20. Dezember 2009
Nach dem Schmücken der Weihnachtspalme befasste ich mich mit der zweiten Weichnachtsdekoration. Blumen im Reagenzglas kennen vielleicht einige vom VW Beatle. Dieser hat so ein Gläschen in der Mitte der Konsole. Da ich aber wie bereits erwähnt keine abgeschnittenen Pflanzen mag, besorgte ich mir lebende kleine Blumenpflanzen vom Bauhaus. Ein paar Zwergrosen, ein paar Grünpflanzen und ein paar Mini-Weihnachtssterne. Die Reagenzgläser fand ich ebenso diese Woche zufällig im OBI Baumark in St. Gallen in verschiedenen Grössen bis 15 Zentimeter. Im Bauhaus fand ich auch die weiteren Utensilien; denn ich wollte die Reagenzgläser aufhängen. Hierfür benötigte ich Angelnylon und sog. „Vorhanggleiter“.

Zuerst widmete ich mich den Pflanzen; denn deren Wurzeln mussten restlos von der Erde befreit werden. Dies geschah unter fliessendem Wasser über einer kleinen Wanne. Dann mass ich die gewünschte Länge für die Aufhängung der Gläser ab und schnitt die Angelschnur auf die entsprechende Länge.


Die grossen Reagenzgläser verfügen über zwei Löcher. Somit war die Befestigung recht einfach. Die Schnur nur noch durch die Vorhanggleiter fädeln und fertig. Das „Schwierigste“ an der Sache war die Preisetiketten zu lösen. Aber in einem gut sortierten Brothers-Haushalt hat man immer einen Fön und ein Fläschchen Aceton zur Hand.





Die mittleren und kleineren Reagenzgläser besassen keine Löcher. Also musste ich mir was einfallen lassen. Kleben fiel weg. Da die Gläser oben eine kleine Wulst besitzen, band ich an jedem Ende eine Schlaufe und schon war die Sache erledigt.


Nun ging es ans Aufhängen der Weihnachtsdekoration, die Reagenzgläser mit Wasser füllen und die „gewaschenen“ Wurzeln mit den Blumen daran hineinpflanzen.


Eigentlich war geplant die acht Gläser nur vor dem grossen Ostfenster zu drapieren. Aber ich verteilte sie gleichmässig vor dem grossen Fenster und vor dem Küchenfenster. Die restlichen Blumen pflanzte ich in den grossen Blumentopf der Weihnachtspalme ein.
Update (23.11.2010):
Die Reagenzgläser hängen immer noch an den beiden Scheiben und den Pflanzen geht es sehr gut.
Tipp: Um a) keine Algen zu bekommen und b) abgestorbene Pflanzen- und Wurzelteile zu vernichten, eignen sich Blasenschnecken. Die bekommst Du in jedem Aquaristik-Shop (teils umsonst).
Bei mir ist in jedem Glas mindestens eine Blasenschnecke aus den Aquarien drin. Die Putzen das Glas von Innen und bedienen sich an den abgestorbenen Wurzeln und Blättern. Der Kot düngt das Wasser und lässt die Pflanzen ungehindert wachsen.
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20. Dezember 2009
Heute packte ich zwei Dinge an: Einmal schmückte ich unsere Weihnachtspalme und ich ging eine weitere Weichnachtsdekoration an: „Blumen im Reagenzglas„. Aber der Reihe nach: Unsere Palme hatten wir vor dem ersten Frost vor ein paar Wochen zum Überwintern von der Terrasse ins Wohn-/Esszimmer geschoben. Durch die Möbelhunde unter dem grossen blauen Blumentopf ging das ganz einfach.


Ich mag keine toten Pflanzen: Damit meine ich geschnittene Blumen – lieber verschenke ich lebende Pflanzen. Und abgesägte Bäume kommen mir nicht in die Wohnung – auch kein Christbaum. Aber man könnte dies ja kreativ lösen. Mam hatte uns am letzten Wochenende aus ihrem unermesslichen Fundus ein paar Weihnachtskugeln und eine Beleuchtung mitgegeben. Da man die Kugeln nicht mit den für Nadelbäume vorgesehenen Haken an Palmblättern befestigen kann, kaufte ich letzte Woche breite Geschenkbänder in den Farben „Rot“ und „Gold“ – passend zu den Kugeln.

Zuerst nahm ich die Lichterkette und befestigte diese mit Drahtgebinde, welche zum Hochbinde von Pflanzenstängeln verwendet werden. Dann fädelte ich die zurechtgeschnittenen Geschenkbänder in die Bügel der Weihnachtskugeln und band diese an die Blätter der Palme.

An rote Kugeln kamen goldene Bänder und umgekehrt. Von der „weihnachtlichen Reagenzglasdeko“ blieben mir einige Pflänzchen übrig Und diese setzte ich in den grossen Blumentopf rund um den Stamm. Nach etwa einer Stunde stand sie da: Unsere Weihnachtspalme.
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14. November 2009
Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich seit fast zwei Jahrzehnten mit dem Thema „Intelligent Wohnen“ bzw. mit „Gebäudeautomation“ beschäftige – beruflich, wie auch privat. Für innovative Lösungen bin ich immer offen und aufgeschlossen und probiere diese auch nach allen Richtungen aus. „Schalter“ sind mir ein Gräuel im Zusammenhang mit Gebäudeautomation. Das Haus oder „Der Raum“ soll sich gefälligst komplett automatisch steuern lassen, sonst ist das Thema „Automation“ verfehlt. Manchmal geht es aber nicht ganz „ohne Schalter. Per Zufall bin ich heute auf eine absolut aussergewöhnliche Bedienungsmöglichkeit gestossen.

Heute fand ich eine absolut granatenmässige Art der Steuerung von Multimedia-Devices, welche sich auch für die Gebäudeautomation zu Hause eignen könnte: „Kymera Magic Wand“. Dabei handelt es sich um einen „intelligenten Zauberstab“ – al a Harry Potter. Einen Zauberstab als Fernbedienung. Das ist so aussergewöhnlich, dass ich mir die Angelegenheit näher ansehen musste. Via Webrecherche fand ich dazu einige Videos und Informationen.
Wie es funktioniert? Man nimmt den Zauberstab in die Hand und ähnlich wie mit der Spielkonsolenfernbedienung der Wii löst man per Handbewegungen durch Kippen und Schwenken in die Richtung des zu bedienenden Gerätes (z.B. Fernseher, Verstärker, SAT-Receiver, IR-Empfänger von Laptops, IR-Taster) vorher eingelernte Befehle aus.
„The Wand Company“ vertreibt die „Zauberstab-Fernbedienung“ in England. Und man kann dort dieses Teil bestellen. Eine andere Quelle fand ich nicht. Also orderte ich kurzerhand die Universalfernbedienung dort für schlappe 60 Pfund.
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2. August 2009
Das Projekt „WandWiese“ verfolgte ich ja nach unserem Umzug nicht mehr weiter – leider. Aber im Hinterkopf prägte sich natürlich immer noch eine mögliche Umsetzung ein. Nun fand ich eine sehr moderne Lösung der „Bepflanzten Wand“ als Kunstobjekt bei TendLiving.

Diese kreative Wandbepflanzung und die gläsernen Biotope hatte ich schon einmal gefunden und auch irgendwo im Blog verewigt – nur leider finde ich den Beitrag selbst nicht mehr. Aber gut, hier also das virtuelle Bookmark für mich. Ich muss noch Dani kontaktieren, bei Gärtnereien vorbei schauen… mal sehen, wann ich das umsetzen kann. Dieses Jahr noch?
www.tendliving.com
www.verticalgardenpatrickblanc.com
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25. März 2009
Manu schickt täglich Funmails und heute war neben den lustigen Dingen auch etwas wirklich Interessantes dabei. Wer schon einmal in der Schweiz einen Parkplatz gesucht hat, kennt das Problem. Es hat viel zu wenige. Sie besitzen ein Haus mit einem Garten, einen schönen Porsche, aber keinen Parkplaz? Ein findiger Brite löste das Problem mit einer vollkommen automatisierten Garage – unter dem Garten vor dem Haus.

Der Besitzer entschied kurzerhand, dass er seinen 911er nicht der harten Umwelt, wie Regen und Sturm, aussetzen kann, während er selbst in einem gut beheizten Heim sitzt.

Somit verband er zwei Ideen: Einen Garten vor dem Haus und einen 911er „Six feet under“. Nur sollte man vor dem automatischen Versenken des Fahrzeugs die Lebenspartnerin auf dem Beifahrersitz nicht vergessen.
Übrigens: Habt ihr die Wandwiese im Hintergrund gesehen?
Quelle autorevolution.com via Manu
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8. März 2009
Was soll man nur mit den Millionen Glühlampen machen, die durch das Glühlampenverbot nicht mehr verkauft werden dürfen? Eine pfiffige Firma kam auf eine pfiffige Idee: Man baue Leuchten daraus; bzw.: Man erfand ein Tool, mit dem Kunden selbst Lampen bauen können.

Man nehme den „Inkubator„, stecke eine Glühbirne hinein, zeichne diese an den entsprechenden Stellen an, klebe Druckknöpfe auf die Glaskugel und stecke die Glühbirnen zusammen – Fertig! Eine genaue Anleitung gibt es auch auf der Website von „Bulbs unlimited“ – wirklich ein passender Name für unbegrenzte Kreativität mit Glühbirnen.
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21. August 2008
Seit Monaten überlege ich und wäge ab. „Was für eine DSLR kaufe ich mir?“ Ich vergleiche Leistungsdaten von verschiedenen Spiegelreflex-Kameras, befrage Kollegen und Freunde, die schon eine besitzen, schliesslich bin ich hin- und hergerissen. Das nervt! Klar, Wolfgang – der Sportfotograf und Sportreporter von der Insel – steht klar auf Nikon. Auch Detlef meint, wenn schon – denn schon. Langsam muss diese Unentschlossenheit ein Ende haben.
Somit polte ich mich langsam auf die Marke Nikon und das Modell „D60“ ein. Laut Detlef die ideale DSLR Einsteiger Kamera. Heute gab mir Detlef den entscheidenden Tipp: „Fahr‘ doch mal zum MediaMarkt nach Dietikon und nehme die Kamera mal in die Hand!“. Somit fuhr ich nach der Arbeit in den Elektronik- und Multimedia-Tempel. Vorher nahm ich von der Bank meines Vertrauens noch das nötige Kleingeld mit. Eigentlich für einen ganz anderen Zweck. Aber unverhofft kommt ja oft.
Und so kam es. Nur wenige Kauflustige schlenderten mal zielstrebig, mal planlos, durch die prall gefüllten und bunt beworbenen Regalreihen. „Aha! Wieder einmal umdekoriert!“ dachte ich und wanderte durch den riesigen Laden und fand das Regal mit den endlos aufgereihten hochtechnisierten digitalen Wunderwerken. Kurz dachte ich daran, was ich wohl jetzt machen würde, wenn ich das Objekt meiner Begierde wohl noch nicht kennen würde. Verwirrung total!
Gleich am Kopf des Regals stand eine Palette mit den Nikon D60 Kits. Spezial-Angebot fast für ein Butterbrot mit Ei!. Aber ich schaute mir trotzdem die Digitalkamera noch einmal direkt an, nahm diese in die Hand. Aber leider fehlte der Akku. Ich konnte nicht testen. Direkt neben dem D60 Modell lag die D80. Aus welchem Grund auch immer: Die D80 gefiel mir von den „Features“ besser. Beiläufig blickte ich auf das Preisschild. „Wie nur 999 Stutz?“. Das kann doch was nicht stimmen? Und der Preis galt zusammen mit dem Objektiv „Nikon DX AF-S 18-135mm“. Ich überlegte: „Irgendwie hast Du doch einen Preis von über 1200 Franken im Kopf?“
Ich war wieder verunsichert. Sollte ich das D60er-Kit mit zwei Akkus, Blitz und Tasche nehmen? Oder doch gleich das komfortablere Modell? Ist bei der D80 ein minderwertigeres Objektiv dabei? Kann auch nicht sein. Die Kits werden ja überall gleich angeboten. Nur warum ist das D80 Kit nur so günstig? Ich verliess den Markt und ging zum Auto zurück. Dort hatte ich mein Mobiltelefon gelassen. Dann rief ich Mike an. Er müsste noch in der Arbeit sein – war er auch. Ich bat ihn auf die Website meines „local Dealers“ zu gehen und mir den dort genannten Preis für das gleiche Set zu geben.
Tatsächlich! Das D80er-Set kostet bei meinem „Local Dealer“ tatsächlich über 1200 Franken! Ich liess mir von Mike die genaue Bezeichnung des Objektivs geben. Es war genau das selbe! Gut, dass ich vorher auf der Bank war. Somit stand die Entscheidung fest. Für den Preis, den sonst das D60er-Kit gekostet hätte, nahm ich somit das D80er-Kit mit! Gut, ich legte noch etwas drauf. Aber für unter 1000 Stutz eine D80 mit AF-S-Objektiv ist schon ein geniales Schnäppchen. Zumindest meiner Meinung nach.



Leider akzeptiert „MediaMarkt“ keine Kreditkarten. Somit fiel der Kauf einer neuen SD-Karte mit mehr Speicher flach. Ich hatte genau den passenden Betrag dabei und bekam sogar noch einen „symbolischen“ Franken zurück. Dann fuhr ich schnurstracks nach Hause – das gute Stück neben mir auf dem Beifahrersitz liegend.
Zu Hause angekommen packte ich das neue Schmuckstück – auf das ich so lange Warten musste (selber schuld) – aus und baute die Kamera mit der wirklich hilfreichen Schnellanleitung zusammen. Nach der ersten Hürde den Gurt richtig einzufädeln kam die grössere Hürde: Der Akku musste geladen werden. Das dauerte etwa 2 Stunden.



Währenddessen vertrieb ich mir die Zeit indem ich mich um die Pflanzen und die Aquarien kümmerte. Schliesslich brachte der Regen der letzten Tage frisches Wasser für Flora und Fauna mit sich. Ich füllte das verdunstete Wasser in den Aquarien auf und wässerte meine Orchideen sowie die sich prächtig entwickelnden Frangipani. Dann sah ich nach, wie es dem Nest des Paradiesfisch-Männchens geht. Ob da wohl schon Nachwuchs zu pflegen ist?
Überrascht stellte ich fest, dass unter dem Schaumnest nicht nur das Männchen weilte! Bisher vertrieb er alle Paradieser und Paradieserinnen sofort aus der Nähe seines Prachtbaus. Und was ist nun los? Mit zusammengefalteter Schwanzflosse tümpelte ein Mädel neben ihm. Fast in Zeitlupe umschwamm sie ihn. Kam ein anderer Paradiesfisch in die Nähe des Nestes, so schwamm sie wie der Blitz sofort los und vertrieb den Reviereindringling.
Aha! Da haben sich zwei gefunden. Als beide wieder einmal unter dem Nest waren, umschlangen sich beide. „Die Paaren sich ja!“ schoss es mir durch den Kopf. In den Kopulationspausen baute er im Sekundentakt am Nest weiter indem er Luftblasen unter das Nest schob und sie vertrieb sich die Zeit mit dem Vertreiben von Artgenossen aus dem Revier um das Schaumnest im vorderen Eck.
Endlich blinkte die Ladeanzeige des Akkus nicht mehr. Ich schob den Akku in die D80 und lud den Speicherschacht mit der SD-Karte aus meiner Kompakt-DigiCam. Dann schob ich eine Gartenstuhlpolster vor dem Aquarium zurecht und legte mich mit der Nikon im Anschlag auf die Lauer. Ich musste nicht lange Warten bis die beiden Paradiesfische wieder „Lust“ hatten. Er umschlang sie, beide drehten sich auf den Rücken, erstarrten und sanken langsam vom Nest weg. Zwischendurch drückte ich ein paar Mal ab.
So entstanden die ersten Bilder mit meiner neuen Spiegelreflexkamera. Somit habe ich heute gleich zwei Mal Glück gehabt: Das Nikon-D80-Schnäppchen und eventuell bald paradiesischer Nachwuchs! Drückt mir die Daumen! In zwei Tagen wird es sich zeigen.
17.05.2008 – „Local River“ oder „Anregungen für Einrichtungsideen“
18.06.2008 – „ThaiRiver Experimentalphase“ mit „Möbelhund“ und „Was ist bitte eine Fishloft“?
07.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die Story beginnt
09.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die erst Bepflanzung
13.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Während der Einlaufzeit genug zu erzählen
14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein
16.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Aktueller Stand
20.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Fundstück: Das Säulenaquarium
23.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Webcam online
13.08.2008 – Projekt „GreenGras“ und „BambusBecken“
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13. August 2008
Grad hab ich meinen Blog und die Bilder gecheckt. Das Projekt „GreenGras“ ist noch gar nicht online beschrieben. Dann fiel mir ein, dass dieses Becken lange Zeit nur mit dem Rest Sand/Kies und mit etwas Wasser samt Wasserflöhe gefüllt war.
Dann fuhr ich ja irgendwann vor Wochen nach Radolfszell, fand per Zufall das „Säulenaquarium“ und kaufte ein paar Wasserpflanzen im Toom-Baumarkt. So fanden einige Pflanzen ihren Weg in das noch leere Becken.
Der Name „GreenGras“ kommt von einer Pflanze mit dem Namen „Phalaris Arundinacea“ (Rohrglanzgras) aus dem Toom-Baumarkt. Ich weiss nicht, ob es ein Schilfgras, eine Bambusart oder sonst ein Gras ist. Sie gefiel mir einfach.

Das Projekt „GreenGras“ steht nun an der Stelle, an der zuerst das „BambusBecken“ stand. Steht ist gut, sämtliche Rechteckbecken „rollen“ auf Möbelhunden. Das ist äusserst praktisch beim Putzen
„Mann“ denkt ja eben praktisch.
Auf dem Elefantenhocker links steht eines der Ursachen für meine Aquarieninfektion. Darin befanden sich die ersten im IKEA gekauften Wasserpflanzen. Mittlerweile befindet sich darin eine Zwergseerose und ein paar Stengelpflanzen nebst Moos und „Schwimmfarn“. Dazu ein paar Blasenschnecken und kleine Apfelschnecken. Das Becken „läuft“ ohne jegliche Technik. Ich fülle nur ab und zu Wasser nach.
Im Windlicht rechts befanden sich dereinst die Garnelen und der komische blaue Kies. Durch eine Gurkenscheibenfütterung sind mir über Nacht viele Garnelen eingegangen. Das Wasser war gekippt. Die restlichen Garnelen etwa 5 Stück tummeln sich nun im Aussenbecken und fühlen sich wohl. Im Windlicht steht nun eine Orchidee.
Im „GreenGras“ schwimmt mein hübsches blaues Kampffischmännchen mit noch einem Neon. Ursprünglich waren es mal 7 Stück. Doch die verschwanden nach und nach auf seltsame Weise. Nicht mal ein Flossenstück blieb bei den Teleportationen übrig. Die Katze kann nicht ran, da sie nur dann in die Wohnung darf, wenn wir auch da sind. Und mittlerweile schleicht sie auch nicht mehr jeden Tag in der Wohnung herum. Ob der Kampffisch sich ab und zu vergreift? Diese Fälle werden wohl immer ungeklärt bleiben.
Das „Bambusbecken“ steht nun links von mir. Den Namen bekam es von den beiden Bambusstecklingen, welche ich dereinst bei IKEA kaufte.

Von den zwei Zyperngraspflanzen (Kaufland Regensburg EKZ Arcaden) hat nur eine die Verpflanzung ins „BambusBecken“ überlebt. Vor dem Einpflanzen spülte ich möglichst die gesamte Pflanzenerde ab und kurzte die Wurzeln auf 1/3. Die übrig gebliebene Zyperngraspflanze entwickelt sich langsam aber zufriedenstellend – erkennbar an den frischen grünen Trieben Unterwasser.
Von der Pflanze links im „Bambusbecken“ kenne ich den Namen nicht, da leider das Schild beim Kauf im Toom-Baumarkt Radolfszell fehlte. Es befinden sich sonst nur noch ein paar Turmdeckelschnecken und 6 kleinere gelbe Apfelschnecken darin. Gestern entdeckte ich einige ganz kleine Turmdeckelschnecken – die kommen aber nur bei einbrechender Dunkelheit heraus. Fische sind noch keine im „BambusBecken“.
Die Apfelschnecken räumen das „Bambusbecken“ so richtig auf. Sie fressen abgestorbene Pflanzenteile – Blätter und Wurzeln. Eine Algenplage hatte ich bisher weder im „BambusBecken“ noch im „GreenGras“. Das Wasser ist kristallklar.
Beide kleinen Becken stehen im Halbschatten. Das „Bambusbecken“ ist durch den Schiebevorhang vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Das „GreenGras“ steht zwar vor dem grossen Ostseitenfenster, jedoch entscheide ich täglich, ob die Jalousie oben (Himmel bedeckt) oder eben auf Mittelstellung bei Sonnenschein eingestellt wird.
23.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Webcam online
17.05.2008 – „Local River“ oder „Anregungen für Einrichtungsideen“
18.06.2008 – „ThaiRiver Experimentalphase“ mit „Möbelhund“ und „Was ist bitte eine Fishloft“?
07.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die Story beginnt
09.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die erst Bepflanzung
13.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Während der Einlaufzeit genug zu erzählen
14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein
16.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Aktueller Stand
20.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Fundstück: Das Säulenaquarium
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24. Juli 2008
Heute brachte mir Christian eine AXIS 205 Webcam zum Ausprobieren. Diese integrierte ich am Abend in unser Heimnetzwerk. Nachdem endlich der Netzwerkrouter konfiguriert war, ging soeben das Projekt „ThaiRiver“ online!

Livebild:

So wie es aussieht, hat einer der Paradiesfische männlicherseits ein Schaumnest um eine Muschelblume gebaut. Er bewacht es und verscheucht sämtliche anderen „Paradieser“. Ob es bald Nachwuchs gibt? Schau-mer-amal.
Nun könnt ihr Euch live in die Unterwasserwelt einloggen.
Viel Spass!
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20. Juli 2008
Am Freitag startete ich über das Wochenende zu einem kleinen Ausflug beruflichsbedingt in das angrenzende Ausland: Dütschland. Kurz hinter der Grenze stiess ich während der Anfahrt auf einen „OBI-Baumarkt“. Ein Schild an der Hauptstrasse wiess mir den Weg zum Heimwerker-Paradies und so legte ich einen Kurzstopp ein. Schnurstracks ging ich durch die Regale zum Aussenbereich. Dort fand ich was ich suchte: Wasserpflanzen!
Ich verglich die Preise im Vergleich zu Schweizer Markten und staunte nicht schlecht. Seerosen kosten grad Mal 13 Euro. So suchte ich ein Transportgefäss und fand sofort um die Ecke in der nächsten Abteilung „OBI-Eimer“ für einen Euro – ich nahm gleich drei Stück davon und schnappte mir zwei Seerosen (Nymphaea ‚Pygmaea Helvola‘ und ‚Attraction‚), eine ‚Iris Pseudacorus‘, eine ‚Thailia Dealbata‘, ‚Phalaris Arundinacea‘, eine ‚Myriophyllum Aquaticum‘ und noch eine Pflanze, die kein Namensschild trug. Letztere kosteten pro Töpfchen zwischen 3 und 4 Euro. Insgesamt ein wirkliches Schnäppchen.
Dann fragte ich eine der Verkäuferinnen, ob es einen Aquaristikbereich geben würde. Sie meinte, dass es diese nur in grösseren Märkten hätte. Das hier ist ein „kleiner Markt“? Dafür bekam ich einen Tipp: Am Kreisel in Konstanz hätte es einen Spezialisten „Aquaristik-Pascal„. Da ich bis zum vereinbarten Termin noch „massig“ Zeit hatte, fuhr ich zum genannten Kreisverkehr und bog rechts ab. Nach der AGIP-Tankstelle sah ich das Werbeschild von „Aquaristik-Pascal“ an der Wand und parkte.




Ich betrat den Laden und an der Theke sah ich was ich eigentlich gar nicht suchte, nicht zu finden hoffte, aber fand: Ein Säulenaquarium. Allerdings befüllt mit Wasser, Pumpe, Wurzel, Pflanzen, Zwerggarnelen und darauf eine Klemmleuchte. Dieses ausgefallene Aquarium gefiel mir bei meinem Besuch bei Jolanda schon extrem gut – bei Ihr steht genau so eines auf der Küchenanrichte. Der Kollege hinter der Theke sah mich und meinte „Kann ich Dir helfen?“. Darauf antwortete ich: „Bitte dieses Aquarium einpacken und den Preis abmachen!“. Der „Kollege“ war der Chef ‚Pascal‘ höchst selbst, wie sich bei einem angebotenen Kaffee herausstellte.
Nachdem Pascal und ich uns über den Preis einigten und er mir einen weiteren Kaffee ausgab, entleerte er das Becken; denn ursprünglich wollte ich ja nur das Glas selbst. Nahm dann aber die Wurzel und die Leuchte zusätzlich mit (gesamt 78 Euro). Ich entschloss mich dann noch eine weitere grosse Wurzel für mein „ThaiRiver“-Becken mitzunehmen (20 Euro). Anschliessend nahm das Säulenaquarium auf dem Beifahrersitz des Leihwagens angeschnallt Platz und ich setzte meine Reise zum „Zielort“ Radolfszell fort. Das Wochenende hatte sich für mich bereits am Freitag Nachmittag gelohnt.


Am Sonntag Nachmittag traf ich dann schliesslich mit meiner Fracht wieder zu Hause ein. Von Osten näherten sich zwar dunkle Gewitterwolken, aber ich bereitete sofort die Pflanzen eine nach der anderen zur Umsiedlung vor. Aber zuerst reinigte ich das Säulenaquarium und mit Mike suchte ich einen passenden Standplatz aus. Mike kaufte am Samstag bei IKEA einen Beistelltisch und so war der Standort bald ausgewählt.
Dann nahm ich mir die Pflanzen vor, befreite diese weitgehend vom „Substrat“ und versetzte diese eine nach der anderen in bestehende („ThaiRiver“ und „BambusBecken“) Aquarien. Nun muss das neue Säulenaquarium noch gut einlaufen. So habe ich genug Zeit mir Gedanken zu machen für welchen Besatz ich mich entscheide.
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