Urlaub Koh Samui 13.03.2008 – Unser letzter Tag auf der Insel „Sonne tanken und Abschied nehmen“

13. März 2008

Unser letzter Tag auf der Insel. Kaum gewöhnt man sich an Land und Leute, findet die „special places“, wo man super relaxen und essen kann, hat echte Freundschaften geschlossen, und schon muss man wieder an die Rückreise denken – drei Wochen sind einfach zu kurz. Aber das verdrängte ich heute noch.

Ich erwachte gegen 9:30 Uhr durch Klopfen an der Tür. Chris stand mit fertig gepacktem Rucksack vor der Tür. Er würde nach Bo Phut fahren zum Strand und beim „Gecko“ auf mich warten. Ich duschte schnell und packte meine Sachen zusammen. Dann schwang ich mich auf meinen Chopper und fuhr von Lamai aus über den Pass, an Chaweng vorbei Richtung Bo Phut hinterher.

Auf dem Weg entdeckte ich eine Werbetafel mit dem Schriftzug „Air and Sea Cargo“. Das ist doch die Firma, die unsere Schnitzereien versendet! Ich drehte um und parkte meine Kiste. Dann betrat ich den Laden, in welchem zwei Thai-Mädels sassen. Ich stellte mich vor und die eine davon – scheinbar die Chefin – holte die Unterlagen in einem Kuvert aus einem Aktenordner. Sie meinte, dass alles in Ordnung wäre und die Ware sich bereits auf dem Weg nach Bangkok befinde. In einer Woche würde ich eine Mail bekommen, in der sämtliche Frachtdokumente enthalten sind, sowie der Termin der Abholung. Ich bedankte mich und nahm noch eine Visitenkarte mit.


Dann tuckerte ich weiter und erreichte nach wenigen Minuten trotz heftigem Verkehr Bo Phut. Ich suchte die direkte Einfahrt zum „Gecko“, fand diesen jedoch nicht. So parkte ich wieder an der selben stelle, wie tags zuvor, neben der Mühle von Chris. Chris lag im Halbschatten auf einer Strandliege unter einer Palme und grinste über beide Backen. Das Wetter war heute wieder gnadenlos schön. Etwa 28 Grad und purer Sonnenschein. Die paar wenigen Wolken störten nicht.

Auch die „Gecko“-Hunde versammelten sich wieder um uns und lagen irgendwo unter den Liegen im Schatten oder sonnten sich faul im Sand. Aber die können ganz schön flink sein. Als sich ein anderer „fremder“ Strandhund am Wasser entlang gehen wollte, sprangen alle schlagartig auf und jagten diesen in versammelter Meute aus dem Revier. Ich packte mein Handtuch aus und relaxte erst einmal gemütlich auf der Liege neben Chris. Wir bestellten uns Fruchtshakes und liessen es uns gut gehen. Die Chillout Musik aus dem „Gecko“ trug zum traumhaften Ambiente bei. Dann sprang ich ins Wasser und plantschte ein wenig zur Abkühlung.

Gegen Mittag überkam uns der Hunger und wir setzten uns an einen der Tische. Chris bestellte einen kleinen gemischten Salat und ich nahm den Chicken-Salat, welchen man mir in einer halben Ananas servierte. Es sah nicht nur lecker aus, es schmeckte auch so. Anschliessend mussten wir uns dringend wieder hinlegen und Sonne tanken.



Sonne Tanken, Musik hören, gute Salate essen, Fruchtshake trinken, das ist die wahre Erholung. Mensch, was willst Du mehr? So verging der Nachmittag auf der Insel der Sonne – mittlerweile „Nimmerland“ genannt.

Auch Papa-Bulldog liess es sich gut gehen. Er knallte sich auf seinen Stammplatz hinter uns auf den Steinboden der Terrasse und schlummerte ab und zu kurz ein. Auf der Toilette fand ich dann den Grund, warum das „Gecko“ eben „Gecko“ heisst. An der Wand neben einer interessant verkabelten Leuchte hing nämlich so ein Gecko und wartete auf Beute – bis ich ihn „blitzte“. Dann war er schnell weg. Kam aber nach wenigen Minuten wieder heraus und legte sich auf die Lauer.

Gegen 17 Uhr kam Mike ebenso zum Strand bei Bo Phut, nachdem er sich erneut verfahren hatte. Vielleicht lag es auch daran, dass er mit den Gedanken eigentlich ganz woanders war. Mike erzählt, dass er gestern mit Moe zum Sonnenuntergang-Anschauen zum Big Buddha fahren wollte. Sei aber dann in Lamai falsch abgebogen und einmal rechts rum um die Insel gefahren. Schliesslich dann nach einer Stunde beim Big Buddha angekommen. Die Sonne war aber schon unter gegangen. Kurzerhand wäre er mit Moe zum Essen gegangen im Lokal daneben. Moe hätte viele verschiedene kleine Speisen bestellt, viel Fisch, damit er diese probieren kann. Ausserdem hätte er gemerkt, dass Moe „bayerisch“ kann: Sie meinte „Sapperlot!“ das hiesse allerdings Ananas.


Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Lamai. Wir mussten ja leider unsere Motorräder noch vor 19 Uhr bei Jonathan abgeben. So genossen wir die letzte Fahrt in lockerer Bekleidung mit den lärmenden Choppern. An die „links Fahrerei“ hatten wir uns längst gewöhnt.


Wir gaben unsere Motorräder ab und gingen zu Fuss das kurze Stück zurück zum „Samui Laguna Resort“. Wir kamen allerdings nicht weit. Die Mädels unserer Stamm-„Massass“ (Sabai Sabai) sassen vor dem Laden und hielten uns an.

Wir sollten noch etwas bleiben und einen Kaffee trinken, was wir gerne taten. Mike bekam noch einen Schal geschenkt. Mike musste erzählt haben, dass es bei uns zu Hause momentan saukalt war. Und da gab es natürlich nur ein nettes Gegenmittel: Einen gestrickten Schal in den Nationalfarben von Thailand.

Zwischenzeitlich meldeten sich Kirsten und Werner per SMS. Sie luden uns zu einem Abschiedsumtrunk an die Bar im „Samui Boutique Resort“ ein. Ich antwortete, dass ich noch kurz vorpacken möchte und dann würde ich hinüber kommen. Wir holten noch in unserer Stamm-Wäscherei die frischen Klamotten ab. Das hat den Vorteil, dass man diese nicht mehr zusammen legen muss. Chris wollte sich von Sa aus unserem Stammrestaurant verabschieden und Mike holte Moe ab.

Ich duschte, packte meinen Koffer vor, um einen Überblick zu bekommen, ob alles reinpasst und wanderte dann hinüber zu Kirsten und Werner. Dort nahmen wir noch ein Glaserl Wein und zum Abschied einen Whiskey. Wir stiessen auf einen schönen Urlaub an. Denn es kann ja nur noch schöner werden, wenn die „Regenmacher“ die Insel verlassen.

Gegen 22 Uhr verabschiedeten wir uns. Kirsten und Werner luden uns zu sich ein. Aber erst im Sommer, dann könnte man schön grillen und feiern. Ich überliess Kirsten noch meinen elektrischen Mückenkiller; denn die fliegenden Blutsauger hatten sie des nächtens ein paar mal erwischt. Und dann ging ich zu Nanee ins Restaurant. Es wurde noch ein sehr schöner letzter Abend – oder besser Nacht, da ich nicht vor hatte ins Bett zu gehen. Wir würden ja schon um 6 Uhr mit dem Hotelbus abgeholt.

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 12.03.2008 – Am schönen Strand von Bo Phut beim Gecko in der Sonne liegen

12. März 2008

Gegen 10 Uhr erwachte ich, als Chris an meine Tür klopfte. Wir vereinbarten uns in einer halben Stunde im Strandrestaurant zu treffen. Ich duschte und packte anschliessend meine Strandklamotten in die Umhängetasche, die ich sonst für den Laptoptransport nutze. Dann schlenderte ich zum Strandrestaurant, wo Chris bereits mit einem Kaffee vor sich wartete. Mike war noch nicht auf der Bildfläche erschienen und wir wollten auch nicht stören.

Chris erzählte, dass ihm gestern Nacht gegen 23 Uhr auf dem Weg nach Chaweng nach der Fahrt über den Pass der Sprit ausgegangen sei. Er hätte zwar gesehen, dass das Warnlicht brennt, dachte aber er käme noch nach Chaweng. Er liess die Mühle den Berg hinunter ausrollen, stellte sie ab und suchte eine der kleinen Flaschentankstellen. Er fand nach 2 Kilometern Fussweg zwar eine, aber er musste erst den Besitzer des Ladens wecken. Dann kaufte er 6 Flaschen Sprit – also 6 Liter. Auf die Frage, wie er diese denn transportiert hätte, antwortete Chris, dass er sich eine Plastiktüte hätte geben lassen. Seine Abendveranstaltung hätte somit schweisstreibend begonnen. Er wäre auch nicht lange in Chaweng geblieben und bald wieder nach Lamai zurück gekehrt.

Während ich meinen Kaffee schlürfte, erzählte mir Chris, dass er nach Chaweng fahren möchte. Ich bezahlte, wir lachten den „Dauercampern“ auf ihren reservierten Strandliegen zu und wanderten zu unseren Choppern, die vor dem Hotel in der Sonne parkten. Dann starteten wir die Motoren und tuckerten aus Lamai heraus. Beim der „Shark Bar“ lag ein Roller am Strassenrand und ein Krankenwagen stand dahinter. Scheinbar hatte es einen Unfall gegeben, was uns wieder daran erinnerte, dass der Sand am Strassenrand recht tückisch sein kann.

Wir fuhren auf der Hauptstrasse an Chaweng vorbei und erreichten nach etwa 30 Minuten Bo Phut gegen Mittag. Bo Phut selbst ist ein ruhiges malerisches ehemaliges Fischerdorf mit schönen kleinen Künstlerläden, Bars und Restaurants, die sich wie eine Kette vom Dorfkern entlang der Strandstrasse entlang ziehen. Der Tourismus scheint hier mit Verspätung angekommen zu sein und vom Trubel wie etwa in Chaweng oder Lamai merkt man hier nichts. Am Ende der Strandstrasse herrscht rege Bautätigkeit. Offensichtlich entsteht ein neuer grosser Resort dort. Wir parkten unsere Chopper am Ende der Strasse und sahen uns den Strand an. Dann liefen wir im feinen Sand in nördlicher Richtung am fast menschenleeren Strand entlang. Nur vor einem Resort lagen auf ein den Strandliegen ein paar Gäste und sonnten sich.


Während es bei Lamai noch Wolken die Sonne versperrten, schien über uns der blaue Himmel. Von Osten her schützte den Strand die Landzunge vor Wind und Wolken, auf der man in der Ferne den Big Buddha in der Sonne schimmerte. Palmen säumten den etwa 2 Kilometer langen Strand, der bogenförmig vor uns lag. Wir breiteten unsere Handtücher aus und liessen unsere Haut von der Sonne bestrahlen. Der Wind kam aus süd-östlicher Richtung schön gleichmässig – kühlte aber nur wenig. So legte ich mich nach kurzer Zeit ins flache Wasser und liess mich vom Meerwasser umspülen. Das Wasser ist wesentlich sauberer und klarer in Chaweng oder Lamai. Die einzigen Wellen stammen von vorbei fahrenden Speedbooten, die Ausflüger und Schnorchler nach Koh Phangan hinüber bringen, dass in sichtweite gegenüber liegt.


Nach etwa einer Stunde entdeckten wir ein schönes Strandrestaurant, weil wir leise Chillout Musik hörten. Vor dem Strandrestaurant steckten gelbe Fahnen im Sand. Wir verspürten leichten Hunger und entschlossen uns an einen Tisch im Schatten eines Baumes zu setzen. Doch wir blieben nicht lange allein. Die zum Restaurant gehörenden Hunde beschnupperten uns sofort und liessen sich rund um uns herum nieder. Dafür gruben sie sich mit den Vorderpfoten eine kleine Kuhle und legten sich dann breit hinein. Die Hunderasse erschien uns etwas exotisch. Für Dackel zu gedrungen und für Bulldoggen zu spitze Schnauzen und kurze Beine.

Wir bestellten Fruchtshakes und genossen das Ambiente. Aus den Lautsprechern kam gemütliche Musik, die hervorragend zur Stimmung passte. Die Hunde lagen vor uns im Sand und schlummerten ein wenig im kühlen Sand im Schatten. Dann sahen wir uns die Speisekarte an und entdeckten die ein oder andere Leckerei.



Chris bestellte sich „Massaman-Curry“ und ich eine kremige Fischsuppe. Während wir auf unser Essen warteten, sah ich mir das Strandrestaurant näher an. Vom Strand aus gesehen links befindet sich ein offener Pavillon mit 6 Strandliegen, auf welchen man wunderbar relaxen kann. Unter dem hölzernen Vordach stehen kleine ebenso hölzerne Tische und dahinter befindet sich ein weiterer offener Pavillon. Darin stehen grosse Sofas aus dicken Bambusrohren mit weissen Polstern und daneben ein Billardtisch. Zwischen den beiden Pavillons eine in der Mitte ein quadratischer Brunnen mit grossen Goldfischen – Kois – darin. Der Name der Strandbar: „Gecko“.

Nach wenigen Minuten brachten die Bedienungen unser Essen und wir liessen uns das vorzügliche Mahl an diesem tollen Ort schmecken.

Zwischendurch kam der ein oder andere „Koh Samui Fink“ in unsere Nähe. Trauten sich aber nicht recht heran, da rund um uns herum die jungen Mischlingshunde im Sand lagen.


Während wir es uns gut gehen liessen kam eine dicke dunkle Bulldogge daher müde daher getrabt und checkte die Lage. Eine Bedienung meinte, dass das der Vater der Mischlinge wäre. Und der weiss graue langhaarige mit dem Glöckchen um, das wäre die Mama. (Bild links oben).

Nun verstanden wir, wie es zu den lustigen netten Mischlingen kommen konnte. Der Putzigste von den kleinen lag zuerst auf dem Steinboden und kümmerte sich anschliessend um ein Blatt, dass er neben mir im Sand fand. Er hatte lange Schlappohren von seinem Vater, den Schnauzbart und das buschige Schwanzende von seiner Mutter. Wenn es denn stimmt mit, was die Bedienung uns mitteilte.

Einer der kleinen schlief breit und tief vor mir im Sand ein und erwachte erst dann, als Papa Bulldog ein Schiff vor dem „Gecko“ anlanden sah. Wie vom Blitz getroffen sattelte er los und fetzte zum Strand gefolgt von seinen Zöglingen und verbellte das Sportboot nach Leibeskräften. Eine der Bedienungen meinte, dass Papa Bulldog keine Motorboote in seinem Revier leiden kann.

Nachdem sich das Motorboot offensichtlich nicht als Gegner eignete, trollte sich Papa Bulldog wieder auf die Steinplatte im Schatten des überdachten Restaurants, während die kleinen Zöglinge im Sand herum tollten und spielten.

Was mich schon während des ganzen Urlaubs wunderte war, dass ich bisher erst einen einzigen Surfer bei gesehen hatte. Und zwar in Lamai am Strand. Der Wind blies schön stetig von süd-ost. Das Wasser ist flach an diesem Strand. Also warum gibt es hier keine Surfer? Nur ein paar Kiter konnte ich am Ende des Strandes erkennen. Direkt neben dem Gecko befand sich ein Büro, in dem man Schnorchelausflüge buchen konnte. Und dort hingen vier Segel und vier breite Surfbretter. Mich juckte es schon lange in den Fingern, also fragte ich nach, ob man eines der Bretter buchen könnte.

Der Typ hinter dem Tresen meinte, dass eine Stunde 360 Baht kosten würde. Ich überlegte kurz und dachte mir, dass ich es mal wieder versuchen könnte. Das letzte Mal stand ich vor mehr als 10 Jahren auf dem Guggenberger Weiher auf so einem Brett. Aber mal sehen, ob ich es nicht verlernt hatte. Ich bezahlte und der Typ hinter dem Tresen stand auf und machte mir das Segel zurecht. Auch das Board trug er zum Wasser.


 Und dann ging es los. An einen „Wasserstart“ dachte ich bei dem recht lauen Wind in Strandnähe eher nicht. Also zog ich das Segel schön gemütlich aus dem Wasser. Wie war das? Übergreifen, herüber ziehen, ausrichten und ab geht’s. Ich peilte eine Boje etwa 500 Meter vor dem Strand im Meer an und wackelte leise darauf zu, bis ich merkte, dass ich das Schwert noch nicht ausgefahren hatte. Ich balancierte meinen Fuss zum Hebel und schon zog das Brett schnurgerade seine Bahn dorthin, wo ich wollte. Nachdem die erste Wende einigermassen flüssig von statten ging, konnte ich die Fahrt in die andere Richtung in Angriff nehmen. Und so kamen Stück für Stück die Erinnerungen wieder und es klappte mit jeder Bahn besser.

Als ich nach einer Stunde wieder anlandete, sah ich einen Paarungsversuch von zweien der Restauranthunde. Leider konnte das nicht klappen, da beide Rüden waren. Als beide es merkten, besannen sie sich und verbellten lieber wieder das Motorboot. Ich grinste mir einen und schlenderte zurück zu Chris, der mittlerweile auf einer der Liegen des Restaurants „Gecko“ lag und sich sonnte.

Gegen 17 Uhr packten wir unsere Sachen und wanderten zurück zu den Motorrädern. Allerdings nicht am Strand entlang. Chris entdeckte einen interessant angelegten Resort, den wir uns näher ansahen – den „Anantara Samui Resort„.

Die Anlage ist wirklich einzigartig und erstklassig schön angelegt. Der Pool scheint ins Meer zu fliessen. Der Garten zwischen den Bungalows sieht aus wie eine Mischung aus Dschungel und Palmengarten.



Wir schlenderten am Pool vorbei, durch das Restaurant, den Garten und die Lobby. Sieht ganz nett aus – kostet aber sicherlich ein paar Mark dort zu nächtigen. Dann starteten wir die Kisten und tuckerten zurück nach Lamai.

Dort hielten wir beim „Easy Rider“ Johnathan – unserem Chopper-Verleiher – und verlängerten den Mietvertrag für die Kisten bis zum Tag unserer Abreise. Dann fuhren wir zum Hotel zurück und nahmen noch ein Bier zum Abschluss des tollen Strandtages.

Dann ging ich zurück auf mein Zimmer und machte mich ausgangsfertig. Gegen 20 Uhr traf ich mich mit Kirsten und Werner an der Bar im „Samui Boutique Resort“, um anschliessend bei Nanee im Restaurant etwas zu dinieren. Gegen 23 Uhr verabschiedeten sich die beiden und ich sass noch lange mit Nanee auf der Terrasse. Wir genehmigten uns den ein oder anderen Gin Tonic, plauderten und lachten viel an diesem Abend.

PeterPan’s Restaurant-Tipp Koh Samui:

Gecko Village
P.O.Box 33 Maenam Post Office
Bophut, Koh Samui
Suratthani, 84330 Thailand
Tel: +66 (0) 81 737 3507
Mail: info@geckosamui.com
Web: www.geckosamui.com
www.myspace.com/geckosamui

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 11.03.2008 – Mit Nanee in Nathon und „Darf es noch ein Glaserl Wein sein?“

12. März 2008

Was meint das Buch der Bücher und Standardnachschlagewerk für sämtliches Wissen im Universum – The Hitchhikers’s Guide to the Galaxy – zum Thema Liebe? „Wenn möglich, vermeiden!“ Im Original sagt dazu das Buch: „The Encyclopedia Galactica, in its chapter on Love states that it is far too complicated to define. The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy has this to say on the subject of love: Avoid, if at all possible. Unfortunately, Arthur Dent has never read the Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“. Tja, und nun ersetzen wir mal kurz „Artur Dent“ durch „Mike“.

Zur Story: Gegen 10 Uhr erwachte ich. Chris sass auf dem Bett neben mir – bereits angezogen. Ich schlug die Decke zur Seite und ging ins Bad. Chris meinte, dass er schon Mal zum Strandrestaurant ginge. Ich duschte, zog mich um und folgte ihm nur 10 Minuten später. Chris sass an unserem Stammplatz und deutete hinüber zu seinem Bungalow. Dann erzählte er, dass die Bedienungen ihn schon bei der Begrüssung im Restaurant breit grinsend gegrüsst hätten. Ich war noch nicht ganz wach und fragte mich warum. Dann sah ich die Schuhe von Mike und Moe vor dem Bungalow von Chris.

Wir bestellten uns je einen Kaffee und rauchten erst einmal eine. Chris erzählte mir die Story, wie sie gestern von der „Solo Bar“ weggefahren wären. Mike sei schon den ganzen Abend mürrisch gewesen. Und den ganzen Tag hätte er sich über seine Dummheit geärgert, dass er weder die Telefonnummer, noch ein Date mit ihr ausgemacht hätte. Er hätte nicht mal mehr gewusst, wo sie wohnt bzw. wo er sie abgesetzt hätte beim Nachhausefahren. Tja, wie war das mit dem Hitchhiker’s Guide zum Thema „Liebe“?

Nach 2 Stunden und weiteren zwei Tassen Kaffee, also gegen 12 Uhr, rührte sich vor dem Bungalow immer noch nichts. Chris musste sich ja irgendwann Mal waschen und umziehen. Ich schlug ihm vor, dass er die von mir gekaufte Zahnbürste verwenden könnte. Die wäre noch originalverpackt. Auch Klamotten von mir würden ihm sicher passen. Er lehnte kopfschüttelnd ab. „Ich muss doch irgendwann Mal da rein!“ grinste er. Wir entschlossen uns bei Mike zu klopfen. Nach einer Weile öffnete sich die Tür und Mike erschien. Er kam zu uns herüber und erzählte, dass sich Moe nicht aus dem Pavillon trauen würde, weil man sie dann sehen würde. Tja, was tun? Chris und ich entschieden uns für ein spätes Frühstück. Wir verabschiedeten uns und gingen zurück an den Pavillons vorbei, durch die Hotellobby und entschlossen uns im Restaurant gegenüber ein „Continental Breackfast“ zu bestellen.


Wir plauderten über den vorhergehenden Abend und über die komplett andere Kultur auf Thailand. Wir wussten bereits, dass es unüblich war Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit auszutauschen. Auch ist es für anständige Mädels komplett unüblich sich mit einem „Farang“ auch nur sehen zu lassen. Da lag bei Moe und Mike der Hund begraben. Deshalb wollte die Bangkok-Lady nicht aus dem Bungalow.

Wir bezahlten das Frühstück und gingen zurück zum Strandrestaurant. Gerade noch rechtzeitig; denn dann öffneten sich die Schleusen am Himmel und ein extremer Monsunregen ergoss sich über den Landstrich. Die Sonnenhungrigen verliessen fluchtartig ihre Dauerliegen und rannten in das Strandrestaurant. Wir suchten uns einen von Wind geschützten Platz im Restaurant. Chris orderte ein Cola und ich besorgte mir einen Mango-Shake. Mike war nicht mehr da. Wahrscheinlich brachte er gerade Moe nach Hause.

Langsam sollte ich aufbrechen; denn ich verabredete mit Nanee am Abend davor, dass ich sie gegen 14 Uhr treffe und nach Nathon begleite. Sie erzählte gestern, dass sie etwas geschäftliches dort zu erledigen hätte. Anschliessend könnten wir etwas unternehmen. Aber es regnete immer noch wie aus Eimern. Nur Chris hatte zwei Regenschirme in seinem Bungalow. Er holte einen und wir gingen zusammen zur Hotellobby. Im Bungalow fand Chris das Mobile Phone und den Haarstecker von Moe. Als wir in der Lobby ankamen, kehrte gerade Mike zurück. Chris teilte ihm mit, was Moe im Bungalow vergessen hatte. Dann setzte Mike seinen am Mittag geäusserten Plan in die Tat um. Er ging zur Rezeption und fragte nach einen eventuell freien Bungalow – und bekam den Bungalow 101. Das ist der genau vor dem von Chris, neben dem Strandrestaurant und direkt bei der Strandbar. Geniale Lage mit Meerblick.

Wir diskutierten kurz den weiteren Tagesablauf. Chris plante bei dem miesen Wetter zum „TESCO“ zu fahren. Mike wollte mit; denn eventuell ist mittlerweile sein iPhone eingetroffen. Ausserdem wollte er anschliessend noch von unserem Zimmer in den Bungalow umziehen. Vorher holte er noch das Mobile Phone und den Haarstecker vom Bungalow bei Chris und machte sich auf den Weg zurück zu Moe. Ich spannte den Regenschirm auf und wanderte durch den Monsunregen zum Restaurant von Nanee.

Im Restaurant angekommen, setzte ich mich an den Ecktisch und bestellte einen Kaffee. Gerade, als ich diesen bekam, fuhr Nanee vor. Sie winkte mir aus dem Auto zu und parkte. Dann kam sie kurz herüber. Ich trank den Kaffee aus und wir starteten zur Fahrt nach Nathon. Zuerst ging es die durch den strömenden Regen menschenleere Lamai Beach Road, am „roten Platz“ vorbei und bogen nach dem „Bauhaus“ rechts ab. In der „Animierstrasse“ hatten sich grosse die gesamte Strasse überspannende braune Pfützen gebildet, die wir langsam durchfuhren. Am Ende der Strasse lenkte sie ihren Honda nach links Richtung Nathon.

Je weiter wir uns von Lamai entfernten, um so um so mehr änderte sich die Szenerie am Wegesrand weg von flachen Häusern, die verschiedenste Gewerbe ausüben hin zu Felder und Palmenwäldern. Es hatte auch mittlerweile zu regnen aufgehört. Es kam die Sonne aus den Wolken heraus. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite kam ein Reitelefant entgegen getrabt. Auf ihm sass sein Pfleger mit einer langen Rute und lenkte ihn mit sanften Schlägen entweder auf der linken oder auf der rechten Rückenpartie. Palmen, Ochsen, Elefanten – alles etwas anders.

Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichten wir von Süden her Nathon. Nanee schlug vor mich eine Querstrasse von der Uferstrasse bei einem Supermarkt abzusetzen und mich in etwa einer halben Stunde wieder abzuholen. Sie hielt auf dem Parkplatz und ich stieg aus. Dann wendete sie und ich wanderte eine Strasse in Nathon entlang mit vielen Geschäften und Boutiquen, sowie kleinen Cafés. Nur die Uferstrasse in Nathon scheint vollkommen auf Touristen ausgerichtet zu sein. Oder auf die von der Fähre her Ankommenden; denn dort reihte sich ein Rollerverleiher an den anderen. Die Hauptstadt besitzt aber einen besonderen Reiz auf den ersten Blick: Die Stadt ist natürlich gewachsen und nicht so künstlich, wie das touristische Zentrum Chaweng oder der Zögling Lamai.

In den kleinen Geschäften und Boutiquen findet man eher Ware für das tägliche Leben und sind eher nicht auf Touristen ausgerichtet. Sicher, Andenken-Shops, welche die immer gleichen Schnitzereien, wie Elefanten anbieten gibt es hier auch. Aber sonst hat man den Eindruck, dass es sich um eine „normale“ Stadt handelt. Ich sah mich in einem Laden um, in welchem unzählige Gitarren von der Decke hingen. Schon lange war es ein Traum von mir dieses Instrument spielen zu können. Aber es fehlt bisher die Zeit – Luftgitarre beherrsche ich ein wenig.

Den Eingang eines Optikers bewachte eine kleine Miezekatze. Diese kuriose Szenerie mit dem Aufdruck „Open Daily“ an der Tür musste sofort abgelichtet werden. Mein Koffein Defizit machte sich bemerkbar und ich fand auch sofort ein kleines Cafe. „Corner“ nannte es sich. Es befand sich direkt am Eck an der Strasse von der Fährlände her geradeaus zum Polizeihauptquartier. Ich setzte mich an einen kleinen Tisch mit Ausblick auf das Geschehen vor dem Café. Im Lokal befanden sich noch drei Polizisten in Uniformen an einem Tisch, diskutierend und Tee trinkend. Zu Polizisten ist man in Koh Samui extrem freundlich stelle ich fest. Jeder der herein kam grüsste extrem freundlich – vielleicht kennt man sich ja auch.

Ich bestellte einen Kaffee und ein Wasser. Der Kaffee kam aus der Espressomaschine und das Wasser mit Glas und kleiner Flasche. Ich beobachtete den regen mittäglichen Strassenverkehr. Gegenüber befindet sich das Polizeihauptquartier – offensichtlich. Und plötzlich ging bei einem der dort geparkten Fahrzeuge ohne ersichtlichen Grund die Alarmanlage lautstark pfeifend und hupend. Einer der Polizisten stand auf, überquerte die Strasse, ging in den Hof zum Auto, zog die Fernbedienung heraus und betätigte den Auslöser. Das Hupen und Pfeifen verstummte – für kurze Zeit. Dann lärmte die Alarmanlage erneut. Seine Kollegen im Café amüsierten sich über die Angelegenheit.

Das Strassenbild vor dem Café war geprägt durch Rollerfahrer und grosse Geländewägen made in Japan. Ich trank meinen nun etwas auf Körpertemperatur erkalteten Kaffee aus und nahm mir die Wasserflasche vor. Dann stand ich auf und ging zum Tresen, um die Rechnung zu verlangen. Dann legte ich einen 100 Baht schein hin und fragte nach der Toilette. Das junge Mädel deutete nach hinten. Und tatsächlich über einer Tür, die mit einem bunten Plastikstreifenvorhang verhängt war, hing ein Schild „Toilet“. Ich ging darauf zu und ein „Bruzeln“ und „Zischen“, als wenn jemand Fleisch in einer heissen Fettpfanne braten würde. Tatsächlich: Direkt neben der Toilette befand sich die Küche. Hinter einer gemauerten Küche stand eine Köchin und brutzelte in einem Wok über der offenen Gasflamme ein nettes Gericht.

Grinsend schob ich den Plastikstreifenvorhang mittig zur Seite und betrat den kleinen dunklen Toilettenraum. Auf Augenhöhe links neben dem Pissoir befand sich ein Metallbehälter in dem passend zur Riechrichtung WC-Steine griffbereit lagen. Gut, es hörte sich diesmal etwas anders an, als sonst zusammen mit der Brutzelei nebenan. What shells. Als ich an der Theke vorbeikam und mir das Mädel mein Wechselgeld geben wollte, bedankte ich mich freundlich lächelnd und verliess das schöne Café mit der interessanten Küchen-/WC-Kombination.

Ich wanderte weiter durch die Querstrassen und sah mir hie und da die Auslagen an. Bis sich dann mein Natel respektive Nanee sich meldete. Sie sei fertig mit der Besorgung und würde wieder auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt auf mich warten. Nach wenigen Minuten sass ich bei Nanee im Auto, auf der richtigen Seite nur ohne Lenkrad. Sie fuhr diesmal eine andere Strecke, als die welche wir vorher nach Nathon gefahren waren. Es ging durch Palmenhaine und Felder – etwas abgelegener. Dann bog sie in eine schmale Strasse ab – im Hintergrund konnte man das Meer durch die Palmen sehen. Sie hielt vor dem Resort „Centara Villas Samui“, welcher direkt gegenüber des „Butterfly Garden“ liegt, auf dem Parkplatz und wir stiegen aus

Wir gingen an der offenen Lobby des Resorts an der Rezeption vorbei, grüssten die dort in feinen, bunten Kleidern gehüllten Angestellten und stiegen eine hölzerne Treppe hinab. Hangabwärts liess sich der Strand vermuten, welcher von der Lobby aus, aber nicht zu sehen war; denn ein wahrer grüner Dschungelgarten, labyrinthartig durchzogen mit hölzernen Stegen öffnete sich vor uns. Dazwischen in unregelmässigen Abständen befanden sich gut versteckt Palmblatt-gedeckte Bungalows. Gut, dass es regelmässig Schilder und sogar einen Resortplan auf Tafeln gab, sonst hätten wir uns auf der Suche nach dem Strandrestaurant auf dem ZickZack-Weg glatt verlaufen.

Von einer Anhöhe überblickt man den schönen blauengemusterten Pool und den geschützten ruhigen sichelförmigen Sandstrand. wir stiegen die teils mit Steinplatten belegten, teils aus Holz gebaute Treppe hinunter und erreichten die Strandbar, an die direkt das Restaurant anschloss. Dort wählte Nanee einen Platz mit Blick auf den Strand aus und wir setzten uns auf aus Bambus gefertigte Barhocker. Ausser uns befand sich nur noch ein Urlaubspärchen auf der Barterrasse, welche an einem runden Tisch sassen und eine englische Zeitung lasen. Wir bestellten je einen Cocktail und genossen Aussicht und Ruhe.

Am Strand spielten Kinder mit einem „Meereshund“, wie ich die Rasse mit Vorliebe zum „Im Meer plantschen“ mittlerweile nannte. Die Kinder warfen einen Stock ein Stück ins Meer und der Hund schwamm bellend darauf zu, um es glücklich im Maul tragend wieder zu den Kindern zurück zu bringen. Am Strand standen neben zusammen geklappten Schirmen etwa 30 Strandliegen, von denen gerade mal 4 Stück belegt waren. Ein Pärchen spielte vor uns Strandtennis im flach ins Meer verlaufenden feinen Sandstrand.

Nanee und ich unterhielten uns gemütlich und lauschten dem Meeresrauschen, bis hinter uns zwei Musiker auf einem Barhocker zurecht rückten und ihre Gitarren auspackten. Sie setzten sich, spielten schöne ruhige Musik und einer der beiden sang dazu. Alles passte perfekt, wie in einem Traum oder Märchen. Die Ausicht auf das Meer, vorbei tuckernde Fischerboote in der Ferne, das Meeresrauschen, Nanee neben mir, die gemütliche Gitarrenmusik, der Cocktail, die leichte Briese vom Meer her. Einfach fantastisches Plätzchen zum Relaxen und Träumen – eine absolut romantische Perle auf Koh Samui weitab der touristischen Auswüchse – ein Geheimtipp. Bitte nicht weiter sagen.

Wir blieben etwa eine Stunde und genossen gemeinsam das malerische Ambiente mit entsprechender musikalischer Untermalung. Dann bezahlten wir die Cocktails an der Bar und verabschiedeten uns von den beiden Musikern. Sicher nicht ohne als Dank für die tolle Musik etwas Trinkgeld in das Loch der Gitarre des Sängers zu stecken. Wir schlenderten durch den grünen paradiesischen Garten am Pool entlang zurück zum Eingang der „Samui Centara Villas“ an der Rezeption vorbei. Auf dem Parkplatz fielen zwei weisse Blüten von einem Baum. Eine davon gab mir Nanee mit der Bitte diese gut aufzuheben – als Erinnerung.

Wir stiegen ins Auto und fuhren am „Butterfly Garden“ vorbei zurück auf die Hauptstrasse. Auf der sich dahin schlängelnden Strasse entdeckte ich am Rand einer Kurve hinter einer Leitplane eine grosse Anzahl kleiner bunter Holztempel. Ich fragte Nanee, was diese wohl bedeuten mögen. Nanee meinte, dass für hier in dieser Kurve viele Thai verunglückt wären und es Sitte wäre am Unfallort zum Gedenken einen Tempel aufgestellt. Nachdenklich neben Nanee sitzend, setzten wir unsere Reise zurück nach Lamai fort.

Im Restaurant angekommen, bestellte ich noch einen Kaffee und verabschiedete mich dann von Nanee. Dann ging ich zurück zum Hotel und duschte. Zwischenzeitlich meldeten sich Kirsten und Werner per SMS und wir verabredeten uns gegen 18 Uhr beim Bungalow von Mike. Chris hielt sich in seinem Bungalow auf und ruhte aus. Mike hatte am Nachmittag einen Anruf von seinem „Local iPhone Dealer“ beim TESCO bekommen. Sein iPhone sei endlich eingetroffen und er hätte es zusammen mit Chris geholt.

Ich traf mich mit Mike am Bungalow und wir setzten uns auf die Terrasse. Gegen 18 Uhr kamen Kirsten und Werner und wir bestellten uns von bei „Buck“, der in der Strandbar direkt vor Mike’s Bungalow arbeitete, je einen Caipirinha. Anschliessend orderte Werner eine Flasche Weisswein und wir plauderten über den vergangenen Tag. Mike verliess uns dann kurz und holte seine massgeschneiderten Klamotten vom „Local Schneider“ ab. Dort traf er auf Moe, die schon seit 19 Uhr auf ihn wartete. So nahm er nicht nur die Klamotten, sondern auch Moe mit. Vorher liess er sich noch seine Füsse abmessen, da er sich zwei Paar Lederschuhe zusätzlich in Auftrag gab.



Dann probierte Mike die neuen Sakkos an und führte diese dem Publikum vor. Dann genossen wir die Abendstimmung und den Weisswein. Wir plauderten über „Strandliegen“-Reservierer; denn im Resort „Samui Boutique Resort“ läuft es nach Auskunft von Kirsten und Werner ähnlich ab, wie bei uns. Gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns. Chris war bereits gegen 22 Uhr alleine nach Chaweng gefahren. Mike nahm Moe mit dorthin und ich bekam eine SMS von Nanee. Wir trafen uns am Strand vor unserem Resort. Sie wollte partout nicht in den Resort. So nahm ich zwei Bier aus der „Bordküche“ und wir setzten uns an den Strand. Um halb zwei verabschiedeten wir uns und ich ging zurück zum Hotelzimmer. Da Mike nun seinen eigenen Bungalow besass, konnte ich mich so richtig gemütlich im Zimmer einrichten.

PeterPan’s Restaurant-Tipp Koh Samui:

Centara Villas Samui
Coral Bar & BBQ Eingang gegenüber „Butterfly Garden“
Address: 111 Moo 2, Maret, Natien Beach, Koh Samui, Suratthani 84310, Thailand
Phone: +66 (0) 7742 4020
Fax: +66 (0) 7742 4022
Email: csv@chr.co.th 
http://www.centarahotelsresorts.com/csv/csv_default.asp

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Tags: Urlaub, Reisebericht, Koh Samui, Monsun, Regen, Bangkok, Zürich, Regensburg, Thailand, Lamai, Beach, Chaweng, Restaurant, Club, Hotel, Bo Phut, Koh Phangan, Mae Nam


Urlaub Koh Samui 10.03.2008 – Strandtag am Chaweng Noi und „Wie das Leben so spielt“

11. März 2008

Zum Thema „Frauen“ auf Koh Samui. Ich überlegte mir lange, ob ich überhaupt irgendwas über unsere Bekanntschaften des anderen Geschlechts schreibe. Aber dann diskutierte ich mit Chris und Mike und wir entschieden, dass die Freundschaften, die wir hier schlossen, nicht anders Zustande gekommen sind, als in jedem anderen Urlaubsland oder zu Hause, wie bisher auch. Ich muss die Leserschaft leider enttäuschen; denn um bezahlte Sexbekanntschaften geht es uns bei unseren Urlauben nicht. Nicht mal in Thailand. Somit kann derjenige, der über eine Suchmaschine mit den Begriffen „Thailand“ und „Sex“ hier gelandet ist es sich ersparen erwartungsfroh den langen Text nach prickelnden Bettgeschichten zu überfliegen und nach Nacktbildern aus irgendwelchen Animierschuppen zu suchen. Hamma nich!

Nein, wir unterschlugen bisher das Thema nicht, wie ein Kommentator vorher vermutete. Chris ist seit 4 Jahren ein absoluter Thailand-Fan. Er liebt das Land, Kultur, Umgangsformen, Essen und Leute in Thailand. Landsleuten aus dem alemannischen Sprachraum, die sich ihren Schulabschluss aus der Bildzeitung oder von TV-Reportagen einfältiger werbefinanzierter Fernsehsender angeeignet und deren Allgemeinwissen auf 6 DinA3 Seiten mit grossen Bildern bedruckt locker Platz findet – ganzseitige Werbung vom Elektromarkt nebenan mit eingerechnet – können mit Land, Kultur, Umgangsformen, Essen und Leuten in Thailand weniger anfangen. Ganz einfach: Die waren nie dort. Und wenn dann doch, dann trauen sie sich mit ihren weissen Tennis-Socken, Sandalen, überdimensionalen Fussballhose und ärmellosen Ripp-Shirt nur dann von der ganzwöchig mit Handtuch reservierten Strandliege weg aus der Hotelanlage, wenn sie sich ein „Singha-Beer“-Shirt anstatt des „Beck’s“-Shirts vom Laden nebenan als Trophäe besorgen. Das ist kein Gag, haben wir live erlebt, beobachtet und nun schriftlich niedergelegt.

Was die Herrschaften dann aber bei der im Hotel gebuchten zu „Tourist Attractions“ geführten Inselrundfahrt verpassen bzw. niemals kennen lernen, wir aber eben auf eigene Faust erkunden, ist der Blick hinter die touristischen Kulissen. Und dabei lernt man eben die Einheimischen so kennen, wie sie sind. Fernab der Dollarzeichen geprägten Augen der Verkäufer entlang der Haupteinkaufsstrassen mit der immer gleichen wiederkehrenden Produktauswahl. Wobei selbst das in Koh Samui schlicht nicht zu erkennen war – wahrscheinlich gibt es dafür auch ein spezielles Lächeln. Das gleiche gilt übrigens auch für Eltern, die ihre Kinder am Strand mit Gameboys und iPods ruhig stellen, anstatt sie im Sand spielen zu lassen. Aber ich kann da ja nicht mitreden, ich hab ja bisher keinen mir bekannten Nachwuchs.

Wer nun aber als in den letzten Zügen des Fortpflanzungsstadiums stehender Homo Sapiens mit bläulichen Tabletten in der Hosentasche auf die Idee kommt seinen Urlaub am Abend auf dem „roten Platz“ zu verbringen, in der Annahme, dass die Mädels jeden genetischen Schrott bereitwillig gegen Bezahlung beglücken, der kann sich die Buchung bei Neckermann und die für den Flug nebst Unterkunft in einem Minus-Dreisternigen Resort sparen. Die hier auftretenden Mädels sind nämlich nicht zu schade aus dem Genpool den Ausschuss auszusortieren und mit Missachtung zu strafen. Ob sie dazu gehören, erkennen sie dann daran, dass sich die Seite der Theke schlagartig just in dem Moment von Mädels leert, als sie versuchen sich ein Bier zu bestellen. Zufällig haben dann die Mädels nämlich Hunger oder müssen etwas zum Essen besorgen. Aber immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Konnten wir auch beobachten. Nein, nicht bei uns. 🙂

Also, nochmals: Es gibt schlicht auf diesen Seiten keine Geschichten über bezahlte Liebe. Goto einschlägig bekannten Sexwebsites und halten sie die Kreditkarte bereit. Für alle anderen, und das dürfte die Minderheit der Leser sein, gilt: Bitte weiter lesen.

Heute Nacht schrieb ich bis gegen 4 Uhr morgens an den Tagesberichten. Gegen 3 Uhr klopfte es an der Tür. Mike stand davor, verschwand aber nach kurzer Diskussion und einer Zigarette gleich wieder. Er hätte im „Seed“ eine Lady aus Bangkok kennen gelernt, die ebenso wie wir auf Urlaub auf Koh Samui (Lamai) unterwegs wäre. Die Unterhaltung gestaltete sich aber extrem schwierig, da die Lady – sie heisst Moe – kein Wort englisch könne. Im „Seed“ sei eine thailändische Pop-Musik-Truppe aufgetreten. Die Werbung dazu hätte es nirgends in „Farang“-Sprache gegeben. Somit waren Mike und Chris neben drei weiteren westlich aussehenden Personen die einzigen Nicht-Thailänder unter etwa 400 Thais in der Discothek, die sonst als „Tabledance-Lokal“ genutzt wird.

Die Thai-Band hätte tolle Musik mit anscheinend ansprechenden und unter Thailändern bekannten Texten gespielt, denn es wurde lauthals mitgesungen. Nur Mike und Chris verstanden kein Wort – die Band sang eben in Thai. Die weiblichen Gäste flippten regelmässig bei irgendwelchen Textstellen aus und Mike musste sich die Ohren zuhalten, um vom schrillen Geschrei keinen Gehörsturz zu erleiden.

Mike und Chris hätten sich einen vom Gedränge sicheren Platz im hinteren Bereich an einem Tisch gesucht. Die Massagemädels, die ihnen bei der alltäglichen „Massass“ den Tipp mit der Veranstaltung gegeben hatten, konnten sie beide nicht entdecken. Ob die schlicht nicht gekommen oder andererseits in der Menschenmenge untergegangen waren, konnte später nicht eindeutig geklärt werden. Am Nebentisch im „Seed“ hätten die Mädels zum Kichern und Tuscheln angefangen und schliesslich sei eine der Ladies auf ihn zugekommen. Sie hätte versucht sich mit ihm auf Thai zu unterhalten. Er hätte aber logischerweise kein Wort verstanden.

Michael Wong2 Michael

Ausser irgendwas mit „Michel Wong“. Nachdem er die Lady aufgeklärt hätte, dass er kein Thai könnte, wäre das Gespräch auf bruchstückhaftem Englisch weiter geführt worden. Die Lady erklärte, dass sie Mike für den „famous Actor Michael Wong“ gehalten hätte, wegen der Ähnlichkeit. Ich hab mir auch grad erst das Bild von Michael Wong aus dem Web besorgt und eine gewisse Ähnlichkeit besteht tatsächlich. Nur die Augen sind bei Mike einfach blau-grün, was in der Dunkelheit des Clubs sicher nicht sofort aufgefallen ist.

Nach dem Ende des Konzerts legte ein DJ Tanzmusik auf und die Lady, die sich als Moe vorstellte, versuchte sich mit ihrem bruchstückhaften Englisch mit Mike zu unterhalten – und umgekehrt. Sie wehrte sich aber standhaft sich irgendeinen Drink ausgeben zu lassen. Stattdessen holte sie sich an der Theke Mineralwasser. Auch rauchte sie nicht, da das nach eigener Aussage schlecht für die Haut wäre. Mike blieb a) bei Singha-Beer b) rauchte und c) verliessen beide gemeinsam gegen 3 Uhr so ziemlich als letzte das „Seed“. Da in Lamai sämtliche Lokale unseres Vertrauens bereits geschlossen hatten, dachte Mike kurzfristig daran die Dame zu fragen, ob sie auf ein Wasser ins Hotel mitkommen wolle. Das lehnte sie rigoros ab, sie wollte sich keinesfalls mit einem Farang in einem Hotel sehen lassen, das gehöre sich nicht. Deshalb fuhr sie Mike mit der Honda Shadow dann schweren Herzens zu ihrer Urlaubsunterkunft, wo sie mit zwei weiteren Freundinnen aus Bangkok die Ferien verbrachte.

Als ich am Morgen gegen 9:30 Uhr zum Frühstücken ins Strandrestaurant ging, sah ich Chris und Mike vor dem Bungalow auf der Terrasse sitzen. Ich besorgte mir einen Teller mit allerlei Frühstücksutensilien und schnappte mir einen Kaffee. Dann setzte ich mich hinüber zu den zwei und Mike erzählte die oben genannte Geschichte immer noch fassungslos. Fassungslos deshalb, weil er sich schlicht nicht mehr dran erinnern konnte, wo er Lady Moe am Ende abgesetzt hatte. Nicht mal nach der Telefonnummer fragte er sie am Abend zuvor.

Und einen Treffpunkt oder etwas ähnliches hatte er vor lauter „Seidenblick“ auch nicht vereinbart. Er war vollkommen am Boden zerstört. Da lernt er das einzige (Sorry, „“nächste“, da Nanee, Sa, und die Mädels vom Massass-Salon auch vollkommen normal sind) normale Mädel in Lamai zufällig kennen und er hat gar nix von ihr, um ein Date auszumachen. Mike war vollkommen fertig. Dafür nahmen wir ihn gerne das ein oder andere Mal tröstend auf den Arm, was seine Stimmung nur noch verschlechterte. Am liebsten hätte er in das hölzerne Geländer der Veranda gebissen.

Chris konnte es auch nicht fassen. Er war schon eher vom „Seed“ nach Hause gefahren, direkt nach dem Konzert, da er merkte, dass sich die Lady in Mike verguckt hatte. Die beiden Freundinnen von Moe waren eher nicht nach Chris’s Geschmack. Daher zog er es vor die beiden allein zu lassen – die Vier versteht sich. Als ich das Frühstück beendete, verliessen wir den rauen Strand mit den „Strandliegen-Mietern“ und setzten uns auf unsere Chopper. Ich ging vorher noch im Hotel nebenan vorbei und hinterliess für ein Schweizer Pärchen, welches heute in Lamai ankommt eine kurze Nachricht mit meiner Telefonnummer.

Das erste Ziel steuerten wir den Motorradverleiher „Easy Rider“ an. Mike stellte des nächtens fest, dass das Abblendlicht defekt sein musste und nur das Aufblendlicht funktionierte. Jonathan schob die Mühle in den Verkaufsraum und wechselte mit handwerklich geschickten Händen und professionellem Werkzeug die Glühbirne in Rekordzeit aus.

Anschliessend starteten wir die röhrenden Chopper und donnerten die Strasse Richtung Chaweng Noi. Überraschenderweise klärte sich nämlich zusehends der wolkige Himmel auf und die Sonne brach immer mehr hindurch. Aus der Wetterrichtung erkannte man immer grossflächigere blaue Abschnitte, was uns nach einem Strandtag verlangen liess.

Wir parkten unsere Gefährte am Strassenrand und suchen uns sofort am ersten Restaurant die passenden Liegestühle aus. Wir hofften endlich etwas „Bräune“ auf die Haut zu bekommen.

Die Wellen brandeten an den flach auslaufenden Strand. Aber mit deutlich geringerer Höhe, als am Strand von Lamai. Auch die Wasserqualität schien wesentlich besser zu sein. Zuerst bestellten wir aber die Getränke, die sich aus fruchtigen Bestandteilen zusammen setzten. Mango-, Pineapple-Shake und für Chis Cola. Gut, letzteres wird aus immer noch streng geheimen eventuell pflanzlichen Bestandteilen gemixt. Im Gegensatz zu Fruchtshakes, deren Inhalt so frisch vom Baum fällt, wie nirgends sonst. Nach einem kühlen Schluck aus dem Glas rückte ich mir den Liegestuhl Richtung Sonne, setzte eine Baseball-Cap auf, die ich sonst hasse, und liess mich von der Vorderseite rösten, bis die Haut langsam zu qualmen begann. Wenn schon Mal die Sonne scheint, so muss das ausgenutzt werden. Akklimatisiert und angebräunt waren wir ja bereits. So schloss sich die Gefahr eines Sonnenbrandes nahezu aus. Und ich bekam auch keinen.

Chris und Mike testeten währenddessen das lauwarme Meer und planschten in den leichten Wellen. Als meine Körpertemperatur bedrohlich nahe an die 45 Grad-Grenze kam, verlangte meine Haut nach Abkühlung. Es zischte leicht, als ich meine Zehen in das kühle 25 Grad warme Meer tauchte. Chris holte einen kleinen blauen Ball aus dem Rucksack und wir warfen uns diesen spasseshalber gegenseitig zu. Als der Strandrestaurant-Betreiber das sah, winkte er und zeigte auf einen Volleyball. Mike holte diesen und wir spielten zuerst im bauchtiefen Wasser. Das Hechten fiel uns allerding etwas schwer. Somit verlagerten wir das Spielgeschehen in den feinen Sandstrandbereich. Das Spiel entwickelte sich zu einer Mischung aus diversesten Ballsportarten ohne jegliche Regeln und Spielfeldmarkierungen. Wir und der Restauranthund hatten auf jeden Fall unseren Spass.

Dann bemerkte Mike, dass ein dunkler Honda am Strassenrand stand und jemand uns zuwinkte. Ich sah genauer hin und entdeckte, dass es sich um Nanee handelte. Wir unterhielten uns kurz, aber ich konnte sie nicht zu einem Fruchtshake überreden. Sie wäre auf dem Weg zum Restaurant und müsse gleich weiter, wollte aber kurz „Hello“ sagen.

Nach dem Ganzkörper-Ballspiel nahmen wir ein kurzes Erfrischungsbad und Mike und Chris sanken sofort vollkommen erschöpft aber glücklich in die Liegestühle. Chris grinste über beide Ohren, da endlich fast durchgängig die Sonne schien. So hätte es schon länger sein sollen.

Der Strand „Chaweng Noi“ ist wirklich empfehlenswert. Er zieht sich feinsandig sichelförmig und lang gestreckt Palmengesäumt dahin. Kinder können unbedenklich hier spielen; denn das Strand verläuft sehr flach ins Meer hinein und die Liegen sind zahlreich vorhanden. Es wäre falsch sich lediglich vor dem Resort aufzuhalten. Getränke und gutes Essen gibt es an jedem Strandabschnitt und die Leute sind ausnahmslos freundlich. Auch Abends ist der Strand „Chaweng Noi“ empfehlenswert, da er nicht so überlaufen ist, wie in Chaweng selbst. In Lamai selbst ist der Strand breiter und die Möglichkeiten dort etwas brauchbares für ein gemütliches Dinner zu finden eher gering.

Ich schnappte mir meine Digicam und wanderte am Strand entlang. Immer auf der Suche nach einem Motiv. Und davon gab es reichlich.

Als ich zurück kam, lag Mike neben der Strandliege auf einem Handtuch auf dem Bauch. Er sah plötzlich, wie aus einem winzigen Loch neben ihm eine noch winzigere Krabbe kurz heraus schaute und dann wieder verschwand, als sich Mike bewegte. Ich gab ihm meine Digicam und er legte sich auf die Lauer.

Schliesslich zeigte sich die Minikrabbe erneut und Mike drückte auf den Auslöser. Gotcha!

Eine anderes Beispiel aus der Reihe „Expedition ins Tierreich“ entdeckte ich auf dem Weg ins Meerwasser. Eine Welle umspülte den Sand vor mir und ich dachte zuerst, dass ein Stein im Sand verschwindet. Dann überlegte ich kurz und grub den kleinen Kiesel aus. Ich hielt allerdings eine etwa Fingernagel grosse Muschel in der Hand. Die hatte sich selbst eingegraben? Das musste ich noch einmal sehen. Ich legte die Muschel flach auf den Sand im dem Bereich des Strandes, in dem die Wellen grade noch hinkommen und flach auslaufen.

Als die nächste Welle die Muschel umspülte, grub sich diese wieder senkrecht in den Sand ein und verschwand. Nur nicht für lange; denn das wollte ich fotografisch festhalten. Muschel ausgegraben, im Meerwasser in der Hand vom Sand befreit, Digitalcamera auf Serienschuss eingestellt, Muschel in den Sand legen und Warten. Es dauerte nicht lang und die nächste Welle kam, und die Muschel grub sich erneut ohne zur Hilfenahme von nicht vorhandenen Händen in den Sand ein.

Als die Sonne gegen 18 Uhr langsam hinter den Bergen im Westen verschwand, wachten die Restauranthunde langsam auf und nahmen ein Bad im Meer. Wir packten unsere Sachen zusammen und sattelten die Chopper.

Wir fuhren wieder einmal zum „TESCO“ nach Chaweng. Dort kaufte Chris noch ein paar Klamotten. Mike fragte bei seinem „local Mobile Phone Dealer“ nach, ob nun endlich das iPhone angekommen sei. Leider erhielt er erneut eine Absage „Come tomorrow“. Etwas grantig zog er von dannen. Wir verluden unsere Einkäufe in die Taschen und Rücksäcke und tuckerten durch den relativ dichten Abendverkehr zurück nach Lamai; denn wir hatten noch ein „Date“ mit zwei Schweizern am Abend abgemacht.

Als wir die Wäsche in der Lamai Beach Road bei unserem bevorzugten Waschhaus abholten, winkten uns die Mädels von der „Massass“. Wir begrüssten diese und verneinten allerdings diesmal ihre Knetkünste in Anspruch zu nehmen. Dafür pflegte „Oh“ mit dem Saft eines frischen Stückes Aloe Vera die Brandwunde von Mikes rechten Unterschenkel. Er bekam noch ein weiteres Stück von „Oh“ mit, damit er es am Abend vor dem Zubettgehen selbst auftragen kann. Nach einer Tasse Kaffee bei den Mädels gingen wir zurück zum Hotel. Schnell duschen; denn um 20 Uhr stand das „schwiizer Date“ an.

Gegen 20 Uhr trafen wir uns in der Hotellobby und gingen gemeinsam zum „Samui Boutique Resort“ hinüber. Dort trafen wir uns mit Kirsten und Werner aus Basel im Restaurant „Patio“.

Kirsten und Werner kamen am Vormittag in Samui an. Wie wir uns kennen lernten? Über das Samui-Tagebuch in diesem Blog. Kirsten suchte im Internet nach „Wetter Koh Samui“ und als eines der Suchergebnisse fand sie die „PeterPan“ Seite. Sie klickte darauf und las einen der Beiträge. Dann sah sie sich die Bilder an und informierte Werner darüber. Zusammen verbrachten Sie etliche Stunden beim Lesen des Reisetagebuches. Dann motivierte Kirsten ihren Werner doch einen Kommentar zu schreiben. Darin stand, dass sie ab Montag den 10.03.2008 ebenfalls in Lamai im „Samui Boutique Resort“ residieren würden – in einem Hotel im Norden der Lamai Beach.

Das konnte nicht so weit weg von unserem Resort sein, dachte ich. Und durchsuchte das Web nach dem Internetauftritt des „Samui Boutique Resort“. Und: Das Resort liegt direkt neben unserem! Von unserem Balkon sehen wir direkt auf die Anlage. Nur wusste ich das nicht! Am Eingang des Hotels steht „Patio“ und in Thai-Schrift irgendetwas darunter. Das hiess offensichtlich „Samui Boutique Resort“.

Wir trafen die beiden im Restaurant „Patio“ und begrüssten uns. Dann erzahlten beide, dass die Reise sehr angenehm gewesen sei. Nur das Wetter sei nicht so, wie vom Prospekt versprochen. Der Bungalow sei grosszügig, hätte einen eigenen kleinen Spa, es fehle jedoch ein Schrank für die Bekleidung. Kirsten hätte zwar versucht sich an meinen Tipp im Beitrag zu halten, möglichst wenig mitzunehmen. Jedoch hätte der grosse Koffer gerade ausgereicht.

Beide luden uns auf den von uns so geschätzten Mango-Shake ein und wir plauderten ausgiebig. Werner hätte sich meinen gesamten bisher geschriebenen Reisebericht ausgedruckt. Ursprünglich wollte er die Texte kopieren, aber das Blogscript liesse das nicht zu. Nun hätte er über 50 Seiten Informationsmaterial bei der Hand und beide würden die Texte mit Begeisterung lesen. Das freute mich ungemein. Und noch mehr: Dass man auf diesem Wege so nette Leut kennenlernt.

Interessehalber fragten wir beide, ob wir ihren Bungalow mal ansehen dürften und Werner zeigte uns diesen. Chris meinte, dass diese Art von Hotel aber hier in Lamai am falschen Platz sei. Es fehle einfach der ruhige gemütliche Strand. Aber dafür gäbe es einen grossen Pool. Nur wir vermuteten, dass auch hier allmorgendlich der Kampf um die Liegen ausbricht. Wir gaben beiden den Tipp sich in ein Sammeltaxi zu setzen und den ein oder anderen Strand in der Umgebung anzusehen. Dort gäbe es bessere Wasserqualität, ruhigere Strände und genug Liegen, sowie ausreichend gutes Essen inklusive nettester Bedienung. Siehe „Chaweng Noi“ oder „Mae Nam“.

Da Chris, Mike und ich noch nichts gegessen hatten und wir den beiden Schweizern gleich mal etwas anderes als das Hotel zeigen wollten, beschlossen wir in das Restaurant von „Sa“ zu gehen. Auf dem Weg dorthin zeigten wir den beiden unsere „local Laundry“, stellten ihnen die Mädels von der „Massass“ vor, ebenso den „personal Schneider“ und natürlich Sa vom „Sri Nuan“, die uns gleich einen Tisch auf dem Gesteig gab; denn nur hier Draussen darf man bei „Sri Nuan“ rauchen.

Wir bestellten, „red“- und „yellow“-Curry und Mike nahm eine gekochte Gemüseplatte. Kirsten liess ich die heissen Bananen in Cocos-Sauce probieren. Und es schmeckte nicht nur ihr gut. Auch die Speisen durften probiert reihum probiert werden.

Plötzlich kam aus dem Nichts ein grosser Reisebus die Lamai Beach Road entlang. Mike meinte „Das sind bestimmt Chinesen!“; denn das Reiseverhalten kannten wir bereits aus der Schweiz. Und es schauten uns tatsächlich verschlafene Chinesengesichter aus den Busfenstern in die Teller. Tja, vorgestern Rom, gestern noch in Paris und Luzern, Abends dann auf’s Matterhorn und über Nacht im Flugzeug nach Koh Samui. Das ist Urlaub 🙂

Gegen 23 Uhr verabschiedeten wir uns von Kirsten und Werner; denn die beiden hatten noch etwas Schlaf von der Anreise nachzuholen und wir wollten noch dringend in das Nachtleben in Chaweng eintauchen. Somit bestiegen wir die Böcke und brausten durch Lamai über den Pass nach Chaweng. Dort stellten wir die Kisten direkt vor der „Solo Bar“ an der gegenüberliegenden Seite in freie Parkplätze und betraten die unüberhörbare Bar.

Wir bestellten uns je ein Singha-Bier, lauschten der guten House-Music und beobachteten lächelnd und scherzend das rege Treiben um uns herum. Dann bemerkte ich, dass auf meinem Natel eine SMS-Nachricht angekommen war. Nanee sei auch in Chaweng. Ich fragte, ob sie auch in die „Solo Bar“ käme, aber sie meinte „Eher nicht“. Ob es mir möglich wäre zum Club „Sweet Soul“ gegenüber des „Green Mango“ zu kommen. Etwas verwundet aber freudig überrascht informierte ich Chris und Mike. Ich vereinbarte mit ihnen hinüber zu gehen und sie gegebenenfalls abzuholen. Ich wusste nicht, ob das nun Absicht oder so Sitte war. Es ist doch so manches „anders“ in den Umgangsformen in Thailand – positiv gesehen.

Also machte ich mich auf den Weg die wenigen Querstrassen durch die belebte Chaweng Beach Road zum „Club Sweet Soul“. Ich wehrte die freundlichen Versuche ab, mir irgendwelche Flyer von anderen Clubs auf dem Weg dorthin in die Hand zu drücken und erreichte den Club nach wenigen Minuten zu Fuss. Der Club war gut, aber dennoch locker gefüllt. Nur Nanee konnte ich nicht entdecken. Dann entdeckte ich Nanee auf der linken Seite stehend mir zuwinken. Ich betrat den Club und ging ihr nach in den hinteren Bereich an eine der Theken.

Dort sass sie dann mit einem „Baileys on the Rocks“ und grinste mich an. Warum sie nicht in die „Solo Bar“ gekommen sei, fragte ich. Sie meinte, dass sie dorthin nicht allein gehen wolle. Und ausserdem hätte sie nicht viel Zeit und müsse am nächsten Tag wieder früh aufstehen, um für das Restaurant einzukaufen. Ich informierte Chris und Mike und wir plauderten ein wenig, was die Lautstärke nur bedingt zuliess und verliessen den „Club Sweet Soul“ nach etwa einer Stunde gegen 1 Uhr.

Ich begleitete Sie noch zum Auto, welches direkt hinter dem „Club Green Mango“ auf einem Parkplatz stand. Dabei stellte ich fest, dass eben das „Green Mango“ heute vollkommen gut gefüllt war. Im Gegensatz zu den letzten Besuchen, bei denen sich nur wenige Gäste auf den beiden grossen Dance-Areas verliefen. Das musste ich mir näher ansehen. Und ich war begeistert. Wir bahnten uns den Weg durch die wabernden Menschenmassen und ich schoss noch das ein oder andere Beweisfoto.

Wir kamen auf der anderen Seite des „Club Green Mango“ wieder heraus und gingen das kurze Stück gemeinsam zum Auto. Dort fragte mich Nanee, wo ich mein Motorrad geparkt hätte und ob sie mich dorthin fahren könnte. Ich schaute etwas verwundert, denn a) ist es für sie ein Umweg nochmals in die Chaweng Beach Road zu fahren und b) müsste ich nur den gleichen kurzen Weg zurück gehen. Allerdings gefiel mir die Idee bei Nanee im klimatisierten Auto zu sitzen auf Anhieb besser.

Scheinbar wollte sie wirklich nicht, dass ich nochmals ins „Green Mango“ gehe (Ich könnte ja auf „Abwege“ kommen.); denn sie fragte mich, ob ich dann ins Hotel fahren würde. Ich antwortete, dass ich das noch nicht wisse, denn Chris und Mike hätten sich noch nicht gemeldet. Vor meinem Chopper fuhr Nanee an den Strassenrand und wir verabschiedeten uns. Nicht ohne vorher zu vereinbaren, dass ich am nächsten Tag auf einen Kaffee bei ihr im Restaurant vorbei schauen würde.

Ich stieg aus und winkte ihr beim Abfahren nach. Dann drehte ich mich um, und stellte fest, dass eine Lady auf meinem Motorrad sass und sich meinen linken Rückspiegel beim Lippenstift-Nachziehen zu Hilfe nahm. „Gut!“ dachte ich „dann rauche ich halt erst einmal eine!“, zückte meine Zigarettenschachtel aus der hinteren Hosentasche der Jeans, fummelte nach dem Feuerzeug, zündete mir eine an und ging auf die gegenüberliegende Strassenseite. Dort lehnte ich mich an die Hausmauer und zog das Mobile Phone aus der Tasche. Wo sind nur Mike und Chris abgeblieben. Keine Nachricht, kein Anruf. Nichts!

Als die junge Thai nach der Korrektur der Lippenfarbe immer noch auf dem Sitz meines Töffs lümmelte, beschloss ich die wenigen Meter zur „Solo Bar“ zu gehen, um nachzusehen, ob Chris und Mike sich noch darin aufhielten. Dies war nicht der Fall und ich konnte das auch einfach erkennen. Die „Solo Bar“ war nämlich mittlerweile fast menschenleer. Kein Wunder; denn um 2 Uhr macht der Schuppen, wie alle anderen auch, nämlich dicht. Ergo, waren beide einfach abgehauen, ohne mir etwas mitzuteilen. Feine Brüder die Brüder.

Somit verliess ich den traurigen Ort und wanderte zurück zum Motorrad, welches mittlerweile „Lady-Frei“ war. Das Mädel hatte sich mittlerweile getrollt, dachte ich. Als ich mich auf den Sitz schwang, seitlich den Schlüssel steckte und umdrehte, erblickte ich links von mir zwei lange Beine, die in silberfarbenen hochhackigen Pumps steckten.

Ich hörte eine laszive aber für eine Lady zu dunkle und aufgesetzte Stimme sagen „Nice Bike! May i drive with you?“ Moment mal, lange Beine, Pumps, Minirock und dunkle Stimme? Ich sah an der Lady hoch und erkannte ein etwas kantigeres aber nettes Gesicht. „Ein hübsches Mädel der Bua!“ dachte ich und verneinte lächelnd die Frage. „I have to go home now“, drückte auf den Anlasser und schob die Mühle in Rekordzeit aus der Parklücke. Dann trat ich den ersten Gang krachend ins Getriebe und liess den Hinterreifen rauchen. Nix wie weg hier!

Unterwegs stellte ich mir vor, sie äh er hätte den Mund nicht aufgemacht und ich hätte sie äh ihn jetzt auf der Sissibar. Na, Mahlzeit. Als Techniker überlegte ich mir auf der Fahrt zurück nach Lamai, wie man einen Schleudersitz für diese Gelegenheiten in einen Chopper konstruieren und montieren könnte. Mit einem roten Auslöseknopf mit durchsichtigem Klapp-Deckel am Lenker als Zusatzausstattung, wie in den guten alten James-Bond-Filmen. Ich grinste, als ich mir wie in einem Comic vorstellte, wie sie/er dann zuerst vom Töff nach hinten weggeschleudert und dann schimpfend und mit zerzausten Haaren auf dem Asphalt sitzen mir nachschimpfte. Beinhart! Das lass ich mir zum Patent anmelden – auf Lebenszeit.

Eine Wonne mit etwa 60 bis 70 Stundenkilometern im höchsten Gang den Motor tieftourig knatternd wie in einer lauen Sommernacht bei Temperaturen um die 25 Grad mit einem Chopper ohne Helm alleine über menschenleere Strassen zu cruisen. Ich hätte ewig so weiter fahren können. Und es wäre überhaupt kein Problem gewesen; denn ich befinde mich auf einer Rundstrasse um die Insel mit einer Länge von etwa 50 Kilometern. Nach einer Stunde wäre ich wieder hier gewesen. Man hätte die Rundenzeiten stoppen können. Diese wären aber extrem unregelmässig und langsam. Es geht ja diesmal wirklich nicht ums Rennenfahren, sondern ums gemütliche Cruisen.

Ich bog aber dann trotzdem in Lamai beim gut sichtbaren „McDonald“-Warnschild links ab und rollte beim Hotel aus. Das Töff von Chris stand neben mir, nur die Kiste von Mike fehlte. „Wo der sich wieder rumtreibt!“ dachte ich und ging in die Hotellobby. Keine Menschenseele hinter dem Tresen. Ich blickte ins Büro und sah den Nachtportier gemütlich auf zwei zusammen geschobenen Sesseln vor sich hin Ratzen. Pfeiffen und vorsichtiges Rufen half ihn nicht zu wecken. Schliesslich wollte ich ja auch nicht, dass er vor Schreck von den Sesseln auf den harten Steinboden fiel und dann noch sein Gesicht verliert.

Also schwang ich mich leise über den Tresen und suchte meinen Schlüssel aus der bereits geöffneten Schublade. Mike war tatsächlich noch nicht da. Ich nahm den Schlüssel und schwang mich zurück. Dann schlenderte ich immer noch grinsend über den „Lady“-Vorfall in Chaweng am Pool entlang und erklomm die Treppen zu unserer Etage. Dann sperrte ich auf und liess mich ins Bett fallen, zog mich aus und schnappte mir den Laptop. Schliesslich wollte ich noch schnell die Bilder ins Web laden. Am Text schreiben wollte ich heute bitte nicht mehr.

Als die Bilder fast online auf dem Server lagen, klopfte es gegen 3 Uhr an meiner Tür. „Das wird Mike sein“ dachte ich und legte den Laptop zur Seite, stand vom Bett auf. Ich sperrte die Tür au, drehte mich um und meinte „Hi Mike, wo warst denn so lang“. Und bekam eine Antwort von Chris: „Der hat mich jetzt doch glatt aus meinem Bungalow geworfen!“.

Verwundert drehte ich mich um und Chris stapfte mit müden Augen ins Schlafzimmer, setzte sich auf den Sessel im Eck und zündete sich eine Zigarette an. Dann fing er an die Ereignisse der letzen Minuten zusammen zu fassen. Es hätte gegen 2:45 Uhr bei ihm geklopft. Er hätte die Tür geöffnet und Mike sei mit „seidigem Gesicht“ vor ihm gestanden, hinter dem sprachlosen Mike hätte sich Moe versteckt. Ich fragte, wo er sie denn nun getroffen hätte. Chris erzählte, sie seien von der „Solo Bar“ direkt nach Lamai gefahren. Dann in Lamai am Hotel vorbei in die Lamai Beach Road hinein. In der Nähe des Restaurants von Nanee wären dann vier Mädels auf dem Gehsteig gelaufen, von denen eine nach Mike gerufen hätte, der sofort angehalten hätte.

Die Rufende sei Moe vom Vorabend im „Seed“ gewesen und wäre nach kurzer Begrüssung auf den Sozius gestiegen, hätte die anderen drei Mädels – ihre Freundinnen – einfach stehen gelassen. Mike hätte ihm dann angedeutet, dass er noch eine Runde fährt. Worauf Chris ins Hotel und dann in seinen Bungalow zum Schlafen gegangen wäre. Gerade als er so schön eingeschlafen war, klopfte es eben an der Tür und Mike stand mit Moe da. Daraufhin hätte sich Chris etwas übergezogen und sei zu mir herauf gekommen.

Zuerst grinste ich mir einen und dann lachte ich zusammen mit Chris. „Des gibts ja ned!“ war unser häufigster Satz. Dann schnappten wir uns eine Dose Bier aus dem Kühlschrank und ratschten über die letzten Vorkommnisse. Chris kugelte sich vor Lachen über die Geschichte mit der Lippenschminkerin (der Lippenschminker) in Chaweng. Als wir das Bier ausgetrunken und noch die ein oder andere Zigarette vernichtet hatten, knallten wir uns auf die Betten und schliefen ein. Das kann ja morgen noch heiter werden. „Wie kum jetz i zu meim Zeich!“ war der letzte Satz von Chris in dieser Nacht. Dann wurde es ruhig. Nur die Klimaanlagengeneratoren der Nachbaranlage waren noch zu hören.

PeterPan’s Restaurant-Tipp für Lamai:

Live Oyster & Seafood
Strand „Chaweng Noi“
Das erste Strandrestaurant auf der Seeseite, wenn man von Lamai kommend über den Pass „The Cliff“ fährt.

Sri Nuan – Thai Food & Sea Food
Lamai Beach Road 139/40
Lamai

PeterPan’s Ausgangs-Tipp für Chaweng:

Sweet Soul Café
gegenüber vom „Green Mango“
Chaweng

Green Mango Club
9/34 Chaweng Beach Rd.,
Bo-phut, Koh Samui,
Suratthani 84320 THAILAND.
Tel. 66(0)-77-422661 Fax. 66(0)77-422662
http://www.greenmangogroup.com/1club.htm

Solo Bar
nicht zu überhören direkt an der Chaweng Beach Road
Wo? In Chaweng!

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 09.03.2008 – Easy Riders driving to Mae Nam – Go to the Beach?

10. März 2008

Während ich so auf meiner „eroberten“ Strandliege lag und den Beitrag vom „Sonnenaufgang auf Lamai“ tippte, kamen gegen 9:30 Uhr Mike und Chris mit bereits gepackten Strandrücksäcken bei mir vorbei. Kurz vorher hatte ich den „Chefe“ gebeten mir einen Capuccino zu bringen. Als sie den Beitrag nebst Bildern sahen, lachten beide über beide Ohren (also vier). Sie setzten sich und Chris meinte, dass es zu windig sei an diesem Strand. Ich fragte nach der Tagesplanung.

Chris wollte auf keinen Fall mehr Scooter fahren. Er hätte an der Rezeption die anderen Motorräder auf einem Schild am Tresen gesehen. Er würde gerne einen Chopper ausprobieren. Kein Problem. So eine Kiste schwebte mir von Anfang an vor. Nur der manchmal holprigen Strassen wegen und weil wir in den ersten Tagen im „Dschungel“ unterwegs waren, dachte ich eher an eine Geländemaschine.

Aber vorher stand für die beiden das Frühstück an. Erst punkt 10 Uhr räumten die Restaurantmitarbeiter das Buffet ab. Also packte ich meinen Laptop ein und Chris und Mike schnappten sich noch etwas zu Frühstücken – keinen Red Snapper, sondern Spiegelei samt Schwarzbrot, Butter und Marmelade und natürlich Kaffee. Ich zählte meine Tassen eigentlich schon gar nicht mehr. Irgendwo bei vier Tassen Kaffee musste ich den aufmerksamen Nachschenkern Einhalt gebieten. Ich sattelte auf Fruchtsaft um – der Vitamine wegen.

Im Anschluss an das schnelle Frühstück gingen Mike und Chris an die Rezeption, während ich den Laptop auf das Zimmer brachte und meine Badeklamotten einpackte. Als ich gerade die Tasche verschloss, kam Mike ins Zimmer und meinte, dass einer der Hotelmitarbeiter uns zu einem Motorradverleih des Vertrauens fahren würde. Ich zog meine Turnschuhe an und schnappte mir die Tasche, verschloss das Zimmer und wir beeilten uns zur Hotellobby zu laufen.

Der Hotelmanager hatte mit dem Verleihpartner für Roller und Motorräder telefoniert und nachgefragt, ob die gewünschten Chopper vorrätig wären. Auch ein „guter Preis“ wäre bereits vereinbart worden. („special price for Hotelguests!!!“). So bestiegen wir den Hotelkleinbus und einer der Mitarbeiter fuhr uns die Lamai Beach Road an unserem, Stamm-Wäschereiniger, Stamm-Thai-Restaurant, Stamm-Massagesalon vorbei und bog dann an der Hauptstrasse rechts ab. Nach etwa 500 Metern hielt er auf der linken Seite vor einem Verleiher und dort standen bereits unsere neuen Untersätze fahrbereit und warteten auf uns. Der Laden hiess „Easy Rider Motorbikes Sales&Rental, Spare Parts & Repair Service“ und machte seinem Namen alle Ehre. Auf der Parkfläche zwischen Strasse und Geschäft stand neben vielen weiteren Motorädern eine Chopper, deren Tank mit der Amerikanischen Flagge lackiert war, wie aus dem gleichnamigen Film mit Henry Fonda.

Wir bedankten uns für den Transfer – welchen wir auch zu Fuss geschafft hätten, aber eben nicht klimatisiert – und stiegen aus. Draussen empfing uns eine kleine, schlanke Thai-Lady mit langem schwarzem Haar und stellte sich als „Lee“ vor. Ich meinte „Lee, so wie Bruce?“ und die Lady lachte breit. Dann führte sie uns in den offenen Laden, welcher mit gepflegt aussehenden Motorrädern verschiedenster Art und Grösse gut gefüllt war. Welche Motorräder wir gerne hätten und für wie lange.

Chris sagte sofort „für 4 Tage“ und hatte sich bereits ein Gefährt ausgesucht: Eine 200er Honda Shadow. Er setzte sich darauf und gab diese nicht mehr her. Mike entschied sich zuerst für eine violette 600er Honda Shadow mit kurzer Sitzbank und schlankem Vorderrad. Bis er die gleiche Kiste in schwarz/weiss, Sissybar und breiterem Vorderrad erspähte. Gut, dann schnappe ich mir halt die violette Shadow. Eigentlich dürfte die Farbe nur schwarz sein, denn wie der Name, so die Farbe „Shadow“ eben.

Die Dame telefonierte kurz mit ihrem „Chef“, während wir mit ihr den Preis verhandelten. Drei Motorräder a vier Tage. Schliesslich bezahlte Chris 500 Baht pro Tag und Mike und ich 700 Baht. Passt! Einschlagen! Unterschreiben! Wir hinterlegten die Passe als Deposit und Lee zeigte uns die Funktionen des Motorrads. Wie geht der Tankdeckel auf (anders rum als bei uns) und was (91er Sprit) und wo steckt der Schlüssel (links natürlich und zwar unter dem Sitz). Wir lächelten und liessen uns von Lee alles ganz genau erklären. Sie machte das auch so nett. Schliesslich durften wir uns Halbschalenhelme aussuchen. Diese zeugten auch von einem sehr guten Verständnis für die Materie und für Kunden. Teils nagelneue Helme lagen in den Regalen, fein säuberlich nach Grössen sortiert.

Dann liess zuerst Chris die Mühle an und wir staunten, was aus 200 Kubikzentimeter für Dezibel heraus kommen können. Dann teste Mike den Anlassen und wir starrten auf die Auspuffrohre! Wo bitte ist der Schalldämpfer? Die Kiste ist ja nur noch laut! Geil! Natürlich hört sich das noch heftiger an, wenn drei Mühlen leise vor sich hin „blubbern“. Aber wehe, wenn man den Gasgriff dreht, erkennt man, dass Benzin plus Sauerstoff plus Zündfunke zu dauerhaften Gehörschäden führen kann. Speziell, für die hinterher fahrenden.

Wir setzten brav die Helme auf und „tuckerten“ über die Hauptstrasse. Zuerst stand eine „Gewöhnungsrunde“ an. Chris grinste über beide Ohren. Wenn da nicht die Ohren wären, hätte es seine obere Kopfhälfte samt Helm nach hinten geklappt. Er fuhr voraus, Mike hinterher und ich legte als erster die Füsse auf die nach vorne verlegten Fussraster, schaltete sauber mit Zwischengas und sortierte mich mit hohem Gang aber niedriger Drehzahl langsam in den Strassenverkehr ein. Erstes Etappenziel: Der Strand bei Chaweng Noi. Wir fuhren über den Pass beim „Cliff“. Wenn man den Gashahn nur wenig aufdrehte, dann schepperte es aus den beiden Auspuffrohren, dass es nur so krachte. Bergab entfachte das erst im Auspuff verbrennende Gemisch ein wahres Knallgewitter.

Besser gesagt: Eigentlich ging die erste Etappe nur bis zum Seitenstreifen der Strasse beim Strand Chaweng Noi. Chris stieg ab und kramte sofort nach den Zigaretten. „Warum ned gleich so?“ Mike und ich lachten nur. Ob wir hier bleiben wollten, fragte Chris. Wir schüttelten den Kopf „Fahr mal schön weiter!“ Chris kichernd: „Wollt ich eh! Was haltet ihr von Mae Nam?“. „Von mir aus bis nach Nathon!“ war meine Antwort und Mike lachte. Somit starteten wir die brüllenden Motoren erneut und tuckerten auf der Hauptstrasse durch Chaweng und Bo Puth.

An einer Ampel bog Chris rechts ab und wir fuhren in eine Sackgasse hinein, die von kleinen Läden, Bars und Restaurants gesäumt war. Wir hielten vor einem hölzernen Tempel am Ende der Strasse und stellten unsere „Eay Rider“ ab. Bei Tempeln ist es immer üblich, dass man die Schuhe auszieht, wenn man diese betreten möchte. Auch bei den Tempeln, die eigentlich mehr nach einer „Bushaltestelle“ oder einem „Unterstand“ bei Regen am Strand aussehen.

Wir wählten von den beiden Restaurants, welches eines auf der linken und eines auf der rechten Seite des hölzernen Tempel platziert war, spontan einfach das linke aus und setzten uns auf die Terrasse. Vor dem Restaurant befand sich ein kleines „Reisebüro“, in welchem man Tauchfahrten oder Überfahrten zur Insel Koh Phangan für kleines Geld buchen konnte. Auf der Terrasse des offenen Restaurants standen Stühle und Tische aus Bambus. Sofort reichte uns eine Bedienung die Speisekarte. Aber zuerst benötigten wir etwas für den Durst. Ich war ganz froh, dass ich einen Helm mit herab klappbarem Visier genommen hatte. Einmal bekam ich so den Wind und zweitens den „Feinstaub“ nicht direkt in die Augen. Chris und Mike zwinkerten im ersten Moment etwas mehr. Wir bestellten uns je ein Coke; denn Kaffee hatte ich genug intus. Koffein gibt es ja noch in anderer Form.

Dann bezahlten wir die Rechnung von 90 Baht und sahen uns den Strand näher an. Siehe Bilder: Keine Menschenseele weit und breit. Ein feiner Sandstrand zog sich so weit das Auge reicht in einem schmalen Band dahin. Auf der einen Seite begrenzt durch das sehr ruhige und glatte Meer – nur wenige flache Wellen trafen auf den Strand. Auf der anderen Seite zahllose Palmen, Farne und Bananenpflanzen. Herrlich! Mike und Chris zogen sich schneller als ich fotografieren konnte aus und testeten das Meerwasser.

Im ersten Moment noch erfrischend, aber angenehm warm. Sorry, wenn ich das schreibe: Gefühlte 25 Grad Wassertemperatur, und wir haben uns schon lange akklimatisiert. Den Strand schützte die Halbinsel von Bo Phut vor dem Wetter. Einmal kam der Wind nicht durch und ebenso regneten die Wolken davor ab. Auf der gegenüberliegenden Seite zog einmal mehr eine Regenwolke zwischen uns und Koh Phangan durch und liess durch einen dunklen Schleier nur die Umrisse der Insel vermuten. Hier regnete es nicht.

Dann testete ich das erfrischende Nass und blieb relativ lange darin. Wie in einem überdimensionalen Pool fühlte ich mich. Anschliessend legten wir uns in den Schatten der Palmen und „natzten“ (kurzer Schlaf auf bayerisch) eine ganze Weile.

Als gegen 16 Uhr dann doch dunkle Wolken von süd-ost auf uns zu kamen, packten wir unsere Handtücher ein und flüchteten bei einsetzendem Regen in das Restaurant vom Beginn unseres Besuchs am Strand von Mae Nam.

Wir bestellten, Säfte und Wasser und sahen uns die Speisenkarte an. Den kurzen Regen nutzten wir, um uns etwas Leckeres zum Essen zu genehmigen. Chris bestellte sich einen Thunfischsalat – Mike und ich einen „Cesar-Salat“. Und was wir für riesen Portionen serviert bekamen!

Nach dem üppigen Mahl freundete sich Mike mit der Tierwelt an. Der Mae Nam Strandhund liess sich bereitwillig den Kopf kraulen und legte sich anschliessend auf den kühlen Fliesenboden, um ein Nickerchen zu machen. Ich schoss das kuriose Foto einer (Meer-)Katze im Netz über uns, welche sich sofort nachdem die Wolken sich verzogen dort zum Sonnen hinauf legte.

Dann verliessen wir Mae Nam und fuhren zurück zum Schoppen in den bereits vorher erwähnten Grossdiscounter „TESCO“. Chris deckte sich mit Hemden und T-Shirts ein. Natürlich konnten Mike und ich dem Angebot nicht standhalten und griffen ebenso erneut zu. Dann zeigten mir Mike und Chris noch die anderen Läden in der Shopping-Mall.

Und ich schoss noch das ein oder andere kuriose Foto. Der „Kindergarten“ oder „Aufbewahrungsort für die lieben Kleinen, während Mama ungestört sein möchte – beim Frisör z.B.“ besteht nicht etwa aus Schaukel und Rutschbahn, sondern aus einem ohrenbetäubendem Gemisch aus dem Sound diversester Spielkonsolen und sogar die Minielektroroller spielen Musik während der Fahrt. Und: Als Beweis, dass es wirklich ALLES gibt, ein Bild des „Swatch-Watch“-Ladens im „TESCO“. Sogar auf die Uhr kann man beim Packen verzichten und sich hier eine neue besorgen.

Nur das iPhone von Mike war noch nicht eingetroffen. Der Mitarbeiter im Mobile Phone Shop vertröstete Mike erneut. „Dann wart ich halt bis er anruft“ meinte Mike kurzzeitig etwas missmutig. Anschliessend sattelten wir die „Easy Rider“ und tuckerten zurück nach Lamai.

Während ich mich mit Nanee in ihrem Restaurant „Sharaira“auf meinen x-ten Kaffee heute traf, nahmen Mike und Chris die Massagekünste von den Mädels aus ihrem Stammsalon „Sabei Sabei“ in Anspruch. Schliesslich verlangte die nun sonnenverwöhnte Haut der beiden nach einer Aloe Vera Massage. Beide entspannten sich dabei ohne Ende, schleppten sich nach einer Stunde „Massass“ ins Hotel, duschten und ruhten für wenige Stunden. Ich vereinbarte Nanee gegen 22 Uhr zu beim Restaurant zu treffen und fuhr zurück zum Hotel. Dort duschte ich und fiel müde ins Bett, nicht ohne mir den Wecker zu stellen.

Mike und Chris bekamen bei den Massage-Mädels einen Ausgangstipp: Heute soll nämlich noch ein echter Geheimtipp in Lamai sein. Wie die Thai-Band heisst, weiss ich nicht. Und wenn dann könnte ich den Namen nicht richtig aussprechen. Auf jeden Fall erzählten die Massagemädels, dass sie heute eher den Laden schliessen, weil sie sich noch so richtig fein herrichten müssen. Die Band sei sehr beliebt und würde nur einen Auftritt auf der Insel eben in Lamai haben. Im „Club Seed“ würde eben die genannte Thai-Band auftreten. Chris und Mike wollten dann auch dorthin. Und vereinbarten die Massage-Mädels um 23 Uhr zu treffen – im „Club Seed“.

Vom Abend gibt es leider keine Bilder, da Mike seinen Fotoapparat vergass und so den Auftritt der Thai-Band im „Seed“ nicht ablichtete und ich sass mit Nanee bis gegen Mitternacht auf der Terrasse ihres Restaurants und ratschte mit ihr über Gott und die Welt und das Leben auf Koh Samui. Das Wetter Abends ist übrigens, wie eine laue Sommernacht bei uns. Jedoch viel angenehmer und: Es ist (fast) jeden Tag so schön warm und angenehm auf Koh Samui.

Es ist immer wieder interessant, was für Dinge so vor einem Restaurant auf der Lamai Beach Road ablaufen. Es ist schöner, wie Fernsehen. Reality-TV. Ab und zu rollte mal ein Roller vorbei. Nur mit einer Person besetzt. Nach einer Stunde kam der Roller von rechts nach links. Mit zwei Personen besetzt. Nanee und ich genehmigten uns, während wir auf der überdachten Terrasse und das Reality-Theater beobachteten und plauderten, den ein oder anderen Drink. Interessant ist, dass es tatsächlich eine Schwäche in der Aussprache des „R“ bei Thai gibt. Und zwar äussert sich das je mehr, je höher mehr sich die Alkohol-Blut-Konzentration Richtung „Alkohol“ verlagert. Und Nanee verträgt wirklich nicht viel. Zwei „Bacardi Breezer“ und ein „Bailey“ reichten über eine Zeitspanne von 3 Stunden aus, um das mir bisher noch nicht allzu bekannte „R/L“-Sprach Phänomen an Nanee immer deutlicher werden zu lassen.

Gegen 2 Uhr morgens schloss Nanee das Lokal endgültig ab. Das Licht auf der Terrasse brannte schon seit 23 Uhr nicht mehr. Nur die Mosquitos kamen, egal ob das Licht an oder aus war, hauptsächlich bei mir zum Durststillen vorbei. Ich hatte nämlich vergessen meine frei zugänglichen Extremitäten mit „Autan“ zu besprühen. Hauptsächlich meine Unterarme schienen den Blutsaugern zu gefallen. Wir verräumten die Auflagen unserer Sessel im Lokalinneren an der Bar und Nanee sperrte die Tür ab. Dann holte sie das Auto, welches auf dem Platz hinter dem Lokal abgestellt war und holte mich vor dem Ausgang ab.

Sie wollte offenbar nicht, dass ich die paar Meter zum Hotel zu Fuss gehe. Oder, und das war sicherlich der eigentliche Grund, das ich anschliessend noch „wo anders“ hingehe – auf den „Roten Platz“ – zum Beispiel. Deshalb fuhr sie mich persönlich um Lamai herum (einmal im Kreis), wegen der Einbahnstrassen und setzte mich vor unserem Hotel ab. Natürlich nicht ohne sich vorher von mir zu verabschieden *seufz*. Ich stieg aus dem Auto aus und Nanee drehte den Wagen um. Dann winkte ich ihr noch nach und schlenderte die Treppen zur Hotellobby hinauf. Müde fiel ich ins Bett und freute mich auf den nächsten Tag.   

PeterPan’s Massagetipp für Lamai:

Sabei Sabei Massage
136/16 M.4 Lamai Beach Maret
Koh Samui, Suratthani Thailand 84130

PeterPan’s Tipp für Motorradverleih für Lamai:

Easy Rider
Motorbike Sales&Rental, Spare Parts&Repair Service
Jonathan&Lee
127/16 Moo 4, T. Marat, Lamai Beach
Koh Samui, Suratthani 84310
Tel: +66 (0) 77 418098
easyrider@samuinet.com

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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