08.02.2008 Ein Freitag in Zürich – Von Fondue, BBQ und White Wedding

10. Februar 2008

„Peter, was machst am Freitag?“ „BBQ!“ „Is aber noch saukalt draussen!?!“ „Deshalb ist die Party ja auch drinnen!“ „???“ Ich liebe Wortspiele mit eindeutig zweideutigem Inhalt. Aber zuerst gab es ein Fondue! Logisch drinnen!

Aber der Reihe nach: Freitag 20 Uhr. Steve kommt mit einer Tüte bepackt bei uns in der Wohnung vorbei. In der Tüte zwei Päckchen Fondue – noch hart, aber innerhalb kürzester Zeit auf dem Gasherd geschmolzen. Weissbrot besorgte Mike schon bevor er nach Hause kam. Schnell war der Tisch gedeckt und die Fonduegabeln frisch angespitzt. Fondue ist die ideale Unterlage für den späteren Ausgang. Und es schmeckte fabelhaft.

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Mit vollen Mägen nahmen wir die Anfahrt zum „BBQ“ in Angriff. Mittlerweile ist es schon fast so etwas wie Tradition, dass wir auf der „80sforever-Party“ dabei sind. Anne und P@ kamen gegen Mitternacht nach und Moni trudelte auch mit ein wenig Verspätung ein.

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So wurde abgetanzt, geratscht und gerockt, was das Zeug hält. Bei Billy Idol’s „White Wedding“ bis zu ZZ-Top „Gimme all your lovin‘ “ holten wir die Luftgitarre raus.

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Erst gegen 3 Uhr morgens sattelten wir die Hufe und ritten zurück nach Hause. Bis zum nächsten Mal!


Neue Live-Webcam auf der Website von „Euro 08 Zürich“

7. Februar 2008

Soeben fand ich eine neue Webcam, welche tolle Bilder von Zürich liefert. Die Webcam ist steuerbar und liefert live Bilder. Ausserdem ist ein Panorama auf der Website verfügbar.

Euro Zürich Webcam

Die Webcam befindet sich offensichtlich auf dem Dach des Stadthaus Zürich. Man überblickt Central, Rathaus, Limmatquai, Grossmünster, Quaibrücke, Universität, Bellevue & Opernhaus, Alpen und den Zürichsee.


Nacht der vielen Tore? England – Schweiz und Österreich – Deutschland

6. Februar 2008

Die Fussballnationen duellieren sich! Wird es heute Abend ein Fussballfest? Wie viele Tore werden heute auf dem heiligen grünen Rasen in Wembley und Wien geschossen? Wird es 2-stellig (oder gar 3-stellig)? Worum geht es? Um Vorbereitungsspiele auf dem EM2008. Die Gastgeber haben sich hochkarätige Gegner eingeladen. Während die Gastgeber Schweiz und Österreich noch überhaupt keinen WM- oder EM-Titel vorweisen können, sind es derer der Gegner gleich einige viele!

In Wembley ist alles vorbereitet: Der Rasen ist gewalzt, kurz gemäht und frisch gesprengt. Die Linien sind scharf und gerade gezogen. Die Tornetze flattern im Wind – noch. Seit Wochen beschäftigt sich die Englische Presse über das Treffen der Nation England mit dem eher neutralen Gegner Schweiz. Die Schweizer Presse hingegen ist hingegen zurückhaltend. Der Wechsel des Lörracher Ottmar Hitzfeld vom FC Bayern zur Schweizer Nati war kurze Zeit Tagesgespräch.

Aber noch muss sich Köbi Kuhn um die Vorbereitungsspiele kümmern. Und das kann Kummer bereiten, obwohl David Beckham mangels Form sein 100. Nationalspiel verschieben muss. Phillipe Senderos – Legionär bei Arsenal – meint, dass man nur wegen der Leistungen der Schweizer Nationalmannschaft in den letzten Jahren aus Anerkennung eingeladen worden ist – von den Engländern. Und man hätte eine Chance gegen die „Königlichen von der Insel“, wenn man diese von Anfang an verunsichern könnte. Wie er das machen möchte, bleibt allerdings offen.

Die Erfolgsbilanz sieht allerdings nicht gut aus für die Schweizer: Nach 19 Aufeinandertreffen steht es 12:3 für England (4 Unentschieden).

Und da wäre noch der andere Gastgeber Österreich, deren Landsleute man häufiger mit Bayern verwechselt oder umgekehrt – zumindest in der Deutschschweiz. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion empfängt die Österreicher Nationalmannschaft die Deutschen und ist zumindest gut vorbereitet, was die Sicherheit anbelangt. Kein Plastikflaschen dürfen mitgenommen werden. Man greift offensichtlich auf die guten alten Glaskrüge zurück. Oder möchte man die angekündigten „scharfen Kontrollen“ mit begrenzung auf „100 Milliliter Flüssigkeiten“ ähnlich wie an den Flughäfen durchführen?Alles ist anders in Österreich: Die Presse orakelt und erinnert an die legendären Siege der Nationalmannschaft gegen die Deutschen Nachbarn – Cordoba wird da so oft genannt. I werd narrisch! Das ist ja erst gerade einmal 30 Jahre her. Nicht der Trainer, sonder sogar der Bundeskanzler hätte einen „Fahrplan für die Gruppenspiele im Juni“, um in die Ausscheidungsrunde zu kommen – somit ist das Vorbereitungsspiel gegen „Die Deutschen“ eigentlich irrelevant und man könnte sofort danach den Schwamm darüber kehren. Müssig zu erklären, dass in der Fifa-Weltrangliste gerade einmal 85 Plätze zwischen den beiden Mannschaften liegen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Somit müsste es eine Nacht der Tore werden – der vielen Tore. Wenn mich meine Glaskugel nicht belügt.


Rekord: Schweiz exportiert 59 000 Tonnen Käse

5. Februar 2008

Alles Käse oder was? Die Schweizer Käseorganisation (KOS) meldet, dass im vergangenen Jahr so viel Schweizer Käse exportiert wurde, wie noch nie! Genau 59 303 Tonnen gingen über die Grenze. Spitzenreiter bleibt der „Emmentaler“ – der mit den gebohrten Löchern.

Weitere Infos zum Presseartikel bei baz.ch und switzerland-cheese.ch

PS: Wie viel CO2 wird bei der Käseproduktion eigentlich freigesetzt? Bezogen auf die reine Produktion?

Lochung

Lochung ist der Fachbegriff für die berühmten Löcher im Käse. Der Reifevorgang, der die Löcher entstehen lässt, nennt sich Propionsäuregärung. Der Milch werden bestimmte Propionsäurebakterien zugeführt. Diese bauen die bei der Vergärung des Milchzuckers durch Milchsäurebakterien entstehende Milchsäure weiter ab zu Propionsäure, Essigsäure und CO2. Zu Beginn des Milchsäureabbaus bindet sich das CO2 mit Wasser. Ist das im Käse vorhandene Wasser mit Co2 gesättigt, wird das Co2 in Gasform frei. Durch die Rindenbildung beim Käse kann das Gas nicht mehr entweichen. Es sammelt sich an schlecht verwachsenen Stellen im Käseteig und bildet Hohlräume – die Löcher im Käse.

(Quelle http://www.bewusst-leben-mit-globus.de/kaese_abc.html )


Events in Zürich – 08.02.08 „80sforever“ im Club BBQ

5. Februar 2008

Gehört zum Standardprogramm und so ziemlich die beste 80ies-Party in Zürich „80sforever“ im „gemütlichen Wohnzimmer“ Club BBQ in der Förlibuckstrasse.

Gemütliche Leute, guter Sound und angemessene Preise.

Mit dabei: Pete G und Spidi.

Eintritt: CHF 20.-

Mehr Infos unter Wann und Wo

Termin: Freitag 08.02.2008 ab 22 Uhr.

BBQ, Förrlibuckstrasse 151, 8005 Zürich

Man sieht sich! Und hier noch die Bilder vom letzten Mal!


Events in Zürich – 08.02. bis 10.02.2008 „ZüriCarneval 2008 – Fasnacht Total“

4. Februar 2008

Aus dem Text der Website:

„ZüriCarneval steht für Schweizer Brauchtums-Fasnacht, Guggenspektakel, Kinder-Carneval, Steelsound…. kurz, für Fasnacht über die Kulturgrenzen hinweg. Wie man dieses Treiben, dessen Tradition bis ins tiefe Mittelalter und weiter zurückgeht auch nennen mag, Fasnacht oder Carneval, in erster Linie geht es dabei um ein Mehr an Lebensfreude und -energie. Und genau diese beiden Eigenschaften kann Zürich gewiss gut gebrauchen. Doch halten wir uns nicht unnötig mit Begriffsdefinitionen auf. Gelingen wird dieses ehrgeizige Unterfangen nur dann, wenn alle interessierten Kreise weit über die Stadtgrenzen hinweg sich aktiv beteiligen. Zürich ist eine grosse Fasnacht, einen multikulturellen Carneval wert.“

ZüriCarneval 2008 Fasnacht


Piratinnen entern die Rockfasnacht in Wollerau

2. Februar 2008

 Gestern – Freitag 01.02.2008 – fielen oberpfälzer Piratinnen über die Rockfasnacht in Wollerau her. Aber der Reihe nach. An Weihnachten kristallisierte sich bei Mam und den beiden Freundinnen Ilona und Uschi die Idee heraus in der Schweiz ein Wellness-Wochenende zu organisieren. Und was passt da besser als das Faschingswochenende. Sie buchten zusammen mit zwei weiteren Freundinnen das Turmhotel in Bad Zurzach.

Kaum dort angekommen, kontaktierten mich die Mädels zwecks Abendprogramm. Fredy teilte mir schon vor Wochen mit, dass er mit Lippi und Benno einen Gastauftritt bei der „Rockfasnacht Wollerau“ hätte. Gut, ich rief also Fredy am Abend an und fragte nach. Stimmt. Die Band „Trashdeluxe“ spielt also in Wollerau.

Währenddessen verkleideten sich die 5 Mädels als Piratinnen und fuhren anschliessend von Bad Zurzach nach Zürich. Dort trafen wir uns und fuhren weiter nach Wollerau. Das Fasnachtsevent fand im Parkhaus statt. Auf der einen Etage stand die Bühne – auf der anderen tieferen Etage so etwas wie eine Tanzarena mit langer Bar.

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Rockfasnacht Wollerau 02Rockfasnacht Wollerau 03

Piratinnen zensiert

Benno, Fredy und Lippi hatten sich bereits eingefunden. Gegen Mitternacht kam dann der Auftritt von „Trashdeluxe„. Sie spielten nach bekannter Mannier gute alte Rocksongs. Und die Piratinnen enterten die Tanzfläche vor der Bühne. Für circa 2 Stunden wurde abgerockt und abgetanzt. So verliessen wir Wollerau auch erst gegen 3 Uhr morgens und warfen uns müde ins Bett.

UPDATE: 07.02.2008

Nun sind sämtliche Bilder (unzensiert) einmal in der Galery bei „Trashdeluxe“ und auf meinem Picasa-Account online!


Nichtraucherschutzgesetz oder „Wo der Spass aufhört“ – ein Leserbrief

1. Februar 2008

In Deutschland gilt ab 01.01.2008 ein totales Rauchverbot in gastronomisch genutzten Räumlichkeiten. Das betrifft sämtliche Bars, Restaurants, Discos, Clubs, Cafes etc. pepe. Seit dem riecht es z.B. in einer unserer Stammdisco in Regensburg nicht mehr nach kaltem Rauch – nein, es riecht nach Methan. Geraucht werden darf nur noch vor der Tür. Aber nicht direkt vor der Tür auf dem Platz, weil sich die Anwohner schon beschwert haben, sondern ein paar Meter weiter in einer Querstrasse. Die Strassen Regensburg sind Nachts am Wochenende gefüllt von Rauchern, die vor den Lokalen stehen, um die „Zigarette danach“ sich einzuverleiben. In Bayern gilt es sogar für Festzelte. Welche Auswirkungen dies auf das Oktoberfest in München haben wird, ist noch offen.

Heute erreichte mich folgende Mail von Fred: 

„Als überzeugter Raucher bin ich der Meinung, dass der Spass (der Politiker) dort aufhört, wo meine persönliche Freiheit angegriffen wird (und das wird sie nicht nur durch das Nichtraucherschutzgesetz). Natürlich bin auch ich dafür, dass überzeugte Nichtraucher ebenso das Recht haben, Lokalitäten aufzusuchen, in denen nicht geraucht wird. Aber sind wir mittlerweile ein derart ignorantes Volk geworden, dass wir die Unternehmer (Wirte) nicht mehr selbst entscheiden lassen, für welches Klientel, also Gäste, sie die Pforten ihres Lokals öffnen? In der soviel gepriesenen freien Marktwirtschaft bestimmt normalerweise immer noch Kunde den Bedarf und nicht der Gesetzgeber.Das Rauchverbot in Bayern hat mit Nichtraucherschutz nicht das geringste am Hut. Wirksamen NR-Schutz kann man durch kurzzeitiges Einschalten des Verstandes wesentlich intelligenter, effizienter und vor allem liberaler gestalten. Doch dieses Rauchverbot ist aus Ideologie, Fanatismus, Machtgier und Selbstherrlichkeit entstanden. Es gibt kein einziges schlüssiges Argument für diese Diskriminierung.
Wegen Wegfalls bisheriger Feindbilder braucht man in der Politik offensichtlich neue Minderheiten an denen man demagogische Gelüste ausleben kann. Ausgehend von Amerika entstand das Feindbild „Raucher“ und viele europäische Staaten laufen dem hinterher.

Wann kommt der Stern für Raucher?!?

Es gibt keine medizinisch- wissenschaftliche Studie, die diese Rauchverbote rechtfertigen würde. Die angeblichen Passivrauchtoten sind aus einer Statistik hochgerechnet worden und mit enormen Fehlerpotential behaftet (1/3 älter als 85 Jahre, 2/3 älter als 75 Jahre). Wie man sich Statistiken für die jeweilige Sache zurechtbiegt dürfte jedem bekannt sein.

Das Feindbild „Raucher“ entspricht einfach dem Zeitgeist! Übersehen wurde dabei, dass man das Rad auch überdrehen kann. Es ist eine Tatsache, dass man einen Staat oder Staaten (EU) auch von innen her zersetzen kann. Dazu braucht es keine äußeren Feinde.

Ein Bericht in Deutschlands Bildungszeitung Nr.1 zeigt eigentlich erst bei näherer Betrachtung die ganze Ironie dieses unsinnigen Gesetzes!

Ich zitiere: „Kinder leiden am meisten unter dem sog. Passivrauchen. 8,4 Mio. Kinder müssen in der elterlichen Wohnung das Rauchen ihrer Eltern ertragen.“

Jetzt einfach mal Verstand eingeschaltet und kurz nachgedacht!

Wie viel Kinder besuchen im Normalfall eine Kneipe, Bar etc.? Wahrscheinlich eine Quote unter 0,01 %, aber dem erwachsenen mündigen Bürger und Gast erklärt unsere ach so glorreiche Regierung das er eigentlich zu blöd ist, um für sich selbst zu entscheiden was er tut. Rauchen zu Hause oder im Auto, was nachweislich wesentlich schädlicher ist als jede Zigarette im Wirtshaus ist ein Tabuthema. Sollte man doch besser das Rauchen nur noch in Gaststätten erlauben und sofort würden Millionen von Menschen in Deutschland wesentlich gesünder leben….

Wobei ich allen Rauchern und ganz dringend auch den Nichtrauchern folgendes zu bedenken geben möchte, wo der eigentliche Sinn diese „Nichtraucherschutzgesetz “ steckt:

Ein Staat hat üblicherweise für das Wohl seiner Bürger zu sorgen; soll heißen, Arbeitsplätze schaffen, Kranken- und Altersversorgung sicherstellen, bestmögliche Ausbildung gewährleisten usw. usw.. Aber was passiert tatsächlich in Deutschland? Trotz steigender Unternehmensgewinne, welche nicht zuletzt aufgrund der gewaltigen Subventionen (finanziert durch unsere Steuergelder) seitens der Regierung an die Großkonzerne, erzielt werden, wandern immer mehr Unternehmen ins Ausland ab oder zerpflücken alteingesessene Firmen und hinterlassen ein weiteres Heer von Arbeitslosen. Bestes und jüngstes Beispiel: Nokia. Der nächste Hammer wird wohl BMW sein, welche mit der Produktion ins Ausland gehen wollen oder müssen, wie sie selbst sagen.

Gute Nacht München, Regensburg und Niederbayern…

In der Nachkriegszeit haben die Unternehmer weit weniger Gewinne erzielt als heute, trotzdem war die soziale Grundsicherung für alle gewährleistet und zwar mit weitaus besseren Leistungen als heute.

All das lässt einen natürlich an der Zuverlässigkeit und Kompetenz unserer politischen Führungskraft zweifeln und das mit steigender Tendenz. Nicht zuletzt die unübersehbare „Amerika-Hörigkeit“ (oder vielleicht besser: Amerikanismus) mit welcher alles was von drüber rüber kommt, unverzüglich bei uns Fuß fasst und mit einer Begeisterung umgesetzt wird, dass einem schon fast schlecht wird. MacDonalds und Burger King lassen grüßen (übrigens sind das auch Gewinner des Nichtraucher- Schutzgesetzes, wie man sich vorstellen kann) Statt gemütlich in einem Restaurant der guten alten Zeit zu sitzen, stopft man sich eben mal schnell unterm Gehen einen Hamburger oder rein. (Fragt doch einfach mal bei Eurer Krankenversicherung nach, wie viele Milliarden Euro, verursacht durch falsche Ernährung, jährlich für die dadurch entstehenden Krankheiten ausgegeben werden müssen.)

Langsam wächst natürlich hier mit Recht die Gefahr, dass des Volkes Unwille Überhand nimmt und es irgendwann zu einer gewaltigen Demonstration, Generalstreik oder sonst einer Explosion kommt. Um dies jedoch zu verhindern, bedient man sich eines seit Urzeiten erfolgreichen Mittels. „Spalte das Volk, auf dass es sich nicht einig ist“. Im Klartext: Autofahrer gegen Fußgänger – Junge gegen Alte (noch nie hat man von so viel von sog. Jugendkriminalität gelesen wie momentan) und siehe da: Raucher gegen Nichtraucher! Schon wieder hat man einen Weg gefunden, einen Keil in die Bevölkerung zu treiben. Ein uneinig Volk ist schließlich leichter zu führen, zu bevormunden und selbstverständlich zu überwachen (siehe Vorratsdatenspeicherung, Onlineüberwachung etc.), als 80 Millionen Menschen, die, natürlich nicht immer, aber im Wesentlichen einer Meinung sind.

Was kommt als nächstes?

Ganz klar, das Alkoholverbot! (Es wird bereits über ein Verbot für Alkoholwerbung von unseren sogenannten „Volksvertretern“ nachgedacht). Genauso begann es auch mit dem Rauch! Erst die Werbung, und dann sind die Tankstellen dran die mit einem Verkaufsverbot belegt werden. O-Ton aus dem Gesundheitsministerium: „Frustsaufen beginnt abends um zehn an den Tankstellen!“

Wo das Ganze dann endet kann sich wohl mittlerweile jeder selbst ausmalen! Vermutlich in einer kaum besuchten Kneipe mit wunderbarer Luft und Holunderblütenschorle.

In diesem Sinne appelliere ich an alle Fraktionen unseres Volkes – ob Raucher oder Nichtraucher, Pizzabäcker oder Gourmetkoch, ob Autofahrer oder Fußgänger, Jugendliche oder Rentner usw.:

Steht endlich auf und wehrt Euch gegen diesen zynisch dilettantischen politischen Führungsstil – wir sind das Volk und wir sind nicht dumm!!! (in Abwandlung von Westerwelles Ansprache)

Bevor mich der Herr Beckstein nun in den Kerker sperren lässt:
Dies ist kein Aufruf und kein Putschversuch, sondern lediglich meine Meinung (Meinungsfreiheit), in der Hoffnung, dass sich weitere Mitmenschen ebenfalls Gedanken um unser „freies“ Land machen…

Fred

Übrigens, der schlimmste politische Führer den dieses Land je gesehen hat, war militanter Vegetarier, und hat trotzdem nie den Versuch unternommen das deutsche Volk zu vegetarisieren!!!

P.S: Ich fordere ein Gesetz, dass das Niesen und Husten in der Öffentlichkeit bei der Androhung öffentlichen Auspeitschens strengstens verbietet und dieses Gesetz muss rücksichtslos und unnachsichtig „exekutiert“ werden. Schliesslich werde ich durch diese Bazillenschleudern schwer in meiner Gesundheit gefährdet – wie (ausnahmsweise) wissenschaftlich erwiesen ist, sterben jährlich tausende, ach was hunderttausende, an den Folgen einer Tröpfcheninfektion. Extrem gefährlich! Und es ist eine unzumutbare Beeinträchtigung meiner Bewegungsfreiheit.. ich will immer und überall mich an jedem Ort aufhalten können, der mir beliebt, ohne mich der Gefahr passiver Ansteckung aussetzen zu müssen – nur weil diese renitenten Schwerstbazilliker überall herum schnäuzen und ihre ekligen Rotzfahnen liegen lassen müssen. Ich werde nach erfolgter Verabschiedung durch „Schüttelschorsch Schmid“ (Erfinder des dümmstem bayrischen Gesetztes aller Zeiten) umgehend eine mit Flammenwerfern und ABC-Schutzanzügen ausgerüstete Anti-Bazillen-Miliz gründen und für Ordnung in meinem Viertel sorgen.

WEr REchtschriebveler und Ironie findet, kann sie behalten oder bei Ebay versteigern!

Nachtrag für den Blog:

  1. Seit den ersten Studien über Passivrauch 1981 in Kalifornien ist es bis heute niemandem gelungen, die angebliche Schädlichkeit des Passivrauchens zu beweisen. Die Polit-Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand, ebensowenig wie deren „Wissenschaftler“ keiner wissenschaftlichen Dikussion gewachsen sind.
  2. Alle von mir angeschriebenen Politiker sind bislang nicht in der Lage gewesen, Auskunft über die wissenschaftliche Basis ihrer politischen Entscheidung beim Rauchverbot zu geben (z.B. in Bayern: Georg Schmid/CSU, Barbara Rütting/Grüne). Kathrin Sonnenholzner/Bayern-SPD verweist auf die fehlerhafte DKFZ-Studie. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist überhaupt nicht auskunftsfähig.

Gruß und schönes WE aus dem totalitären Bayern in die liberale Schweiz
Fred Feslbeck“


SF Reporter – Von Schweizern, Panzern und privaten Kampfjets

30. Januar 2008

Dass die Schweizer wehrhaft sind und jeder seine Militärwaffe zu Hause stehen, liegen, hängen hat, das meint jeder zu wissen. Dass es aber ein paar Schweizer gibt, die privat einem besonderes Hobby frönen, nämlich mit Panzern, Kanonen und Kampfjets, das ist mir neu. Dass es sich dabei um offensichtlich ganz normale schweizer Bürger handelt mit einem aussergewöhnlichen „Spleen“, das verwundert mich weniger.

SF Reporter „Meine Kanone, mein Panzer, mein Vaterland und ich – Die tägliche Mobilmachung unbescholtener Schweizer

Wie sagt Adrian Gerwer zu Beginn der Reportage: „Der andere hat eine Harley oder einen Porsche – ich hab halt einfach einen M8, eine Kanone und einen Jeep(li).


„Giacobbo + Müller – Late Service Public“ auf Youtube

30. Januar 2008

Falls jemand die erste Sendung von „Giacobbo + Müller – Late Service Public“ verpasst hat (wie ich), so gibt es die Rettung auf Youtube:

„Am Sonntag, 27. Januar, lief die erste Ausgabe des neuen wöchentlichen Formats «Giacobbo / Müller — Late Service Public» über den Sender. Viktor Giacobbo und Mike Müller kommentieren in einem satirischen Wochenrückblick jeweils am Sonntagabend das aktuelle Geschehen.

Gäste in der ersten Ausgabe von «Giacobbo / Müller» waren der FDP-Nationalrat Otto Ineichen, der Jungunternehmer Herbert Bay und der Satiriker Andreas Thiel.

Musikalische Akzente setzt das englische Einmannorchester «Peter Tate and himself». „

Interessant ist, dass das Schweizer Fernsehen selbst einen eigenen Youtube-Account besitzt. Zum Beispiel ist es so möglich den Auftritt von Stefanie Heinzmann bei der Sendung „Aeschbacher“ nochmals zu sehen und zu hören.