Die Schwindelbriefe mit den Gewinnversprechen verstopfen immer stärker die Briefkästen. Mal ist es eine Reise, mal ein Sachpreis, mal ein Bargeldgewinn. Doch in den Briefen wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Denn immer soll der angeblich glückliche Gewinner etwas bezahlen – „Verwaltungs-Gebühren“, die Anreisekosten für den „gewonnenen“ Hotelaufenthalt oder Schundprodukte auf einer Kaffeefahrt. Den Gewinn erhält man nie.
Die Verbraucherzentrale Hamburg sammelt seit vielen Jahren die Namen und Adressen von sog. „Gewinnspiel-Firmen“. Dadurch entstand eine „Schwarze Liste“ mit mehr als 300 Firmen. Steht „Ihre“ Firma auch auf der Liste? Dann ab in den Papierkorb mit dem Brief. Steht sie noch nicht drauf? Dann senden Sie den Namen an die Verbracherzentrale! info@vzhh.de Diese nimmt ständig neue Firmen in die Liste auf – auch, wenn es sich meist um Scheinfirmen und Fantasienamen handelt.
Um dem Treiben ein Ende zu setzen, führt die Verbraucherzentrale Hamburg Musterprozesse, stellt Strafanzeigen, unterstützt Verbraucher und ihre Anwälte durch rechtliche Hinweise und eine Urteilsübersicht.
Einige Verbraucher haben aufgrund einer Gewinnmitteilung etwas bestellt, die Ware aber nicht bezahlt, sondern den Kaufpreis und Gewinn miteinander verrechnet. Gerichte haben bestätigt! Das geht und ist erlaubt!