Tiefbauamt Zürich informiert via Google Earth über Baustellen

28. Februar 2007

Heise meldet (Autor Tom Sperlich):

„Eine nicht nur für genervte Autofahrer hilfreiche Anwendung für Google Earth stellte heute das Tiefbauamt der größten Schweizer Stadt Zürich vor. Da sich Google Earth immer mehr zu einer beliebten Plattform zur Visualisierung ortsbezogener Informationen entwickelt, nutzt das Zürcher Tiefbauamt jetzt den Online-Globus, um die Bevölkerung über die Baustellen in der Stadt auf dem Laufenden zu halten. Einmal pro Monat werden die Baustellen-Daten aus dem Geografischen Informationssystem (GIS) des Tiefbauamtes in Googles Dateiformat KML konvertiert (respektive in KMZ, das komprimierte KML-Format) und auf der Homepage des Tiefbauamtes zum Download bereitgestellt.

Ein installiertes Google Earth vorausgesetzt, öffnet sich nach einem Doppelklick darauf die heruntergeladene Datei, die Anwendung zoomt automatisch nach Zürich und stellt die aktuellen Baustellen dar. Befindet sich der Mauszeiger auf einem der Baustellensymbole werden Informationen über die betroffenen Straßenabschnitte, die Dauer der Baustelle und die durchzuführenden Arbeiten angezeigt. „Die geografische Darstellung mit Google Earth lässt räumliche Zusammenhänge besser erkennen, als das mit Listen der Fall ist“, betont der GIS-Koordinator des Tiefbauamtes Zürich, Martin Stahl. Eine Integration der Baustellen-Daten in ein Auto-Navigationssystem und deren zeitnahe Aktualisierung sei zwar schon einmal angedacht worden, wegen des Aufwandes liege ein derart ausgeweitetes Projekt aber nicht gerade in nächster Zukunft.“

Ausprobiert habe ich bereits. Klappt super!

Link aktualisiert: http://www.stadt-zuerich.ch/content/ted/de/index/taz/bauen/baustellenliste_a-z/google-earth.html


Die 5. Homepage-Tour findet vom 25.03. bis zum 29.04.2007 statt

25. Februar 2007

Keine Ahnung wie ich auf dieses Thema gestossen bin. Auf jeden Fall war es sehr interessant auf der letzten Aktion durch das Internet zu surfen und die verschiedensten privaten Websites zu erkunden.

Homepage-Tour

Organisator ist Cor Kluytmans und er hat sicherlich eine riesen Arbeit die Tour zu organisieren. Bis heute sind 15 Teilnehmer für die 5. Homepagetour gemeldet. Wer Lust hat mitzumachen, kann sich noch registrieren lassen.

Infos zum Ablauf der 5. Homepage-Tour findet ihr im Forum.


Video – Bali 2006 Maharania Bar Kuta

24. Februar 2007

Auf meinen Youtube-Account lud ich vor Wochen ein Video von unserem Urlaub in Bali. Es zeigt einen kurzen Ausschnitt der Musik und des Ambientes der „Maharania Bar“ in Kuta – unserem Stammlokal am Abend.


Woidboyz with English Subtitles – Für alle Nichtniederbayern

1. Februar 2007

Für alle Nichtniederbayern – z.B. Franken, Hessen, Ostgoten und sonstige Preiss’n 🙂 – gibt es nun die „Woidboyz“-Movies mit Englischen Untertiteln.

The Bavarian Forest – Endless Boredom!

Woidboyz Part 1

Woidboyz Part 2

Have fun – and don’t do it at home!


Vor sieben Jahren – 2x Dauerchat-Weltrekord gebrochen

22. November 2006

Durch ein Interview und durch Mam’s „40 Jahre Peter – Das Buch“ wurde ich wieder daran erinnert. Muss ich wahnsinnig gewesen sein. Vor sieben Jahren war das. So lang her? Da war ich noch jung und verrückt. Nun bin ich nur noch verrückt 🙂

1999 war ich noch regelmässig im Chat „Atlantis“ unterwegs. Der gibt es schon lange nicht mehr. Das war ein ganz „antiker“ Chat. Per Button musste noch selbst aktualisiert werden. Das hatte aber den Vorteil, dass dieser Chat für „Kiddies“ nicht interessant war. Auch gab es keine „Privates“ oder sowas ähnliches. Das hat mich bei den anderen Chats immer genervt. Man sah 153 User im Chat und in der Lobby schrieb keiner. Absolute Gruppenbildung. Das gab es im „Atlantis“ eben nicht. Jeder sah jeden und las alles von jedem. Besser war das. Viele Abende verbrachte ich vor der Mattscheibe und tippte drauf los. Daraus ergaben sich Freundschaften, die noch heute lose halten. Zu „Mr.L“ beispielsweise oder „Anaconda“ und „Lukas“. Letztere besuchte ich letztes Jahr in Heidelberg. Es fand sogar eine richtige „Chatterhochzeit: Momo und Bubu“ statt. Nein, nicht virtuell. Die beiden lernten sich im Chat kennen und lieben. Ach und „Traumtänzer“ und „Anja“ gab es damals auch noch eine Hochzeit. Regelmässige „Chattertreffen“ zu Geburtstagen in Regensburg und Viernheim waren der Hammer. Die Chatter, die man sonst nur vom Schreiben kannte einmal richtig zu treffen und zusammen zu feiern.

Ja, und dann las ich eine Pressemitteilung von Berlin.de: „Auf der IFA99 in Berlin soll der Dauerchat-Weltrekord von 59 Stunden geknackt werden. Hierfür werden 4 Teilnehmer gesucht. Bewirb Dich per Mail“. Da werden bestimmt massenhaft Leute schreiben, dachte ich. Egal, als Bayer könnte man die „Praisn“ schon mal etwas aufmischen. Also sendete ich eine Bewerbungsmail – kurz und knackig. Vergass diese dann aber auch wieder. Einige Wochen später kam Post von Berlin.de. Man bat einen Bogen auszufüllen und zurück zu faxen. Das war schnell erledigt. Und tatsächlich kam ein paar Tage später die schriftliche Einladung. Nun versucht mal 14 Tage vor der IFA in Berlin einen Flug zu bekommen. Weil, hinfahren wollte ich von Regensburg nicht. Da bin ich ja schon nach der Anreise fertig. Ich bekam einen Bussiness-Flug und besorgte mir einen Leihwagen (sogar mit Navi!). Nach der Anreise ging es zum Doktor und zum Belastungstest (EKG).

   

Dann sahen wir uns die „Aquarien“ – wie wir die verglasten 2er-Kabinen nannten – in einer der Messehallen auf der IFA an, testeten die Rechner und gingen schlafen. Am nächsten Tag um 9 Uhr ging es los.

  

Chatten bis die Finger knacken. Nein, so schlimm war es nicht. Innerhalb von einer Stunde hatte man 5 Minuten Pause. Diese 5 Minuten konnten gesammelt werden. Chatten musste man folgendermassen: Pro Minute mindestens zwei sinnvolle Sätze. Kein „Copy and Paste“.

 

Niemals den Chatraum verlassen, ausser während der Pause. Schlafen war nicht. Aber Duschen und dergleichen war dann schon mal drin. Während der Öffnungszeiten war es im Chatraum unsagbar voll. Ohne direkte Ansprache im Text ging da gar nix. Richtig langweilig war es dann erst ab 3 Uhr nachts.

  

Neben der süssen Jenni in „real“ lernte ich eine Lady „virtuell“ aus Amerika/Florida kennen. Durch die Zeitverschiebung war es für sie einfach regelmässig vorbei zu schauen. Die Presse war regelmässig da. Funk und Fernsehen belagerte die beiden Aquarien.

  

Eine weitere Auflockerung hatte ich auch rein visuell. Der Messestandbetreiber gegenüber hatte die „Miss Germany 1999 – Yvonne Wölke“ engagiert. Eine Augenweide. Nach 53 Stunden schlief der erste ein. Aber die anderen 2 und ich hielten fast 62 Stunden durch (61 Stunden 50 Minuten). „Yummy“ Susanne Clark überliessen wir beiden Männer den Sieg. Wir konnten nicht gleichzeitig aufhören.  Sie bekam einen MAC und wir Männer je zwei Tickets nach NewYork.

   

Ich wandelte dieses dann in zwei Tickets nach Florida um, wo ich dann die „Lady aus Florida“ und ihre Familie besuchte. Auf dem Rückflug von Berlin nach München hatte ich auch noch eine lustige Begegnung. Ich sass in der Business-Class linken Reihe am Mittelgang und „Beinhard Werner Brösel“ sass direkt gegenüber. Zuerst erkannte ich nur seinen Bruder, der zwar am Fenster sass, aber gleichzeitig mit mir einen Kaffee nachbestellte. Brösel grinste und ich grinste zurück. In München angekommen stand direkt neben einem Aschenbecher am Gepäckband und wartete auf auf meinen Koffer. Jemand tippte mich an und fragte leise „Haste mal ne Fluppe?“.

  

Ich dreh mich um und flüsterte zurück: „Wenn Du mir unauffällig ein Autogramm gibst!“. Unauffällig? Er zog eine Autogrammkarte aus der Lederjacke, bat mich um einen Kugelschreiber und unterschrieb auf meinem Rücken. Karte gegen „Fluppe“. Feuer gab ich ihm auch noch. Dann standen wir beide am Aschenbecher und plauderten. Er und Brüderchen sind zur Premiere von „Werner – Volles Rooääää!!!“ in München. Sein Bruder kam nach und rauchte auch erst Mal eine. So standen wir zu dritt um den Aschenbecher und frotzelten über die Leut‘ rund um uns rum, über den Zoll der uns sicher rausziehen wird und tonnenweise Bölkstoff im Koffer findet und dann selber trinkt. etc.etc. Das war im September 1999.

 

Zwei Monate später klingelte im Büro mein Telefon. „Antenne Bayern“ wär dran. Ob ich der „PeterPan“ wäre, der in Berlin den Weltrekord geknackt hätte. Ich beantwortete die Frage und der Gesprächsgegenüber teilt mir mit „Wir sind live on air“. Wie meinen? Er fragte, wie das so war, über was wir geplaudert hätten und ob ich es wieder versuchen würde. Äh! Warum nicht. Es gäbe da einen weiteren Weltrekordversuch – der würde am Donnerstag anfangen. Ich entgegenete „Wenn mein Chef mir frei gibt – klar!“ Ob der „Chef“ da sei, war die Frage. Ich blickte über die Schulter und Herr Driessle war da. Ob er den „Chef“ sprechen könnte – ich leitete das Telefon um und verband die beiden. Nicht ohne den Hinweis „Chef, Sie sind live im Radio“. Mein Chef gab mir natürlich die Erlaubnis. Und so startete ich mit 25 weiteren Chattern verteilt über ganz Bayern in verschiedene Internet-Cafés den 2. Dauerchat-Weltrekord.

  

Diesmal war die Anreise einfach. Das Internet-Café war in Regensburg in der Glockengasse. Auch die Nächte waren leichter zu „überleben“; denn ich hatte Besuch ohne Ende. Nach 62 Stunden wurde der alte Rekord von Berlin eingestellt und die Parties live im Radio übertragen. Mein Interview konnte man fast nicht verstehen, weil im Regensburger Internet-Café gefeiert wurde ohne Ende. Aber ich konnte nur kurz Pause machen; denn es galten die gleichen Regeln wie in Berlin. Aber ich hatte meine Leibspeise geschenkt bekommen: „Zwei lange Braune mit allem, a Bretzn und an Kaffee“. Und so schafften wir das Limit für Dauer-Wettbewerbe: 72 STunden! Sonntag Mittag war es vollbracht. Anschliessend gingen wir noch Pizza-Essen und ich danach für 24 Stunden ins Bett.

Antenne-Bayern-Chat-Weltrekord Pressemeldung

Die Meldung vom Chat-Weltrekord ging auch in Regensburg durch die Medien. „Blizz“ berichtete genauso wie die „Mittelbayerische Zeitung“. Ein paar Tage später war ich dann auch im Regionalfernsehen. Die Videokassette habe ich auch noch rumliegen.

Wer mich oder die anderen im Guinessbuch der Rekorde sucht, wird nix finden. Warum? Der lese hier. Nö, mir reichen die Erinnerungen. Der Eintrag ins Buch bringt mir zusätzlich nix.

Übrigens: Knacken kann man den Rekord nur noch durch die Anzahl an Personen. Die Länge des Rekordes wurde auf 72 Stunden begrenzt. Wir waren 25 beim „Antenne-Bayern“-Dauerchat-Weltrekord.


Egoload.de – Ich bin ein „Innovativer Denker“

18. November 2006

Beim Stöbern in meinen Lieblingsblogs bin ich bei RogerRabbit über den Thread „Ich bin ein VR“ gestolpert. „VR“ heisst „verlässlicher Realist“. Er hatte den Test bei Christa gefunden. Über den Link von Roger bin ich dann auf die Website von Egoload.de gekommen. Und hab selbst den kurzen Persönlichkeitstest durchgeführt.

Ergebnis: Ich bin ein ID – Innovativer Denker.

Egoload - Innovativer Denker

Ach was? Echt? Ja da wird der Hund in der Pfanne verrückt.

Zitat: „Der innovative Denker ist ein charmanter und begeisterungsfähiger Mensch. Er sprüht geradezu vor Energie und steht immer gerne im Mittelpunkt. Er liebt die Abwechslung – beruflich wie privat. Mit seinem Optimismus und dem festen Glauben an seine eigenen Fähigkeiten steuert der innovative Denker konsequent Veränderungen an und ist immer auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Seine hervorragenden Kommunikationsfähigkeiten sind ihm dabei von großem Nutzen. Neugierig und offen geht er auf die Welt zu und meistert neue Situationen mit viel Improvisationstalent und Einfallsreichtum. Eine große Anzahl an Hobbys prägen seine Freizeit; die meisten innovativen Denker reisen auch liebend gerne, um möglichst vielfältige Eindrücke zu sammeln. Im Entdecken neuer Möglichkeiten ist dieser Persönlichkeitstypus unschlagbar.“

Stimmt, stimmt, stimmt.

„Im Beruf schätzt der innovative Denker Herausforderungen und abwechslungsreiche Aufgaben. Routine und Detailarbeit kann er nicht ausstehen. Am liebsten verblüfft er alle mit dem kühnen Entwurf für ein originelles neues Projekt und überlässt dann anderen dessen konkrete Umsetzung. Hierarchien, Regeln und Vorschriften reizen ihn zum Widerspruch und er liebt es, das System zu überlisten. “

Stimmt extrem! Nur die Projekte muss ich meistens allein umsetzen. Falls nicht jemand die Idee oder das Konzept für sich „ausborgt“. Das im letzten Satz würde ich niiiiiiiee tun! 😉

Auch bei den anderen Aussagen, konnte ich es nicht fassen:

„Für ihn ist es lebensnotwendig, dass ihm seine Arbeit Spaß macht; ist dies der Fall, wird er schnell zum reinsten Workaholic. Seine Kreativität kommt am besten bei möglichst selbständiger Arbeit zum Tragen; er kann aber auch sehr gut andere motivieren und mit seiner optimistischen Art mitreißen. Vor allem konzeptionelle oder beratende Tätigkeiten liegen dem innovativen Denker sehr. Gelegentlich fühlen sich manche Menschen durch seine flexible und spontane Art allerdings auch etwas überfahren.“

Trifft auch alles zu. Tja, das mit dem „überfahren“ passiert so manchmal. Und ich werde dann so „emotional“.

„Seine Geselligkeit und seine Unternehmungslust sorgen dafür, dass der innovative Denker immer einen großen Bekannten- und Freundeskreis hat, in dem Aktivität groß geschrieben wird. Da er meist guter Laune ist, ist er ein begehrter und gern gesehener Gast. Nörgeleien oder Griesgrämigkeit sind ihm fremd. Allerdings neigt er dazu, ein wenig sprunghaft und unstet zu sein, wenn es um Verpflichtungen geht, was ihn für manche unzuverlässig erscheinen lässt. In der Auswahl seines Partners ist er sehr kritisch und anspruchsvoll, denn er sucht nach der idealen Beziehung und hat sehr konkrete Vorstellungen von ihr. Ganz wichtig sind für ihn gemeinsame Lebensziele. Kompromisse geht er nur ungern ein, lieber bleibt er allein.“

Stimmt, Stimmt. Bis auf die „Griesgrämigkeit sind mir fremd“. Wenn mal etwas überhaupt nicht klappen will, dann …. hmm.. und die Aussage mit der „Beziehung“ stimmt auch. Seltsam, seltsam.

„Für den Partner ist es oft eine Herausforderung, eine langfristige Beziehung mit einem innovativen Denker zu führen, denn dieser braucht viel Freiraum und Abwechslung, sonst langweilt er sich und fühlt sich eingeengt. Auch die Risikobereitschaft und die oft verrückten Spontanaktionen des innovativen Denkers stellen eher traditionalistisch geprägte Typen manchmal vor Probleme. Wer aber genügend Flexibilität und Toleranz für ihn aufbringt, der wird sich mit ihm nie langweilen und in ihm immer einen loyalen und treuen Partner finden.“

Tja, so is es halt. Never try to stop me….

Mich wundert auch nicht mehr, dass „Thomas Alva Edison“ und „Sir Alfred Joseph Hitchcock“ den gleichen Typ haben. Wobei ich von Edison weiss, dass er ein Bett in seinem Büro stehen hatte, um dort zu nächtigen. Und eigentlich war Hitchcock ein Ordnungsfanatiker und Frühaufsteher, was für mich nicht zutrifft.

Nur das „Video zum Innovativen Denker“ bekomme ich mal wieder hier in den Blog nicht eingebunden.

Mehr über meinen Typ

Lust bekommen auch herauszufinden welcher Typ Du bist? Mach auch den Test! Und teile mir anschliessend mit, ob die Beschreibung auf Dich zutrifft oder nicht.


Vergessen Sie Domino-Day und Daniel Düsentrieb

15. November 2006

… hier kommt das absolute „Guten Morgen Familie! Das Frühstück ist gemacht“-Video aus Japan! Und alles beginnt mit einem Wecker um 7 Uhr!


Nur für Busse – Effektive Strassensperre

7. November 2006

Dieser kleine Video-Clip sendete mir soeben Bernd per Mail. Es handelt sich dabei um eine sehr effektive Fussgängerzonen-Strassensperre. Viel Spass beim „Luage“!

Nur für Busse – Effektive Strassensperre (Video)


Mr. Leu-Double-Blogger-Contest

9. Oktober 2006

Hiermit rufe ich einen neuen Blogger-Contest ins Leben: Den „Mr. Leu-Double-Blogger-Contest“. Mitmachen dürfen alle Blogger – männlich und natürlich weiblich! Wer sieht Mr. Leu am ähnlichsten und wer ist eventuell noch cooler als er selbst? 🙂 Das ist die Frage, auf welche ich eine Antwort suche.

Was wird benötigt? Eine Digitalkamera und eine Sonnenbrille. Die Vorlage für das nachzuahmende Bild klaue entleihe ich direkt von Mr. Leu`s Blog.

Mr. Leu – Das Original!

 

Willy ist der Erste, der es versucht.

 

Und hier stelle ich gleich mal das Bild von Mike ein.

  

Und hier gleich Bild von meiner Wenigkeit 🙂

Also auf geht`s – mitmachen!


Ausgesteuerte – Braut, Steuerpreller, Kapitän im Ruhestand

9. Oktober 2006

„Was ist ein Ausgesteuerter oder eine Ausgesteuerte?“, frage ich Mike und Willy. Mike mutmasst: „Das ist eine Tochter, die soeben geheiratet hat und somit von ihrem Vater die Aussteuer erhalten hat.“ Willy meint: „Es könnte aber auch sein, dass es einer ist, der keine Steuern mehr zahlen muss!“. Ich denke dagegen an einen „Donaudampfschifffahrtskapitän, der in den Ruhestand geht und somit ausgesteuert hat.“

Mike hat eine einleuchtende Erklärung. In Bayern ist es Brauch, dass die Braut eine Mitgift bekommt. Diese heisst „Aussteuer„.  Mit diesen Waren, welche die Braut also in die Ehe mitbringt soll der Grundstock für den Haushalt dienen. Diese Gaben – materiell oder monitär – werden vom Brautvater und von der nahen Verwandschaft der Braut spendiert. Somit wird die Tochter bei der Hochzeit an den Bräutigam „ausgesteuert“.

Der Erklärungsversuch von Willy ist auch nicht unbegründet. Schliesslich könnte das Finanzamt mit einem netten grauen Brief auch mal etwas nettes Mitteilen. „Hiermit dürfen wir Ihnen eine freudige Nachricht überbringen: Ihre Steuernummer wurde gelöscht. Sie haben ausgesteuert!“

Tja, mein Vermutung stösst leider auf geringe Gegenliebe, auch wenn man sich durchaus vorstellen kann das ein Ausgesteuerter das Ruder aus der Hand legt.

Wie ich auf diese Frage komme? Roger fragt in seinem Thread „Ausgesteuerte und die Arbeitslosenzahl“ u.A. „Wieso weist die Arbeitslosenzahl nicht alle Arbeitslose aus?“ Als kleine Erklärung ein Link: FAQ Arbeitsmarktstatistik