Modegetränke oder IN-Getränke im Wandel der Zeit – Caipirinha, der Bauerndrink

3. Januar 2006

Der Drink 2005 ist zweifelsohne der "Caipirinha". "Caipirinha" bedeutet eigentlich "bäuerliches Getränk" oder "Drink des Bauern oder Hinterwäldlers" (caipira = Bauer, Hinterwäldler). Nun wird mir einiges klarer 😉 Übrigens: Da die Früchte zerstossen werden und im Getränkeglas verbleiben, trinkt man(n) oder Frau auch die in der Schale befindlichen Pflanzenschutzmittel (Pestizide) mit. Na denn Prost!

Rezept für Caipirinha:

  • 6cl Cachaça (gesprochen "Katjassa")
  • 1-2 geachtelte Limetten
  • 3 TL Rohrzucker
  • Crushed Ice

Die Limetten achteln und zusammen mit dem Rohrzucker in ein Caipirinha-Glas geben. Mit einem Stößel die Limetten ausquetschen, anschließend das Glas mit Crushed Ice auffüllen und den Cachaça hinzugeben.

Links:


Modegetränke oder IN-Getränke im Wandel der Zeit – Kennen Sie noch Kir-Royal

3. Januar 2006

Wer kann sich noch an "Kir Royal" erinnern? Das JetSet-Getränk aus der gleichnamigen TV-Serie. Kaum war die erste Folge im Oktober 1986 im Bayerischen Fernsehen gelaufen, erlebten die Bars und Clubs einen wahren "Kir Royal"-Hype.

Mona, Babys Freundin (Senta Berger), ist sehr nachdenklich geworden. Irgend etwas ist verkehrt, wenn man die Speisenkarte schon auswendig aufsagen kann.

Alles und jeder fühlte sich nur dann cool, wenn er den eh schon süssen Edeka-Sekt mit "Crèmes de Cassis" (nix anderes als Johannisbeerlikör mit 20% Vol.Alc.) in Händen hielt. Baby Schimmerlos (Franz-Xaver Kroetz), ein Klatschreporter der Münchner Schicki-Micki-Szene, bestellte dieses Mischgetränk regelmässig bei seinen Streifzügen durch die Bussi-Bussi-Gesellschaft von Schwabing. 6 Folgen liefen damals über die Flimmerkiste – immer sehr amüsant.

Rezept für Kir-Royal:

  • Sektglas
  • 1 cl Crème de Cassis
  • 10 cl Sekt (Snobs nehmen nur Champagner)

Links:


Modegetränke oder IN-Getränke im Wandel der Zeit – Was bitte ist Aperol

3. Januar 2006

Scheinbar gibt es in Regensburg ein neues "Modegetränk". In der neuen Location "Die ganze Wahrheit" war es mir schon aufgefallen. Auf der Getränkekarte stand u.A. "Prosecco mit Aperol". Und die Leute in der Kaffeebar bestellten das Mixgetränk ohne Ende. Gestern (Montag) sassen Mike, Claudia und ich auf ein Bier im "Chaplin" am Ostentor. Und die 8 Gäste am Nebentisch bestellten wieder "Prosecco mit Aperol". Die Gerichte im "Chaplin" sind ausgesprochen lecker, frisch zubereitet und kosten mittags um die 6 EUR. Abends finden sich hier viele Kinogänger ein, die vor oder nach dem Film im benachbarten Ostentor-Kino gerne noch gemeinsam ein Gläschen trinken möchten.

In Wikipedia steht nur das über Aperol:

Aperol ist ein Likör aus Italien, der aufgrund seines bitteren Geschmacks meist als Aperitif oder in Cocktails verwendet wird. Er ist ein Destillat aus Rhabarber, Chinarinde, Enzian, Bitterorangen und aromatischen Kräutern mit rot-orangener Färbung und einem bittersüßen Aroma und einem Alkoholgehalt von 11 Prozent. Aperol kam 1919 in Padua erstmals auf den Markt und wird seit 2003 von der Campari-Gruppe vertrieben.

http://www.aperol.it


Sylvester 2005 überlebt – Feiern am Hafen in Regensburg

1. Januar 2006

Heute geht scheinbar alles etwas langsamer. Das Web tröpfelt durch die Leitung. Programme scheinen einen „Kater“ zu haben und funktionieren nur mit Widerwillen, das Bilder-Hochladen auf Webshots läuft nur äusserst zäh und mit massenhaft Fehlermeldungen. Na hoffentlich bekomme ich den Post wenigstens reingestellt. Das Kopfweh verschwindet auch ganz langsam und nach einem ausgiebigen, heissen Schaumbad ging es mir wesentlich besser. Und die Schulterschmerzen von Mike werden scheinbar langsam stärker 😉 Aber nun zum Thema: „Sylvester in Regensburg“.  

Gestern war nun also der letzte Tag im Jahr 2005 und den letzten Abend verbrachten wir auf einer privaten Party im Hafengebiet. Am späten Abend hatte es zu regnen begonnen. Da es die letzten Tage bitterkalt war, verwandelten sich die Strassen blitzartig in Eisflächen. Somit hatten wir wirklich keine Lust in die Stadt zu gehen oder gar zu fahren. Der Chef einer Firma für Eventausrüstungen hatte seine Lagerhalle zu einem Partytempel umfunktioniert, hervorragend aufgekocht und Max und Schwester Alex hatten Schulkollegen eingeladen. Gegen 20 Uhr sollte es losgehen und das tat es dann auch.

Sylvester 2005 Regensburg

Mehr Bilder gibts hier!

Wir setzten uns zu Wolfi und Gabi und deren drei Freundinnen und besorgten uns etwas für den Durst und den Hunger „zwischendurch“. Dann wurde abgetanzt und abgefeiert. Michel – der Chef – spendierte einen besonderen Wein und pünktlich um Mitternacht wurde mit Sekt angestossen. Die obligatorischen Kracher, Raketen und Böller durften auch nicht fehlen, aber es ging eher ruhiger und gemütlicher zu, als in der Stadt. Anschliessend wurde noch einige Male auf das Neue Jahr angestossen und wir wärmten uns bei Ramazotti und beim Tanzen wieder auf. Gegen 3 Uhr ging ich das Stück zurück zur Wohnung von Mike – er selbst tanzte noch etwas mit Alex und kam dann nach. Ach ja. Wie Mike zu seiner schmerzenden Schulter kam. Auf dem Heimweg nahm er eine „Abkürzung“. Da es glatt war, zog er den Weg durch das schneebedeckte Gras vor. Erst als er vor dem Haus im wahrsten Sinne auf das „Kopfsteinpflaster traf“, merkte er, dass es wirklich so richtig glatt war. Aber des wird scho`wieder 😉


Bars in Regensburg – Die ganze Wahrheit im Posthof beim Dom

30. Dezember 2005

Gestern, Donnerstag, wollte ich Bienchen besuchen. Sie arbeitet zwei Mal in der Woche in der Spielhalle in der Fröhlichen-Türken-Strasse. Gegen 20 Uhr setzte ich mich ins Auto und fuhr das kurze Stück in die Innenstadt. Ich parkte beim Bahnhof. Es war empfindlich kalt und es wehte ein eisiger Wind. In der Spielhalle hielt sich Bobesch auf, der sich mit einem Video-Kartenspiel beschäftigte. Sonst war recht wenig los. Drei oder Vier Leute sassen an den Spielautomaten. Sabine und ich ratschten ein wenig über dies und das. Nina lernt momentan das Skifahren und am Freitag (heute) ist Abschlussrennen. Das wird von der ganzen Familie zum Bayerwald-Ausflug genutzt. Das war sicher toll, denn das Wetter heute war weltklasse.

So gegen 22 Uhr verabschiedete ich mich von Bienchen und ging zurück in die Kälte. Donnerstags legt üblicherweise „Chuffi“ im „Hemingway`s“ auf. Also schlenderte ich zur Oberen Bachgasse. Aber im Lokal war keine Spur von Chuffi. Das Lokal war zwar gut gefüllt, aber Chuffi fehlte. Ich blieb noch auf ein Bier und ging meiner Lieblingsbeschäftigung nach: „Beobachten und Kommentieren“. Letzteres eher leise 😉 Ich bezahlte und schlenderte die Untere Bachgasse Richtung Rathaus hinab. Das „Moritz“ war gesteckt voll. Ich überlegt kurz im neu renovierten „Orphee“ (übrigens auch das schönste Hotel in Regensburg) einen Milchkaffee zu trinken, um mich wieder aufzuwärmen. Ging dann aber doch weiter, bog rechts ab zum Kohlenmarkt und hörte das Stimmengewirr aus der „Galerie„. Schon von Aussen war zu sehen, dass die Lokalität brechend voll war, aber ich wollte heute nicht in das Gedrängel hinein. Ich schlenderte weiter durch die schmalen Gässchen Richtung Domplatz. Der Dom hat endlich kein Gerüst mehr an den Türmen. Die Sanierung ist also abgeschlossen. Am Posthof angekommen, sah ich die bunten Lichter, die mir schon letzten Freitag aufgefallen waren. Dort hat ein neues Lokal frisch eröffnet – es nennt sich „Die ganze Wahrheit„. Das wollte ich mir doch mal ansehen.

Ich überquerte die Strasse und stieg die Treppe zum Posthof hinauf. Ein Türsteher öffnete die schwere Eichentür und ich betrat das Treppenhaus. Links vom Eingang fröstelte eine junge Dame, die die Garderobe managet. Ich gab meine Jacke ab und beeilte mich zur Stahltür gegenüber zu kommen, ein weiterer Türsteher öffnete diese und ich betrat das „Die ganze Wahrheit“. Ich schwenkte nach rechts und erreichte die „Kaffeebar“. Die Bar selbst sieht etwas improvisiert aus. Der kleine Raum wird von Deckenstrahlern mit Vorsatzfiltern in ein rötliches Licht getaucht. 4 Stehtische und bequeme, kunstlederbezogene, weisse Barhocker prägen das Ambiente. Die beiden Lautsprecherboxen tun sich schwer das Raumvolumen quantitativ und qualitativ zu beschallen.

Es ist laut, durch die kahlen Wände schallt das Stimmengewirr zusammen mit der Musik. In der Kaffeebar und in der angrenzenden Lounge tönt Chillhouse-Musik Café-del-Mar-mässig aus den Boxen, anfänglich noch in angenehmer Lautstärke. Ich setzte mich an die Bar und beobachtete die Leute rund um mich herum, während ich auf meinen Drink wartete. Die blonde (hübsche!) Serviertochter hatte alle Hände voll zu tun, um die Bestellungen abzuarbeiten. Die Preise der Drinks halten sich in Grenzen – z.B. Kaffee 1,90 Euro, Gin-Tonic 5,50 Euro. Aber scheinbar war aktuell die Prosecco-Gesellschaft anwesend. Flaschenweise ging der Perlwein über die Theke. Auch musste ich feststellen, dass die Traditionsbrauerei Kneitinger nun auf die neue Mode mit den 033er-Flaschen umgestiegen zu sein. Es gibt eine Spezialedition mit extra Etikett.

Ich schnappte mir meinen Gin-Tonic und ging in den Lounge-Bereich. An den Wänden hängen Zitatplakate mit Sätzen aus der Bibel zum Thema Wahrheit. Sieben flache, weisse Liegebetten und weisse Tischwürfel laden zum Verweilen ein. Bambuspflanzen in Zinkkübeln ergänzen die Dekoration. Nur die abgehängten Bürodeckenleuchten mit blauen Neonröhren bestückt stören das Ambiente.

Ich setzte mich auf eines der bequemen Möbel und rückte die Kissen zurecht. Maik, ein Kollege aus der „wilden 80er-Zeit“, betrat die Location. Er setzte sich zu mir und wir plauderten. Wir hatten uns lange nicht mehr getroffen und so hatten wir viel zu erzählen.

Zum Schluss schaute ich mir noch die grosse Halle an. Diese war gut gefüllt, aber nicht voll. Von der Decke hängen Glühlampen. An zwei zentralen Säulen ist eine Traverse mit Gurten angebunden. An der Traverse hängen ein paar Lautsprecherboxen und ein paar Strahler. An den Stehtischen lehnt das Partyvolk und diskutiert. An der linken Seite steht eine lange Bar und zwei Ober mühen sich redlich die Drinks abzuarbeiten. Sogar ein VIP-Bereich (ein kleiner Tisch gleich neben der Bar) ist eingerichtet. Nur besteht das Problem (der Nicht-VIPs) darin, dass sie den Thekenbereich nicht verlassen, nachdem sie den Drink erhalten haben. Ergo: Gedränge an der Bar. Der DJ steht an der Stirnseite und spielt Songs aus allen Zeiten (70er bis heute), allerdings ist wegen der miesen nicht ausreichenden Anlage und des hohen Geräuschpegels der Diskutierenden nicht immer zu verstehen, was nun eigentlich gespielt wird oder der Equalizer war über den Limiter abgeregelt an diesem Tag 😉 Unwichtig: „Sehen und gesehen werden ist die Devise!“. Ich trank meinen Gin-Tonic aus und verliess die Location gegen 3 Uhr. Ganz nett der „Schuppen“, nur besser beheizt sollte er sein 🙂


Tanzen in Regensburg – Salsa im Scala am Mittwoch-Abend

29. Dezember 2005

Gestern, Mittwoch, waren wir im „Scala„. Dort findet jeden Mittwoch die Salsaparty statt. Den Club gibt es schon seit 1987 also steht bald das 20jährige an. Mittwoch`s wird dort lateinamerikanische Musik gespielt und wer will kann Salsa, Merengue und dergleichen tanzen. Mike hatte mit Susi vereinbart, dass wir uns im „Scala“ treffen. Susi hatte ihre Freundin informiert – Mike rief Christian und dieser Beat an. Chris und Beat kamen gegen 21 Uhr bei Mike in der Wohnung vorbei. Von dort aus besorgten wir uns ein Taxi und fuhren zum Neupfarrplatz. Gegen 22 Uhr trafen wir dann im „Scala“ ein, zahlten 2 Euro Eintritt und stiegen die Treppen in den Tanztempel hinauf. Das „Scala“ wurde kürzlich etwas umgebaut und erstrahlt nun in modernerem Licht. An der Theke besorgten wir uns erst Mal ein Bier und sahen uns um. Das „Scala“ war gut gefüllt, aber es wurde nicht eng. Das Publikum ist altermässig bunt gemischt. Auf der Tanzfläche und in den Gängen tanzten einige Profis und welche, die es werden wollen. Ich hatte in jungen Jahren in der Tanzschule und später denn im Tanzclub „Blau-Gold“ zwar lateinamerikanische Tänze gelernt (Rumba, Samba, ChaCha, Jive), aber Salsa stand damals nicht auf dem Lehrplan. Ich konnte mir die Tanzschritte der Pärchen so oft ansehen, wie ich wollte, aber irgendwie erkannte ich keine Systematik. Aber alles ist lernbar, odrrr? Susi und ihre Freundin sahen uns und kamen vorbei. Susi bestellte erst mal 4 Tequila – und zwar braunen. Der Shot kostet am Mittwoch lediglich 1 Euro (Ja habe die Ehre!). Kurz darauf erkannte ich meinen ehemaligen Schulkollegen Peter (P4) an der Bar und bestellte die nächste Runde Tequila. Peter ist ein „alter“ Salsa-Profi und tanzt scheinbar schon seit Beginn der Salsa-Modewelle. Seine Freundin Natalie beherrscht die Bewegungen auch perfekt. Also versuchte Peter (P4) die Schritte Susi beizubringen und ich bat Natalie darum. Ok, den Grundschritt hatte ich dann doch recht schnell kapiert und der Tequila tat sein übriges, um die Koordination der Gliedmassen zum Takt der Musik zu erleichtern.

Salsaparty im Scala Regensburg

Peter (P4), Natalie, Mike und Susi beim Freestyle-Salsa-Dancing. (Mehr Bilder hier)

Chris und Beat schien es nicht so toll zu gefallen. Nach einem Bier verkrümelten sich beide wieder. Wir blieben noch für mindestens 2 Runden Tequila und versuchten unsere Salsa-Kenntnisse zu erweitern. Ab etwa 1 Uhr wechselte die Musik und der DJ legte R&B und Funk auf. „Where is the Funk?“ ist übrigens der Standardspruch von Mike, wenn die Musik nicht in seine Geschmacksrichtung geht. Aber dem war nicht so. Mike, Susi, Peter (P4), Natalie und ich gaben Gas auf der Tanzfläche. Der Abend war „weltklasse“ und wir verabschiedeten uns erst gegen 4 Uhr morgens von der Lokalität. Nächsten Mittwoch sind wir sicher wieder dort.

  • Scala Club in Regensburg

Ergänzung: Der Unterschied zwischen „Zypressen“, „Zyprioten“ und „Zypridioten“.

Die Zypressen (Cupressus) sind eine Gattung von Nadelbäumen, in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Trauerzypressen (Cypressus sempervirens) werden seit der Antike kultiviert. Die der Gattung zugeordneten Arten und ihre zahlreichen Kulturformen vertragen Kälte nur eingeschränkt.

Zyprer/Zyprerin (veraltet: Zypriot/Zypriotin) ist der amtliche Eigenname der Bevölkerung Zyperns. Das Adjektiv dazu ist zyprisch oder zypriotisch (nicht aber „zynisch!“) , wobei die Bezeichnungen „Zypriot/Zypriotin/zypriotisch“, besonders im diplomatischen Verkehr, veraltet sind und kaum benutzt werden. Zyprioten wurden früher die Zyperngriechen und Zyprer die Zyperntürken genannt, diese Unterscheidung wird aber heutzutage nicht mehr gemacht. Da die englische Bezeichnung für die Bevölkerung „cypriots“ lautet, ist eine mangelnde Übersetzung Grund für die noch weit verbreitete, allerdings veraltete Form „Zypriot„.

Und „Zypridioten“ sind Leute, die den Unterschied zwischen „Zypressen“ und „Zyprioten“ nicht kennen. 😉 Diesen gebe ich auch den dringenden Rat: „Don`t eat yellow Snow!“


Darwin-Awards: Preis wird postum jedes Jahr an den spektakulärsten Abgang aus dem Diesseits ins Jenseits verliehen

28. Dezember 2005

Damals, als ich bei Fortunecity.de meine ersten Website-Gehversuche startete, stiess ich auf eine Website, welche so ganz nach meinem Geschmack war. Dort wurden die spektakulärsten Todesfälle, welche sich im irdischen Genpool ereignen, gesammelt und alljährlich prämiert. Zumindest postum verleiht man den „Darwin-Award“.

Zu meinen Lieblingsgeschichten gehört „Jet-Assisted Take-Off“ – Winner 1995. Ein ehemaliger Sergeant hatte eine Feststoffrakete (Startrakete) auf seinem Shevy Impala festgeschnallt. Er wollte mal so richtig Gas-geben. Er zündete die Feststoffrakete und raste über eine ebene Wüstenstrecke. Das Gefährt samt Raketenantrieb erreichte mehr als 230 mph mit dem Problem, dass jede Strecke ein mal zu Ende ist. In diesem Fall kam eine Felswand auf den dreisten Fahrer zu. Also trat er auf die Bremse. Nachdem sich die Reifen und die Bremsbeläge aufgelöst hatten, flog er wirklich über die Steppe. Und krachte in die Felswand. In einer Höhe von etwa 40 Metern und hinterliess einen rauchenden Krater.

Auch die „urban legend“ über „The Dog and the Jeep“ (1999) lese ich doch immer wieder gerne. Ein Chaot aus Michigan hatte sich zu Weihnachten einen nagelneuen Jeep Grand Cherokee gekauft. Er nahm seinen Jagdhund mit und feierte sein neues Fahrzeug in seiner Stammkneipe. Dabei kamen seine Freunde und er auf die gnadenlose Idee das neue Auto doch mal ausgiebig zu testen. Also fuhren er und 5 seiner bedröhnten Kumpels mit Sixpacks und Pumpguns bewaffnet zu einem nahen zugefrorenen See. Das Problem ist aber, dass auf einem vollkommen zugefrorenen See keine Enten landen. Aber man hatte ja Dynamit dabei (logisch!). Da braucht man nicht lange rumhacken. Die Ehre des ersten Dynamitwurfes gehört natürlich dem neuen Besitzer des stolzen und noch nicht abbezahlten Jeeps. Er nimmt sich eine Stange und sein Zippo, geht ein paar Meter von der Gruppe weg, zündet die Lunte an und rennt so schnell er kann zurück zur Freundestruppe. Dabei kam ihm sein Jagdhund, ein trainierter Labrador entgegen. Der Hund dachte nämlich „Das Herrchen will mit mir spielen!“ und rannte dem Dynamitstäbchen nach, schnappte das rauchende Spielstäbchen und wetzte zurück zum Herrchen. Die Dumpfbacken samt Herrchen hatten das Szenario beobachtet und starrten mit aufgerissenen Augen und Mündern auf den gut trainierten und schnell auf sie zukommenden Labrador. Das betrunkene Herrchen peilte als erster die Lage, riss seine Pumpgun hoch, zielte und feuerte Richtung Jagdhund. Dieser stutzte kurz, blieb stehen und wunderte sich, warum sein Herrchen auf ihn schoss. Das Herrchen schoss nochmal. Dann reichte es dem lieben Hündchen. Blitzschnell überlegt „wo verstecke ich mich?“, Jeep ist in der Nähe, „Toll!“ und spurtete unter den Jeep. In diesem Moment hatte die Lunte das Dynamit erreicht. Der Hund und der Jeep explodierten in einer leuchtenden Wolke und versanken im See. Unnötig noch zu erwähnen, dass das Versenken von Jeeps während einer illegalen Sprengung auf einem zugefrorenen See von keiner Versicherung gedeckt ist.

Viel Spass beim Lesen der vielen Geschichten auf der Website des „Darwin Awards


Das Kochbuch – zusammengestellt von engagierten Bloggerinnen

27. Dezember 2005

Ein ganz tolles Kochbuch habe ich soeben in der Schweizer Blogwelt gefunden: Kochtopf – Das Buch. Die Rezepte stammen von une fille du limmatquai, in den bergen ist freiheit und 1x umrühren bitte.

Das Kochbuch ist im PDF-Format auf diesem Blog erhältlich. Herunterladen, ausdrucken, zusammen heften und los geht`s! Viel Spass! Ich freue mich schon auf Folge 2.  

Inhalt/Rezepte:

  • EDITORIAL seite 3

  • suppe – Minestrone seite 4

  • salat – Lauwarmer Piccolini-Salat seite 5

  • reisig – Paella Seite 6

  • Geflügel – Gefüllte Pouletbrüstli al Pomodoro Seite 8

  • Fischig – Pescado a Brizor Seite 10

  • Vegetarisch – Auberginen- und Zucchini-Cordon-Bleu Seite 11

  • Orientalisch – Larb Gai Seite 12

  • Fast Food – Wienerli im Teig Seite 14

  • Deftig – Ueberbackene Chorizo-Rösti Seite 15

  • Fleischig – Gefülltes Schweinsfilet im Speck-Blätterteig-Mantel Seite 16

  • Drink – Iced White Mocca Seite 17

  • Grossmutters Küche – Fotzelschnitten Seite 19

  • Backen – Spargelwähe Seite 20

Quelle: http://kochtopf.twoday.net/stories/1321617/


Raser bescheren den Kantonen ein fröhliches Jahr – dank mehr Radarfallen.

27. Dezember 2005

Schon im Artikel "Die Schweiz ist tierfreundlich – Man baut an allen Ecken Starenkästen" hatte ich mich über meine Verwunderung geäussert, dass allein in Zürich an jeder Kreuzung und Weggabelung ein Blitzkasten steht. Das fiel mir damals schon bei meiner ersten Fahrt durch Zürich auf – nein, ich wurde selbst nicht geblitzt. Aber bei der Kreuzung Badenestrasse Richtung See hatte es vor mir einen erwischt. Der Fahrer muss heute noch ein Blitztrauma haben und sich unter dem Tisch verstecken. Selbst wenn man nur ein Weihnachts-Erinnerungs-Foto von ihm auf der Weihnachtsfeier schiessen möchte. Sylvester wird für ihn ganz schlimm 😉

Dann kam "Der dümmste Autofahrer Europas – In der Schweiz 4 Mal geblitzt (in 97 Sekunden)" vom 14.11.2005. Wirklich das Highlight in diesem Jahr. Der Kauz konnte einfach nicht glauben, dass bei einer gelb blinkende Ampel geblitzt wird. Na klar: Wegen überhöhter Geschwindigkeit halt!

Und heute schreibt der Tagesanzeiger "Mehr Radarfallen, mehr Geld".  Die Kantone haben im Vergleich zum Vorjahr bis zu 60 Prozent Mehreinnahmen allein durch die Starenkästen! Thurgau zum Beispiel: Die Gelder aus den "Einnahmen aus Bussen durch überhöhte Geschwindigkeit" sind von 4,4 Mio auf  7,7 Mio CHF gestiegen. "Pech" hatten einige andere Kantone, weil die geplanten starr installierten oder mobil genutzte Tempomessgeräte "zu spät" oder gar nicht eingesetzt werden konnten. Der Kanton Bern hatte letztes Jahr 9,5 Mio CHF eingenommen. Die budgetierten 11,8 Mio CHF werden aber um 2,5 Mio CHF übertroffen. Besser ist der Kanton Nidwalden dran. Allein durch die Eröffnung des Kirchwaldtunnels an der A2 und der "Tempokamera" stiegen die Einnahmen von 1 Mio CHF auf 2,7 Mio CHF!

Der Kanton Schwyz hat fünf neue Radarfallen installiert und erwartet für 2006 Einnahmen in Höhe von 6,4 Mio CHF (4 Mio in 2005). In Basel-Stadt wurden 2004 nur 14 Mio CHF eingenommen, konnte die Bussen für 2005 aber auf 16,7 Mio CHF steigern und rechnet für 2006 fest mit 16 Mio CHF. Basel-Land möchte erstmals eine «Abschnittsgeschwindigkeitskontrollanlage» im Belchentunnel der A2 einsetzen. Der Genehmigung liegt aber noch nicht vor.

Nur Zürich und Genf konnten die Einnahmen auch durch mehr Radarfallen nicht erhöhen. In Zürich lagen die Einnahmen für 2005 bei 25 Millionen Franken und beim Spitzenreiter Genf bei 40 Millionen.


Rasender Schweizer Weinachtsmann? Mit 218 Stundenkilometer auf der A1

26. Dezember 2005

Von wegen "Schweizer Gemütlichkeit". Auch Schweizer können zu Rasern mutieren – und das zu Weihnachten. Die NZZ meldet heute: 

Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich hat am frühen Morgen auf der Autobahn A1 in Attikon einen Autofahrer gemessen, welcher mit bis zu 218 km/h unterwegs war.

Eine Verkehrspolizeipatrouille war heute Morgen um 5.21 auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Dabei wurden sie von einem sehr schnell fahrenden Auto überholt. Die anschliessende Nachfahrmessung ergab ein Spitzentempo von 218 km/h.
Der 21-jährige Schweizer gab an, dass er wohl bemerkt habe, dass sich die Tachonadel über der 200 km/h-Marke bewegt habe. Darüber habe er sich aber keine weiteren Gedanken gemacht.

Das bedeutet für ihn eine saftigen Busse (Geldstrafe) und längere Nutzung der Busse (ÖV=öffentliche Verkehrsmittel). Wahrscheinlich hat er ein Halbtax-Abo zu Weihnachten geschenkt bekommen. 😉

Quelle NZZ.ch