Optimierte Geschäftsprozesse erfordern moderne Arbeitsteilung – Ein Beispiel aus der Praxis

24. Dezember 2005

Damit die Arbeitsabläufe und Prozesse in Unternehmen optimiert werden können, benötigt man Prozess-Analyse-Tools, FMEA Tools, Benchmarking, Coaching und Supervison. Nur so erkennt man Schwachstellen und und ist in der Lage diese nachhaltig zu beseitigen. Die Prozesse müssen sich den Menschen anpassen nicht umgekehrt. Ein sehr gutes Beispiel für einen optimalen Prozess und die entsprechende Arbeits- und Aufgabenaufteilung habe ich beim Blog "Schweizer Ansichten" gefunden.


Driving home for Christmas – On my way to Regensburg

24. Dezember 2005

Freitag vor Weihnachten hatte ich mir vorsorglich frei genommen. Aber aus meinem Vorsatz schon vor mittags zu starten wurde nichts. Die Bettdecke wollte mich einfach nicht loslassen und ich konnte mich erst um 11 Uhr davon befreien. Kaffee-Kochen, Duschen und Packen. Dann hatte ich noch Bankgeschäfte zu erledigen. Also packte ich meine Habseligkeiten ins Auto und startete um 13 Uhr. Bei der Gelegenheit fuhr ich noch beim Coop in der Badenerstrasse vorbei, besorgte noch Schweizer-Schokki für die Lieben zu Hause. Dabei stellte ich fest, dass der Baumarkt unter dem Coop einem "Otto`s" gewichen war. Ich lud meine Einkäufe ins Auto und schaute mich noch bei "Otto`s" um. Auf einem Schild über einem Klamottenständer las ich "Exklusiv – Lederjacken aus der Mercedes Collection". Ich dachte "Meine Grösse wird sicher nicht dabei sein…". Falsch gedacht. Anprobiert, gefällt, gekauft. So schnell kaufe man(n) ein. Also hatte ich schon mal ein Weihnachtsgeschenk für mich. 😉 Ein Schnäppchen für 149 CHF. Echtes feines Leder mit herausnehmbarem Innenfutter.

(Mercedes Lederjacke, ehemaliger VP 569 CHF, bei "Otto`s" für 149 CHF)

Um 14:30 Uhr war ich auf der Autobahn. Der von mir erwartete Massenverkehr blieb aus. Bis ich an der Ausfahrt St. Margreten beim Zoll ankam. Dort staute es sich. Auch durch Bregenz verlief der Verkehr eher zäher. 2 Stunden nach Abreise in Zürich erreichte ich meinen obligatorisch Zwischenstopp: McDonald in Lindau. Kaffee, Fischmäc und Pommes war mein Frühstück/Mittagessen. Dann liess ich den Motor warmlaufen, trat das Gaspedal durch und startete auf der Autobahn A96 Lindau-München. Bis zum ersten Autobahnende, dort staute es sich wieder. Es wird echt Zeit, dass die beiden Bundesstrassen-Teilstücke durch Autobahnen ersetzt werden. Sonst wurde ich nur von Gelegenheits-Autofahrern aufgehalten, welche mit 120 km/h einen LKW überholten. Nach knapp 4 Stunden erreichte ich München, Mittlerer Ring, Olympia-Stadion, Schwabing und am neuen Allianz-Arena der Bayern entlang. Die Aussenhülle leuchtete heute weiss – also kein Fussballspiel am Freitag. Die neue 4-spurige Autobahn scheint von der Masse der Kraftfahrer gehirnmässig nicht verarbeitbar zu sein. Die beiden linken Spuren sind komplett belegt bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 100 km/h. Eine Stosstange an der anderen. Die 3. von links ist spärlich befahren und für die ganz rechte interessiert sich kein Fahrer(!?) – Da fährt überhaupt keiner. Bis zum Kreuz-Erding klappte das hervorragend ohne besondere Vorkommnisse. Dann teilt sich die Strecke und es geht weiter Richtung Nürnberg. Wenig LKWs, dafür viele "Ganz-Links-Fahrer". What shells, es sind ja nur noch ein paar Kilometer bis Holledau. Dort gehts runter Richtung Regensburg. Der Beschleunigungsstreifen ist zum Beschleunigen da. Vom Vordermann ansaugen lassen, rausziehen, und vorbei, hinunter den Berg nach Wolnzach. Berg wieder hoch und dann ganz brav 120km/h einhalten – da wird gern geblitzt. Aber das langsam dahin "crusing" ändert sich ja gleich wieder vor Siegenburg. Bei Nieselregen das letzte Stück wieder fast Vollgas durch das Hopfenanbaugebiet. Nach genau 4 3/4 Stunden erreichte ich das Regensburger-Dreieck. Noch ein Stück die Passauer-Autobahn bis Burgweinting, dann kann sich der Motor wieder abkühlen.

Um 19:30 Uhr rollte ich am Hafenbecken vorbei, parkte das Auto, schleppte meine Habseligkeiten (2 Laptops und eine grössere Sporttasche) in die Wohnung von Mike. Er war nicht da, also rief ich mit dem Natel (Handy) an. Mike ist auf noch auf der Weihnachtsfeier in der Hafenverwaltung. Ich solle rüber kommen. Alles klar. Also ging ich die paar Meter hinüber zur Hafenverwaltung. Markus, Hans, Herbert, Willi und noch ein paar Kollegen von Mike sassen im Kerzenschein um einen Tisch in der "Kantine". Zusätzlich noch eine neue Teamassistentin Namens "Susi". Ich setzte mich dazu, Mike brachte eine halbe Bier im Steinkrug. Die Crew war scho leicht "lustig". An den verschiedenen ausgetrunkenen Gläsern und Flaschen am Tisch konnte man die Ursache erkennen (Prosecco, Williams, Whisky, etc.) – Gute Mischung 😉 Wir alberten bis etwa 23 Uhr herum, dann startete der "harte Kern" zu Mike in die Wohnung auf einen Kaffee.

Ich wollte aber noch in den Ausgang und mal sehen, wie es momentan am Freitag so abgeht in Regensburg. Mike und Wille waren mit von der Partie, wir riefen ein Taxi mit dem Ziel "Zap". Das "Zap" war aber leider nur wenig besucht, ausserdem stimmte das M/F-Verhältnis überhaupt nicht, dafür aber der Promille-Gehalt der Mehrzahl der Gäste. Dies veranlasste uns den Laden schon nach einer Radler (Willi ein grosses Wasser) die Lokalität wieder zu verlassen. An der Tür oben (!) kam uns Ali vom "Oma Plüsch" entgegen. In der "Oma" sei Weihnachtsfeier und wir sollten noch vorbei schauen. Das taten wir im wahrsten Sinne des Wortes. Das "Oma" war gut gefüllt, die Gäste auch. Thom, der Chef, war leider nicht zu sehen, also "Absatz-Kehrt" wieder raus – war die einstimmige Meinung. Mike schlug das "QU" vor, da wäre heute "HipHop" (na toll!). Ich schlug die "Karma-Lounge" vor. Mike wurde überstimmt. Das ist das tolle an Regensburg, man fällt zwei Mal auf die Strasse und ist im nächsten Lokal – nur das "QU" wäre zu Fuss zu weit gewesen; denn es liegt im Stadtteil Königswiesen. "Zap", "Oma Plüsch" und "Karma-Lounge" sind grad mal 500 Meter auseinander.

Die Musik war überraschenderweise eine Mischung aus House und Rave. Hoppla, hat sich die Musik auch in Regensburg angesiedelt? Nach dem Motto "Es kennt uns eh keiner mehr" bewegten sich Mike und ich gleich Richtung Tanzfläche. Offenbar war kurz vorher ein Tablett mit Gläsern genau dort zu Bruch gegangen; denn ich hatte laufend irgendwelche Glas-Scherben an und in den Sohlen. Der DJ verpasste nur regelmässig einen sauberen Übergang von einem Song zum nächsten zu erreichen, was längere Tanzpausen nach sich zog. Gut, dabei konnte man sich im Dämmerlicht wenigstens mal die "Umstehenden" etwas genauer ansehen. Publikum altersmässig/klamottenmässig bunt gemischt, M/F-Verhältnis ausgeglichen. Sogar ein paar ganz hübsche Exemplare dabei. Der zweite DJ des Abends hatte sich auf Effekte spezialisiert. Genauer gesagt die "Hallmaschine" hatte es ihm extrem angetan. Bei jedem Titel kam diese mindestens 3x zum Einsatz. Was sich beim ersten Mal noch gut anhört, nervt dann beim 5. Mal und beim 10. Mal hat man es gehört. 😦 Auch liessen die wirklich tanzbaren Stücke zum Ende des Abends dann stark nach. Zudem scheint die Soundanlage "unlastig" eingestellt zu sein; denn die Boxen kamen je später der Abend immer mehr an ihre Grenzen und liessen das am "Durchschlagen" erkennen.

Aber im Grossen und Ganzen kann man die "Karma-Lounge" empfehlen. An diesem Freitag war es nicht ganz so voll wie beim letzten Mal. Auch die Musik war etwas besser. Hoffentlich hört das Pfeiffen in den Ohren auch mal wieder auf 😉

Gegen 3:30 Uhr verliessen Mike und ich die Lokalität. Wir wanderten zurück zu Mikes Wohnung, was uns Frischluft und Zeit zum Plaudern brachte. Nun "schau mer a mal" wie der "Heilige Abend" morgen heute abläuft. Mam (ja wirklich!) will nämlich morgen ins "Zap" zur Weihnachtsparty mitgehen. Da führen die beiden "Juniors" die "Mam" zu Weihnachten in die Disko aus! Mal sehen, ob es wieder so gemütlich und lustig wird, wie vor zwei Jahren. 😉

Links:


Vom langsamen Ende der Tram in Zürich – Die Cobra kommt

23. Dezember 2005

Die NZZ meldet heute, dass, nach der langen Pannenserie, die erste von 68 Cobras fertig gestellt worden ist. Die Cobras werden in Villeneuve beim Bombardier/Alstom-Konsortium gebaut. Ab März 2006 sollen jeden Monat zwei bis drei neue Cobras an Zürich ausgeliefert werden. Der Verkehrsrat hatte sich vor gut 9 Jahren für die neuen Fahrzeuge entschieden. Vor fast 5 Jahren wurde der erste Prototyp ausgeliefert. 6 Fahrzeuge fahren derzeit auf den Schienen in Zürich für die Linien 4 und 9. Bis 2009 soll die Flotte komplett sein. Auch so genannte "Sänften" werden beschafft. Diese sind im Mittelteil weiter abgesenkt und ermöglichen den Einstieg ohne Treppensteigen.

Der Bahnhofsplatz

Die gute alte Tram der Linie 2.

Cobra-Tram am Hauptbahnhof Zürich

Wer sich für die Geschichte der Tram in Zürich interessiert, sollte dringend das "Tram-Museum-Zürich" in der Limmattalstrasse besuchen.

Weiter Infos:

Übrigens: Auch in Regensburg gab es mal eine "Tram". Das Bild unten zeigt die Linie 1, welche damals vom Pürkelgut nach Prüfening und zurück fuhr. In Prüfening bin ich übrigens aufgewachsen.

Es gibt sogar einen Eintrag bei Wikipedia über die "Strassenbahn in Regensburg". Die erste Strassenbahn in Regensburg wurde 1903 in Betrieb genommen. Dieselbusse ersetzten diese nach und nach. 1964 wurde die letzte Teilstrecke des Strassenbahnnetzes in Regensburg still gelegt. Heute fahren Diesel- und Erdgasbusse durch die Stadt. Einige Fahrzeuge entgingen der Stahlpresse.

Von der stillgelegten Straßenbahn in Regensburg wurden vier Triebwagen, in Darmstadt als ST 6' mit den Nummern 86 – 89 erworben. 1990 wurde Tw 88 nach Regensburg zurückgegeben, der Rest wurde dann zwischen 1989 und 1992 verschrottet.


Das NATEL – Des Schweizers liebstes Handy

23. Dezember 2005

Eines der ersten "Schweizer Worte", welches ich lernte, war das Wort NATEL. So heisst nämlich das "Handy" oder "Mobile" hier in der Schweiz. Sogar auf der Visitenkarte stand "Natelnummer" drauf. Woher kommt der Begriff eigentlich? Wikipedia weiss dazu:

Der Begriff Natel ist eine geschützte Bezeichnung der Schweizer Telekomgesellschaft Swisscom. Historisch stammt er vom Begriff "Nationales Autotelefon" ab und wurde früher mit einer Bezeichnung für die Netztechnologie verwendet. Natel A (1978), Natel B (1983), Natel C (1987) waren analoge Netze und Natel D (1992) ein digitales Netz nach dem GSM-Standard.
Unter diesem Begriff werden heute die Mobiltelefon-Angebote der Swisscom vermarktet.
Da die Swisscom für lange Zeit der einzige Mobilfunk-Anbieter war, wurde der Begriff Natel im Volksmund zu einem Synonym für Mobiltelefone. Heute hat das Wort Natel in der Schweiz in allen vier Sprachen weiterhin größere Verbreitung als der Begriff "Handy".

Aber woher kommt überhaupt der Begriff "Handy"? In England und den USA sagt man nämlich "mobile" oder "cellular", kurz "cell". Sagt man dort "I will give you my Handy-number", dann runzelt der Gegenpart lediglich die Stirn. Im Duden steht zu "Handy": Handliches, schnurloses Telefon". Offensichtlich ist "Handy" ein urdeutsches Wort, was sich englisch anhört (Das Wort "handy" und "Herkunft und Verwendung Handie, Handy und seinen Synonymen"). 

Mein erstes Mobiltelefon war übrigens ein Motorola 5200. Gekauft ca. 1996. Der Standard-Akku war lausig. Die Antenne musste man heraus ziehen. Vorne war eine Klappe zum Schutz der Tastatur. Ich kaufte mir einen sauteueren Zusatzakku. Damit passte das Gerät aber kaum in die hintere Hosentasche. Damals war ich noch der absolute Aussenseiter mit einem "Handy". "Zu was brauchst Du ein Handy?". Na zum Telefonieren halt. Arbeitskollegen versteckten das Gerät dann sehr kreativ auf dem Fensterbrett, im Regal hinter Büchern oder sogar in der Zwischendecke. Als es dann beim Kollegen Albert in der Schublade klingelte, es sich heraus stellte, dass er nun auch ein Handy hatte, war die Ausrede "Damit mich meine Frau, wegen dem Baby immer erreichen kann…". Jaja… 😉

Dann besorgte ich mir 1998 ein "Siemens S10 Active" in schwarz (Mitte).

Das Teil hatte ein vierfarbiges Display (!) und war unverwüstlich. Einer Freundin von mir fiel es in die Toilette :-). Sie fischte es heraus, demontierte den Akku und eine Nacht auf dem Heizkörper brachten das Gerät wieder zurück ins Leben. Meinem Bruder Mike fiel das S10 Active beim Besteigen eines Hafenkranes aus der hinteren Hosentasche. Es prallte beim Hinunterfallen gegen sämtliche Streben des Krans und landete schliesslich im Schotter am Boden. Mike dachte "Das Teil ist sicher hinüber…", reparierte die Kransteuerung im Führerhaus, kletterte anschliessend die Leiter wieder hinunter, nahm das Handy in die Hand, befreite es vom Staub und stellte fest, dass er einen Anruf bekommen hatte. Was man auf jeden Fall bekam, war eine ausgebeulte hintere Hosentasche. Auch konnte man damit noch "zu lange" oder "gerade unpassende" Telefonate einfach beenden. Man schob die Antenne ein oder schraubte diese einfach ab. "Sorry, ich hatte grad keinen Empfang". 😉 Auch denke ich, dass es der ideale Begleiter für junge Damen des nächtens in der Tiefgarage war. Wurde das Mädel überfallen, so nahm es das Siemens-Handy bei der Schlaufe, streckte mit einem gezielten Schwinger den Gegner nieder und rief dann die Polizei an. 🙂

Das nächste Handy war dann 2001 ein "Siemens S35i". Deutlich kleiner, leichter und keinen "Antennen-Schnirpfel" mehr dran. Passte hervorragend in die Hosentasche. Das Teil war auch so robust, wie das S10 active. Typisch war der "Sturz aus der Brusttasche" beim Einsteigen in`s Auto. Das Telefon hatte ich dann auch, wie ich in 2002 in die Schweiz "auswanderte". Ich musste mich erst von dem guten Stück verabschieden, als ich eine "Europe-Roaming-Card" von der Swisscom bekam. Die neue SIM-Card funktionierte einwandfrei in der Schweiz. Aber sobald ich über Bregenz nach Lindau fuhr, stürzte es unverhofft ab. Ich musste den Akku entfernen und mich wieder neu einloggen. Bei der nächsten Funkzelle war dann wieder Schluss "Kartenfehler". Also war nix mit "Europe-Roaming". Zurück in Zürich erzählte ich das der Servicestelle der Swisscom. Der Typ meinte dann, "Ihr Handy ist zu alt, da die Karte zu schnell ist. Besorgen Sie sich ein Neues!". Klasse, wegen der neuen Karte brauch ich ein neues Handy. 😦

Seit Herbst 2004 habe ich nun einen "QTEK 2020". Zwar wesentlich grösser, als mein gutes, altes S35i, aber dafür brauch ich keinen extra Organizer mehr.


Suchbegriffe 2005 bei 20Minuten: Schnappi, Robbie Williams, Paris Hilton, Tsunami und Fussball-Skandal

22. Dezember 2005

20Minuten meldet heute, dass am häufigsten die Begriffe "Schnappi", "Robbie Williams", "Paris Hilton", "Tsunami" und der "Fussball-Skandal" in der Website-eigene Suchmaschine im Jahr 2005 eingegeben wurden. Na toll. Bei "Schnappi – dem kleinen Krokodil" hatte ich damals im Auto blitzschnell gelernt, wie ich während der Fahrt die Sendersuch-Taste des Autoradios finde. Da der Song aber auf jedem der erreichbaren Sender innerhalb einer Sendestunde mindestens ein Mal lief, erreichte ich dadurch zumindest eine Erhöhung meiner "blind-Sendersuchtaste-drücken-Reaktionszeit".

Diese konnte ich dann im Herbst und Winter wieder sehr gut gebrauchen; denn dann brach die "Robbie-Williams-Hysterie" nach dem Erscheinen seiner neuen Platte CD aus. Ganz extrem wurde es dann, als angekündigt wurde, dass die Tickets für seinen Auftritt in der Schweiz über das Internet und über Bahnhöfe (?) verkauft werden. Gut, der Kerl ist ja ganz in Ordnung. Nur muss man die Songs wirklich jede Stunde spielen? *pfitz-Taste-getroffen* Sicherlich bringt er pünktlich zu Weihnachten (wie so viele Stars und Ex-Stars) eine "Best-Of"-CD raus. Der Trouble um "Paris Hilton" ist zwar wegen Ihrer Millionen (Erbe) und Ihres netten Aussehens verständlich, aber muss es wirklich die Hilton sein? Richtig toll fand ich TV-Werbespot von GoYellow, bei der das Blödchen die bestellten Brötchen geliefert bekam.

Der "Tsunami" vor fast genau einem Jahr war wirklich extrem schlimm. Und forderte mehr Todesopfer als 9/11. Dass es beim Fussball bzw. danach nicht immer sanft abgeht, zeigte das entscheidende Gruppenspiel der Schweizer gegen die Türkei. Die Untersuchungen dazu sind noch nicht abgeschlossen. Mal sehen, wie die "Vorbilder der sportlichen Jugend" sich dann bei der WM in Deutschland zeigen.

Bei den Suchbegriffen 2005 ging der Platz 1 (wie oben erwähnt) an "Schnappi". Hart gefolgt auf Platz 2 kommt das Suchwort "Unfall", was mich wundert. Kann mich nicht erinnern im Internet einmal nach "Unfall" gesucht zu haben. Auf Platz 3 erscheint dann schon "Sex", was mit "Orgasmus" auf Platz 8 die Frage aufwirft, ob man beides wirklich im Internet findet. Platz 4 geht an "Hund", Platz 5 an "SBB", Platz 6 an "Tsunami" und Platz 7 an "Street Parade" – einem wirklich "weltklasse" Event. Noch musikalischer geht es dann auf Platz 9 (iPod) und 10 zu (Musikstar).

Bei den am meisten gesuchten Persönlichkeiten steht "Robbie Williams" bei den männlichen ganz oben. Wie schon erwähnt, ist die Most-Wanted-Lady "Paris Hilton". Platz 2 teilen sich Mister und Miss Schweiz, gefolgt von "Ueli Maurer" und "Miss Bern" auf Platz 3. Platz 4 geht an "Michael Jackson" und "Madonna". Auf Platz 5 stehen "Jack Johnson" und die nicht mehr so junge "Britney Spears"

Bei den "Storys – Ausland" geht der Platz 1 an "Tsunami-Katastrophe: Touristen-Videos" und bei den "Inland-Storys" an "Fussball-Skandal: Schweizer Spieler im Stadion von Türken angegriffen".

Jahresende ist Rückblickzeit – auch bei Yahoo: Dort hat man die Suchbegriff-Hitliste des Jahres 2005 aufgeführt. So war laut Google Zeitgeist Janet Jackson der beliebteste Suchbegriff auf der Google-News-Seite.


Wer hat`s erfunden? Schweizer Hai zu verkaufen! Monteverdi – Hai 450 SS, BJ1970

22. Dezember 2005

Kaum zu glauben: Es gibt gab Haie in der Schweiz. Und diesen hier können Sie kaufen. Für nur 170000 CHF können Sie einen reinrassigen 2-Sitzer Rennwagen fahren. Mit 450 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 180 MPH (295 km/h) ein Geschoss auf der Landstrasse. Und Sie haben auf jeden Fall ein echtes Unikat „Made in Switzerland“; Auf der ganzen Welt gibt es nur noch 4 Stück vom „Hai 450 SS“. 3 Stück stehen im Monteverdi Museum und eben das 4. steht zum Verkauf.

Der SuperSport-Wagen (SS) wurde erstmals 1970 auf dem Genfer Autosalon gezeigt. Das Auto wurde nach Skizzen von Peter Monteverdi gebaut. Die Kraft von 450 PS holt sich das Leichtgewicht aus einem 7-Liter V8 Chrysler-Motor. Damit sprintet das Teil von 0 auf 100 in nur 4,9 Sekunden. Damit war der Monteverdi „Hai 450 SS“ eines der Glanzlichter auf dem Genfer Autosalon 1970. Damals kostete das superflache Rennfahrzeug 90000 CHF. Also wer sich eine Wertanlage besorgen möchte, sollte sofort zuschlagen. Kreditkarten werden akzeptiert (Visa, Mastercard, AmericanExpress), sollten aber mindestens in der Gold- oder besser in Platinversion vorgelegt werden 🙂


Pocket PC QTEK 2020: Einstellungen für Swisscom (GPRS, MMS und E-Mail)

22. Dezember 2005

Mein guter alter Pocket PC "QTEK 2020" ist unverhofft je einmal in den letzten beiden Tagen total abgestürzt. Und zwar gleich so, dass er sämtliche Einstellungen für Swisscom verloren hat. Nachdem ich ewig lang im Internet die Einstellungen gesucht habe und diese nicht fand, kontaktierte ich die Swisscom-Hotline. Diese schickte mir auch prompt die entsprechenden Einstellungen für GPRS, MMS und E-Mail zu. So, und nun stelle ich die Einstellungen – also die Dokumente für die Einstellungen – gleich mal in den Blog. Dann weiss ich das nächste Mal, wo ich die abgelegt habe. Ausserdem, falls jemand von Euch auch das nette kleine Gerät hat und die Verbindungseinstellungen benötigt, dann findet Ihr die auch leichter.

Den QTEK habe ich jetzt schon über ein Jahr und der lief bisher einwandfrei. Vorher trug ich immer Natel (Schw.dt. für Handy) und einen Organizer mit mir rum. Der QTEK hat beides integriert – sogar ne kleine Digitalkamera ist dabei. Nur bisher hatte ich den immer in der Schutztasche eingesteckt. Seit einigen Wochen trage ich den in der Hosentasche. Wahrscheinlich kommen die Abstürze daher 😦 Mal sehen. Wenn sich das häuft, dann habe ich schon ein Weihnachtsgeschenk für mich: Den QTEK 9090. Der hat auch gleich WLAN integriert.


Hochauflösende Bilder – Space Shuttle „Discovery“ entdeckt die Schweiz

20. Dezember 2005

Am 28.07.2005 (Mike`s 37. Geburtstag), während der Mission STS-114, drehte das US Space Shuttle "Discovery" genau über der Schweiz, um an der Internationalen-Weltraum-Station (ISS) anzudocken. Die Hauptaufgabe für die Astronauten war hierbei die Aussenhülle des Hitzeschutzschildes zu kontrollieren.

Zu diesem Zeitpunkt war die ISS und das Space Shuttle etwa 200m auseinander und bewegten sich mit einer 7,6 km/s (27000 km/h) um die Erde. Aber das eigentlich Interessante daran ist, dass dieses Manöver genau über der Schweiz statt fand – in einer Höhe von 353 km. Der Himmel war wolkenlos und so entstanden weltklasse Fotos vom Raumschiff über der Schweiz.

Das Space Shuttle fliegt über den Genfer-See, Lausanne, Yverdon-les-Bains, den Französischen Jura. Dann weiter über Neuenburg (Neuchâtel), Bern und Biel. Anschliessend über Basel, Luzern und schliesslich Zürich. Die hochauflösende Bilder findet man HIER

Gefunden über Leu, und Infamy


„Cervelat“ – Die Currywurst der Schweizer

20. Dezember 2005

Was den "Deutschen" die Currywurst – ist den "Schweizern" die Cervelat (oder Cervelas). Man könnte meinen, dass der "Schweizer Käse" (der nicht immer Löcher hat) das quantitativ beliebteste Lebensmittel in der Schweiz ist. Falsch: Die Cervelat – früher als "Abfallwurst" verschrien – landet am häufigsten in den Mägen der Schweizer. Nach einem Presseartikel von "Blick" werden in der Schweiz jedes Jahr über 9000 Tonnen Cervelat verspeist, das sind 82 Millionen Stück Wurst.

Was steckt nun drin in der "Schweizer Variante der Currywurst"? Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Schweinsschwarte, Eis, Salz und Gewürze. Dieser feine Mix aus dem Kutter wird in Därme abgefüllt, leicht geräuchert und anschliessend gebrüht. Und woher kommt der Name "Cervelat"? In Wikipedia findet man dazu, dass der Name "Cervelat" aus dem Italienischen cervellata, bzw. aus dem Lateinischen cerebellum abgleitet wird und ‚Gehirn‘ bedeutet. Aber Hirn ist nicht (mehr) in der Wurst.

In Rädchen geschnitten ist ein Ceverlat unverzichtbarer Bestandteil vieler Gratins und insbesondere der Älplermakronen. Mit Käse gefüllt und mit Speck umwickelt macht er als Cevelas-Cordon-bleu (oder etwas respektlos Arbeiter-Cordon-bleu) seinem grossen Bruder Konkurrenz.

Als "Snack für Zwischendurch" wird die Cervelat in Papier gewickelt von Hand zusammen mit Brot und scharfem Senf gegessen. Als Hauptmenü, aber auch mit Pommes und Bratensosse – aber das dann eher auf einem Teller. Aber die Cervelat ist auch als Grillwurst auf dem Rost oder auf dem Steckerl beliebt.

PS: Ich bin eher Fan der Bayerischen Weisswurst zusammen mit original Händlmaier`s-Senf und mindestens einer Brezn.

Genau in dieser Kombination gibt`s das auch in der Schweiz – genauer in Luzern: In der "Rathaus Brauerei"!


Schweiz vs. Deutschland: Kuriose Verbotsschilder – Hunde NEIN! Kühe JA! (??)

18. Dezember 2005

Angeregt durch den Post „Auch verboten“ meines äqualenten Gegenparts „Geissenpeter“ in seinem Blog „Heidis Welt„, hab ich sofort auf meiner mobilen Festplatte nach einem Foto gesucht. „Geissenpeter“ ist Schweizer und lebt seit 2 Jahren in Hamburg. Er schreibt über seine Beobachtungen „als Schweizer bei den Deutschen“. Gut, die „Fischkopfgegend“ 😉 ist zwar nicht unbedingt repräsentativ für Deutschland, aber seine scharfe Feder Tastatur bringt interessante Texte über absonderliche, witzige und schöne Unterschiede zum Vorschein. Ein Post aus den letzten Tagen nennt sich „Auch verboten„. Dabei geht es um ein „Hier-darf-kein-Hund-sein-Häuflein-hinterlassen“, welches er in seinem Hof fotografiert hat.

Zu meinem Erlebnis:
An einem Sonntag Ende Oktober 2004 wurde ich relativ früh durch ein mir bisher in Schlieren unbekanntes Geräusch geweckt. Da ich wenn es die Temperaturen zulassen bei offenem Fenster schlafe, vermutete ich schlaftrunken, dass diese nicht aus meinem Schlafzimmer ergo vom Wecker/Radio kommen konnten. Es waren „Kuhglocken“! Am Sonntag mitten in Schlieren – ungewöhnlich. Ich rieb mir die Augen und die Ohren und rappelte mich hoch, schritt auf den kleinen Balkon und blickte verwundert auf die Wiese links von mir. Dort wo sonst Kinder spielten, war das Terrain mit Viehzaun (elektrisch) abgesperrt. Vor einer zur Tränke umfunktionierten Blechbadewanne standen zwei Rindviecher. Das musste dokumentiert werden. Digitalcamera gesucht, gefunden, zurück zum Balkon und fotografiert. Gut, dass mich (hoffentlich) keiner gesehen hat, denn in Unterhose und T-Shirt mit verwurschtelten Haaren, mit Digitalcamera in der Hand hätte ich sicher auch ein „kurioses Foto“ abgegeben 😉 Aber es musste schnell gehen. Ergebnis siehe unten.

Auf dem Verbotsschild steht übrigens:
„Das Betreten der Anlage mit Hunden, sowie das freie Laufenlassen von Hunden ist verboten!“

Ergo: „Hunde verboten – Rindviecher erlaubt!“ oder „Hundesch… NO – Kuhdünger YES!

Beachtet man das „Einfahrtsverbotsschild“ links, zusammen mit den Kühen und dem „Hundeverbotsschild“ könnte die freie Assoziation lauten: „Liebe Kühe! Der Weg ist für Euch hier zu Ende! Der Metzger wartet. Schliesslich dürfen Hunde hier auch nicht spielen!