Es wird Winter. Nein, es ist (noch) kein Schnee, aber Raureif. Die Winterreifen sind schon drauf. Minus 3,5 Grad Celsius war heute die niedrigste Temperatur auf der Fahrt.
Picture by Chrigel.
Phuket und Koh Samui bleiben von den Fluten unbetroffen – direkt – indirekt bringt die Flut allerdings Versorgungsengpässe für die Touristen.
(Bild: Soma-Samui.com)
Hart treffen wird die Urlauber folgender Bericht: Das Bier wird knapp!
Erst wenn das Wasser aus der Steckdose kommt, hat man ein echtes Problem.
Wozu die Tür nehmen? Ich warte noch ein wenig und dann kann ich über den Zaun schwimmen!
Und eines Morgens lag er da vor der Haustür… und unser Postbote fehlte….
Zum Geburtstag hat mir Mam ein paar Aquariumpflanzen, Stücke von versteinerten Bäumen und eben eine Kokosnuss mit (zwei) Löchern mitgebracht. Die Pflanzen und die Kokosnuss verteilte ich heute Nachmittag auf das neue Becken „WhiteSands“ und das „ThaiRiver“, wobei die Kokosnuss in letzteres Becken „gepflanzt“ wurde.
Irgendwann am späten Abend deutete Muay auf die Kokosnuss und rief „Fisch in der Nuss“. Die Kamera lag noch vom Herunterladen der Geburi-Bilder in der Nähe und ich stellte blitzartig auf HDR-Modus um. Somit schoss ich den alten Antennenwels (Herrscher über mindestens 4 Haremsdamen), wie er aus seinem neuen Einfamilienhaus mit gekiester Einfahrt lugt.
Der Puzzlebarbe auf der vorderen linken Seite wollte unbedingt auch noch auf das Foto und rührte sich während der Aufnahmen keinen Millimeter.
Anschliessend bearbeitete ich die Einzelbilder mit „Picturenaut“ und fügte sie zu HDR-Aufnahmen zusammen. Dies erledigt meine Nikon D90 leider noch nicht selbst. Die Bilder sind übrigens „Freehand“ ohne Blitz im manuellen Modus aufgenommen worden.

Paholyotin River, Ladprao river and Vipavadi river interection
Originally uploaded by AraiGodai
Eine Kreuzung in Bangkok….
Schweizer Steckdose mit Natel-Halterung
Originally uploaded by PeterPanCH
Die „Schweizer Steckdose“ auf Schalterhöhe ist ein antikes Überbleibsel aus grauer Elektroinstallationsvorzeit um die Jahrhundertwende. Damals war es zweckmässig das Metallrohr, in welches die Einzeladern gezogen wurden, so kurz wie möglich zu halten, um Kosten zu sparen. Man verlegte die Phase zur Steckdose und brückte das kurze Stück zum Taster. So entstand die (gefürchtete) Schweizer Staubsauger-Steckdose.
Heute findet diese Steckdose allerdings eher ihre tägliche Anwendung als Natel-Ladestation. Oftmals wird hierfür noch ein „Mehrfach-Steckdosen-Adapter“ eingesteckt, damit man mehrere Natels oder sonstige Verbraucher einstecken kann. Das führt dann zu einem absoluten Kabel-Chaos auf Schalterhöhe – unschön ist es noch dazu.
Jetzt hat sich offensichtlich ein Schweizer Zubehöranbieter darüber Gedanken gemacht, wie man den Kabel-Chaos-Staubsauger-Steckdosen-Missstand etwas lindern kann. Es sind „Filz-Natel-Täschchen“ erhältlich in poppigen Farben.
(Danke Sarah für das Foto)
Mehr Informationen:
Bei meinem ThaiRiver-Becken hatte ich auch immer recht wenig Pflanzenwuchs. Anfänglich waren lediglich 6-8 Paradieser und ein paar Antennenwelse drin. Beckengrösse 550 Liter.
Nun habe ich es seit etwa 6 Monten nach der „Peter Schneider-Methode“ probiert, was heisst: a) Beleuchtung 2x 840er Röhren b) wesentlich mehr Fische.
Jetzt sind etwa
– 12 Paradiesfische
– 6 Siamesische Rüsselbarben / Puzzlebarben
– 2 Schützenfische
– 8 Antennenwelse
– 4 L-Welse
– 2 Siamesische Saugschmerle
– 6 Kuckuckswelse
– 4 Garra Rufa
Zudem habe ich aus einem erst gekauften Aquarium unzählige Turmdeckelschnecken übernommen. Diese „nachtaktive“ Müllentsorgung kümmert sich um Pflanzenreste und Futterreste und lockert den Bodengrund auf. Die Pflanzenreste werden dann durch deren Kot in Nährstoffe umgewandelt.
Apfelschnecken geben den höchsten „Nährwert“ für Pflanzen ab. (siehe auch Bücher Peter Schneider und dessen Erfahrungen). Hierzu hat sich nach seinen Beobachtungen das Füttern mit Brennesseln (abgekocht) als extrem vorteilhaft ergeben.
Ich gebe zusätzlich noch „Seemandelbaumblätter“ hinzu – etwa 1 Blatt pro Monat. Die Antennenwelse nehmen diese zusätzlich zu den Morkienhölzer auf. Ausserdem besitzen die Seemandelbaumblätter eine antiseptische Wirkung (Schutz vor Krankheiten). Wenn nur noch die Skelette und die Stengel im Becken drin sind, kommt wieder ein weiteres zerrissenes Blatt hinein.
Die „Peter Schneider-Methode“ besagt auch, dass man den Bodengrund nicht mulmen sollte. Und wenn überhaupt, dann nur das obere Drittel. Auf keinen Fall den Bodengrund beim Mulmen „umdrehen“.
Die Bücher von Peter Scheider sind meiner Meinung ein MUSS für sämtliche Aquaristik-Anfänger und enthalten die über 40-jährige Erfahrung eines anerkannten ehem. (nun im Ruhestand) Aquarienpflanzenzüchters.
http://www.a-perleverlag.ch/home.php?/aquaristik.html
Gedüngt wird in meinen Becken überhaupt nicht. Auch gibt es keine CO2-Anlage. Auch sonst verzichte ich bis auf kleine Innenfilter komplett auf „Technik“. Keine Wasseraufbereiter und sonstiges Zeugs. Nur im ThaiRiver ist seitdem die L-Welse und die Kuckuckswelse drin sind ein Heizstab eingesetzt, um die Temperatur auf 24 Grad zu halten. In den anderen Becken gibt es nur Beleuchtung und kleine Filterung – teils nur mit Einhängefilter (in den 60ern).
Das Terracotta-Aussenbecken hatte überhaupt keinen Filter, sondern lediglich einen Heizstab drin (zur Sicherheit wg. möglichen Schlechtwetter-Temperaturen unter 18 Grad). Das Becken ist nun seit letztem WE geräumt und die Fische samt Nachwuchs und Pflanzen (Seerosen und Wasserlilie) sind nun nach Innen in ein kleines Becken umgezogen – nur kleiner Einhängefilter.
Bei mir hat sich als „das Beste“ erwiesen, wenn man möglichst auf „Technik“ verzichtet, „nicht dauernd rumdoktort“ und lediglich bei Veränderungen Richtung „schlechter“ reagiert.
Das „ThaiRiver-Becken“ wuchert nun langsam zu, die Pflanzen wachsen aus dem Becken heraus, das Wasser ist klar.
Im neuen Becken „WhiteSands“ habe ich von einer grossen Pflanze (deren Namen ich nicht kenne) wöchentlich ein neues Blatt, welches bis zur Wasseroberfläche wächst. Das restliche „Kraut“ ist sehr schön dunkelgrün gefärbt, das Wasser ist klar und den Fischen geht es blendend.
–> Beim „WhiteSands“ habe ich (wie in den Büchern von Peter Schneider beschrieben) die Fische exakt 8 Tage nach dem Einrichten. (Becken halb gefüllt, Sand im Becken kurz umgerührt, Dreckwasser abgelassen, frisches Wasser rein, bepflanzt, neuen kleinen Innenfilter eingesteckt, 8 Tage warten, Fische einsetzen).
Wasserwerte habe ich immer noch nie gemessen, Wasserwechsel 1x monatlich 50%. Aber das kann jeder halten, wie er will. Ich habe pflegeleichte Fische und denen geht es prächtig.
Im Terracotta-Aussenbecken habe ich nur das verdunstete Wasser nachgefüllt die ganze Saison (von April bis Ende Oktober, je nach Wettersituation). Draussen werden die Fische und Apfelschnecken nach meiner Erfahrung übrigens deutlich grösser und farbenprächtiger. Auch die Fortpflanzungsfreudigkeit ist deutlich höher. Auch die Pflanzen wachsen deutlich schneller und sehen gesünder aus.
Auch von gestern 29.10.2011 sind interessante Bilder verfügbar.
Und übrigens: Es ist unproblematisch nach Bangkok oder nach Thailand zu reisen. Die Wehre in Bangkok halten und die Innenstadt ist bis auf wenige Ausnahmen entlang der Kanäle nicht betroffen.
Wie erfinderisch die Thais in Bangkok sind, zeigt dieses Foto. Wenn das Wasser hoch steht, bastelt man sich einfach ein Hochwasser-Motorrad.
Quelle Bangkok Post
UND: Der Chao Phraya (Bangkok’s Fluss) hat heute die Rekordmarke von 2,53 Metern geknackt. (Webcam)
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