Cowboystiefel – Wie Männer ticken

22. Januar 2006

Bei Welti gibt es grad eine angeregte Diskussion über Männer und Cowboyboots. Unter dem Motto "Wie Männer ticken" wird diskutiert "Weshalb tragen Männer Cowboystiefel? Was wollen sie uns damit sagen?"

Zitat: "Er ist ein gegen seinen Willen domestizierter Wilder. In seinen Träumen sieht er sich an einen Feuer sitzen und nicht am Küchentisch. Die Stiefel sind ein Symbol für alles, was er vermisst. Alles klar?"

Da muss ich natürlich mitdiskutieren 😉 Gut, die Lagerfeuerromanze klingt sehr verlockend und hierfür würde ich sicherlich auch die Stiefel tragen. Allerdings fehlt mir irgendwie aktuell die Gelegenheit dazu. Die Teile sind einfach schick, strapazierfähig und unkaputtbar. Ausserdem benötigen anständige Cowboystiefel selten Pflege – ab und zu mal etwas Schuhwichse und schon glänzen sie wie neu. Ich bin seit Anbeginn (meiner) Zeit ein absoluter Fan davon; denn wenn schon echte Cowboys ihre Fussbekleidung jederzeit trugen und sogar in ihnen begraben werden wollten, ja dann passen die auch in die Alltagswildnis, odrrr?


Ü30er-Party in der Uni-Mensa in Regensburg

22. Januar 2006

Die Ü30-Parties in den Regensburger Uni-Mensen jeden ersten Samstag im Monat sind mittlerweile „Kult“. Schon im Mai letzten Jahres hatte ich über eine dieser Party-Besuche in meinem ersten Blog berichtet. Es passiert immer was kurioses. Und leider hatte ich bisher nie eine Digicam dabei. Aber das wird sich das nächste Mal ändern. Wie einige Leser wissen, bin ich in Regensburg aufgewachsen. Und auf den Parties trifft man immer Bekannte aus „der guten alten Zeit“. Jaja! Ich weiss, manchmal kommt es mir aber eher so vor, als wäre ich einer der beiden alten Käuze auf dem Balkon der Muppet-Show – kann mich bloss nicht entscheiden, ob ich nun Statler oder Waldorf heisse 😉

Ü30er Party Regensburg Flyer Info Uni Mensa Universität 

Auf jeden Fall findet die nächste Ü30er-Party am Samstag 04.02.2005 ab 21 Uhr statt. Ob ich selbst dort sein werde, weiss ich noch nicht, da ich am nächsten Donnerstag schon mal geschäftlich in Bamberg bin und von dort aus dann das WE in Regensburg verbringe. Somit müsste ich das übernächste Wochenende nochmal extra nach Regensburg fahren. Mal sehen.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte über die Regensburger Ü30er-Parties, der schaut hier vorbei.

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Vatikan – 500 Jahre Schweizer Garde

22. Januar 2006

Am Sonntag werden es genau 500 Jahre her sein, dass die ersten 150 Schweizergardisten auf Wunsch von Papst Julius II. in Rom einmarschierten. Zum Gründungstag der Garde, dem 22. Januar, findet am Sonntag in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg ein feierlicher Gottesdienst statt, dem als Hauptzelebrant der Schweizer Kardinal Georges-Marie Cottier vorsteht. Zu diesem Anlass werden über 500 ehemalige Gardisten erwartet. Gleichzeitig wird am Wochenende in Rom der 500. Jahrestag des Einzugs und der Indienstnahme der ersten Gardisten gefeiert.

Ein guter Leumund, Körpergrösse über 174, ledig, nicht älter als 30 Jahre und streng katholisch sind die Eintrittskriterien für die Schweizer Garde im Vatikan. Am 6. Mai findet wohl der grösste Tag im Leben eines Gardisten statt – die Vereidigung. Die Kommandeure stammen oft aus Schweizer Adelsfamilien.

Die Geschichte der Schweizer Garde geht bis Anfang des 16. Jahrhunderts zurück, als Papst Julius II. eine Söldnertruppe aus Schweizer Kantonen zu seiner Bewachung nach Rom berief. Als besondere Heldentat und eigentliche Geburtsstunde der Truppe gilt der Kampf der Schweizer Garde gegen die plündernden Söldner von Kaiser Karl V. beim "Sacco di Roma" im Jahre 1527. Damals starben 147 Gardisten bei der Verteidigung von Papst Clemens VII.

Heute gilt für die dem Papst direkt unterstellte Schweizergarde die Disziplinar- und Verwaltungsordnung von 1976, wonach es ihre Hauptaufgabe ist, über die Sicherheit der Person und der Residenz des Heiligen Vaters zu wachen. Zur Sicherheit des Papstes sind sie neben ihren Hellebarden auch mit modernen Schusswaffen ausgerüstet.

Homepage der Schweizer Garde


Was mich so richtig ärgert und schwer enttäuscht

21. Januar 2006

Am Mittwoch hatte ich mir eine nagelneue Digitalcamera gekauft – ich berichtete hier darüber. Lange habe ich hin und her überlegt, welche Kamera ich mir schlussendlich kaufe. Und die Kamera ist mit 700 CHF inkl. Zubehör eine wirklich finanzielle Ausgabe und nicht nur ein Billigprodukt, was man so mal nebenbei kauft.

Gestern war von der Arbeit aus das Jahresabschlussevent. Und die Kamera nahm ich mit, um die Veranstaltung zu dokumentieren. Heute nahm ich die Kamera, um die Bilder anzusehen und auf die Festplatte zu kopieren. Und dabei musste ich feststellen, dass auf der Oberseite einige tiefe Schrammen und Kratzer zu sehen sind. Auch das Display hinten hat feine Kratzer. Also musste es einen spürbaren Unfall während des Events gegeben haben und somit entweder auf den Boden gefallen oder schwer angeschlagen worden sein. Oder ich war so dumm und hab die Kamera irgendwann in die Hosentasche gesteckt, wo auch mein Schlüsselbund drin war. Eigentlich hüte ich die Kamera wie meinen Augapfel und hänge die Cam mit der Schlaufe an mein Handgelenk und sonst kommt die sofort wieder in die Hülle. Jetzt ist die Kamera schon nach 2 Tagen angekratzt. Aber was mich so richtig ärgert und masslos enttäuscht ist, dass ich mir scheinbar nichts „teueres“ kaufen kann, was nicht spätestens nach einer Woche irgendein Macke hat. Zefix!


Aktion Schrottauto – Polizeigewerkschaft Bayern sucht dienstältestes Fahrzeug

20. Januar 2006

Eine meiner Lieblingssendungen ist „QUER“ des Bayerischen Rundfunks mit Christoph Süss (scharf „s“). Ich liebe die kritisch, ironischen und witzig kommentierten Beiträge aus dem Land der Bayern. Genau nach meinem Geschmack. Selbst die Sendung „Scheibenwischer“ muss da hinten anstehen. Nur der Nockerberg könnte „QUER“ karikaturistisch gefährlich werden.

Dieser Beitrag vom 19.01.2006 liess mich wieder extrem schmunzeln:
Die bayerische Polizeigewerkschaft schlägt Alarm: „Die Polizeifahrzeugflotte ist vollkommen veraltet“. Da verrecken Audis mit 320 000 Kilometer beim Einsatz mitten auf der Landstrasse – Ursache Lichtmaschine (und das mitten in der Nacht). Da springt eine alte Mühle nicht mehr an und die Beamten können nicht zum Einsatz fahren. Der gesamte Fuhrpark der Polizei in Bayern sieht eher aus wie ein Schrotthaufen, allerdings in weiss/grün mit blauen Lämpchen am Dach, die auch nicht immer funktionieren.

Deshalb hat die die Polizeigewerkschaft Bayern (GdP) nun die Aktion „Schrottkiste“ lanciert. Die Gewerkschaft der Polizei sucht bayernweit den noch im Einsatz befindlichen Dienstwagen mit dem höchsten Kilometerstand. Die GdP bittet alle Kolleginnen und Kollegen, den Kilometerstand des Dienst-PkW zu prüfen und gegebenenfalls Fahrzeuge mit mehr als 300.000 km samt Kennzeichen, Baujahr und Standort der GdP-Landesgeschäftsstelle mitzuteilen. Meldeschluss ist am 1. März.

Die GdP München führt eine eine Rangliste der eingesendeten Dienstwägen.

In der Führunggruppe liegt die Polizeidienststelle Amberg/Opf. (meine Geburtsstadt) mit einem VW LT 28 – von den Beamten auch liebevoll „Rostlaube“ genannt. Der Spitzenreiter ist in Amberg allerdings ein Audi mit über 575000 557000 Kilometer. Und der Audi läuft und läuft und läuft.

Die Gewinner bekommen einen BMW Z4 Roadster, damit sie auch mal ein neues gutes Auto fahren können. Allerdings nur für ein Wochenende lang. Danach dürfen die Beamten wieder in ihre Rostlaube steigen.


Frage an Radio Eriwan – Im Prinzip ja, aber…

20. Januar 2006

Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass ein sozialistischer Betriebsleiter einen sozialistischen Betrieb leiten kann?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber haben Sie schon mal einen Zitronenfalter gesehen, der Zitronen falten kann?"

Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, daß Stalin Witze über sich sammelt?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber zuerst sammelt er die Witzeerzähler."

Frage an Radio Eriwan: "Darf ein kleiner Parteifunktionär einen großen Parteifunktionär kritisieren?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber es wäre echt schade um den kleinen Parteifunktionär…"

In Jugendjahren fiel mir ein vergilbtes kleines Büchlein in die Hände "Radio Eriwan antwortet". Ich las es an und es gefiel mir. Verstanden habe ich damals noch nicht alles, aber ich lachte mich trotzdem kringelig. Es geht vordergründig um einen russischen Radiosender, dem politische Fragen gestellt werden. Durch die Zweideutigkeit der Frage, fällt es nicht schwer eine zweideutige Antwort zu geben. Die Fragestellung ist immer gleich – die Antwort beginnt auch immer mit "Im Prinzip ja, aber…".

Heute erinnere ich mich in manchen Situationen immer noch an dieses Büchlein und die Art der Antworten. Und deren Situationen gibt es viele…

Frage an Radio Eriwan: "Kann ich eine Steckdose mit diesem Aufbau betreiben?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber testen Sie vorher mit feuchten Fingern, ob tatsächlich Strom drauf ist…" – möchte man da sagen. Aber:
Antwort: "Nein, niemals! Denn das ist lebensgefährlich und grob fahrlässig!"


Bravo wird 50 – Hallo Dr. Sommer

20. Januar 2006

Am 26. August 1956 erschien im Münchener Kindler & Schiermeyer Verlag zum Preis von 50 Pf mit einer Startauflage von 30 000 Exemplaren die Nr. 1 einer neuen Zeitschrift: "BRAVO – Die Zeitschrift für Film und Fernsehen". Seitdem hat BRAVO wie kein anderes Medium ganze Jugend-Generationen geprägt. Bereits 1959 liegt die Auflage des inzwischen im Untertitel zielgruppengenauer in "Die Zeitschrift mit dem jungen Herzen. Film – Fernsehen – Schlager" umbenannten Heftes bei 523 000 Exemplaren. Sie wird weiter auf über eine Million Woche für Woche verkaufter Exemplare steigen.

Die erste Ausgabe ziert das Portrait von Marylin Monreo.

Generationen von Jugendlichen wurden nicht mehr von den Eltern aufgeklärt, sondern durch BRAVO. Ab Heft 43/1969 wurde das Thema Sexualaufklärung neben dem Starkult zu einem zweiten tragenden Element der BRAVO: „Dr. Sommer“ betrat die Bühne. Ein Redaktionsteam beantwortete so manche erste, aber meist witzige Frage. "Wird man durch Zungenkuss schwanger?"

Das waren noch Zeiten: Heft 48 aus dem Jahr 1980: Nina Hagen als Titelbild "Ich heisse Nina Hagen und liege manchem schwer im Magen", Autogrammkarte von AC/DC mit Interview und heissen Bildern, Starmagazin 32-Seiten über ABBA zum Herausnehmen, Rollschuhkurs für Anfänger, Starposter Pink Floyd und Vorschau auf den Kino-Film "KingKong".


Umfrage – Wo gibt es in Züri die Bayerische Brezn?

19. Januar 2006

Eine Bayerische Errungenschaft: "Die Brezn". Die "wilde" Hilde hat mich heut an etwas erinnert, was mir so gar nicht mehr aufgefallen ist. Hilde kommt aus "Nembersch" – also der Hauptstadt des Frankenlandes. Die Diskussion, ob nun Franken zu Bayern gehört ist schon so alt, wie das Laugengebäck, um welches es in diesem Beitrag geht. Sie fragte mich, ob ich "einen Geheimtipp" hätte, wo es die krossen bayerischen Brezn gibt, und nicht (Zitat) "das Labberzeug".

"Stimmt!" dachte ich. Es gibt in Zürich zwar Bäckereien, welche Brezeln, Brezen, Bretzeln etc. herstellen, aber die sind weich! Die Brezn in Bayern sind kross. Zumindest aussen, denn trocken dürfen die auch wieder nicht sein. Innen müssen die weich sein. Ofenfrisch – also noch warm – schmecken die am besten. Falls ein Bäcker das Rezept sucht, das gibt es natürlich hier.

Und starte ich mal eine Umfrage und bitte um Mithilfe: "Wo gibt es in Züri und Umgebung Bayerische Brezn?"


Neue Digicam – Frisch bewaffnet auf Bilderjagd

18. Januar 2006

Schon länger trage ich mich mit dem Gedanken meine „alte“ Digicam – eine Sony Cybershot DSC-P71 – in den Ruhestand zu schicken. Heute habe ich „zugeschlagen“: Bei Digitec.ch in Zürich bestellte ich mir gestern online eine CANON Digital IXUS 750. Und heute holte ich das gute Stück ab. Nicht ohne dabei noch einen Ersatzakku und eine SanDisk SD Secure CARD mit 1GB für genug Power und Speicherplatz zu kaufen.

Canon Digital IXUS 750 mit Ersatzakku und 1GB-SD-Speicherkarte

Und jetzt packe ich mein nachweihnachtliches Selbstgeschenk aus.


Frauen und Macht – Anspruch oder Widerspruch

18. Januar 2006

Sokrates sagte schon: "Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen". Immer mehr Frauen drängen in "Männerberufe" und dort in Führungspositionen – und das ist gut so. Angie Merkel ist Bundeskanzlerin. Die Siemens AG Österreich hat seit Dezember eine Frau das sagen: Vorstandsvorsitzende ist Brigitte Ederer. Prof. Dr. Rita Süssmuth, mittlerweile Bundestagspräsidentin a.D., sagte einmal "Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom". So wird etwa Jasmin Staiblin Länderchefin von ABB Schweiz und Catherine Buisson hat die Leitung der Schweizer Vertretung des US-Pharmariesen Pfizer übernommen. Eine besondere Herausforderung steht nun der Britin Inga Kristine Beale bevor. Sie wird Chefin des krisengeschüttelten Rückversicherers Converium. Scheinbar setzen sich die "soft skills" immer mehr durch.