Back von Bali – Gedanken „zu Blog“ gebracht

30. Oktober 2006

Schon auf dem Rückflug von Frankfurt nach Nürnberg war es eher ruhig. Wir sassen als einzige Touris braungebrannt im spärlich besetzten Cityliner. Wir blickten von oben auf die Wolkendecke über Süddeutschland und hätten am liebsten den Flieger gekidnappt und ihn zum Umdrehen gezwungen.

Kaum geht es Richtung Deutschland ist es vorbei mit der Gelassenheit, die wir in Indonesien so schätzten. Auch das Lächeln war aus den Gesichtern der Leute um uns verschwunden – schlagartig. Die Deutschen Zöllner behinderten gleich nach dem Ausstieg in Frankfurt die Abfertigung und hielten jeden Nichtdeutschaussehenden auf, fragten diese aus. Wir kamen während des gesamten Reisetages durch mindestens 5 Röntgenkontrollen. Aber so unfreundlich, wie in Frankfurt war es nirgends. Wo ist die Gastfreundschaft geblieben – die Freundlichkeit. Schlägt man die gereichten oder ausliegenden Zeitungen auf, so steigert sich die Niedergeschlagenheit. Themen wie „Merkel, Stoiber, DAX, Israel, Nato, Pakistan, Terrorismus, Regenwetter, Schneeflocken“ tangierten uns die letzten Tage nicht mal peripher.  

Auf der Rückfahrt von Nürnberg nach Regensburg schaltete ich dann irgendwann den Radio aus. Es nervte einfach. Im Radio miese Dauerläufer-Top10-Musik, Werbung, Nachrichten, Wetter. Wen interessiert, ob eine selbsternannte Liebeshexe vor Gericht zur Rückzahlung von 1000 Euro verurteilt wurde, weil sie es trotz Einsatz von Liebestrank nicht geschafft hatte ein getrenntes Paar wiederzuvereinigen? Geht`s noch?

Gut dass ich noch eine Woche Urlaub habe. Derweil kann ich mich wieder langsam an die Gegebenheiten hier gewöhnen. Aber ob ich das überhaupt will? Der Urlaub war weltklasse. Von der ersten Minute an. Hoffentlich hält die getankte Erholung bis zum nächsten Urlaub.

Speziellen Dank gilt Chris, der diese Reise spitzenklasse von A-Z organisiert hat. Die nächste Urlaubsplanung steht schon in groben Zügen. Indonesien sehen wir nach dem derzeitigen Bauchgefühl wieder.

Von DJ Indra dem Resident-DJ von der „Maharania Beach Bar“ haben wir eine Mix-CD geschenkt bekommen. Die legt Mike grad in den Player ein. Volume hochgedreht und Urlaubsnachbearbeitung…..


Lebenszeichen aus Asien und Vulkanausbruch live

29. Oktober 2006

Und „zack“ ist der Bali-Urlaub (fast) um. 3 Tage Singapore und 16 Tage Bali sind einfach zu wenig. Momentan sind wir – Beat, Chris, Mike und ich – am „Changi Airport Singapore“ und warten auf unseren Weiterflug nach Frankfurt und weiter nach Nuernberg. Abflug 23:40 Uhr Ortszeit – Ankunft NUE 8:40 Uhr. Mit noch 14 Stunden Flug „reisen wir in die Zukunft“.

Was ist haengen geblieben von Asien? Natuerlich habe ich es nicht ohne Schreiben ausgehalten. Nein, meinen Laptop hatte ich nicht dabei. Internetcafe oder Sonne – letzteres gewann immer. So griff ich nach Heft und Kugelschreiber und notierte die taeglichen Ereignisse und Begebenheiten. Auch musste vieles digital festgehalten werden. So entstanden ueber 1000 Fotos. Wie ich das alles nun hier in den Blog bringe weiss ich noch nicht. Es wird sicherlich etwas dauern – das Tippen und der Upload der vielen Bilder. Fuer letzteres waere ich um Speicherplatztipps dankbar.

Denke ich an Bali, so faellt mir spontan folgendes ein: Die Babies bekommen keine Rassel, sondern Hupen und Troeten. Das erste Wort was ein Maedchen lernt ist „Massass-Massass“, das zweite „Finisss“. Bei Jungs sind die ersten Woerter „Transport“ und „Taksi“. Zumindest ist das im Raum Kuta Beach hunderpro so.

Dann denke ich an das Klischee der „Wellenreiter“ oder auch „Surfer aus Australien“, welches sich bewahrheitet hat, aber auch an massenweise Kitschlaeden und Bazare randvoll gefuellt mit kopierter Markenware. Wunderschoene Tempelanlagen, welche ohne Kommerz zwar noch schoener waeren (man kann ja nicht alles haben) und schoene Straende mit dem blauen Meerwasser, welches genau dort ans Land trifft.

Auch erinnerte ich mich oft an „Silla“ (Pricilla). Die nette Traumfrau traf ich einst in der Türkei – genauer gesagt im „Jazz Cafe“ an der Marina von Harlikarnassos. Damals war ich 21 und verliebte mich unsterblich in die Lady. Ich muss unbedingt die Bilder und Briefe suchen, wenn ich in Zürich bin. Das Dejavu löste dann verstärkt Veronica aus Java aus, die ebenso kurz Urlaub auf Bali verlebte und die ich dann in der „Maharania Beach Bar“ kennenlernte. Peng.

Was Mike einfaellt: Taksies, TJs-Mexican Restaurant, Maharania Beach Bar, Koris Bar and Restaurant, und huebsche immer freundliche laechelnde Maedls mit perfektem Service. Bei letzterem beschraenkten wir uns auf Aromamassage („Massass“) und den Kontakt beim Shopping.

So, jetzt erst mal genug getippt. Ach ja, kurz nach dem Start bekam ich einen original Vulkanausbruch fotografiert. Gegen 14:20 Uhr Ortszeit begann ein Berg auf Java ueber den Wolken just in dem moment eine Lavawolke auszuhusten, als ich die Inseln von oben fotografierte. Bilder folgen nach Ankunft.


Event in Zürich – INXS im Volkshaus Zürich am 26.10.2006

11. Oktober 2006

INXS in der Schweiz! Die australische Rockband besucht die Zürich für ein Konzert – und zwar das Volkshaus am 26.10.2006. Die Band feierte ihre grössten Erfolge in den 80ern und 90ern. Legendär das Konzert im Londoner Webleystadtion vor über 70.000 Fans. Nach dem Tod des Frontman´s Michael Hutchence im Jahr 1997 versuchten verschiedene Sänger den Glanz von INXS aufrecht zu erhalten (Jimmy Barnes, Terence Trent D’Arby und Jon Stevens). Wohl einzigartig die Suche nach dem neuen Frontman: J. D. Fortune setzte sich bei der Reality-Show Rock Star gegen 14 andere Kandidaten durch.Event: Oktoberfest am Albisgütli

Termin: 26.10.2006

Website http://www.volkshaus.ch/ver.htm

Ort: Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, CH-8004 Zürich


Mike packt Koffer

9. Oktober 2006

Mike packt Koffer. Und das schon seit Stunden. Morgen Nachmittag geht es los. Der Jahresurlaub steht an. Nein, diesmal geht es nicht nach Teneriffa. Der Zielort ist weit – sehr weit – weg: 2 Tage Singapore und 17 Tage Bali. Und Mike weiss nicht, was er einpacken soll. Und worin überhaupt? Zuerst wollte er den grossen Hartschalenkoffer nehmen.

Ich konnte ihn aber davon überzeugen, dass die paar Dinge, die er für Bali brauchen würde locker in den kleinen Trolley passen würden. Gegen 18 Uhr fragte er sich, was er mitnehmen sollte. Ich gab folgende Tipps: 5 T-Shirts, 5 Unterhosen, 5 Paar Socken, Badehose, kurze Hose, Jeans, 2 Hemden, Turnschuhe, Sonnenbrille, Pass, Geldbeutel, MP3-Player, Digicam, Tickets und das „Schönheitstäschchen“. 🙂

Jetzt ist es kurz nach Mitternacht. Also Stunden später hat er es doch geschafft ein Handtuch in den Koffer zu legen. Mal sehen, wann der Rest drin ist. 🙂


Mr. Leu-Double-Blogger-Contest

9. Oktober 2006

Hiermit rufe ich einen neuen Blogger-Contest ins Leben: Den „Mr. Leu-Double-Blogger-Contest“. Mitmachen dürfen alle Blogger – männlich und natürlich weiblich! Wer sieht Mr. Leu am ähnlichsten und wer ist eventuell noch cooler als er selbst? 🙂 Das ist die Frage, auf welche ich eine Antwort suche.

Was wird benötigt? Eine Digitalkamera und eine Sonnenbrille. Die Vorlage für das nachzuahmende Bild klaue entleihe ich direkt von Mr. Leu`s Blog.

Mr. Leu – Das Original!

 

Willy ist der Erste, der es versucht.

 

Und hier stelle ich gleich mal das Bild von Mike ein.

  

Und hier gleich Bild von meiner Wenigkeit 🙂

Also auf geht`s – mitmachen!


Ausgesteuerte – Braut, Steuerpreller, Kapitän im Ruhestand

9. Oktober 2006

„Was ist ein Ausgesteuerter oder eine Ausgesteuerte?“, frage ich Mike und Willy. Mike mutmasst: „Das ist eine Tochter, die soeben geheiratet hat und somit von ihrem Vater die Aussteuer erhalten hat.“ Willy meint: „Es könnte aber auch sein, dass es einer ist, der keine Steuern mehr zahlen muss!“. Ich denke dagegen an einen „Donaudampfschifffahrtskapitän, der in den Ruhestand geht und somit ausgesteuert hat.“

Mike hat eine einleuchtende Erklärung. In Bayern ist es Brauch, dass die Braut eine Mitgift bekommt. Diese heisst „Aussteuer„.  Mit diesen Waren, welche die Braut also in die Ehe mitbringt soll der Grundstock für den Haushalt dienen. Diese Gaben – materiell oder monitär – werden vom Brautvater und von der nahen Verwandschaft der Braut spendiert. Somit wird die Tochter bei der Hochzeit an den Bräutigam „ausgesteuert“.

Der Erklärungsversuch von Willy ist auch nicht unbegründet. Schliesslich könnte das Finanzamt mit einem netten grauen Brief auch mal etwas nettes Mitteilen. „Hiermit dürfen wir Ihnen eine freudige Nachricht überbringen: Ihre Steuernummer wurde gelöscht. Sie haben ausgesteuert!“

Tja, mein Vermutung stösst leider auf geringe Gegenliebe, auch wenn man sich durchaus vorstellen kann das ein Ausgesteuerter das Ruder aus der Hand legt.

Wie ich auf diese Frage komme? Roger fragt in seinem Thread „Ausgesteuerte und die Arbeitslosenzahl“ u.A. „Wieso weist die Arbeitslosenzahl nicht alle Arbeitslose aus?“ Als kleine Erklärung ein Link: FAQ Arbeitsmarktstatistik


Nimm das Glück und Dein Leben selbst in die Hand

9. Oktober 2006

Beim Stöbern in meinen Lieblingsblogs fand ich soeben bei Christa unter dem Titel „Schau in den Spiegel“ genau den richtigen Spruch für all die Menschen, die immer glauben, dass „immer die Anderen“ Schuld hätten an so mancher Wendung im Leben. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, sogar jede Sekunde trifft man selbst die Entscheidungen, welche die Richtung des eigenen Lebens bestimmen. Das ist meine Überzeugung und die vertrete ich auch vehement. Darüber gibt es manchmal die wildesten Diskussionen im persönlichen Umfeld.

Es gibt da nämlich Zeitgenossen, die sind der festen Meinung, dass Andere das eigene Leben massgeblich zum Nachteil der Zeitgenossen „beeinflussen“ können. Sollte der „Andere“ das tatsächlich versuchen wollen, dann gibt es Mittel und Wege dem entgegenzuwirken. Und das bleibt wieder der eigenen Entscheidung überlassen.

Die getroffenen Entscheidungen lassen sich nur in den wenigsten Fällen rückgängig machen, daher sollte man sich diese je nach Schlagweite zwar recht gut überlegen, aber treffen muss man diese selbst, Vorteile und Nachteile abwägend. Nachträglich irgendwelchen früher getroffenen Entscheidungen nachzuweinen macht überhaupt keinen Sinn. Nach dem Motto „Ach, hätte ich mich doch damals anders entschieden…“ Das grenzt dann schon an negatives „Hirnwichsen“ und das ist auf Dauer schädlich.

 

Und bedenke: „Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens!“ (Aus einem Glückskeks). Also liebe Leute „carpe diem“ und diesen Zettel hier an den Spiegel kleben!


Willy Astor Buchlesung in Regensburg

8. Oktober 2006

Willy Astor war letzte Woche in Regensburg und stellte sein erstes Buch „Unverrichter der Dinge“ im Bücher Pustet vor. Mike und Mam waren mit von der Partie.

Natürlich besorgte sich Mike nicht nur das Buch von Willy, sondern auch gleich eine Widmung dazu: „Für Michael“

 


Events in Regensburg – Ü30er-Party Uni-Mensa

8. Oktober 2006

Samstag 07.10.06 – Es ist wieder soweit: Ü30er-Party an der Uni.  Mike und ich sattelten die Hufe gegen 23 Uhr und fuhren zur Regensburger Universität. Schon von der Unterführung hörte man das Wummern aus der Rockarea. Im Foyer standen und ratschen die Gäste dichtgedrängt. Andrea trafen wir dort im Eingangsbereich. Bei der Foyerbar kam Bettina vorbei. Sie war mit Renate auf die Party gekommen. Nach ein paar Ratschereien wanderten wir durch den Chill-Outbereich (Cafeteria). Dort begrüsste uns Gudrun zusammen mit zwei Freundinnen.

  

Der Tanztempel war gut gefüllt, aber nicht überfüllt. Willi war auch zur Party erschienen – er hielt wie üblich einen Whisky-Cola in der Hand. Dann – nach einem Rundgang durch die Pop-Area – schlenderten wir zurück und schauten beim Rocktempel vorbei. Mane (Woodstock) sah ich leider nur, als er gegen 2 Uhr ging.  Dann kam Stefan vorbei und wir plauderten über alte Realschulzeiten, MTX, Gleitschirmfliegen und Parties. Gegen Ende der Veranstaltung bewegte ich zusammen mit Andrea etwas die Füsse auf der Tanzfläche – gute Rockmusik von Nirvana bis Bon Jovi. Irgendwann war Badeschluss und der kleine Hunger kam. Was liegt da näher als zum Würstltoni – zu Erika – zu fahren.

 

Vor der Würstltoni-Bude hatte sich schon das Early-Morning-Partyvolk versammelt und drängelte sich zur Fütterung. Serienweise gingen Schmidlburger und „Pommes weiss/rot“ *würg* über den Tresen. Wir rauchten erst mal eine und warteten bis die Theke frei wurde. Dann bestellten ich 2x zwei lange Braune mit allem, Breznstangerl und Kaffee. Das ist genau das richtige am Sonntag Morgen.

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Friedhof der Ex-Freundinnen von Maxim ist online

4. Oktober 2006

Heute hat mir Fercho einen interessanten Link geschickt, welchen ich klar als Netzfundstück der Woche deklariere: Den Friedhof der Ex-Freundinnen. Die Zeitschrift „Maxim“ hat diese Website kreiert, auf welcher man seine Verflossene im Internet beerdigen kann.