In der Schweiz gehen die (Park-)Uhren anders

18. September 2007

Das Wort „einige“ müsst ich in die Headline noch einfügen; denn eine globale Aussage zur Schweiz kann ich nicht treffen. Aber das geflügelte Wort „In der Schweiz gehen die Uhren“ anders kennen viele ja bereits von „Asterix bei den Schweizern„. „Kuckuck!“. Nein, die Kuckucks-Uhren – aus dem Schwarzwald stammend, aber in Luzern in einem Souvenirladen im Turm der Kapellbrücke an Japanische und Chinesische Tagestouristen verkauft werden – sind nicht gemeint. Auch die Sanduhren vom Seewirt aus dem Asterix-Comic, welche per Zuruf regelmässig umgedreht werden, sind auch nicht gemeint.

Züri-Parkuhr-01

Es handelt sich um die vollelektronischen zentralen Parkuhren, welche überall in der Stadt Zürich aufgestellt sind und die „weissen Parkfelder“ bewachen. Diese verwundern mich immer wieder. Nein, die Bedienung ist ganz einfach und sogar mit einer „ParkCard“ ist das Zahlen möglich. Nur die Parkfeldnutzungsgebührtabelle und das Geld-Zeitdauer-Verhältnis ist stark gewöhnungsbedürftig.

Züri-Parkuhr-02

Anders wie sonst gewöhnt verteuert sich das Parken nicht linear oder verbilligt sich sogar pro Zeiteinheit. Nein, es läuft ganz anders:

  • 30 Minuten kosten 50 Rappen

  • 1 Stunde (x 2) kostet 2 Franken (x 4)

  • 2 Stunden (x 2) kosten 5 Franken (x 2,5)

Im Endeffekt zahlt man für 2 Stunden Parken – also die 4-fache Zeit im Vergleich zu 30 Minuten – das 10-fache! Respekt!

Nur in Winterthur ist alles ganz anders. Dort kostet eine Stunde 1 Franken und 2 Stunden 3 Franken. Alles klar?


Gefängnisausbruch – Gitterstäbe durchgesägt und abgeseilt

12. September 2007

In guten alten Schwarz/Weiss-Western- oder Mafiafilmen werden Feilen in Torten geschmuggelt und aus dem Bettuntergestell die Auflage zu Seilen geknüpft. Dann sieht man den Schwerverbrecher mit einer winzigen Fingernagelfeile die Gitterstäbe durchsägen. Anschliessend wirft er gegen Mitternacht das improvisierte Seil aus dem Fenster und klettert halsbrecherisch ins Freie. Sirenen heulen durch die verregnete Nacht und Suchscheinwerfer kreisen. Dann werden Bluthunde auf die Fährte des Flüchtlings gesetzt. Doch der Verbrecher kann sich durch den dunklen Wald und anschliessend durch einen Fluss retten. Die Spur verliert sich.

Das kann doch heute nicht mehr passieren. Die Stäbe sind aus gehärtetem Stahl und alles was man zum Seilknüpfen verwenden könnte ist sauber weggeräumt aus der Zelle. Feilen bekommt heute keiner mehr in den Hochsicherheitstrackt eines Gefängnisses. Möchte man meinen.

Doch falsch gedacht. Gerade lese ich folgende Meldung:

Gefängnisausbruch von zwei Insassen

Stans/NW. Zwei Insassen flüchteten aus dem Untersuchungs- und Strafgefängnis. Die sofort eingeleiteten Fahndungsaktionen blieben bis zur Stunde ergebnislos.
In der vergangenen Nacht, 12. September, ging um 00.36 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden die Meldung ein, dass beobachtet werden konnte, wie eine Person über den Absperrzaun geflüchtet sei. Die alarmierten Polizeipatrouillen konnten feststellen, dass die Gitterstäbe vor einem Zellenfenster durchgesägt waren. Ein Seil, welches allenfalls zum Abseilen benutzt wurde, konnte sichergestellt werden. Beide Zelleninsassen hatten die Flucht ergriffen. Die von zwei Diensthunden unterstützte Nahfahndung nach den Ausbrechern blieb erfolglos. Wie später in Erfahrung gebracht werden konnte, flüchtete der eine Ausbrecher mit einem beim Bahnhof Stans angeforderten Taxi nach Luzern. Vom anderen Ausbrecher fehlt jede Spur.

Wie aus einem Drehbuch, odrrr?


10.09.2007 PeterPan’s Blick in die Welt ist Number 1!

11. September 2007

Klar, man schielt als Blogger schon ab und zu mal nach der Statistik. Man freut sich über die ersten 100 Klicks pro Tag. Dann fiebert man dem „1. Mal 1000!“ entgegen. Das mit der Statistik ist für mich heute als „Blogger“ so, wie früher die Besucherzahl auf einer selbst organisierten Party. Schliesslich freut man sich ja, wenn die Beiträge auch besucht und gelesen werden. Aber das heute hat mich umgehauen:

NumberOneChart_10.09.2007

Wie was warum über 2500 Besucher heute? Alleine auf dem Beitrag „Vor 29 Jahren – 216 Urlauber sterben auf dem Campingplatz von Los Alfaques bei der Explosion eines Gastankwagens“ über 1500 Besucher? Ach, da lief ja der Film im Fernsehen! Stimmt!

NumberOneBlog_10.09.2007

Ergebnis: Mein Blog ist heute die Nummer 1 bei den deutschsprachigen Blogs bei WordPress. Ich fühle mich geehrt!

PS: 12.09.2007 Schon den dritten Tag ganz auf Platz 1. http://botd.wordpress.com/?lang=de


Kantonspolizei stoppt 21 Töff-Fahrer des „Cannon Bike Run“

25. August 2007

Am Mittwoch den 22. August 2007 gingen ab 7:45 Uhr bei der Kantonspolizei zahlreiche Anfrufe von Autobilisten ein, welche starke Geschwindigkeitsüberschreitungen, Fahren auf dem Pannenstreifen und Rechtsüberholen meldeten. Die Kantonspolizei richtete umgehend Strassensperren ein und stoppte daraufhin 19 Fahrer – 2 durchbrachen die Sperren und konnten wenig später auf der Simplonstrasse aufgehalten werden. Sämtliche Motorräder wurden beschlagnahmt und stillgelegt. Bei den angehaltenen Teilnehmern handelt es sich um Engländer, Neuseeländer und Dänen.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass sämtliche Töff-Fahrer Teilnehmer eines illegalen „Cannon Bike Run“-Rennens seien. Die Motorräder trugen Embleme und waren mit Radarwarnern und teilweise mit Viedeokameras ausgestattet. Diese stellte die Kantonspolizei für Auswertungen sicher. Ebenso laufen noch die Auswertungen der Verkehrsüberwachungs- und Tunnel-Kameras.

Die Raser fuhren auf der Autobahn mit Geschwindigkeiten von über 220 km/h und auf der Hauptstrasse zwischen Siders und Brig mit 120 km/h. Die Strecke führte durch Dörfer mit Geschwindigkeitslimite 50 km/h. Die Strassenkarten wurden beschlagnahmt. Die abgegildete Strecke zeigt, dass die Teilnehmer von Lausanne nach Portoroz fahren wollten. (Strecke vom 22. August: Abfahrt 7 – Ankunft 19.30 Uhr Distanz 1005 km).

Jeder der 21 Teilnehmer musste eine Bussengarantie von 2500 CHF bezahlen und werden bei den Behörden der Herkunftsländer angezeigt.


Früher Verkäuferin – heute Detailhandelsfachfrau

22. August 2007

Zum Thema „Schweizer Berufsbezeichnungen“:

Detailhandelsfachfrau/mann
Die köstlichen Produkte aus der Backstube kompetent und freundlich zu verkaufen, ist eine der Hauptaufgaben der Detailhandelsfachleute. Wenn die feinen, frischen Gebäcke in der Bäckerei-Konditorei geschmackvoll und einladend präsentiert werden, so steht dahinter das Flair und Geschick einer Detailhandelsfachfrau.

Besonders interessant finde ich die Zielgruppe für den Beruf des/der „Detailhandelsassistent/in„


Schweizer Polizist privat von Kollegen mit 229 km/h geblitzt. Aber der andere war schneller..

22. August 2007

Machen wir es kurz: Er war zu schnell. Erlaubt waren 80 km/h. Mit dem Töff war er unterwegs. „Bis zum Abschluss der Administrativuntersuchungen bleibt der Polizist vom Dienst suspendiert, wie die Freiburger Polizei mitteilte“ und weiter „Auf strafrechtlicher Ebene geht das Dossier an den zuständigen Untersuchungsrichter.“ Welche Strecke? Le Bry und Posieux.

Und wer war schneller? Es waren zwei? Ja! Der 2. Motorradfahrer war sogar mit 232 km/h unterwegs! Geschwindigkeitsrekord für die Kantonspolizei Freiburg seit 1994. Wieso „seit 1994„? Gibt es seit dieser Zeit keine Rundstreckenrennen mehr? Nein, das letzte „Rundstreckenrennen“ fand am 22. August 1954 durch den Bremgarten bei Bern statt. Heute auf den Tag genau vor 53 Jahren!

PS: Der Messebereich von Radarfallen endet bei 250 km/h (Quellenverweis)


Virales Marketing erklärt von Darth Schwäble auf dem Kampfstern Stuttgart

21. August 2007

Der dunkle Herr Väidä und seine Kumpane vom mörderischen Kampfstern Stuttgart synchronisieren mit aller Macht eine Sequenz über virales Marketing. Dialekt ist schon was Schönes. Nur muss es unbedingt schwäbisch sein?

Könnte bitte jemand aus dem Ostgotischen dieses Filmchen auf sächsisch sychronisieren. So nach Art „Häuptling Chukuwahwa„? Nur so interessehalber – wegen des Klanges. 🙂

Via Meerschweinchenreport.de


12.08.2007 Top of the german Posts by WordPress.com – PeterPan’s Blick in die Welt

12. August 2007

Ja, das ist aber nett. Mit stolz geschwellter Brust darf ich lesen: „PeterPan’s Blick in die Welt“ ist heute Nummer 1 bei den German Posts auf WordPress.com mit dem Post „11.08.2007 – Streetparade 2007 in Zürich – Erste Bilder und Videos„!

12.08.2008 PeterPan-Blog Ranking12.08.2008 PeterPan-Blog Ranking 2

Bei den Top Blogs of the Day belegen wir momentan Platz 3. Danke! Danke!


Wie spricht der Elektromonteur heute? Oder: Was zum Kuckuck ist ein Wärmepaket!

7. August 2007

Von einer Phase sprechen heute nur noch Leute von gestern, denn wer etwas auf sich hält spricht vom Polleiter (L1/L2/L3). Auch der Nullleiter nennt der moderne Elektromonteur Neutralleiter (N) und die gute alte Erde (Erddraht) ist der Schutzleiter (PE). Der Begriff Tableau existiert nur noch in Elektrikerköpfen! In den NIN ist von der Schaltgerätekombination (SGK) die Rede. Natürlich ist auch Verteilung eine korrekte Bezeichnung. Der diffuse Ausdruck Wärmepaket beschreibt einen thermischen Auslösemechanismus, welcher in verschiedenen Schutzapparaten Anwendung findet oder fand. Bei einer modernen Motorschutzeinrichtung in Verbindung mit einem Schütz spricht man aber definitiv von einem Motor-Schutz-Relais (MSR). Auch die Bezeichnung Thermorelais sollte nicht mehr verwendet werden, da moderne MSR den Strom messen und nicht nur die Erwärmung als Messgrösse für den Strom verwenden. Ein weiteres Thema sind die Endschalter. Jeder weiss, dass sie in praktisch allen Fällen Tasterfunktion haben und deshalb Endtaster genannt sein sollen. Früher verlangten die Vorschriften für die Absicherung einer Einzelleitung mit 16A einen Querschnitt von 2,5mm2. Heute darf eine solche Leitung vollständig  UP in Stein mit 1,5mm2 ausgeführt werden. Also lassen sich Kochherde in den meisten Fällen mit 1,5mm2 anschliessen! Und die T15 Steckdose für den Geschirrspüler in der Privatküche wird auch selten. Neue Geräte arbeiten grösstenteils mit einer maximalen Leistung von weniger als 2,3kW und eine Steckdose T12 an einer separaten Gruppe reicht deshalb völlig aus. Die Steckdose T13 ist und war nie Vorschrift in der Privatküche und es dürfen T12 montiert werden! Wenn es andere Gründe geben sollte sie in der Küche zu montieren, muss man sich fragen, ob nicht zuerst das Kinderzimmer mit T13 ausgerüstet werden müsste. Und noch die Rohre, da müssen wir uns alle an die metrischen Masse gewöhnen, je schneller desto besser: PG11 M20, PG16 M25 . . . Wenn eine Elektrikerin oder ein Elektriker mit diesen aktuellen Begriffen auftritt, so darf sie sich ruhig Elektromonteurin und er sich ruhig Elektromonteur nennen!

Quelle: Gewerblich-industrielle Berufsschule Muttenz H. Weisskopf / P. Kurt / K. Lanz / R. Buser / W. König / B. Meyer / K. Ramseyer


Neues von den Woidboyz – Tattoo Äktschn

16. Juli 2007

Andi, Bastian, Thomas und Ulli sind wieder unterwegs. Diesmal lassen sie sich ein Woidboyz-Tattoo stechen!

Hmm… Aber ich hab immer noch keine Info, wann die „Woidboyz – The Muh Vieh„-DVD auf den Markt kommt.