Züri West – es schwiizer stöckli (2)

27. Januar 2008

 AUAAAAAH! Das wird ne Beule! Roger, wenn ich Dich erwische. Um was geht es beim „Schwiizer Domino-Stöckchen“ betreffend Züri-West? Der erste bildet einen Satz mit einem (oder mehreren Titeln) von der Band Züri-West. Dann schickt er einen virtuellen Gruss einen weiteren Blogger. Der nächste strickt an der Story weiter – wieder mit einem oder mehreren Titeln der Band. Und so weiter uns so weiter. Und nun bin ich dran. Wie gut ich Schwiizerdütsch kann, fragt Roger. Hmm.. I verstah Züridütsch guet, abrrr schriiibe?

Dr Arturo Bandini un’i si mit em Elvis uf Paris… (bloggin‘ chm) … Är het se wöue gseh … (leumund) … Und si hei wöuä meh erfahre vo Tier u vo berüehmte Mönsche … (monoblog) …Und er denkt: I ha ke Ahnig wi me mit som’ne Ängu redt … (irgendeinisch) … Aber (bitte Baby) blib no chli bi mir … (filomenal) … Und wenn i Di nid cha überrede … (ChliTierChnübler) … bis i zrügg be … (blog10) Chaschmi … (haze.ch) … 26 Schtung oder zwei … (Rockgöre) Mojito … (rouge) … nächer obsi und nidsi triibe … (bluetime) … wöu ghürate ha se nume wüu sie gliich usgseet wie du, … aber bhauts eifach für dii … (Frau Schwarzer Kafka) …Das es immer no schneit, konnte Arturo Bandini nicht ahnen. Er entschied sich für ein Einfachticket Bümpliz-Casablanca … (Monsieur Fischer) … Und us dr Färni het är vrno: Hütt hei si wieder mau gwunne … (nie dot com) … Wie se Em Radio Zum Glück hei brechtet, won är’s iigschaute hett … (Goggi) … U när hei si nur no Haubi Songs gspiut … (Chris‘ Weblog) Das het er Ei Einzigi Sekunde witer agloset, bevor er s’Radio abgstellt het … (silversnowflake) … u agfange het d‘Schpinnele Okay vo ihrem Lieblingspläztli z’vertriibe …  (Roger Rabbit) … so wie denn i däm summer bi üs im quartier är hett se wöue gsee d‘ Königin, abrr … (PeterPan)

Und damit das „Züri-Wescht“-Domino schön weiter fällt und weiter erzählt werden kann, reiche ich es weiter an Falki.

Zur besseren Lesbarkeit und damit der nächste weiss, wohin das Stöckchen schon gewandet ist, habe ich zwei Änderungen eingefügt:
a) Fliesstext (Lesbarkeit)
b) Links mit Name des Bloginhabers oder des Blogs selbst.

Ausserdem ist nun der bei dem ein oder anderen der Blogeintrag zum „Stöckli“ verlinkt. Hoffe das gefällt 🙂

Update: 28.01.2008:
Als ich den Beitrag von Falki gelesen hab, bekam ich zuerst eine tiefe Kriese und biss anschliessend mit voller Kraft tief und fest in die Tischplatte meines Schreibtisches. Das entspannt! Jetzt hab ich mir die Mühe gemacht und sämtliche Direktlinks auf die Blogger gesetzt. Und bei der Formatierung in fu…ing Frontpage mit dem „Formatierung übernehmen“-Pinsel schmeisst mir das zefixsackrasch..ssdreckch Programm sämtliche Direktlinks raus und setzt den von chm. Ich hasse Tätigkeiten, die man noch Mal macht, weil die eigentliche Funktion „Formatierung übernehmen“ auch gleich den Hyperlink kopiert. Was ja logisch ist! Odrr? Danke Bill G. für’s Mitdenken. Muss ich wirklich alles doppelt kontrollieren? *Holzfurnier-aus-den-Zähnen-puhlt*

Ausserdem lässt Roger-Rabbit mit irgendeinem Gadget meinen Browser abschmieren. Der Ventilator blässt auf Maximum und bei Abbrechen der Operation (Browser Breakdown) stürzen gleich sämtliche Browserfenster weg. Also, sollte ich Dich Roger seit den letzten Wochen weniger besucht haben, so liegt das nicht an Dir, sondern am Absturz des Browsers beim Versuch Deine Seite zu öffnen. Guckst Du:

Roger-Rabbit

Wenn jetzt die Links nicht drin sind, geb ich’s auf 😦

Update (2):
Nun hab ich Roger doch noch verlinken können. Irgendein Gadged macht das Laden zur Qual.

Update (3):
Roger hat seine Navigation bearbeitet, und jetzt klappt es mit dem Nachbarn! 🙂


Züri West – es schwiizer stöckli

27. Januar 2008

Mir ist ein Copy-Paste-Fehler passiert. Kein Wunder, wenn man Nachts um 2 noch rumbastelt. Um die Träckbäcks und dergleichen wieder auf den richtigen Post zu leiten, hab ich einen neuen Thread angelegt.

Das „Züri-Wescht-Stöckli“ findet man nun HIER!


Schweizer Motorsport-Termine 2008 – Bergrennen, Rallye und Slalom

25. Januar 2008

 Heute habe ich mich hingesetzt und in mühsamer Kleinarbeit versucht sämtliche Motorsporttermine, US-Car-Meetings und Oldtimer-Veranstaltungen in der Schweiz zu sammeln. Vom „Hasentrick-Treffen“ (Bin auf den „Trick“ der „Hasen“ schon gespannt) bis zur „Jungfraurallye“ (Wo treiben die nur die Jungfrauen auf?) ist alles dabei – hoffentlich. Ich bin mir sicher, dass ich nicht sämtliche Schweizer Motorsportveranstaltungen gefunden habe. Bitte teilt mir fehlende Termine bitte per Kommentar oder Mail mit. Ich werde diesen Termin dann umgehend einfügen.

Für die meisten Veranstaltungen laufen noch die Anmeldungsfristen. Wer aktiv an den Rennen teilnehmen möchte, der folge den Internet-Links. Es fehlen mir trotz intensiver Suche noch einige Internet-Links. Falls also jemand den entsprechende Website kennt, bitte über die Kommentarfunktion oder per Mail mitteilen

06.-16. März 2008 78. Int. Automobilsalon, Genf www.salon-auto.ch/de
28./29. März 2008 Rallye Pays du Giers www.rangiers.ch
04./05. April 2008 Die AMIS kommen! US-Auto Show www.messe-loerrach.de
20. April 2008 GP Mutschellen www.gpmutschellen.ch
20. April 2008 Slalom Frauenfeld Internet-Link
www.acs-thurgau.ch
26. April 2008 Auktion 100 Klassische Automobile, Oldtimer Galerie, Toffen www.oldtimergalerie.ch
26./27. April.2008 US-Car Meeting Chur www.fatfenders.ch
01. Mai 2008 Arbon Classic www.arbon-classics.ch
01. Mai 2008 Auffahrt Oldtimer-Treffen, Roggwil www.race-inn.ch
02./04. Mai 2008 Criterium Jurassien www.criterium-jurassien.ch
04. Mai 2008 LoveRide 16 in Dübendorf www.loveride.ch
04. Mai 2008 US-Car Meeting American live, neu in Oensingen www.fnc.ch
04. Mai 2008 Rädli Träff in Schänis www.oldtimermesse.ch
10./11. Mai 2008 OiO, Oldtimer in Obwalden www.o-io.ch
17. Mai 2008 Slalom Saanen Internet-Link
23./24. Mai 2008 Porsche Cup Ledenon www.clubporscheromand.ch
24./25. Mai 2008 Slalom Moudon www.ecuriedujorat.ch/slalom/
25. Mai 2008 Hasenstrick-Treffen www.kellenberger.ch/oldtimer
30./31. Mai 2008 Rallye du Chablais www.rdch.ch
01. Juni 2008 Rädli Träff in Uster www.oldtimermesse.ch
06./08. Juni 2008 Mitholz-Kandersteg No. 22 | FIVA-Rallye www.mitholz-kandersteg.com
07./08. Juni 2008 Slalom Romont www.course-romont.ch
14./15. Juni 2008 Slalom de Bure Internet-Link
20.-22. Juni 2008 3. Internationale Jungfrau-Rallye www.jungfraurallye.com
20.-22. Juni 2008 Internationales Porsche 914 Meeting Davos/GR www.porsche914-club.ch
21./22. Juni 2008 Slalom zum Andenken an Clay Regazzoni
Slalom in Ambri für alle Marken bis Jg.’86 und der Kat. Formel
www.clubticinoautostoriche.ch
21./22. Juni 2008 Slalom Chamblon Internet-Link
28./29. Juni 2008 Slalom Biere Internet-Link

bergrennen-reitnau
Bild mit freundlicher Genehmigung Th. Koller

29. Juni 2008 (Sonntag) 42. Bergrennen Reitnau www.bergrennen-reitnau.ch
11. Juli 2008 British Classic Car Meeting, St. Moritz www.stmoritz.ch
11./12. Juli 2008 Ronde Ticino (neuer Termin) Ronde Ticino 
11./12. Juli 2008 Slalom Interlaken Internet-Link
11./13. Juli 2008 European Street Rod Nationals, Messezentrum Thun Expo www.esra-2008.ch
20. Juli 2008 Bergrennen Col de la Croix Internet-Link
27. Juli 2008 Bergrennen Ayent – Anzere www.ayent-anzere.ch
01./02. August 2008 Slalom Ambri Internet-Link
16. August 2008 „The Showtime“ Porsche-Treffen Interlaken www.porsche-showtime.ch
16./17. August 2008 Internationales Bergrennen St. Ursanne – Les Rangiers www.rangiers.ch
17. August 2008 (Sonntag) 3. Bergprüfung für historische Sport- und Rennwagen Ort: Altbüron Internet-Link
24. August 2008 (Sonntag) Bergrennen Massongex www.artm.ch
21.-24. August 2008 18. Raid Suisse – Paris www.raid.ch
30./31. August 2008 Bergrennen Oberhallau www.bergrennen-oberhallau.ch
06. September 2008 17. Oldtimer Grandprix Safenwil www.oldtimergrandprix.ch
06./07. September 2008 Bergrennen am Gurnigel www.gurnigelrennen.ch
07. September 2008 Hasenstrick-Treffen www.kellenberger.ch/oldtimer
11./14. September 2008 VP-Bank Arosa Classic Bergrennen www.vpbankclassic.com
13./14. September 2008 No-limit Auction Oldtimergalerie Toffen www.oldtimergalerie.ch
21./22. September 2008 Messe „auto emotions bern“ Internet-Link
27./28. September 2008 Bergrennen Châtel-St-Denis – Les Paccots www.ecuriedeslions.ch
02.-05. Oktober 2008 Geneva Classics www.geneva-classics.ch
23./25. Oktober 2008 Rallye international du Valais www.riv.ch
01./04. November 2008 Messe „Auto Zürich Car Show“ Internet-Link

Termine, Veranstaltungen und Links ohne Gewähr auf Richtigkeit.

Videos über Motorsport-Veranstaltungen in der Schweiz (Lautsprecher einschalten!)

Eventuell geht das ein oder andere „Blogger-Motorsport-Meeting“ zusammen? Ich werde bei Zeiten im Blog auf die Events, welche ich besuchen werde speziell hinweisen. Wer Lust hat, kann sich gerne anschliessen. Die Events, welche ich gelb vorgemerkt habe, ist der Besuch von meiner Seite her noch nicht sicher. Die Veranstaltung mit grüner Farbe möchte ich mir nicht entgehen lassen.


Nachtrag: 06.01.2008 – Schnee, Eis und Babel in Regensburg

22. Januar 2008

Gerade habe ich kuriose Fotos gefunden. Diese und ein Anruf animierten mich noch eine kurze Story von Anfang Januar zu schreiben:

Am Freitag 5. Januar trafen wir nach unserem kleinen Sylvesterurlaub gegen Mittag in Regensburg ein. In München hatte es noch Sonnenschein und trockene Strassen. Je näher wir Regensburg kamen, umso schlechter wurde das Wetter. In Regensburg selbst war es neblich, feucht – und glatt? Die Grünflächen und Bäume waren mit Raureif überzogen. Industrieschnee? In der Nacht hatte es Minustemperaturen und: Es regnete! Dementsprechend sahen die Strassen aus. Also war am Freitag Abend nicht an Ausgang zu denken. Das machte Mike, Mam und mir aber gar nix aus. Wir mussten uns eh erst vom Urlaub erholen.

Für den Samstag-Abend verabredete ich mich mit Astrid. Wir hatten uns am Weichnachtsabend bei der traditionellen Party im „Zap“ kennen gelernt. Und wir vereinbarten uns nach dem Urlaub zu treffen. Astrid organisierte zwei Tickets für das Kino im Andreasstadl in Stadt am Hof. Ich schlitterte also zur verabredeten Uhrzeit über spiegelglatte Strassen hinüber zum Wehr und parkte Nähe Dultplatz. Es hatte wenig Verkehr – wen wundert es. Man musste zu Fuss schon kleine Schritte machen. Eigentlich wäre das passende Verkehrsmittel „Schlittschuhe“ gewesen. Aber was tut man nicht alles für eine Lady.

Schnee und EisEisregen

Wir vereinbarten uns in der Kneipe „Klappe“ in Stadtamhof zu treffen. Während ich mir einen Kaffee bestellte, rief Astrid an. Sie würde etwas später kommen, was mir sofort sympathisch war. Sie hätte die Karten reserviert und käme in die „Klappe“ nach. Es nieselte immer noch leicht. Das Wasser gefror aber sofort auf dem Gehweg, auf den Autos, an den Verkehrsschildern bildeten sich Eiszapfen. Tolles Wetter – typisch Regensburg. Ich besorgte mir etwas zum Lesen und beobachtete nebenbei das Duo am Kickerkasten. Dann winkte ich der Bedienung und bezahlte den Kaffee. In Regensburg ist es seit 1. Januar 2008 verboten innerhalb von Kneipen, Lokalen, Restaurant und Discos zu rauchen. Also nahm ich die Dosis Nikotin draussen im Durchgang zur Kneipe mit Blick auf die Strasse zu mir.

Da schlitterte auch schon Astrid vorbei. Ich ging zum Wagen und wir begrüssten uns. Dann kratzte sie noch kurz die Frontscheibe frei und wir fuhren zum Andreasstadl.

Der Film „Babel“ hatte bereits angefangen und der Kassier brachte uns im Dunkeln zu unseren Plätzen. Wir verpassten allerdings nur wenige Minuten. Der Film behandelt 4 eigentlich zuerst verschiedene Geschichten, welche zum Ende immer mehr zusammenlaufen. Brad Pitt und Cate Blanchett spielten ein Ehepaar, welches den Tod des jüngsten Sprösslings bei einem Urlaub in Marokko verarbeiten wollten. Cate wird im Bus von einer Kugel getroffen. Zuerst geht man bei der Polizei von einem terroristischen Akt aus. Zwei Hirtenjungen – Brüder – passen auf Ziegen auf und probieren das neue Gewehr aus, welches der Vater von einem Nachbarn erworben hatte. Dieser bekam es dereinst von einem Japaner als Dank für seine Dienste auf der Grosswildjagd geschenkt. Das mexikanische Kindermädchen Armelia passt derweil in San Diego auf das Geschwisterpaar – die Kinder von Brad und Cate auf. Sucht aber nach einer Aufpasserin für die Zwei, weil der Sohn in Mexico heiratet und sie dorthin möchte. Nachdem sie niemanden findet, beschliesst sie die beiden mitzunehmen. Bei der Rückreise durchbricht der betrunkene zweite Sohn Santiago allerdings die Grenzkontrollen, weil er nicht betrunken erwischt werden möchte. In Tokio versucht derweil die taubstumme Tochter des japanischen Grosswildjägers den Tod der Mutter zu verarbeiten. Am Ende laufen wie erwähnt die Geschichten zusammen. Der Film ist wirklich sehenswert.

Sauwetter

Anschliessend suchten wir nochmals das „Klappe“ auf und plauderten bei einem Glas Wein über den Film. Und testeten den Kicker. Ein wirklich schöner Abend bei Schnee, Eis und Babel.

Die Website des Films „Babel“


Die nackte Panik – DAX verliert zeitweise bis zu 9 Prozent

21. Januar 2008

Der klassische Crash an der Börse Frankfurt. Die Immobilienkriese, die WestLB, der Ölpreis und die Spekulanten treiben den Aktienindex in die Tiefe (comdirect.de und dpa):

„FRANKFURT (dpa-AFX) – Panikstimmung hat den deutschen Aktienindizes am Montag massive Kurseinbrüche beschert. Am frühen Nachmittag rutschte der DAX  um 5,97 Prozent auf 6.877,62 Punkte ab und fiel damit unter die Marke von 7.000 Punkten zurück. Mit einem Kurseinbruch um zeitweise 7,54 Prozent auf 6.762,77 Punkte, das Niveau von März 2007, stand dabei der größte Tagesverlust seit dem 11. September 2001 zu Buche. Für den MDAX  ging es um 4,32 Prozent auf 8.065,44 Punkte nach unten. Der TecDAX  brach belastet vom erneut schwachen Solarsektor um 6,31 Prozent auf 742,35 Zähler ein – zwischenzeitlich ging es gar um gut 9 Prozent nach unten.“

Auch der Schweizer Aktienindex SMI büsst zur Stunde bis zu 3,79 % ein.  

Da fällt mir der Song ein „Haindling – (Es geht runter) und dann wieder auf„.


Bilder und Bericht – Denner Superdiscount Party vom 19.01.2008

21. Januar 2008

 Nachdem schon einige via Suchmaschinen auf der Suche nach Party-Bildern über meine Event-Ankündigung von der „Denner Superdiscount Party“ gestolpert sind, hier eine kleine Auswahl meiner Pix.

So, und nun zum Bericht: Schon das letzte Mal war die „Denner Superdiscount Party“ etwas Aussergewöhnliches. Nur dieses Mal war es noch verrückter. Eines als Tipp für das nächste Event: Lasst das Auto stehen! Es kann nur bitter enden, wenn man nichts trinkt und miterleben muss, wie sämtliche Deca-Dance-Besucher nach dem Motto „von 0 auf 100 in 2.8 Promille“ abheben. Für die zuletzt genannten Partygänger mag es die günstigste Party Zürich sein – für andere gibt es noch eine weitere Motivation. Nur dann muss man ganz dringend schon um 22 Uhr an der Kasse anstehen: Es gibt Dennerware umsonst!

Dekadenz (v. frz.: décadence; < lat.: de- ab, cadere fallen) beschreibt einen kulturellen Niedergang. Der Begriff setzt voraus, dass es objektiv bessere oder wünschenswertere gesellschaftlich-kulturelle Zustände gebe.
….
Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff Dekadenz oder dekadentes Verhalten überwiegend gleichgesetzt mit Verschwendung oder Übermaß im Sinne eines sozial schädlichen Abweichens von einer natürlichen und allgemein üblichen Lebensform. Oft wird der Begriff kritisch angewandt auf das Verhalten von Personen mit Vorbildfunktion, also Personen des öffentlichen Lebens, Medienstars u.ä.“

Nach dem Motto „In der Regel wissen wir was billig ist“ bringt Denner zum Beispiel Damenbinden unter das weibliche Volk. In einer extra eingerichteten roten corporate design Regalecke findet der Früh-Party-Gänger von der Zahnpasta bis zum 10 Kilo Waschmittel und von der Papierrolle bis zur Packung Kartoffelchips alles was das Herz begehrt – kostenlos! Auch die erwähnten Damenbinden liegen zwischen der Familienpackung Babywindeln und der Grosspackung Salzstangerl. Dementsprechend packen die Leute zu und füllen die bereit liegenden Papiertragetaschen bis zum Grenzbereich der Tragekraft des Oberarmknochens – oder bis die Trageriemen feine Schnitte in die Handballen ziehen. Egal, geiz ist geil und für 8,95 CHF Eintritt muss ja schliesslich etwas „rausspringen“ – und wenn es das Ellbogengelenk ist.

Wir – Mike und ich – verabredeten uns mit Steve kurz nach Mitternacht, schlenderten zum Eingang und standen erst einmal an. Dort kamen uns die letzten schwer bepackten Schnäppchenjäger mit der oben erwähnten Fülle an Dennerware entgegen. Ähnlich beladen wie die Packesel Richtung Himalaja schlurften sie Richtung Hardbrücke. Die Schlange mit Wartenden wanderte zügig auf die beiden Kassen zu – stilechte Dennerkassen hinter welchen je eine Dame sass. Steve lud uns ein und die Dame kam fachmännisch ins Grübeln. „Was ergibt 3 Personen mal 8,95 CHF?“. Ein kurzer Blick auf den bereit gelegten Spickzettel ergab 26,85 CHF. Strichcodes oder ein Etikett am Handgelenk hätte man leichter über den Laserscanner ziehen können, aber man kann ja nicht alles im Kopf haben. Dafür wurden wir am Unterarm mit einem riesigen Denner-Stempel abgestempelt. Gut, dass ich nur schwarze Klamotten trug – Stempelfarbe ist der Tod für Weiss! Was mich wieder an das Waschmittel denken lässt. Hätte ich vielleicht doch … ? Egal.

Während Mike und ich die Jacken vorsorglich in dieser lauen End-Januar-Nacht im Auto beliessen, trug Steve seinen warmen Mantel zur Garderobe. Aber nicht nur dort staute sich bereits das Partyvolk. Mike dachte, er könnte währenddessen 3 Bier für sage und schreibe je 1,95 CHF organisieren. Kam aber nach wenigen Minuten unverrichteter Dinge mit den Worten „Die stehen dreireihig an der Bar an – Kai Schanze!“ wieder zurück. Auch Steve’s Versuch den Mantel abzugeben endete glücklos. Die Kapazitätsgrenze der Garderobe war erreicht. Kein Bier – aber dafür einen Mantel zuviel. OK, Spurwechsel! Wir wanderten durch die wabernde Masse auf die andere Seite der grossen Halle. Schätzungsweise 4000 Leute bewegten sich Züri-typisch mit Drink in der einen und oft mit Ziggi in der anderen Hand mehr oder weniger zum Sound aus der Anlage – und wir mittendrin. Zeitweise verloren wir uns aus den Augen, fanden uns aber vor den komplett leer geräumten Umsonst-Regalen ein.

Hier überblickten wir die Masse am besten. Mike startete einen zweiten Besuch bei der Bar. Die Bar ging über die gesamte Hallenlänge. Etwa ein Dutzend mehr oder weniger geübte Serviertöchter und -Söhne versuchten dem Andrang Herr zu werden. Ohne Erfolg. Mike erwischte, wie ich später feststellte, einen ganz speziellen Barman – den direkt an der Ecke. Für zwei Fronten zuständig (eben am Eck) arbeitete dieser stoisch von rechts nach links die in der ersten Reihe stehenden Personen ab. Und die Bestellungen sind teilweise abenteuerlich. Anstatt einfach 6 Bier zu bestellen (für 3 Leute), gab es da folgendes: 2 Whisky-Cola, aber ohne Eis, 1 Gin-Tonic, 1 Wodka-Energy, 4 Chübli (Prosecco) und ein Wasser. Klar, die Dame war blond. Und der Barman bei 89 Dezibel einfach überfordert.

So dauerte es geschlagene 20 Minuten, bis Mike mit 6 Bier vollkommen entnervt zurück kam – mit ein Paar Flaschen in der Hand. Es gab „Denner-Spezial-Bier“ – Ein „Kopfwehbier“, wie sich später herausstellte. Steve packte seine Jacke in eine Denner-Papiertüte und legte diese ins Regal. Kurz darauf trafen sich neben uns am gemütlichen Regal 4 Damen. Drei der Ladies trugen mit zwei Händen vier Wodka-Lemmon. Die Letzte der vier zitterte vier Chübli zum Regalfach. Dann vernichteten die Ladies je vier Drinks in insgesamt 30 Minuten – handgestoppt! Ob es an der ausgeprägte Saugfähigkeit der Denner-Damenbinden lag? Wir werden es wohl nie erfahren. Hossa die Waldfee!

Während ich als Fahrer an meinem Denner-Spezial-Bierchen zuzelte, verdrängten Steve und Mike mit rollenden Augen ob der weiblichen Saugkraft den Hopfensaft aus dem kleinen grünen niedlichen Glasfläschchen. Dann probierte ich mein Glück an der Bar – in der dritten Reihe. Ich versuchte es eher in der Mitte. Musste mich aber dafür durch die am Rand Tanzenden vorsichtig bewegen. Was gar nicht so einfach ist; denn man weiss nie, ob sich derjenige, welcher gerade versucht seiner Tanzpartnerin das Ohr abzukauen, plötzlich von John Travolta inspiriert umdreht, mit mir zusammenstösst und den Inhalt seines Plastikbechers entleert.

Ich stehe also an. Vor mir noch ein „Auf seinen ganz einfachen Drink“-Wartender. Und ich hab den besten aller Barman erwischt. Aus der „Wirtschaft“ schien dieser nicht zu kommen. Er nimmt einen „Longdrink“-Becher vom Stapel, schaufelt mit einer Kelle einen Eiswürfel nach dem anderen in den Becher, zählt dabei scheinbar mit aller Kraft bis 4 (kein Spickzettel in der Nähe), stellt den Becher vor sich auf ein dünnes aber vollkommen durchnässtes Tuch, sucht die Wodka-Flasche, findet diese bei der Kollegin neben ihm (es ist ihre), schenkt mit zusammengekniffenen nivellierenden Augen 4,2549 Zentiliter ein, stellt die Flasche ab, sucht die Lemmonflasche, findet keine, überlegt kurz, nimmt sein eigenes Proseccoglas, leert dieses, dreht sich um, holt eine neue Flasche aus dem grossen Kühlschrank hinter sich, öffnet diese, kneift die Augen wieder zusammen und schenkt den Becher voll. Dann nimmt er den Becher und stellt diesen auf die Theke vor den Typen direkt vor mir. Dieser schaut den Becher an, dann den Barman und meint „Ich han an Whiskchy-Chola wolle!“. Der Barman schaut in die Runde und schiebt den Becher dem Nächsten hin. Dem ist es mittlerweile egal, was er bekommt, Hauptsache etwas Flüssiges und er zahlt den mit viel Liebe zubereiteten Wodka-Lemmon.

Nach diesem mitreissenden Beispiel fachmännischer Handwerkskunst wechsle ich nach rechts direkt in die erste Reihe an die Theke. Dort befindet sich der Einzugsbereich der wirklich flinken Kollegin des Hardcore-Barman’s. Ratzfatz bekomme ich 5 Bier und schlängle mich zurück zu Mike und Steve, die schon mit trockener Kehle und am Gaumen klebender Zunge halb besinnungslos sehnsüchtig am Rande der Austrocknung auf meine Rückkehr von der Tränke warten.

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Waschmittel und die Familienpackung Damenbinden

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 Es kommen bestimmt mal harte zeiten  Dennerwerbung kann so schön sein

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Die Notreserve  Volle Halle

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Ewigi Liebi  Steve mit Jacke, Bier und Ziggi

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Maag-Hall Denner-Party  Let’s dance!

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Mike mit Becher  Deca-Dance

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 Mülltrennung: Bierflaschen im Einkaufswagen und Plastikbecher im Container. Sauba sag i!  Isch dasch es Cheidi?

Wir entschlossen uns frisch nachgetankt und mit ausreichend Reserven versehen erneut gestärkt (durch den ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt) die Stellung zu wechseln. Die Ladies neben uns befanden sich gleichwohl in erheiterter Stimmung bereits leicht angezählt in der zweiten Vierer-Drink-Runde. Aber gut, dass man (Frau) einen Becher (oder mehrere) Wodka-Lemmon zum Festhalten hat. Ob die Damen Runde 3 erreichten oder mit Dennertüten bepackt das Weite suchten und fanden, konnten wir nicht mehr in Erfahrung bringen. Wir suchten ein weiteres ruhigeres Plätzchen, um etwas das Tanzbein zu schwingen.

Was einfacher gesagt war, wie getan; denn der Bodenbelag der Tanzfläche hatte sich auf wundersame Weise in ein Gemisch aus Cornflakes-Waschpulver-Energydrink-Wodka-Whisky-Cola-Flaschen-Becher-Gemisch verwandelt. Wegwerfgesellschaft par excellence. Tja, die vom Veranstalter bereit gestellten „Mülltrennungsbehältnisse“ quollen über. Ob es im alten Rom bei Gelagen auch so ausgesehen hat? Nein, dort gab es sicher mehr Tonscherben auf dem Boden. Plötzlich setzte die Musik aus. Zuerst kurz, dann länger. Der Menge machte das aber nichts aus; denn man konnte noch leise im Hintergrund den Song hören. Und so sangen die Leute einfach selbst mit – und tanzten weiter.

Gegen 4 Uhr morgens verliessen wir die heiligen Tempel der „etwas anderen Party“ und schlenderten zurück zum Parkhaus. Nicht ohne dass Mike und Steve noch die „Heidi“ fanden – direkt neben dem Matterhorn – im Treppenhaus der Tiefgarage. Sachen gibt’s…

Weiter Bilder von der Denner Superdiscount Disco Party gibt’s auf der Website www.sddp.ch


Events in Zürich – 18.01.08 „Denner Hammer Superdiscount Party“ im Maag-Areal

19. Januar 2008

Ladenöffnungszeiten? „Einkaufen“ am Samstag in der Nacht? Dabei noch etwas Musik und saugünstigte Drinks geniessen? Na denn ab zur „Denner Superdiscount Disco Luxus Party“ ins Maag-Areal. Unter diesem Motto rocken DJ Ujo und Lama die 11. Superdiscount Party. Eintritt 8.95, ab 26 Jahren. Drinks kosten 6.95, Bier 1.95.

Samstag 22:00 Maag (Eingang Härterei)

Hier ein Bericht und Fotos vom letzten Mal


Schweiz: Kein Yahoo-Center wegen Stromverbrauch?

19. Januar 2008

Der Suchdienst Yahoo plant in der Schweiz ein Data Center für ganz Europa bauen. Und zwar in er Waadtländer Gemeinde Avenches. Fertigstellung 2009 und Investitionssumme 100 Mio. CHF. Dieses Vorhaben könnte nun aber an den Einsprüchen der zwei Kommunen Villarepos (FR) und Misery-Courtion (FR) scheitern. Grund: Der jährlichen Verbrauch an elektrischer Endergie des Datenzentrums liegt schätzungsweise bei zwanzig Gigawattstunden. In etwa viermal soviel wie der ganze Ort Avenches mit 4000 Haushalten im Jahr verbraucht. Daher befürchten die beiden Kommunen Villarepos (FR) und Misery-Courtion (FR) eine Erweiterung des Hochspannungsnetzes. Doch durch die beiden Gemeinden laufen bereits 5 Hochspannungsleitungen. Nun hofft der Gemeindepräsident von Avenches sich mit den beiden Gemeinden gütlich einigen zu können.

(Quelle heise.de über Tom Sperlich)


Events in Zürich – Pure80’s in der Tonimolkerei am Freitag 18.01.2008

18. Januar 2008

Die 80er! Zeiten, wo man noch für Recht und Ordnung kämpfte: KnightRider, Mc Gyver, A-Team und Magnum waren die Helden, die die Welt retteten. Netz-T-Shirt, Neonfarben, zerrissene Jeans, breite Nietengürtel und geometrische Figuren waren IN!
Was für uns der IPod ist war damals der Walkman von Sony. Auf der selbst zusammengestellten Kassette gab es Michael Jackson, Madonna, Prince, Nena oder Roxette. Unter dem Fernseher lagen die pechschwarzen VHS Videokassetten mit Dirty Dancing und Flashdance. Lets Dance! Pure80’s! The neverending story!
www.pure80s.ch

Wo? Tonimolkerei Zürich
Wann? Freitag 18.01.08 ab 23 Uhr


POD – Peg und Al Bundy

18. Januar 2008



Peg und Al Bundy

Ursprünglich hochgeladen von PeterPanCH

Ich konnte es kaum glauben. Als ich spät Abends nach Hause kam, lief in der Flimmerkiste eine meiner Lieblingssendungen: „Eine schrecklich nette Familie“.