Feinstaub und kein Ende – Tempo 80-Massnahme bringt 270 kg Feinstaub weniger

5. Februar 2006

Die Kantone Basel-Stadt, Basel-Land, Zürich, Aargau, Solothurn, Bern, Luzern, Schwyz, Zug, Ob- und Nidwalden sowie Uri haben nun eine Tempo-80-Begrenzung auf Autobahnen beschlossen. Aber langsam werden Zweifel an der Massnahme von Politikern offen ausgesprochen. Der Präsident der kantonalen Umweltdirektoren – Willy Haag – ist der Meinung, dass diese Massnahme zu wenig bringen würde; womit ich ihm nur Recht geben kann.

Nachdem ich hier schon verlautbaren liess dass der Individualverkehr nur mässigen Anteil an der Partikelemission trägt und ich dabei kritisiert wurde, dass es sich um eine Studie in der Region Rhein-Main handele, welche sich (angeblich) nicht mit den Schweizer Verhältnissen vergleichen liesse, habe ich nach einer aktuelleren und zudem Schweizer Untersuchung gesucht – und gefunden.

Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landwirtschaft (BUWAL) hat am 01.12.2005 mit der Publikation „Feinstaub PM10“ einen umfassenden Fragen/Antwortkatalog zu diesem Thema veröffentlicht. Hierbei werden nicht nur die Begriffe erklärt (was ist eigentlich PM10), Emissionsverfahren und Emissionen genannt, sondern auch Massnahmen empfohlen.

Auf Seite 8 von 46 findet man eine Tabelle mit den Emissionswerten aus dem Jahr 2000. Die Emissionsgruppen sind in vier Untergruppen aufgeteilt: Verkehr, Haushalte, Industrie/Gewerbe und Land- und Forstwirtschaft. Im Jahr 2000 wurden demnach in der Schweiz „schätzungsweise“ (siehe Text unter der Tabelle) 21100 Tonnen Feinstaub PM10 aus primären Quellen (es gibt nämlich auch sekundäre) in die klare Schweizer Luft geblasen. Die Hitlist sieht hier folgendermassen aus:

  1. 37% Land- und Forstwirtschaft
  2. 29% Verkehr
  3. 27% Industrie und Gewerbe
  4. 7 % Haushalte

Wobei mich die Aussage „Schätzung“ unter der Tabelle etwas verunsichert; denn das sagt mir, dass es keine definitiven Untersuchungen hierzu gibt. Nun könnte man meine „Verkehr an Platz 2“ und somit „Tempo-80-Regelung“ sinnvoll. Aber betrachtet man die in „Verkehr“ zusammen gefassten Verkehrsmittel, so erkennt man folgendes:

Verkehr (siehe oben 29% von 21100 Tonnen Feinstaub = 6100 Tonnen/Jahr)

  • 13% Personenverkehr (2800 Tonnen/Jahr)
  • 8% Güterverkehr (1600 Tonnen/Jahr)
  • 5% Schienenverkehr (1000 Tonnen/Jahr)
  • 3% Luftfahrt (700 Tonnen/Jahr)

Wen betrifft die „Tempo-80-Regelung“ in 12 Kantonen auf Autobahnen nun tatsächlich und welche Wirksamkeit ist dadurch zu erwarten?

  • 13% Personenverkehr (2800 Tonnen/Jahr)

Nun gehen ich rein rechnerisch vor mit den leider nicht zu fassenden Fehlern

  1. Faktor 0,658: Die 12 Kantone liegen im Mittelland der Schweiz, welches 30% (Faktor 0,3) der Gesamtlandfläche ausmacht. Fehler: Das Mittelland ist der am stärksten besiedelte Landstrich. 5 Millionen der 7,6 Millionen der Einwohner der Schweiz leben hier – also 65,8 %. Deshalb setzte ich als ersten Faktor 0,658. Somit nehme ich an, dass im am stärksten Besiedelten Gebiet der meiste Feinstaub produziert wird.
  2. Faktor 0,023: Das Strassennetz der Schweiz umfasst gesamt 71’011 km, wovon 1’638 km Autobahnen sind  (2003). Das ergibt 2,3 % Anteil Autobahnen. Aber wie viele der Autobahnen sind in Ballungszentren? Und auf welchen Streckenabschnitten ist es tatsächlich noch möglich schneller als 80 km/h zu fahren? Innerorts war schon vor der Feinstaub-Tempo-80-Beschränkung Tempo80 üblich. Aber um einen optimistischen Wert zu erhalten kalkulieren wir diesen Fehler mit ein und verwenden Faktor 0,023 und nehmen einfach an, dass auf allen Autobahnen generell 120 km/h gefahren werden darf (Fehler).
  3. Faktor 0,33: Die Geschwindigkeitsreduktionsmassnahme (Tempo80) führt nicht zu einer gänzlichen (totalen) Schadstoffminderung. Der Motor läuft ja trotzdem, die Räder wirbeln Abrieb auf und die Verschleissteile verschleissen weiter. Ich nehme für die Berechnung einfach an, dass sich diese Elemente linear mit der Geschwindigkeit verringern (Fehler). Auf Autobahnen darf 120 km/h gefahren werden. Das heisst nicht, dass alle Autofahrer sofort nach überschreiten der gestrichelten Linie bei der Autobahnauffahrt auf 120 km/h katapultiert werden und diese Geschwindigkeit während des gesamten Verbleibes auf dieser robotermässig halten (Fehler). Ich nehme dies hier beispielhaft zur Berechnung an. Deshalb setze ich hier den „Verringerungsfaktor“ von 0,33 (120 km/h zu 80 km/h). Auch lasse ich ausser Acht, dass Diesel-PKW mehr Feinstaub erzeugen als Benziner (Fehler)
  4. Da der Güterverkehr (LKWs) eh nicht schneller, wie 80 fahren darf, bleibt dieser Faktor ausser Betracht. Wir konzentrieren uns eh nur auf den Personenverkehr. (Zwei Mal Minus ergibt nicht immer Plus)
  5. Berechnung: 2800 Tonnen/Jahr x 0,658 x 0,023 x 0,33 ergibt 13,98 Tonnen/Jahr. Somit werden 14 Tonnen im Jahr Feinstaub weniger produziert durch die Tempo-80-Massnahme – lässt man sämtliche Fehler ausser Betracht.

Betrachtet man nun die Gesamtsumme des Feinstaubes von 21100 Tonnen/Jahr und setzt man nun das (theoretische) Rechenergebnis 14 Tonnen/Jahr Reduktion in Relation, so erkennt man, dass tatsächlich 0,066 % pro Jahr erzielt werden können! Fantastisch! Ich bitte meine Berechnung zu evaluieren. Desweiteren gilt die Tempo-80-Regelung erst mal nur eine Woche womit diese theoritschen 14 Tonnen noch durch 52 (Wochen/Jahr) geteilt werden müssen: 270 kg Feinstaub!


Euromillions – gleich 3 Gewinner – Schweiz geht leer aus

4. Februar 2006

Zumindest vorerst geht die Schweiz direkt leer aus; denn der Euromillions-Jackpot wurde geknackt. Bei einer Gewinnchance von 1 zu 76 Millionen hatten gleich 3 Teilnehmer die richtige Zahlen und die korrekten Sterne markiert. Zwei der Gewinner kommen aus Frankreich und einer aus Portugal. Die Rekordgewinnsumme von 183 Millionen Euro wird also geteilt. Jeder erhält 95,4 Millionen Euro. Das dürfte auch noch reichen, odrrr? Aber vielleicht kann man ja den ein oder anderen Gewinner dazu bewegen in einen der steuergünstigen Kantone zu ziehen. Dann gewinnt die Schweiz doch noch indirekt. 😉


Feinstaub und kein Ende – Hauptverursacher Verkehr oder Industrie

4. Februar 2006

Um meiner Vermutung „Hauptverursacher Industrie“ auf den Grund zu gehen bzw. einen Nachweis zu finden, durchsuchte ich soeben das Internet über eine bekannte Suchmaschine. Sofort bekam ich ein Dokument in die Finger auf den Bildschirm, welches meine Vermutung zu bestätigen scheint.

„Luftreinhaltungsplan für den Ballungsraum Rhein-Main“ Aus der Aufgabenstellung zitiere ich „…Der Luftreinhalteplan mit Massnahmenplan enthält eine Dokumentation der Belastungssituation sowie für die Messstationenstandorte mt festgestellter Immissionsgrenzwertüberschreitung eine emittentenbezogene Ursachenanalyse, die beschreibt, welche Emittentengruppen die erhöhten Immissionsbelastungen verursachen, und einen Massnahmenplan, der aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Immissionsbelastung unter die Immissionsgrenzwerte abgesenkt werden kann…“

Auf Seite 32 von 84 wird in der Tabelle 10 „Emissionsbilanz für PM10 (Feinstaub) im Ballungsraum Rhein-Main“ aufgeführt, dass 2520 Tonnen Feinstaub jedes Jahr im Gebiet Rhein-Main erzeugt werden. 1300 Tonnen Feinstaub – also etwas mehr als die Hälfte bläst die Industrie in die Umwelt (51,6%). Der Kraftfahrzeugverkehr trägt mit 834 Tonnen zur Belastung bei (33,1%). Gebäudeheizungen liefern jährlich 285 Tonnen Feinstaub (11,3%). Die restlichen 4% erzeugen Schifffahrt (53 Tonnen/Jahr), Bahnverkehr (20 Tonnen/Jahr) und Luftfahrt (19,1 Tonnen/Jahr).

Somit scheint mir der Beschluss einiger Kantone die Feinstaubbelastung durch Geschwindigkeitsbeschränkungen für Kraftfahrzeuge kurzfristig merkbar zu reduzieren, nur ein Tropfen auf den heissen Stein zu sein. Über die Emissionen der Industrie spricht/schreibt kein Redakteur in der Tagespresse. Auf den Titelseiten wurden heute sogar Bauern als die scheinbar Schuldigen entlarvt, obwohl momentan kein einziger Traktor unterwegs ist, der Gülle auf die gefrorenen Felder ausbringt. Aber die Presse hat was für die Titelseite. Auch kein Politiker äussert sich zu diesem Thema konkreter. Warum auch – Polit- und Wirtschaftstrukturen sind auch in der Schweiz eng verwoben.

Tatsächlich ist die Massnahme „Temporeduktion“ nur eine volksberuhigende Sofortmassnahme. Langfristig muss eine deutliche Reduktion der Industrieabgase und der Feinstaubpartikelemission erfolgen, da über die Hälfte der Feinstäube hier „produziert“ werden. Diese Massnahmen sind jedoch kostenintensiv (Abgasfilter und Waschanlagen) und können nicht von heute auf morgen realisiert werden. Auch fehlen hierfür bisher nach meinem bisherigen Wissensstand sämtliche rechtlichen Grundlagen (Schadstoffausstossgrenzen), sowie wissenschaftliche Nachweise und Kontrollmechanismen. Gerne lasse ich mich aber von Fachleuten aufklären.

Ausserdem kommt noch ein anderer Aspekt aus der Untersuchung zum Vorschein: Die Schwefelmonoxid- und -Dioxid-Belastung ist 10 Mal höher als die Feinstaubbelastung! Somit hat Politik und Presse gleich im Anschluss an die Feinstaubdiskussion ein neues Thema – die NOx-Kriese! Oder es kommt es im Sommer zu einer neuen OZON-Debatte? Wir werden sehen. Es scheint auf jeden Fall billiger (aber populärer) zu sein, das „motorisch angetriebene Volk“ zu Massnahmen zu überreden, welche effektiv nur gering wirksam sind und langfristig das Prädikat „untauglich“ verdienen.

Übrigens: Auch in der Zusammenfassung des Berichtes zur Luftreinhaltung wird kein Wort über den Hauptfeinstaub- und Schwefeloxid-Erzeuger „Industrie“ verloren.


Feinstaub und kein Ende – Kanton Zug mit Tempo 80 für die Gesundheit der Bürger

4. Februar 2006

Seit heute Mittag gilt im ganzen Kanton Zug die Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometer. Nachdem der Grenzwert für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter seit Tagen deutlich überschritten wurde, entschloss sich der zuständige Sicherheitsdirektor zu dieser Sofortmassnahme. Eigentlich darf der Grenzwert nach der Luftreinhaltungsverordnung nur einmal im Jahr überschritten werden.

Allerdings ist meiner Meinung fraglich, ob diese Massnahme zu einer deutlichen Senkung der Feinstaubbelastung führen wird. Ursache für meine Zweifel ist, dass meiner Meinung der Feinstaub grösstenteils aus den Abgasen der Industrie und den Heizanlagen des Gewerbes und von privaten Liegenschaften stammt.

Mittlerweile haben 11 Kantone die Tempo-80-Sofortmassnahme ergriffen.


Feinstaub und kein Ende – Grenzwert bei 9 von 13 Schweizer Messstellen heute deutlich überschritten

4. Februar 2006

Das 1. Januar 2006 gibt es das Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU. Auf der Website des BAFU wird aktuell die Feinstaubbelastung an 13 Messstellen erhoben. So wurde heute der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (ug/m3) von 9 Messstellen deutlich überschritten. Bei den Messwerten handelt es sich um das Mittel über den Zeitraum von 24 Stunden. An der Spitze lag heute Lausanne mit über 150 ug/m3 gefolgt von Bern mit etwas weniger Belastung. Dann kommt schon Zürich mit 130 ug/m3. Allerdings können die Messwerte nicht direkt miteinander verglichen werden, da die Messstationen unterschiedliche Standorte haben. In Bern und Basel steht die Station an der „Strasse“ – in Zürich im „Park“. Auch sind die Stationen auf unterschiedlichen Meereshöhen platziert (z.B. Jungfraujoch mit 3578 Meter)

Auf der Website des BAFU können die Messwerte für Feinstaub folgendermassen angezeigt werden

Ach ja, die Werte für OZON (wenn auch mittlerweile in Vergessenheit geraten) und der Giftgase (NO2) Stickstoffdioxid, (SO2) Schwefeldioxid, (CO) Kohlenmonixid, sowie Temperatur und Partikelkonzentration können pro Messstelle grafisch aufbereitet angezeigt werden.


Rexel übernimmt die Elektro-Material AG

3. Februar 2006

Der französische Kabelproduzent Nexans hat die nicht zu seinem Kerngeschäft gehörende Elektro-Material AG per 1. Februar 2006 an den weltweit führenden Elektro-Großhandelskonzern Rexel verkauft.

Mit der Unterzeichnung eines Vertrages zwischen Rexel und Nexans vom 20. Januar 2006, wodurch Rexel das gesamte Stammkapital von Elektro-Material AG erwirbt, konnte die Transaktion am Mitwoch, den 01.02.2006 abgeschlossen werden. Elektro-Material AG ist der führende Schweizer Großhandels-Elektrovertrieb und hat im Jahr 2005 einen Umsatz in Höhe von 292 Mio. CHF (rund 189 Mio. €) mit seinen sieben Niederlassungen und 396 Mitarbeiter erwirtschaftet. Das Produktangebot von Elektro-Material AG ist mit dem von Rexel vergleichbar: Elektro-installationsmaterial, Kabel und Leitungen, Beleuchtungsprodukte, Kommunikationsgeräte und sonstigen Elektrokomponenten. Das Kundenportfolio setzt sich aus Elektro-installationsunternehmen (74 % des Umsatzes), Industriegesellschaften (11 %), Energie-Versorgungsunternehmen und andere professionellen Kunden (15 % des Umsatzes) zusammen. Der elektronische Handel macht 34 % des Umsatzes von Elektro-Material AG aus. Zusammen mit den aktuellen Aktivitäten von Rexel, die das Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Transelectro ausführt, wird das Vertriebsgeschäft in der Schweiz einen jährlichen Umsatz von 364 Mio. CHF (rund 235 Mio. €) generieren.


Feinstaub mit Elektroautos bekämpfen – mit Hybrid- und Elektroautos

3. Februar 2006

Smog, Feinstaub, Industrieschnee, Tempo 80 – diese Themen gingen heute durch alle Medien. Keine Zeitung liess diese Themen auf der Titelseite aus; denn die Politiker hatten diverse Vorschläge, um das populäre Thema mit Lösungsvorschlägen zu behandeln. Die Autobranche reagiert auf diesen Trend und stellt alternative Aggregate zur Fortbewegung in Aussicht.

Die „Kleine Zeitung Kärnten“ berichtet über eine rundum glückliche Familie und ihr neues Gefährt – einen Peugeot 106 electric. Die Familie könnte damit sogar bei einer verordneten Sperrung für Motorfahrzeuge verursacht durch Feinstaub munter weiter fahren; denn ein Elektromotor mit 22 KW treibt den Kleinwagen bis an die 90 Stundenkilometergrenze. Nach durchschnittlich 120 Kilometern muss der Akku allerdings wieder an die Steckdose. Familie Hromada bewegt das Fahrzeug 19200 Kilometer im Jahr und kommt damit auf Kosten von 480 Euro, was einem „Verbrauch“ von 2,50 Euro auf 100 Kilometer gleich kommt. Die Haftpflichtversicherung beläuft sich jährlich auf günstige 120 Euro. Nur der Reifenabrieb sorgt bei diesem Fahrzeug für Feinstaub. Leider konnte ich auf keiner Website von Peugot in irgendeiner Preisliste den Peugeot 106 electric finden.

Nicht ganz soweit geht Peugot in der Mittelklasse. Erstens ist die Technik nicht ganz feinstauberzeugungsfrei und zweitens liegt die Serienreife in der Zukunft. Zusammen mit Citroën entwickelt Peugoet laut einem Bericht in der Autobild einen Diesel-Hybrid-Motor. Dieser steckt in je einem Citroën C4 und einem Peugeot 206. Bis 50 km/h schiebt der Elektromotor das Fahrzeug an. Erst darüber übernimmt der Diesel die Arbeit. Dabei soll der Verbrauch auf 100 Kilometer durchschnittlich bei 3,4 Liter Sprit liegen. Nur man scheint es nicht eilig zu haben; denn die Serienproduktion soll erst 2010 anlaufen. Im Gegensatz zum bekannten Toyota Prius, der allerdings mit einem Benzin-Hybrid-Motor befeuert wird, aber auf dem Markt bereits seit einiger Zeit erhältlich ist.

Möchte man heute und sofort zur Feinstaubreduzierung beitragen, so steige man entweder auf öffentliche Verkehrsmittel um oder entscheide sich für den Drahtesel. Ersteres erhöht die Kommunikationsfähigkeit und letzteres sogar noch die Fitness.


Artikel über Bloggerin Sandra in 20Minuten

2. Februar 2006

Tja, ich sollte doch mal öfter genauer die 20Minuten durch sehen. So habe ich es erst gelesen, nachdem ich zu Hause meine Runde durch meine Blogroll machte. Sandra ist (wiedermal) in 20Minuten:

Nach Geschlechts-OP: Bei Liebe und Karriere harzt es
Bilanz ein halbes Jahr nach Sandra Lia Infangers Geschlechtsumwandlung: Mit der Liebe klappts nicht und auch die Politkarriere stockt. Doch Infanger wirbelt weiter.

Sandra-Lia Infanger in 20Minuten 

«Es geht mir nicht so gut», sagt Sandra Lia Infanger (25). Gut sechs Monate nach ihrer Geschlechtsumwandlung ist sie ernüchtert. «Ich arbeite zu viel, schlafe wenig und fühle mich ausgebrannt.» In die Ferne gerückt ist auch ihre Politkarriere: Die Solothurnerin wollte sich in Bern ein Zimmer als Zweitwohnsitz mieten, um für die Wahlen im Kanton Bern zu kandidieren.
«Aber die Behörden haben das nicht akzeptiert», sagt Infanger. «Man müsse als Kandidatin festen Wohnsitz im Kanton Bern haben.» Auch in der Liebe haperts: «Es ist die traurige Wahrheit, dass im Moment nichts läuft», so Infanger. Sie überlegt sich, alles hinter sich zu lassen und nach Berlin zu ziehen.
Aufgeben will Sandra aber nicht und lancierte deshalb eine Werbekampagne in eigener Sache: «Dazu habe ich eine Internet-Aktion gestartet», sagt sie: «Wenn ich mit meinen sechs Euro-Millions-Losen den Jackpot knacke, verteile ich zehn Prozent des Gewinns an alle, die sich auf meiner Homepage registriert haben.»
Andrea Abbühl


Der Bloggerkettenbrief – das Stöckchen

1. Februar 2006

Jetzt hat es mich auch erwischt – Danke Welti (Philippe) 😉 Und am 06.02.06 gleich nochmal von Martin aka Kritische Masse 😮

Diese Blogger-Kettenbriefe – Stöckchen genannt – sind eine Art etwas mehr über den Autor des entsprechenden Blogs zu erfahren. Die Idee zu einem Stöckchenthema hat ein Blogger – er formuliert dann auch die Unterpunkte aus. Diese reicht er an andere Blogger weiter, welche dann wiederum das "Stöckchen" an mehrere Blogger weiter geben. Gut, man muss nicht alles mit Links versehen 🙂 So und jetzt bin ich das erste Mal fällig.

Vier Jobs in meinem Leben:

  • Systembetreuer
  • Fertigungsplaner
  • Dozent/Ausbilder
  • Produktmanager

Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:

Es gibt aber noch viel mehr: "Notting Hill", "Die Schweizermacher", "Robin Hood" (Cevin Kostner), "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Die Unbestechlichen",  etc.

Vier Orte, an denen ich gelebt habe:

Vier TV-Serien, die ich sehr gern sehe:

Vier Orte an denen ich Urlaub gemacht habe:

Vier meiner Lieblingsgerichte:

Vier Webseiten, die ich täglich besuche:

Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:

Vier Blogger, die das mitmachen sollen:


Die Party des Jahres – Geschäftsjahresabschlussevent 2006

1. Februar 2006

Am Freitag 20.01.2006 fand das Event des Jahres statt – Das Geschäftsjahresabschlussevent. Letztes Jahr ging es zur Masoala-Halle, welche wir besichtigten. Anschliessend ein Abendessen im Zoorestaurant und abschliessend ging es noch zum Schiffbau bzw. in den Club „Moods“. Das zu toppen war das Anliegen des diesjährigen Organisatoren. Das Event ist vorher absolute Geheimsache. Nichts durfte vorher verraten werden. Somit waren alle richtig gespannt wohin es gehen würde.

Um 14:30 Uhr war Treffpunkt mit Apéro und wir wurden informiert: Es geht zum Flughafen Zürich und anschliessend zu einem Partyrestaurant „Chicago 1928„. Die Undercover-Reporter waren im Auftrag der örtlichen Polizei, des FBI und der Undercoveragenten im Background den ganzen Abend bis spät in die Nacht dabei und dokumentierten die Ereignisse und Persönlichkeiten

Mit dem Bus ging es dann zum Flughafen Zürich. Dort bekamen wir eine kurze Information über die Flughafenbetreiberin UNIQUE und besichtigten anschliessend einen Teil der Gepäcksortieranlage. Landeten dann im Dock Midfield, um dann mit der „Standseilbahn“ unterirdisch zurück zum Terminal zu rasen.

Anschliessend trafen wir uns alle im „Eventdock“. Dort gab einige Häppchen und Getränke. Auch bot sich uns die Möglichkeit die Friedreich Hundertwasser Vernissage anzusehen. Schon bei der Info hatte jeder einen Umhänger bekommen. „Mafia, Polizei, Undercover, FBI, Dead Rabbit, leichte Mädchen“. Und nun bekam jeder passend zum Namen ein Accessoire.

Dann stiegen wir wieder in die Busse ein und fuhren in das Eventlokal „Chicago 1928“ zur geheimen Prohibitionsparty. Dort gab es ein üppiges Mahl und es wurde getanzt und gefeiert bis spät in die Nacht. Dabei konnten Details von Vereinbarungen zwischen den einzelnen Bandenmitgliedern der Mafia, Dead Rabbits und anderen Ganoven auf neumodischen Minikameras festgehalten werden. Auch die leichten Mädchen spielten bei einigen Ablenkungsmanövern eine wichtige Rolle und konnten wichtige Informationen über entflohene Sträflinge aus Unterweltkreisen beibringen. Haftanträge wurden beim Generalstaatsanwalt gestellt – der Zugriff auf die einschlägig vorbestraften, den Ermittlern bekannten und mehr als verdächtigen Personen aus dunklen Kreise erfolgt demnächst unerwartet und mit der nötigen Härte. Resistance is useless!

Herzlichen Dank an die Organisatoren – Es hat alles gepasst und viel Spass gemacht! 😉