Hat es schon Schnee in der Schweiz?

12. November 2007

Das war am letzten Wochenende in Regensburg die am meisten an mich gestellte Frage. Ja, es hat Schnee in der Schweiz! Es kommt nur drauf an wo!

In der Lenzerheide (Webcam) hat es auf jeden Fall mal genug. Im Tal sind es bereits 60 cm Neuschnee und am Berg schon glatte 100 cm – das meint zumindest der Wintersportbericht dort. Allerdings wird man momentan noch richtig Schwierigkeiten haben auf eben den Berg zu kommen; denn es fährt noch kein einziger Lift hinauf. Es sei denn man schnappt sich Schneeschuhe und steht früh auf.

Hingegen liegt in Zürich noch gar kein Schnee (Webcam). Auch wenn es in den letzten beiden Tagen in den Alpen viel geschneit hat. Aber das kann sich bis Ende der Woche für Zürich noch ändern; denn die Wetterfrösche melden sinkende Temperaturen und ab Dienstag Abend in der Nordschweiz auch in tieferen Lagen Schnee.

Es wird endlich Zeit, dass es Sommer wird 😉


Edelweiss aus der Dose – Für Schweizer und Bayern

10. November 2007

Warum noch in den Bergen kraxeln? Edelweiß gibt es jetzt aus der Dose!Ein solches Geschenk kommt bestimmt super an. Ein Tipp: Schenken Sie dazu eine Flasche Enzian. Die Aufzucht ist ganz einfach: Dose öffnen, Wasser auffüllen ….. der Rest wird in einer jeder Dose beiliegenden Anleitung genauestens beschrieben.Die Dose gibt es in der Bayerischen und in der Schweizer Variante

Mit geklautem Laptop im Laden CD kopiert

9. November 2007

Sie glauben nicht, dass die Headline stimmt? Ich hab mich grad gekringelt vor lachen! Es ist wahr! Beides! Bei princo fand ich grad seine nette Umschreibung des Tatsachenberichtes des Tatherganges, der dann schliesslich zur Ergreifung des Übeltäters führte. War es Dummheit? Dreistigkeit? Oder einfach nur Pech?

Einen Laptop zu klauen, gehört sich einfach nicht. Auch wenn er in einem unverschlossenen Auto gelegen hat. Das ist Böse.
Sich mit dem Teil dann in der Öffentlichkeit zu bewegen, ist zwar ziemlich frech, aber auch des Diebes Berufsrisiko.
Mit dem Gerät in (einen) Elektronikmarkt rein zu spazieren, ist immer noch frech.
Sich dort dann eine Musik-CD zu greifen, um sie gleich vor Ort zu rippen, gibt Megapunkte für guten Stil und die ausgefallene Idee. 
Diese werden dann wieder abgezogen, weil er sich dabei hat erwischen lassen.

Polizeibericht „Dreister Dieb


Man weiss, dass man (zu) lange in der Schweiz wohnt, wenn…

9. November 2007

 Woran merkt man eigentlich, dass man zu lange in der Schweiz ist? Sich also „migriert“ oder „assimiliert“ hat? Hier eine kleine Aufzählung von Symptomen. Wenn mehr als 3 davon für Dich zutreffen, dann schnell ein bayrisches Bier trinken. 😉

Du weisst, dass Du schon (zu) lang in der Schweiz wohnst, wenn…

  • Du einen „Badealarm“ auslöst, um einen Nichtschwimmer zu retten.
  • „grillieren“, „hospitalisieren“, „schubladisieren“ und „verunfallen“ zu Deinem täglichen Wortschatz gehört.
  • Du mit dem Fahrrad jedes „Rotlicht“ übersiehst.
  • Du anfängst für den nächsten Marathon zu trainieren.
  • Du die „Züri-Metzgete“ nicht mehr für einen blutigen Terroranschlag hältst.
  • Du wie selbstverständlich Dein Wunschauto in „schwarz“ bestellst.
  • Du Dich wunderst, dass Dein Leihauto eine Handschaltung hat.
  • Du die „Winterpneu“ nicht mehr auf Stahlfelgen, sondern auf Alufelgen aufziehen lässt.
  • Du zum Frühstück Birchermüsli schlabberst.
  • Du „Nüsslisalat“ bestellst, obwohl Du gegen Nuss allergisch bist.
  • Du Dir einen Burger mit Pommes und Salat für 22 CHF bestellst.
  • Dir vor Hunger schlecht wird, wenn Du nicht pünktlich um 12 Uhr zum Mittagessen kommst.
  • Du pünktlich um 16 Uhr das Büro verlässt, um Dich mitten in den täglichen Feierabendstau zu stellen.
  • Du frühes Aufstehen als wichtig empfindest.
  • Du am Samstag-Vormittag Dein Auto wäschst und komplett aussaugst.
  • Du am Samstag-Nachmittag ins „Dütsche“ fährst, um bei Aldi, Lidl, Edeka einzukaufen.
  • Du Dich unwohl fühlst, wenn Du weniger wie 300 CHF beim „Uusgang“ im Geldbeutel hast.
  • Du im club mit einem Whisky-Redbull mitten auf der Tanzfläche stehst.
  • Du am Sonntag-Morgen mit dem Mountainbike auf einen Bergpass radelst.
  • Du 3x in der Woche zum „Spinnen“ ins Fitness-Center gehst.
  • Du den Tempomaten auf der Autobahn auf 120 km/std. einstellst.
  • Du die gelbe Warnweste über die Motorradlederjacke streifst um mit dem „Töff“ ein „Uusfahrt“ zu machen.
  • Du ein schlechtes Gewissen hast, wenn Du kurz nach 22 Uhr in die Badewanne steigst.
  • Du Dich beim Nachbarn über dessen Toilettenspülung nach 22 Uhr beschwerst.
  • Du es als normal ansiehst nur einmal in der Woche Wäsche-Waschen zu können.
  • Du Dich für die nächste Abstimmung interessierst.
  • Du Dich für Schwingen interessierst.
  • Du Argumente gegen einen EU-Beitritt der Schweiz sammelst.
  • Du Dich unwohl fühlst, wenn Du liest, dass die Arbeitslosigkeit von 2,9 auf 3% gestiegen ist.
  • Du jede Mail mit „Bei allfälligen Fragen stehe ich Ihnen zur Verfügung“ beendest.
  • Du die Herkunft jedes Telefonanrufers am Dialekt erkennst.
  • Du „Steuerfüsse“ nicht mit „Pedalen“ verwechselst.
  • Du es als logisch empfindest, dass Chinesische Lokale von Schweizern betrieben werden.
  • Du jeden mit „Tzi“ begrüsst und verwundert schaust, wenn der Gegrüsste „Hallo“ sagt.
  • Du jeden mit „Tzi“ begrüsst und Dich ärgerst, wenn man Dir ein Taschentuch reicht.
  • Du ein Halbtaxabo kaufst.
  • Du die Brockenstube nicht mehr für einen Steinbruch hältst.
  • Du Deutschland für den „grossen Kanton“ hältst.
  • Du Bayern und Österreich als ein Land ansiehst.
  • Du „I gang go poschte“ sagst und einkaufen gehst.
  • Du fragst Dich, warum jemand ausserhalb der Arbeitszeit einkaufen geht.
  • Du glaubst es ist vollkommen in Ordnung am Sonntag langsamer Auto zu fahren.
  • Du wünschst Dir, dass es in Deiner Heimatstadt auch die teueren Abfallsäcke gäbe.
  • Du in einer Guggenmusi-Gruppe spielst.
  • Du es „cool“ findest Amerikanisches Bier zu trinken.
  • Du eine Party schmeisst und erwartest, dass der Letzte um 23 Uhr geht.
  • Du während der Party aufräumst.
  • Du erwartest, dass die Partygäste Dir beim Abwasch helfen.
  • Du die Eigenarten der sämtlicher Kantone kennst.
  • Du mehr als 3 Monate in Australien, Neuseeland, Südafrika Urlaub machst.
  • Du nur im Winter Fondue isst.
  • Du an einem Jass-Turnier teilnimmst.
  • Du Dich für die Gardienenfarbe Deiner Nachbar interessierst.
  • Du Fahrzeugen mit Deutschem Kennzeichen auf wenige Zentimeter auffährst.
  • Du Dich aufregst, wenn Du das liest.

(Reloaded aus meinem alten Blog vom 02.11.2005)


Video des Tages – „Opossumi Prikols“

8. November 2007

Sind die beiden nicht hääärzig?

(via Basicthinking)


Sit down and relax – wenn es mal wieder etwas stressiger wird

6. November 2007

Manchmal, wenn Du auf Jemanden sehr böse bist, dann hilft es sich einfach gaaaaaaaaaaanz ruhig hinzusetzen,
nicht übereifrig zu reagieren und genau und in aller Ruhe über das Problem nachzudenken………..

Besten Dank Manu!


Martina Hingis gibt Rücktritt bekannt – Kokain-Konsum angeblich nicht der Grund dafür

2. November 2007

Soeben bei ZDF-Sport gefunden:

Die glanzvolle Tennis-Karriere des einstigen Wunderkindes Martina Hingis hat ein von Dopingvorwürfen begleitetes unrühmliches Ende genommen. Die 27-jährige Schweizerin, Nummer 19 der Weltrangliste, gab in einem Züricher Hotel ihren Rücktritt bekannt.

Gleichzeitig räumte sie ein, unter Dopingverdacht zu stehen: „Ich werde beschuldigt, während Wimbledon Kokain eingenommen zu haben.“ 

und weiter:

Hauptgrund für den Rücktritt der einst weltbesten Tennisspielerin und jüngsten Nummer eins aller Zeiten ist die Kokain-Affäre aber angeblich nicht. „Tatsache ist: ich werde des Dopings verdächtigt“, sagte Hingis in Zürich: „Daneben haben die anderen Faktoren wie mein Alter und die Probleme, die ich diese Saison mit der Hüfte hatte, dazu beigetragen, dass ich mich entschieden habe, nicht mehr länger auf der Tour Tennis zu spielen.“ Außerdem habe sie keine Lust, „mich mit den Anti-Dopingbehörden zu streiten“.

Währenddessen kündigt V-Zug den Sponsor-Vertrag:

Der Haushaltgeräte-Hersteller V-Zug stoppt die Ausstrahlung des TV-Spots mit der ehemaligen Nummer 1 des Damentennis, Martina Hingis, nachdem diese gestern Abend mitgeteilt hat, sie sei positiv auf Kokain getestet worden.


Sandra Maischberger = Joachim Bublath vs. Nina Hagen

2. November 2007

Gerade bei Stoibär gefunden. Nina Hagen sprengt die Sendung „Menschen bei Maischberger“ mit dem Titel „Ufos, Engel, Außerirdische – sind wir nicht allein?“.  Nina leitet ein „Es gibt ja oben sowie unten auf unserer schönen Erde sehr sehr viele böse, kranke, gewalttatige und perverse Menschen“.

Mit ihren schrägen Sprüchen und Meinungen veranlasst sie schliesslich Joachim Bublath nach einer total wirren Argumentation von Nina Hagen die Runde zu verlassen.

Die Videos mit dem Abgang von Joachim Bublath gibt es bei Stoibär zu sehen.

Eine Aufzeichnung der gesamten Sendung „Ufos, Engel, Außerirdische – sind wir nicht allein?“ ist auf der ARD-Seite zu sehen: Link.

Die Sendung wird am Samstag, 3. November um 23:30 Uhr auf 3sat wiederholt.


NZZ-Artikel: (Die Deutschen) Jetzt gehen Sie wieder

1. November 2007

Soeben stellte ich fest, dass einige Besucher meiner Site auf der Suche nach „Katrin Wilde Podcast“ auf meiner Seite gelandet waren. Ja, was macht die ehemalige Radio Energy-Moderatorin denn nun? Also startete auch ich eine Suche. Fand aber zuerst einmal einen anderen interessanten Artikel – und zwar im Onlinebereich der NZZ: „Jetzt gehen Sie wieder“ von Sacha Batthyany. Prädikat „sehr lesenswert“.

Und: RadioEnergy-Geschäftsführer gab Inhalte einiger Beispiele für „leicht rassistische E-Mails“ bekannt, welche an Katrin Wilde gesendet worden sind:

Viele mies und ein bisschen rassistisch. Büchi: «Und weitere fünfzig waren unter jeder Sau. Drei davon lebensbedrohend.»

Ein Auszug: «Ihr Deutschen seid eine Epidemie.» Oder: «Frau Wilde, wenn Sie das nächste Mal in Ihr Land fahren, nehmen Sie den Viehtransporter, pferchen all Ihre Landsleute rein und bleiben, wo Sie herkommen.» Oder: «Schade, dass die Gasöfen in Deutschland abgestellt wurden. Denn da gehören Sie hin.»

Tja, was soll man dazu noch sagen ausser „unter aller Sau!“? 

Mal sehen, ob ich auch herausfinde, was Katrin Wilde aktuell treibt. (Nein, leider gar nix gefunden)

UPDATE 02.11.2007: Bei Jens-Rainers „Blogwiese“ läuft momentan eine interessante Diskussion zum Thema „Die Schweiz ist kein Ausland – denken alle Deutsche so?


Halloween – Kommerz? Kitsch? Tradition? Blödsinn? Spass!

1. November 2007

Hmmm… Da surfe ich beim Hasen RogerRabbit vorbei und sehe ein Warnschild hinter dem sich ein Kürbis versteckt. Roger legt ein „Veto“ ein. Für was eigentlich? Er mag kein Halloween? Der Hase mit den langen Ohren mag sich nicht verkleiden? Mag keinen Spass? Keine Kinder? Kann ich ja fast nicht glauben. Also ich kenne den Hasen anders.

Halloween Nein Danke

Ich folge dem Link und lande auf einem anderen Blog. Die Idee der Halloween-Verweigerer-Initiative stammt also von Frau Schlangenbaum. Sie hängt sich das Bild an die Haustür. Bei den Kommentaren finde ich bekannte Gesichter. Hmm.. da wäre zum Beispiel StoiBär.

Er verweist auf den Kalender und darin steht nix von „Helloween“ *lächel* – Das ist nämlich eine bekannte Rockband (Roger: Helloween kommt am 29.11.2007 zusammen mit AXXIS nach Dietikon). Aber er hat recht. „Halloween“ steht auch nicht drin. Dafür der „Reformationstag“ (Der Tag an dem Martin Luther vor 490 Jahren die 95 Thesen an eine eichene Kirchtür nagelte, um Ablasshandel und Bussewirtschaft der katholischen Kirche anzuprangern – darauf folgten die Reformationskriege, weil die Katholiken natürlich die beliebte Einnahmequelle nicht versiegen lassen wollten. Aber es geschahen ja Gott-sei-Dank „Wunder“. Ulrich Zwingli – der Schweizer Reformator – ist übrigens gerade zwei Monate später geboren als Martin Luther). Dabei könnte der Oberpfälzer StoiBär doch mit einer Lederhose auch als Volksmusik-Taliban äh… -Terrorist in der Halloween-Nacht durchkommen. Gruselig!

StoiBär führt weiter an, dass „Halloween“ nur deshalb nach Europa aus Amerika reimportiert (Keltischer Brauch „Samhaim„) wurde, um für die Wirtschaft neue Umsätze zu generieren und Eltern in Konsumzwang zu bringen.

Das ist natürlich beim Nikolausi seit Jahrhunderten ganz anders. Da werden nur kleine Kinder vom imaginären Nikolaus (einem studentischen Schauspieler Fachbereich Sozialpädagogik) die Leviten gelesen und von seinem Gehilfen „Krampus“ (Bilder) (Studiengang Jura und Kollege vom anderen) geängstigt. Anschliessend erhalten die kleinen weinenden Zwergerl dann ein paar Nüsse und Orangen (und von der Oma einen 10er in die Hand), wenn diese zukünftig die Hausaufgaben zuverlässig machen und den Müll runtertragen. Na, toll! Also ein echtes „Nightmare before Christmas

Bei Halloween ist das natürlich viel schlimmer. Da stehen überall diese grässlichen Kürbisse rum. Meistens mit Kerzen drin. Die Kleinen im Kindergarten lernen Kürbisse aushöhlen und dürfen sich fantasievolle Masken basteln und von Haus zu Haus laufen. Und bekommen dann überall Süssigkeiten (oder so was ähnliches) geschenkt. (Die sind sicher schlecht für die Zähne). Also wenn ich noch jung wäre und nicht PeterPan heissen würde und die Wahl hätte…

Und dass Halloween Eltern (und Erwachsenen) Spass macht, kann man auf so manchem Video (hier, hier)  und so mancher Bilderserie durchaus betrachten (hier, hier).