Die perfekte Elektroinstallation eines Schreiners

18. Januar 2006

Es gibt nichts was es nicht gibt. Als in der Elektrobranche beschäftigter Werkstätiger stolpert man ja öfter mal über so einige fantasievolle Installationen. Etwa unterwasser stehende Kabelkanäle, frei in der Elektroverteilung schwingende Diodengleichrichter, aber das hier schlägt dem Fachmann auf den Magen.

Hier hat scheinbar ein Schreiner versucht eine Steckdose zu basteln. Wie ich auf den „Schreiner“ komme? Einmal liegt dieses Kunstwerk auf einer hölzernen Trittschalldämmung. Zum anderen wurden Spaxschrauben als Leiterfixierung verwendet. Mit Spaxschrauben/Schnellmontageschrauben befestigt man üblicherweise Rigibsplatten an Blechständern. Ausserdem sind die Brettchen fein sauber gesägt. Ergo: Schreiner.

Kuriose Elektroinstallation fantasievolle Steckdose

Dafür sind sämtliche elektrotechnischen Normen „übersehen“ worden.

  • Unzulässige Verbindung von elektrischen Betriebsmitteln
  • Offener Anschluss der berührbaren aktiven stromführenden Teile
  • Aufheben der Schutzisolierung
  • verantwortungsloser, gröbst fahrlässiger Anschluss von ortsveränderlichen Betriebsmitteln
  • Steckdosenkindersicherung nicht montierbar 😉

Nun benötigt man nur noch einen Lehrling, der mit dem feuchten Finger testet, ob diese mörderische Konstruktion unter Spannung steht.


18.01.2006 – IMEI die Handy Seriennummer – Mal was sinnvolles bei Natel-Diebstahl?

18. Januar 2006

Ich habe heute folgende Mail erhalten:

„Habe etwas sehr Wichtiges mitzuteilen, und  man kann sich wirklich fragen, warum die Handy-Hersteller und Händler dies geheim halten!!!! Wenn die folgende Maßnahme an möglichst viele  Leute weitergegeben wird, würden die Handy-Diebstähle ganz sicher  sofort drastisch zurückgehen. Jedes Handy hat eine eigene, einmalige  Seriennummer. Diese kann wie folgt aufgerufen werden: Gib folgende Tastenkombination ein: *#06# .Daraufhin wird die Seriennummer des Handys angezeigt. Diese Nummer notieren und  aufbewahren. Wenn nun dein Handy gestohlen werden sollte, so melde die Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller, und dieser kann dann das Handy total blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIM-Karte einsetzt. Du bekommst zwar dein Telefon nicht zurück, aber du hast wenigstens die Genugtuung, dass der Dieb mit deinem Handy nichts mehr anfangen kann. Wenn alle  Handy-Besitzer diese Vorkehrung treffen würde, würde es sich bald nicht mehr lohnen, ein Handy zu klauen! Schicke deshalb diese Message an möglichst viele Leute!“

Dann rief ich  natürlich sofort mal bei der Swisscom an (Geschäftskunden kostenlos: 0800 88 99 11), um mich zu erkundigen. Man aktueller Wissensstand:

  • Über die Tastenkombination *#06# wird tatsächlich die Seriennummer angezeigt.
  • Diese Seriennummer wird IMEI-Nummer genannt.
  • Mit dieser Nummer ist es allerdings nur möglich, das Natel für das entsprechende Netz zu sperren.
  • Also bei mir wäre das Swisscom. Wird eine andere SIM-Card eingesetzt (z.B. Orange), so kann der Dieb das Natel weiter nutzen.
  • Eine generelle Deaktivierung ist über diese IMEI-Nummer (zumindest über Swisscom) nicht möglich.
  • Aber noch etwas ist wichtig: Die Polizei benötigt die IMEI-Nummer für die Fahndungsmeldung!
  • IMEI heisst „International Mobile Station Equipment Identity“
  • Die IMEI des entsprechenden Gerätes ist einmalig – Seriennummer.
  • Bei Einwahl (Einbuchung) in ein Netz oder in einen Netzknoten wird die IMEI an den Mobilfunk-Betreiber übermittelt.
  • Anschliessend wird der Mobilfunk-Nutzer anhand dieser Nummer über ein Register (EIR = Equipment ID Register) identifiziert.
  • Und jetzt wird es spannend: Es gibt drei Kriterien – white List, grey List und black List
  • White List: Der Nutzer wird hier zwischen „Nur anrufberechtigt“ oder „darf auch anrufen“ einsortiert.
  • Grey List: Nachverfolgung von Netz, Ort und Zeit des Geräteeinsatzes. Durch Verknüpfung mit den Daten der SIM kann der Besitzer ermittelt werden. Und dessen Aufenhaltsort. Und dessen Gesprächspartner.
  • Black List: Netzübergreifende *1) Sperrung der IMEI (z.B. bei gestohlenen Natels, Missbrauch des Notrufes)

Woher bekomme ich die IMEI?

  • Mit der Tastenkombination *#06#
  • Akku herausnehmen und auf die Geräte-Rückseite schauen
  • Steht im Kaufvertrag
  • Steht im Gerätepass, welcher der Orginalverpackung beiliegt.

zu *1): Da die Providerübergreifende Kooperation bei Sperrungen des Natels nicht vertraglich bzw. gesetzlich geregelt ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass nach dem Diebstahl das Endgerät und trotz Sperrung der IMEI durch den Wechsel zu einer SIM eines anderen Providers das Telefon weiter genutzt werden kann.

Die IMEI wird auch für den gesamten Produktions- und Logistik-Ablauf aus Sicherheitsgründen verwendet. So wird vermieden, dass Natels auf dem Weg zwischen Produktionsstandort, Zentrallager, Verteillager, OEM-Kunde, Endkunde „verloren“ geht. Fälschungen sind so auch nahezu ausgeschlossen, da doppelte IMEI sofort identifiziert und rückverfolgt werden können.

Literatur im WEB: http://www.pruefziffernberechnung.de/I/IMEI.shtml

Es lohnt sich also immer die IMEI griffbereit zu haben (Falls man den Kaufvertrag und die Orginalverpackung nicht mehr besitzt). Nebenbei: Big Brother is watching your steps!

Zu „IMEI an Natel-Hersteller oder -Händler melden“ fand ich im WWW

Wenig sinnvoll ist hingegen der Rat in neueren Versionen der Kettenbriefartig verbreiteten Meldung, man solle die Seriennummer eines gestohlenen Mobiltelefons an dessen Hersteller oder an den Händler melden, wo man es gekauft hat. Der Hersteller wie auch der Händler können da nicht viel machen – sie könnten allenfalls bei der Meldung an die Netzbetreiber behilflich sein bzw. bedauernd die Auskunft erteilen, dass die meisten Netzbetreiber diesen Service (noch) nicht anbieten.

Also kann einem der Hersteller oder Händler überhaupt nicht helfen bei Verlust oder Diebstahl des Natels. 

Servicenummern Natel-Serviceprovider. Bitte immer Kundennummer, PIN und möglichst auch PUK bereit halten:

  • Swisscom Geschäftskunden: 0800 88 99 11
  • Swisscom Privatkunden: 0800 55 64 64
  • Swisscom aus dem Ausland: +41 62 286 12 12 (für beide)
  • Orange Geschäftskunden: 0800 700 600
  • Orange Privatkunden: (Nummer nicht gefunden)
  • Orange aus dem Ausland: (Nummer nicht gefunden)
  • Sunrise Geschäftskunden: 0800 505 505
  • Sunrise Privatkunden: 0800 505 505
  • Sunrise aus dem Ausland: +41 58 777 01 01

In Deutschland steht übrigens seit Mitte 2005 eine zentrale Notrufnummer zur SIM-Karten-Sperrung zur Verfügung, sofern sich der Anbieter dem Sperr-Notruf angeschlossen hat. Für die Sperrung benötigen Sie die Telefonnummer bzw. SIM-Card-Nummer sowie die Kundennummer:

  • Innerhalb Deutschland: 116 116
  • Aus dem Ausland: +49 116 116

Die Webseite der Sperr-Notruf Zentrale ist: http://www.sperr-notruf.de/ww/de/pub/sperr_notruf/sperr_notruf.php

Natürlich kann die SIM-Karte auch direkt beim Mobilfunkanbieter gesperrt werden:

  • D1: 01803 – 302202
  • D2 Vodafon: 0800 – 1212
  • E-plus: 0177 – 1000
  • O2: (nicht gefunden)

Zusammenfassung: Nur bei der Swisscom kann in der Schweiz neben der SIM-Karte auch das Natel deaktiviert werden. Hierfür ist die Seriennummer (IMEI) erforderlich. Den gleichen Service bieten übrigens nur noch Vodafon in Deutschland und ONE in Österreich. Ein Providerübergreifendes Deaktivieren des Natels (Handys, Mobiles, Cells) ist noch nicht möglich.


Ich fasse es nicht – 4 Goldfische beim Formations-Schwimmen

18. Januar 2006

Das Video hab ich grad beim Männerblog gefunden. Nicht zu fassen! In Japan gibt es nicht nur Cois, sondern auch Goldfische, welche die Balletschule besucht haben müssen. Nein, nicht nur zwei Fischlein schwimmen in Formation – es sind gleich vier! Und nix animiertes! Echte Goldfische im echten Aquarium mit echtem Wasser.


Vorleser.net – Literatur zum Hören

18. Januar 2006

Soeben kam der Daily RonOrp-Newsletter per Mail und da fand ich wieder etwas sehr interessantes: „Vorleser.net – Literatur zum Hören„.

Man findet dort viele Texte und MP3-Dateien vollkommen kostenlos von Erzählungen und Gedichte von so namhaften Autoren wie Franz Kafka, Theodor Fontane, Edgar Allan Poe und Kurt Tucholsky. Aber auch Wilhelm Busch ist vertreten mit – wer kennt es nicht – „Max und Moritz“. Von den Gebrüdern Grimm sind derzeit 20 Märchen verfügbar, darunter „Der Froschkönig“, „Aschenputtel“, „Schneewittchen“ und vieles mehr. Ebenso kann man sich einige Märchen-Hörbücher von H.C. Andersen (z.B. „Der standhafte Zinnsoldat“), E.T.A. Hoffmann („Nussknacker und Mauskönig“), sowie je zwei Märchen von Hauff und Beckstein.

Für die Satirefans sind viele Gedichte und Anekdoten von Joachim Ringelnatz (z.B. „Die Schnupftabakdose“) für die Hörer verfügbar. Von Johann Wolfgang von Goethe liegt u.A. der bekannte „Erlkönig“ („Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…“) oder „Der Zauberlehrling“ („Die Geister die ich rief…“) auf dem Server.

Zu sämtlichen Autoren findet man die Biographie und viele weitere Infos. Wer auf dem Laufenden über neu verfügbare Hörbücher gehalten werden möchte, der melde sich beim Newsletter an.

Wer also mal beim Bloggen Literatur-Hören anstatt Fern-Sehen möchte der ist bei „Vorleser.net – Literatur zum Hören“ genau richtig!


Zigarettenpreise sollen sinken – BAG hält dagegen – Aufkleber zum Download

17. Januar 2006

Philip Morris senkt als erster die Zigarettenpreise. Um ganze 50 Rappen pro Päckli. BAG und Finanzdirektion im „Knatsch“. Das sind die Schlagzeilen der Medien von heute.

Das „Päckli Ziggis“ kostet in der Schweiz derzeit um die 6 Franken. Seit der letzten Steuererhöhung im Jahre 2004 ist die Anzahl der Raucher deutlich gesunken – im letzten Jahr wurden geschätzte 10 Prozent weniger Marken-Glimmstengel verkauft. Aber auch die Nochraucher kaufen immer mehr ihren „Stoff“ bei Discountern wie Denner, Coop, oder (neu) Aldi. Bei letzteren sind die Billigzigaretten rund ein Viertel günstiger als Markenprodukte. Nun setzt Philip Morris ein Zeichen: Bis zu 50 Rappen möchte der Zigarettenhersteller das Päckchen mit 20 Zigaretten verbilligen und sieht den Grund eben bei den Harddiscountern. Ausserdem fördere die Hochpreispolitik den illegalen Schmuggel im grossen Stil. Den Raucher freut es – das BAG (Bundesamt für Gesundheit) ärgert es. Denn durch diese Ankündigung wird nach Meinung des BAG die Prävention untergraben. Das Amt plädiert wenig überraschend hingegen für eine weitere Preiserhöhung. Man darf also gespannt sein.

Wem übrigens die trauerflorumrandeten Warnhinweise zu wenig eindringlich sind, der kann sich hier ein PDF-File herunter laden. Denn als ich eines Tages in einer Tankstelle die wirklich hässlichen Überzieher für die Zigarettenschachteln sah, welche doch tatsächlich zum Kauf angeboten wurden, da hab ich mich hingesetzt und so alles aufgeschrieben, was mir so witziges in den Sinn kam.

Diesen ersten „Wurf“ an Zigarettenetiketten stelle ich allen Rauchern und Nichtrauchern hiermit zum Download zur Verfügung. Einfach ausdrucken, ausschneiden und auf die Zigarettenschachtel aufkleben. Es sind so viele Sprüche geworden, dass man für jeden Tag des Monats eine Schachtel bekleben kann (oder 2 oder 3, aber dann wird’s wirklich ungesund). Die Etiketten passen für die „Small-Packs“ und für die „Big-Packs“; und zwar wie die Faust aufs Auge auf die schwarz umrandete Fläche.

 


Schluss mit den Grauen Mäusen!

17. Januar 2006

Pat Says Now ist der erste Hersteller individueller Computermäuse aus der Schweiz. Der Firmenhauptsitz ist Zürich. Die Firma entwirft, produziert und vertreibt PC-Mäuse in allen Formen und Farben. Dabei verbindt man Schweizer Qualität mit innovativen Konzepten und kreativer Umsetzung. So bringt Pat Says Now mit kultigen Mäusen mehr Farbe ins graue Leben im Büro und zu Hause. Die Firma möchte die Wertigkeit und Vielfalt in der Welt der Computer-Accessoires erhöhen. Auch besteht so die Möglichkeit als auffälligen Werbeträger zu nutzen. Einen Shop gibt es übrigens auch.

Ich bin nur vollkommen hin- und hergerissen. Soll ich das "Swiss-Müsli" oder die "Bayerische Hof-Ratz" nehmen? Oder doch eine ganz andere?? Die von Rouge ist schon eine "Sexy Mouse"! Die "Chilly" sieht auch scharf aus. Die Kreuzung "Coi-Maus" ist was für Aquarianer und Sammler. "The Brain" eher was für Denkakkrobaten. Auch für Klabautermänner gibt es was: Design "Pirat". Und die "Cow"-Mouse eher für den Agrarökonomen. Auch für frisch Verliebte gibt es den passenden Mauszeigerbeweger.

(Gefunden bei Rouge)

PS: Die Computermaus wurde übrigens 1981 in der Schweiz erfunden. Von der Firma "Logitech" (Jean Daniel Nicoud/ Daniel Borel). Also eine typische Schweizer Errungenschaft. "Wer hat`s erfunden?"


Mein nächstes Urlaubsreiseziel: Molwanien – Land des schadhaften Lächelns

17. Januar 2006

Da ich mir für meinen nächten Urlaub ein besonders aussergewöhnliches Ziel ausgesucht habe, bekam ich von meinem Bruder Mike zu Weihnachten einen Reiseführer geschenkt: „Molwanîen – Land des schadhaften Lächelns„.

Molwanien ist sicherlich das kleinste Land in Europa – und das ärmste; denn es kann sich nicht mal einen Eintrag auf der Europakarte leisten. In diesem kleinen Land beschriften noch Bäuerinnen im örtlichen Supermarkt die Eier per Hand mit dem Verfallsdatum. Die grösste Popsensation, Olja, verbindet heisse Latin-Sounds mit der Rhetorik des kalten Krieges.

In geographischer Hinsicht ist Molwanien ein Land der Gegensätze: Von den felsigen, grösstenteils unfruchtbaren Bergen im Norden bis hin zu den steinigen, grösstenteils unfruchtbaren Ebenen im Süden. Das Schwein gilt allgemein als Molwaniens Symbol der Fruchtbarkeit. Da sie vielen als heilig gelten, dürfen diese Tiere nur von Montag bis Samstag geschlachtet werden. Molwaniens Schweine finden im gesamten Land gründliche Verwendung und liefern Fleisch, Milch und – in entlegenen Gebieten – Gesellschaft. Die Rinder der Molwanischen Alpenregion wurden schon 1954 genetisch modifiziert, so dass sie nur zwei Beine haben (die vorderen). Das verringert zwar den Fleischertrag, erleichtert aber das Hüten erheblich.

Hochzeiten sind in Molwanien Ereignisse von grosser gesellschaftlicher Bedeutung. Der Tradtion gemäss beginnen die Feierlichkeiten damit, dass Braut und Bräutigam 24 Stunden fasten. Anschliessend darf die Braut das Haus nicht verlassen, während ihr zukünftiger Gatte ausgeht, um sich endlos zu betrinken. Dann badet man die Braut in duftenden Ölen, entfernt ihre gesamte Körperbehaarung mit Hilfe von heissem Wachs und Pinzetten (was mehrere Tage dauern kann). Die Hochzeit selbst ist eine lange und muntere Feier, gefolgt von einem Festmahl bzw. Gelage. Danach werden die glücklichen frisch Vermählten in getrennte Zimmer gebracht, um ihre Verbindung zu vollziehen.

Molwanische Weine werden weltweit exportiert – aus gutem Grund: Kein Molwanier würde sie freiwillig trinken. Einses der beliebtesten Getränke ist turpz, ein mit Eichenharz aromatisierter Weisswein. An diesem fruchtigen Trank muss man sich zuerst gewöhnen, danach mag man allerdings kaum noch darauf verzichten, was zum Teil daran liegt, dass turpz Nikotin enthält. Auch kullinarisch hat Molwanien einiges zu bieten. Eine der begehrtesten Delikatessen ist ovza, der hiesige Kaviar aus den Eiern des Süsswasserkarpfens. Der säuerliche Rogen hat einen leichten bitteren Nachgeschmack und wird normalerweise gesalzen, gekocht, eingeweicht und dann mehrere Jahre in Öl aufbewahrt, ehe man ihn als dekorative Garnierung sparsam serviert. Molwaniens Gastwirte setzen auch oft Volksmusiker ein, um die Gäste nach dem Mahl zum Verlassen des Lokals zu ermutigen.

Theoretisch gibt es auf Molwaniens einziger Autobahn keine Geschwindigkeitsbeschränkungen; die zahlreichen Schlaglöcher und unbefestigten Streckenteile machen aber alles über 70 km/h unwahrscheinlich. Der zulässige Blutalkohol beträgt 1,2 Promille (1,5 Promille am Wochenende); man braucht sich aber keine Sorgen um den Führerschein zu machen, da die in Russland hergestellten Atemtestgeräte bei Gericht nicht zugelassen sind.

Molwanien nimmt, wie jedes Europäische Land, jedes Jahr am European Song Contest teil. Allerdings kam der letztjährige Song „The Conclave“ nicht über die Vorentscheidung hinaus. Die Single verkaufte sich allerdings auf dem Schwarzmarkt wie „warme Semmeln“ und wird heute noch unter der Biertheke gehandelt.

Wer mehr über dieses noch vom Tourismus unentdeckte und somit unbefleckte Land Molwanîen erfahren möchte, folge bitte diesem Link.


Was Frauen wollen – Alternativprogramm zur Fussball-WM 2006

16. Januar 2006

Ich habe heute einen Werbespot zugemailt bekommen. Im TV-Clip von „mySwitzerland“ geht es darum die Fussballfan-Frau, welche sich sicherlich extrem während der WM 2006 langweilen werden, für die Schweiz zu begeistern. Diesen Spot kann man sich auf der Website von „mySwitzerland“ herunter laden. Sehr witzig gemacht. Nur, gibt es in der Schweiz tatsächlich so viele Männer, die sich nicht für Fussball interessieren? Noch dazu, wo die Schweizer-Nati nun selbst qualifiziert ist? Auch der Hinweis „Demnächst auf dieser Seite: Sehr attraktive Ferienangebote für Frauen, die der Fussballeuphorie entfliehen wollen.“ irritiert mich etwas. Scheinbar muss erst noch ein Brainstorming durch geführt werden, um Ideen zu sammeln, was „Frauen wirklich wollen“.


Skiweekend 2006 Davos – Der Berg ruft! Der ganz normale Wahnsinn – Teil 4

16. Januar 2006

Behelmte, wartende Skiwahnsinnige; denn nur mit Helm sieht man professionell aus. Viva la Revolution! Ich fahre mit Mütze! Hatte keinen Sturz und keinen Unfall.

Die Davoser Standseilbahn bringt einen sicher wieder den Berg hinauf.

Hier wird für „Schuhmacher“ ein Fundue aufgedeckt. Ob es sich um „Schumi“ Michael Schuhmacher handelt, konnte ich nicht mehr feststellen. Der Berg rief mich vorher. Würde mich aber nicht wundern. Davos, da vos da wo es den Promis gut geht.

Beste Fernsicht, dank trockener Hochwetterlage. Ski und Rodel gut! Mittags trafen wir uns in der Parsennen-Hütte. Ich hatte einen Liegestuhl ergattert und genoss die Sonne. Dann ging es wieder auf die Piste. Aber langsam näherte sich der Abreisezeitpunkt. Mit Martin hatte ich vereinbart, dass wir uns um 15 Uhr wieder in der Schiferhütte treffen. Wir packten unsere sieben Sachen und traten den Heimflug mit der Gondel und die Heimfahrt mit der Standseilbahn an. Unten in Davos-Dorf angekommen lösten wir unsere Autos beim Coop-Parkhaus aus (33 CHF). Wir traten die Rückfahrt um 17 Uhr an. Die ersten Minuten ging es noch gut voran, aber dann.

Dann standen wir im Stau im Tunnel nach Davos Richtung Landquart. Sämtliche Schweizer schienen sich versammelt zu haben.

Stau soweit das Auge reicht. Und so ging es weiter.

Autobahn A3 – und der Stau hat kein Ende. Hier gehts durch die Tunnel beim Walensee. Erst bei Wollerau löste sich der Verkehr auf und es ging flotter voran. Nach 4 Stunden (um 21 Uhr) lud ich das Auto aus. Dann hatte der ganz normale Wahnsinn ein Ende.

Die Bilder gibt es hier


Skiweekend 2006 Davos – Der Berg ruft! Der ganz normale Wahnsinn – Teil 3

16. Januar 2006

 

Kurz nach 16 Uhr traf ich dann wieder in der Schiferhütte ein. Ich stellte mein Board in den Skikeller und war froh aus meinen Stiefeln zu kommen. Die Turnschuhe merkte ich gar nicht an den Füssen, so leicht waren die auf einmal. Dann ging ich in den Gastraum, bestellte mir eine Stange (Bier) und wartete auf Martin, Silvan und Alex.

Die kamen dann auch wenig später. Martin fielen langsam die Augen zu. Wir bezogen unser Zimmer. Klein und fein mit zwei Doppelbetten Stockbetten (Erinnerungen an das Jugendfreizeitlager werden wach) im zweiten Stock. Anschliessend legte ich mich kurz aufs Ohr, die anderen duschten. Es gab pünktlich um 20 Uhr das Abendmenü. Hühnchen am Spiess mit Reis und Erbsen. Vorher eine Brokkolicremesuppe und nachher noch ein süsser Nachtisch.

Ein Schweizer Orginal, nein zwei, oder drei? Caotina-Kakao (Grundlage für Lumumba), „Matschi“ (Maggi) – allerdings von Knorr, Aromat und der formschöne Tischständer.

Alex, der Arzt den Frauen vertrauen (Gynäkologe), entdeckt das Handy – er hat nämlich (noch) keines. Nach dem Essen gingen wir (untypisch) schon gegen 22 Uhr ins Bett! So fertig waren wir. Silvan wollte am nächsten Tag der Erste auf der Piste sein. Na das kann ja lustig werden. Um 7 Uhr läutete mein (Natel-)Wecker. Und dann ging es eng weiter. 3 1/2 Männer versuchten sich im engen Zimmer die Skiklamotten anzuziehen. Die Rucksäcke waren natürlich immer an der gegenüber liegenden Seite. Dann ging es zum Frühstücken – punkt 8 Uhr wurde der Raum aufgesperrt (Hatte ich auch noch nicht erlebt). Anschliessend bezahlten wir die Unterbringung inkl. Halbpension (80 CHF pro Nase). Wir waren nicht die Ersten auf der Piste, aber fast. Martin, Silvan und Alex fuhren jede Piste ab. Ich blieb auf der „Autobahn“ recht lange.

Die „Autobahn“ – breit, blau/rot und nicht hang-geneigt. Das beste für einen Snowboarder der Carven möchte. Hier fuhr ich bis mir die Oberschenkel (Stossdämpfer) schmerzten.