sonnenuntergang färbt den Himmel in allen Regenbogenfarben. Vor mir ein Viertel Wein. Und gleich gibt es Lapaz. Leckere Muscheln mit Knoblauch und Olivenöl.

An dem Laden neben dem Hauseingang zu meinem Appartmenthaus bin ich schon 100te Male vorbeigelaufen. Das Witzige: Der Wirt scheint keine festen Öffnungszeiten zu haben. Mal ist offen, es ist bestuhlt und die Schirme draussen. Mal ist zur gleichen Zeit alles verrammelt, die Rollos zu.

Heuteabend wusste ich nicht recht wohin zum Abendessen. Als ich die Tür hinter mir schloss, sah ich, dass einige wenige Personen vor seiner Bar saßen. Zwei oder Drei. Also setzte ich mich dazu.

Zu jedem Getränk gibt es Chips und je einen Happen Salami und Käse auf Brot. Ich bestellte Vino Blanco Seco. Und fragte nach den kleinen Muscheln, die ich beim Vorbeigehen einmal gesehen hatte. Es waren Lapaz.

Die Bar ist nichts Besonderes. Sehr einfach. Und sehr gemütlich. Man sitzt eh Draussen. Mit Blick auf den Hafen. Es ist sehr entspannt. Der Wirt verschwindet auch mal schnell zum Einkaufen, wenn ihm etwas fehlt. Im laufenden Betrieb. Die Gäste warten gerne. Alles ist entspannt. Tranquillo.
… in der „Menson El Duque„. Gesternabend holte ich Lykke beim „Valle Luz“ ab. Ziel Santa Cruz. Es war bewölkt. Draussen am Meer wolkenlos. Wir fuhren über die Autobahn TF5 über den Pass bei La Laguna von Null Metern Meereshöhe auf 600 Meter bei San Cristobal der höchsten Stelle. Danach geht es am Nord-Flughafen vorbei, der bis 1978 „Aeropuerto Internacional de los Rodeos“ hiess.
Danach geht es teils dreispurig immer geradeaus runter nach Santa Cruz. Ich bog diesmal rechts ab am Autobahnenende Richtung „Palmetum“ und „Marina“. Dort trifft man auf das modernere Santa Cruz mit Hochhäusern, Bausünden, Kaufhäusern, dem Industrieviertel rechts und dem Messezentrum.

Unten am Meer kommt man beim „Parque Maritimo Cesar Manrique“ an. Der kleinere Zwilling des „Lago Martianez“ in Puerto de la Cruz. Rechts daneben das „Palmetum“ – Eine durch persönlichen Einsatz renaturierten Müllberg. Links abgebogen kommt man am „Auditorio de Tenerife“ vorbei, welches mit weissen glänzenden Bruchkacheln bedeckt an ein Segelschiff erinnern soll.
Beim Plaza de Espana suchte ich mir einen freien Parkplatz. Und fand sogar einen! Aktuell ist absolute Nebensaison und touristisch rein gar nichts los. Was mir natürlich total gefällt. Wir laufen die Calle Bethenvourt Alfonso hinauf. Die Weihnachtsbeleuchtung hängt schon.
Die gesamte Innenstadt ist verkehrsberuhigt oder komplett Fußgängerzone. Die Strasse entlang säumt ein Restaurant an ein anderes. Die Gerüche aus den Küchen sind vielfältig. Und: Alles sitzt draussen! Um 19 Uhr und später. Es hat angenehme 25 Grad. Immer noch.

Wir halten zuerst beim „Tiki Taco„. Dort liefen wir im Januar vorbei und nahmen uns vor den Mexikaner mal auszuprobieren. Wir bestellten ein paar Kleinigkeiten und probierten diese, als der Service die angerichtet Schieferplatte brachte. Als Vorspeise reichten die Portionen aus. Aber es war uns im kleinen Restaurant zu hektisch und sie kleinen Tische zu ungemütlich.
Also wanderten wir weiter hinauf zum Plaza Chircharro mit dem „Drago Canarias“ – einem alten Drachenbaum. Davor steht ein Denkmal, dass ich scherzhaft „Die heilige Sardine“ nenne.

Von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis zum eigentlichen Ziel. Dem „El Duque“ in der Calle Teobaldo Power. Ja, die heisst wirklich so.
Wie wir den Laden gefunden hatten vor Jahren, weiss ich nicht mehr ganz genau. Aber ich glaube es war eine Empfehlung, weil Holger gerne Schnecken essen wollte. Und im „El Duque“ ist eine der vielen Kanarischen Spezialitäten eben eingelegte Schnecken.

Mir gefällt der Laden aus mehreren Gründen. Es ist ein typisches After work-Lokal, wo man sich nach der Arbeit zum Plaudern trifft, ein Glas Wein und ein paar Kleinigkeiten zum Essen nimmt. Eben die berühmten Tapas in jeglicher Form. Diese bekommt man größtenteils in einer gekühlten Vitrine gezeigt. Der andere Teil der Speisen kommt frisch aus der Küche.
Das Lokal selbst ist rustikal eingerichtet. Man sitzt entweder direkt an der Theke oder an Tischen aus ganzen oder halben Holzfässern. Von der Decke hängt Schinken. Dieser in feine Scheiben geschnitten ist eine weitere Spezialität und wird mit Käse und Brot eben als Fingerfood serviert.
Im hinteren Bereich befindet sich dazu ein kleines feines fast kuscheliges Restaurant mit Service. An diesem Abend war ein schick angezogen Pärchen im Eck, welches vor sich hin turtelte.






Wir bestellten uns eingelegte Artischokken Herzen und Albondigas. Dazu einen Weisswein, respektive kleines Bier und Brot. Und liessen es und schmecken und die Atmosphäre auf uns wirken. Schön war es wieder.
Es wirkt wie eine Szene direkt aus einem Katastrophenfilm.
Während eines schweren Sturms krachte eine gewaltige Welle gegen ein Frachtschiff und verschlang dessen Bug vollständig, während heftiger Regen und starke Winde auf das Schiff einpeitschten.
Berichten zufolge erreichte die Welle womöglich eine Höhe von rund 25 Metern, wenngleich dies nicht unabhängig bestätigt wurde. Trotz des heftigen Aufpralls tauchte das Schiff wieder auf und setzte seine Fahrt fort – eine eindrucksvolle Erinnerung daran, wie unberechenbar der offene Ozean sein kann.
.. oder Zwei?
Heute geht’s in der Früh zur Vorbesprechung mit dem Fotografen Daniel betreffend der Fotos für Cover und Autogrammkarten für das Musikprojekt „Los de La Guapa“. Deshalb vereinbarte ich einen Abholtermin mit Susanna. Denn: Der Fotograf hat zwar eine Deutsche Mutter, heisst mit Nachnamen „Hübscher“ (kein Scherz), spricht aber kein Wort Deutsch. Deshalb benötige ich einen Native Speaker. Und das ist Susanne. Sie wohnt ja erst seit 40 Jahren auf den Kanaren.

Da ich Schweizer-Typisch überpünktlich an der Post beim Busbahnhof in Puerto de la Cruz ankam, entschloss ich mich die Location „Café&Restaurant Iris“ mal auszuprobieren. Vorbeigelaufen war ich schon 100te Male. Ich hatte noch Zeit auf einen Café con Leche.

Das Lustige: Es hängen Futtersäulen am Rand der Terrasse zur Strassenseite. Und das ist offensichtlich der Treffpunkt der einheimischen Vogelwelt.

Zuerst sah ich nur Spatzen, Tauben und Meisen. Aber dann wurde es laut und aufgeregt er, weil eine Gruppe Papageien anrückten und sich um die besten Plätze für das Frühstück balgten. Eigentlich sind es keine Papageien, sonder Halsbandsittiche. Nachdem die Papageien wieder abgezogen, kamen auch Finken dazu.

Kaum 18 Jahre her und schon ist es soweit. Und zwar von ganz alleine. Naja. Schuld sind nicht „Die Grünen“. Man darf Trump danken.
Die Grünen forderten im März 1998 auf ihrer Bundesdelegiertenkonferenz in Magdeburg keinen Benzinpreis von 5 Euro, sondern damals umgerechnet 5 D-Mark (ca. 2,56 Euro) pro Liter.
Im März 1998 kostete ein Liter Normalbenzin in Deutschland im Durchschnitt rund 1,55 D-Mark (umgerechnet etwa 0,79 Euro).
• Zeitpunkt: 6. bis 8. März 1998 auf dem Parteitag in Magdeburg.
• Forderung: Der Preis für einen Liter Benzin sollte schrittweise innerhalb von zehn Jahren auf 5 DM angehoben werden.
• Hintergrund: Der sogenannte „Fünf-Mark-Beschluss“ war Teil des Wahlprogramms für die Bundestagswahl 1998 und sollte Anreize zum Energiesparen schaffen.
• Reaktion: Die Forderung löste ein enormes Medienecho und eine heftige gesellschaftliche Debatte aus.