27.10.2010 – POD – Picture of the Day: „Lighting up the Moon“

28. Juni 2010

Am Samstag folgte ich der Einladung von Ivo. Er feierte in der Nähe von St. Gallen im Zürcher Oberland mit vielen Freunden seinen 30. Geburtstag. Meine Kamera begleitete mich und ich schoss einige Fotos vom fröhlichen Fest bei schönstem Sommerwetter. Die Sonne ging in einem leuchtenden Feuerball im dunklen Rot am Horizont unter nur um dem anderen dominierenden Himmelskörper genau auf der gegenüberliegenden Seite den Platz für seinen eigenen Auftritt zu lassen.

Die aufgeheizte Atmosphäre tauchte den Mond zu Beginn in leuchtendes Rot. Je höher er aufstieg, umso blasser wurde dieser und schliesslich wechselte der Mond seine Farbe hin zu einem leuchtenden Gelb. Es schien fast, als ob der Mond von innen her langsam von Rotglut zu Weissglut schmelzen würde.

Red Moon
Burning Red Moon

Lighting up the Moon
Lighting up the Moon

Yellow Moon
Glowing Yellow Moon


27.06.2010 – Koh Phangan: Speedboat Horror Crash auf dem Weg zur Full Moon Party

28. Juni 2010

Bei schlechter Sicht, schlechtem Wetter und schwerem Wellengang sind am Samstag 20 Minuten nach Mitternacht zwei Schnellboote etwa 2 Kilometer vor dem Partystrand Rin Beach auf Koh Phangan frontal ineinander gekracht. 39 Personen – überwiegend Touristen – und ein Offizieller – der „Samui Marine Transport Office chief Prawet Supachai“ wurden teils schwer verletzt.

Die „Phetcharat 59“, ein Speedboat, war mit 25 Touristen auf dem Weg zurück nach Samui vom Rin Beach als sie Bug voraus mit der „Sawasdi Chalerm Choknava 5“ besetzt mit 39 Touristen kollidierte.

„Samui Marine Transport Office chief Prawet Supachai“ sagte er war an Bord der „Phetcharat 59“ als der Unfall passierte. Durch den Unfall zog er sich einen tiefen Schnitt im linken Bein zu. Er berichtete, dass es ziemlich laut krachte und die Bordwände splitterten, so dass beiden Boote in zwei Teile zerbrachen und sehr schnell zu sinken begannen.

Prawet meinte, dass es ein echtes Glück gewesen sei, dass die Patroillienbote der Marine-Polizei in der Nähe stationiert gewesen seien und so den im Wasser schwimmenden Touristen schnell helfen konnten. Auch halfen sofort Schnellboote, welche sich am nahen Strand befanden.

Wie nun bekannt wurde, war die „Sawasdi Chalerm Choknava 5“ bereit 2005 in einem Crash verwickelt, der 15 Personen das Leben kostete – auf dem Weg zur Full Moon Party. Ausserdem stellte die Polizei vor Ort fest, dass die Lizenzen, sowie die Versicherungen seit März abgelaufen zu sein scheinen. Die Untersuchungen sind noch im Gange.


02.07. – 04.07.2010 – Caliente Festival 2010 at Züri-Fäscht 2010

26. Juni 2010

Gleichzeitig mit dem diesjährigen Züri-Fäscht findet das Caliente Festival 2010 statt – und zwar am Hafen Enge.

PS: Zum Caliente Festival hat es ein ordentliches Online-Programm


02.07. – 04.07.2010 – „Züri-Fäscht“ – Das grösste Fest der Schweiz

26. Juni 2010

Das Fest der Superlative wurde 1951 erstmals durchgeführt und gehört seit 1976 alle drei Jahre fix in den Fest-Kalender der Stadt Zürich. Im 2010 können die Besucher die Attraktionen des Züri Fäscht wiederum kostenlos geniessen. Stadtpräsidentin Corine Mauch und OK-Präsident Robert Kaeser eröffnen das Züri Fäscht am Freitag, 2. Juli, um 16.45 Uhr auf der Quaibrücke. Damit verwandelt sich Zürich in einen grossen Festplatz. Das OK des Züri Fäscht geht davon aus, dass bei gutem Wetter bis zu zwei Millionen Menschen mitfeiern werden.

Alle drei Jahre fällt Zürich für drei Tage in einen einzigartigen Festtaumel. Anlässlich des Züri Fäscht zeigt sich die sonst eher nüchterne Limmatstadt von ihrer ausgelassenen Seite. Nun ist es endlich wieder so weit: Vom 2. bis 4. Juli 2010 locken zahlreiche Attraktionen ans Seeufer, an die Limmat und in die Altstadt. Das Fest bietet für jedes Alter und jeden Geschmack etwas. Traditionell bilden die beiden Feuerwerke am Freitag- und Samstagabend den nächtlichen Höhepunkt für Jung und Alt. Am Freitag wird das Feuerwerk mit dem Titel „Fire“ durch sog. „New Classic“- und am Samstag durch Pop-Musik begleitet; dann unter dem Motto „Pyrosymphonie“.

Am Samstagabend gibt es für die Festbesucher am Nachthimmel eine Überraschung, die Teil des Feuerwerks ist, und zuvor in der Schweiz noch nie zu sehen war. Zur musikalischen Untermalung der beiden Feuerwerke werden rund 300 Lautsprecher auf dem Festgelände installiert. Das Züri Fäscht 2010 fällt in die Zeit der Fussball-WM. Damit es bei Spielverlängerung keine Überschneidung gibt, hat das OK Züri Fäscht beschlossen, die Feuerwerke eine halbe Stunde später zu starten – also um 23 Uhr.

IMG_4840 by you.

Das Züri Fäscht 2010 ist für den Grossandrang gerüstet: 120 Schausteller-Betriebe und 60 Bühnen sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung, 300 Markt- und Verpflegungsstände garantieren kulinarische Vielfalt. Wegen des Baus des Parkhauses unter dem Sechseläutenplatz findet 2010 die grosse Chilbi auf der Landiwiese statt. Ein Abstecher ans Wollishofer Seeufer lohnt sich. Und wer die Chilbi am Züri Fäscht verpasst, kann einen Besuch bis am 11. Juli nachholen. Bis dann wird die Chilbi nämlich verlängert. Das detaillierte Programm ist im Festführer ersichtlich. Erhältlich ist der Festführer ab 24. Juni bei zahlreichen Programmheftverkäufern in und um Zürich für fünf Franken. Zudem kann der Festführer schon heute im Internet unter www.zuerifaescht.ch vorbestellt werden.

PS: Das vollständige Programm gibt es nur käuflich zu erwerben auf Papier bei den Organisatoren. Aber zumindest habe ich herausgefunden, wo man die WM-Viertelfinals am Samstag und Sonntag ansehen kann: Am Bürkliplatz bei Radio24.


26.06.2010 – PODs – Picture of the Day: „Full Moon – Objektiv-Test Nikon D90 + Tamron 18-270 mm“

26. Juni 2010

Seit dieser Woche besitze ich ein neues Objektiv: Das Tamron 18-270 mm. Es besitzt somit eine 15-fache optische Vergrösserung. Zum Test des Objektivs passt, dass heute nach der Vollmond scheint. Eigentlich fotografiere ich nicht mit Stativ, aber damit und mit Selbstauslösung kommt man bei dunklen Testverhältnissen recht gut zurecht. Ich dachte, dass ich Stativ und Selbstauslöser benötige, aber eigentlich könnte man auch „freehand“ fotografieren. Klingt komisch, ist aber so:

Was ich nämlich gelernt habe: Mit manueller Einstellung und Einstellen der Belichtungszeit (Überdeckung im Fokusmarker) erhält man absolut überbelichtete Bilder – gleiches bei „Automatik“. Das erkennt man auch an Spiegelungen im Bild. Dreht man die Belichtungszeit herunter, schiess man immer mehr einen weissen Tischtennisball. Auch die ISO-Einstellung auf Automatik ausschalten und den Wert tunlichst herunterdrehen. Sonst verrauschen die Ränder ohne Ende. Ich landete letztendlich bei unglaublichen rauschfreien 200 ISO, Blende 7.1 und Belichtungszeit 0.003 (1/320).

Das erste Bild zeigt den Mond als winzigen Punkt bei Zoom 18 mm. Das zweite Bild ist da Originalbild bei 270 mm und das letzte Bild zeigt den Bildausschnitt des Originals ausgeschnitten auf 1024×680.

Full Moon Tamron 18-270 mm (18 mm)
Full Moon Nikon D90 + Tamron 18-270 mm (18 mm)

Full Moon Tamron 18-270 mm (270mm)
Full Moon Nikon D90 + Tamron 18-270 mm (270 mm)

Full Moon
Full Moon Nikon D90 + Tamron 18-270 mm (270 mm, vergrössert)

Fool Moon 2
Full Moon Nikon D90 + Tamron 18-270 mm (270 mm, vergrössert)

Nachdem ich immer noch nicht ganz zufrieden war mit den bisherigen Ergebnissen (der grosse Krater auf der unteren Seite noch nicht herausgebildet), spielte ich weiter mit den Einstellungen. Das vierte Bild gefiel mir dann am besten: Blende 6.3, ISO 200, Belichtungszeit 0.001 sec. (1/1250).


25.06.2010 – Schweiz scheitert an Honduras

25. Juni 2010

Ein mageres torloses letztes Spiel der Vorrunde ging 92 Minuten an uns vorbei – zu Hause. Jürgen Klopp – Trainer des BVB – resümiert in der WM-Sendung mit Günter Jauch auf RTL nach einem Schüsschen von Barnetta auf das Tor: „Da hätte man auch gleich eine Wurstsemmel hinterher werfen können.“ Naja, am Sonntag steht die Deutsche Mannschaft im Klassiker England gegenüber. Mal sehen, wieviel Wurstsemmeln da die Seite wechseln.


25.06.2010 – POD – Picture of the Day: „Guckst Du: Paradiesfische!“

25. Juni 2010

Einer der ersten Shots mit dem neuen Objektiv Tamron 18-270 mm auf Nikon D90. Da gucken die Paradieser, odrrr?

Guckst-Du Paradiesfische


18.06.2010 – Schweizer Staubsaugersteckdose – Das Phänomen

18. Juni 2010

Ein Überbleibsel aus der Steinzeit der Elektroinstallation. Zu einer Zeit, als Gasbeleuchtungen auf „Strom“ umgerüstet wurden. Verdammt lang her. Um den Installationsaufwand für das sichere Licht möglichst gering zu halten und so die Durchdringung auf dem Markt zu vereinfachen, verwendete man die leeren Gasrohre als Neutralleiter und zog einen kautschukummantelten Kupferdraht hindurch. Um die „Haptik“ für die Bewohner nicht zu verändern, setzte man anstelle des Gashahns einen Lichtschalter mit dem gleichen „Knubbel“. Viele kennen noch den Begriff „Licht abdrehen“. Das kommt vom Gaslicht. Deshalb heissen die Installationsrohre auch heute noch „Rohre“ und die Unterputzdosen immer noch „Dosen“ – die Rohre und die Dosen waren dereinst aus Blech und luftdicht.

Um dem Kunden einen weiteren Vorteil durch Zugang zum „Elektrischen Strom“ zu gewähren und um dabei aber den Installationsaufwand wieder gering zu halten, setzte man unter den „Licht-Abdreh-Schalter“ gleich noch eine einzelne Steckdose. Und die gibt es heute in der Schweiz standardmässig immer noch. Für günstige Geräte bestand der Werkstoff aus Bakelit. Hochpreisigere Schalter wurden auch aus Isolationszwecken später aus Porzellan gefertigt. Nur, dass sich die Zeiten geändert haben. In den 50er-Jahren wurden elektrische Geräte modern, sich einen elektrischen Staubsauger für die samstägliche Putzorgie leisten und man konnte den Besen in die Kammer stellen. So bekam die Steckdose in der Schweiz ihren Namen: Die Schweizer Staubsaugersteckdose.

schweizer Staubsaugersteckdose by you.

Aber die Zeit bleibt nicht stehen. Wir befinden uns im sogenannten „Informationszeitalter“. Ein Schalter für das Deckenlicht reicht schon lange nicht mehr. Und zum Staubsauger sind Unmengen von Ladegeräten für „mobile Endgeräte“ hinzu gekommen – alles Multimedia, klar? Staubgesaugt wird auch nicht mehr von Hand. Das erledigt entweder die Putzfrau oder der vollautomatische Staubsaugroboter wöchentlich von alleine. Und der kann keine Steckdose in Hüfthöhe gebrauchen, sondern die Ladestation muss in Bodennähe sein. Warum es die Staubsaugersteckdose immer noch gibt? Festhalten an alten Werten? Wer weiss.


16.06.2010 – WM2010: Schweiz gewinnt gegen Spanien 1:0

16. Juni 2010

Ein historischer Sieg. Ein unüberhörbarer Jubel-Schrei ging durch alle Städte und Dörfer, als völlig verdient das 1:0 für die Schweiz fiel. Der Schrei muss bis Madrid gegangen sein – der Schrei des Schmerzes. Keiner erwartete ernsthaft auch nur den Hauch einer Chance der Schweizer Nati gegen den amtierenden Europameister Spanien. Aber das tapfere Entgegenstemmen im dichten Abwehrbollwerk der Eidgenossen brachte nicht nur ein Tor, sondern die Konterchance zum 2:0 welche brasilianisch herausgespielt wurde, allerdings am Pfosten endete. Selbst unglaubliche 5 Minuten unbegründete Nachspielzeit und das verzweifelte Powerplay der Spanier halfen nichts. Die Überraschung in Gruppe H ist perfekt und geht in die Analen der Schweizer Fussball-Geschichte ein und Urgrossväter werden es ihren Urenkeln noch in 200 Jahren erzählen: „Weisch! Zweituusigunzäh!“


16.06.2010 – Pornokratie – Begrifflichkeit rund um „Papst und katholische Kirche“

16. Juni 2010

Man lernt nie aus. Wer Fragen zum Thema „Pornokratie und Päpste“ hat, wende sich an die „katholische Kirche“ oder Wikipedia.

Mariozia“ ist übrigens keine Krankheit, sondern der Name einer recht einflussreichen Dame aus dem Rom um 900 nach Christi und eng mit dem Begriff „Pornokratie“ verbandelt. Im wahrsten Sinne des Wortes – welchem auch immer.

Sachen gibt’s….

Der Leser fragt sich eventuell, wie ich auf diese Fundstücke gestossen bin. Im Labyrinth des Internets über Umwege über diesen Artikel „Die Päpstin“ und „Welt der Wunder“ zum Thema „Altes Testament und dessen Irrtümer„.

Aber eigentlich war ich auf der Suche nach dem Fernsehbericht über „Risikofaktor Milch„, welche „Welt der Wunder“ gerade im TV ausstrahlt. Darüber hatte ich ja erst geschrieben.

Logisch oder?