05.11.2008 – Funny but true: Das Peter-Prinzip schlägt oft gnadenlos zu

5. November 2008

Oder wie es ein Kollege Rolf soeben treffend formulierte: „Die Deppen sterben nie aus!!“.

drehmomentschluessel

Mehrwert:


04.11.2008 – Schon wieder ein Jahr älter

4. November 2008

Tja, schon ist es wieder passiert. 365 Tage sind ins Land gegangen. Der Zähler klappt schlagartig die nächste Zahl um. Schon gegen Mitternacht fliegen die ersten automatisierten Mails von Foren in den Eingangskorb und gratulieren elektronisch. Dazwischen die erste Mail eines Gratulanten aus Fleisch und Blut – Thom gratuliert von der Insel. Auch in Skype poppt ein Freund in der Sprechblase auf – Bruno schüttelt virtuell die Hand. Dann klingelt das Telefon und Mam ist dran.

Klein Peterle 1966

Mam meint, dass ich eigentlich noch gar nicht Geburtstag habe. Ich wäre kurz vor 6 Uhr auf die Welt gekommen. Um Mitternacht wäre sie noch gemütlich mit ihrer Mam in der Küche gesessen und sie hätten Preiselbeeren sortiert. Vorher hätte es noch Erbsensuppe zu Abend gegeben. Na toll! Sie wäre dann aber nicht mehr zum Schlafen gekommen – die Wehen hätten eingesetzt. Jetzt weiss ich zumindest, warum ich Erbsensuppe nur extrem ungern esse. Und in den frühen Morgenstunden kam ich dann unter zur Hilfenahme einer Hebamme auf die Welt. Hallo Welt!

Dann liest sie mir mein Horoskop vor, welches sie heute in einer Regensburger Zeitung fand:

Horoskop Skorpion

Horoskop Skorpion

 

Na da bin ich aber gespannt. Das Foto oben von mir entstand übrigens wenige Sekunden danach. Die Decke hab ich heute noch.


03.11.2008 – Cook’n’Date – Das Voting! Bitte um Mithilfe! Dringend! Eilt! Bitte abstimmen! Voten! Now!

3. November 2008

Hallo jegliche/-r Besucher/-in meines Blogs. Ich hab mich bei Chliitierchnübler für Ihr „Cook’n’Date“ beworben. Und ich bin in der engeren Auswahl gelandet. Nun komme ich nach Hause, checke die Mails und stelle fest, dass sie das Voting für die finalen 4 zu Bekochenden bereits gestartet hat – und: Ich liege ganz weit hinten! Nun brauche ich jede Hilfe, um aufzuholen! Und zwar bis morgen Mittag! 04.11.2008 um 12 Uhr. Genau an meinem Geburtstag ist „Highnoon“!

CooknDate

Bitte sofort voten! Dauert 1 Minute! Danke!

Meine Kurzvorbeschreibung fasste Chlitierchnübler folgendermassen zusammen:

Cook’n’Date N°8: PeterPan

Was isst man in Bayern? Das würde ich mich wohl fragen müssen, wenn Ihr PeterPan wählt. Übrigens könnte er mir auch erklären, weswegen man alle Sorten Streichkäse kauft und die Butter daneben schon etwas gelblich wirkt. Natürlich ist mir auch sofort das Balisto mit Waldbeerengeschmack aufgefallen, meiner Standardnahrung des Nachts im Klinikdienst. Ob sich PeterPan mit Feenstaub bei einem «Cook’n’Date» mit mir begnügen würde, bezweifle ich und sein Kühlschrank verrät mir sonst leider auch nicht, was ich kochen könnte. Schwierige Aufgabe…

Vor unserem Urlaub war der Kühlschrank fast leer. Nur Bierflaschen und Prosecco sind in Flaschen haltbar. In Bayern ist man durchaus nicht nur „Brez’n, Schweinebrat’n, Weisswürstl und Rengschburger“. Brüderchen Mike und ich sind „Streichkäse-Fans“, der Butterbehälter war in der Spülmaschine, das Balisto ist von Mike’s Heisshunger des Abends übrig geblieben und „leicht“ ist der Gaumen eines Bayern nicht zu verwöhnen! Aber wer hat irgendwas davon gesagt, dass wir es „Chnübli“ leicht machen wollen 🙂

Also bitte nehmt Euch die Zeit und votet für MICH!


01.11.2008 – Zürich: Party „Die kleine Wintermusik“ im Provitreff

2. November 2008

Und schon ist es wieder Sonntag. Der Urlaub liegt genau eine Woche zurück und wir befanden uns gestern auf der ersten Party der Wintersaison – trefflicher Titel: „Die kleine Wintermusik“. Der Titel spiegelt einen Kursaal vor, in welchem im Halbkreis Streicher sitzen und in der Mitte mit dem Rücken zum Publikum ein schwarz-gefrakter Dirigent den Taktstock schwingt. Das Orchester gibt eine Mischung aus Vivaldi’s tiefmolligem und schwermütigen „Winter“ aus dem bekannten Stück „Die vier Jahreszeiten“ und Mozart’s berühmter „Kleiner Nachtmusik“ zum Besten. Alles schön ruhig und gelassen.

(Fast) alles ganz anders. Die einzige Gemeinsamkeit: Die vorherrschende Kleiderordnung an diesem Abend war „Schwarz“. Keine Geigenmusik ertönte im Kursaal. In den locker gefüllten Räumlichkeiten der Partylocation „Provitreff“ schallte beste „More than Mode“-Musik aus den Lautsprecherboxen. Wir trafen gegen Mitternacht ein. Auf dem Weg in den Kreis 5 begleitete uns teils dichter nächtlicher Herbstnebel. Die Temperaturen leicht über Null Grad hatten den Schnee der letzten Tagen deutlich reduziert.

Die recht frischen Aussentemperaturen schienen doch den ein oder anderen davon abgehalten zu haben in die Kälte hinaus zu gehen. Scheinbar zog man den gut geheizten Kachelofen vor. Deshalb war das teils ganz interessant extravagant bekleideten Publikum durchaus überschaubar. Gerade recht. Gleich nach dem Bezahlen des Eintrittzolls inklusive Abstempelung am rechten Handgelenk und Abgabe der warmen Jacke an der diesmal vorteilhaft vorbereiteten Garderobe liefen uns P@ und Anne über den Weg. Am Töggelekaschte (Kicker) wärmte sich Regina, wie eine Libelle hochgeschnürt in ein Korsette (natürlich ganz in schwarz), damit auf männliche Gegner reihenweise zu vernaschen.

Wie auch in und über der Stadt, herrschte im Tanztempel teils dichter Nebel und es zuckten Gewitterblitze – beides jedoch künstlich erzeugt. Mike traf, wie vorher verabredet, Steve und Mario. Die beiden brachten im Schlepptau Nicole mit, welche Steve schon sehr lange zu kennen schien. Beide schienen auch die gleiche Vorliebe zu haben: Fast pausenlos mit dem Natel zu spielen.

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Als ich an der Theke stand und gerade mein erstes Bier in Empfang nahm, klopfte mir P@ auf die Schulter. Er hätte Gegner für uns gefunden. Ich folgte ihm an den Tisch der kopflosen Fussballspieler (eine Parallele zum realen Spielfeld), der über Tubelights dezent indirekt beleuchtet ist und wir stellten uns den Gegnern. Bis auf ein paar wenige Pausenausflüge in den Tanzsaal hielten wir ebenso fast durchwegs erfolgreich die Stellung den ganzen Abend.

Das Ambiente im Provitreff ist locker, die Dekoration einfallsreich, die Musik der drei DJs durchaus angenehm hörbar und tanzbar – und: Noch darf geraucht werden im Gegensatz zu Bayern. Offensichtlich möchte keiner der Politiker riskieren, dass seine Partei durch das Rauchverbot Wählerstimmen einbüsst (oder die absolute Mehrheit verliert und den Kopf, wie bei der CSU in Bayern bei der letzten Wahl).

Gegen 3 Uhr traten Mike und ich den Heimweg an, fuhren noch kurz bei der Esso-Tankstelle in der Hohlstrasse vorbei,  um die obligatorischen „Gipfli“ zu tanken und fuhren durch die neblige Nacht zurück nach Hause. Nach einem Kaffee aus der langsam das zeitliche segnenden Espressomaschine fielen wir müde ins Bett. Ein Gedanke beschäftigte mich jedoch einen kurzen Augenblick, bevor ich Richtung Traumland abglitt: „Irgendwie ist alles anders.“