12.03.2009 – I want you to vote for me! Please… Kawasaki for me!

12. März 2009

Es ist März und die Motorradsaison fängt demnächst an. Falls das Wetter am Wochenende so wird, wie es die Wetterfrösche prophezeien, packen die Töfffahrer die frisch geputzten Motobikes aus der Garage aus und begeben sich direkt auf kurvige Strassen entlang der Seen und schneebedeckten Berge.

Pünktlich zum Beginn der Töff-Saison startet Kawasaki Schweiz einen Wettbewerb. „Wer das schönste Design kreiert, der gewinnt eine „ER-6n“. Dafür darf der Designer – im diesen Fall ich – das Kawasaki-Töff promoten, um möglichst viele Stimmen zu erhalten. Schlaues Marketing von Kawasaki!

Hier seht Ihr also mein „Aqua-Design“ für die neue Kawasaki EN-6n. Im Gegensatz zum von jeher traditionell „Grün“ der Motorradmarke, wählte ich bewusst das Thema „Blau“ und „Wasser“ bzw. „Wellen“. Einerseits sieht das Motorrad ein wenig nach einem Hai aus, der seine Zähne fletscht. Andererseits assoziiert die Farbe „Blau“ Kreativität und erinnert mich an Meer und Wellen. Zudem besteht der Spass bei so einem schönen Naked-Bike ja im „wellenartigen, sanften Kurvengleiten“.

Nun benötige ich nur noch möglichst viele Stimmen, um das von mir in aufwändiger Design-Arbeit gestaltete Töff zu gewinnen. Also bitte stimme für mich ab. Danke im Voraus!


09.03.2009 – Thailand: Bootsunglück vor Phuket – Thai-Polizei gibt Namen der Vermissten und Überlebenden bekannt

9. März 2009

UPDATE (12.03.2009): Heute entdeckten Taucher die sechste Leiche – den Japaner Hirotsuga Yuba . Ein Marine-Polizei-Schiff brachte ihn zusammen mit den tags zuvor in den Kabinen der „Dive Asia 1“ in 70 Metern Tiefe entdeckten vier Europäern zum Phuket Deep Sea Port. Die Suche nach der dem Thailändischen Schiffskoch wird fortgeführt. Während dessen trafen der Mann, die Tochter und der Sohn von Gabriele Jetzinger in Phuket ein. Sie planen eine Beerdigungszeremonie bei der Wat Pratong morgen abzuhalten und die Asche der Verstorbenen ins Meer zu streuen, da Gabriele Jetzinger die Insel so liebte.

UPDATE (11.03.2009): Tiefseetaucher sind zum versunkenen Boot in 70 Meter Tiefe gelangt und haben 4 weitere Personen in den Kabinen bergen können. Die vier Personen wurden im Schlaf vom plötzlichen Untergang des Schiffs überrascht. Dabei handelt es sich um die Schweizer Klaus Konradder und Monika Schuster, sowie um die Österreicher Sibylle Bucher und Rolf Niederberge. Das meldet die Phuketgazette.net heute.

Die „M/V Dive Asia 1“ ist übrigens mit 30 Metern nicht unbedingt als „kleines Boot“ zu bezeichnen, ist nagelneu aufgebaut und modern eingerichtet worden und lief laut dem Blog von Dive Asia am 6.10.2008 zur ersten Testfahrt aus.

UPDATE (10.03.2009): Korrektur der Namen und Länderzuordnung. Ausserdem wurde die 51-jährige Zahnärztin Gabriele Jetzinger aus Linz/Österreich nach Informationen von kurier.at leider tot geborgen und identifiziert. Die Website mit dem aktuellen Bericht der Phuketgazette ist momentan scheinbar wegen Überlastung nicht erreichbar. Jedoch berichten CNN, MCOT, teils widersprüchlich von der Bergung. Letztere Agentur spricht von 5 Vermissten, obwohl die Mehrheit der Berichte von noch 6 Vermissten berichtet. Die Suche nach den Vermissten wird ab Mittwoch morgen fortgesetzt meldete das Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM-Phuket).

UPDATE (09.03.2009): Die Thailändische Polizei hat soeben laut der Phuketgazette.net die Namen der nach dem Bootsunglück bei den Similian Islands vermissten Personen bekannt gegeben:

  • Gabriele Jetzinger (tot geborgen 10.03.2009), Klaus Konradder und Monika Schuster (Österreich)
  • Sibylle Bucher und Rolf Niederberge (Schweiz)
  • Yuba Hirotsuga (Japan)
  • Jumpa „Gen“ Sorntat (Thailänderin und Schiffsköchin)

Wie der Kapitän Chakri Leechuay mitteilte, traf eine Unwetterfront das 30 Meter lange Boot und brachte es zum Kentern. Das Boot sank gegen 23 Uhr Ortszeit etwa 12,6 nautische Meilen vor Patong Beach, nachdem es von der grossen Sturmwelle „Freak Wave“ getroffen wurde. Es konnte noch einen Notruf vor dem Untergang absetzen. Dann hätte man versucht in die Rettungsinseln zu gelangen.

Die Geretteten Personen wurden zum Deep Sea Port bei  Makham Bay gebracht. Die Überlebenden konnten kurz befragt und von der DDPM (Abteilung für Katastrophenschutz und – Begrenzung) fotografiert werden. Es handelt sich dabei um die Touristen:

Yuriko Kamada; Masayuki; Frank Bay, Kathrin Raab, Stefan Mann, Michael Sampson; Markus Reitner, Kathrin Mayer, Reto Vögtlin; Nicole Anderegg; Stephan Garulms; Suzanne Schrewe und Christian Diermaier.

Weiter die Tauchlehrer der Japaner Toshihiro Sakai, Schweizer Daniel Brunner und Thai Pairat Simma und die Thai-Besatzung Herr Manop Chantalhek, Herr Narin Woharn, Herr Detch Leechuay, Herr Thanaporn Roddee; Chakkaprat Senayotee; Frau Chirawan Wannakham.

Der Kapitän führte weiter aus, dass er zwar Kenntnis von dem Unwetter bei der Rückfahrt hatte, jedoch das Boot in 20 Jahren schon mehrere Unwetter überstand wegen der Grösse des Schiffes. Eine „Freak Wave“ hätte er das erste Mal erlebt in all den Jahren.

Bisher verlief die Suche nach den 7 vermissten Personen unterstützt von Marineschiffen und Hubschraubern erfolglos.

Der Veranstalter Dive Asia Kontakt: 24 Karon Road, Karon District, Phuket. Tel: +66 (0)76-330598.

Website mit Infos des Veranstalters Dive Asia (Deutschsprachig) und Englischsprachig.

Quelle Phuketgazette.net


09.03.2009 – Thailand: Touristenboot kentert nahe der Similian Islands

9. März 2009

Ein mit insgesamt 30 Personen besetztes Touristenboot ist nahe der Similian Islands an der Küste im Südwesten Thailands bei schwerer See gekentert und untergegangen. Die thailändische Marine konnte 23 Touristen und Besatzungsmitglieder auf Rettungsinseln auflesen. Von den restlichen 7 Personen fehlt bisher jede Spur. Die thailändische Marine sucht im Moment noch nach einem Thailänder und sechs Touristen – zwei Schweizer, zwei Österreicher, einen Japaner und einen Deutschen. Die Similian Islands sind unter Tauchern und Schnorchlern wegen des klaren Wassers und des Fischreichtums sehr beliebt.

Quelle BBC-News


09.03.2009 – Koh Samui: Tochter von Peter Alexander bei Verkehrsunfall getötet

9. März 2009

Update 12.03.2009: Nach den letzten Erkenntnissen aus dem Unfallprotokoll fuhr Susanne Haidinger-Neumayer das Auto selbst. Auf der Rückfahrt vom „Four Seasons“-Resort verriss sie den rechtsgesteuerten Geländewagen und trat auf das Gas anstatt auf die Bremse. Ob Alkohol im Spiel war, ist noch nicht letztendlich geklärt. (Quelle Live-PR.com)

Update 11.03.2009: Bild.de zeigt heute unter dem Titel „In diesem Wrack starb die Tochter von Peter Alexander“ ein Bild des Unfallwagens.

In der Nacht auf Sonntag verunglückte die Tochter  von Peter Alexander – Susanne Neumayer-Haidinger (50) – auf der thailändischen Insel Koh Samui bei einem Verkehrsunfall tödlich. Die näheren Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt.

Quelle SF-Tagesschau

Update: Laut eines Berichts von kurier.at verlor der Ehemann von Susanne Neumayer-Haidinger in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen – ein Toyota Fortuner Offroaders. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann sei Susanne Neumayer-Haidinger nicht angeschnallt gewesen und wurde bei dem Aufprall im Strassengraben gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Sie erlag ihren schweren Kopfverletzungen. Das Ehepaar führte auf Koh Samui ein Reisebüro und investierte in Hotels und Häuser.


09.03.2009 – BR3 „Querbeet“: Moskito-Schocker und Verpiss-Dich-Pflanze

9. März 2009

Gerade reisserisch kommt eines der Themen für den Garten bei der Sendung „Querbeet“ des Bayerischen Rundfunks daher. Beim Moskito-Schocker geht es um die „Pelargonium Citronella„. Diese hält Stechmücken fern. Als „Verpiss-Dich-Pflanze“ soll die „Plectranthus Caninus“ abwehrend gegen Katzen und deren Hinterlassenschaften wirken. Das muss ich mir beides merken.


07.03.2009 – Design: „Die Glühlampe ist tot! Es lebe die Glühlampe!“

8. März 2009

Was soll man nur mit den Millionen Glühlampen machen, die durch das Glühlampenverbot nicht mehr verkauft werden dürfen? Eine pfiffige Firma kam auf eine pfiffige Idee: Man baue Leuchten daraus; bzw.: Man erfand ein Tool, mit dem Kunden selbst Lampen bauen können.

Man nehme den „Inkubator„, stecke eine Glühbirne hinein, zeichne diese an den entsprechenden Stellen an, klebe Druckknöpfe auf die Glaskugel und stecke die Glühbirnen zusammen – Fertig! Eine genaue Anleitung gibt es auch auf der Website von „Bulbs unlimited“ – wirklich ein passender Name für unbegrenzte Kreativität mit Glühbirnen.


07.03.2009 – Blogempfehlung: „Paradies Express“ oder „Anders Pflanzen“

8. März 2009

Ab und zu schaue ich bei einem ganz speziellen Blog vorbei „Paradis Express„. Das Thema des Blogs: Garten-Design und -Fotographie. Und da finde ich immer ganz tolle Anregungen und Fotos.

Das Bild oben hat nun nur im weitesten Sinne etwas mit „Garten“ zu tun. Aber ich liste es hier, weil es eine wirklich absolut aussergewöhnliche Idee ist Wandleuchten an Bäume zu befestigen. Gut, das ist nicht unbedingt der „Hammer“. Aber entweder entstand das Bild aus einer Fotomontage, was ich nicht glaube, oder der norwegische Fotokünstler Rune Guneriussen montierte die Leuchten am Tag bevor es zu schneien begann; denn weder die Verkabelung ist zu sehen, noch Fussstapfen im Schnee und auf den Lampenschirmen befindet sich frischer Schnee.

Die Gärten und deren Ideen und Anregungen sind reich bebildert – wirklich sehenswert.


06.03.2009 – Zürich: Bilder von der 80iesforever-Party oder „Wenn’s draussen schneit“

7. März 2009

Wenn es draussen stürmt und schneit, dann fahr‘ zur 80iesforever-Party heut‘! 22 Uhr, das Haar sitzt. Ich steige bei Schnee-Regen in den blauen Benz Richtung Oberlunkhofen, biege dort rechts ab und fahre die 3-fach-S-Kurve den Berg hinauf Richtung Arni. Mit jedem Meter, den es höher geht, wird der Schnee dichter und die Strasse verwandelt sich von „nass“ nach „schneebedeckt“. Nach der Ortsausfahrt bei Oberlunkhofen liegen geschätzte 5 Zentimeter und die Strasse wird langsam glatt. Die Sicht wird schlechter. Man kommt sich vor, als ob man mitten durch eine Schlechtwetterwolke „fliegt“.

Vor mir „blinkt“ es gelb. Ich werde noch langsamer und nähere mich dem Tatort. Links direkt nach der Pferdekoppel liegt ein Wagen im Strassengraben. Ich halte etwa 100 Meter hinter dem mitten auf der Strasse stehenden Abschleppwagen an. Der Fahrer muss ins Schleudern geraten sein und hatte Glück, dass er nur im Graben und nicht im Gatter der Pferdekoppel gelandet ist. Der Abschleppdienst koppelte den im Graben steckenden Wagen an und zog ihn mit einer Winde wieder auf die Strasse. Dann wurde er auf den Abschleppwagen geladen. Nach etwa 10 Minuten konnte ich den Unfallort passieren. Aber ich kam fast nicht vom Fleck. Unter dem Schnee musste sich eine saubere Eisschicht gebildet haben.

Die Winterreifen drehten freuding durch und so entschloss ich mich in der Befürchtung in der nächsten ansteigenden Kurve nicht mehr weiter zu kommen rechts in eine Einbuchtung zu fahren, die Fahrzeuge hinter mir passieren zu lassen und umzudrehen. Nach 30 Minuten befand ich mich also wieder in Jonen. Was tun sprach Zeus. Ich könnte es über Ottenbach und Affoltern am Albis versuchen und dann über Urdorf und die Autobahn via Limmattaler Kreuz nach Zürich fahren. Ein „netter“ Umweg. Aber was tut man nicht alles.

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So fuhr ich unterhalb der Schneefallgrenze via Ottenbach, Affoltern a.A., Birmensdorf, Urdorf nach Zürich. In Zürich von Schnee fast keine Spur – nur unangenehmer Regen. Nun musste ich nur noch einen Parkplatz. Nach einiger Zeit fand ich einen in der Limmatstrasse – man muss ja auch mal Glück haben. Dann wanderte ich zum Eingang des Club Flamingo und traf dort auf Anne, P@ und Marcel. Nur Moni war noch nicht eingetroffen und kreiselte auf der Suche nach einem Parkplatz. Kam dann aber doch noch 🙂 Wir fuhren in den 4. Stock und betraten den Tanztempel. Es war wieder richtig was los in dem Laden und es wurde viel getanzt und geplaudert. So hatten wir einen gelungenen Abend.

Gegen 3 Uhr morgens machte ich mich auf den Heimweg. Bis zur Autobahnausfahrt Birmensdorf lief es prächtig, aber dann schneite es wieder heftig. Somit entschloss ich mich über Lieli zu fahren; denn dort befindet sich ein neuerer Umfahrungstunnel. Es hatte aber trotzdem genug Schnee. So entstanden die letzten Bilder des Abends. Vom Schnee ist übrigens heute – Samstag – nicht mehr viel übrig geblieben. Die Sonne scheinte den ganzen Tag und liess die Pracht fast gänzlich dahin schmelzen.


05.03.2009 – POD – Picture of the Day „Hamburger Schiffskräne“

6. März 2009

Diese Woche flog ich nach Hamburg, um am folgenden Tag die CEBIT in Hannover zu besuchen. Die Nacht verbrachte ich bei Chris und Karen. Auf dem Weg nach Hannover entstand das folgende Bild „aus dem Handgelenk“, als ich den Hamburger Hafen passierte.


03.03.2009 – Thairiver: Katzenfutter für Fische oder „verkehrte Aquaristik-Welt?“

4. März 2009

Meine etwas anderen Aquaristikprojekte „Thairiver“, „GreenGras“, „Säulenaquarium“ und „BambusBecken“ entwickeln sich hervorragend. Auch wenn ich auf Technik weitgehend verzichte und gängige Aquaristikgewohnheiten vollkommen ausser Betracht lasse bzw. „gegen den Strom schwimme“. Dass die Becken alle samt auf Rollen stehen ist noch das Wenigste. Gewöhnlich trohnen Aquarien auf massiven Unterschränken, die dann die Technik und das Zubehör beherbergen. So einen fest verwurzelten Schrank mit dem schweren mit Wasser gefüllten Aquarium bewegt keiner mehr. Somit entschied ich mich für „Fische auf Rädern“. So kann ich diese leicht verschieben, wenn ich möchte. Männer denken praktisch; denn das Wischen des Fussbodens klappt so auch perfekt.

Technik benötige ich auch (fast) keine. Heizstab, Blubberpumpe und Filterpumpe mit der Grösse eines 10 Liter Eimers, sowie ein aufgelegter Leuchtbalken entfällt ganz. Im „Thairiver“ mit um die 400 Liter Fassungsvermögen läuft ein selbst gewickelter Schaumstofffilter mit zwei kleinen Lufthebern leise vor sich hin. In den anderen Becken tröpfeln kleine Hängefilter. Und Licht? Bis auf das „Säulenaquarium“ stehen die restlichen drei Becken an den Fensterfronten. Aber auch beim erstgenannten schaltet sich die Klemmbeleuchtung erst am späten Nachmittag ein und um 22 Uhr wieder aus. Auf dem „Thairiver“ steht auf der mittleren Verstrebung eine Tischleuchte mit 11 Watt Niedrigenergiebirne, welche auch mit einer Zeitschaltuhr läuft. Beim „Bambusbecken“ steht eine Halogen-Tischleuchte und beim „GreenGras“ eine LED-Lampe von IKEA, die ich nach der Arbeit bei Dunkelheit einschalte. Schliesslich will ich die Bewohner ja noch sehen abends.

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Aber nun kommt ein weitere interessante Revolution – oder auch nicht – welche aus purem Zufall entstand. Wie der aufmerksame Leser weiss, besucht uns ein Nachbarskater regelmässig. In letzter Zeit zwar nicht mehr so oft, vielleicht einmal pro Woche, aber wir haben vor Monaten eine Schachtel Katzentrockenfutter gekauft. Als ich die Inhaltsstoffe des Katzentrockenfutters mit den Inhaltsstoffen der Fischfutterflocken verglich, stellte ich damals ungeahnte Gemeinsamkeiten fest. Diese veranlassten mich zu einem Experiment: Was passiert mit Katzentrockenfutter, wenn ich es den Fischen und den Garnelen „vorwerfe“?


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Dieses Experiment im Oktober letzten Jahres verlief ungeahnt erfolgreich. Jeweils ein Stück warf ich in je ein Becken. Das Garnelen „Allesverwerter“ sind war mir bekannt, aber dass sich diese roten kleinen Viecher im „Bambusbecken“ zielgerichtet auf den Brocken stürzen und diesen zuerst schwimmenden dann durch das gemeinsame Gewicht nach unten schwebenden Happen vernaschen, überraschte mich doch ziemlich. Auch die Paradiesfische und die siamesischen Rüsselbarben hatten ihren Spass am Katzenfutter. Sie balgten sich förmlich um den Happen. Anfangs schwimmt dieses Katzenleckerli an der Oberfläche und die Paradieser reissen sich um das langsam aufweichende Teil. Sinkt es dann zu Boden bekommen die Rüsselbarben „Oberwasser“ und saugen sich daran fest.


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Im „Säulenbecken“ befinden sich neben den gelben Garnelen und deren vielfältigem Nachwuchs in allen Grössen ein paar „Killerschnecken“. Diese tauchen dann aus dem weissen Sand auf und schleichen zum gedeckten Katzenfuttertisch. Im „GreenGras“ befinden sich folgende Unterwasserbewohner: Ein Kampffischmännchen (seine blaue Majestät), ein Kampffischweibchen (!), 6 verbliebene Paradiesfisch-Zöglinge, 7 rote Neon und etwa 8 rote Garnelen nebst einer unbestimmten Anzahl diverser Schnecken. Dass sich ein Kampffischpärchen in einem kleinen 60 Liter Becken verträgt ist schon eine kleine Revolution. Aber auch dort freut sich Gross und Klein über die Katzentrockenfutter-Beigabe. Nach Rangordnung füllt sich die Gemeinde die Mägen. Den Rest genehmigen sich die Garnelen – also das Aufräumkommando.

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Natürlich gönne ich den Unterwasserlebewesen ein abwechslungsreiches Mahl. Aber auch hier versuche ich ausserhalb der Aquaristik-Gewohnheiten zu bleiben. Beim Coop kaufte ich ebenso vor Monaten eine Packung tiefgefrorene „Bio Cocktail Crevetten – gekocht und geschält“. Für alle Nichtschweizerdeutsche: Crevetten sind Shrimps, also Garnelen. Das kann nur gesund sein, schliesslich kommen diese direkt aus Ecuador. Diese Packung liegt im Tiefkühlfach des Kühlschranks. Regelmässig entnehme ich genau eine der Crevetten und schnipple diese in mehr oder weniger kleine Stücke. Dann wird dieses Frischfleisch gleichmässig auf die Becken verteilt. Und wieder versammelt sich die gesamte Unterwasserfauna um den gedeckten Tisch. Warum sollte ich also Fischfutterflocken kaufen?

Übrigens: Meine Untermieter haben 10 Tage ohne Futter locker weggesteckt. Wir waren ja nach Weihnachten über Sylvester auf Mallorca. Die Garnelen vermehrten sich sogar still und heimlich und nach meiner Rückkehr wimmelte es nur so vor Nachwuchs. Wer auf dem letzten Bild ganz genau hinschaut, der entdeckt einen der Winzlinge am unteren Bildrand in der Mitte auf dem Pflanzenast sitzen.

Siehe auch: