01.04.2011 – Thailand: Koh Samui After Flooding

1. April 2011

Koh Samui After Flooding 1st April.2011 サムイ島洪水後 (1)

Originally uploaded by soma-samui.com

Der Sturm hat nachgelassen – ab und zu regnet es noch. Aber das Wasser geht langsam zurück. Der Airport hat seinen Dienst wieder aufgenommen. Auch der Fährdienst läuft wieder von Surat Thani her und zu den Inseln Koh Phangan und Koh Tao. Nun können die Aufräumarbeiten beginnen. Die Ringroad ist zwischen Chaweng Noi und Lamai durch einen Felssturz beeinträchtig.


31.03.2011 – Thailand: Aktuelle Sitution auf Koh Samui (Video)

31. März 2011


30.03.2011 – Thailand: 13000 Touristen auf Koh Samui gestrandet – 800 Liter Regen pro Quadratmeter – Deutsche Reiseveranstalter sagen Flüge bis 5. April ab

30. März 2011

Soeben kam eine Reportage auf RTL2 über die Unwetter und Überschwemmungen im Süden von Thailand. Die Unwetterfront „La Nina“ bringt weiterhin kühle Luft in die Region, welche dann mit den warmen Luftmassen kombiniert die massiven Stürme und Regenfälle auslöst. Laut Angaben von RTL2 fielen in 3 Tagen bis zu 800 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist die Jahresregenmenge für Deutschland oder Schweiz oder Österreich.

Die offiziellen Stellen sprechen von insgesamt 21 Toten durch die Überschwemmungen im Süden von Thailand. Bus- und Zugverbindungen sind unterbrochen. Flughäfen sind nur sporadisch geöffnet. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, Bangkok Airways und Thai Airways setzten Sonderflüge ein, um gestrandete Touristen abzuholen. Auch deutsche Urlauber seien betroffen.

Thailand: Touristen in Unwettern
(Quelle: kurier.at)

Die Thailändische Marine hat damit begonnen gestrandete Urlauber von den Inseln Koh Tao und Koh Phangan zu evakuieren. Nach eigenen Angaben sind es bisher 400 Personen, die mit Schlauchbooten der Marine nach Koh Samui verbracht wurden.

Nach Aussage von RTL2 sitzen derzeit durch die mitunter längere Sperrung des Airports auf Koh Samui bis zu 13 000 Urlauber fest. Die Insel kann nur angeflogen werden, wenn die Unwetter abflauen. Das ist bei einem 2 stündige Flug für die Fluggesellschaften schwer einschätzbar, worauf zahlreiche Flüge von Bangkok und anderen Destinationen gestrichen werden oder stark verspätet ankommen. Wie gestern berichtet musste eine Maschine der Bangkok Airways den Flug abbrechen und nach Bangkok zurückkehren.

Das Video zeigt die aktuelle Situation in Nathon – der Provinzhauptstadt von Koh Samui

Währenddessen sagen zwei Deutsche Reiseveranstalter Thailand-Reisen ab: Wegen den Überschwemmungen auf Koh Samui müssen Kunden von TUI Deutschland und Thomas Cook (Neckermann) bis 5. April umbuchen. Kunden könnten ihre Reisen kostenlos umbuchen. TUI hat derzeit rund 400 Gäste auf der Insel, Cook rund 115. „Es gibt einige, die auf ihren Abflug warten“, sagte die TUI-Sprecherin. Der Flughafen auf der Insel werde jedoch immer wieder geschlossen, so dass Maschinen nur sporadisch starten könnten.

Bei den Schweizer Reiseveranstalter sieht es ähnlich aus. Noch werden keine Reisen abgesagt. 10 Urlauber von Hotelplan Suisse sitzen auf Koh Samui fest. TUI Suisse hat rund ein Dutzend Gäste auf Koh Samui und Koh Phangan. Von Kuoni sind lediglich 4 Schweizer Urlauber betroffen. Hotelplan Suisse und TUI Suisse sprechen von ungefähr 80 Urlaubern, die in den nächsten Tagen von der Schweiz nach Thailand reisen sollten.

Keeping your feet dry

Weil ich gefragt worden bin, ob es sich bei dem Regen um „radioaktiven Fallout“ handelt in Thailand und man sich deshalb überlegen sollte nicht nach Thailand zu reisen. Hier kann ich die Leser beruhigen. Bei dem aktuellen Unwetter handelt es sich zwar um ein ungewöhnliches Ereignis, steht aber nicht im geringsten im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk-Unfall Fukushima. Asien – darunter Thailand – importiert zwar tonnenweise Meeresfrüchte und Obst aus Japan, die Behörden kontrollieren jedoch nun verstärkt die importierten Waren.


    29.03.2011 – Thailand: Marine auf dem Weg nach Koh Tao um Touristen zu helfen

    30. März 2011

    Eigentlich ist im März/April Trockenzeit in Thailand. Der Sommer beginnt – Hochsaison für Millionen von Touristen, die sich in Thailand erholen möchten. Dieses Jahr ist alles anders. Seit letzten Mittwoch regnet und stürmt es in Thailands Süden. 5 Provinzen sind zu Notstandsgebieten erklärt worden. Grossflächig liegt der Süden unter Wasser und bis zu 4 Meter hohe Wellen peitschen das sonst azurblaue glasklare Wasser auf und lassen es zu einer dunklen braunen Brühe werden. Das Ferienziel liegt fest im Griff des Tiefdruckphänomens „Nina“.

    Navy races South to aid victims

    Seit Sonntag ist der Fährverkehr zwischen Surat Thani und der Insel Koh Samui gesperrt. Auch zwischen den Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao gibt es keinen Fährverkehr mehr. Prekär ist die Situation für etwas mehr als 1100 Touristen und Einwohner der Nachbarinseln von Koh Samui; denn wo keine Fähre, da auch keine Verpflegung, kein Trinkwasser und: Kein Transport zum Airport auf Koh Samui.

    Letzterer ist streckenweise durch die Unwettereinwirkungen und Wasser auf der Landebahn gesperrt. Hunderte von Touristen verbrachten die Nacht am Airport. Teilweise fiel der Strom aus. Strassen und Hotels in Senken um die Ringroad sind bis einen halben Meter unter Wasser.

    Auf diesem Video ist der Pass zwischen Chaweng Noi und Lamai während der Fahrt gefilmt und zeigt im letzten Drittel einen massiven Felsabgang nach der „scharfen Rechtskurve“ beim Restaurant „The Cliff“.

    Wer sehen möchte, was „tropischer Regen“ ist, der schaut sich das obige Video an. Die Ringstrasse ist teils unpassierbar, weil einfach weggeschwemmt.

    Und so sieht es aktuell im „Fisherman Village“ bei Bophut aus.

    Hier noch ein Video aus Surat Thani. Der letzte Bus von Bangkok nach Surat Thani. Danach wurde die Strasse offiziell gesperrt.

    Nun hat die Thailändische Marine entschieden den gestrandeten Urlaubern auf Koh Phangan und Koh Tao zur Hilfe zu eilen. Sie sendete den einzigen Flugzeugträger zusammen mit zwei Fregatten aus dem Hafen von Chon Buri nach Koh Tao. Die HTMS Chakri Naruebet verliess Sattahip naval base in Chon Buri und trifft voraussichtlich heute morgen ein, um Touristen und Einwohner zu evakuieren. Offizielle liessen verlauten, dass die Navy mit kleinen Speedbooten und wenn möglich mit zwei Seahawk Helikoptern die Insel evakuieren möchte.

    Um 13:55 startete der Flug der Bangkok Airways PG103 vom Flughafen in Bangkok Suvarnabhumi Airport mit Passagieren mit Ziel Koh Samui. Jedoch konnte das Flugzeug wegen des starken Windes nicht landen und musste nach Bangkok umkehren.

    Währenddessen suspendiert zwischenzeitlich die Fluggesellschaft „Firefly“ sämtliche Flüge zwischen Subang (Kuala Lumpur) und Koh Samui wegen der Wetterverhältnisse.

    Die Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage sieht auch noch nicht besser aus: Teils heftige Stürme mit ungewöhnlich heftigen Regenfällen werden für die südlichen Provinzen und die Südküste Thailands vorausgesagt.

    Satellitenbild Thailand Wetter

    Wettervorhersage Southern Part (East Coast):

    • Fairly widespread thundershowers with windy and isolated heavy to very heavy rain in Chumphon, Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Yala, Pattani and Narathiwat.
    • Minimum temperature 19-23°C. Maximum temperature 23-26 °C.
    • Northeasterly winds 20-40 km/hr. Wave height 2-3 meters.

    Links:


    19.01.2011 – Asienreisen bei Deuscher Flugsuchmaschine Skyscanner im Jahr 2011 am beliebtesten

    19. Januar 2011

    Skyscanner wurde 2001 in Schottland von den drei Informatikern Gareth Williams, Barry Smith und Bonamy Grimes gegründet. Der begeisterte Skifahrer Gareth Williams hatte vergeblich versucht günstige Flüge für seinen Skiurlaub zu finden, entwarf daraufhin eine ausgeklügelte Flugvergleichstabelle und die Idee zu Skyscanner war geboren. Die Flugsuchmaschine ist eine der intelligentesten in Europa und bietet den direkten Online-Preisvergleich für mehr als 670.000 Flüge bei über 600 Fluggesellschaften.

    Seoul, Südkorea, +183%
    Angesichts der 183%igen Zunahme der Flugsuche von 2009 auf 2010 geht Skyscanner.de davon aus, dass dieses Jahr noch mehr Deutsche in die 600 Jahre alte südkoreanische Hauptstadt fliegen werden

    Delhi, Indien, +177%
    Delhi verzeichnete 2010 fast dreimal so viel Flugsuchen als im Jahr zuvor. Kein Wunder, denn hier erwarten den Besucher die farbenprächtigsten Paraden, wie das hinduistische Frühlingsfest Holi, eine faszinierende Geschichte, herrliche Bauten, wie die Moschee Jamai Masjid oder das Red Fort, lebhafte Basare und unzählige Sehenswürdigkeiten, die den Besucher in ihren Bann ziehen.

    Bangkok, Thailand, +174%
    Mit einem Anstieg von 174% sind die Flüge nach Bangkok im vergangenen Jahr regelrecht in die Höhe geschossen. Die Stadt ist nicht zuletzt dank ihres neuen Airport Train, der den Besucher in weniger als 20 Minuten ins Stadtzentrum bringt, bestens auf den zunehmenden Tourismus vorbereitet.

    Shanghai, China, +169%
    Im Vorjahr noch der Gastgeber der Expo 2010 und in diesem Jahr einer der Top-Favoriten unter den Reisezielen 2011! Shanghai verblüfft den Besucher durch seine schier unglaubliche Dynamik und sein sich ständig änderndes Stadtbild.

    Koh Samui, Thailand, +160%
    Ganze 160 Mal mehr suchten deutsche Reisefans nach dieser im Golf von Thailand gelegenen Trauminsel. Mit ihren vielen Stränden, wie den Taling-Ngam oder Lipa Noi Beach, unzähligen exotischen Kokospalmen, perfekten Freizeit- und Wassersportmöglichkeiten, Dschungelabenteuern und Tagesausflügen ist Koh Samui das perfekte Reiseziel 2011!

    Quelle: Skyscanner.de/news


    15.01.2011 – NYT Top41 Destinations to Go in 2011 – Koh Samui on 3rd. Place

    16. Januar 2011

    Die „New York Times“ kürt jedes Jahr die Top-Ferienziele und für 2011 heissen die Favoriten:

    1. Santiago (Chile)
    2. San Juan Islands (Washington, USA)
    3. Koh Samui (Thailand)
    4. Iceland
    5. Milano (Italy)
    6. Georgien
    7. London (England)
    8. Loreto (Mexico)
    9. Park City (Utah, USA)
    10. Cali (Colombia)

    Auf Platz 11 folgt sogar ein Fluss – die Donau – allerdings nur von Budapest zum Schwarzen Meer. Als erste Deutsche Stadt steht Dresden auf Platz 27. Die Schweiz oder gar Österreich sind nicht vertreten.


    08.12.2010 – News: Samui von Dauerregen und Erdrutsch betroffen

    8. Dezember 2010

    Laut „The Nation“ regnete es am Dienstag den ganzen Tag sehr stark auf der thailändischen Insel Koh Samui. Weite teile der Insel, sowie Strassen sind mit Wasser bedeckt und es kam zu Erdrutschen, welche den Verkehr behinderten. Der Flugverkehr von und zur Insel Koh Samui sei noch nicht betroffen. Jedoch wird Reisenden geraten auf die Flugdaten der Reisegesellschaften zu achten.

    News bei „The Nation“


    14.11.2010 – Thailandurlaub Herbst 2010 – Die Bilder (Best of)

    15. November 2010

    Drei Wochen Thailandurlaub sind schon wieder vorbei. Die Zeit verging rasant; denn wir sind viel gereist. Aber auch die Erholung kam nicht zu kurz. Am 22. Oktober bestieg ich spät abends in Zürich die Maschine und kam nach 10,5 Stunden am Samstag am frühen Nachmittag in Bangkok an. Am Abend traf dann Nanee ein und wir gingen gemeinsam im Limoncello im Sukhumvit essen. Nach ein paar Tagen Bangkok setzten wir uns in den Bus und fuhren nach Nakhon Sawan. Dort trafen wir uns mit Mike, Mam und Mauy, welche sich dort bereits aufhielten. Wir sahen uns die Stadt an, besuchten das NakhonSawan Aquarium, eine Aligatorshow, fuhren auf dem See, besuchten den Sawan Park und besuchten die Eltern von Mauy.

    Am Montag fuhren wir gemeinsam nach Bangkok zurück. Wir nahmen einen Drink im „Vertigo„, welches sich auf dem Dach des Hotels „Banjan Tree“ befindet. Während Mike und Mauy sich um Papiere und Visum kümmerten, setzten Mam, Nanee und ich uns nach einem Abstecher nach Petchaburi auf die Insel Koh Samet ab, um etwas Strandurlaub zu machen. Danach ging es wieder nach Bangkok zurück und trafen uns mit Chris und Dee. Wir feierten meinen Geburtstag im „Vertigo„. Anschliessend stand für Chris, Mike und Mam die Rückreise nach München an. Nanee und ich brachen anschliessend per Bus nach Chiang Mai auf.

    Dort blieben wir ein paar Tage, besuchten den Night Market, ein Dorf der Longnecks (Maeram), den Queen Sirikit Botanical Garden, viele Tempel, eine traditionelle Folklorevorführung, die ChiangMai WalkingStreet, den Royal Park Rajapruek und fuhren in einem abenteuerlichen Ritt mittels Nachtbus via Loei und Chiang Khan nach Sangkhom in den Isaan im Nordosten Thailands. Dort besuchten wir die Familie und Freunde von Nanee und blieben für ein paar Tage. Am Tag vor meiner Abreise ging es per Flieger von Udon Thani aus wieder zurück nach Bangkok. Nach einem Besuch beim Bruder von Nanee in Bangkok ging es für mich wieder zurück nach Zürich. Drei Wochen sind einfach zu kurz.

    Während der Reise schoss ich massenweise Bilder und drehte ein paar Videos, um die all die Eindrücke einzufangen. Die Bilder findet Ihr im Album. Die Videos lade ich später ins Web. Viel Spass damit.


    04.11.2010 – Wieder in Bangkok – Thailand nicht „unter Wasser“!

    4. November 2010

    15:45 Uhr: Sitze im Restaurant des „All Seasons Hotel Sathorn Bangkok“ und wühle mich durch Tausende von Bildern durch. Und ich hab noch nicht mal Mike’s Bilder auf dem Rechner. Manchmal wünsche ich mir ein einfacher Tourist mit einer Sofortbildkamera zu sein; denn dann fotografiert man nur die einfachen Tourist-Atracions und läuft nicht dauernd mit dem „Auge des Beobachters“ mit der Kamera im Anschlag durch die Gegend, schiesst aus allen Lagen und mit unterschiedlichsten Zoom- und Kameraeinstellungen. Frage mich gerade, wo ich dann nach dem Urlaub die Zeit hernehme, um den „Final-Cut“ für das „Album“ zu erstellen. Wird bis Weihnachten gehen, denke ich mal. Aber bis dahin sammeln sich schon wieder neue Bilder an. Kann mal bitte jemand die Zeit anhalten? So für 3 bis 4 Tage?

    Thailand – Best of 2010 on Facebook

    Apropos „Thailand“. Es ist momentan Regenzeit. Das heisst jetzt aber nicht, dass es pausenlos regnet und das gesamte Land samt der Inseln unter Wasser steht, wie es die Medien momentan gerne verbreiten. Wir waren in Zentral-Thailand in Nakhon Sawan. Dort wohnt die Familie von Mike’s Frau, welche wir besuchten. Die Regenzeit kommt jedes Jahr, wie in Mitteleuropa jedes Jahr der Winter kommt mit Schnee. Einmal schneit es mehr, einmal schneit es weniger. Tja, und einmal regnet es mehr und einmal regnet es halt mehr. Darauf sind die Einwohner aber eingestellt und richten sich danach. Gewitterregen und steigende Pegel der Flüsse sind normal jedes Jahr.

    Auch in Koh Samui hat es am 2. November heftig geregnet und viele Strassen standen unter Wasser – auch viele Häuser bzw. das Erdgeschoss – Keller hat es keine. Ja, schrecklich! „Schweizer Touristen auf Koh Samui blockiert“ titelt ein Tages(schmier)Blatt. Gestern hat es im Süden von Thailand heftig geregnet: In der Gegend um Hat Yai und auch in Malaysia ging ein Gewitter nieder dem Überschwemmungen folgten. Aber genauso schnell, wie der Regen kommt, so schnell verschwindet das Wasser auch wieder. Blöd ist es halt nur, wenn man sich dann ausdenkt mit dem Roller zu fahren, in reissenden Fluten mit dem Paddelboot Angeln geht oder die Elektrik des Hauses nicht ausschaltet.

    Bei den darauf folgenden Unfällen sterben 10x mehr Menschen, als durch die direkte Fluteinwirkung auf Personen. Hatte einen Artikel der Bangkok Post in den Händen in welchem genau diese Thematik beschrieben wurde. Die Regierung wunderte sich, warum 110 Menschen „durch die Flut“ in Zentral-Thailand starben. Daraufhin recherchierte man die genauen Umstände der Todesfälle und fand heraus, dass genau 12 Personen dirkte durch die Flut „überrascht“ wurden und der komplette Rest durch indirekte Einwirkungen verunfallte. Angefangen von „Alkohol am Steuer des Moppeds und Unfall durch Sturz in einen Strassenkanal“ bis „Stromschlag wegen Fernsehschauen im Wasser, weil man die Daily-Soap“ nicht verpassen möchte.

    Für Urlauber besteht durch die „Fluten“ überhaupt keine Gefahr. Wie erwähnt regnet es nur selten heftig. Und nach dem Regen scheint sofort wieder die Sonne. Wir hatten genau einmal auf Koh Samed in der Nacht ein Gewitter – allerdings ohne Überschwemmungen. Na und? Am nächsten Morgen strahlte die Sonne. Auch für Individual-Touristen sog. „Backpackers“ besteht keine Gefahr in der Regenzeit. Dort wo es Überschwemmungen hat, kommt man einfach nicht hin im Zweifelsfall, weil der Bus nicht fährt. Oder weil der Flieger nicht starten kann, weil die Landebahn überschwemmt ist. Kann passieren. Macht nix. Don’t worry. Am Tag darauf klappt es dann wieder. Das Wasser ist schnell wieder weg.

    Wer sich durch Medien beeinflussen lässt, ist selber schuld. Bei Fragen – einfach melden.


    26.10.2010 – Thailand – Ab in den Norden nach Nakhon Sawan (Stadt des Himmels)

    26. Oktober 2010

    Keine Touristen. Wer mal abseits Urlaub in Thailand machen möchte und Land und Leute kennen lernen will, der ist im 100 000 Seelenstädtchen Nakhon Sawan richtig. Beste Reisezeit: Ab Oktober, dann ist es angenehm; denn Nakhon Sawan gehört zur heissesten Stadt im Sommer: bis zu 45 Grad hat es hier und die Meeresbriese fehlt.

    Dafür spricht man hier auch kein Englisch, sondern Thai oder eben mit Händen und Füssen. Taxis stehen auch nicht an jeder Ecke, aber dafür bekommt man ab und zu ein TukTuk (hier abenteuerlich umgebaute Motorräder) für satte 50 Baht oder einen Pickup-Bus für ne Hand voll Münzen. Oder ein Essen für 5 Personen samt Getränke für 630 Baht wie heute. Eben noch nicht „versaut“ und trotzdem toll. Einfach mal gurgeln im Netz und man findet.

    Rund um den Stadtsee ist immer etwas los. Hier tummelt man sich Abends und wenn man genug vom spazieren gehen hat, dann sucht man sich ein schönes Restaurant direkt am Fluss – einfach nur lecker und traumhaft gemütlich. Wir sind mit dem MiniBus angereist von Bangkok her (240 km für 145 Baht pro Pers.) und die 3 Stunden vergingen locker leicht.

    Gewohnt wird im „Pimarn Hotel“ direkt am Busbahnhof – den hört man auch den ganzen Tag und die Nacht durch. Das Hotel ist (sagen wir mal so) eigentümlich. Es hatte seine besten Jahr kurz nach der Eröffnung 1950. Dafür ist gleich hinter dem Hotel ein kleiner See mit grossen Karpfen und Schützenfischen und Restaurants, ein Live-Musik-Club, eine Konzerthalle mit Disco (Sa.) oder Live-Auftritten bekannter (Thai-)Stars.

    Am Busbahnhof bekommt man immer eine Fahrgelegenheit. Anders sieht es dann z.B. beim Einkaufen aus. Hier hat es wie erwähnt keine Taxis an jeder Ecke. Somit bleibt dann das Moped-Taxi oder das Sammeltaxi oder man kennt jemanden der jemanden kennt, der sich auskennt und mietet das Taxi gleich den ganzen Tag. Wir bleiben voraussichtlich bis Freitag oder Samstag und dann geht es an den Strand. Wohin? Keine Ahnung. Wir haben Urlaub – keine Planung – die hält eh nicht in Thailand.

    Wir sind momentan in Nakhon Sawan (Stadt des Himmels) im Norden von Thailand etwa 240 km nördlich von Bangkok. http://de.wikipedia.org/wiki/Nakhon_Sawan

    Und hier hat es viele interessante Informationen (Thailand Sun 2.0)