Video des Tages – Die Katze im Goldfischglas

8. Dezember 2006

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Nein, nicht „A Fish called Wanda!“! Der Film ist weltklasse! Aber es geht um eine andere Story: Passt eine ausgewachsene Katze in ein Goldfischglas? 

Yeeesssss! 🙂


Tornado über London – Gletscher melden 2006 Abschmelzrekord

8. Dezember 2006

Wetterkapriolen oder Klimawandel? Ich tippe auf Wetterkapriolen bedingt durch Klimawandel! Heute gleich zwei Meldungen:

„Erst wurde es dunkel – dann krachte es“ kommentierte eine Zeugin im Stadtteil Kensal Rise. Der Tornado donnerte ca. 30 Sekunden durch die Häuser, deckte Dächer ab und liess Scheiben bersten. Aber alles „ganz normal“: In Grossbritannien werden durchschnittlich 33 Tornados pro Jahr gezählt. Normal?

Der Aletschgletscher schrumpfte dieses Jahr um ganze 50 Meter. In der Schweiz werden die Glaziologen der ETH Zürich immer aufgeregter und melden beunruhigende Daten über das rasante Abschmelzen der Gletscher. Nur im Rekordsommer 2003 schmolz mehr Gletschermasse ab. Der damalige Wert wurde aber dieses Jahr nur knapp verfehlt. Insgesamt schmolzen die Schweizer Gletscher dieses Jahr um 4 Prozent. Normal?

Ausserdem: Wann hatten wir zuletzt so einen schönen warmen Herbst? Ach, das muss irgendwo vor 326 Jahren gewesen sein – meldet SF Tagesschau am 30. November. Und: Bereits 2004 und 2005 gehörte der Herbst zu den wärmsten seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen im Jahre 1864. Basel meldete durchschnittlich 13,2 Grad, Zürich 12,2 Grad – damit im Durchschnitt 3 Grad wärmer, als sonst üblich. Zwei Fönschübe zwischen dem 16. und 17. November, sowie am 25. November brachten Temperaturen von deutlich über 20 Grad. Normal?


The Woidboyz – The Muh Vieh

7. Dezember 2006

Die Niederbayerische Gerüchteküche brodelt. In der letzten Folge „Slanguage oder Was sagst Du“ (23.11.2006) des einzig live im Internet sendenden Hochschul-Fernsehkanals „Doschauher.tv“ der Fachhochschule Deggendorf wurde der Trailer zum abendfüllenden Films gezeigt: „The Woidboyz – The Muh Vieh“.  Der Trailer beginnt übrigens bei 01:04:00.

Angekündigt ist die mit Spannung erwartete Premiere für „Dezember“. Der Film soll ausschliesslich über die Website www.woidboyz.com als DVD verkauft werden.  Aber noch ist die Website nicht erreichbar. Bis weitere Informationen durchsickern, bleibt uns also nur die bisherigen vier kurzen „Wildboyz-Episoden“ zu geniessen und uns einzustimmen.


Dubai International Capital steht kurz vor dem Zuschlag: Die Beute der FC Liverpool

7. Dezember 2006

Der Investor aus dem Wüstenstaat ist angeblich bereit, 450 Millionen Pfund (660 Millionen Euro) in bar für den Kauf des mehrfachen Meisters der englischen Premier League zu investieren, hieß es am Dienstag in London. Übernimmt der Investor aus Dubai tatsächlich bei den „Reds aus Liverpool“, die unternehmerische Regie, befindet sich nunmehr der siebte Fußballklub der Premier League in ausländischem Besitz.


Siemens-Affäre – Von 20 auf 200 Millionen und von 12 auf 50 Beschuldigte

7. Dezember 2006

Als 30 Büros der Siemens AG in Deutschland Mitte November überfallartig durchsucht wurden und die ersten Meldungen an die Öffentlichkeit kamen, handelte es sich noch um einen „niedriger 2-stelliger Millionenbetrag“. Dann vermeldete die Staatsanwaltschaft, dass gegen 12 Personen Ermittlungen eingeleitet wurden. Nach 20 Millionen standen schnell 200 Millionen im Raum. Und nun scheint die Mitwisserschaft auf 50 Personen inkl. des ehemalige Zentral-Vorstandsmitglied Thomas Ganswindt, der in den kommenden Tagen als möglicher Beschuldigter erstmals vernommen werden soll, vergrössert zu haben. Wie gross ist der Eisberg? Und: Wieviele Akten wurden mittlerweile in anderen Unternehmen vernichtet?

Siehe auch


Gadget für intelligentes Wohnen – Asus R2H UMPC

6. Dezember 2006

Asus R2H UMPC – Auf 1-Spindel-Basis integriert der 7 Zoll Minirechner alle wichtigen Bestandteile eines gängigen Notebooks und wiegt dabei lediglich 960 Gramm. Ausgestattet mit einer 900 MHz ULV Intel® Celeron™ M CPU und einer 60 GB großen Festplatte verfügt der R2H zudem über eine 1.3 Megapixel Web-/Videokamera, WLAN 802.11 b/g, Bluetooth 2.0 sowie einen GPS Receiver und Europa Kartenmaterial.

  

Der ASUS R2H UMPC wird mit umfangreichen Sicherheitsfeatures sowie Microsoft Windows XP Tablet PC Edition ausgeliefert und kostet um die 1400 CHF.


Gadget für intelligentes Wohnen – Samsung Q1

6. Dezember 2006

Samsungs neuestes Produkt, das „Q1“, vereint Kommunikation, Unterhaltung, Leistung und Ultramobilität auf kleinstem Raum. Bei einem Gewicht von nur 779 Gramm ist das „Q1“ sehr viel leichter als ein Subnotebook, besitzt dabei aber trotzdem die volle Funktionalität eines herkömmlichen Notebooks. 

Im 7-Zoll-Widescreen-Display des „Q1“ sind sämtliche Komponenten integriert. Ein Pentium Celeron M ULV 353 mit 900 MHz bietet in Verbindung mit 1024 MB Arbeitspeicher und einem Intel GMA900 Grafikchip mehr als genug Leistung, um multimediale Inhalte auf dem „Q1“ in brillanter Qualität darzustellen. Den nötigen Speicherplatz liefert eine 1,8 Zoll große Festplatte mit 60 GB Fassungsvermögen. Die Akkulaufzeit des „Q1“ beträgt 3,5 Stunden mit dem Standardakku, lässt sich aber mit einem Zusatzakku um weitere 9 Stunden verlängern. Der Samsung Q1 kostet um die 1470 CHF.


Picture of the Day – Frühling im Dezember

6. Dezember 2006

Töff-Fahren im Dezember und für die Weihnachtsferien packe ich die Badehose ein. Moment mal, sind das Gänseblümchen da im Gras?  

Mam würde das so ausdrücken: „Das Gänseblümchen (Bellis perennis) ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis zu 10 Zentimetern erreicht. Sie ist teilweise stark basal verzweigt und reichlich mit Adventivwurzeln ausgestattet. Die gestielten Blätter wachsen in einer dichten Blattrosette. Sie sind grundständig und spatelförmig bis oval geformt. Die Blätter sind zwischen einem und sechs Zentimeter lang und von olivgrüner Farbe. Jede Blattrosette bringt von März bis Oktober ununterbrochen einzelne, gestielte Blütenköpfchen hervor.“

Adventiv? Ah! Advent! Advent! Ein Gänseblümchen ans Hemd!


200 000 Kilometer – Herzlichen Glückwunsch mein blauer Benz!

5. Dezember 2006

Mein lieber himmelblauer Benz! Ich wünsche Dir alles Gute zum Jubiläum! Heute – am 05.12.2006 exakt um 16:51 Uhr – hast Du den 200 000-sten Kilometer auf einer Landstrasse in Zug unter die Räder gebracht. 

Am 10.06.1996 erblicktest Du das Licht der Welt. Als ich Dich das erste Mal sah, verliebte ich mich sofort in Deine Farbe und Deine Formen. Und so war ich glücklich, als ich Dich als 3-jährigen 1999 erwerben durfte. Jedes Frühjahr schicke ich Dich auf auf Wellnessurlaub in die Werkstatt, wo Du Dich rundum verwöhnen lässt. Nur einmal habe ich die falsche Werkstatt gewählt, aber den Fehler habe ich sofort korrigiert und Dich zum perfekten Monteur gebracht, der Deine kleinen Fehler gefunden und für immer beseitigt hat.

Seit ich Dich habe, hast Du mich nie im Stich gelassen und wir hatten viel Spass zusammen. Auch wenn ich Dich nicht jeden Samstag wasche, hast Du nur wenige Kratzer abbekommen. Du trägst es mir auch nie nach, dass ich Dich bei schönem Wetter mit der BMW betrüge. Als Dank für all die Jahre schenke ich Dir nagelneue Alufelgen samt Winterreifen und Du bekommst eine schonende Rundumpflege zu Weihnachten.


03.12.2006 – Zürich: Ein Sonntag in der Stadt – Augenblicke am 1. Advent in Zürich

5. Dezember 2006

 „Etz kummt die Zeit, die i so mog – de stade Zeit…“ Ja, es kommt die Weihnachtszeit: Leise rieselt der Schnee, man zieht sich dick an wie das Michelin-Männchen oder streift sich Kleidungsstück für Kleidungsstück nach dem Zwiebelprinzip über, der Atem kondensiert in der frierenden Luft, es riecht nach Plätzchen und Glühwein, das erste Kerzlein brennt,  *quiiiieetsch*

Nachtrag: Sonntag, 03.12.2006, 1. Advent: Die Sonne scheint ins Wohnzimmer, der Himmel wolkenlos, gegen 14 Uhr ziehe ich meine Harley-Boots an, nehme die Jacke vom Haken, schnappe mir den Töffschlüssel und verlasse die Wohnung. Ich schliesse die Tür zur Garage auf und sperre den Topcase auf, setze den Helm auf, lege den Nierengurt an und streife die leichten Lederhandschuhe über die Hände. Dann schwinge ich mich auf die Kiste und drehe den Zündschlüssel um. Bei der gemütlichen Fahrt über die Badenerstrasse klappe ich den Sonnenschutz des Helms herunter – die Sonne blendet.

„Ziemlich viel Verkehr!“ denke ich, als ich Richtung Hardbrücke abbiege. Als es nur noch Stop-and-Go an der Limmat entlang geht, fällt mir ein „verkaufsoffener Sonntag“. Der Kühlerlüfter – liebevoll „Kaffeemaschine“ genannt – schaltet sich regelmässig ein und versucht so den Vierzylinder unter der Überhitzungstemperatur zu halten. Die Autos stehen wie auf einer Perlschnur aufgereiht. Wenn es der Gegenverkehr zulässt, fahre ich an der Kolonne Stück für Stück vorbei. Am Bürkliplatz und Umgebung steht eigentlich in alle Himmelsrichtungen alles. Ich entschliesse mich hinter dem Kongresshaus zu parken. Den Rest zum See gehe ich zu Fuss. 

  

Langsam geht die Sonne hinter dem Uetliberg unter – dafür kommt von der gegenüberliegenden Seite der Vollmond heraus. Ich schiesse eine grössere Serie von der Statue, wie diese den Vollmond hält. Dann entschliesse ich zum Töff zurück zu gehen mit dem Endziel in der Nähe des Landesmuseums zu parken.


Keine Chance. Der Verkehr ist vollends zusammen gebrochen. Ich komme bis zur Urania. Die Strassen rund um den Bahnhof sind vollkommen verstopft. Wieder stelle ich die Kiste ab und wandere die Bahnhofstrasse entlang. Diese kommt mir wenig besinnlich, aber dafür wie ein Ameisenhaufen vor. Geht die Welt unter? Hat es eine Katastrophenwarnung gegeben? Darf man nur heute Geschenke einkaufen? Wirft hier jemand grössere Geldnoten auf die Strasse? Gibt es irgendwo irgendwas umsonst. In den Katakomben des Bahnhofs – Railcity genannt – sieht es nicht besser aus. Die Leute hasten kreuz und quer meist mit Tüten oder noch besser mit Rücksäcken und Gepäckwagen durch die Gänge. „Nix wie raus hier“. Ich nehme die Treppe zum Landesmuseum und durchschreite das Eingangstor.

  

*beeeaaammm* Leise, gemütliche Musik, keine Hektik, blaue Sterne auf den Fassaden, Nadelbäume mit Lichtern und roten Glaskugeln, es riecht nach Glühwein und Cervelat, auf der bunt beleuchteten künstlichen Eisfläche hält sich „Gross und Klein“ auf mehr oder weniger wackeligen Füssen. Um die Eisfläche stehen Leut‘, Glühwein-haltend und „pläuderlen“. An der „Icebar“ bestelle ich mir einen Glühwein und stelle mich an einen Stehtisch. Mit der einen Hand ziehe ich die Digitalkamera aus der Tasche, mit der anderen nestele ich meine Zigaretten heraus. Eine Ruheoase mitten im Einkaufstrubel.

Dann schlendere ich um die Eisfläche und schaue den Eisläufern zu. Zwergerl schubsen Pinguine als Skatelernhilfe vor sich her. Den ein oder anderen brettert es mehr oder weniger unsanft auf den Hintern – ich grinse. Wann war ich das letzte Mal auf dem Eis gestanden? Muss lange her sein. Auf einem Wochenendausflug nach Tschechien hatten sich Mike und ich „richtige“ Eishockey-Schlittschuhe, samt Schläger und Pucks gekauft. Auf dem zugefrorenen Guggenberger Weiher bei Neutraubling stellten wir dann fest, dass das „auf den Kufen stehen“ wohl doch mit dem Material zusammen hängt. Beim „Discolauf“ im alten Regensburger Eisstadion an der Nibelungenbrücke lieh ich mir sonst nämlich immer ausgelatschte Schlittschuhe aus. Auf den Teilen kam ich eher X-beinig daher und wenig elegant. Ich nahm mir vor zu Hause die Schlittschuhe im „Gruschkämmerchen“ zu suchen.

Langsam wurde es dann doch frisch. Der Himmel sternenklar – keine Wolke. Ich schlenderte die Treppe hinauf zur Lounge. Angenehme Wärme empfing mich, als ich die Tür öffnete. Die Lounge war nur locker besetzt, aber im hinteren Bereich bei den Sofas und Sesseln – meinem letztjährigen Lieblingsplatz war alles belegt. So blieb mir einer der Bistrotische mit der guten Aussicht auf den Innenhof. Ich bestellte einen Kaffee. Allerdings klappte die Technik nicht ganz. Die Espressomaschine zog zu viel Strom – die Kühlschränke fielen aus – jedes Mal, wenn die Lady auf den Knopf drückte. So bestellte ich kurzerhand eine Cola ohne Eis.

 

Nach etwa einer Stunde beschloss ich mich auf den Weg zurück zum Töff zu machen. Durch das Eingangstor wanderte ich Richtung Bahnhof, aber diesmal ebenerdig, denn ich wollte mir den Weihnachtsmarkt noch ansehen. Das war ein Fehler. Menschenmassen empfingen mich in der Bahnhofshalle. Also nichts wie raus hier. Ich kämpfte mich durch die Stände und erreichte die Tramstation. Dort stellte ich fest, dass die Einkaufsmassen auf der Bahnhofstrasse immer noch „pulsierten“. Ich schlängelte mich durch die entgegenkommenden Grosseinkäufer und erreichte schliesslich mein Töff. Nichts wie ab nach Hause. 

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