Blogcasting – Schweiz sucht den 0,5-Promille-1-Glas-ist-OK-Star

25. Januar 2006

Heute bin ich bei Rouge über die 0,5 Promille-Kampagne des bfu gestolpert. Seit 1.1.2005 gilt in der Schweiz die neue gesetzliche Alkohollimite von 0,5 Promille. Die bfu will diese Alkoholgrenze im Bewusstsein der Bevölkerung verankern und Motorfahrzeuglenkende, die Alkohol konsumieren, daran erinnern, dass sie ab sofort die 1-Glas-Regel befolgen sollen- und zwar "0,5 Promille = 1 Glas ist O.K.!"

Dazu präsentiert man auch den passenden Werbespot mit den entsprechenden Statements der Gecasteten.

Deshalb schlage ich vor ein Gegenstück zu DSDS ein Blogcasting zu veranstalten "Schweiz sucht den 0,5-Promille-1-Glas-ist-OK-Star". Votings werden ab sofort unter Comments angenommen.

Die Videos der Kandidaten für "SS0,5OKS" sind HIER zu finden.

Wünsche frohes Blog-Voten!


Wohltäter Blocher – Hälfte der Swisscom dem Volk schenken

24. Januar 2006

Christoph Blocher sprang heute auf eine Idee von Bundesrat Pascal Couchepin an die Hälfte der Swisscom-Aktien an das Schweizer Volk zu verschenken. Schliesslich hätte dieses ja die letzten Jahre wegen der Monopolstellung zu viel für das Telefonieren bezahlt. Die Wert der Hälfte der Aktion beträgt derzeit etwa 7,6 Milliarden Franken – bei einer „gerechten“ Aufteilung würde so jeder Schweizer 3,3 Aktien – ergo etwa 1295 Franken erhalten. Der Verwaltungsratspräsident der Swisscom steht dieser Idee eher skeptisch gegenüber – er wünsche sich ein „Merger“ (Fusion) mit einem vergleichbaren Anbieter (aus dem Ausland). (Quelle)

Man werfe Goldmünzen und Perlen unter das Volk und man vereinigt es hinter sich (Kaiser Nero). Mit dieser Methode prescht Christoph Blocher aus den Reihen der Bundesräten hervor und veröffentlicht vorzeitig eine von drei Varianten – wen wundert es – die populistische. Dabei ist die Idee nicht mal von ihm (siehe oben) – Beziehungsweise in dieser Quelle sei der Ideenfinder der FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli gewesen. Ausserdem sind die drei Varianten noch gar nicht ausdiskutiert; denn das geschieht erst am Mittwoch.

Was passiert aber, wenn das „Verschenken“ der Aktien tatsächlich durchgeführt werden würde? Nach der Sperrfrist könnten die Aktien frei gehandelt/verkauft werden. Und die Käufer stammen dann doch nicht aus der Schweiz? Ziel verfehlt; denn das Ziel von Blocher sei ja die Swisscom in „Schweizer Hand“ zu belassen und nicht wie die gegroundete Fluggesellschaft Swissair an Deutschland zu verlieren. Aber die Geschichte, welche jetzt im Kino für Rekordbesucherzahlen sorgt, liefert sicherlich Anschauungsunterricht im Zusammenspiel von Politik-Banken-Unternehmen.

Auf dem Schweizer Telefon- und Internetmarkt wird es eh bald noch enger für die Swisscom. Cablecom, Cisco, Microsoft, Green.ch und RedIT wollen den Schweizer KMU-Markt mit der Kommunikationspaketlösung Centerprise aufmischen. (Quelle).

Über die Privatisierung der Swisscom wird mit einer Volksabstimmung frühestens im März 2007 entschieden. Aber was ist die Aktie dann wert? (Quelle) Und was ist die Aktie dann nach der Sperrfrist wert (Aktienchart 1 Jahr)? All we can do is sit and wait. Man Schweizer darf gespannt sein.


map.search.ch – Mehr als eine weitere Online-Stadtkarte

23. Januar 2006

Beim Bloggerkollegen „Weiachergeschichten“ habe ich heute ein interessantes Webtool entdeckt map.search.ch. Mittels Eingabe der Postleitzahl kann man sich die Luftbilder des Ortes ansehen. Oben rechts ist je ein Eingabefeld für „Strasse, Nr.“ und/oder „PLZ, Ort“. Gibt man dort „Bürkliplatz“ und „Zürich“ ein, so wird sofort das zugehörige Satellitenbild abgerufen.

„Na toll“ wird man jetzt denken „das kann man woanders auch haben“. Aber map.search.ch kann noch mehr. Standardmässig ist nämlich schon mal das Häkchen bei „Verkehr“ gesetzt. Auf dem Satellitenbild sind die Haltestellen dann blau hinterlegt. Fährt man mit der Maus darüber, so werden die aktuellen (!) Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel (Tram und Bus), sowie deren Richtung angezeigt. Auch Parkhäuser und Schiffländen werden eingeblendet. Fährt man z.B. mit der Maus über die Schifflände am Bürkliplatz, so erscheint ein weiteres Eingabefeld. Geben Sie dort Ihren Startpunkt ein und drücken auf die Enter-Taste, so wechselt der Browser zur SBB und es erscheinen die aktuellen Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel von Ihrem Startpunkt zum Bürkliplatz.

Mit der Zoomfunktion kann man näher zum Ziel oder weiter weg fahren. Klickt man auf das Bild mit der Maus, so kann es verschoben werden.

Neben dem Häkchen für „Verkehr“ können noch weitere gesetzt werden. Unter „Gastronomie“ werden „Bars, Cafés, Restaurants und Hotels“ angezeigt. Fährt man hier über die türkisen Symbole, so werden Kontaktdaten übermittelt. Das ist noch nicht alles. Setzt man das Häkchen für „Kultur/Freizeit“ wird jedes „Kino, Museum, Theater“ ja sogar „Webcams“ eingeblendet. Sie sind auf der Suche nach einem „Öffentlichen Gebäude“? So markieren Sie diese Auswahl und erhalten „Kirchen, Polizei, Schulen, Spital und Verwaltungen“. Auch für „Shopping“-Süchtige ist gesorgt. Unter dieser Markierung werden automatisch „Apotheken, Geldautomaten/Banken, Postfilialen, Shops/Geschäfte und Tankstellen“ aufgeblendet. Und das alles inklusive Name, Adresse und Telefonnummer!

Rundherum für mich bisher die perfekteste Lösung map.search.ch


Bootlegs – klingende Schmuggel-Spirituosen

22. Januar 2006

Auf Piecoplastic.org habe ich grad was für mich gefunden 😉 Eines Tages fuhr ich wieder mal für ein WE nach Regensburg. Fährt man bei St. Gallen durch die Tunnels verliert der Radio gerne mal den Sender und ich drückte auf die Sendersuchtaste. Ich landete bei einem Österreicher Sender, der Bootlegs und den zugehörigen Produzenten/DJ vorstellten. Seit dem bin ich absoluter Fan dieser Musikrichtung.

Bootleg heisst eigentlich Stiefelschaft und wurde während der Prohibition für den Schmuggel und Verkauf von verbotenen Spirituosen – sprich Alkohol – verwendet. Seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts wird mit Bootleg aber auch der verbotene Mitschnitt von Live-Konzerten so genannt. Die Bootlegs die ich allerdings meine sind das Mischen/Mixen von zwei oder mehr Musikstücken zu einem neuen. Und das hört sich (oft) klasse an, wenn es mit Talent und Können produziert wurde.

Auf der Piecoplastic-Website gibt es aktuell eine ganze Sammlung zu den "Best Booties 2005". Enthalten z.B. "Torero – Hot Rich Girls Dropped In A Grange (Gwen Stefani vs. Snoop Dogg vs. ZZ Top)". Boah! Pop/Rap/Rock in einem Song. Da bin ich mal gespannt. Oder "Party Ben – Computer Talk (Coldplay vs. Kraftwerk)". Der Klassiker von Kraftwerk zusammen mit der Stimme von Coldplay.

Ausserdem findet auf bootlegfr.com die Wahl zum Bootleg-Award statt. Wer Lust hat kann dort abstimmen gehen. Die Musik dort ist auch gut für das "Januarloch". Ihr wisst was ich meine. Nicht? Dann hört Euch mal PARTY BEN "Walking with a ghost in Paris" (Tegan & Sara vs. Mylo), ALEX H "Walk on the informer" (Lou Reed vs. The Cure vs. Manu Chao vs. Bob Marley) oder LENLOW – Get Eastwood (Sean Paul vs. Gorillaz) an.


Cowboystiefel – Wie Männer ticken

22. Januar 2006

Bei Welti gibt es grad eine angeregte Diskussion über Männer und Cowboyboots. Unter dem Motto "Wie Männer ticken" wird diskutiert "Weshalb tragen Männer Cowboystiefel? Was wollen sie uns damit sagen?"

Zitat: "Er ist ein gegen seinen Willen domestizierter Wilder. In seinen Träumen sieht er sich an einen Feuer sitzen und nicht am Küchentisch. Die Stiefel sind ein Symbol für alles, was er vermisst. Alles klar?"

Da muss ich natürlich mitdiskutieren 😉 Gut, die Lagerfeuerromanze klingt sehr verlockend und hierfür würde ich sicherlich auch die Stiefel tragen. Allerdings fehlt mir irgendwie aktuell die Gelegenheit dazu. Die Teile sind einfach schick, strapazierfähig und unkaputtbar. Ausserdem benötigen anständige Cowboystiefel selten Pflege – ab und zu mal etwas Schuhwichse und schon glänzen sie wie neu. Ich bin seit Anbeginn (meiner) Zeit ein absoluter Fan davon; denn wenn schon echte Cowboys ihre Fussbekleidung jederzeit trugen und sogar in ihnen begraben werden wollten, ja dann passen die auch in die Alltagswildnis, odrrr?


Ü30er-Party in der Uni-Mensa in Regensburg

22. Januar 2006

Die Ü30-Parties in den Regensburger Uni-Mensen jeden ersten Samstag im Monat sind mittlerweile „Kult“. Schon im Mai letzten Jahres hatte ich über eine dieser Party-Besuche in meinem ersten Blog berichtet. Es passiert immer was kurioses. Und leider hatte ich bisher nie eine Digicam dabei. Aber das wird sich das nächste Mal ändern. Wie einige Leser wissen, bin ich in Regensburg aufgewachsen. Und auf den Parties trifft man immer Bekannte aus „der guten alten Zeit“. Jaja! Ich weiss, manchmal kommt es mir aber eher so vor, als wäre ich einer der beiden alten Käuze auf dem Balkon der Muppet-Show – kann mich bloss nicht entscheiden, ob ich nun Statler oder Waldorf heisse 😉

Ü30er Party Regensburg Flyer Info Uni Mensa Universität 

Auf jeden Fall findet die nächste Ü30er-Party am Samstag 04.02.2005 ab 21 Uhr statt. Ob ich selbst dort sein werde, weiss ich noch nicht, da ich am nächsten Donnerstag schon mal geschäftlich in Bamberg bin und von dort aus dann das WE in Regensburg verbringe. Somit müsste ich das übernächste Wochenende nochmal extra nach Regensburg fahren. Mal sehen.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte über die Regensburger Ü30er-Parties, der schaut hier vorbei.

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Vatikan – 500 Jahre Schweizer Garde

22. Januar 2006

Am Sonntag werden es genau 500 Jahre her sein, dass die ersten 150 Schweizergardisten auf Wunsch von Papst Julius II. in Rom einmarschierten. Zum Gründungstag der Garde, dem 22. Januar, findet am Sonntag in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg ein feierlicher Gottesdienst statt, dem als Hauptzelebrant der Schweizer Kardinal Georges-Marie Cottier vorsteht. Zu diesem Anlass werden über 500 ehemalige Gardisten erwartet. Gleichzeitig wird am Wochenende in Rom der 500. Jahrestag des Einzugs und der Indienstnahme der ersten Gardisten gefeiert.

Ein guter Leumund, Körpergrösse über 174, ledig, nicht älter als 30 Jahre und streng katholisch sind die Eintrittskriterien für die Schweizer Garde im Vatikan. Am 6. Mai findet wohl der grösste Tag im Leben eines Gardisten statt – die Vereidigung. Die Kommandeure stammen oft aus Schweizer Adelsfamilien.

Die Geschichte der Schweizer Garde geht bis Anfang des 16. Jahrhunderts zurück, als Papst Julius II. eine Söldnertruppe aus Schweizer Kantonen zu seiner Bewachung nach Rom berief. Als besondere Heldentat und eigentliche Geburtsstunde der Truppe gilt der Kampf der Schweizer Garde gegen die plündernden Söldner von Kaiser Karl V. beim "Sacco di Roma" im Jahre 1527. Damals starben 147 Gardisten bei der Verteidigung von Papst Clemens VII.

Heute gilt für die dem Papst direkt unterstellte Schweizergarde die Disziplinar- und Verwaltungsordnung von 1976, wonach es ihre Hauptaufgabe ist, über die Sicherheit der Person und der Residenz des Heiligen Vaters zu wachen. Zur Sicherheit des Papstes sind sie neben ihren Hellebarden auch mit modernen Schusswaffen ausgerüstet.

Homepage der Schweizer Garde


Was mich so richtig ärgert und schwer enttäuscht

21. Januar 2006

Am Mittwoch hatte ich mir eine nagelneue Digitalcamera gekauft – ich berichtete hier darüber. Lange habe ich hin und her überlegt, welche Kamera ich mir schlussendlich kaufe. Und die Kamera ist mit 700 CHF inkl. Zubehör eine wirklich finanzielle Ausgabe und nicht nur ein Billigprodukt, was man so mal nebenbei kauft.

Gestern war von der Arbeit aus das Jahresabschlussevent. Und die Kamera nahm ich mit, um die Veranstaltung zu dokumentieren. Heute nahm ich die Kamera, um die Bilder anzusehen und auf die Festplatte zu kopieren. Und dabei musste ich feststellen, dass auf der Oberseite einige tiefe Schrammen und Kratzer zu sehen sind. Auch das Display hinten hat feine Kratzer. Also musste es einen spürbaren Unfall während des Events gegeben haben und somit entweder auf den Boden gefallen oder schwer angeschlagen worden sein. Oder ich war so dumm und hab die Kamera irgendwann in die Hosentasche gesteckt, wo auch mein Schlüsselbund drin war. Eigentlich hüte ich die Kamera wie meinen Augapfel und hänge die Cam mit der Schlaufe an mein Handgelenk und sonst kommt die sofort wieder in die Hülle. Jetzt ist die Kamera schon nach 2 Tagen angekratzt. Aber was mich so richtig ärgert und masslos enttäuscht ist, dass ich mir scheinbar nichts „teueres“ kaufen kann, was nicht spätestens nach einer Woche irgendein Macke hat. Zefix!


Aktion Schrottauto – Polizeigewerkschaft Bayern sucht dienstältestes Fahrzeug

20. Januar 2006

Eine meiner Lieblingssendungen ist „QUER“ des Bayerischen Rundfunks mit Christoph Süss (scharf „s“). Ich liebe die kritisch, ironischen und witzig kommentierten Beiträge aus dem Land der Bayern. Genau nach meinem Geschmack. Selbst die Sendung „Scheibenwischer“ muss da hinten anstehen. Nur der Nockerberg könnte „QUER“ karikaturistisch gefährlich werden.

Dieser Beitrag vom 19.01.2006 liess mich wieder extrem schmunzeln:
Die bayerische Polizeigewerkschaft schlägt Alarm: „Die Polizeifahrzeugflotte ist vollkommen veraltet“. Da verrecken Audis mit 320 000 Kilometer beim Einsatz mitten auf der Landstrasse – Ursache Lichtmaschine (und das mitten in der Nacht). Da springt eine alte Mühle nicht mehr an und die Beamten können nicht zum Einsatz fahren. Der gesamte Fuhrpark der Polizei in Bayern sieht eher aus wie ein Schrotthaufen, allerdings in weiss/grün mit blauen Lämpchen am Dach, die auch nicht immer funktionieren.

Deshalb hat die die Polizeigewerkschaft Bayern (GdP) nun die Aktion „Schrottkiste“ lanciert. Die Gewerkschaft der Polizei sucht bayernweit den noch im Einsatz befindlichen Dienstwagen mit dem höchsten Kilometerstand. Die GdP bittet alle Kolleginnen und Kollegen, den Kilometerstand des Dienst-PkW zu prüfen und gegebenenfalls Fahrzeuge mit mehr als 300.000 km samt Kennzeichen, Baujahr und Standort der GdP-Landesgeschäftsstelle mitzuteilen. Meldeschluss ist am 1. März.

Die GdP München führt eine eine Rangliste der eingesendeten Dienstwägen.

In der Führunggruppe liegt die Polizeidienststelle Amberg/Opf. (meine Geburtsstadt) mit einem VW LT 28 – von den Beamten auch liebevoll „Rostlaube“ genannt. Der Spitzenreiter ist in Amberg allerdings ein Audi mit über 575000 557000 Kilometer. Und der Audi läuft und läuft und läuft.

Die Gewinner bekommen einen BMW Z4 Roadster, damit sie auch mal ein neues gutes Auto fahren können. Allerdings nur für ein Wochenende lang. Danach dürfen die Beamten wieder in ihre Rostlaube steigen.


Frage an Radio Eriwan – Im Prinzip ja, aber…

20. Januar 2006

Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass ein sozialistischer Betriebsleiter einen sozialistischen Betrieb leiten kann?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber haben Sie schon mal einen Zitronenfalter gesehen, der Zitronen falten kann?"

Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, daß Stalin Witze über sich sammelt?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber zuerst sammelt er die Witzeerzähler."

Frage an Radio Eriwan: "Darf ein kleiner Parteifunktionär einen großen Parteifunktionär kritisieren?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber es wäre echt schade um den kleinen Parteifunktionär…"

In Jugendjahren fiel mir ein vergilbtes kleines Büchlein in die Hände "Radio Eriwan antwortet". Ich las es an und es gefiel mir. Verstanden habe ich damals noch nicht alles, aber ich lachte mich trotzdem kringelig. Es geht vordergründig um einen russischen Radiosender, dem politische Fragen gestellt werden. Durch die Zweideutigkeit der Frage, fällt es nicht schwer eine zweideutige Antwort zu geben. Die Fragestellung ist immer gleich – die Antwort beginnt auch immer mit "Im Prinzip ja, aber…".

Heute erinnere ich mich in manchen Situationen immer noch an dieses Büchlein und die Art der Antworten. Und deren Situationen gibt es viele…

Frage an Radio Eriwan: "Kann ich eine Steckdose mit diesem Aufbau betreiben?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber testen Sie vorher mit feuchten Fingern, ob tatsächlich Strom drauf ist…" – möchte man da sagen. Aber:
Antwort: "Nein, niemals! Denn das ist lebensgefährlich und grob fahrlässig!"