99 Porsche Gold limited Edition – Blattgold meets Porsche

11. Februar 2008

Diese Woche stiess ich auf einen aussergewöhnlichen Artikel zum Thema „Porsche Boxster“. Die Firma Visualis GmbH hatte die Idee einen Künstler dahingehend zu beauftragen 99 Porsche mit Blattgold zu veredeln. Als ich dies einer guten Freundin erzählte, welche als Restauratorin arbeitet, meinte sie scherzhaft „Dann darfst Du damit aber nicht in die Waschstrasse fahren“.

Klar, Blattgold alleine hält die Waschstrasse sicher nicht aus. Man trägt zum Schutz  noch die ein oder andere Lage Schutzlack auf. Ein Porsche ist ja so schon ein „Hingucker“, aber ein 22 Karat vergoldeter Kunstwerk muss schon extravagant wirken.


(mit freundlicher Genehmigung der Firma Visualis GmbH)

Dabei überzieht der Künstler nicht nur die Karosserie mit Blattgold. Auch Bedienelemente und die Alufelgen tragen das edle Metall. Somit dürfte der Wert des Fahrzeuges nochmals erheblich steigen. Den ersten der „Gold Porsche limited Edition“ zeigte die Firma Visualis GmbH auf der „Goldfair“ in Stockholm am 12. Oktober 2007.

Wer sich also ein Exemplar der Goldstücke besorgen möchte, der sollte sich beeilen; denn einige Fahrzeuge sind bereits verkauft oder reserviert. Die gesamte Porsche-Modellpalette steht zur Auswahl zur Verfügung. Preise allerdings nur auf Anfrage.

Links:


Blogger-Aktion – iPod Touch zu gewinnen

24. Oktober 2007

Stereopoly.de verlost an die Leute, die auf den Artikel „Blogger-Aktion – iPod Touch Gewinnspiel“ berichten und einen Backlink setzen einen (ja, wer ahnt es?) iPone Touch. Na, mal sehen, ob ich Glück habe.

iPod Touch Blogger Aktion


Blog Action Day 2007 – Umweltschutz und Energieverbrauch – Heizkosten reduzieren

15. Oktober 2007

Heute – am 15.10.2007 – findet der Blog Action Day 2007 statt. Hierbei sind Blogger aufgerufen ihre Meinung zum Thema „Umweltschutz und Energiereduzierung“ zu verbreiten. Hierbei gibt die Community mehr oder weniger sinnvolle Tipps, wie Energie eingespart, besser Recycling/Mülltrennung betrieben, oder sonst die Umwelt geschont werden könnte.

Ich konzentriere mich in meinem Beitrag auf den kleinen Anteil dessen, was wir Privatleute tun könnten. Die Politik und Medien sprechen eh nur dieses Segment an. Den Hauptanteil der Energie benötigen Wirtschaft und Kommunen. Übrigens: Energie wird nicht verbraucht, sondern umgewandelt. Aber das ist ein anderes Thema.

Die steigenden Strom- und Energiepreise treffen eh nur den kleinen Bürger. Grossabnehmer wie Unternehmen und Kommunen beziehen ihre Energie über Pauschalabnahme. Bei Kommunen bezahlt dann der Bürger die Kosten wieder indirekt.

Die Inflationsrate September 2007 ist auf 2,5% gestiegen. So hoch wie schon seit 3 Jahren nicht mehr. Lebensmittel, Strom und Gas und Benzin – das sind die Preistreiber. In Deutschland besteht zumindest bei Strom und Gas den Anbieter zu wechseln. Das sollte man auch dringend in Betracht ziehen. Denn die allerwenigsten denken an diese erste Sparmassnahme, welche sich direkt beim Geldbeutel auswirkt. Die Kilowattstunde Strom kostet momentan im Durchschnitt 20 ct. – der Kubikmeter Gas um die 6 ct.

„Preise vergleichen“ heisst der erste Schritt und „Anbieter wechseln“ der zweite. Das ist nichts neues, das erledigt man ja eigentlich beim täglichen Bedarf an Lebensmittel ja eh.

Widmen mir uns aber nun dem Thema: Wo macht es Sinn in meinen eigenen vier Wänden weniger Energie zu beziehen?

Sehen wir uns die obige Grafik an. Sorry, es ist eine Grafik aus „Deutschland“. Aber wenn ich mir meine 4 Wände ansehe. So kann dies durchaus zutreffen. Warum? Ich schätze das so ein. „Einschätzen“ ist aber eine schlechte Basis in der Wirtschaft. Hier ist es erforderlich erst einmal die Grunddaten ganz genau zu erfassen. Das heisst, Zahlenmaterial sammeln. Welcher Betrag wurde im letzten Jahr für folgende Bereiche aufgewendet?

  • Heizöl
  • Gas
  • Strom
  • Benzin

Das Problem ist nämlich ein rein mentales: Die Kosten für Benzin sind greifbar; nämlich jedes Mal, wenn man an der Tankstelle den Geldbeutel zückt und einen Schein auf den Tresen legt. Die Kosten für Strom, Gas und Heizöl bekommt man aber erst am Ende des Jahrs mit. Und dann schmerzt es richtig. Es fehlt hier schlicht die „Visualisierung“ der Beträge pro Monat. Man könnte sich nun die Mühe machen und monatlich die Zählerstände für Gas und Strom ablesen und notieren. Das wäre ein kleiner Tipp.

Nun stellen wir uns vor sie hätten entdeckt, dass Sie

  • 60% für Heizung und Warmwasser aufwenden,
  • 10% für Strom und
  • 30% für Benzin.

Wo setzen wir nun den Hebel zuerst an? Wenn Sie ein „neues Haus“ oder eine „moderne Wohnung“ mit Minergie-/Niedrigenergie-Standard besitzen, dann widmen Sie sich allein den Benzinkosten. Für alle anderen gilt jetzt erst einmal: Wie bekomme ich einen Überblick über die Heizkosten und wie bringe ich diese in den Griff? Schauen Sie sich die Ventilköpfe an.

Nein, ich rate Ihnen jetzt nicht diese um eine Stufe herunter zu drehen. Handelt es sich um Thermostatköpfe? Oder einfach um Heizventil mit „Flügeln“? Beides darf mittlerweile als „altertümliche“ Heizungsregelmethode bezeichnet werden. Wobei letztere mittels Heizventil nur eine Steuerung ist. Beim Thermostatkopf besteht der Nachteil darin, dass die Temperaturmessung für die Regelung direkt am Heizkörper geschieht. Die Raumtemperatur selbst wird gar nicht erfasst.

Moderne Heizungsregelungsanlagen für den privaten Wohnbau setzen genau hier an: Visualisieren, Kontrollieren, Beeinflussen und nutzungsabhängig Regeln – und Nachrüstbar. Ein Beispiel hier – SyncoLiving:

synco_living_home_automation2.jpg

Im Gegensatz zu anderen Hausautomationssystemen bietet das modular aufgebaute Synco living-Konzept eine ganzheitliche Lösung für alle Haustechnikbereiche. Alle Funktionen werden nur noch von einer Bedienzentrale aus konfiguriert, überwacht und bedient. Zum Beispiel kann unter anderem die Temperatur für jeden Raum individuell mit verschiedenen Komfortstufen und Zeitprogramm eingestellt werden.

Die Vorteile eines solchen Systems: Es wird nur dann geheizt, wenn tatsächlich jemand zu Hause ist. Wird ein Fenster geöffnet, so regelt das entsprechende Stellventil nicht mehr höher. Und: Der Temperatursensor ist zwar gerätemässig getrennt vom Stellventil – wirkt aber tatsächlich als Einzelraumtemperaturregelung auf dieses ein. So spart man tatsächlich dort, wo es finanziell „wehtut“ – bei den Heizkosten.


Australien überlegt Plasma- und LCD-Fernseher ab 2011 zu verbieten

10. Oktober 2007

Apropos „Schwarze Schafe“ und „Australien“ – Einen hab ich noch (für heute):  Die Australische Regierung schickt sich an das Vorbild überhaupt im unsäglichen CO2-Klimakiller-Aufräumen zu werden. Zuerst kündigt die Australische Politik-Mannschaft im Februar dieses Jahres an, sämtliche Glühbirnen zu verbieten, weil die ja soooo umweltfreundlich sind (eigentlich sind die Dinger Restmüll) und nun holt man zum ultimativen Schlag aus, um die Welt das Klima zu retten.

Worum geht es: Laut einem Artikel auf ABC-News denkt eine Kommission der Regierung von Australien darüber nach ein „6 Sterne Energie-Effizienz-Label“ zu erfinden – Zieltermin der Einführung im Jahr 2011. Das Dumme für alle Gadget-Junkies in Australien ist hierbei jedoch, dass nur ganz wenige der bisher auf dem Markt befindlichen Plasma- und LCD-Fernseher (Flatscreens) dann noch verkauft werden dürfen! Denn der Bedarf an den flachen Fernsehern ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Blöd nur: Die Flachfernseher benötigen wesentlich mehr Strom und somit kostbare Energie, welche noch mehr CO2 erzeugen, als konventionelle Röhrenfernseher. Und das muss verhindert werden!

Jetzt mach ich mir ein bayerisches Bier mit Kohlensäure (CO2) auf und dann geh‘ ich in die Heia (und halte die Luft an).

(Warum heisst das eigentlich „unsäglich„? Leitet man das Wort vom „Sägen“ ab? Klar: Es bedeutet ja eigentlich „Ding, Zustand oder Meinung das/der/die nicht geteilt werden kann„.)


Mehr Grün!-Projekte – Die IKEA-SIDAL-Wandwiese spriesst!

20. Juni 2007

Also doch: Die Hardcore-Reinigung der IKEA-Sisal-Matte „SIDAL“ in der Badewanne mit „Vanish-Oxygen“ hat tatsächlich geholfen. Die Imprägnierung hat durch die Radikaltortur in der Badewanne das Zeitliche gesegnet. Die „Wandwiese“ spriesst. Natürlich begünstigt durch die aktuelle Klimasituation – Am Tag schön schwül-warm und in der Nacht regnet es.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Gegen allzu starken direkten Regeneinfall habe ich das „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ (IKEA-Sisalmatte) mit dem restlichen Fliegengitter abgedeckt. Dies schützt gegen ein Ausschwemmen der Erde und der Samen. Sehr schön wächst die „Wiese“ aus dem Sisalgeflecht. Nun hoffe ich, dass die Wurzeln schön einwachsen. Ausserdem muss ich mir langsam Gedanken um eine wasserdichte Befestigung machen 😉

Mehr Grün!-Projekt No. 4 - Die Mini-Wandwiese

Das „Mehr Grün!-Projekt No. 4 – Die Mini-Wandwiese“ macht unterschiedliche Fortschritte. Nur der rechte Behälter will nicht so richtig das Gras austreiben lassen, obwohl dieser Behälter zuerst angesät wurde. Der Wachstumshemmer muss somit das nicht ausgewaschene Fliegengitter sein; denn bei den eine Woche später angesetzten Mini-Wandwiesen tat ich dies gründlich. Und diese sind deutlich besser gediegen.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 und No. 3 - UpsideDownTomatos und UpsideDownFuchsia

Die „UpsideDown-Projekte“ entwickeln sich ebenso recht gut. Speziell die „UpsideDownTomatos“ (Mehr Grün!-Projekt No. 2) wuchern nur so.

Mehr Grün!-Projekt No. 3 - Die ersten UpsideDownTomatos

Es sind nicht nur Blüten, sondern bereits kleine grüne Cherrytomaten gewachsen.

Die „UpsideDownFuchsia“ (Mehr Grün!-Projekt No. 3) sieht auch gut aus. Allerdings macht mir die Fuchsia etwas Sorgen. Der Hauptstengel ist etwas locker, was auf einen Anbruch schliessen lässt. War einer der letzten Gewitterwinde die Ursache?


Humanity – Hour 1 – The Scorpions are back!

6. Juni 2007

Preisfrage: Wer war die erste Band, die auf dem roten Platz in Moskau live rockte? Wer kennt die Songs dieser Kultband nicht? Ich kann es ja fast nicht glauben! Gerade habe ich zufällig im Web folgende News gefunden: Die „Scorpions“ are back! Die letzte Scheibe „Unbreakable“ liegt 3 Jahre zurück. Das neue Album „Humanity – Hour 1“ ist seit 25. Mai 2007 in den Läden.

Scorpions - Humanity - Hour 1

Auf der Website der „Scorpions“ kann man in einige Stücke reinhören.


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Sisal-Reinigung Hardcore

4. Juni 2007

Brrrrr.. es ist kalt geworden. Hoffentlich kommt bald der Sommer.

Und ich hab das erste Mal in 4 Jahren Schweiz eine Erkältung. Nein, das zweite Mal. Im Januar hatte es mich nach dem Arbeitsurlaub auf Mallorca das erste Mal erwischt. Heute Mittag fing es an. Die Nase fing an zu laufen und das Niesen. Brrrr! Es ist zu kalt! Und jetzt sitz ich gut eingemummelt auf meinem Sofa und trinke Früchtetee.

Aber: Der Sisal-Matte hab ich es heute nach der Arbeit so richtig gegeben. Ok, nach dem Apero. „Apero“ ist „Schweizer gemütliches Beisammensein und irgendwas feiern“. Heute hatte ein Kollege 50. Geburtstag und da sassen oder standen wir ab 18 Uhr gemütlich bei Wein und Bier zusammen und es wurde geratscht und geblödelt. Erst geben 20 Uhr fuhr ich dann gemütlich nach Hause. Da war schon rund um Zürich eine Gewitterfront aufgezogen. Per Natel (Händi) hatte ich eine Unwetterwarnung erhalten. Hagel und Starkregen wurde angekündigt. Es blies auf dem Weg nach Hause zwar kräftig, aber scheinbar drückte die warme Luft das Unwetter an Zürich rechts und links vorbei.

Nun zurück zur IKEA-Sisal-Matte. Wie erwähnt: „Der hab ich es gegeben!“ Es ist schon unverschämt von IKEA eine Vorlegematte aus Sisal offensichtlich mit Pflanzenschutzmittel zu imprägnieren. Auf dem Etikett stand nix davon. Und so ist mein 1. „Mehr-Grün!-Projekt“ so richtig im wahrsten Sinne des Wortes „eingegangen“. Kein Gräslein spriesst nach 14 Tagen bester Hege und Pflege. „Na gut!“ dachte ich „entweder ich schmeiss das Teil weg oder wasche die Erde raus und benutze das Teil als das was es eigentlich sein soll – einen Vorleger für den Balkon“. Aber wenn ich das Teil dann schon auswasche, dann richtig.

Zuerst beutelte ich die nun trockene Erde samt „Wiesenblütensamen“ auf dem Balkon aus. Dann kehrte ich die Reste mit meinem Besen aus und packte das Teil in die Badewanne. Und nun griff ich zu rigorosen Reinigungsmitteln: „Vanish Oxi Action Max“! Davon hatte ich noch etwas in petto. Die Sisal-Matte sollte nicht nur sauber, sondern klinisch rein werden. Aus die Maus mit „Imprägnierungen“. So leicht gebe ich mich nicht geschlagen *Harharhar!*

Zuerst mit der Dusche die feine Erde raus gewaschen – das Wasser schön heiss aufgedreht. Dann die Matte in der Wanne ausgelegt und mit „Vanish Oxi Action Max“ bestreut. Anschliessend wieder mit der Dusche heisses Wasser drauf. Das ganze Prozedere habe ich jetzt zwei Mal erledigt – und ich hoffe damit auch die Imprägnierung erledigt zu haben. Der Sisal quillt auf jeden Fall schön auf. Und ich überlege mir abschliessend noch mit Essigessenz dem Rest der Imprägnierung den Garaus zu machen.

Anschliessend teste ich Morgen dann noch einmal die „Wandwiese Teil 1“ sozusagen „Das zweite Experiment“. Ich gebe dem Teil dann genau 10 Tage – voraussichtlich. Wächst dann überhaupt nix oder nur unzureichend etwas Grün, dann schmeiss ich das Teil „über den Jordan“ oder zünde es an – ganz feierlich. Wenn die Sisalmatte das wüsste, so würde der Sisal selbst zu blühen anfangen. Ganz ohne „Wiesenblütensamen“. Odrrrrr?


Google Maps neuestes Feature: Street View

4. Juni 2007

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Es sieht einfach gut aus.

Wie die Google-Crew das geschafft hat? Das wurde auch bereits enthüllt.

Hier gehts zu Google Maps Street View


Mehr Grün!-Projekt No. 4 – Die Mini-Wandwiese – „Trendy Gras“ und Fliegengitter

3. Juni 2007

Den Fehlschlag mit der „IKEA-SIDAL-Matte“ hatte ich schnell weggesteckt. Beim „Coop Bau + Hobby“ kaufte ich nicht nur die Zutaten für das „Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia“ ein, sondern stolperte noch über etwas, was sich „Trendy Gras“ nennt.

Nein, bei „Trendy Gras“ handelt es sich nicht um ein neumodisches Narkotikum-Gewächs zum Selbstanpflanzen (und eventuell selbst rauchen), sondern um einen quadratischen Blechbehälter mit Erde und Grassamen. Die Verpackung verspricht „Grün in 7 Tagen!“. Nicht ganz billig das Ganze – pro „Trendy Gras“ löhnte ich 14,90 CHF. Und ich besorgte mir gleich 3 Stück; denn mit nur 16 Zentimeter im Quadrat wird daraus ja nur ein „Wandwieslein“.

Wie bereits bekannt, möchte ich das Grün an die Wand hängen. Würde ich dies ohne jegliche Sicherung der Erdmasse tun, so würde die Wiese direkt nach der Befestigung an der Wand auf den Boden fallen. Doch die Lösung lag so nah: Auf meinem Weg durch die Regale bei „Coop“, fiel mir ein Fliegengitter in die Hände (1 Quadratmeter für 8,90 CHF). Zur Befestigung – üblicherweise an ein Fenster – gibt es vom gleichen Hersteller gleich die passenden Kreppbänder (Befestigungsband für Fliegengitter 2,5 Meter für 6,90 CHF).

So, oben also die drei Dinge für die „Mini-Wandwiese“: „Trendy Gras“, das Fliegengitter und das Befestigungsband.

In der Verpackung von „Trendy Gras“ findet man ein Säckchen Erde und eine kleine Tüte mit Grassamen.

Zerst geht es an die „Sicherung“ der Erde. Dazu schnitt ich das Befestigungsband so ab, dass es innen an die vier Seiten passte.

Dann befüllte ich den Blechrahmen vorsichtig mit Erde. Dabei passte ich auf, dass das Befestigungsband keine Erde abbekam. Man könnte auch Papier rundherum einstecken. Das war mir aber zu umständlich. Ich schaffte es auch so.

Dann riss ich das kleine Samenpäckchen auf und verteilte diese gleichmässig. Da ich nicht nur Gras wachsen lassen wollte, nahm ich noch eine Portion von meinen „Wiesenblüten-Samen“. Bekanntlich habe ich davon ja noch genug. Die Samen arbeitete ich dann in die Erde ein.

Nun kam das Fliegengitter an die Reihe. Mit einer Schere schnitt ich ein passendes Stück aus der Rolle. Dann passte ich die Grösse so an, dass jeweils etwa ein Zentimeter über die Vertiefung schaute. Die Ecken schnitt ich bis zur Kante ein.

Mit dem beim Befestigungsband mitgelieferten Plastikwerkzeug drückte ich das Fliegengitter in die kleinen Häkchen des Befestigungsbandes.

Mit einer Fingernagelschere schnitt ich das überschüssige Fliegengitter bündig ab.

Und hier dann das fertige Ergebnis der „Mini-Wandwiese“. Abschliessend wässerte ich das Ganze noch gut ein. Nun heisst es auch hier „Abwarten und Kaffee-Trinken“. Nun hoffe ich, dass die Gräser und Wiesenblüten auch durch das Fliegengitter wachsen. 😉


Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia – Wächst eine Fuchsia auch nach unten?

3. Juni 2007

So, nach dem relativ erfolgreich angelaufenen „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, traue ich mich jetzt an das nächste Experiment heran. Am Samstag habe ich mich im „CoopBau + Hobby“ in Zug mit neuem Material eingedeckt.

Mir fiel eine „Weidenampel“ in die Hände. „Made in China“ kostet das Teil trotzdem noch 12,90 CHF. Dann besorgte ich mir noch „18 Liter Universalblumenerde“ (3,20 CHF), eine Fuchsia (5,90 CHF) und eine „Goldmarie“ (4,90 CHF). Der Jutesack (schlappe 5,90 CHF) gehört eigentlich nicht auf das Bild. Den brauche ich für ein weiteres Experiment zum Thema „Wandwiese„.

Die „Weidenampel“ ist innen mit einer Folie ausgelegt. Unten, in der Mitte befindet sich ein Ring. Damit ich die Fuchsia „UpsideDown“ in den Hängetopf bekomme, schneide ich zuerst die Folie in der Mitte mit der Schere auf. Dann stellte ich den Korb auf eine hohe Blumenvase. Nun folgt der klägliche Versuch die Fuchsia mit Blüten und Blättern durch das kleine Loch zu fädeln. Das misslingt gründlich. Die Blätter und Blüten verfangen sich am Loch und brechen reihenweise ab. Kurz überlegt: Eine Staniolfolie aus der Küche geholt und die Fuchsia vorsichtig umwickelt. Klappt auch nicht. Weitere Blätter brechen ab und die Blüten purzeln nur so über den Balkon. Also hilft nur eines: Das Problem an der Wurzel packen.

Wenn es mit dem Grün nicht durch das Loch geht, dann muss eben die Wurzel von unten her durch das Loch. Somit entfernte ich die Erde von den Wurzeln und steckte die Fuchsia von unten in die „Weidenampel“.

Wie man sieht, hat die Fuchsia durch die vorher kläglichen Versuche deutlich „Federn“ lassen müssen. Hoffentlich erholt sich das Pflänzchen von der unnötigen Tortur. Aber man(n) lernt aus Rückschlägen. Merke: Schau das nächste Mal zuerst, ob Du es mit der Wurzel durch das Loch bekommst.

Der Rest ist einfach: Die „Weidenampel“ mit der Fuchsia-UpsideDown wird auf die grosse Blumenvase gestellt. Dann fülle man den Hängetopf mit Erde soweit auf, dass die „Goldmarie noch hineinpasst. Anschliessend mit Erde weiter auffüllen. Natürlich darf auch hier die Dekoration mit „Wiesenblumensamen“ nicht fehlen. Schliesslich habe ich davon ja noch Samen für etwa 12 Quadratmeter übrig.

Am Ende des Tages begutachtet man das Ergebnis. Das linke Bild zeigt die „UpsideDownFuchsia“ am Samstagabend. Das rechte Bild zeigt das schon recht gut fortgeschrittene „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, welches sich hoffentlich vom Kälteeinbruch des letzten Wochenendes erholen wird. Diese „Blumenwiese“ ist im Gegensatz zum fatal eingestellten „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ mit der wahrscheinlich Pflanzenschutzmittel-imprägnierten „IKEA-SIDAL“-Matte hervorragend angewachsen. Hoffentlich überlebt die Fuchsia die Einfädelversuche und trägt wieder Blüten. Ansonsten besorge ich eine neue und pflanze die gleich mit der Wurzel zuerst von unten ein.