Als 30 Büros der Siemens AG in Deutschland Mitte November überfallartig durchsucht wurden und die ersten Meldungen an die Öffentlichkeit kamen, handelte es sich noch um einen „niedriger 2-stelliger Millionenbetrag“. Dann vermeldete die Staatsanwaltschaft, dass gegen 12 Personen Ermittlungen eingeleitet wurden. Nach 20 Millionen standen schnell 200 Millionen im Raum. Und nun scheint die Mitwisserschaft auf 50 Personen inkl. des ehemalige Zentral-Vorstandsmitglied Thomas Ganswindt, der in den kommenden Tagen als möglicher Beschuldigter erstmals vernommen werden soll, vergrössert zu haben. Wie gross ist der Eisberg? Und: Wieviele Akten wurden mittlerweile in anderen Unternehmen vernichtet?
Siehe auch
- „Korrumption – Jetzt schon 50 Beschuldigte in Siemens-Affäre“ – Die Welt vom 07.12.2006
- „Erstaunte Kontrolleure – Siemens blockt Aussage von Aufsichtsrat ab“ – sueddeutsche.de vom 07.12.2006







[…] erwartetes Opfer haben die Skandale schon gefordert. Was als “kleiner zweistelliger Millionenbeitrag” […]