Ein WE in Zürich – Gemütlich Speisen im „Chez Fritz“ am Zürisee

15. April 2007

Eigentlich müsste der Titel zu den letzten beiden Tagen heissen: „Ein Traumwochenende in der Schweiz“. Solche Tage erinnern mich nachhaltig an den Faktor „Lebensqualität“. Samstagabend: Traumwetter, klare Luft, die Berge scheinen zum Greifen nah, 26 Grad Lufttemperatur, stahlblauer Himmel, die Sonne lacht. Es ist April! Seit Wochen stecken wir in einem massiven Hochdruckgebiet. Kein Lüftchen, kein Wölkchen. Was steht an diesem Wochenende auf dem Terminplan? Am Samstag Abend Treffen zum Essen mit RogerRabbit. Anschliessend geht es in den Papiersaal beim Sihlcity. Wir schauen/hören uns die „Banana Fishbones“ an. Zum Abschluss ist noch ein Besuch im „Club Platins“ geplant. Roger bringt noch eine Bayerin und einen Kollegen mit – Bei mir im Schlepptau ist Freund und Kollege Dominik.

Aber der Reihe nach: Samstag 14.04.2007 etwa 17 Uhr. Ich besteige den Boxster, lasse genüsslich das Dach nach hinten fahren, lege eine saubere Musik-CD ein und starte den Bolliden. Gemütlich lasse ich die Fuhre den Berg hinunterrollen. Die Sonne strahlt, dass es eine Pracht ist. Verhältnismässig wenig Verkehr auf der Badenerstrasse. Das Ziel: Dominik gegen 18 Uhr in Thalwil abholen. Noch schnell die Bank überfallen und dann die Autobahn Richtung Chur angesteuert.

Thalwil

Bei der Autobahnausfahrt Thalwil fahre ich ab und rolle nach nur knapp 30 Minuten Fahrzeit die Strasse abwärts. Vor mir eine herrliche Aussicht. Ich parke vor dem Haus, und klingle. Dominik ist noch recht locker unterwegs. Er geht erst einmal Duschen – ich mache es mir auf dem Balkon bequem. Wir haben noch locker Zeit. Treffpunkt mit Roger und Friends erst gegen 19 Uhr. Wo? Im „Chez Fritz“ in Kilchberg direkt am Zürisee. Als Dominik dies hört, reisst er die Augen auf. „Das ist doch so ein Schickimicke-Schuppen“. Keine Ahnung. Roger hat auf der Terrasse den letzten Platz reservieren können. Das „Acqua„und das „Restaurant Seerose“ in Zürich an der Seestrasse waren Nachmittags bereits ausgebucht. Kein Wunder bei dem Wetter. Ist auch egal. Bei dem Wetter und der Gesellschaft, sollte man sich schon etwas gönnen.

Gegen 19 Uhr treffen Dominik und ich auf dem Parkplatz des „Chez Fritz“ ein. Dominik meint, dass wir mit unserem Auto dort echt „reinpassen“. Porsche 911, BMW X5, Maserati, RangeRover und ein Ferrari. Die Cabrio-Dichte ist enorm. Aber leider kein Parkplatz mehr frei. Wir parken bei der Badi und laufen das kurze Stück. Roger, „Bayerin“ Martina und Kollege Stephan – aus Hamburg – warten bereits auf uns.

Wir setzen uns und bestellen einen Aperitif – Cuba Libre. Dann entwickelt sich ein gemütlicher Plausch und es wird viel gelacht. Wir bestellen uns etwas aus der a la Carte – Nüsslisalat ist aus – ich nehme einen halben Kopfsalat im Stück – Martina und ich nehmen „Hausgemachte Tomatengnocchi mit Parmesan und Spinat“, Stephan „Pochiertes Zanderfilet mit Estragonrahmsauce & Gemüsestrudel“, Roger und Dominik wählen „Rindsfilet „Café de Paris“, Gemüse & Pommes Alumettes“.

Die Aussicht über den See Richtung Berge ist fantastisch. Es regte sich kein Lüftchen.

Nur Martina fröstelte irgendwann leise vor sich hin. Ursache klar: Keine „Söckchen“ angelegt 🙂

Das Restaurant „Chez Fritz“ ist wirklich absolut empfehlenswert. Das Essen zeugt von grossem Können. Das Ambiente und die Einrichtung ist wie die Aussicht traumhaft. Das Personal zuvorkommend und aufmerksam. Rundum verteilte ich nur Pluspunkte und Sterne.

Es mundet vorzüglich. Zum Abschluss gönnen wir uns noch „Schoggichueche“ samt Kaffee. Gegen 21 Uhr beglichen wir die Rechnung und verliessen das Restaurant „Chez Fritz„, um das neue Einkaufszentrum Sihlcity anzusteuern. Wir hatten dort ein Date mit den „Banana Fishbones“ im „Papiersaal“.


Eine ruhige Kugel schieben – Bowling in Schlieren

13. April 2007

Nachdem Minigolfen in Dietikon entschlossen wir uns etwas aufzuwärmen. Wo kann man dies besser als im Bowlingcenter in Schlieren. Allerdings hatten wir zuerst Pech mit der Bahn. Die Zählung klappte nicht richtig. Aber nach kurzer Reklamation bekamen wir eine andere zugewiesen. Dann konnte es endlich losgehen. Miri, Tina, Michi und ich nieteten nach kurzer Zielwasserphase die Pins nur so um.

Gegen 2 Uhr hatten wir genug Pins gekillt und bezahlten die „gemütliche“ Rechnung. Eine ruhige Kugel zu schieben ist in der Schweiz nicht so günstig, wie es scheint. Spass gemacht hat es auf jeden Fall!


Erst einmal klein anfangen – Minigolfen in Dietikon

13. April 2007

Freitag Abend und das Wochenende beginnt. Miri, Tina und Michi erzählen beiläufig, dass sie zum Minigolfen gehen. „Chumsch mit?“ Ja warum nicht? Wohin? Nach Dietikon. Unüblicherweise bin ich pünktlich. Der Rest der Truppe verspätet sich etwas. Die Mini-Golf-Anlage hat schon einmal bessere Zeiten gesehen. Rote Plastikstühle stehen auf der Veranda. Ich bestelle einen Kaffee und setze mich auf einen dieser Stühle. Nur ein Pärchen sitzt noch auf der Terrasse und ist eine Cervelat mit Pommes. Miri, Tina und Michi treffen kurz darauf ein.

Wir besorgen uns die „Schläger“ und jeder bekommt einen Ball. Es dunkelt langsam ein. Anfangs sah es mehr nach „Crossgolf“ aus. Aber langsam spielten wir uns auf die Anlage ein – Die Schlaglänge konnte angepasst werden. Es ging sogar keiner der Bälle in der Dunkelheit verloren. Wir sind die letzten auf der Anlage. Und noch 18 Löcher zu spielen. Aber es bleibt bis zum letzten Loch spannend.


Kuriose Ortsbezeichnung – Kniebreche

13. April 2007

Gestern kam ich bei meiner Ausfahrt durch Oetwil am See und fuhr die Bergstrasse nach Stäfa hinunter. In einer Kehre sah ich auf der linken Seite ein Bushalteschild. Was stand da drauf? „Kniebreche“!?! Ich wendete und fuhr zurück den Berg hinauf, hielt an der Bushaltestelle und zog die Digicam aus der Hosentasche.

Kniebreche

Wie kommt ein Ort wie dieser zu dem Namen „Kniebreche“? Gut, es ist eine steile Bergstrasse mit einer heftigen Kehre. Hat es dereinst Radlfahrer dermassen in den Graben geworfen, dass sich diese das Knie brachen? Die Internetrecherche ergibt keine Aufschlüsse auf die Geschichte des Namens.

Kniebreche 2

Karte: Bergstr., 8712 Stäfa [map.search.ch]

Seltsam – Seltsam….


13.04.2007 – POD – Picture of the Day „How to lick a Pussy“

13. April 2007

Tja, das Bild von der Miezekatze und dem Hündchen ist leider weg. Und auch den Refernz-Blog von „Paul“ gibt es nicht mehr. 😦

Da dieser Eintrag aber immer noch zu den absolut meistbesuchtesten gehört, habe ich für alle irrtümlich hierher Verirrten ein anderes Bild hier als Ersatz genommen.

Saugstelle von Ihnen.

„Saugstelle“ ist auch ganz nett. Wie übersetzt man das eigentlich auf Englisch? „Suck Job“ oder „Blow Job“. Nein, Letzteres kann nicht stimmen; denn dann müsste es ja „Blas-Stelle“ heissen. An diesem Hydranten wird im Notfall das Wasser zum Löschen eines Brandes aus der Alster gesaugt. Logisch, oder? Alster-Wasser-Saugstelle.

Wer aber weder auf „Wet Pussy“, „Shaved Pussy“ und „Hairy Pussy“ verzichten möchte –> Da lang! 🙂


Personal Reminder – 14.04.2007 Bananafishbones in Zürich (Papiersaal-Sihlcity)

13. April 2007

Dies ist lediglich ein Reminder für mich (und Roger), um nicht zu vergessen, dass morgen – Samstag – 14.04.2007 die „Bananafishbones“ in Zürich spielen. Genauer gesagt im Papiersaal-Sihlcity. Wer noch kurzentschlossen Lust auf good old blody Rock’n’Roll hat, der soll sich den Termin ebenso vormerken und spontan vorbei kommen.

Mehr Infos zu den Bananafishbones

Infos zum Gig in Zürich – Sihlcity Papiersaal am 14.04.2007

Doors: 21.30 Uhr
Showtime: 22.30 Uhr
Eintritt: 25.– (Vorverkauf und Abendkasse)


Regensburg – Siemens VDO plant Abbau von bis zu 4000 Arbeitsplätzen

13. April 2007

Siemens und Regensburg – da könnte ich Geschichten erzählen ohne Ende. Nur mal einige Beispiele: Das Schumacher-Infineon-Werk im Regensburger Westen bei Westbad war früher das Halbleiterwerk und noch früher die Messerschmitt-Flugzeug-Schmiede für den Endsieg. Ein Hangar steht noch. Darin befindet sich das Lager. Auf einem ehemaligen Flugabwehrbunker am Rennplatz vor dem Halbleiterwerk haben wir als Kinder „Verstecken“ gespielt und sogar mal angezündet 🙂  Heute ist der Rennplatz eine der ersten Adressen des Wohnens – angeblich.

Der erste Megaspeicherchip wurde in Regensburg produziert – im sog. „Megawerk“ – auf dem Gelände unseres ehemaligen Prüfeninger Bolzplatzes. Das Schuckert-Werk im Osten wurde neben dem Hafen, dem Ostbahnhof, dem Hauptbahnhof und den Messerschmitt-Gelände im letzten Jahr des 2. Weltkrieges durch Bombenangriffe schwer beschädigt. Nur ein Gebäude blieb stehen. Daraus entwickelte sich ein weiterer Siemens-Geschäftsbereich.

Beim Bau von Block 1 des Werkes Siemens-Automobiltechnik baggerte der Bauunternehmer die Hauptstromleitung an. Ergebnis: Feierabend. Beim Bau des Entwicklungszentrums 1 – damals bereits Siemens VDO – befand sich plötzlich eine Fliegerbombe auf der Schaufel eines Baggers. Ergebnis: Feierabend.

Und nun soll nach einer Pressemitteilung der Mittelbayerischen Zeitung bald Feierabend für 4000 Beschäftigte des Siemens-Bereiches VDO sein. VDO soll an die Börse gehen oder gar verkauft werden. Und das Kuriose dabei ist, dass als angebliche Bedingung eine Reduktion um 3 Werke ansteht resp. Produktionsstandorte geschlossen werden.

„Es sieht so aus, als ob Siemens die Trennung von den Werken als Bedingung für einen Börsengang der Sparte stellen würde“, sagte die Person. Siemens hat auch einen Verkauf der Sparte nicht ausgeschlossen.
Ein Siemens-Sprecher wollte die Aussagen nicht kommentieren. In einer schriftlichen Stellungnahme verwies das Unternehmen darauf, dass es Ende März vertrauliche Gespräche zwischen Arbeitnehmervertretern des Aufsichtsrates sowie Mitgliedern des Siemens-Zentralvorstands und des Bereichsvorstands von Siemens VDO Automotive gegeben habe.

Siemens VDO besitzt mittlerweile 50 000 Mitarbeiter an 130 Standorten – und das sehr erfolgreich. Im Geschäftsbericht der Siemens AG aus dem Jahre 2006 liest man auf Seite 10 von 276:

Die Bereiche wachsen profitabel
Alle Bereiche – ausser Siemens Business Services – sind beachtlich gewachsen. In sechs Bereichen des operativen Geschäfts ist der Auftragseingang prozentual sogar zweistellig angestiegen, und wir haben vielfach unseren Wettbewerbern marktanteile abgenommen. Die Margenziele wurden im Berichtsjahr von den Bereichen Automation and Drives (A&D), Medical Solutions (Med), Siemens VDO Automotive (SV), Power Transmission and Distribution (PTD) und OSRAM in jedem Quartal erreicht.

Im Zwischenbericht für das erste Quartal 2007 der Siemens AG ist zu entnehmen (Seite 5 von 52):

Der wesentliche Wachstumstreiber beim Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten war das Ergebnis der Bereiche (Operatives Geschäft), das im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 51% auf 1,631 Mrd. EUR stieg. Alle Bereiche des Operativen Geschäfts wiesen positive Ergebnisse aus, und die Mehrzahl der Bereiche verbesserte im Vorjahresvergleich sowohl Ergebnis als auch Ergebnismarge. Automation and Drives (A&D) setzte sich mit einem Bereichsergebnis von 450 Mio. EUR an die Spitze aller Bereiche, gefolgt von Medical Solutions (Med), Power Generation (PG) und Siemens VDO Automotive (SV). Siemens Business Services (SBS) wies im ersten Quartal ein positives Bereichsergebnis aus, nach einem erheblichen Verlust ein Jahr zuvor.

Auf Seite 12 von 52 findet man das detaillierte Ergebnis von VDO, welches 6% oder 146 Millionen Euro beträgt.

Somit stellt sich mir die Frage, wie die Aussage des Pressesprechers fundiert begründet werden kann:

Diese Gespräche hätten „Überlegungen zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Siemens VDO zum Inhalt“ gehabt. Dabei seien Szenarien entworfen worden, wie die Produktivität bis 2011 um jährlich fünf Prozent erhöht werden könne. Es gebe aber keine Beschlüsse.

Argumentation „Entlassungsproduktivitätssteigerung“?


Wahre Liebe? Eher wahrlich bescheuert!

12. April 2007

 Eigentlich war ich soeben ausnahmsweise bei „Blick.ch“ unterwegs, weil ich beim Halten an der Ampel vorhin die reisserische Headline „Klima-Flüchtlinge – Schmid plant Armee-Einsatz“ gelesen hatte. Ich wollte wissen was dahinter steckt, wenn das Schweizer Pendant zur Bild-Zeitung auf der Titelseite eine farbenfrohe Fotokollage mit dieser dicken Überschrift garniert – siehe Bild links unten.

Aber es kam erst einmal viel besser: Unter der Überschrift „Das ist wahre Liebe!“ präsentiert der Blick ein pferdebeschwänztes blondes Mädel von hinten. Das ist nichts Aussergewöhnliches. Aber Britta Oelschläger hat sich ein Tattoo verpassen lassen. Das ist auch noch nichts Aussergewöhnliches. Nur das Tattoo ist kein „Arschgeweih“ frei nach Michael Mittermeier, sondern ein überdimensionaler den Rücken voll bedeckender Stadtplan von Hannover!

Hannover Tattoo

Warum? Na die gute Britta hat einen triftigen und vollkommen einleuchtenden Grund: Sie ist absoluter Hardcorefan des Fussballclubs Hannover 96. Logisch, warum denn sonst. Das ist für mich nicht „Die wahre Liebe“, sondern vollkommen bescheuert. Aber auch irgendwie sinnvoll. Langweilt sich ihr Freund beim Verkehr, so kann er den Weg zur nächsten Kneipe von ihrem Rücken ablesen.

Aber zurück zum Thema „Klima-Flüchtlinge“ und dem geplanten „Armee-Einsatz“ von Samuel Schmid. Die reisserische Titelseite lässt vermuten, dass Schmid die Generalmobilmachung in der Schublade hat und sofort auf jeden schiessen lässt der mit dem Boot von Frankreich aus über den Genfer-See oder von Deutschland her über den Bodensee einreisen möchte – noch dazu wenn es sich um „Schwarze“ Ausländer handelt, wie auf der Titelseite abgebildet. Nein, der Artikel zitiert Samuel Schmid in einer wesentlich humaneren Art:

Was tun? Verteidigungsminister Schmid hat bereits konkrete Pläne in der Schublade. Seine Armee spielt darin die Hauptrolle:

  • Im Inland soll sie zur Betreuung der Flüchtlinge eingesetzt werden und grosse Flüchtlings-Camps einrichten und unterhalten.
  • Im Ausland sind Armee-Einsätze im grossen Stil geplant. Die Meinung in Schmids Departement: Nur massive Hilfe vor Ort kann solche Flüchtlingsströme eindämmen.

Na, vielleicht nutzt Samuel Schmid ja die Strassenkarte von Britta und alles wird gut 🙂


Tipps zu CDs kopieren und Musikdownloads von der Schweizer Stiftung für Konsumentenschutz

12. April 2007

Via „Karsten un(blog)ed“ stosse ich auf einen Artikel samt Handlungshilfe der Schweizer „Stifung für Konsumentenschutz“, welche das Thema „Tipps zu CDs kopieren und Tauschbörsen“ behandelt.

Zitat: „CDs brennen, Hits aus dem Internet laden und nun der Boom der Musik-Handys: Musik scheint unbegrenzt nutzbar. Doch nicht alles ist erlaubt. Häufig sind die Konsumenten überfordert und tappen leicht in Fallen. Mit der kostenlosen Handlungshilfe «CDs brennen und Tauschbörsen» zeigt die SKS, wie der Musik- und Filmfreund legal geniessen kann. Die SKS-Handlungshilfe berücksichtigt auch, was mit dem neuen Urheberrechtsgesetz – zurzeit vom Parlament beraten – ändern könnte.

Dass jeder für den Eigenbedarf (z.B. für Verwandte oder enge Freunde) seine erworbenen CDs und Musikstücke kopieren darf, steht ausser Frage.

Interessant ist aber die Aussage zu folgendem „Tatbestand“:

Musik und Filme aus dem Internet beziehen
Frage: 3) Darf ich aus dem Internet Musik oder Filme gratis herunterladen (downloaden)?
Statt eine CD oder eine DVD zu kaufen, können Sie Musik und Filme auch aus dem Internet herunterladen. Neben Onlineläden für Musik und Filme (so genannte kostenpflichtige Downloadportale; siehe auch Frage 4) werden Musik und Filme auch gratis angeboten. Dabei gilt zu unterscheiden:

  • Musikgruppen oder Plattenfirmen stellen Musik gratis zur Verfügung. Beispielsweise weil die Musik werbefinanziert oder weil sich die Musikgruppen so eine grössere Verbreitung ihrer Musik erhoffen.
  • Auf Tauschbörsen steht Musik gratis zur Verfügung. Die Seiten werden von Internet-kennern betrieben, ohne dass die Musikgruppen oder Plattenfirmen um Erlaubnis gefragt wurden, ob deren Musik ins Internet gestellt werden darf.

Antwort: Für Sie als Konsument ist die Rechtslage klar. Denn die überwiegende Mehrheit der Juristen im Gebiet des Urheberrechts geht davon aus, dass der Konsument gratis Musik und Filme aus dem Internet downloaden darf. Unabhängig davon, ob es sich um legale Angebote oder um illegale Tauschbörsen handelt. Denn, so die Juristen, es könne nicht Ihnen als Konsument zugemutet werden, aus der Vielfalt von legalen und illegalen Angeboten zu unterscheiden. Ein Gerichtsurteil gibt es noch nicht, da es noch zu keinem Klageverfahren gekommen ist. Vermutlich schätzt auch der Verband der Unterhaltungsindustrie IFPI die Chancen als gering ein. Das neue Urheberrechtsgesetz ändert nichts daran.

Anders sehen dies die (Schweizer) Juristen beim Thema „Upload“ oder „allgemein zur Verfügung stellen“:

5) Darf ich selber auf einer Tauschbörse Musik und Filme zur Verfügung stellen (uploaden)?
Wie in Frage 3 erläutert, ist es illegal, Musik und Filme ohne Erlaubnis der Urheber ins Netz zu stellen. So handeln auch Sie als Konsument illegal, wenn Sie Ihre Musik oder Filme für jedermann frei zugänglich ins Internet stellen (hochladen/uploaden). Das heisst: Sie dürfen nur downloaden, nicht aber uploaden.

Die SKS-Handlungshilfe «CDs brennen und Tauschbörsen» kann unter www.konsumentenschutz.ch heruntergeladen werden oder unter Einsendung eines adressierten und frankierten Antwort-Couverts an Stiftung für Konsumentenschutz, Postfach, 3000 Bern 23 bezogen werden. 
 
 Handlungshilfe (pdf, 59kb)


Ironrite Ironer Company – Herman A. Sperlich

11. April 2007

Die Fa. Ironrite wurde 1911 von Herman A. Sperlich und John H. Uhlig als Kundendienstgeschäft für Maschinenbau in Detroit gegründet. Die Fabrikation von Waschmaschinen begann 1917, 1921 fing die Herstellung von Bügeleisen und Bügelmaschinen an. Die Sperlich & Uhlig Co. benannte sich am 12. Mai 1927 in ‚The Ironrite Ironer Company‘ um und baute fortan Bügelmaschinen in Mount Clemens.

 Die Bügelmaschinenproduktion blieb das Hauptgeschäft der Firma bis zur Einstellung des Geschäftsbetriebes im Jahre 1961.

Trotzdem finden sich noch sehr viele extrem gut erhaltene Bügelmaschinen der Firma Ironrite im Internet (eBay). Zu den Bügelmaschinen entwickelte der Ingenieur Herman A. Sperlich die passende Sitzgelegenheit, damit die Damen es während der Bügelei an seiner Maschine möglichst bequem haben. Der „Health Chair“ ist mittlerweile ein hoch gehandeltes Kunstobjekt und wird in Museen gehütet und Auktionshäusern teuer versteigert.