Und der Rest? „Strom für Licht macht nur 10 Prozent aus“

10. Dezember 2007

Was zu beweisen war, meldet der Tagesanzeiger via Pressesprecher des Schweizer Energieversorgers AXPO:

Der Sprecher des Stromkonzerns Axpo, Hansjörg Schnetzer, sprach von «Schwankungen im Bereich des Üblichen». Das Licht mache nur 10 Prozent der 2000 Megawatt Strom aus, die an einem Samstagabend zu dieser Uhrzeit benötigt würden. Hätten sich 10 Prozent der Bevölkerung an der Aktion beteiligt, wären also Schwankungen im Bereich von nur einem Prozent entstanden.

  1. Der Energieanteil „Licht“ beträgt am Gesamtverbrauch lediglich 10 Prozent. (entspricht 200 Megawatt pro Tag) 
  2. Hätten 10 Prozent der Schweizer Bevölkerung das Licht – wohlgemerkt sämtliches verfügbares – Licht abgeschaltet, so hätte die Reduzierung lediglich 1 Prozent betragen. (entspricht 20 Megawatt pro Tag)

zu 1. folgende Fragen:

  • Wofür werden dann die restlichen 90 Prozent elektrische Energie verbraucht? Wohlgemerkt 1800 Megawatt oder 1.8 Gigawatt.
  • Wo liegen in diesen Sektoren die Einsparungspotentiale?

Das weihnachtliche Wellness-Wochenende in Regensburg

7. Dezember 2007

Am Letzten Freitag – 30.11.2007 – gegen 14 Uhr fuhr ich zum vereinbarten Treffpunkt. Winterthur. Doch mein Benz spürte scheinbar, dass ich ihn allein lassen möchte; denn als ich den Benz bei der Ausfahrt Töss ausrollen liess, bekam ich einfach keinen Gang mehr rein – und raus?? Also liess ich an der Ampel die Kupplung schleifen und fuhr mit dem 5. Gang rechts ab in die Bushaltestelle. Kein Rütteln am Schaltknüppel half. Ich rief Juraj an und informierte über die passende Panne. Dann schaute ich auf das Navi: Noch 5 Kilometer bis zur Wohnung von Juraj. Das schafft ich mit dem 5. Gang nicht. Die Ampeln und die kleinste Steigung würden die Kupplung töten.

Trotzdem versuchte ich es noch einmal und tuckerte durch ein Wohngebiet zum Sulzerareal. In der Zürcherstrasse rollte ich auf einem Parkplatz aus und telefonierte erneut. Am anderen Ende meldete sich Chrigel. Er schlug vor mich abzuholen und eine befreundete Werkstatt zu benachrichtigen. Nach weniger als 10 Minuten traf Chrigel ein und nach weiteren 5 Minuten der Mechaniker. Der diagnostizierte eine stinkende Kupplung und das ausgehängte Schaltgestänge. Auf dem Rücken liegend fummelte er das Gestänge wieder zusammen. Schalten ging wieder, aber der Sicherungsring fehlte. Der Mechaniker setzte sich in mein Auto, ich mich in seinen und Chrigel führte mich in seine Stamm-Auto-Werkstatt „Radhof Garage„, welche wir nach weiteren 15 Minuten erreichten.

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Sofort kam mein Benz auf den Operationstisch. Mit fachkundiger Hilfe versuchte man den Sicherungsring wieder anzubringen. Aber es fehlte das Orignalteil und der Auspuff war zu heiss. Somit beschlossen wir den Wagen über das WE in der Werkstatt zu belassen, am Montag den Ring zu besorgen und das gute Stück abends fertig zu machen. Olé! Abgemacht! Auf ging es mit dem Turbo-Audi-RS von Chrigel in die Wohnung von Juraj. Dort wartete neben Juraj auch der Bruder von Chrigel – Martin – schon gespannt auf uns. Die beiden assen allerdings vollkommen entspannt heisse Maroni. Wir tranken noch einen Kaffee, packten unsere Klamotten in den RS und nahmen anschliessend den Asphalt nach Regensburg unter die Räder.

Nach 3 Stunden 45 Minuten – also in einer erstklassigen Zeit – erreichten wir Regensburg. Da uns der Hunger quälte, steuerten wir sofort die erste Station auf unserer Wellness-Reise an: Den Auer-Bräu in Steinweg. Dort gibt es nicht nur original bayerische Schmankerl, sondern auch Kneitinger Bier. Zur Starkbierzeit muss natürlich der Kneitinger-Bock angetestet werden. Wir liessen uns das Mahl und das Bier schmecken. Zwischenzeitlich traf auch Mam ein und begeisterte die Schweizer Gäste mit kernigen Sprüchen und Geschichten aus Regensburg.

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Frisch gestärkt für weitere Sehenswürdigkeiten checkten wir in unsere grosszügige Bleibe fürs Wochenende ein: Mike’s Ex-Wohnung am Hafen. Sofort danach ging es an die Erkundung der Regensburger Altstadt. Nach einem kurzen Rundgang steuerten wir eine weitere Regensburger Kultinstitution an: Das Zap.

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Die Jungs fühlten sich sofort wohl in den Katakomben und setzten sich an der mittleren Bar fest. Dort entspannten wir bei gediegener Musik und nahmen den vergorenen Hopfensaft in halben Massen zu uns. Und wir blieben bis Badeschluss. Dann fuhren wir mit dem Taxi zurück und legten wir uns auf’s Ohr.

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Der nächste Tag begann mit Frühstücken und ging nahtlos in „Schöppelen“ über. Wir steuerten gegen Mittag das Einkaufszentrum Arcaden an. Trotz Weihnachtszeit tummelten sich nur verhältnismässig wenige Kaufwütige dort. Juraj checkte den ersten Schuhladen und besorgte sich eine passende Winterbesohlung. Anschliessend wanderten wir bei leichtem Nieselregen zum Christkindlmarkt am Neupfarrplatz. Es machte aber keinen Spass im Regen Glühwein zu trinken. Deshalb gingen wir auf Herbergssuche. Besser gesagt: Wir entschieden uns zuerst eine gute Unterlage im Magen zu besorgen. Nachdem der Münchner Hof vollkommen besetzt und der Salzstadl verschlossen war, schlenderten wir über die historische Steinerne Brücke zum Restaurant „Alte Linde„. Im schönen Gastraum mit Blick auf Donau und Dom bestellten wir „Saure Zipfl“ und genossen das Ambiente.

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Dann rief Mam an und bat um Unterstützung von „starken Männern“ bei den letzten Auszugsaktivitäten bei Mike’s Wohnung. Wir riefen ein Taxi, fuhren damit zu den Arcaden zurück und anschliessend zu Mikes Wohnung. Nach dem Essen tat etwas Bewegung und Anstrengung ganz gut. Direkt im Anschluss an die Räumungsaktivität ging es mit dem Taxi in die Innenstadt zum nächsten Wellness-Tagesordnungspunkt. Es regnete nicht mehr. Somit stand dem traditionellen Besuch des Christkindlmarktes nichts im Wege.

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So liessen wir uns am Dom absetzen und wanderten zum „brennend heissen Glühweinstand“ auf dem Neupfarrplatz, an welcher wir uns aufwärmten. Original Regensburger Christkindlglühwein schmeckt am besten, wenn man dazu eine original „Knackersemmel mit allem“ geniesst. „Mit allem“ bedeutet: Essiggurkerl, süsser Senf und Kren. Das ist Wellness pur!

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Wie auf den Bildern zu erkennen, schmeckte es den Schweizer Gästen hervorragend! Dazu gab es auf der Bühne noch original Weihnachtsmusik. Zum Beispiel gecoverte Songs von U2. Was will man mehr?

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Auf dem Weg zur Gesandtenstrasse fiel uns die weihnachtliche Dekoration im Torbogen der Dresdner Bank auf. Dort hatte der „Lions Club“ einen Stand aufgebaut. Dort wärmten wir uns kurzerhand mit einem Tee plus Rum etwas auf. Die nächste Etappe war ein kurzer Gang durch die Altstadt inklusive historischer Erklärungen aus der Geschichte der Stadt. Am Haidplatz orderten wir eine „Grossraumknacker“, wie wir die die mehrsitzigen Taxis nannten. Nächstes Etappenziel: Ü30er-Party an der Unimensa. Das traf sich ja prächtig!

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Dort angekommen, trafen wir alsbald auf „die Mädels“ Karina  und Anette. Regina und Bettina weilten ja noch fernab der Heimat im wohlverdienten Urlaub. Wir übernahmen kurzerhand unseren Stammplatz und weihten Chris, Martin und Juraj in die Regensburger Gepflogenheiten ein. Man stösst zum Beispiel öfter mit der Bierflasche an. Und man kommt schneller ins Gespräch. Allerdings drängten die Jungs ab 2 Uhr in die Lokalität vom Vortag zurück zu kehren. Das „Zap“ ist einfach Kult.

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Das heilige Gewölbe war gut gefüllt. Bei einigen Gästen liessen sich leichte Ausfallerscheinungen durch die Christkindlmarkt-Glühwein-Vorabfüllung nicht mehr verheimlichen. Wir hatten eine gesunde Konstitution und ausserdem durch die vorher zu uns genommene gesunde Unterlage ausreichend vorgesorgt. Und so hielten wir wacker durch bis das Licht ausging.

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Um den Abend vollkommen abzurunden, steuerten wir nach dem Zap eine weitere Regensburger Institution an. Beim „Würstltoni“ frühstückten wir „original rengschburgerisch“. Allerdings warteten wir gewohnheitsmässig, bis das Partyvolk „abgefüttert“ war. Denn dann hat man Ruhe und kann gemütlich „Zwoa lange Braune mit allem, a Breznstangerl und an Kaffee“ am Tisch geniessen. Das weckt die Lebensgeister und bringt renkt den Magen wieder ein. Wie man morgens um 5 „Pommes weiss-rot“ essen kann, bleibt uns für immer verschlossen. *bäääh*

Wohl genährt bestiegen wir wieder eine „Grossraumknacker“ und fuhren zurück zum Hafen, um uns „auf’s Ohr zu hauen“ – nicht ohne vorher noch in der Küche bei einem Kaffee das Erlebte zu analysieren und zu diskutieren.

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Leider ging war die Liegezeit recht kurz. Schon um 10 Uhr packten wir unsere Habseeligkeiten wieder in den Turbo-Audi-RS und düsten zur letzten Station auf unserer Regensburger Wellness-Tour. Mam hatte uns zum „Weisswurst-Essen“ eingeladen.

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Mam zog zur Bewirtung der Schweizer Gäste sämtliche Register samt weihnachtlicher Dekoration und kredenzte Weisswürste und Brezn samt Händelmaier-Senf. Darauf hatten sich Chrigel, Martin, Juraj, Mike und ich schon das ganze Wochenende gefreut. Der Würstltopf war schnell geleert und der Vitamin- und Nährstoffhaushalt vollends ins Gleichgewicht gebracht. Nach einem abschliessenden Tässchen Kaffee begaben wir uns auf die Fahrt zurück ins die Schweizer Heimat. Teils ermattet und teils diskutierend erreichten wir Winterthur trotz Boxenstop in Lindau nach 3 Stunden und 45 Minuten. Aber das wird sicher nicht unser letztes „Wellness-Wochenende“ in Regensburg gewesen sein.


POD – Picture of the Day „Das ist mein Laptop“

7. Dezember 2007

… und Fifi manifestiert seinen Besitzanspruch durch den „Bösen Blick“ und „Markieren“.

Danke Manu!


Alles CO2 oder was? Der Letzte macht das Licht aus!

7. Dezember 2007

Bitte, bitte! Macht alle mit mit! Am Samstag um 20 Uhr das Licht ausschalten! Für 5 Minuten! Jaaaa! Ich möchte miterleben, wie das Europäische Stromnetz zusammenbricht!

Mit dieser Möglichkeit eines Blackout wird die symbolische Aktion aber womöglich doch zu einem interessanten Ereignis, bei dem wirklich etwas passieren könnte. Mit einer Beteiligung von 10 Millionen Menschen kann durchaus gerechnet werden. Und vielleicht werden es auch noch viel mehr, die einmal sehen wollen, was die Massen durch eine kleine Geste mit der Hand bewirken können, wenn dann nicht nur die Lichter in den Wohnungen ausgehen, sondern vielleicht auch die Städte schwarz werden und die Fernsehschirme mitsamt der Tagesschau und der angekündigten Live-Berichterstattung von Pro 7 erlöschen.

Quelle Heise.de

Mittlerweile entwickelt sich die Aktion zu einem Glaubensbekenntnis. Wer mitmacht ist ein „Gutmensch“ – wer kritisiert der „böse Feind und Umweltverschutzer“. Jeder der etwas mehr Publicity einheimsen möchte, äussert möglichst medienwirksam seine Teilnahme an „Licht aus“ oder „Licht an„. Tja, sogar Regensburg schalten den Dom ab.

Zumindest weiss nun jeder was das Wort „Klimakatastrophe“ bedeutet:

Das „Wort des Jahres 2007“ lautet „Klimakatastrophe“. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Freitag in Wiesbaden bekannt.

Quelle Donau.de

Ich mach auch mit! Wenn jemand einen „Licht an/aus“-Sticker übrig hat, bitte zusenden. Den klebe ich mir auf den Spoiler meines Boxster 😉


Wird Klimaschutz zur neuen Religion?

6. Dezember 2007

„Wer lebt, stört“ titelt heute die Süddeutsche und schreibt über den Wahn rund um CO2:

CO2- Rechner, an denen jeder seinen persönlichen „CO2-Fußabdruck“ errechnen kann, haben Hochkonjunktur. Man findet sie auf der Internetseite des Bayerischen Innenministeriums, bei Greenpeace, ja selbst beim Ölkonzern BP.
Wie viel CO2 verbraucht die elektrische Zahnbürste gegenüber der manuellen (94,5g zu 0g), wie viel der Radiowecker gegenüber dem Aufziehwecker (22,26g zu 0g)? Essgewohnheiten und Reiserouten werden unter die Lupe genommen, herkömmliche Glühbirnen verteufelt und Duschköpfe angeprangert.

Dass an dem CO2-Hype etwas faul sein muss, zeigt die seltene (un-)heilige Dreieinigkeit von Politik, Umweltschutzverbänden und (Öl)-Konzernen!

Nirgends zeigt sich die Umwertung so sehr wie bei der Milch. In der christlichen Heilsvorstellung fließt sie mit Honig im Paradies – auf Erden nun soll sie direkt in den Klimatod führen. Denn der „Klimakiller Kuh“ erzeugt täglich einige hundert Liter Methangas, pro Liter Milch ein Äquivalent von fast einem Kilogramm CO2. Milch trinken ist, global betrachtet, fast genauso schädlich wie das Fliegen. Wissenschaftler fordern längst, der Mensch müsse seine Ernährung nach Klimagesichtspunkten umstellen. Vom Rindfleisch auf das Schweinefleisch, besser noch auf Gemüse.

Tja, diese Themen hatten wir schon alle einmal hier angesprochen – Es geht einfach nur um unser Geld (und Macht)! Nur wer ein schlechtes Gewissen hat, betreibt Ablasshandel! Egal, ob Milch, Bier, Wein, Mineralwasser, Rindfleisch, Schweinebraten, Sauerkraut oder Semmelknödel! Alles ist mit der Abgabe von CO2 verbunden. Mit Energiesparlampen kann man zwar viel Umsatz machen, aber ob die halten was sie versprechen?

Was wäre, wenn es nächstes Jahr mit der Durchschnittstemperatur wieder runter gehen würde? Oder eine globale Eiszeit vor der Tür stehen würde?. Aber noch ist CO2 noch ein hervorragendes Thema zur Volksverdummung. Das Internet verbraucht CO2. Na und? So wie Feinstaubreduktion und defekte Russfilter. Ach, die kommen ja demnächst sogar in die Kamine. Hoffentlich sind die dann wenigstens wirksamer als diese Russfilter für Dieselfahrzeuge. Wer erzeugt eigentlich CO2? Oder ist da noch ein gasähnlicher Stoff in der Luft? Also haltet die Luft an! Und kommt ja nicht auf die Idee sofort alle auf Elektro-Autos umzusteigen! Das wäre fatal!

PS: Denken Sie daran: Eine Glühbirnen-Weihnachts-Lichterkette verbraucht so viel Strom, wie 250 gebügelte Hemden!


Am Samstag gehen alle Lichter aus!

6. Dezember 2007

Und das für den Klimaschutz:

Die Umweltschutz-Organisationen Greenpeace, BUND und WWF haben die Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu aufgerufen, am 8. Dezember, dem „Weltklimatag“, zwischen 20.00 Uhr und 20.05 Uhr das Licht aus zu schalten. Der Aufruf wird von der „Bild“-Zeitung, dem Fernsehsender ProSieben und dem Internetportal Google unterstützt.

Jetzt gibt es nur ein Problem: Die Energieversorger befürchten durch diese Aktion einen Total-Blackout im Stromnetz. Warum? Na, schlagartig um 20 Uhr wird massiv weniger Strom bezogen. 5 Minuten später wieder massiv mehr Strom! Auf solche Stromschwankungen reagieren die Überwachungseinrichtungen ziemlich empfindlich.

Nach Berechnung des Leiters des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft an der RWTH Aachen, droht bei etwa zehn Millionen teilnehmenden Haushalten Gefahr für die Netzstabilität.

Also ich bin auf jeden Fall dabei! Kerzen bereithalten! Verhütungsmittel auch!

Via Tom


Fernsehsender in Zürich – Sendertabelle und Kanäle

4. Dezember 2007

Jedes Mal suche ich mir wieder „einen Wolf“, wenn ich die Sendertabelle für das Kabelfernsehen in Zürich suche. Jetzt habe ich mich wieder einmal hingesetzt und die Sender einzeln per Fernbedienung durchlaufen lassen. Diese stelle ich jetzt dahin, wo ich diese sofort finde: In mein virtuelles Gedächtnis. Falls ich einen Fernsehsender übersehen habe, so bitte ich um „Meldung“. Vielleicht ist diese Liste ja auch für den den ein oder anderen in Zürich hilfreich. Wer weiss.

Sendertabelle TV Fernsehen Schweiz Zürich

Fernsehsender Tabelle Kanäle für Zürich Kabelnetz


Löhne in der Stadt Zürich – Zahlen des Bundesamtes für Statistik (2006)

3. Dezember 2007

Schon im Oktober hatte ich den kurzen Artikel „Löhne in der Schweiz“ zitiert. Dieser enthielt einen Lohnrechner des Schweizer Gewerkschaftsbundes. Heute fand ich einen Artikel in der NZZ: „Volle Lohntüten in der Stadt Zürich – Gehälter liegen deutlich über den Werten für die ganze Schweiz„. Hier ein Zitat:

Zürich ist nicht nur der Wirtschaftsmotor der Schweiz, in Zürich werden auch vergleichsweise hohe Löhne bezahlt. Dies geht aus der Lohnstrukturerhebung 2006 des Bundesamts für Statistik (BfS) hervor, das erstmals detaillierte Zahlen für die Stadt Zürich präsentiert. Demnach liegen die Bruttomedianlöhne der Beschäftigten in der Stadt Zürich im zweiten Sektor bei 6449 Franken und im dritten Sektor bei 7143 Franken. Diese Werte liegen 12,3 Prozent über den Medianlöhnen des Produktivsektors für die Gesamtschweiz und markante 28,7 Prozent höher als die durchschnittlichen Gehälter für die Schweiz im Dienstleistungssektor.

Löhne Zürich

Link zum Artikel:


EM2008 Auslosung der Gruppen – Keine Panik in der Schweiz

3. Dezember 2007

Gestern fand die Auslosung der Gruppen für die EM2008 in Luzern statt. Sofort nach der Ziehung startete in der Schweiz der Interviewmarathon. Jeder der nur irgendwie mal irgendwas mit Fussball zu tun hatte, wurde ausgefragt, wie er die Chancen der Schweiz sehen würde. Schade, mich hat noch keiner gefragt. 🙂 Ja, klar. schon keimt Neid auf, weil die Dütschen eine sooo leichte Gruppe erwischt haben. Ausserdem ist ja noch gar nicht sicher, ob die Österreicher nach der Gruppenzuweisung überhaupt antreten. jaja.. ich weiss.

Schauen wir uns Mal kurz den Vergleich der Fussballnationen an: Schweiz (44.) – Türkei (16.) – Tschechien (6.) – Portugal (8.)

EM2008 Schweiz Türkei Portugal Tschechien FIFA Teamvergleich

Statistisch gesehen schaut es für die Schweiz aktuell nicht gut aus. Zwar stand die Nati nach der WM06 noch auf Platz 13 – die beste Platzierung seit Oktober 1995 – aber zwischenzeitlich fiel die Wertung nach den erfolglosen Testspielen gegen Gegner wie Nigeria stark ab. Aktuell: Platz 44. Also nur schwere Gegner für die Schweiz.

Schaut man sich die Grafik des Teamvergleichs der Fussballnationen aus Gruppe A oben an, so sieht das auf dem Papier eigentlich klar aus: Die Schweiz wird glorreicher 4. in der Gruppe. Aber das macht nix; denn die Türkei platziert sich als Vorletzter, Portugal nur Drittletzter und die Tschechei liegt abgeschlagen auf dem viertletzten Platz.

Ganz anders sieht es in der Gruppe B mit Österreich, Kroatien, Polen und Deutschland aus. OK. Österreich ist mit Platz 91 eindeutiger Punktelieferant. Kroatien liegt auf Platz 10, Polen auf Platz 23. Somit sind diese beiden die härtesten Gegner für die Dütschen (Platz 5). Da haben wir ja wieder Glück gehabt.

Es wäre natürlich wesentlich interessanter geworden, wenn die Schweiz in die Gruppe um Frankreich (7.), Italien (3.) und Holland(9.) gefallen wäre. Aber man kann ja nicht alles haben.

Na klar. Natürlich fiebere ich mit der Schweiz. Ich finde es natürlich auch legitim, dass die Medien nun einen richtigen Hype aufführen zum Thema EM2008. Was soll man sonst schreiben? Dass der Weihnachtsverkauf schon wieder alle Rekorde bricht? Das es doch Schnee hat? Aber die EM08-Berichterstattung sollte weitestgehend realitätsnah geführt werden. Eine Aufstockung der Sicherheitskräfte, weil die „Türkei“ in der Gruppe der Schweizer spielt, finde ich absolut übertrieben. Es ist deutlich mehr Vorsicht geboten, wenn Basel gegen Zürich spielt. Ihr werdet sehen. Ich würde empfehlen Döner mit Käse überbacken rund ums Stadion zu verkaufen. Dazu bietet man heissen Tee und Eiran an. So empfängt man Gäste.

Auf jeden Fall freue ich mich auf das Eröffnungsspiel am 07. Juni 2008 um 18:00 Uhr in Basel. Der Gegner der Schweizer Nati wird Tschechien sein.

Links zum Thema:


Bank, Essen, Einkaufen – Schweizer Tagestouristen in Jestetten

29. November 2007

In der Headline fehlt noch „Zahnarzt, Autoreparatur und Lottospielen“.

Über Geld spricht man nicht – man hat es. Und wer es hat, sollte die „Steuern steuern“. Deshalb spielt sich regelmässig vor den Banken in Jestetten Interessantes ab. „Jestetten“? Nie gehört. Das liegt ganz weit im Süden von Baden-Württemberg umringt von der Schweizer Grenze. Eine Deutsche Halbinsel sozusagen und nicht weit von Zürich entfernt – gerade mal 38 Kilometer. Und das ist praktisch.

Denn: Die Wirtschaft floriert in der 5000 Einwohnergemeinde Jestetten – Das Tor zur Schweiz. Täglich besuchen Tausende Schweizer das kleine Nest – und die Banken, die Restaurants und die Grossmärkte. Und die Grossmärkte sind wirklich gross. Auf den Parkplätzen überwiegend Schweizer Kennzeichen. Aber was treibt die Schweizer nach Jestetten?

Die örtliche Volksbank hat 31 Mitarbeiter. Sparkasse und Dresdner Bank haben hier Filialen. Ihre Kunden sind Schweizer „Steuerflüchtlinge“. Wer seine Franken in Deutschland anlegt, spart nämlich die Quellensteuer von 35 Prozent und bekommt noch höhere Zinsen. Auch das Einkaufen ist hierzulande billiger.

Und man ist vor Währungsschwankungen besser abgesichert. Dabei ist allerdings zu beachten, dass nicht mehr als 10 000 Euro unangemeldet über die Grenze „eingeführt“ werden dürfen. Weder von CH nach D noch umgekehrt. Das Geldwäsche-Gesetz schreibt das vor.

Denn alle Reisenden, die EU-Grenzen überschreiten – egal ob per Auto, Flugzeug oder Bahn, müssen mitgeführte Barmittel ab 10 000 Euro ohne Aufforderung schriftlich deklarieren. Dafür ist ein zweiseitiges Formular auszufüllen. Bisher musste Bares erst ab 15 000 Euro und nur auf Nachfrage mündlich angegeben werden. Wichtig: Als Barmittel gelten neben Banknoten und Münzen auch übertragbare Inhaberpapiere wie Sparbücher, Reiseschecks oder Schecks.

Darüber informierte das Magazin „Fokus„.

Und so lässt sich der monatliche Ausflug zu einer der Banken in Jestetten mit Nützlichem verbinden. Man geht bei ALDI, LIDL, EDEKA einkaufen, nimmt in einem Restaurant eine kleine Stärkung zu sich (kostet ungefähr die Hälfte, wie in Zürich), geht zum Zahnarzt zur Zahnpflege, besorgt sich günstige Winterreifen und spielt anschliessend Lotto. Aktuell sind am nächsten Samstag 38 Millionen im Jackpot – steuerfrei. Dank Bankgeheimnis und der Nichtzugehörigkeit der Schweiz in der EU.

Beachten Sie den grenznahen Service z.B. von der Sparkasse Hochrhein. Oder die spezielle Website der Volksbank Jestetten für „Schweizer Kunden„.

Keine Steuern: Deutschland erhebt keine Verrechnungssteuer für all jene, die ihren Wohnsitz im Ausland haben. Es findet kein Datenausgleich mit den Schweizer Behörden statt – was Steuerflüchtige ausnützen.

Persönliche Beratung: Jeder Kunde hat seinen persönlichen Berater und erhält eine intensive Betreuung, wie sie in der Schweiz nur vermögenderen Kunden zukommt. 

Aber auch in Waldshut klappt das vorzüglich, wie der Tagesanzeiger im September bemerkte.

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