Heinrich von Pierer geht und die Siemens-Aktie springt!

20. April 2007

In der Nacht auf Freitag veröffentlicht Heinrich von Pierer seinen Rücktritt von der Spitze des Technologiekonzerns Siemens AG. Am Morgen springt die Siemens-Aktie um satte 4% in die Höhe!

Ein erwartetes Opfer haben die Skandale schon gefordert. Was als „kleiner zweistelliger Millionenbeitrag“ begann..


Flicker Diamond – The Diamond Class Photographer

20. April 2007

Soeben gefunden – The Top of the Pix called „The Flicker Diamond“.

Warum das „e“ in Flicker verwendet wird, weiss ich nicht. Ein Rechtschreibfehler? Aber auf jeden Fall finden sich im Bilder-Pool extrem schöne Pix.


Die Natur schlägt zurück – Robbenjäger sitzen im Packeis fest

20. April 2007

Die Süddeutsche meldet: „Kanada: Hunderte Robbenjäger in Not – An die 600 Robbenfänger sind im Packeis vor Neufundland gefangen. Viele von ihnen schon seit mehr als einer Woche.“


Exclusive Bilder von der DVD-Premiere – Woidboyz „The Muh Vieh“

20. April 2007

Was als Projektarbeit an der FH Deggendorf begann, fand nun seinen Höhepunkt in einem 45 Minuten langen Film. Mike hat mir soeben per Mail seine Bilder von der DVD-Premiere „Woidboyz – The Muh Vieh“ geschickt. Diese fand in der „Suite 15“ in Regensburg statt.

Sein Originaltext: „Hi, hier die Bilder von der DVD-Premiere. 21:20Uhr war Einlass….als erstes Freibier geholt und gewartet, um ca. 23:20 kurze Vorstellung der Woidboyz beim DJ…dann Filmstart. Zum Schreien…..Soll dir Grüsse ausrichten, Andreas war zur Zeit wegen dem Film etwas gestresst, hat dir deswegen bisher noch nicht auf deine Blogeinträge geantwortet….

Hier also exklusiv die ersten Bilder von der Premiere:

Woidboyz The Muh Vieh Premiere Regensburg Suite 15 DVD Bilder Pictures Pix Woidboyz The Muh Vieh Premiere Regensburg Suite 15 DVD Bilder Pictures Pix
Woidboyz The Muh Vieh Premiere Regensburg Suite 15 DVD Bilder Pictures Pix
Woidboyz The Muh Vieh Premiere Regensburg Suite 15 DVD Bilder Pictures Pix Woidboyz The Muh Vieh Premiere Regensburg Suite 15 DVD Bilder Pictures Pix
Woidboyz The Muh Vieh Premiere Regensburg Suite 15 DVD Bilder Pictures Pix Woidboyz The Muh Vieh Premiere Regensburg Suite 15 DVD Bilder Pictures Pix

Ich hab‘ noch nicht mit Mike telefoniert, aber offensichtlich war die DVD-Premiere der Woidboyz ein voller Erfolg und ich gratuliere! Das freut doch! 🙂


POD – Picture of the Day „Abendstimmung auf dem Zürisee“

20. April 2007

Momentan ist es traumhaft in Züri. Wie in den letzten Wochen schon so oft geschrieben: „Blauer Himmel, Sonnenschein, alles blüht, frisches Grün, Frühling!“ Als ich gegen 20 Uhr den Parkplatz verliess, rief ich Robert an. Er sass im Hotel auf dem Balkon und genoss die Sonne. Schnell vereinbarten wir, dass ich ihn mit dem „Boxstääär“ abhole und wir uns spontan ein Feierabendbier genehmigen – irgendwo am See.

Abendstimmung Autofähre Fähre Horgen Meilen April 2007

Kurz darauf traf ich beim Hotel ein – Robert stieg ein und wir fuhren zuerst zur kleinen Waldegg, weiter über Stallikon nach Augstertal, dann am Türlersee vorbei und bogen zum Albispass ab. Beim Wildpark bogen wir rechts nach Langnau am Albis ab und weiter bis Thalwil. Dort erreichten wir die Seestrasse und entschlossen uns weiter nach Horgen zu fahren, um dort die Fähre nach Meilen zu nehmen. Auf der Fähre entstand das Bild oben. Die Mondsichel war klar und deutlich zusammen mit dem Nordstern zu sehen. Kein Lüftchen regte sich – der Zürisee glatt wie ein Spiegel. Nur die Fähre pflügte durch den ruhigen See.

Fähre Horgen Meilen Autofähre

In Meilen bogen wir rechts ab und fuhren gemütlich weiter nach Rapperswil. Beim Bahnhof fanden wir einen Parkplatz und wanderten die Quai-Allee entlang. Vor dem „Dieci Ristorante“ standen gemütliche Denon-Möbel, welche uns zum Verbleib animierten. 

Dieci 10 Ristorante Bar Rapperswil Fischmarktplatz 1

Die Terasse war gut gefüllt und wir standen zuerst im inneren des „Dieci“ an der Theke. Allerdings wurde dann irgendwann die Musik zu laut und wir verzogen uns nach Draussen. Robert nahm ein Schneider-Weizen und ich genehmigte mir ein „Weinschorle“ („Gespritzter“ genannt). Wir sassen lange, ratschten und genossen den lauen Abend. Gegen 23 Uhr begaben wir uns zurück zum Wagen und fuhren via Pfäffikon über die Autobahn A3 zurück nach Zürich. Es ist momentan einfach genial. Hoffentlich bleibt das Wetter so bis weit in den November… 


Kuriose Ortsbezeichnung – Prügelweg

18. April 2007

Nach der Bushaltestelle „Kniebreche„, fand ich nun bei der Ausfahrt vom Sonntag eine weitere kuriose Ortsbezeichnung. Ich stand an einer Bahnschranke, sah mir die Gegend an und fand schräg, rechts hinter mir einen Feldweg samt Strassennamen: „Prügelweg“!

Prügelweg Kurioses Ortsschild Strassenname Schweiz

„Prügelweg“? Wer wird hier verprügelt? Ist das eine Art Drohung? Nicht in den Feldweg fahren, sonst drohen Prügel auf dem Weg? Oder eine Warnung: Vorsicht dicke (Holz-)Prügel können auf diesem Weg den Fahrzeugunterboden gefährden. Wer weiss – Wer weiss.

Leider ging in diesem Moment die Schranke auf und die hinter mir stehenden Fahrzeuge wollten dringend weiter. So fand ich keine Zeit das Foto direkt sofort zu schiessen. Somit musste ich erst weiter fahren, umdrehen und zurück zum Feldweg steuern. Wer errät, wo das Schild steht, bekommt ein „Bussy auf’s Bauchi“ 😉


Ein Montag in Zürich – Sechseläuten das Frühlingsfest in Zürich

17. April 2007

Eigentlich müsste ich erst einmal die Bilder und Ereignisse vom letzten Freitag online stellen. Am Freitag ging ich mit Tina, Miri und Michi zuerst zum Minigolfen (ja richtig gelesen) und anschliessend zum Bowling. Und der Sonntag fehlt auch noch! Unglaublich. Sorry! Mittags stieg ich in den Boxster und fuhr der Nase nach immer Richtung Berge. Bergstrassen, Serpentinen, Kehren, Sonne, blauer Himmel, Seen, Schnee – all incl.

Aber heute stand schon das nächste Ereignis an: Sechseläuten (Sächsilüüte) und Böögg in Flammen – Ende der Winterzeit. Aber der Reihe nach:

Montag ist in Zürich zur Hälfte ein Feiertag. Dieser nennt sich „Sächsilüüte“. Eigentlich fängt das Fest schon am Sonntag an. Mit einem Kinderumzug in Tracht und Zunftkleidung. Am Montag dürfen dann die Erwachsenen und Junggebliebenen einen eigenen Umzug veranstalten: Den „Umzug der Zünfte“. Und die Zürcher samt geladener Prominenz (Marko Rima aus dem Gastkanton Zug) ziehen sich wirklich um. Sie tragen antike Trachten. Sogar Dirndl wurden von mir gesichtet.

Seit gestern – Sonntag – ist Robert arbeitsmässig in Zürich und das für eine ganze Woche. Und er wusste zuerst gar nicht was das eigentlich ist. Logisch, woher sollte ein Niederbayer das auch wissen. Somit beendete er den ersten Kurstag nach etwas Drängen von mir extrem pünktlich gegen 16 Uhr. Dann besorgten wir uns Tramtickets; denn mit einem Fahrzeug hat man in der Zürcher Innenstadt überhaupt keine Chance. Die gesamte Altstadt ist gesperrt. Die Trams und Busse fahren ebenso nur bis zu definierten verkürzten Endpunkten. Die Bahnhofstrasse und die Gegend um die Limmat vom Central bis zum Bellevue ist komplett dicht.

Wikipedia meint: „Sechseläuten, Zürichdeutsch: Sächsilüüte ist ein Frühlingsfest in Zürich. Es findet Mitte April statt. Im Mittelpunkt des Festes steht die Figur Böögg, ein künstlicher Schneemann, der den Winter personifiziert und verbrannt wird.“

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April
Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April
Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

Am Paradeplatz stiegen wir aus und der Umzug befand sich im vollen Gange. Liebevoll dekorierte Fuhrwerke zogen von Pferden gezogen vorbei. Darauf die bereits erwähnten Zunftmitglieder. Musikkapellen mit bunten Uniformen liefen mehr oder weniger in Reih und Glied dahinter her. Es wurden Blumen verschenkt (Als Zeichen für den Frühling) und Bussies (Als Zeichen für Freundschaft und Liebe).

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

Am Bürkliplatz angekommen, besorgte sich Robert ein Wasser und brachte mir eines mit. Das war bitter nötig. Lufttemperatur 28 Grad, blauer Himmel.

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

Die ersten Badenixen sprangen in die Fluten, um sich abzukühlen. Wir entschieden uns vorerst nur von Innen zu kühlen.

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

Ob zu Wasser oder auf den Dächern. Wer etwas auf sich hielt beobachtete das Treiben entweder vom Boot aus oder von der Dachterrasse des elitären Hotels „Baur au Lac“. *stösschen*

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

Ob im Tretboot oder im Sportboot (mit modischer roten Badehose), jeder wollte einen Blick auf den „Böögg“ erhaschen. Doch noch brannte er nicht. Wenn die Kinder (auf Verkehrsschilder) steigen, dann bleibt das Wetter schön – sag eine alte Bauernweisheit. Die Zunft-Honorationen diskutierten über den Umzug.

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

Während immer mehr Menschen zum Sechseläutenplatz beim Bellevue vor dem Theater strömen, treffen die letzten Mitglieder der Zünfte ein.

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

Um 18 Uhr wird der Böögg angezündet. Der Böögg steht auf einem grossen Scheiterhaufen in der Mitte des Sechseläutenplatzes. Während dieser brennt, reiten die Reiter der verschiedenen Zünfte um den Böögg. Je schneller der Scheiterhaufen abbrennt, um so schneller erreicht das Feuer den Böögg. Dieser ist mit Feuerwerkskörpern gefüllt. 

Je kürzer die Zeit zwischen Anzünden des Scheiterhaufens und dem lautstarken Explodieren des Kopfes des Schneemannes ist, umso schöner wird der Sommer – sagt man. Zumindest in den Jahren 2003 (extrem heiss) bis 2006 (kalt und verregnet) kann ich dies bestätigen.

Witziges am Rande aus dem Jahr 2005: Aktivisten hatten eine Woche vor „Sechselüütn“ den „Böögg“ gestohlen oder besser „als Gefangenen genommen“. Ein Ersatzböögg musste beschafft und verbrannt werden.

Und dieses Jahr muss gigantisch heiss werden. Nein, ich glaube das Holz und der reisig wurden gewässert, der weiss-graue Rauch verriet dies nachhaltig. Es dauerte geschlagene 12 Minuten (handgestoppt), bis der Kopf mit einem lauten Knall explodierte. Das Holz hätte wie Zunder verbrennen müssen, denn es hat seit Wochen schönstes Wetter.

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Dann nahmen wir eine kleine Stange als Erfrischung und stiessen einen herrlichen Sommer an. Anschliessend liefen wir die Seepromenade am Utoquai und dann weiter am Seefeldquai Richtung LakeSide-Casino entlang. Zwei in der Sonne sitzende Schönheiten beobachteten einen Erpel und eine Gans beim Turteln – ein schöner Snapshot, wie ich finde.

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An der Seefeldwiese steht ein uraltes Karussell aus den 60er Jahren. Da musste ich den Schwarz/Weiss-Modus der Digicam einmal ausprobieren.

Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April Sechseläuten Böögg Bilder Fotos Sächsilüüte Bellevue Zürich 2007 April

In der Horneggstrasse entdeckte Robert ein neues G-Model. Dann gingen wir in das Restaurant „Hornegg“ in der Seefeldstrasse 201. Das Lokal ist bekannt für das eigene Bier und ganz speziell für das Cordon Bleu. Leider habe ich vor lauter Hunger/Essen und Ratschen davon kein Foto geschossen. Gegen 21 Uhr nahmen wir die 4er-Tram zurück zum Bellevue. Dort war immer noch die Hölle los! Neben dem CoopCity wummerte Housemusic auf die Strasse

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Ja was? Beginn der Brötelsaison ist ja heute auch noch. Seit einigen Jahren erfreut sich ein weiteres, inoffizielles Element des Festes immer grösserer Beliebtheit: Hunderte von Leuten sitzen auf der Sechseläutenwiese, holen sich mit Schaufeln etwas Glut aus dem noch immer sehr heissen Holzstapel und braten darüber ihr selbst mitgebrachte Servelats. Still, gemütlich, friedlich.

Genau das Richtige für eine laue Frühlingsnacht.

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Dann liefen wir über die Quaibrücke zum Bürkliplatz und bestiegen dort die 2er-Tram Richtung Albisriederplatz. Und schon war wieder ein genialer Abend (fast) vorbei.


Ein WE in Zürich – Das „Erste Mal“ im Club Platins

16. April 2007

Nach dem Auftritt der „BananaFishbones“ im Papiersaal schlenderten wir die kurze Distanz hinüber zum Megakino, an dessen Eck sich der Eingang zum „Club Platins“ befindet. Michele hatte weder auf eine Mail noch auf einen Natelanruf gemeldet. Diesmal standen überhaupt keine Leute an. Es war ja auch schon halb Zwei. Der Türsteher/Security konnte mit dem Namen „Michele“ gar nichts anfangen und die Dame an der Kasse wusste auch nicht, ob er da war. Vielleicht hat er sich Urlaub genommen. Egal. Wir diskutierten kurz, ob wir fünf trotzdem kurz reinschauen sollten und beschlossen es zu wagen.

Der Türsteher liess und passieren, auch wenn wir nur eine Dame dabei hatten. Offensichtlich ist paarweises Auftreten mehr gewünscht und ist auch zu begrüssen. Wir berappten die 25 Franken Eintritt, bekamen einen weiteren Stempel (einen hatten wir bereits vom „Papiersaal“) und schritten die mit rotem Teppich ausgelegte breite Treppe hinab. Unten angekommen überraschte mich der gemütlich eingerichtete Chillout-Bereich – mit weniger Gästen als erwartet. Es waren noch etliche Kissen und Tische unbesetzt. Aus dem Mainfloor wummerte Housemusic zu uns herüber und wir gingen der Quelle nach.

Club Platins Sihlcity Einkaufszentrum Zürich Club Platins Sihlcity Einkaufszentrum Zürich

Fasziniert von der Glasfaser-Deckenbeleuchtung der runden Bar im Mainfloor-Bereich bogen Dominik und ich rechts ab – und verloren dadurch kurzzeitig Martina, Stephan und Roger. Dominik’s Augen schwenkten von einer Schönheit zur anderen. Ich grinste. Vorher titulierte er den „Schuppen“ als „Lackschuh-Lokal“ und nun schien er eher begeistert zu sein. Ein breites Grinsen schmückte sein Gesicht.

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Wir fanden den „Rest der Gang“ am Platz zur guten Aussicht im erhöhten Bereich mit der Tanzfläche davor und einer Bar dahinter. An einer Stange räkelte sich eine schlanke Schönheit in rotem Latex gehüllt an einer Chromstange. Die Männer fragten sich beim Anblick dessen, wie warm es in dem Aufzug sein könnte. Roger meinte, dass die Stange nicht lange halten würde, wenn er dort tanzen würde. Das Ambiente ist einfach aber geschmackvoll eingerichtet. Eher modern und kühl, aber mit einem leichten 60er-Touch.

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Die Musik aus den JBL-Boxen ist gleichmässig verteilt und somit nicht unangenehm laut.Von unserer Warte aus „Platz zur guten Aussicht“ könnte man den gesamten Mainfloor-Bereich gut überblicken. Auch eine Unterhaltung war möglich ohne sich gegenseitig anzuschreien. Was sich sicher auch positiv auf die Belegschaft auswirkt. Welche übrigens überaus flink und freundlich ist.

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Die Tanzfläche war locker besetzt. Tische im Randbereich grenzen die Tanzfläche klar ab. Somit sollten eigentlich Tanzflächenläufer nicht üblich sein.

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Dann beschlossen wir auf einen Rundgang durch die anderen Floors zu machen. Das Publikum ist erfreulicherweise im angenehmen Alter. Keine Kappenträger und Schlabberhosen zu sehen. Offensichtlich achtet das Türpersonal auf angemessenes Alter und Bekleidung. Der zweite Dancefloor (Techno) ist eher klein und wir hielten uns nur kurz dort auf – wie die meisten; denn dieser ist im Randbereich der Durchgang zur dritten etwas grösseren und besser besuchten HipHop-Zone. Hier war es uns zu eng, sodass wir gleich die Abkürzung über den Toilettengang zum Mainfloor nahmen. Dort angekommen gingen wir die Treppe hinauf zur „Upper-Bar“.

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Von oben kann man den gesamten Mainfloor-Bereich überblicken. Schon gegen halb Drei leerte sich die Arena merklich. Was eigentlich unüblich für Zürcher-Clubs ist. Keine Ahnung warum, aber an sich ist der „Club Platins“ meiner Meinung nach empfehlenswert. Auch wenn man für’s Parken zusammengerechnet noch Mal extra Eintritt bezahlen muss. Vielleicht lässt sich das Clubmanagement da ja noch etwas einfallen.

Gegen 3 Uhr verliessen zuerst Roger, Martina und Stephan die Lokalität. Dominik und ich blieben gerade mal eine Viertelstunde länger. Wir bestiegen gegen halb Vier das Auto und ich fuhr Dominik zurück nach Thalwil. Es war mit 14 Grad für diese Uhrzeit noch angenehm warm. Somit öffnete ich auf dem Weg nach Hause noch einmal das Dach und schaltete die Sitzheizung ein. Was für ein genialer Samstagabend 🙂


Ein WE in Zürich – Die „BananaFishbones“ im Papiersaal Sihlcity

16. April 2007

Nach und nach füllte sich im Papiersaal der Bereich vor der Bühne mit schätzungsweise 150 Personen. Immer noch recht locker. Es herrschte richtige Club-Atmosphäre. Nach kurzer Moderation trat die Lieblingsband von Franka Potente auf: Die „Banana Fishbones“ aus Bad Tölz. Die Band besucht Zürich auf der Vorstellung ihrer neuen CD „When You Pass By“.

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Drei virtuose Musiker ganz in weiss standen da auf der Bühne und begannen mit sphärischen Klängen. Dann griffen die Brüder Sebastian (Bass und Leadsänger), Peter (Leadguitar und Background) wohlgeübt in die Saiten und Florian bearbeitete die Becken.

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Das Portfolio an Musikstücken ist extrem breit gefächert, aber jedes Mal professionell auf der Bühne dargebracht und ausgedrückt. Von Soul über Jazz bis Pogo und Rock. Reggae-Klänge oder Salsa-Klänge oder wie wäre es mit etwas Country? Von jedem etwas. Sogar Popmusik – bekannt aus einem C&A-Jingle „Come to Sin“ (Youtube-Video) – wird astrein und wie von der CD rübergebracht.

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Ebenso „Easy Day“ – mein persönliches Lieblingslied – brachten die Jungs zum Besten. Aber hauptsächlich spielten die „Fishbones“ Stücke aus dem neuen Album – und jedes Stück war komplett anders. Vom Stil und vom Sound. Aber immer mit Texten mit „Hirn“ und Gehalt. Zum Beispiel „Rats“ – hier geht es um Millionen von Ratten, die die Welt an sich reissen wollen. 😉 Oder „I wake up“ – Hier erzählt Sebastian von seiner Schlafwandlererfahrung. Er singt von Atom-Wissenschaftlern, die vom Forscherehrgeiz getrieben im Teilchenbeschleuniger CERN einen Mini-Urknall auf die Menschheit loslassen („Electricity“) mit dem Ziel eine neue vernichtende Superwaffe zu schaffen. Mein Lieblingsstück von der neuen CD „When You Pass By“! Einfach G-E-N-I-A-L!

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Zwischendurch erzählte Sebastian ein paar Anekdoten aus vergangenen Tagen, oder was gerade so in Zürich bei der Anreise passiert war. Dann spielten sie wieder bekanntere Songs. Die BananaFishbones haben ja schon Filmmusik komponiert (u.a. „Wilde Kerle“ 2 und 3, „Adrift – Open Water 2“, „Wer früher stirbt ist länger tot“).

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Bei Stephan, Martina und Dominik wich die anfängliche Skepsis „Du kennst die Band, Peter? Woher???“ dem Interesse und ging von Hin- und Herwippen in enthusiastisches Mittanzen über. Am Ende hiess die Wertung dann „Eine CD von Fishbone muss her!“

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Aber der Abend war noch lange nicht gelaufen. Die „BananaFishbones“ legten gerade erst so richtig los.

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Vor der Bühne wurde getanzt – und man/frau hatte durchaus genügend Platz dazu.

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Sebastian begeisterte mit einer Megastimme und Peter mit extremer Fingerfertigkeit an der E-Gitarre. Auch ein Defekt an seiner beklebten Lieblingsgitarre konnte ihn nur kurzfristig unterbrechen. Seine Finger zupften die Saiten und spielten die Riffs schneller, als man schauen konnte.

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Die Menge tobte und forderte mehrmals Zugaben von den Fishbones. Und die Jungs gaben diese gerne. Denn der Applaus wollte nicht abreissen. Eine vollkommen perfekte Darbietung höchster Musikerkunst folgte nach der anderen.

Banana Fishbones Zürich Sihlcity Papiersaal Auftritt Concert Konzert Club

Leider verging die Zeit viel zu schnell. Und ich hätte mir gerne noch ein Autogramm geholt. Aber wir wollten weiterziehen. Es war ja schon fast halb Zwei morgens. Und „Das erste Mal im Club Platins“ stand noch an. Aber der „Papiersaal“ sieht mich bestimmt bald wieder.


Ein WE in Zürich – Das „erste Mal“ im Papiersaal Sihlcity

15. April 2007

Nach dem hervorragenden Vorspiel im Restaurant „Chez Fritz“ direkt am Zürisee, stand der nächste Termin an: Live-Auftritt der „Banana Fishbones“ im Papiersaal Sihlcity. Wir parkten im bereits bekanten Spindelparkhaus des Einkaufzentrums. Noch konnten wir durch das Einkaufszentrum hindurch laufen. Martina – das einzige Mädel – musste sich so Sprüche der Machos anhören, wie „Um diese Zeit ist die Kreditkarte Deines Ehegatten sicher“ usw. 😉

Martina im Einkaufszentrum Sihlcity

Dafür testete Martina die „grünen Sitzteilchen“ ausgiebig. Anmerkung: Die Kratzspuren auf dem Fussboden sind nicht etwa von ihr. 🙂

Martina, Roger und Stephan im Papiersaal Sihlcity Martina und Roger im Papiersaal Sihlcity

Dann betraten wir den „Papiersaal“ im zweiten Obergeschoss einer ehemaligen Papierfabrik. Überraschenderweise stellten wir fest, dass wir die ersten Gäste des Abends zu sein schienen. So konnten wir uns den „Schuppen“ gemütlich ansehen und genauso gemütlich Getränke und Sitzgelegenheiten auswählen.

Papiersaal Sihlcity Papiersaal Sihlcity

Der „Papiersaal“ ist eine wirklich sehr nette und intelligent eingerichtete Location. Die Bar teilt den vorderen Bereich in der Längsseite.

Papiersaal Sihlcity Papiersaal Sihlcity

Mit Vorhängen kann der lange Raum nach Bedarf für die jeweilige Veranstaltung vergrössert oder verkleinert werden. Oder: Es können gemütliche Separées geschaffen werden. Als Sitzgelegenheiten wählte man gemütliche Clubsessel und Ledersofas. Flache dunkle Tische ergänzen das Ambiente.

Roger, Stephan, Martina und Dominik im Papiersaal Sihlcity Martina Papiersaal Sihlcity

Roger, Stephan, Martina, Dominik und ich liessen uns auf einem der gemütlichen Sofas im Bühnenbereich nieder. Martina studierte das Programm der „Papierfabrik“.

Papiersaal Sihlcity Papiersaal Sihlcity

Nach und nach kamen weitere Konzertgäste in den Papiersaal. Gegen 21:30 begann die Vorband mit einer interessanten Darbietung.

Der Support Act nannte sich „My Heart belongs to Cicilia Winter“. Die Band gab sich Mühe die wenigen Gäste – zu dieser Zeit etwa 50 Personen – zu begeistern.

Anschliessend wurde sehr rasant die Bühne umgebaut. In der Zwischenzeit legte ein DJ gute Musik auf. Wir besorgten uns getränkemässigen Nachschub und harrten der Dinge, die da kommen sollten: „Auftritt der Banana Fishbones“ aus Bad Tölz.