Wie meinte der Sprecher? „Der Porsche 911 GT3 ist für den gelegentlichen Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert. Der Porsche 911 GT3 RS für den gelegentlichen Einsatz auf der Strasse.“
Video gefällig? Klick on image und danach auf „Breitband“
Wie meinte der Sprecher? „Der Porsche 911 GT3 ist für den gelegentlichen Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert. Der Porsche 911 GT3 RS für den gelegentlichen Einsatz auf der Strasse.“
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Kennt ihr das? Morgens 8:30 Uhr. Nach 3 Logins und Passworten ist innerhalb von 5 Minuten und einer Tasse Kaffee der Laptop gestartet. Beziehungsweise: Der Rechner sieht so aus; denn die Sanduhr kreiselt immer noch vor sich hin, weil nebenbei noch Programme nachgeladen werden. Nach weiteren 3 Minuten reagiert endlich die Maus auf Bewegungen mit der Hand ohne zu zappeln. Was ist der erste Klick? Richtig: Outlook respektive „das E-Mail-Programm“.
Nehmen wir mal an Outlook startet. Dann holt sich das Programm die aktuellen neuen Mails vom Server. Und das sind komischerweise über Nacht einige. Schlimm wird es dann, wenn man einen Tag (oder gar mehrere) ausserhalb des Büros/der Firma unterwegs war. Dann stapeln sich die neuen, fett gekennzeichneten Mails im Posteingang. Nun geht man an das ¨Erste Selektieren“ und überliest neben den Überschriften den Text. Man macht sich mittlerweile Notizen auf einen altertümlichen schraffierten Block bei Mails, welche man als „wichtig“ (Prio 1) empfindet. Warum? Man trifft Vorkehrungen, dass man wieder an die „wichtigen E-Mails“ erinnert wird, wenn man durch eine Störung – und die kommt sicher – abgelenkt wird.
Störungen? Was könnte das nun sein? Zum Beispiel ruft während des Lesens einer „wichtigen E-Mail“ jemand per Natel an. Am besten noch mit unbekannter Nummer. Nach Zusammenfassung der ersten Informationen, welche der Anrufer mitteilt, scheint es sich noch um etwas Wichtigeres zu handeln, als die Mail, welche man gerade vor sich hat. Also werden andere Windowsprogramme geöffnet, Exceldateien durchforstet, Auswertungen gefahren und Listen erstellt. Diese schicke man dann – natürlich – per Mail. Nur: Es klappt nicht. Das Postfach ist überfüllt.
Lawrence Lessig hat es schon 2004 getan, Fred Wilson im April 2007: Sie erklärten ihren E-Mail-Bankrott (e-mail bankruptcy) und löschten den gesamten Posteingangskorb.
Ähnlich wie der finanzielle Bankrott bleibt die Pleite der Elektropost der einzige Ausweg, wenn die schiere Menge rückständiger Mail nicht mehr beherrschbar erscheint. Früher oder später kommt der Punkt, an dem allein die Mail alle verfügbare Aufmerksamkeit und Arbeitskraft beansprucht. Dann ist Schluss mit lustig.
Donald E. Knuth (ja, der Knuth) ist seiner persönlichen E-Mail-Hölle am 1. Januar 1990 entkommen. Seitdem benutzt er keine E-Mail mehr. Dem 1992 emeritierten Gelehrten mag diese Abstinenz noch möglich gewesen sein. Heute sind die meisten Nutzer zur E-Mail gezwungen.
Büroarbeitsplätze sind in vielen Branchen flächendeckend mit Mail ausgestattet. Angestellte kommunizieren via Mail mit Kunden, Lieferanten und Dienstleistern. Weil sie es müssen. Eine Mailadresse ist wie eine Aufforderung an die ganze Welt, Mail zu schicken. Und die Welt zögert nicht, es zu tun. Selbst die interne Kommunikation läuft häufig per Mail. Oder läuft nicht, weil Mails einfach nicht gelesen werden.
3. Was geschieht mit meiner Mail
Die kleine Fischmarkt-Reihe aus der E-Mail-Hölle erzeugt erfreulich viel Resonanz. Offensichtlich trifft das Thema einen Nerv. Schön auch die Reihe der bestorganisierten Mailhelden, die in den Kommentaren zu bewundern ist. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn sich auch einmal der eine oder andere
MailversagerLeidensgenosse zu Wort meldete.Es ist nicht so, dass ich nicht wüsste, wie Mail effizient und effektiv zu bearbeiten ist. Nein, ich kann es sogar einigermaßen. Im April war meine Inbox zero. Aber dann kam die Realität dazwischen.
Es gibt nämlich auch noch ein Leben außerhalb von Outlook, und traurigerweise wird dort das Geld verdient. Niemand wird dafür bezahlt, Mail zu bearbeiten. Die Ausnahme mögen Call Center sein, aber das ist ein anderes Thema.
E-Mail verliert an Bedeutung im Kommunikationsmix, weil ihr Nutzen im Verhältnis zum Aufwand immer geringer wird. In der kleinen Reihe aus der E-Mail-Hölle beschäftigen wir uns heute mit den Alternativen – und dem Problem multipler Posteingangskörbe.
E-Mail ist etwas für Eltern, die 12- bis 24-Jährigen nutzen stattdessen Instant Messaging. Zu diesem und anderen aufregenden Ergebnissen kommt eine Studie des University of Southern California’s Center for the Digital Future. Die jüngste Generation nutzt Mail nur noch für den unvermeidlichen Kontakt mit Älteren. Mail ist für sie ein Arbeitsmittel, das ihnen aufgezwungen wird wie früheren Generationen das Telefon, die Schreibmaschine, das Fax oder der PC.
Nach vier Tagen der Trauer und Klage über den Niedergang des einst glanzvollen Mediums Mail ist es nun Zeit für den Blick nach vorn. Gibt es Auswege aus der E-Mail-Hölle?
An dieser Stelle möchte ich nicht mit einem weiteren Aufguss der GTD-Methode langweilen. Das Thema hebe ich mir für später auf, und außerdem folgt meine Mailbearbeitungsroutine, jedenfalls in der Theorie, dem Modell von Meister Allen.
Sämtliche Kapitel sind komplett nachzulesen bei „Fischmarkt.de„
„Die CSU-Landrätin Gabriele Pauli hat eingeräumt, ihren provokanten Vorschlag zur Ehe auf Zeit von einem Kabarettisten übernommen zu haben. Zuvor hatte der fränkische Kabarettist Frank-Markus Barwasser, bekannt unter dem Künstlernamen Erwin Pelzig, Anspruch auf Urheberschaft des Vorstoßes der Bewerberin um den CSU-Vorsitz erhoben. „Frau Pauli hat bei mir geklaut“, sagte er der Münchner „Abendzeitung“. Er habe sein Ehemodell bereits 2004 erstmals vorgestellt.
Pauli bestätigte am Freitag im ARD-Morgenmagazin, dass ihr Vorschlag, Ehen zunächst auf sieben Jahre zu befristen, tatsächlich auf einen Radio-Sketch des Kabarettisten zurückgeht: „Das ist seine Idee gewesen“, sagte die CSU-Politikerin. Sie schätze Pelzigs fortschrittliche Gedanken auf dessen bayerische Art, fügte sie hinzu. Der Kabarettist erklärte, er sei von Paulis Vorgehen
begeistert: „Eine Politikerin lässt sich von einem Kabarettisten inspirieren“, sagte Barwasser. Normalerweise laufe es umgekehrt.“
(Mehr dazu auch hier.)
Via Strafprozess.blogspot.de und merkur.de
München – Ein beschädigter Geist ist der Polizei auf dem Münchner Oktoberfest gemeldet worden. Ein schreckhafter Schweizer habe das Unterweltswesen bei einer Geisterbahnfahrt reparaturreif geschlagen, berichteten die Beamten am Sonntag.
Obwohl der Geist wegen seines grausigen Aussehens extra in einen Käfig gesperrt worden war, habe er den alkoholisierten 22-Jährigen am Samstag gehörig das Gruseln gelehrt. Der junge Mann sei so erschrocken, dass er mit einem Holzstab nach der Gestalt schlug und stach.
Er traf den Geist durch die Drähte des Käfigs und beschädigte die Elektronik. Der Mann wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen.
Tja, die Schweizer sind wehrhaft, oddrrr?
Via Heise.de und Handakte WebLAWg:
Richter erteilt scharfe Verwarnung wegen unberechtigter Klagen
„Welche Gründe auch immer die Kläger dazu bewogen haben mögen, diesen Fall in der von ihnen gewählten Form zu verfolgen, können wir im Lichte der vom Copyright-Gesetz bestimmten Grenzen nicht feststellen, dass das Vorgehen angemessen war … Solch ein Vorgehen muss wegen des möglichen Abschreckungseffekts, den es für den öffentlichen Zugang zu kreativen Werken haben könnte, verhindert werden. Würde sich ein solches Vorgehen einbürgern, ist anzunehmen, dass Mitglieder der Öffentlichkeit zögern würden, kreative Werke im Internet zu verbreiten, unabhängig davon, ob sie dabei das Urheberrecht verletzen würden, oder ob es um Fälle gehen würde, auf die das Urheberrecht keine Anwendung findet. Rechteinhaber im Allgemeinen und diese Kläger im Besonderen sollten daran gehindert werden, jemanden in der Weise wie hier geschehen zu verklagen.“
Tanya Andersen hat mittlerweile eine Sammelklage gegen die betreffenden Musikfirmen eingereicht, in der sie ihnen „illegales, fehlerhaftes und fahrlässiges Verhalten“ vorwirft. [von Robert A. Gehring] (js)
Ein eher exklusives Event fand gestern auf dem Bodensee statt. Auf dem Dampfer „St. Gallen“ rockten die Bands „Trashdeluxe“ und „Transit„. Dabei feierte „Transit“ eine ganz seltene Reunion auf der „End of Season Party“.
Gegen 18 Uhr startete ich bei schönstem Wetter Richtung Bodensee mit dem Ziel Romanshorn. Nach einer Stunde Fahrt, suchte ich erst einmal den Hafen. Den Bahnhof fand ich sofort. Nur wo ist der Hafen? Äh, klar, logisch, dahinter! Nun noch einen Parkplatz für meinen fahrbaren Untersatz. Der war schnell gefunden. Das bunt beleuchtete Schiff wartete schon und leise hallte gute alte Rockmusik herüber. Wie komme ich an den Landungssteg? An den Gleisen entlang bis zur Unterführung. Klar. Auch erledigt. Ein Leichtmatrose fragte nach meiner Eintrittskarte. Hab ich nicht. Gut, auf zur Kasse – on board. Anschliessend grinste mich ein Guinness an. Dann suchte ich „die Band“.

Die Jungs sassen an einem grossen Tisch achtern und hatten gerade eine kleine Stärkung zu sich genommen. Benno, Lippi und Fredy versuchten das Lampenfieber, wie immer, mit lockerem Herumblödeln zu überspielen. Nur Fredy zappelte wie immer etwas mehr herum. Hinsetzen ist für ihn in diesem Stadium unmöglich.
Auf dem Oberdeck war bereits soundtechnisch alles für den Auftritt angerichtet. Fredy hatte fünf bis sechs Gitarren sauber perlschnurähnlich aufgereiht. Diverse Verstärker und grosse Boxen sollten für gute Beschallung des Kutters sorgen. Eine Plexiglasscheibe schützte Bennos Schlagwerkzeug vor Tomaten- und Flaschenwürfen. Lippi’s Bass war frisch gestimmt und angestöpselt. Die Lichtanlage funkelte im Standby. Alles bereit. Nach und nach trafen die Gäste auf dem Schiff ein. Das Sonnendeck füllte sich und jeder versorgte sich aus der bootseigenen Bar mit entsprechenden Getränken.
Gegen halb Neun legte die MS St. Gallen von Romanshorn ab. Der Mond spiegelte sich im Wasser des Bodensees. Eine leichte Briese wehte uns auf dem Sonnendeck entgegen. Kurze Zeit später brummten die Verstärker – „die Band“ schnappte sich ihr Equipment und rockte los. Benno, Lippi und Benno gaben wieder alles – bester Rock aus der guten alten Zeit. Let it roll!
Von Anfang an ging das Publikum voll mit. Es wurde getanzt was die Beine hergaben und mitgesungen, was die Kehle brachte. Bis zur Heiserkeit, oder Ursi?
Während das Schiff über den Bodensee tuckerte und „die Band“ alles gab, blieb zwischendurch immer noch Zeit für ein kleines Schwätzchen – siehe Manu und Nadja.
Doch die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Aber es kam Teil 2 des Events on Water: Der Auftritt von „Transit“. Einer legendären Schweizer Rockband aus den 90ern. Allerdings trugen die Bandmitglieder damals erheblich längere Haare. Das Haarspray kam nur kurz symbolisch auf der Bühne zum Einsatz.
Der Saal bebte und die Menge tobte. Berthold schoss mit seiner Digicam aus allen Lagen. Die Planken wurden vom Publikum auf die Maximalbelastung getestet.
Gegen halb Zwölf legte die MS St. Gallen wieder in Romanshorn an. Doch das war noch lange nicht „das Ende“. Nach mehreren Zugaben traf man sich zum netten Plaudern (oben Nicole und Nadja) auf dem Flanierdeck Backbordseite. Schade, dass es offensichtlich der letzte Auftritt dieses Jahr war. Aber die Location war einfach grandios. Nebenbei erwähnt: Es ging keiner über Bord.
… zumindest in der Schweiz.
Wilhelm Tell ist zwar der Schweizer Volksheld, aber eigentlich ist er Österreicher. Er ist nicht sonderlich mutig und schon gar nicht kräftig, aber für den roten Pass der Eidgenossen und die Aussicht auf die Liebe einer schönen Frau, ist er bereit die Alpennation zu retten.
«Tell» erzählt, wie die Schweiz entstand – allerdings ein bisschen anders, als wir die historischen Umstände bisher kannten: Wilhelm Tell bewährt sich mitten im komischen Chaos aus Hofintrigen, Pannen und fehlgeleiteter Vaterlandliebe als Nationalheld wider Willen. Habsburgische Besatzer und schwäbische Touristen stehen den Eidgenossen beim Kampf um die Unabhängigkeit im Weg, doch ein parodistischer Rundumschlag sorgt dafür, dass alle Patrioten ihre Geschichtslektion lernen – und dabei in ihre jeweiligen Landesgrenzen verwiesen werden.
(Quelle 20min.ch)
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