On the fly

24. Juli 2006

So, während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich im Flieger der BritishAirways auf Sitz 4A. Ich hab ein Problem – nein zwei – wenn ich nicht ausgeschlafen bin: Meine Ohren sind empfindlicher auf Lärm und meine Nase reagiert empfindlicher auf Schweiss.

 

BritishAirways probiert es mit OnlineCheckIn – Direkt dahinter die Seelsorge. Die werden schon wissen warum.

Und da sind sie wieder meine beiden Probleme: Der Typ neben mir müffelt bis zu mir rüber. Ausserdem schnarcht er entweder leise vor sich hin oder zuckt nervös im Traum. Direkt hinter mir auf den Sitzen 5A bis 5C quengelt ein Kleinstkind mitten in der ersten Trotzphase in einer Ausdauer, die sich gewaschen hat und einer Lautstärke die selbst die Turbinen beim Start übertönen. Ja, der Typ neben mir ist wirklich in der ersten Traumphase. Jetzt wenn der auch noch in den Sitz pfurzt, dann schmeiss ich den raus. (Ist das nicht der Typ vom Rückflug aus Dubai?) Dabei sind wir noch nicht mal in der Luft! Wir haben nämlich geschlagene 45 Minuten Verspätung. Und ich hatte schon so eine Vorahnung, als ich den ganzen Flughafen von A bis Gate E62 durch gehatscht (= „gange“) bin.

Weitere Punkte: Die weibliche Flugbegleiterin scheint mit dem falschen Fuss aufgestanden zu sein. Unfreundlich wies sie einen Fluggast darauf hin, dass er gefälligst sein Handgepäck in das entsprechende Fach stecken sollte. Und ein anderes Theorem hat sich grad bestätigt: So mancher männlicher Flugbegleiter „dreht linksrum“. Der Bub hat die Sicherheitsübung so was von weich hinbekommen – ich war kurz davor spontan zu applaudieren.

Machen wir an anderer Stelle weiter: Engländer golfen? Nein wirklich? Hätte ich fast nicht geglaubt bis ich a) im „High Life Shop July/August 2006“ eine Kaufempfehlung für das „Powertrailer Trailite Golfscope“ (Distanz-Messgerät für den kurzsichtigen Semiprofi) für 20 Pfund fand und b) gleich über drei Artikel in der Bordzeitschrift „Business Life“ stolperte. In einem davon wird die erschütternde Möglichkeit erwogen, dass nicht die sparsamen Schotten das Golfen erfunden hätten, sondern von den Chinesen um das Jahr 945 (googelt mal nach „The Autumn Banquet 1368“). Und es kommt noch dicker: Ein chinesischer Professor soll sogar bewiesen haben, dass ein mongolischer Eunuch – Admiral Zheng He – die Schlagsportart mit dem kleinen Ball in die westliche Zivilisation gebracht habe. Shocking!

So, zwischendurch hab ich die Bordküche verdrückt (Schinkensandwich und belgian chocolate mousse with less than 10% fat). Es gab nicht wie befürchtet gekochtes Wildschwein in Pfefferminzsosse. Das Quengelkind hinter mir ist immer noch nicht heiser. Dafür bekomme ich die Bandscheiben massiert. Der Typ neben mir blättert mit der Bierdose in der Hand in der Shopzeitschrift. Und nun fängt nach dem üppigen Mahle das übliche Gedränge vor den WCs an. Wir sind ja auch schon 45 Minuten in der Luft und in Züri-Airport hatte es ja keine.

Update: grad blättere ich während wir über den Kanal fliegen ein paar Seiten weiter. Wer wirklich richtig heftig abnehmen möchte, der schaut sich bitte diese Website samt Folterausrüstung an

www.vacunaut.co.uk „Lose several trouser sizes with a course of Vacunaut sessions“. Da wird man nicht nur die Hosen verlieren; denn die Geräte gibt es ab 15500 Pfund!

PS: Erwähnte ich bereits, dass es über England leichte Quellbewölkung hat?


Öffentlicher Verkehr kann in Knast führen

24. Juli 2006

Ja, ich weiss, dass diese Headline zieht! Der BLICK meldet dies heut gleich auf Seite 3. Aber beim Beitrag geht es nicht um den öffentlichen Verkehr, sondern um DEN Verkehr in der Öffentlichkeit! Kurz gesagt behandelt der Artikel die steigende Zahl der „Nackerten“, die sich bei der Gluthitze ohne irgendwas an in die lauwarmen Fluten stürzen. Ich kann leider das Pic momentan nicht online stellen, aber das hole ich nach.

 

Hiermit getan! 

Ehrlich gesagt, vermute ich eh, dass der Blickredakteur seine Freundin mitgenommen hat und diese aus drei verschiedenen Perspektieven von hinten und im Wasser abgelichtet hat. Denn ich sitze grad am Airport Züri beim Gate und trinke einen Kaffee. Update: Nun reise ich nur mit Handgepäck und musste trotz vorsichtigem packen Federn lassen – im Schminktäschchen war mein Sackmesser dabei. Folge: Stau am Röntgenautomaten hinter mir und ich darf das Schweizer Taschenmesser gegen eine Pauschale von 9 Franken am Sonntag wieder abholen *zefix*. Stay tuned!


Eine Woche Auszeit

24. Juli 2006

Ab und zu braucht jeder mal eine Auszeit – auch der Pan. Heut Morgen war ich schon um 6 Uhr auf den Beinen. Höchst ungewöhnlich, denn sonst komme ich nie vor 7 Uhr aus den Federn. Dementsprechend groggy bin ich jetzt. Hoffentlich hab ich nix Zuhause vergessen, was ich für die Reise brauche. Ja, der Pan fliegt wieder einmal. Und zwar auf die Insel, auf der alle auf der falschen Seite fahren. Genauer gesagt geht es mit der BritishAirways zuerst nach LondonGatwick und so Sixt es will mit den Leihwagen weiter nach Bosham. Das liegt in Englands Süden. Und gleich für eine Woche! Mein erster Urlaub dieses Jahr. Die Hitzewelle soll noch etwas anhalten und so bin ich mir sicher, dass es weder Regen noch Nebel haben wird – oder Asterix? Na, denn schau mer amal, wie das heisse Wasser mit einem Schuss Milch schmeckt 😉 Was in Bosham los ist? Keine Ahnung. Die Website hat mir auch nicht mehr verraten.


Männerbadi bei Tag – Rimini-Bar bei Nacht

21. Juli 2006

Grad bin ich bei RogerRabbit über seinen Post zur Männerbadi gestolpert. Da fiel mir ein, dass ich letzte Woche mit Robert und Dominik insgesamt gleich 2x dort war. WieWas? Rimini liegt in Zürich? Ja klar! Das Rimini ist direkt die Männerbadi beim Schanzengraben. Unterm Tag die Männerbadi und Abends eine Freiluftbar erster Kajüte namens „Rimini“ ! Dürfen da wirklich am Tag nur Männer rein?

Zürich Männerbadi Schanzengraben Hallenbad Central Bar RiminiZürich Männerbadi Schanzengraben Hallenbad Central Bar Rimini

Sitzen auf orientalischen Kissen oder auf Holzplanken über dem Wasser, Sonnenschirme, Springbrunnen, Pflanzkübel, Liegestühle, Bier, Wein, Pizza – sogar Töggelen (Kickern) kann man dort. Für laue Sommerabende genau die richtige Location. Das Einzige was fehlt ist gemütliche Chillout-Musik. Scheinbar darf keine Musik gespielt werden dort. Kann mich aber auch irren. Geöffnet täglich von 19:30 Uhr bis 24 Uhr. Am Samstag schon ab 17 Uhr. Bei Regen nie!

Zürich Männerbadi Schanzengraben Hallenbad Central Bar RiminiZürich Männerbadi Schanzengraben Hallenbad Central Bar Rimini

Auf jeden Fall ist die Rimini-Bar in der Männerbadi absolut zu empfehlen. Standort am Schanzengraben zwischen neuer Börse und Hallenbad Central City ;-).


Feuer am Hirschenplatz – Ein Abend im Dörfli

21. Juli 2006

Heute nach der Arbeit trafen sich Ruedi und ich und fuhren zuerst mit der 3er-Tram zum Albisriederplatz. Vor dem Hotel Stoller nahmen wir zusammen mit unserem Dütschen Gast Gerhard erst mal einen Apéro. Anschliessend fuhren wir mit der 2er-Tram in die Stadt. Am Paradeplatz stiegen wir aus und gingen bei schönstem Wetter unter heisser Sonne am Fraumünster vorbei zur Limmat.

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Gerhard hatte seine Kamera vergessen und so schoss ich von ihm und Ruedi ein Pic. Dann nahm Ruedie die Cam. Auf dem rechten Bild war ich irgendwie abgelenkt. 🙂

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Auf dem Hirschenplatz war ein richtiger Menschenauflauf. Die Feuerwehr musste kurz vorher angerückt sein, da es in der Spitalgasse 3 einen Wohnungsbrand gegeben hatte. Da das Feuer bereits gelöscht war, wandte ich mich anderen heissen Dingen zu. Leider habe ich weder den Namen noch die Telefonnummer von der hübschen Lady. Ich bin ja soooo schüchtern 😉

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Ruedi hatte für das Abendessen in das „Adler`s Swiss Chuchi“ geladen. Dort sitzen üblicherweise Touristen und essen zu jeder Jahreszeit Fondue und Raclette.

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Nach dem ausgiebigen Mahl nahmen wir Gerhard auf eine kleine Altstadtrunde mit. Wir zeigten ihm den Kehrplatz (sing: *mir zwei kehr`n zam*) und genossen die Aussicht vom Lindenhof. Danach kehrten wir auf dem Rosenhof noch auf ein paar Stangen ein. Dort spielte eine Liveband spontan gute Musik. Es war immer noch angenehm warm. Gegen Mitternacht machten wir uns auf den Weg zurück. Wir bestiegen am Bellevue die Tram und fuhren zurück. Hoffentlich hält das Wetter noch übers Wochenende. Morgen bin ich sicher wieder am Rosenhof, odrrr?


Kill the Fruchtfliegen! Ein paar Tipps…

20. Juli 2006

Nein, ich selbst hab keine Fruchtfliegen. Das liegt einmal an meinem ungesunden Leben (Null Obst zu Hause) und andererseits hasse ich die Ficher. Und das scheinen die imaginär zu fühlen 🙂 Ich bekomme immer einen mittleren Tobsuchtsanfall, wenn sich vor meinem Gesicht so ein winziges Insekt im ZickZackKurs bewegt und meine Augen dann schielend versuchen „schaftzustellen“. Es gibt aber andere, die scheinbar die kleinen Biester geradezu züchten. Keine Namen. Wie im alten Rom stehen in Küche und Wohnzimmer Keramik- oder Glasschalen in welchen Weintrauben, Bananen und Pfirsiche leise vor sich hinschrumpeln. Die aktuelle Hitzewelle fördert den Gärungsprozess. Wolken von Fruchtfliegen erheben sich dann, wenn man nur in die Nähe kommt. Für den betroffenen Personenkreis habe ich soeben bei PAX einen kleinen Beitrag samt Tipp gefunden, wie man die Schwebteilchen wieder los wird. Klar, man könnte es auch so halten, wie ich „kein Obst kaufen“, aber es gibt ja auch Mitbürger, die sich gerne gesund ernähren (inkl. Fungizide und Pestizide in den Früchten – Prost!). Wer mehr Tipps zu allen Lebenslagen rund um den Haushalt haben möchte: Goto Frag- Mutti.de

1. Tipp „Essig+Pril besser als KillBill“: Becher, Glas oder Schale, Essig rein, etwas Wasser dazu, ein Tropfen Spülmittel zur Verminderung der Oberflächenspannung und fertig. Pax hatte nach 2 Tagen ca. 30 Fruchtfliegen in der Sosse.

2. Tipp „stilecht, brutal und funny“: Critter hat gleich 3 Arten die Ficher loszuwerden auf Lager: a) Glas Rotwein stehen lassen (naja) b) Mit DEO und Feuerzeug auf die Jagd gehen (Attention, Attention!) c) Ghostbustermässig mit dem Staubsauger durch die Wohnung flitzen und die Minifliegen einsaugen.

3. Tipp „Friss mich!“: Nein, nicht mich. Die fleischvertilgende Pflanze „Sonnentau“ eignet sich scheinbar hervorragend, um Wohnungen kleinfliegenfrei zu halten. Anderer Vorteil: Durch den guten Dünger (hehe) wächst die Pflanze prächtig.

4. Tipp „Betrunkene Fliegen fliegen nicht“: Man nehme ein Glas, amerikanischen Whiskey und ein durchlöchertes Stück Stoff. Den Whiskey ins Glas, das mit Löchern versehene Stück Stoff mit einem Haushaltsgummi über das Glas drüber. Anja hatte nach 2 Stunden ca. 50 Fruchtfliegen erledigt. *hicks*. Irischer und Schottischer Whiskey scheint nicht zu wirken.

Wer hat noch eine gute Idee?


Super Size Me – Kostenloser Filmdownload

19. Juli 2006

Bei freedocumentaries.org steht in einem Beitrag, dass der Film „Super Size Me“ kostenlos als Stream angeboten wird. Viel Spass beim Anschauen mit Grüssen an die Burgerketten und sonstigen Fastfood-Spezialisten. 


TELE-Jackpot meldet – ich habe gewonnen und zwar 1.975 CHF

19. Juli 2006

„nicht aus heiterem Himmel, sondern ganz bewusst kommt dieser Brief heute zu Ihnen nach Haus – denn beim grosen Glücksnummernspiel unseres Unternehmens war Fortuna Ihnen hold: Sie gehören zu den Gewinnern! Herzlich willkommen im Kreis der Glücklichen, die von unserem Gewinnspiel im Rahmen unseres Bonusprogramms in besonderer Weise profitieren.

Ihren ermittelten Gewinn im Gesamtwert von 1.975,- CHF möchten wir Ihnen gerne persönlich überreichen. Soviel können wir Ihnen schon veraten: Es handelt sich um einen Hauptgewinn, alle anderen Preie sind bereits per Post versand worden! Seien Sie gespannt, welcher Traumgewinn(e) auf Sie wartet! Wir behalten uns vor, nicht abgeholte Gewinne vor Ort weiter zu verlosen!

Sie und Ihr Partner und – wenn Sie möchten – bis zu 2 Gast-Ehepaare können sich auf ein gutes Essen freuen. Garantiert erhalt jedes mitgebrachte Ehepaar eine Digitalkamera sowie eine attraktive Überraschung. Als weiteren Bonus werden während der GEwinnübergabe Zusatzpreise verschenkt und verlost.

Bitte sichern Sie sich Ihre Plätze durch eine umgehende Anmeldung, damit wir die entsprechenden Reservierungen für Sie und Ihre Gäste vornehmen können. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein. Eine Rückmeldung durch uns erfolgt nicht.

Unser Programm für diesen besonderen Tag:

  • Begrüssung durch einen Sponsor
  • Vorstellung der Preise
  • Vorstellung der Sponsoren
  • Übergabe der Preise an die Gewinner
  • Gemeinsames Essen mit Ihren Gästen
  • Dauer ca. 2 Stunden

Wir freuen uns darauf, Sie zu diesem besonderen Tag persönlich bei uns begrüssen zu dürfen. Den ersten Schritt sollten Sie jetzt gleich tun: Ihre Anmeldung ausfüllen und abschicken.

Ihr Gewinnspiel-Team.“

Diesen Brief habe ich heute erhalten. Die „persönliche Gewinnüberreichung“ findet am 01.08.2006 im Restaurant Höfli in Dietikon um 16:30 Uhr statt.

Kleingedruck steht noch ganz unten in schwarzen Lettern auf dunkelblauem Grund:

„Nach Anmeldung mit der Rückantwortkarte bitten wir Sie unbedingt zu erscheinen. Personen unter 18 Jahren sind nicht zugelassen. Wir bitten Sie, dieses Schreiben bei Einlass bereit zu halten, da nur gegen Vorlage der Gewinnbenachrichtigung in Verbindung mit dem Personalausweis der Gewinn ausghändigt werden kann. „Geschlossene Gesellschaft“. Nur für geladene Gäste. Kein Einlass nach Veranstaltungsbeginn. Aus Datenschutzgründen können keine telefonsichen Auskünfte über die Gewinne erteilt werden.“

Ja klar, ich hab was gewonnen. 🙂 Auch scheint mir, dass das „Gewinnspiel-Team“ keine Kinder, Jugendliche und keine Presse („Geschlossene Gesellschaft“. Nur für geladene Gäste.) bei dem Event dabei haben möchte.

War da nicht was am 01.08.2006? Das Datum kommt mir irgendwie bekannt vor. Ach ja! Da hab ich leider einen Termin und muss auf meinen Gewinn und das gute Essen verzichten: Der Schweizer Nationalfeiertag bzw. Bundesfeier! Das muss das (deutsche?) Gewinnspielteam doch glatt übersehen haben, odrrr?


Zooomr.com liebt Blogger – Kostenloser Pro-Account im Angebot

18. Juli 2006

Ja was is do lous? Des derfs doch ned gem? – Der Foto-Sharing-Service „Zooomr.com“ verschenkt Pro-Accounts an Blogger. Und das weil Zooomr.com einfach möchte, dass verrückte Blogger deren Fotos raufladen. Egal, ob man ein täglicher oder ab-und-zu-Blogger ist oder ein blauer, grüner oder gelber Blogger – jeder bekommt einen Pro-Account. Alles worum gebeten wird, ist dass mindestens ein Bild auf Zoomr.com gehostet wird. Das ist ganz einfach. Account registrieren, Bild raufladen und dann einfach den HTML-Code mit Klick auf das magnetische Glass über dem Bild in den Blog kopieren – fertig!

Na des hab ich doch blitzschnell mal g`macht:

Sommergewitter

Voraussetzung: Man muss ein Bild hochgeladen haben, angemeldet sein und man kopiert anschliessend die URL des „Zooomr.com-Werbe-Beitrags“ in das entsprechende Feld.

Und scho hab ich einen PRO-Account!


Daily-Pia – Wirklich hübsche Idee den Alterungsprozess zu beobachten

18. Juli 2006

Über Bloggerettes-Blog, bei der ich gestern einen Comment zum Thema „Natürliche Auslese durch Oberflächlichkeit“ oder „Bloggerettes Analyse der Männer in Single-Börsen“ geschrieben habe, bin ich auf einen weiteren interessanten Blog gestossen: Daily-Pia.

Nach eigener Aussage ist Pia (lat. „die Fromme“) durchweg geniesserisch und wissbegierig angehaucht, aber im Inneren ein frivoles Miststück. Sie ist ständig auf der Suche nach dem perfekten Latte Macchiatto, dem noch perfekteren Paar Schuhe und der dazu passensten Tasche. Pia sehnt sich nach dem Allgäu und Zeeland, nach grünen Wiesen und weißen Berggipfeln, nach “unendlich weit gucken” und dem Meer, nach Weißwürstl’n und Butterbreze’n und frischem Matjes mit Zwiebeln. Wenn Sie Pia und ihr Daily Me öfter besuchen, sollten Ihnen die Begriffe Humor, Ironie und Sarkasmus unbedingt geläufig sein. Sie outet sich eindeutig als „Blogoholic“. Die Beschreibung finde ich absolut kreativ, ehrlich und glaubwürdig 🙂

Warum Pia`s Blog aber den Titel „Outstanding Blog of the Month“-Titel verdient, ist neben dem Bloggen eine zusätzliche Idee, welche bisher einzigartig ist: Jeden Tag schiesst Pia ein Bild von sich im Profil. Damit möchte sie ihren Alterungsprozess dokumentieren. Welchen ich aber beim besten Willen während des Durchblätterns nicht erkennen kann.

31.01.200617.02.200625.03.200629.04.2006
27.05.200624.06.200617.07.200602.07.2006

Sie schreibt ja auch „sie hätte gute Gene“. Dem kann man(n) nur beipflichten, odrrr? 😉

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