Mojito „Schneebar 2005“ mit Rodelcontest „Crazy Slide“ – Die Bilder

18. Dezember 2005

Am gestrigen Samstag 17.12.2005 fand zum 9. Mal die „Schneebar 2005“ beim Gaswerk in Schlieren statt. Das Lokal „Mojito“ richtete dabei den 6. Limmattaler Rodelcontest „Crazy Slide“ aus. Wir waren dabei.

Ich hatte vorher bei mir zum Spagetti-Plausch geladen. Petra und André (frisch verheiratet), Ralph und Luca trudelten der Reihe nach gegen 19 Uhr bei mir ein. Wir ratschten und nahmen als Grundlage die Spagetti zu uns. Nach dem obligatorischen Kaffee machten wir uns gegen 21 Uhr zu Fuss „auf die Socken“ ins Gaswerk-Areal. Es schneite schon den ganzen Tag mehr oder weniger stark. Dazu pfiff ein kalter Wind (Schw.dt.: Biese). Ralph hatte eine schwarze Sturmhaube auf, was uns beim Überqueren der Zürcherstrasse interessierte Blicke aus einem Restaurant bescherte. Wir kamen aber ohne sonstige Probleme locker und nur wenig durchfroren im Partyareal an.

Wir besorgten uns eine „Tageskarte“. Auf dem Areal waren links ein paar Fressstände aufgestellt (Pizza und Pasta, Servelat). Rechts ein grösseres Zelt mit langer Bar, DJ und Tanzfläche. Rechts ein kleineres Zelt mit langer Bar und Stehtischen. Zusätzlich waren noch ein paar mobile Holzhütten aufgestellt. Wir betraten das grosse Zelt und ich stand im Nebel: Brille beschlagen. Macht nix, mit geringer Kurzsichtigkeit kann man auch gut ohne leben. Ich sah mir die Getränkekarte an und vermisste so einige „typischen Schneehüttendrinks“! Kein Jagatee, kein Lumumba, kein Wodka-Feige, nur CaféLuz. Dafür waren Longdrinks (z.B. „Gummibärlisaft mit Vodka) und Cocktails wie z.B. „Sex on the Beach“ gelistet. Moment Mal? Bin ich hier falsch? Ok, dann bestell ich halt einen. Ralph ebenso. Luca, Petra und André zogen das einzige erhältliche Bier vor „Corona“ – das synthetische Bier gebraut nach keinem Reinheitsgebot. War der einzige Hauptsponsor für Bier. Wir kämpften uns in eine Ecke neben der Box an einen Stehtisch. Die Musik war typisch Schneehütten-mässig latein-amerikanisch bis „hiphopig“. (??)

Der Start für das Finale des Rodelcontests „Crazy Slide“ war für 22:30 Uhr angesetzt. Somit begaben wir uns eine halbe Stunde eher zu einem offenen Zelt auf der linken Seite vor der Rampe. Wir ergatterten einen Teil eines Stehtisches und dachten einen relativ ruhigen Platz erwischt zu haben. Das war auch Anfangs so, bis die Durchsage des Moderators kam, dann herrschte rege Lauferei und Drängelei vor. Dazu kam, dass links hinter der Rampe die einzige Toilette aufgestellt war. Also nicht nur eine der bekannten Dixi-Klo`s – es waren mehr. Aber jeder „muss ja mal für kleine Mädchen oder Jungs“. Und das erforderte a) Durchkämpfen durch die Menge und b) starke Selbstkontrolle bei den Mädels, da lange Schlange und c) Spikes an der Fusssohle wegen Glättegefahr. Punkt b) sollte von den Organisatoren bei der nächsten Veranstaltung dringend geändert werden, denn die Mädels konnten sich nur dadurch behelfen/erleichtern, wenn sie die Dixis im Herrenbereich nutzten. Schon um diese Uhrzeit waren der Toilettenbereich besser belagert, als so manche Bar.

Es schneite mittlerweile reichlich. Doch zwischen den Lagerhallen war man gut windgeschützt. Was gut für die Veranstalter war; denn am Tag zuvor (am Freitag) schüttete es heftig wie aus Eimern, was die Vorentscheidung zum Rodelcontest erschwerte. Auch kann ich mir gut vorstellen (ich war in meiner warmen Wohnung geblieben), dass es für die Zuschauer nicht grad angenehm war im strömenden Regen zu stehen. Der Moderator stellte die 11 kreativ gestalteten Schlitten vor. Diese wurden mitten durch die Menge zur Schanze geschoben. Ausserdem erzählte der Moderator von den Begebenheiten aus der Vorentscheidung. Ein Rodel hatte ein Rad (!) verloren, einen anderen hatte es nach dem Sprung über die Schanze komplett zerlegt, einer der Schlittenfahrer meinte während des Sprungs aufstehen zu müssen. Ergebnis: Nasenbeinbruch und 3 Stiche. Er war aber wieder von der Partie – nach Angaben des Moderator half der Alkohol die Schmerzen zu lindern.

Dann ging es los. Der Rodel, welcher am Tag zuvor ein Rad verloren hatte, war der Erste. Slide perfekt, Landung perfekt, Besatzung wohlauf. So kamen die Rodel einer nach dem anderen mit mehr oder weniger Moderation und Performance die Schanze herunter. Die Namen der Teams waren auch interessant: „Crazy Nuts“ ritten auf einem überdimensionalen Dildo, „ShotBar“ verfügte tatsächlich über eine Bar, bei „Fire and Ice“ funktionierte leider das „Fire“ nicht, „CoolRunning“ wurde von „Jamaikanern“ gesteuert, sogar ein Mädelteam, als Weihnachts-Girls bekleidet, war dabei. Bewertet wurde von der Jury: Outfit der Fahrer, Bauart des Schlittens, Stabilität und der Jump über die Rampe.

Gleich im Anschluss erfolgte die Siegerehrung: 1. „NullNullNuen!“ 2. „CoolRunning“ 3. „irgendwas mit „Stern““ (Sorry, falls jemand den richtigen Namen weiss, bitte per Comment mitteilen). Für den ersten Platz gab es für das Team ein „Heliskiing-Weekend“. Das zweitplatzierte Team erhielten einen „Skidive aus 4000m Höhe“, Das Team auf Platz Drei bekommt ein „Canyoning-Weekend“. Nach der Preisverleihung verteilten sich die Zuschauer auf die Zelte und Hütten. Wir kämpften uns zum kleiner Zelt auf der linken Seite durch. Typische Beobachtung: Die Leut stehen direkt am Eingang, dahinter ist genug Platz – nur erst mal durch kommen. An die Bar kommt man auch nur mit Körpereinsatz. Aber wir fanden schliesslich ein Plätzchen. Die Tischkollegen waren echt gut drauf. Es stellte sich heraus, dass die beiden Jungs eher auf Metal als auf Partymusik standen. Auf HipHop schon gar nicht. *lach*. Die Freundin des einen Kollegen allerdings schon. Tja, Gegensätze ziehen sich an 😉 Je später der Abend, umso ausgelassener die Gemeinde. An den Augen so manches Gastes konnte man erkennen, dass die Ursache für unkontrollierte Bewegungen nicht nur beim Alkohol liegen konnte.

Luca hatte sich schon kurz vor dem Rodelcontest verabschiedet. Ralph hatte eine SMS seiner Angebeteten erhalten, welche Ihn direkt nach dem Rodelcontest zur Verabschieden bewog. Somit nahmen Petra, André und ich noch das ein oder andere Corona zu uns und tanzten, wenn es die Musik zuliess. Direkt neben uns war eine Truppe Jungs so richtig „unterwegs“. Mit Ziggi in der linken und Longdrink in der rechten Hand wurden zwei Mädels angebaggert, was das Zeug hält. Je später der Abend, umso kleiner wurden die Augen. Somit verabschiedeten wir uns vom Gelände gegen 3 Uhr morgens und wanderten zurück in meine Wohnung. Nach einem Kaffee und dem Betrachten der Bilder gingen wir schlafen.

Resümée: Event gelungen. Patienten leben. Auf ein Neues!


Produktmarketing für Blogs – Ein Beispiel aus der Praxis: Der Leumund.ch

17. Dezember 2005

Produktmarketing – in der Managersprache "Merchendising" genannt – wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Merchendising ist eine Massnahme, um den Bekanntheitsgrad eines Produktes über Werbung und Marketing zu fördern. Eine Massnahme ist das sog. "Branding". Auch der Trend zu "Corporate Identity (CI)" führt durch den Wiedererkennungseffekt zur Förderung der Bekanntheit.

In der Bloggerwelt sind alle drei Untergruppen der Corporate Identity nutzbar: Corporate Communication (CC), Design (CD) und Behaviour (CB). Alle drei Teilaspekte prägen das einheitliche, prägnante Erscheinungsbild des Blogs.

Der Blog "Leumund.ch" greift diese Möglichkeit des Merchendising auf und bietet seit heute diverse Produkte aus verschiedenen Lebensbereichen in seinem Shop zu "fairen Preisen" 😉 zum Kauf an. Wer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für Sie oder Ihn gefunden hat, kann sich noch schnell zugreifen. Ich möchte mich hier nur auf zwei modische Artikel aus der pfiffigen "Underwear-Collection" beschränken:

Mehr unter www.leumund.ch oder direkt im Shop!


Sex auf der Flugzeugtoilette – Passagiere begeistert!

17. Dezember 2005

Auch eine kuriose Möglichkeit sich die 3 Stunden Flugzeit zu vertreiben: Während des Heimfluges von Teneriffa nach London hatte sich letztes Jahr im Dezember ein Paar auf die Toilette zurück gezogen. Anschliessend gaben Sie sich hemmungslos dem Liebesspiel hin. So konnten die Passagiere über 15 Minuten das Treiben zumindest mit den Ohren mitverfolgen; denn deutliche Stöhnlaute waren durch die Wände zu hören.

Die beiden waren jedoch so im Austausch der Gefühle vertieft, dass sie nicht merkten, dass die Türe vom Kabinenpersonal geöffnet wurde. In dem winzigen Raum war das Paar grad kurz vor dem Höhepunkt. "Sie erstarrten geradezu, als sie bemerkten, dass die Tür geöffnet war – das halbe Flugzeug schaute sie an", zitierte die "SUN" einen der Mitreisenden. Auf dem Weg zurück zu ihren Plätzen wuden die beiden Enddreissiger mit hochroten Köpfen vom Gelächter und Applaus der anderen Passagiere begleitet. Ein Sprecher der Fluggesellschft Thomas Cook bestätigte nach den Angaben den Zwischenfall und sagte: "Es sieht so aus, als ob die beiden den Weihnachtsgedanken allzu weit ausgelegt haben."

(Quelle) Man beachte die Google-Adds am Ende der Seite ("Toilette" bei Ebay, "Lastminute Kanaren" von einer Reisegesellschaft und "Toiletten-Trennwände nach Mass lieferbar in 24 h") – Sehr gutes Assoziationsvermögen! 


Wort des Jahres 2005 aus Deutschland, Schweiz und Österreich

17. Dezember 2005

Alle Jahre wieder wird in den Ländern das "Wort des Jahres" erkoren. In Deutschland ist dies 2005 "Bundeskanzlerin", in der Schweiz "Aldisierung" und in Österreich "Schweige-Kanzler". In den USA fiel die Wahl auf "Podcast".

Deutschland: Wort des Jahres 2005 – "Bundeskanzlerin"

Die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden kürte das Wort "Bundeskanzlerin" am Freitag zum Wort des Jahres 2005. Noch vor wenigen Jahrzehnten wäre eine Frau an der Spitze der Regierung als "Bundeskanzler" bezeichnet worden, begründeten die Sprachwissenschaftler ihre Entscheidung. Spätestens seit Beginn des Wahlkampfes, der mit dem Sieg Merkels endete, habe sich die Bezeichnung "Bundeskanzlerin" etabliert.
An zweiter Stelle folgt in dem Ranking die "Bild"-Schlagzeile "Wir sind Papst" zur Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger zum Nachfolger von Papst Johannes Paul II. Diese einprägsame Wendung habe selbst im Ausland ein Echo gefunden, hieß es.
Auf Platz drei, vier und fünf lagen die Wörter "Tsunami", "Heuschrecken" und "Gammelfleisch". (Quelle)

Schweiz: Wort des Jahres 2005 – "Aldisierung"

Die Entscheidung ist gefallen: Aus 2500 Vorschlägen hat sich die Jury "Schweizer Wort des Jahres 2005" für "Aldisierung" entschieden. "Aldisierung" steht als Synonym für die hohe Erwartungshaltung unserer Gesellschaft an alles Neue aus dem Ausland. Ein gesellschaftlicher Trend weg vom traditionell schweizerischen Qualitätsbewusstsein hin zum Billigpreis als einzigem Kriterium wird festgestellt. Aus der Sicht der Jury sollten dabei sowohl die Chancen als auch die Gefahren hinterfragt werden.
Zum "Unwort des Jahres 2005" wurde in der Schweiz «erlebnisorientierte Fans» gewählt, der Satz des Jahres lautet: «Deutschland, wir kommen!». Weitere wichtige Wörter des Jahres 2005 in der deutschsprachigen Schweiz sind "Rivalitätsprinzip", "Nulltoleranz", "Stallpflicht", "Barrage" und "Tsunami".

Rätoromanische Wort des Jahres 2005 – "Porta Alpina"

Dieses Jahr wurde wieder das "Rätoromanische Wort des Jahres" bestimmt. "Porta Alpina", die Bezeichnung für das Projekt eines unterirdischen Bahnhofs im Gotthard-Basistunnel bei Sedrun im Bündner Oberland, ist das rätoromanische Wort des Jahres 2005. Eine fünfköpfige Jury traf die Wahl aus über 1000 Vorschlägen.

  • Kategorie “Wörter, die 2005 am meisten bewegt haben‿: Porta Alpina
  • Kategorie “Schönstes romanisches Wort 2005‿: Arcunar (speichern)
  • Keine Nomination in der Kategorie “Hässlichstes romanisches Wort 2005‿

Österreich: Wort des Jahres 2005 – "Schweige-Kanzler"

Der Begriff "Schweige-Kanzler", mit dem Wolfgang Schüssel (V) immer wieder vor allem von Seiten der Opposition tituliert wurde, löst heuer die "Pensionsharmonisierung" – das Wort des Jahres 2004 – ab. Es thematisiere einen "Widerspruch zwischen den Erwartungen, die an ein zentrales politisches Amt gestellt werden und dem zuweilen gegenläufigen Eindruck, der in der Öffentlichkeit hinsichtlich der zurückhaltenden Mitteilungsbereitschaft seitens des Regierungschefs zu manchen aktuellen politischen Fragen entstanden ist", hieß es in der Jury-Begründung.
Zum Unwort des Jahres wurde das in sich widersprüchliche Wort "Negativzuwanderung" gewählt und beim Ausspruch des Jahres wurde ein legendärer Satz neu entstaubt: "Österreich ist frei". (Quelle)

Die USA wählte dieses Jahr "Podcast" als Wort des Jahres 2005. Die Wortschöpfung "Podcast", zusammengesetzt aus "iPod" und "Broadcast" hat die Redaktion des New Oxford American Dictionary zum Wort des Jahres 2005 in den USA gekürt. Die Bezeichnung für das neue Medium hat sich dabei gegen die Konkurrenz von "bird flu" und "IED" (improvised electronic device) durchgesetzt. Als Begründung zog die Redaktion die rasche Karriere des Wortes heran. Während Anfang 2005 der Begriff noch relativ obskur erschien, hat sich Podcasting mittlerweile zu einem der heißesten Mediatrends entwickelt. Schon vor einem Jahr war das Wörterbuch bewogen, "Podcast" in sein Online-Verzeichnis aufzunehmen, hatte damals aber wegen der zu geringen Verbreitung des Begriffs noch darauf verzichtet. (Quelle)


Neuer Weihnachtsbaum im Züri-Bahnhofstrassen-Design

16. Dezember 2005

Wie wäre es mit einem neuen Weihnachtsbaum? Das Design ist bekannt aus der Bahnhofstrasse in Zürich

Der neue Weihnachtsbaum hat enorme Vorteile im Vergleich zur Naturlösung:

  • Muss nur einmal angeschafft werden 
  • Man spart die Kugeln und sonstigen Schmuck
  • Ausserdem zusätzliche Lichterketten
  • Er nadelt nicht
  • Passt in (fast) jeden handelsüblichen Christbaumstständer
  • Keine Brandgefahr wg. offenem Licht (Kerzen)
  • Geschenke sofort sichtbar
  • Ganzjährige Nutzung möglich

Optional erhältlich:

  • Helligkeitssensor (manuell einstellbar) für automatisches Einschalten bei einsetzender Dunkelheit
  • Zeitschaltuhr für Ausschalten bei gewünschter Uhrzeit in der Nacht
  • Mikrofon für lautstärkeabhängiges Lichtspiel, kombinierbar mit
  • Bewegungsmelder für Lichtspiel in Abhängigkeit zur Besucheranzahl im Raum
  • Wetterfeste Spezialausführung für Aussennutzung erhältlich
  • Mehrfarbige Ausführung ab Dezember 2006

Caution! Do not use with water!

Gefunden bei blog.bkanal.ch


Kennen Sie „Crazy Banana“? – Die Anfänge des Kults um das Snowboard

16. Dezember 2005

Am Wochenende bei der Hochzeit von Petra und André in Lech am Arlberg haben wir über die Anfänge des Snowboardkultes diskutiert. Damals waren die Snowboarder oder Bügelbrett-Fahrer noch echte absolute Exoten. Und gestern fielen mir zufällig Bilder (richtige Papierabzüge) in die Hände – im Schrank im Wohnzimmer – die hab ich sofort einscannen müssen.

Wie kam ich zum Snowboarden? Ich surfte damals auf dem Guggenberger-Weiher in Neutraubling mit meinem Windsurfing-Gerät. Einem Urgestein – ein unsinkbares Gerät mit Schwert und schwerem Segel. Rainer, ein Kollege und Freund von mir, hatte damals schon einen Laden in Regensburg und im Winter hatte es dort immer „Flaute“ im Geschäft.

Bis die ersten Snowboard und Swingbows aufkamen. Ich durfte diese neumodischen Geräte zusammen mit Rainer und „Lupo“-Wolfi am Arber im Bayerischen Wald (Google-Earth) testen. Zu dieser Zeit gab es auch den sogenannten „Monoski“, aber das war uns sofort suspekt, da man mit parallel festgeschnallten Skistiefeln auf einem überdimensionalen Ski stand. Die Stöcke störten zusätzlich.

Das Swingbow war ähnlich konzipiert, wie die damals üblichen Skateboards: Man stand auf einer Platte, welche zwei Fussschaufen besass. Darin stand man mit den damals modischen Moonboots oder Wanderstiefeln – heute würde man „Softboots“ dazu sagen. Skateboardfahren konnte ich etwas, also dachte ich, Swingbow ist auch nicht so schwierig. Über zwei Gelenke wurden zwei kurze Ski bei einer Gewichtsverlagerung in die Kurve gezwungen. Das Problem war allerdings, dass durch die erhöhte Platte der Schwerpunkt des Fahrers ebenso angehoben wurde. Somit brauchte man nicht lange zu warten, bis sich das Swingbow in die eine Richtung und der Fahrer in die andere Richtung bewegte. Noch dazu besass es keine Halte- oder Bremsvorrichtung, welches das Swingbow bei einem Abstieg vom „Brett“ festgehalten hätte. So kam es vor, dass entweder ich oder der Kollege regelmässig hinter dem gute Stück den Berg hinunterliefen. Resümeé: Swingbow macht überhaupt keinen Spass.

Somit testeten wir das „Snowboard“. Das erste Snowboard was ich unter den Füssen hatte war ein „Sims„. Aber ich hab dann auch mal ein „Hooger Booger“-Board ausprobiert. Mit meinen Schnallen-Skistiefeln passte ich hervorragend in die Plattenbindung mit Federzug, welche hinten zu verschliessen war. Das war etwa so, wie bei meinen ersten Ski. Die hatten auch eine Federzug-Bindung. Das Brett war damals hauptsächlich noch aus Holz und die Kanten bzw. die Verleimtechnik stammte noch aus der Skitechnik, wo das Übergerät der Renntiger war. Damit das Teil sich bei einem Sturz mit sich öffnender Bindung nicht selbständig machte, gab es einen Fangriemen, welchen ich mir um den Unterschenkel band. Wir gingen mit dem Bügelbrett unter dem Arm den Hang hinauf und rutschten mit für uns schon atemberaubender Geschwindigkeit den Berg wieder hinuter. Der Hang war aber sehr sehr flach. 😉

Nach Mittag und nach ein/zwei Bier entschlossen wir uns frohem Mutes den Tellerlift zu nehmen, was sich anfangs als Fehler erwies. Wir blockierten nämlich den Tellerlift für die Knirpse aus dem Skikurs, da wir die erste halbe Stunde unerwartet aus dem Schlepplift fielen. Aber irgendwann kamen wir dann doch oben an. Mein Gott war das hoch oben – der Anfängerhang. Na gut. Hingesetzt. Brett angeschnallt. Mit den Armen versucht wieder hochzukommen. Übergewicht bekommen. Brett machte eine halbe Umdrehung um den Kopf im Schnee. Wieder von vorne das Ganze. Schweisstreibend auf jeden Fall. Bis kurz vor Liftabschaltung ging das in etwa. Dann kurz vor Abfahrt das Erfolgserlebnis: Komplette Abfahrt vom Babyhang ohne Sturz. Klasse, gleich wieder rauf. Und es klappte wieder sogar mit einem Bogen mehr. Wieder rauf. Hurra! Es klappt! Patschnass – teils vom Schnee und mehr vom Schweiss – latschten wir fachsimpelnd zum Auto. Nächstes Wochenende geht es gleich wieder mit dem Brett zum Arber – auf jeden Fall.

Nach etwa drei Wochenenden die Mutprobe: Zum Bredlwaschn nach Mayrhofen im Zillertal (Google-Earth). Die Ski nahm ich sicherheitshalber mit. Mittlerweile hatte ich mir ein leuchtend gelbes „Crazy Banana“-Board gekauft. Nein, nicht tailliert und auch nicht mit asymetrischen Seiten, sondern mit „Schwalbenschwanz“!

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Auf geht`s! „Muata low me aufe aufn Berch!“ „Na Buah! Geh ned! Da Vatta is a scho drom bliebm!“ Die berühmten Zeilen aus „Der Berg ruft“ motivierten uns enorm. Ich packte meine frisch gekauften neongelben ELHO-Klamotten ein (gibt es heute noch, aber nimmer so grell Neonfarben), dazu meine enge graue Skihose und wir fuhren ins Zillertal – für eine ganze Woche zum „Bredlwaschn“ – also im Frühjahr. Nach dem Motto „runter kommen wir immer – und sei es mit dem Sanka“ bestiegen wir am nächsten morgen die Gondel in Finkenberg und fuhren hinauf zum Penken. Das war wesentlich einfacher als mit dem Tellerlift. Und von der Mittelstation geht es dann weiter mit dem Doppelsessellift. Klasse! Welch eine Aussicht! Was für ein „Panonorma„! (Kurzform von „Enormes Panorama!“ nach zwei Erdinger Weizen). Brett angeschnallt, abgestossen und die rasende Fahrt endete nach 10 Metern im Pappschnee. Aufrappeln, Brille im Schnee gesucht, mit Tempotaschentuch geputzt, aufgesetzt und weitere 10 Meter sogar mit einer Kehre „frontside“ durchfahren, bis zur nächsten Sitzposition. Der „Frontside-Turn“ klappte nach etwa 300 Metern hervorragend ohne dass es mich in den Schnee warf, aber der „Backside“ war so ein richtiges Problem. Irgendwie verhedderten sich die „Schwalbenschwänze“ meines „Crazy Bananas“ immer im Schnee. Ergebnis „Plumps“ und Schneekontakt. Bei der Mittelstation angelangt erntete ich hämische Blicke der Skifahrer. „Immer dieses neumodische Zeugs“ war nur einer der freundlicheren Sätze. „Nur kein Stress“ dachte ich „bis hierher bist Du gekommen, dann schaffst des auch nochmal bis der Lift abschaltet.“ Am späten Nachmittag schaffte ich dann doch mal 2 bis 3 Frontsides und 2 Backsides ohne Sitzeinlage. Und bis zum Ende der Woche brauchte ich nicht mal mehr die letzten Meter bis zum Lift zu gehen, sondern konnte genau vor der Einstiegsstelle des Doppelsessellifts bremsen (ohne auf dem Hintern dahin zu gleiten). Meistens zumindest. Hier die Bilder vom „Bredlwaschn“:

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Nun fragt ihr Euch wann das war? Hinten auf den Bildern steht „Mai `88“! Seit ich das erste Mal auf einem Snowboard gestanden bin, hab ich nie wieder Skier benutzt. Mittlerweile fahre ich das 5. Brett. Das „Crazy Banana“ hat irgenwann einen Flügel des Schwalbenschwanzes verloren. Dann kam ein Hooger Booger und ein Niedecker-Brett. Das Hooger Booger hab` ich beim Anbremsen an einer Liftabsperrung geschrottet. Beim Niedecker ist mir eine Plattenbindung geplatzt. Ich kann mich noch an Obertauern erinnern. Da meinte ein Schleppliftbesitzer, dass wir mit dem Snowboard nicht befördert werden, da wir die Skispur kaputt machen würden. Damals waren wir echt noch Exoten, aber heut? Auch heute gibt es jedes Jahr noch Diskussionen über Skifahrer und Snowboarder „Die liegen oder sitzen ja eh nur im Schnee herum“. Und dann fahre ich wieder mal ein kleines Rennen mit den Herrschaften aus. Hinsetzen? Ne!? scho länger nicht mehr. Ja mei, die Zeit vergeht… odrrr? 

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Übrigens: Die „Carver“ bzw. die „Schaufelform“ der Ski wurden vom „Freestyle-Board“ geklaut. Damals gab es die ersten taillierten Snowboard, welche extrem schnell und eng drehen konnten. Das haben die Skihersteller dann schnell mal abgekupfert. Mehr über Snowboards hier.


GeoUrl – Fügen Sie Ihrer Website oder Ihrem Blog Geodaten hinzu, dann kennen Sie Ihre Nachbarn ;-)

16. Dezember 2005

GeoUrl ermöglicht es Ihnen Ihre Website oder Ihren Blog mit Geodaten zu versehen. Hierzu benötigen Sie die Geodaten Ihres Wohnsitzes. Diese bekommen Sie über http://www.maporama.com/share/ . Geben Sie dort „Land“, „Stadt“ und „Strasse“ Ihres Wohnortes ein.

Dann entnehmen Sie die Daten für Latitude und Longitude (Breitengrad und Längengrad links unten im Ergebnis). Die Koordinaten sehen dann z.B. so aus (getrennt durch ein Komma): 047.3960, 008.4500

Die Daten für die Westliche Hemisphere und die Südliche Hemisphäre sind mit einem Minus versehen.

Dann fügen Sie die erforderlichen meta tags im Source-Code Ihrer HTML-Seite in der Header-Sektion ein. Anschliessend teilen Sie dem GeoUrl-Server mit, dass Sie den Code eingefügt haben.

Hinterher erhalten Sie den Code für den Button: GeoURL

Und schon wissen Sie wo sich Ihre Nachbarn befinden 😉 – und das sogar mit Distanzangabe! 

Ergänzung (Danke Leu!): Es gibt auch eine Schweizer Landkarte, in welcher die auf GeoUrl eingetragenen Blogs zu finden sind. (Meinen Blog leider nicht, da ich nicht weiss, wie das bei WordPress funzt). Ausserdem gibt es HIER auch noch eine grosse Schweizer Karte mit sämlichen Blogs (wie oben), nur diese Karte ist zoom-bar!


Goldsegen aus der Schweiz – Michael Mittermeier mit Paranoid „Swiss Edition“

15. Dezember 2005

Er wollte schon immer an die Schweizer Goldreserven und jetzt hat es der Michl wieder geschafft! 

Der Michael Mittermeier wird unter dem Weihnachtsbaum ein ganz besonders glänzendes Geschenk vorfinden! Innerhalb kürzester Zeit nämlich, hat sein Album “Paranoid- Swiss Edition die Farbe gewechselt und Goldstatus erreicht!

Die CD hält sich seit Wochen in den Top 10 der Schweizer Album Charts, Kritiker und Medien sind voll des Lobes. Der Gold Award wird in bester Gesellschaft an Michl´s Wand hängen, hat er doch schon Gold und Platin für seine früheren CD´s und DVD´s von “Zapped – Ein TV-Junkie knallt durch und “Back to Life eingeheimst. Nicht nur Michl freut´s – mich natürlich auch!!


Schlieren: Kultparty im Mojito – Die Schneebar 2005 mit Rodelcontest „Crazy Slide“

15. Dezember 2005

Das Mojito ist ein karibisches Restaurant und Partylokal mit Veranstaltungen jeglicher Art. Von Fiesta Mexicana hin zu der grusligen Halloween Party werden im Mojito unterschiedliche Partys mit unterschiedlicher Musik-und Stilrichtungen organisiert. Von Latino bis zu House, 70ties & 80ties bis zu R'n'B wird je nach Veranstaltung alles gespielt. 

An diesem Wochenende ist es aber wieder Zeit für die "Schneebar 2005". Die legendäre Vorweihnachtsparty findet am Freitag 16.12.2005 ab 18 Uhr und am 17.12.2005 ab 20 Uhr statt. Das Mojito organisiert dieses Jahr seine 9te Schneebar in der Industrie Gaswerk in Schlieren. Auch dieses Mal steht wieder der Limmataler Rodelcontest "CRAZY SLIDE an. Auf der 6m hohen und 25m langen Schlittelrampe können wagemutige Funsportler in 2er Teams um den Siegespokal kämpfen. Bewertet wird erstens das Outfit der Fahrer, zweitens die Bauart des Schlittens und zuletzt, wie könnte es auch anders sein, die Stabilität des Schlittens; denn um das Ganze etwas spektakulärer zu gestallten, wird im unteren Teil der Rampe ein kleiner "Jump eingebaut.

Die Qualifikation findet am Freitag 16.12.2005 um 21:30 Uhr statt.
Der Endlauf zur Limmat 6. Limmataler Rodelcontest "CRAZY SLIDE  startet um 22:00 Uhr.

Auf der Ballonstrasse wird ein grosses Zeltdorf mit verschiedenen Themenbereichen aufgestellt. Parkplätze für mehr als 600 Personenwagen, ein Schneebar-Ambiente mit 80 Kubik Schnee und einer Barfläche von über 60m. Gratis Shuttle-Bus ab Bahnhof Schlieren und eigener Taxistand vor dem Haupteingang! Infos unter www.mojitoschneebar.ch

Datum/Zeit: Fr 16.12.2005 – 18:00-04:00
Eintritt: 25 CHF
Ort: Mojito; Bernstrasse 15; 8952 Schlieren


Tagesanzeiger.ch: Bilderwahl 2005 – Wählen Sie mit und gewinnen Sie eine Digitalcamera von HP

15. Dezember 2005

Sie schiessen gerne digitale Bilder? Und möchten einmal ausprobieren, wie gut diese beim Publikum ankommen? Dann beteiligen Sie sich an der "Bilderwahl 2005" des Tagesanzeiger.  

Hier gehts zur Bilderwahl 2005