12.08.2024 – Schlüsselbein gebrochen..

12. August 2024

(Beispielbild) Gestern in aller Früh hab ich mir das linke Schlüsselbein gebrochen und die Lendenwirbel geprellt. An einer Baustelle vor einer Ampel hielt ich mit dem Motorrad an. Linken Fuss rausgestellt, auf frischem Asphalt, Sand unter dem Stiefel, weggeruscht.

Symbolbild

Unbewusst, damit nichts am Töff kaputt geht, federte ich das gesamte Motorrad beim langsamen Umfallen mit meiner linken Körperseite ab. Der Helm hat links exakt am Visiergelenk einen kleinen Kratzer. Beim Motorrad ist gar nichts kaputt!!

Der Kupplungshebel und der Spiegelstiel haben kleine Riefen. Aber das war schon vorher von der Garagenwand. Hinten ist das Blinkerglasl abgesprungen, aber nicht gebrochen. Aufstecken, Fertig. Nicht mal meine Jeans hat ein Loch.

Kurz die Harley ist unversehrt! Mein Körper fing die Aufprallenergie perfekt ab.

Somit ging es am Nachmittag mit Mike und Nataliiiiie nicht zum Baden, sondern ins KSW Winterthur. Nach 3 Stunden Aufenthalt (2,5h Warten) war ich durchleuchtet und diagnostiziert. Es ist die gleiche Schulter, wie 2017 Frontalcrash. Nur eben daneben. Und der Lendenwirbel war da auch angebrochen.

Das Schlüsselbein ist stumpf gebrochen, somit braucht’s wahrscheinlich keine OP. Ich bekomme für nächste Woche noch einen Begutachtungstermin. Jetzt trage ich eine Schlinge um den Hals, die den Arm ruhigstellt.

Und ich hab ein Attest bekommen für eine Woche. Finde ich toll, weil ich selbstständig bin. Ich kann mir also frei geben. Jetzt kann ich in Ruhe das Motorrad putzen!

Nein, die meiste Zeit liege ich und nehme Schmerztabletten. So ein Knochenbruch dauert 6 Wochen insgesamt. Die Prellung des Lendenwirbels etwa 2 Wochen.

Merke: Motorradfahren ist nicht gefährlich. Motorradstehen kann Ihre Gesundheit gefährden!


21.11.2005 – Der dümmste Autofahrer Europas – In der Schweiz 4 Mal geblitzt (in 97 Sekunden)

21. November 2005

Ein Schweizer Autofahrer konnte es nicht glauben: Warum blitzt es mitten in der Nacht, obwohl kein Gewitter aufgezogen ist? An der Ampel kann es ja nicht liegen – die blinkt ja Gelb um diese Zeit. Er wendete 3 Mal und fuhr mit der selben Geschwindigkeit über die Kreuzung, wie beim ersten Mal. Und es blitzte erneut – oh Wunder!

Tja, in der Schweiz ist halt wirklich „alles anders“. Das musste ein in der Schweiz lebender Türke am 14.11.2005 um 1 Uhr 55:33 das erste mal feststellen. Er fuhr über eine Kreuzung deren Lichtanlage gelb blinkte. Den Starenkasten kannte er. Auch dass dieser bei „Rot-Vergehen“ blitzt, wusste er. Was er nicht wusste war, dass dieser Starenkasten umgerüstet worden war. Nun konnte dieser Kasten nämlich auch Geschwindigkeitssünder ablichten. Froh Gemut fuhr er also nach der Geisterstunde etwas zu schnell über die besagte Kreuzung. *britzl-blitz*

Blitzer

Blitzer

Er dachte evtl. wie ich dereinst an fotografierende Japaner, sah aber rund herum niemanden stehen, wendete und fuhr zurück. Wendete erneut und gab Gas. *britzl-blitz*

Für die beiden Wendemanöver benötigte der Türke-on-Speed gerade mal 53 Sekunden; denn dann entstand obiges Bild Nummer 2. Gemessene Geschwindigkeit: 68 km/h. Für Innerorts auf jeden Fall zu schnell – und zwar massiv. Aber auch das kam dem Herren noch spanisch vor. Das muss also genau untersucht werden. Vollbremse, Wenden, zurück fahren, wieder Wenden, wieder Vollgas – ja so ein 5er BMW schafft das locker. Da werden nicht mal die Bremsscheiben warm. Automatik-Kickdown. Von 0 auf 100 in 8,9 Sekunden. *britzl-blitz*

Gleich mit 82 km/h fegte der Türken-Schumi mit seinem fliegenden Fussraum-Teppich über die Kreuzung, aber diesmal auf der Gegenseite. Noch leicht geblendet/verblendet mit Rotreflex in den Augen stieg der Gute erneut in die Eisen und drehte wieder um. Drei Blitze um diese Uhrzeit aus verschiedenen Richtungen und das ohne Rotlicht. „Da will mich doch einer auf den Arm nehmen, odrrr?“ Und somit „Güggst Dü…“ *britzl-blitz*

Das Foto zum 4. Versuch aus der wissenschaftlichen Untersuchung „Where, the Fuck, is the Camera?“. Dieses 4. Foto entstand genau 97 Sekunden nach dem ersten Bild – und der Kerl war „nur läppische“ 72 km/h schnell. Entweder war dann der Film aus oder er ist ausgestiegen und hat sich die Kreuzung genau angesehen. Das bleibt sein Geheimnis. Aber dafür ist er nun der Superstar unter den „Dummys“. Man kann sich Passbilder auch günstiger anfertigen lassen. Oder will er gar sein Auto verkaufen und hat Fotos für seinen Eintrag bei Autoscout gebraucht und grad keine Digicam in der Nähe? Zu Fuss gehen muss er auf jeden Fall die nächste Zeit, soviel ist sicher. Er weiss auch sicherlich nun: Blitzer blitzen auch wenn es ned grad Rot ist. Mich hätten die Gesichter der Polizisten interessiert, die die Bilder das erste Mal gesehen haben. Übrigens ist der flotte Türke nicht nur wegen „mehrmaliger, hartnäckiger Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts“ fällig – er ist auf keinem der Bilder angeschnallt, odrrrr?.
(Bilder by Kantonspolizei Thurgau)


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