Mehr Grün!-Projekte – Die aktuellen Zwischenstände

11. Juni 2007

„Mehr-Grün!-Projekt No.2.: UpsideDownTomatos“

Wie man sieht, hat sich das „UpsideDowntomatos“-Projekt recht gut entwickelt. Die Bruchstelle ist Dank sofortigem Pflastereinsatz gut verheilt. Auch die Frosteinwirkungen haben die beiden Pflanzen überlebt. Die braunen Blätter hatte ich abgeschnitten. Darunter sind sofort neue Triebe gewachsen. Erste Blüten treiben und schon eine (!) kleine grüne winzige Tomate reift vor sich hin. Auch die „Blumenwiese“ oben entwickelt sich prächtig.

„Mehr Grün!-Projekt No. 3: UpsideDownFuchsia“

Die erste Fuchsia überlebte die Prozedur des Versuchs die Pflanze durch das Loch zu fädeln nicht. Kurzerhand ersetzte ich diese durch eine neue „weisse Fuchsia“. Diesmal pflanzte ich sie gleich von unten ein. Vorher vergrösserte ich allerdings das Loch im Hängekorb mit einem Seitenschneider, um den Wurzelballen besser hindurch zu bekommen. Die „Goldmarie“ entwickelt sich ebenso hervorragend. Neue Triebe beweisen dies. Oben im Topf wachsen auch schon die ersten kleinen Triebe der „Blumenwiesen“-Samen.

„Mehr Grün!-Projekt No. 4: Die Mini-Wandwiese“

Das erste „Trendy-Gras“-Gefäss setzte ich letzte Woche an. Dieses Wochenende entdeckte ich erste grüne Sprossen. Das zeigt, dass es trotz der Fliegengitterabdeckung zu funktionieren scheint. Somit richtete ich die anderen beiden „Trendy-Gras“-Sets gestern Nachmittag genauso her. Die drei kleinen Blechrahmen stehen nun draussen am Balkon und ich warte weiter ab, wie sie sich entwickeln.

Nur das erste Projekt mit der Sisal-Matte „Die Wandwiese“ dümpelt noch vor sich hin. Nach der Brachialreinigung liegt diese Matte draussen auf dem Balkon. Noch ist kein Grashälmchen gewachsen. Also heisst es hier noch immer: Abwarten.


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Sisal-Reinigung Hardcore

4. Juni 2007

Brrrrr.. es ist kalt geworden. Hoffentlich kommt bald der Sommer.

Und ich hab das erste Mal in 4 Jahren Schweiz eine Erkältung. Nein, das zweite Mal. Im Januar hatte es mich nach dem Arbeitsurlaub auf Mallorca das erste Mal erwischt. Heute Mittag fing es an. Die Nase fing an zu laufen und das Niesen. Brrrr! Es ist zu kalt! Und jetzt sitz ich gut eingemummelt auf meinem Sofa und trinke Früchtetee.

Aber: Der Sisal-Matte hab ich es heute nach der Arbeit so richtig gegeben. Ok, nach dem Apero. „Apero“ ist „Schweizer gemütliches Beisammensein und irgendwas feiern“. Heute hatte ein Kollege 50. Geburtstag und da sassen oder standen wir ab 18 Uhr gemütlich bei Wein und Bier zusammen und es wurde geratscht und geblödelt. Erst geben 20 Uhr fuhr ich dann gemütlich nach Hause. Da war schon rund um Zürich eine Gewitterfront aufgezogen. Per Natel (Händi) hatte ich eine Unwetterwarnung erhalten. Hagel und Starkregen wurde angekündigt. Es blies auf dem Weg nach Hause zwar kräftig, aber scheinbar drückte die warme Luft das Unwetter an Zürich rechts und links vorbei.

Nun zurück zur IKEA-Sisal-Matte. Wie erwähnt: „Der hab ich es gegeben!“ Es ist schon unverschämt von IKEA eine Vorlegematte aus Sisal offensichtlich mit Pflanzenschutzmittel zu imprägnieren. Auf dem Etikett stand nix davon. Und so ist mein 1. „Mehr-Grün!-Projekt“ so richtig im wahrsten Sinne des Wortes „eingegangen“. Kein Gräslein spriesst nach 14 Tagen bester Hege und Pflege. „Na gut!“ dachte ich „entweder ich schmeiss das Teil weg oder wasche die Erde raus und benutze das Teil als das was es eigentlich sein soll – einen Vorleger für den Balkon“. Aber wenn ich das Teil dann schon auswasche, dann richtig.

Zuerst beutelte ich die nun trockene Erde samt „Wiesenblütensamen“ auf dem Balkon aus. Dann kehrte ich die Reste mit meinem Besen aus und packte das Teil in die Badewanne. Und nun griff ich zu rigorosen Reinigungsmitteln: „Vanish Oxi Action Max“! Davon hatte ich noch etwas in petto. Die Sisal-Matte sollte nicht nur sauber, sondern klinisch rein werden. Aus die Maus mit „Imprägnierungen“. So leicht gebe ich mich nicht geschlagen *Harharhar!*

Zuerst mit der Dusche die feine Erde raus gewaschen – das Wasser schön heiss aufgedreht. Dann die Matte in der Wanne ausgelegt und mit „Vanish Oxi Action Max“ bestreut. Anschliessend wieder mit der Dusche heisses Wasser drauf. Das ganze Prozedere habe ich jetzt zwei Mal erledigt – und ich hoffe damit auch die Imprägnierung erledigt zu haben. Der Sisal quillt auf jeden Fall schön auf. Und ich überlege mir abschliessend noch mit Essigessenz dem Rest der Imprägnierung den Garaus zu machen.

Anschliessend teste ich Morgen dann noch einmal die „Wandwiese Teil 1“ sozusagen „Das zweite Experiment“. Ich gebe dem Teil dann genau 10 Tage – voraussichtlich. Wächst dann überhaupt nix oder nur unzureichend etwas Grün, dann schmeiss ich das Teil „über den Jordan“ oder zünde es an – ganz feierlich. Wenn die Sisalmatte das wüsste, so würde der Sisal selbst zu blühen anfangen. Ganz ohne „Wiesenblütensamen“. Odrrrrr?


Mehr Grün!-Projekt No. 4 – Die Mini-Wandwiese – „Trendy Gras“ und Fliegengitter

3. Juni 2007

Den Fehlschlag mit der „IKEA-SIDAL-Matte“ hatte ich schnell weggesteckt. Beim „Coop Bau + Hobby“ kaufte ich nicht nur die Zutaten für das „Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia“ ein, sondern stolperte noch über etwas, was sich „Trendy Gras“ nennt.

Nein, bei „Trendy Gras“ handelt es sich nicht um ein neumodisches Narkotikum-Gewächs zum Selbstanpflanzen (und eventuell selbst rauchen), sondern um einen quadratischen Blechbehälter mit Erde und Grassamen. Die Verpackung verspricht „Grün in 7 Tagen!“. Nicht ganz billig das Ganze – pro „Trendy Gras“ löhnte ich 14,90 CHF. Und ich besorgte mir gleich 3 Stück; denn mit nur 16 Zentimeter im Quadrat wird daraus ja nur ein „Wandwieslein“.

Wie bereits bekannt, möchte ich das Grün an die Wand hängen. Würde ich dies ohne jegliche Sicherung der Erdmasse tun, so würde die Wiese direkt nach der Befestigung an der Wand auf den Boden fallen. Doch die Lösung lag so nah: Auf meinem Weg durch die Regale bei „Coop“, fiel mir ein Fliegengitter in die Hände (1 Quadratmeter für 8,90 CHF). Zur Befestigung – üblicherweise an ein Fenster – gibt es vom gleichen Hersteller gleich die passenden Kreppbänder (Befestigungsband für Fliegengitter 2,5 Meter für 6,90 CHF).

So, oben also die drei Dinge für die „Mini-Wandwiese“: „Trendy Gras“, das Fliegengitter und das Befestigungsband.

In der Verpackung von „Trendy Gras“ findet man ein Säckchen Erde und eine kleine Tüte mit Grassamen.

Zerst geht es an die „Sicherung“ der Erde. Dazu schnitt ich das Befestigungsband so ab, dass es innen an die vier Seiten passte.

Dann befüllte ich den Blechrahmen vorsichtig mit Erde. Dabei passte ich auf, dass das Befestigungsband keine Erde abbekam. Man könnte auch Papier rundherum einstecken. Das war mir aber zu umständlich. Ich schaffte es auch so.

Dann riss ich das kleine Samenpäckchen auf und verteilte diese gleichmässig. Da ich nicht nur Gras wachsen lassen wollte, nahm ich noch eine Portion von meinen „Wiesenblüten-Samen“. Bekanntlich habe ich davon ja noch genug. Die Samen arbeitete ich dann in die Erde ein.

Nun kam das Fliegengitter an die Reihe. Mit einer Schere schnitt ich ein passendes Stück aus der Rolle. Dann passte ich die Grösse so an, dass jeweils etwa ein Zentimeter über die Vertiefung schaute. Die Ecken schnitt ich bis zur Kante ein.

Mit dem beim Befestigungsband mitgelieferten Plastikwerkzeug drückte ich das Fliegengitter in die kleinen Häkchen des Befestigungsbandes.

Mit einer Fingernagelschere schnitt ich das überschüssige Fliegengitter bündig ab.

Und hier dann das fertige Ergebnis der „Mini-Wandwiese“. Abschliessend wässerte ich das Ganze noch gut ein. Nun heisst es auch hier „Abwarten und Kaffee-Trinken“. Nun hoffe ich, dass die Gräser und Wiesenblüten auch durch das Fliegengitter wachsen. 😉


Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia – Wächst eine Fuchsia auch nach unten?

3. Juni 2007

So, nach dem relativ erfolgreich angelaufenen „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, traue ich mich jetzt an das nächste Experiment heran. Am Samstag habe ich mich im „CoopBau + Hobby“ in Zug mit neuem Material eingedeckt.

Mir fiel eine „Weidenampel“ in die Hände. „Made in China“ kostet das Teil trotzdem noch 12,90 CHF. Dann besorgte ich mir noch „18 Liter Universalblumenerde“ (3,20 CHF), eine Fuchsia (5,90 CHF) und eine „Goldmarie“ (4,90 CHF). Der Jutesack (schlappe 5,90 CHF) gehört eigentlich nicht auf das Bild. Den brauche ich für ein weiteres Experiment zum Thema „Wandwiese„.

Die „Weidenampel“ ist innen mit einer Folie ausgelegt. Unten, in der Mitte befindet sich ein Ring. Damit ich die Fuchsia „UpsideDown“ in den Hängetopf bekomme, schneide ich zuerst die Folie in der Mitte mit der Schere auf. Dann stellte ich den Korb auf eine hohe Blumenvase. Nun folgt der klägliche Versuch die Fuchsia mit Blüten und Blättern durch das kleine Loch zu fädeln. Das misslingt gründlich. Die Blätter und Blüten verfangen sich am Loch und brechen reihenweise ab. Kurz überlegt: Eine Staniolfolie aus der Küche geholt und die Fuchsia vorsichtig umwickelt. Klappt auch nicht. Weitere Blätter brechen ab und die Blüten purzeln nur so über den Balkon. Also hilft nur eines: Das Problem an der Wurzel packen.

Wenn es mit dem Grün nicht durch das Loch geht, dann muss eben die Wurzel von unten her durch das Loch. Somit entfernte ich die Erde von den Wurzeln und steckte die Fuchsia von unten in die „Weidenampel“.

Wie man sieht, hat die Fuchsia durch die vorher kläglichen Versuche deutlich „Federn“ lassen müssen. Hoffentlich erholt sich das Pflänzchen von der unnötigen Tortur. Aber man(n) lernt aus Rückschlägen. Merke: Schau das nächste Mal zuerst, ob Du es mit der Wurzel durch das Loch bekommst.

Der Rest ist einfach: Die „Weidenampel“ mit der Fuchsia-UpsideDown wird auf die grosse Blumenvase gestellt. Dann fülle man den Hängetopf mit Erde soweit auf, dass die „Goldmarie noch hineinpasst. Anschliessend mit Erde weiter auffüllen. Natürlich darf auch hier die Dekoration mit „Wiesenblumensamen“ nicht fehlen. Schliesslich habe ich davon ja noch Samen für etwa 12 Quadratmeter übrig.

Am Ende des Tages begutachtet man das Ergebnis. Das linke Bild zeigt die „UpsideDownFuchsia“ am Samstagabend. Das rechte Bild zeigt das schon recht gut fortgeschrittene „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, welches sich hoffentlich vom Kälteeinbruch des letzten Wochenendes erholen wird. Diese „Blumenwiese“ ist im Gegensatz zum fatal eingestellten „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ mit der wahrscheinlich Pflanzenschutzmittel-imprägnierten „IKEA-SIDAL“-Matte hervorragend angewachsen. Hoffentlich überlebt die Fuchsia die Einfädelversuche und trägt wieder Blüten. Ansonsten besorge ich eine neue und pflanze die gleich mit der Wurzel zuerst von unten ein.


Mehr Grün!-Projekt No.1 – Die Wandwiese – Versuch mit IKEA „SIDAL“-Matte fehlgeschlagen

3. Juni 2007

Leider muss ich vermelden, dass das erste Experiment zum Projekt „Die Wandwiese“ mit der Sisal-Matte von IKEA mit dem sinnigen Namen „SIDAL“ fehlgeschlagen ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit muss ich annehmen, dass die Matte mit Pflanzenschutzmittel imprägniert worden ist. Dies erscheint mir auch logisch, denn die Sisalmatte ist ja ursprünglich als Vorleger für Balkone oder Terassen gedacht und diese Matte soll ja eigentlich kein Moos ansetzen.

Nach exakt 14 Tagen wächst kein Grashälmchen auf der IKEA-Matte trotz Wachstumsbeschleuniger (Folienabdeckung). Aber durch solche Rückschläge lasse ich mich natürlich nicht demotivieren. Schon habe ich zwei weitere Experimente in petto. Eines davon habe ich gestern Abend umgesetzt. Das andere liegt soeben in der Badewanne – zum Ausspülen von eventuellen wachstumshemmenden Beigaben. Irgendwie werde ich schon „Grün an die Wand“ bekommen. 😉

Aber jetzt geh‘ ich erst Mal eine Runde mit dem Boxtäär fahren; denn pünktlich zum Ende des Wochenendes – Sonntag 18 Uhr – kommt die Sonne raus. Das ganze Wochenende war es kalt und bedeckt. Das muss noch ausgenutzt werden 🙂


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Netzfundstücke

25. Mai 2007

Das Experimentalprojekt „Mehr Grün – Die Wandwiese“ geht in die erste Woche. Noch spriesst kein einziges grünes Härchen aus der Sisalmatte. Ich vermute mittlerweile, dass die IKEA-Matte irgendwie behandelt (imprägniert?) wurde.

Aber ich habe mir bereits weitere Lösungen und Varianten überlegt, welche ich Morgen in Angriff nehme. Denn die „UpsideDown Tomatos“ gedeien sehr gut. Und das Interessante daran….

Obwohl einen Tag später, als die „Wandwiese“ in Angriff genommen, wächst hier schon fröhlich das Gras oben aus dem Topf. Dies bestärkt mich in der Annahme, dass die Sisalmatte gegen „grün“ behandelt wurde.

Auf der Suche nach den Grundstoffen und Einzelteilen, fiel mir Freund und Kollege Damir ein. Dieser gab mir folgenden Tipp: Es gäbe ein Garten-Center in Schlieren. Die hätten ganz interessante und orginelle Ideen, wenn es um Grünpflanzen gehen würde. Zuhause suchte ich dann sofort im Web nach der Adresse des Garten-Centers. Auf der Website www.garten.ch befindet sich ein Blog. Und gleich der zweite Eintrag handelt doch zufällig von der „Wandwiese“ – dort heisst diese „Indoor Pflanzenwand„. Auch auf einer anderen Website ist eine solche Pflanzenwand zu finden – dort nennt sich das ganze „Grüne Wand„.

Na, eine ganze Wand soll es ja nicht gleich werden. Abwarten und weiter experimentieren 😉


Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos – Wachsen Tomaten auch nach unten?

20. Mai 2007

Nachdem „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ gestern in die StartUpPhase ging, um die Frage zu beantworten „Wächst eine Blumenwiese an der Wand“, machte ich mich heute an die Umsetzung der nächsten kuriosen Grünzeug-Idee. Worum geht es dabei und was steckt hinter den „UpsideDownTomatos“? Auch hier ein Versuch der Aufklärung:

Ausgangssituation: Auf meinem Balkon steht seit Jahren keine einzige Grünpflanze – eigentlich war da noch nie eine. Der Balkon ist nicht unbedingt gross und er zeigt nach Westen. Aber ab Nachmittag schön sonnig – dafür bei schlechtem Wetter recht windig. Ich möchte keine Pflanzenkübel auf den Boden stellen. Ausserdem will ich weder Balkonkästen ans Geländer hängen, noch irgendwelche Rankgitter montieren. Somit bleibt nur das „Aufhängen“ der Töpfe. Hierzu möchte ich aber auch keine Dübel in die Decke bohren.

Dafür habe ich eine Markise, an deren Welle ich rechts und links etwas befestigen könnte. Eine normale „Pflanzenampel“ ist mir aber zu „normal“. Ausserdem würde mich stören die hängenden Töpfe dann immer umständlich giessen zu müssen. Es sollte alles gut erreichbar sein. Ausserdem besteht bei einem sommerlichen Gewittersturm die Gefahr, dass die Töpfe den Halt verlieren oder gefährlich herumschwingen. Ursache hierfür: Der Schwerpunkt eines an der Decke hängenden Topfes liegt zusammen mit den gen Himmel wachsenden Pflanzen sehr weit oben. Daher stellte sich mir die Frage: Wachsen Pflanzen eigentlich auch nach unten? Logisch! Efeu zum Beispiel. Alles was rankt, wächst nach unten, wenn es keinen Halt findet!

Im Gegensatz zu „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ sollte das „Mehr Grün!-Projekt No. 2“ zusätzlich zum kuriosen Gesamteindruck auch noch Früchte tragen. Ich entschied mich für Cherry Tomaten. Zwei Setzlinge davon hatte ich bereits am Freitag im Migros Garten-Center in Spreitenbach gekauft.

Gehen wir also an die Umsetzung der „UpsideDownTomatos“:

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Was hatte ich vorbereitet: Den gestern bereits erwähnten Akkuschrauber mit über Nacht geladenem Energievorrat. Einen Lochfräser sollte jeder Männerhaushalt für den Fall der Fälle im Werkzeug vorrätig haben. Die eben angesprochenen Cherry-Tomaten-Setzlinge (2 Stück zu je 2 CHF) und einen Blumentopf mit 3 Bohrungen und mitgelieferter Kettenbefestigung (auch „Hängetopf“ genannt für 10 CHF im Migros Garten-Center). Ausserdem der Rest der Blumenerde von gestern (ansonsten 5 Liter kosten 1,40 CHF). Dann sollte man sich eine hohe stabil stehende Blumenvase bereitstellen (alternativ ein kleiner Plastikeimer) und etwa einen Liter Wasser zum abschliessenden Wässern.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Man nehme: Zuerst spannte ich in den Akkuschrauber die Lochfräse ein und montierte das Rundsägeblatt, welche dann eine Bohrung von 2,5 Zentimeter im Boden des „Hängetopfes“ mit Gefühl und Nachdruck erzeugt. Warum das Loch? Richtig! Da soll das Grün der „Cherry Tomaten“ durch! Es darf übrigens ruhig grösser – auf keinen Fall kleiner – sein. Keine Angst! Die Pflanzen fallen garantiert nicht durch! Die Wurzeln im Topf verhindern das.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Damit man die Stengel und Blätter schön unfallfrei durch das Loch fädeln kann, stellt man den Blumentopf richtig herum auf die in Reichweite stehende hohe Blumenvase. Die Vase sollte stabil stehen, da sonst das Gesamtprojekt durch unabsichtliches Kippen gefährdet ist. Anmerkung: Man(n) hat nur zwei Hände und die braucht man zum Einfädeln des Grünzeugs in das kleine Loch.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Da ich zwei „Cherry-Tomaten-Setzlinge“ gekauft hatte und beide Stengel samt Blätter durch das gleiche Loch durchpassen müssen, teilte ich von jeder Pflanze vorsichtig den Wurzelballen. Die dadurch anfallende Erde sammelte ich möglichst verlustfrei im Pflanzbecher. Beim Durchfädeln des Stengels und der Blätter sollte man wirklich aufpassen, dass keiner der Sprosse abknickt oder gar abbricht. Eben für diesen Fall hatte ich zwei Setzlinge gekauft. Glücklicherweise klappte das Einfädeln bei beiden Pflänzchen unfallfrei.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Das Bild oben zeigt nun die beiden „Cherry-Tomaten-Setzlinge“ um 180 Grad verkehrt herum durch das gebohrte Loch nach unten schauend mit den Wurzelballen oben im Hängetopf. Daher der Name des Projektes: „UpsideDownTomatos“.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Nun füllt man die beim Teilen der Wurzelballen angefallene Erde in den Topf und verfüllt diesen mit Zimmerpflanzenerde (oder anderer lockerer Erde). Da ich vom Projekt „Wandwiese“ noch Samen für 12 Quadratmeter übrig hatte, verteilte ich oben auf noch eine grosse Handvoll davon. Schliesslich möchte ich ja den Kontrast noch etwas erhöhen. Unten die Tomaten und oben eine Mini-Blumenwiese? Warum nicht. Da Tomaten an sich „Nachtschattengewächse“ sind, könnte ich mir auch vorstellen Efeu oder etwas ähnliches noch einzupflanzen – eben, wegen des Schattens. Abschliessend wird die Erde im Topf gut gewässert. Hierzu hatte ich zwei Halbe Wasser vorbereitet – Natürlich typisch Bayerisch in einem original Hofbräuhaus Steinkrug und einem Kneitinger-Glaserl. Dann wartet man eine Zigarettenlänge, bis das überschüssige Wasser in die Blumenvase abgelaufen ist.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Dann schnappte ich mir die Kette mit den Haken, bog diese etwas auf, damit diese durch die Löcher passten und hängte das fertige „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos“ vorerst am Haken der Korbschaukel auf. Nun heisste es auch hier Abwarten. Gegen die oben angesprochene Gefahr der „Sturmzerstörung“ ist mir auch schon etwas eingefallen. Ich berichte dann die Umsetzung. Nun wird sich zeige, ob Tomaten auch „UpsideDown“ – verkehrt herum – wachsen und gedeien.

Mal sehen, ob ich bis zur ersten Tomaten-Ernte die Einzelteile für Projekt 3 zusammen bekomme. Mehr wird nicht verraten. Aber es wird wieder etwas Aussergewöhnliches – versprochen.


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Man nehme….

18. Mai 2007

UPDATE 03.06.07: Die IKEA-Sisal-Matte „SINDAL“ scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Pflanzenschutzmittel imprägniert zu sein. Dies muss ich annehmen, nachdem nach 14 Tagen immer noch kein Gräslein auf der Matte nebst eingearbeiteter Blumenerde gewachsen ist! 

Ab und zu habe ich ganz „verrückte“ Ideen. Die meisten werden verworfen, weil ich mir einrede keine Zeit dafür zu haben. Oft warte ich aber auch, bis ich „zufällig“ über eine der Bestandteile stolpere. Bei der Idee „Die Wandwiese“ ging ich heute an die Umsetzung. Wie ich auf die kuriose Idee kam und um was es sich dreht? Ein Versuch der Erklärung: Ich erwarte nicht, dass man/frau es versteht. Auch weiss ich noch nicht, ob „Die Wandwiese“ überhaupt funktioniert.

Also: Es geht drum „Mehr Grün!“ in meine Wohnung zu bringen. Was mich beim üblichen „Grün“ einfach stört: Topfpflanzen nehmen Platz weg. Stehen auf dem Boden rum, oder auf Schränken. Bekommen nie richtig Licht und gehen bei mir immer ein. Schnittblumen kaufe ich allein schon deswegen nicht, weil die nach drei Tagen die Köpfe hängen lassen. Die Freude daran währt nur kurz. Also brauche ich etwas, was eben keinen Platz wegnimmt. Ergo: „An die Wand damit“. Ausserdem sollte etwas robustes sein. So beuge ich dem Übel „Verliert Blätter und geht ein“-Syndrom vor. Was ist robuster als eine Blumenwiese? Eine Blumenwiese! Millionen Quadratkilometer Blumenwiesen allein in der Schweiz können nicht irren! Und Blumenwiesen müssen überhaupt nicht gedüngt werden. Einfach ab und zu giessen und wachsen lassen.

Der zweite Grund: Ich finde Bilder an der Wand einfach langweilig. Tote flache Gegenstände an der Wand, die nur verstauben. Nach 14 Tagen hat man sich an den Anblick gewöhnt und keiner schaut mehr hin. Aber eine Blumenwiese? Die sieht immer anders aus. Sogar wenn diese dann im Herbst eingehen sollte 😉

Aber es müssen noch einige Probleme gelöst werden: „Blumenwiesen“ wachsen vertikal auf einem horizontalen Untergrund. Wie bekomme ich eine lebende Blumenwiese dazu vertikal an der Wand zu hängen, ohne dass die Erde nicht gleich nach dem Aufhängen am Boden landet. Das nur soviel für die Kollegen mit dem Gedanken „Nimm doch einen Rollrasen“. Der ist schon mal zu dick und wie bitte soll ein fertiger Rollrasen an der Wand befestigt werden. Zwei Mal minus ergibt in diesem Fall kein Plus. Also muss ein anderer Lösungsversuch her.

Somit dachte ich an eine Sisalmatte. Nur so eine Sisalmatte sollte auf etwas wasserundurchlässigem befestigt werden, damit beim regelmässigem Besprühen mit Wasser nicht gleich die Wand versaut. Sisal klebt nicht mit dem Gewicht einer kleinen Wiese auf glatten Oberflächen. Antackern an der Wand hilft auch nicht – siehe Durchnässen. Somit war mein Fundstück im Ikea mit dem findigen Namen „SINDAL“ genau das Richtige! Eine Sisalmatte, welche unten silikoniert ist. So reissen beim späteren Bekleben auf eine wasserundurchlässige Unterlage zur Wandbefestigung die Fasern nicht aus – hoffentlich; denn die Idee „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ befindet sich ja noch in der Testphase. Sozusagen ein „Green-Startup“.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Also, wohlan, lasst uns beginnen. Was für Zutaten habe ich heute besorgt: „SINDAL“ – die Sisalmatte bei IKEA (für 4,50 Franken). Dann beim „MIGROS Garten-Center“ eine Tüte „Blumenwiesen-Samen“ (8,50 CHF), eine kleine Tüte „Sommerblumenmischung“ (1,10 CHF) und einen 5-Liter-Beutel mit Zimmerpflanzenerde (1,40 CHF). Etwas Plastikfolie wäre noch ratsam, um ein kleines Gewächshaus zu basteln. Im warmen/feuchten spriessen die Samen besser. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Ein Nudelsieb zum gleichmässigen Verteilen der Samen sollte man sich nebst einer Schere und einem mit Wasser gefüllten Messbecher bereit legen. Sonst läuft man sich einen „Wolf“ auf dem Weg zwischen Küche und Balkon. Dann benötigt man nur noch einen Balkon und einen Glastisch *lach*.

Dann legt man „SINDAL“ – die Sisalmatte – auf den vorbereiteten Glastisch. Anschliessend wässert man diese gleichmässig gut ein. Danach schnappt man sich die Blumenerde und verteilt diese möglichst dünn und drückt bzw. reibt diese mit den Händen in die Sisalmatte ein. Dann nimmt man die Blumenwiesen-Samen und schüttet eine gemütliche Portion davon in das Nudelsieb. Dabei sollte man das Nudelsieb bereits über die mit Erde versehene Sisalmatte halten. Sonst verteilen sich die Blumenwiesen-Samen am Balkonboden. Mit leichtem Schütteln des Nudelsiebes die Samen auf der Matte gleichmässig verteilen. Windrichtung dabei mit einrechnen. Anschliessend als Zugabe die „Sommerblumenmischung“ mit der Hand über die Matte verstreuen. Danach sollte man nur noch mit einem Handsprüher (z.B. einer sauber gewaschenen Fensterreinigerspray-Dose) die Samen samt Matte gut wässern.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Zum Schluss geht es ans „Gewächshaus bauen“. Als Folie kann man alles nehme, was halbwegs durchsichtig ist. Also Einkaufsbeutel oder so. Mir fiel eine Maler-Abdeckfolie in die Hände, welche ich irgendwann mal gekauft und noch nicht verbraucht hatte. Davon schnitt ich ein genügend grosses Stück ab. Nach dem Motto „Darf’s a bisserl mehr sein?“. Da die Folie durch Kondensation feucht wird, sollte diese nicht auf den Samen und der Erde aufliegen.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Ein Rahmen wäre gut, nur hatte ich keinen. Somit behalf ich mir mit den alten Deckenhaltern meiner alten Wohnzimmerhalogen-Leuchte. Diese klemmte ich unter die Sisalmatte, damit diese sicher stehen. Anschliessend breitete ich die Folie vorsichtig darüber aus und steckte die Aussenseiten leicht gespannt unter die Sisalmatte. Gewächshaus fertig. Das „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ geht in die Startphase. Laut Beschreibung auf der „Wiesenblüten-Samen“-Tüte dauert es 20-30 Tage bis die Samen keimen. Somit heisst es „Abwarten und giessen“. Schau mer mal!

Morgen gehe ich an die Umsetzung von „Mehr Grün!“-Projekt No. 2″. Hierzu muss aber erst einmal mein Akkuschrauber laden. Warum? Das erfahrt Ihr morgen. 😉

UPDATE 03.06.07: Die IKEA-Sisal-Matte „SINDAL“ scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Pflanzenschutzmittel imprägniert zu sein. Dies muss ich annehmen, nachdem nach 14 Tagen immer noch kein Gräslein auf der Matte nebst eingearbeiteter Blumenerde gewachsen ist! 


Neulich beim neuen IKEA in Spreitenbach – Deutsche lieben ihn – Schweizer vergöttern ihn – odrrrr?

18. Mai 2007

Heute hatte ich frei – „Fenstertag“. Gegen Mittag setzte ich mich ins Auto mit dem Ziel IKEA in Spreitenbach. Schon vor 14 Tagen war ich nach der Arbeit in Spreitenbach. Es schüttete aus vollen Eimern. Als ich den IKEA fand, stellte ich fest, dass der Wohnmöbel-Outlet umgezogen war. Damals dachte ich, dass ich zu spät dran war um 19 Uhr. Aber heute stellte ich fest, dass der Laden bis 20 Uhr geöffnet hat. Eigentlich wollte ich ja nur mal „Schauen“. Aber eigentlich trage ich mich schon länger mit dem Gedanken drei Ideen umzusetzen. Alle Drei Projekte haben mit „Mehr Grün!“ zu tun. Aber natürlich keine „normalen“ Ideen, sondern etwas Aussergewöhnliches oder Abgedrehtes, wie von mir gewohnt. Für diese drei Projekte benötige noch die Einzelteile. Aber dazu später.

Ich kam gegen 13 Uhr beim neuen, noch grösseren IKEA in Spreitenbach an. Offensichtlich war ich nicht der Einzige, der auf die gnadenlose Idee gekommen war, gerade am „Fenstertag“ den IKEA zu besuchen. Ich zog am Eingang ein Parkticket und die Schranke öffnete sich. Der Parkplatz vor dem Eingang im Freien war komplett überfüllt. So fuhr ich in das riesige Parkhaus – aber dort staute sich der Verkehr und es war kein Plätzchen frei. So blieb mir erst einmal nichts anderes übrig, als eine Ehrenrunde zu drehen. Beim zweiten Versuch klappte es dann zumindest mit dem Abstellplatz für meinen Boxster.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Also Ring frei für die in sämtlichen IKEA-Shops gleiche Runde durch die „Wohnerlebniswelten“. Ich hatte Zeit. Somit störte es mich nicht, dass weibliche Zielgruppen mit gelben grossen Taschen bepackte, irgendeinen Kaufgegenstand fixierend, meinen Weg kreuzend, mich über den Haufen laufen wollten. Ein kurzer Schritt zur Seite oder ein Schlenker durch einen anderen Regalgang und schon war die Kollision vermieden. Am Ende der Runde durch das Obergeschoss traf ich im Restaurationsbereich ein.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Gott sei Dank war nicht grad 12 Uhr. Dann wäre der Restaurationsbereich Schweiz-typisch hackevoll gewesen. So, gegen 14 Uhr waren die Tische nur locker mit Personen besetzt. Sogar ein „Raucherraum“ für Süchtlinge befand sich in diesem Bereich – vorbildlich. Ich verschaffte mir an der Essenstheke einen Überblick und stellte mich brav in die Reihe an der Essensausgabe. Mit Fleischbällchen und Pommes ging ich zur Kasse. Vorher besorgte ich mir noch eine Kaffeetasse und ein Glas für ein Getränk. Bei Getränken verfolgt IKEA in Spreitenbach das in den USA bekannte Prinzip. Man bezahlt nur eine Kaffeetasse und/oder das Glas, dann kann man soviel trinken wie man möchte. IKEA rechnet damit, dass man eh nur jeweils einmal auffüllt. Schnorrer und „Freibiergesichter“, die mit einem Glas eine ganze 5-köpfige Familie abfüllen, gehen als Colateral-Schaden in der Gesamtrechnung unter. Alles im allem zahlte ich ganze 13 Franken 55 Rappen für Mahlzeit, Kaffee und Cola.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Ich besorgte mir einen „Tagesanzeiger“ vom natürlich mit Preis ausgezeichneten Aluwandregal und setzte mich an einen hohen Tisch mit Barhocker. Dann nahm ich gemütlich die original IKEA-Fleischbällchen mit Pommes zu mir. Ich blätterte in der Zeitung und beobachtete das Treiben um mich herum. Anschliessend schaute ich im „IKEA-Family“-Bereich vorbei. Dabei fiel mir die Reise- oder Sporttasche „UPPTÄCKA“ auf. Das besondere daran: Die Tasche hat Rollen und einen Teleskopgriff. Ausserdem ist der Boden stabiler als die meiner Sporttasche. Na, wenn ich meine mal wegschmeisse, dann besorge ich mir so ein Teil. Dann stieg ich die Treppe hinab in die Hochregal-Etage. Von dort aus geht es weiter in den Bettzeug- und Gardinen-Bereich und weiter zu Wohnutensilien. Dort fand ich dann die ideale Grundlage für mein „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“: Einen Sisalfussabstreifer mit rutschfester silikonierter Rückseite. Preis 4,50 Franken. Das Teil heisst „SINDAL“.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Guter Hoffnung noch etwas für meine anderen Projekte zu finden, ging ich mit „SINDAL“ unter dem Arm weiter in die Beleuchtungsabteilung. Dort stolperte ich über eine Papiertütenleuchte mit dem kreativen Namen „MAREK“. Hihi! Da wird sich André aber freuen. Wenn André mal kein Licht aufgeht, dann kann er „MAREK“ einschalten.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Eine andere Leuchte hatte es mir auf den ersten Blick angetan. Die 8-flammige Deckenleuchte „HÖRBY“ für etwas weniger als 50 Franken. Aber damit würde ich selbst mein „Mehr Grün!-Projekt No.3 – Flowerlamp“ selbst torpedieren. Also weiter und einen Drahtlampenschirm suchen. Leider fand ich keinen passenden. Offensichtlich hat sich die Mode geändert. So durchwanderte ich die Grünpflanzenabteilung. Dort fand ich aber bis auf Efeu keine Utensilien für meine „Mehr Grün!-Projekte“. Also ging ich zur Kasse. „Zur Kasse“ ist gut. Es waren unzählige!

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Und die ein oder andere war sogar frei. Ohne Wartezeit bezahlte ich meinen „Grosseinkauf“ (SINDAL). Gegenüber der Kasse standen unzählige Leute an der Kaffeebar an. Auch dort musste man/frau nur den Becher mit einem Franken bezahlen und konnte sich soviel Kaffee aus der Maschine lassen, wie er/sie wollte.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Das einzige, was es ich von „IKEA“ built in Germany nicht kenne, aber in der Schweiz vorfinde, sind Parkautomaten. Aber mein fascht 3-stündiger Aufenthalt kostete lediglich 3 Franken. Das geht noch. Aber dann ging der Kampf wieder weiter. Erst mal vom IKEA-Gelände kommen und dann kam der Stau vor einem der Spreitenbacher Kreisel. Ich entschloss mich Richtung Spreitenbacher-Einkaufszentrum zu fahren. Aus der Fahrzeugschlange heraus entdeckte ich das „MIGROS Gartencenter“. Dort finde ich sicher noch das ein oder andere für meine Projekte. Ich bog links in die Tiefgarage ein und parkte.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Zwei für die Schweiz etwas „spezielle“ Dinge fielen mir in der Tiefgarage erneut auf: 1. Die Parkplätze sind von der Breite her nicht für normale Fahrzeuge geeignet. Daher auch die vielen Dellen in den Türen. Schaut mal bei Euch am Fahrzeug nach. 2. Die Beschilderung ist nicht nur auf der Strasse etwas kurios, auch in dieser Tiefgarage gelinde gemacht „seltsam“ (siehe Bild). Warum? Ja, klar. Die beiden Aufsteller zeigen ganz klar den Weg zum „Lift Garten-Center“. Das versteht jeder. Aber das beleuchtete Bild in der Mitte besitzt ebenso die Schrift „Lift Garten-Center“. Und wo zeigt der Pfeil hin? Nach oben!!! Das sorgt für ein erheblich Mass an Verwirrung! Bei der Dame, welch vor mir den Lift an der Decke suchend durch das Parkhaus lief und für mich hiess es selbstredend: „Digicam zücken!“.

Der schliesslich in einer Niesche entdeckte Lift brachte mich in das „MIGROS Garten-Center“ und gleich gegenüber fand ich eine weitere Zutat für „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“: Samen für eine Blumenwiese und ein Säckchen Blumenpflanzenerde. Auch für „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – HangingGardens“ fand ich einen Blumentopf mit Kette und zwei Cherry-Tomaten-Zöglinge. Nur bei Projekt No. 3 hapert es noch mit den Einzelteilen.

Ich packte die Sachen zusammen und suchte mein Auto in der Tiefgarage. Anschliessend fuhr ich noch zu Tom – er hatte sich zwischenzeitlich telefonisch gemeldet – auf einen Kaffee in einem Restaurant beim Triemli. Dann fuhr ich nach Hause, um mit „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ anzufangen.