News Schweiz – Straftatbestand Schreckung der Bevölkerung nach künstlichem Erdbeben

11. Dezember 2006

Am Freitag den 08.12.2006 erschütterte am Abend ein heftiges Erdbeben der Stärke 3,4 den Raum Basel. Das kuriose an der Angelegenheit ist die Tatsache, dass dieses Erdbeben keine natürliche Ursache hatte, sondern durch das Geothermie-Projekt „Deep Heat Mining“ in Kleinhüningen der Geopower Basel AG ausgelöst wurde: In 5 Kilometer Tiefe presste man Wasser in die heissen Erdschichten. 10 Personen reichten mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Sachbeschädigung und „Schreckung der Bevölkerung“ ein. Das 80 Millionen Franken teuere Projekt wurde sofort eingestellt.

 Artikel „Nach Erdbeben in Basel hagelt es Kritik“ (SF Tagesschau)


Events in Zürich – Mezzanotte im Kaufleuten (11.12.2006)

11. Dezember 2006

Mezzanotte: Für tanzfreudige Leute ab 30. Die DJ’s Andy Bee und Richi legen für euch in den Bereichen Disco, Funk, House, Latino und Black auf. Der Eintritt ist gratis. Eine heisse Nacht zum Wochenstart.

Beginn 22:00

Kaufleuten
Pelikanplatz
8001 Zürich

Weitere Mezzanotte-Termine im Kaufleuten:

  • 11.12.06, 20.00 h richi, andy bee
  • 25.12.06, 20.00 h micheline, andi burri
  • 01.01.07, 20.00 h micheline, andy bee
  • 22.01.07, 20.00 h djani, andi burri im festsaal

Event in Schlieren – Mojito Crazy-Slide Rodelcontest (15.12. und 16.12.2006)

8. Dezember 2006

Wie jedes Jahr richtet „Mojito Bar and Restaurant“ in Schlieren den „Crazy-Slide Rodelcontest“ aus. Der Termin dieses Jahr: 15.12. ab 18 Uhr und 16.12.2006 ab 20 Uhr.

Auf dem Geländer der Möbeltransport AG und der Zaugg AG wird eine Aprés-Ski-Party Landschaft mit beheizten Zelten und Bar-Holzhäusle aufgebaut. Der Hauptevent jedoch ist der Wettbewerb „Crazy-Slide“. Dabei rutschen 2er-Teams in selbstgebauten fantasievollen Rodeln eine 25 Meter lange und 6 Meter hohe Skischanze herunter. Bewertet wird neben dem Outfit der mutigen Fahrer, der Schlitten, die Abfahrt und natürlich die Landung. Eine Jury bewertet die gesamte Performance und am Ende kristallisiert sich der „Lord of the Ramp“ heraus.  

Wer mutig genug ist und mitmachen möchte, der kann sich noch zum Rodelcontest anmelden! Für alle Teams gibt es neben einem Aufwärm-Apéro in der VIP-Lounge, Pullis von Sun Vallet und 4 free Friends-Tickets.

Auch dieses Jahr winken für die drei Erstplatzierten wieder interessante Preise:

  1. Platz: 2 Flugtickets nach Kanada (Vancouver und Calgary)
  2. Platz: Sky-Diving (Accelerated Free Fall) aus 4000 Meter höhe oder Tandemsprung
  3. Platz: Hydrospeed Riverboogie – Bäuchlings durch das Wildwasser

Tickets für den „Crazy Slide“ bekommt man natürlich an der Abendkasse für 25 CHF. Neu ist jedoch die Möglichkeit über www.starticket.ch die Eintrittskarten online zu posten. Dann beläuft sich die Tageskarte auf 22 CHF und der 2-Tages-Skipass auf 38 CHF. 

Event: „Limmattaler Rodelcontest Crazy Slide“

Ort: Mojito Schlieren bzw. Gewerbegebiet gegenüber

Termin: Fr. 15.12. und Sa. 16.12.2006

Website: http://www.mojito.ch/schneebar


03.12.2006 – Zürich: Ein Sonntag in der Stadt – Augenblicke am 1. Advent in Zürich

5. Dezember 2006

 „Etz kummt die Zeit, die i so mog – de stade Zeit…“ Ja, es kommt die Weihnachtszeit: Leise rieselt der Schnee, man zieht sich dick an wie das Michelin-Männchen oder streift sich Kleidungsstück für Kleidungsstück nach dem Zwiebelprinzip über, der Atem kondensiert in der frierenden Luft, es riecht nach Plätzchen und Glühwein, das erste Kerzlein brennt,  *quiiiieetsch*

Nachtrag: Sonntag, 03.12.2006, 1. Advent: Die Sonne scheint ins Wohnzimmer, der Himmel wolkenlos, gegen 14 Uhr ziehe ich meine Harley-Boots an, nehme die Jacke vom Haken, schnappe mir den Töffschlüssel und verlasse die Wohnung. Ich schliesse die Tür zur Garage auf und sperre den Topcase auf, setze den Helm auf, lege den Nierengurt an und streife die leichten Lederhandschuhe über die Hände. Dann schwinge ich mich auf die Kiste und drehe den Zündschlüssel um. Bei der gemütlichen Fahrt über die Badenerstrasse klappe ich den Sonnenschutz des Helms herunter – die Sonne blendet.

„Ziemlich viel Verkehr!“ denke ich, als ich Richtung Hardbrücke abbiege. Als es nur noch Stop-and-Go an der Limmat entlang geht, fällt mir ein „verkaufsoffener Sonntag“. Der Kühlerlüfter – liebevoll „Kaffeemaschine“ genannt – schaltet sich regelmässig ein und versucht so den Vierzylinder unter der Überhitzungstemperatur zu halten. Die Autos stehen wie auf einer Perlschnur aufgereiht. Wenn es der Gegenverkehr zulässt, fahre ich an der Kolonne Stück für Stück vorbei. Am Bürkliplatz und Umgebung steht eigentlich in alle Himmelsrichtungen alles. Ich entschliesse mich hinter dem Kongresshaus zu parken. Den Rest zum See gehe ich zu Fuss. 

  

Langsam geht die Sonne hinter dem Uetliberg unter – dafür kommt von der gegenüberliegenden Seite der Vollmond heraus. Ich schiesse eine grössere Serie von der Statue, wie diese den Vollmond hält. Dann entschliesse ich zum Töff zurück zu gehen mit dem Endziel in der Nähe des Landesmuseums zu parken.


Keine Chance. Der Verkehr ist vollends zusammen gebrochen. Ich komme bis zur Urania. Die Strassen rund um den Bahnhof sind vollkommen verstopft. Wieder stelle ich die Kiste ab und wandere die Bahnhofstrasse entlang. Diese kommt mir wenig besinnlich, aber dafür wie ein Ameisenhaufen vor. Geht die Welt unter? Hat es eine Katastrophenwarnung gegeben? Darf man nur heute Geschenke einkaufen? Wirft hier jemand grössere Geldnoten auf die Strasse? Gibt es irgendwo irgendwas umsonst. In den Katakomben des Bahnhofs – Railcity genannt – sieht es nicht besser aus. Die Leute hasten kreuz und quer meist mit Tüten oder noch besser mit Rücksäcken und Gepäckwagen durch die Gänge. „Nix wie raus hier“. Ich nehme die Treppe zum Landesmuseum und durchschreite das Eingangstor.

  

*beeeaaammm* Leise, gemütliche Musik, keine Hektik, blaue Sterne auf den Fassaden, Nadelbäume mit Lichtern und roten Glaskugeln, es riecht nach Glühwein und Cervelat, auf der bunt beleuchteten künstlichen Eisfläche hält sich „Gross und Klein“ auf mehr oder weniger wackeligen Füssen. Um die Eisfläche stehen Leut‘, Glühwein-haltend und „pläuderlen“. An der „Icebar“ bestelle ich mir einen Glühwein und stelle mich an einen Stehtisch. Mit der einen Hand ziehe ich die Digitalkamera aus der Tasche, mit der anderen nestele ich meine Zigaretten heraus. Eine Ruheoase mitten im Einkaufstrubel.

Dann schlendere ich um die Eisfläche und schaue den Eisläufern zu. Zwergerl schubsen Pinguine als Skatelernhilfe vor sich her. Den ein oder anderen brettert es mehr oder weniger unsanft auf den Hintern – ich grinse. Wann war ich das letzte Mal auf dem Eis gestanden? Muss lange her sein. Auf einem Wochenendausflug nach Tschechien hatten sich Mike und ich „richtige“ Eishockey-Schlittschuhe, samt Schläger und Pucks gekauft. Auf dem zugefrorenen Guggenberger Weiher bei Neutraubling stellten wir dann fest, dass das „auf den Kufen stehen“ wohl doch mit dem Material zusammen hängt. Beim „Discolauf“ im alten Regensburger Eisstadion an der Nibelungenbrücke lieh ich mir sonst nämlich immer ausgelatschte Schlittschuhe aus. Auf den Teilen kam ich eher X-beinig daher und wenig elegant. Ich nahm mir vor zu Hause die Schlittschuhe im „Gruschkämmerchen“ zu suchen.

Langsam wurde es dann doch frisch. Der Himmel sternenklar – keine Wolke. Ich schlenderte die Treppe hinauf zur Lounge. Angenehme Wärme empfing mich, als ich die Tür öffnete. Die Lounge war nur locker besetzt, aber im hinteren Bereich bei den Sofas und Sesseln – meinem letztjährigen Lieblingsplatz war alles belegt. So blieb mir einer der Bistrotische mit der guten Aussicht auf den Innenhof. Ich bestellte einen Kaffee. Allerdings klappte die Technik nicht ganz. Die Espressomaschine zog zu viel Strom – die Kühlschränke fielen aus – jedes Mal, wenn die Lady auf den Knopf drückte. So bestellte ich kurzerhand eine Cola ohne Eis.

 

Nach etwa einer Stunde beschloss ich mich auf den Weg zurück zum Töff zu machen. Durch das Eingangstor wanderte ich Richtung Bahnhof, aber diesmal ebenerdig, denn ich wollte mir den Weihnachtsmarkt noch ansehen. Das war ein Fehler. Menschenmassen empfingen mich in der Bahnhofshalle. Also nichts wie raus hier. Ich kämpfte mich durch die Stände und erreichte die Tramstation. Dort stellte ich fest, dass die Einkaufsmassen auf der Bahnhofstrasse immer noch „pulsierten“. Ich schlängelte mich durch die entgegenkommenden Grosseinkäufer und erreichte schliesslich mein Töff. Nichts wie ab nach Hause. 

Related Links:


Events in Zürich – 17 Years Party Don Weber (09.12.06)

5. Dezember 2006

Am 2. Samstag im Dezember feiert das Don Weber in der Hardstrasse seinen 17. Geburi mit einem riesen Fest. DJ Chrixx legt Sounds aus den 80ern bis heute auf. Es gibt ein original mexikanisches Buffet und zwei Cocktailbars. Beginn 17 Uhr und die Party endet erst um 4 Uhr morgens.


Picture of the Day – Fullmoon is rising

3. Dezember 2006

Heute fuhr ich mit dem Töff in die Zürcher Innenstadt. Durch den verkaufsoffenen Sonntag gestaltete sich die Fahrt zum See zu einer wahren Stop-and-Go-Fahrt. Am See angekommen, parkte ich beim Kongresshaus und wanderte zum Bürkliplatz. Dort schoss ich das absolute Picture of the Day. Die Sonne ging gerade hinter dem Utoberg unter, als auf der gegenüberliegenden Seite hinter dem Züriberg der Vollmond hervor kam. Manchmal ist man wirklich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

  

Am Schiffskai lagen zwei Züriseeboote. Es muss für die Touris lustig ausgesehen haben, wie ich bei den Shots auf dem Geländer des Kai’s stand und reihenweise Pix schoss. Beim Aussortieren zu Hause konnte ich mich nicht entscheiden und habe dieses Bild genommen.


Events in Zürich – Ü25 – Das Original in der Tonimolkerei (01.12.2006)

30. November 2006

„Der Event für alle Partybegeisterten ab 25 Jahren! Zürich hat seit 2 Jahren einen neuen Lieblingsevent, an dem sich die Mitte Zwanziger Freunde treffen, Leute kennen lernen und zu den Hits von gestern und heute abtanzen können. DJ George und DJ Nd werden derart heissen Sound spielen, da bleibt garantiert kein Hemd trocken!“
Das oben ist der Originaltext für das nächste Event am 01.12.2006

Event: Ü25 – Das Original

Preis: 15 CHF (Vorverkauf) / 16 CHF (Abendkasse)

Ort: Tonimolkerei

Termin: 01.12.2006 ab 23 Uhr


Events in Zürich – Back to the 80’s Palais X-Tra (01.12.2006)

27. November 2006

Tanzen zu den besten Hits aus den 80ern im Palais X-Tra am 01. Dezember 2006 ab 23 Uhr. Aufgelegt von den DJs C-Side, Pacman & G.P.


Events in Zürich – Live on Ice im Hof des Schweizer Landesmuseum (25.11.06 – 02.01.07)

26. November 2006

Seit gestern 25.11.2006 ist es wieder soweit. Zum 5. Mal startete das Event „Live on Ice“ im Schweizer Landesmuseum mit einer grossen Show um 18 Uhr. Den gesamten Innenhof taucht der Lichtkünstler Gerry Hofstetter in ein gemütliches Ambiente, das den Trubel vom nahen Hauptbahnhof sofort beim Durchschreiten des Torbogens vergessen lässt. 

Mit über 70 Schornsteinfegern und Eislaufstars wie Denise Biellmann, Stephanie Merckli, Céline und Sandrine Hofstetter, sowie „Le Pierrot“ verzauberten das Publikum an der Eröffnungsfeier am gestrigen Samstag. Das gastronomische Rahmenangebot ist vielfältig: WeihnachtsRestaurant, das Weihnachtszelt, die Antarktis Bar, die Cape Horn Snackbar, die Lounge, die Zermatter Chässtube, das Axpo Teehaus, die Ice Bar und das Take Away sorgen nicht nur für gute Laune, sondern auch für Erwärmung und Entspannung von innn und aussen.

Das Rahmenprogramm ist ausgefeilt und es ist für Gross und Klein etwas dabei: Eisshows, Vorführungen, Märchenerzähler für Kinder, Kinder- und Abendprogramme. Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, der kann vor Ort welche ausleihen. 

Schon letztes Jahr ging ich regelmässig zu „Live on Ice“, um mich nach der Arbeit in der Lounge beim Kamin zu erholen. Gestern traf ich mich mit Eleni gegen 16 Uhr vor dem Eingang. Da die Eröffnungsfeier erst um 18 Uhr anstand, gingen wir zuerst zum Hauptbahnhof und suchten einen Glühweinstand. Fanden aber keinen. So nahmen wir einen Apéro vor dem Lokal „image“ und beobachteten die vorbeihastenden Vorweihnachtskäufer. Zusammen mit 3 Freundinnen von Eleni schlenderten wir um halb sechs zurück zum Schweizer Landesmuseum. Dort bekamen wir auch unseren Glühwein. Die Show konnten wir leider wegen der hohe Zuschauerzahl nicht beobachten.

 
 

Event: Live on Ice

Preis: Eintritt frei

Ort: Schweizer Landesmuseum Zürich (Gegenüber Hauptbahnhof)

Termin: 25.11.2006 bis 02.01.2007

Öffnungszeiten Eisfläche:
26.11. bis 23.12. von 14 – 22 Uhr
24.12. von 14 – 18 Uhr
25.12. geschlossen
26.12. bis 02.01. von 10 – 22 Uhr
Restauration täglich bis 24 Uhr


Events in Zürich – Pure 80ies in der Tonimolkerei (24.11.2006)

26. November 2006

Zum letzten Freitag (24.11.2006): Per Mail wurde ich über Anne auf dieses Event aufmerksam. Somit trafen sich Moni, Michi, Andy und ich zuerst im BigBen. Wie der Name schon sagt, eine Bar mit englischem Ambiente und englischem Sound in englischer Lautstärke. Ich kam später im BigBen an, da ich zuerst absolut erfolglos versucht hatte in der Nähe der Hardbrücke einen Parkplatz zu finden. Da die aktuelle Wetterlage es erlaubt, stieg ich auf das Motorrad um und schon war das Parkplatzproblem beseitigt. Hingefahren, unter der Hardbrücke geparkt, fertig.

Da wir einen Späthunger verspürten gingen wir anschliessend noch ins DonWeber, um dort was feines mexikanisches zu essen. Gegen Mitternacht funkte ich dann Anne an, sie meldete unterwegs zu sein. Wir zahlten und starteten getrennt zur Tonimolkerei. Dort trafen wir Anne und stiegen die Stahltreppe in einen Art Keller hinab – die Temperatur und Luftfeuchte stieg allerdings an. Wir hatten 20 CHF gezahlt, daher auch die Anpassung unten bei „Preis“. Die Soundanlage war entweder zu bassig eingestellt oder die Hochtöner hatten zuvor bei einer Techno/House-Party den Geist aufgegeben. Die Lautstärke überwachte ein Limiter und dieser war auf maximal 95 dB eingestellt – angenehm. Die beiden DJs mühten sich redlich, hauten aber bei der 80ies-Party ab und zu deutlich daneben. Foxrunden sollte man unterlassen, wenn scheinbar keiner im Saal Fox zu tanzen vermag. Absolut störend empfand ich den Saxophonspieler, der immer Mal wieder auf eine Art Bühne stieg und frei zu improvisieren versuchte, aber akustisch meist daneben lag.

Wir blieben trotzdem bis zum Schluss und tanzten wenn es die Musik ermöglichte. Was solls…