In Regensburg fiel heute eines der Symbole der Industriegeschichte. Exakt um 15:17 Uhr fiel der Schornstein der ehem. „Zuckerfabrik Regensburg“ – Langer Heinrich genannt – einer planmässigen Sprengung zum Opfer. Die Polizei sperrte das Gebiet um die Zuckerfabrik weiträumig ab. Schätzungsweise 1000 Schaulustige beobachteten aus sicherer Entfernung das in Regensburg wohl einmalige Erlebnis. So verschwand eines der wohl symbolträchtigsten Denkmäler aus der Regensburger Skyline.
Die Zuckerfabrik Regensburg wurde 1899 gegründet und gehörte bis zu ihrer Schliessung der Südzucker AG. Die Fabrik raffinierte jeden Herbst mit Hochdruck, viel Rauch und Dampf aus den Zuckerrüben der produzierenden landwirtschaftlichen Unternehmen der Region Niederbayern und Oberpfalz Zucker in allen Facetten. Zur Geschichte der „Bayerischen Zuckerfabrik Regensburg“ finden Sie weitere interessante Informationen in der Jubiläumsschrift „100 Jahre Zuckerfabrik Regensburg“.
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Auch andernorts verschwinden Denkmäler, ein in meinen Augen unbegreiflicher Vorgang:
http://fotos-filme-texte.blogspot.com/2009/11/zweimal-kulturschande-in-der.html
Hallo Franz..
eines der verschwundenen Industrie-Denkmäler in Regensburg ist die Hitzler-Werft.
Gruss Peter
Solch Sprengungen sehen immer wieder sehr spannend und spektakulär aus. Hat auch immer etwas esthätisches. Soweit ich mich erinnern kann gibt es sogar einen Blog, der Schornsteine und Schlote „sammelt“. Auch jene, die aus der Landschaft verschwunden sind…
Hoi Andersreisender..
eine Sprengung ist auf jeden Fall die schnellste Art eines Abrisses.
Gruss Peter
Wo Du Recht hast, hast Du Recht 😉 Wollten uns mal eine Sprengung von einem ganzen Wohnblock in Linz anschauen. Als wir dann schon Stunden vorher im Radio hörten, dass die Zufahrtswege durch Schaulustige versperrt sind, haben wir’s uns dann doch anders überlegt.
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Hallo Andersreisender..
Es scheint drauf anzukommen, ob ich im Gesprächsverlauf antworte, oder selbst einen Kommentar als Antwort schreibe. Aber genaueres weiss ich auch nicht.
Gruss Peter