Update – Festnahme im Fall Tötungsdelikt an 16-Jähriger

26. November 2007

Im Zusammenhang mit der am Freitag-Nacht an der Haltestelle Hönggerberg erschossenen 16-jährigen Lehrtochter meldet die Kantonspolizei heute die Festnahme eines 21-jährigen in Zürich wohnhaften Schweizers. Eine Waffe wurde sichergestellt. Nach bisherigem Erkenntnisstand besteht zwischen dem Festgenommenen und der Getöteten keine direkte Verbinung. Über den Ermittlungsstand informiert zu gegebener Zeit die Staatsanwaltschaft.

Komplette Meldung bei Polizeinews.ch


Tramkollision in Zürich – Bericht und Bilder bei Polizeinews.ch

26. November 2007

Am Freitag „dätschte es“ gewaltig am Züricher Schwamendingerplatz. Zwei Trams fuhren frontal ineinander. Eine davon ist eine der neuen Cobra-Trams. Aktuell gibt es neue Bilder. Aus den Polizeinews:

Aufgrund von ersten Abklärungen des Wissenschaftlichen- und des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich kam es am Freitag, 23. November, zum Unfall weil der 32-jährige Wagenführer der Tramlinie Nummer 7 nach dem Verlassen der Haltestelle Schwamendingerplatz dem entgegenkommenden Cobratram der Linie 9, welches in Richtung Hirzenbach unterwegs war, den Vortritt verweigerte.

Tram Crash Zürich 

In der Folge kam es im Kreuzungsbereich zu einer Frontalkollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Dabei wurden insgesamt sieben Personen verletzt. Neben den beiden Wagenführern welche glücklicherweise nur leichte Verletzungen davontrugen, wurden im 9er Tram zwei und im 7er Tram drei Passagiere verletzt.


Live on Ice – Neu im Park beim Lake Side Restaurant Zürichhorn

26. November 2007

Da der Innenhof des Landesmuseums dieses Jahr wegen Umbauarbeiten nicht genutzt werden kann, ist das Event „Live on Ice“ umgezogen. „Live on Ice“ gastiert beim Lake Side Restaurant Zürichhorn.

Mit Sicht auf den See und die Berge eröffnet unter dem Patronat von Wallis Tourismus eine Zürcher Institution am Donnerstag, 22. November wieder ihre Tore: Die winterliche Märchenlandschaft „Live on Ice“ gastiert nach fünf Jahren erstmals im Lake Side Zürich, da der bisher benutzte Innenhof des Schweizerischen Landesmuseums wegen Umbauarbeiten nicht zur Verfügung steht. Sie bleibt bis zum 6. Januar 2008 geöffnet. Rund um die zentrale Eisbahn, die abends wieder mit Lichterketten verzaubert, wird, macht das Wallis mit kulinarischen Köstlichkeiten, den Schönheiten seiner Natur und mit der ab 9. Dezember noch schnelleren Erreichbarkeit des Kantons durch den Lötschberg-Basistunnel auf sich aufmerksam. Der Eintritt an den Anlass ist gratis. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden.

Mit der Eisbahn im Park am See, Hunderten von Tannenbäumchen und der Sicht auf den See und die Alpen ist „Live on Ice“ dieses Jahr noch ein bisschen näher an der Natur. Für das kulinarische Wohl zeichnet der Gastropartner vom Live on Ice, das Restaurant Lake Side verantwortlich. In den festlich dekorierten Restaurationszelten kann man die Vorweihnachtszeit geniessen und sich auf die Winterferien vorbereiten. Das Wallis präsentiert die „Walliserstube“, in der man traditionelle, gehobene Walliser Spezialitäten, wie Fondue und Raclette geniessen kann. In der Panorama Lounge verrät der Name die Lage. Hier wird der Gast mit Sushi und authentischen fernöstlichen Spezialitäten verwöhnt. In der Antarktis Bar werden coole Drinks kreiert und beim Take Away und Grillstand verpflegen sich warm angezogene Gäste und Kinder nach dem Eislaufen. (Quelle Pressemitteilung)

Website: www.lake-side.ch und www.liveonice.ch

Eislaufen und Schlittschuhvermietung:
Mo – Fr 16.00 – 22.00, ab 22. Dez 11.00 – 22.00
Sa/So jeweils 11.00 – 22.00

Restauration:
Mo – Fr 15.00 – 24.00, ab 22. Dez 11.00 – 24.00
Sa/So 11.00 – 24.00 /
Sonntags ab 11:00 Brunch im Restaurant Lake Side


Beowulf – Das epische Heldengedicht in deutscher Übersetzung

26. November 2007

Wie was „Beowulf“? Das dachte ich auch zuerst, als ich den Filmtitel „Die Legende von Beowulf“ hörte. Da gibt es also eine Art Fantasy-Film mit Angelina Jolie. Angeblich nackt? Soso. Na und?

Was soll das mit „Beowulf“ eigentlich? Also mal im Web recherchiert.

Hwæt! Wé Gárdena      in géardagum
þéodcyninga      þrym gefrúnon·
hú ðá æþelingas      ellen fremedon.
Oft Scyld Scéfing      sceaþena þréatum
monegum maégþum      meodosetla oftéah·
egsode eorle      syððan aérest wearð
féasceaft funden      hé þæs frófre gebád·
wéox under wolcnum·      weorðmyndum þáh
oð þæt him aéghwylc      þára ymbsittendra
ofer hronráde      hýran scolde,
gomban gyldan·      þæt wæs gód cyning.
Ðaém eafera wæs      æfter cenned
geong in geardum      þone god sende

Na, das war ja einfach! Ähm. Tja. Versteht das jemand? Ich suche weiter und finde sogar den Text als Audiofiles. (Hier der Link zum gesamten Text zum Anhören). Irgendwie klingt das wie aus dem Film „Der 13. Krieger“. Dieser Film beschreibt den Reiseberichten des Ahmad Ibn Fadlān und wurde als Der 13te Krieger mit Antonio Banderas verfilmt. Ein Lieblingsfilm von mir. Die restlichen 12 Krieger reden so, bis Ahmad Ibn Fadlan die Sprache irgendwann versteht. Es ist Saxoenglisch? Altenglisch?

Jetzt müsste mir nur noch Jemand das übersetzen. Wikipedia hilft gleich zwei Mal! Einmal der deutsche Eintrag und einmal der englische. Letzterer ist wesentlich ausführlicher und informativer.

Es geht um einen König, sein Volk und einen Helden. Um Trolle, Riesen, Hexen, Monster und Drachen. Eine Heldensage in verschiedenen Akten und mit tragischem Ausgang. Der Held stirbt nach einem Drachenkampf – der Drache auch.

Dort lese ich beispielsweise, dass sich John R. R. Tolkien jahrelang mit der Thematik befasst hat. Tolkien? „Herr der Ringe?“ Ja, genau der Tolkien! (J. R. R. Tolkien übernahm Namen und Motive aus Beowulf für seine Mittelerde-Romane, insbesondere die Beschreibungen der Kultur von Rohan, und schrieb daneben noch die Kritik Beowulf: The Monsters and the Critics. <– Aus Wikipedia). Und schliesslich finde ich den Urtext ins Deutsche übersetzt. Liest sich interessant:

Die Frage ist nur: Wieso war mir bisher diese Geschichte verborgen geblieben? Übrigens: Wer sich schon Mal auf den Film „Die Legende von Beowulf“ vorbereiten möchte. Es gibt eine Verfilmung aus dem Jahr 2005, welche sich angeblich realitätsnaher und authentischer mit dem Stoff befasst. „Beowulf & Grendel“ (Film-Website)


Gotthards „Lift ‚U‘ Up“ zum grössten Schweizer Hit gewählt

26. November 2007

Gewinner der fünften Sendung von «Die grössten Schweizer Hits» ist Gotthards «Lift ‚U‘ Up». Die Rocker erhielten 14.69 Prozent der Zuschauerstimmen. Auf Platz 2 landete DJ Bobo mit seinem Sommerhit «Chihuahua». Bronze holte sich Polo Hofers ehemalige Band Rumpelstilz mit «Kiosk» aus den 70er-Jahren. Der legendäre Berner Songwriter Mani Matter kam mit 12.20 Prozent auf Platz vier und Hazy Osterwald schaffte es mit seinem «Kriminal Tango» von 1959 auch noch in die Top-5 der Sendung.

Die nominierten Songs waren:

– Hazy Osterwald Sextett mit «Kriminal Tango», (Wiki)
– Mani Matter mit «I han es Zundhölzli azündt»,
– Minstrels mit «Grüezi wohl, Frau Stirnimaa»,
– Trio Eugster mit «Oh läck du mir»,
– Rumpelstilz mit «Kiosk», (Wiki)
– Monique mit «Einmal so, einmal so»,
– Subzonic mit «Titelgschicht»,
– Florian mit Ast «Sex»,
– DJ Bobo mit «Chihuahua»
– Gotthard mit «Lift ’u’ up».

In der grossen Finalshow vom 2. Dezember 2007 werden die fünf Siegersongs der Themensendungen «Emotions», «Specials» «Lovesongs», «Heimat» und «Ohrwürmer» noch einmal vorgestellt und steigen ins Rennen gegen Polo Hofers «Alperose». Die Show ist gespickt mit vielen Überraschungsgästen und Auftritten grosser Schweizer Acts. Link zur Sendung am 02.12.2007

Sämtliche Songs sind auf der Website des Schweizer Fernsehens zur 5. Sendung „Ohrwürmer“ zum „Reinhören“ verfügbar.

Die Songs gibt es zusammen mit vielen anderen auf der CD „Die grössten Schweizer Hits – Heimat&Ohrwürmer„. Ein schönes Weihnachtsgeschenk, wie ich finde.


Mysteriöser tödlicher Schuss auf 16-Jährige in Zürich

25. November 2007

Am Samstag fuhr ich Nachmittags zu Manu und Lippi ins Rheintal. Während der Fahrt hörte ich Radio. Die Nachrichten brachten eine schockierende Nachricht: „Um 22:15 Uhr sei am Freitag eine 16-jährige Lehrtochter an einer Bushaltestelle in Zürich-Höngg erschossen worden.“ Sie sei zusammen mit ihrem ebenfalls 16-jährigen Freund auf der Bank bei der Bushaltestelle gesessen. Plötzlich krachte ein lauter Schuss. Die 16-Jährige wurde in den Oberkörper getroffen und sank zusammen. Noch bevor die Rettungskräfte eintrafen, verstarb die Lehrtochter.

Ja, was geht denn im ruhigen zivilisierten Zürich ab? Was geht in einem Hirn vor, dessen Hand an der Schusswaffe auf einen Menschen – noch dazu einen extrem jungen – zielt und schliesslich abdrückt? Sofort nach meiner Rückkehr am Sonntag Nachmittag aus dem Rheintal durchforstete ich das Internet nach News zu diesem Fall. Allerdings fand ich nicht viele Nachrichten dazu. Nur bei der SF-Tagesschau finde ich auf die Schnelle ausführliche Informationen. Ich bin mal gespannt, was die Ermittlungen ergeben werden.


Video des Tages – Christkindlmarkt am Neupfarrplatz in Regensburg

23. November 2007

Langsam fängt die Vorfreude an. Auf den traditionellen Besuch des „Regensburger Christkindl’s-Markt“. Wir sind vom 30.11. bis 02.12.2007 in Regenburg und sehen uns sicherlich irgendwo. Auf einen oder zwei Glühwein und „ana knacka mit allem“.

Links:


Gabriele Pauli – Austritt aus der CSU?

23. November 2007

Nach der Arbeit fuhr ich gegen 20 Uhr ins Lokal „In der Ey“. Vorher hatte ich Mike angerufen und ihn daran erinnert, dass wir uns heute mit Tom ein Sperlix-Treffen vereinbart hatten. Das Lokal war gut gefüllt. Im Restaurationsbereich war jeder Tisch besetzt. Ich setzte mich an die Bar und nahm die Zeitung „Tagesanzeiger“ neben mir aus dem Regal, um etwas darin zu blättern.

Es flimmert wieder an der Bahnhofstrasse„. Die kultige Weihnachtsbeleuchtung brennt seit 16 Uhr über den Köpfen der Weihnachtshopper. „Weihnachtshopper“ ein neues Modewort für gestresste Shopper auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für die Lieben. „Heisst es Weihnacht-Shopper oder Weihnachts-Hopper?“ grüble ich kurz.

Wie jedes Jahr werde ich sicherlich am letzten Tag auf die Suche gehen. Weihnachten? Traditionell steht das Abendessen bei Mam (Schlesischer Kartoffelsalat und Bratwürstl mit Zwiebel und Senf) auf dem Terminplan. Anschliessend ein absolutes Muss: Weihnachtsparty im Zap. 

England-Trainer muss gehen“  Das war zu erwarten. Nach dem verdienten Sieg der Kroatier gestern ist „Football not coming home“, sondern „Ohne England fahr’n wir zur EM“ angesagt.

Hagelsturm Kolumbiens Hauptstadt Bogotá versinkt im Eis.“ Das wird Fernando G. de la Catastrophos sicher interessieren. Und: Hoffentlich streuen die jetzt dort nicht mit „Schnee“.

Grosser Ansturm auf Radar-Internetseite“ Zwei Informatikstudenten zeigen auf einer Realtime-Landkarte sämtlich Flugbewegungen rund um Zürich. Durch den hohen Zuspruch der Internetnutzer musste die Anwendung auf einen leistungsfähigeren Server umziehen und ist wieder online.

Im Politikteil ein Bild von Gabriele Pauli. (Leider finde ich den Artikel nicht online). „Gabriele Pauli verlässt die CSU“. Das war zu erwarten. Nachdem Beckstein Huber nicht auf sie zugegangen seien, um ein Gespräch zu suchen kündigt sie im Lifestyle-Magazin „Vanity Fair“ ihren Austritt an. Ihre Zukunft lässt sie noch offen. Entweder tritt sie einer anderen Partei bei oder gründet gleich selbst eine. „Wie mag die dann heissen? CPU (Christliche Pauli Union)? ESP (Ehe-Sharing-Partei)?“ Schade ist der Austritt alle mal. Denn die Frau brachte etwas Farbe in die CSU. Nicht nur wegen der roten Haare und de Töff-Hobby, sondern wegen ihrer für bayerische Verhältnisse revolutionären Gedanken. Welche sie auch noch offen im Wahlprogramm aussprach.

Tja, Querdenker haben es schwer. Die Erde ist eine Scheibe. Und die Sonne kreist darum herum. Nun geht es für Pauli ab in die Bedeutungslosigkeit? Ein rotes Sternchen fällt über den Tellerrand. Der Dollar verfällt auch zusehens. Um über 35% seit dem Antritt von George. Die Immobilienkriese trägt zusätzlich zu den Ängsten auf dem Börsenmarkt bei. Der Goldpreis steigt dafür stetig. Wie auch der Ölpreis. Wenn das Weihnachtsgeschäft in den USA zusammen mit den Arbeitsmarktzahlen auch noch schlecht ausfällt, dann (ich schaue in die Glaskugel) kommt eine Wirtschaftsrezession. Ganz langsam. 2008 wird ein interessantes Jahr. Auch für Gabriele Pauli.

 Mike Fashion VictimTom und Peter

Mike kommt kurze Zeit später zur Tür herein. Um halb Neun trifft Tom ein. Wir plaudern, lachen und blödeln. Essen „Schnipo“ und trinken „Turbinenbräu-Bier“. Mike flirtet nebenbei mit einer Lady am Nebentisch. Bis er feststellt, dass sie schwanger ist. Tom erzählt von seinen Zug-Reise-Abenteuern nach München und zurück, Zugabteilen ohne Licht, quängelnden Kindern und verspäteten Zügen. Begutachten Mike’s Outfit und outen ihn als Fashion-Victim. Wir lachen über Stangenglasböden-Brillengläser und Tatoos am Ende des Rückens, sowie Anzugträger ohne Socken, aber mit Kindersärgen am Fuss. Noch ein Monat, dann kommt das Christkind.


Video des Tages – „Prinzesschen“ von Lafee

22. November 2007

Auf der Originalseite von Dailymotion ist sogar der Text ins Französiche übersetzt.


Der Knigge Swiss-Edition – Zürichdeutsch lernen leicht gemacht

21. November 2007

Wie im Knigge „Swiss-Edition“ (Teil 1) unter Punkt 3 erwähnte, unterscheidet sich das Hochdeutsch stark vom Dialekt „Schwiizertüütsch“. Einer der vielen Dialekte in der Schweiz ist das „Züridütsch“. Auf der Suche nach Tondokumenten stolperte ich über die Website der „Stiftung Pro-Zurituutsch„. Die Stiftung beschreibt ihren Zweck folgendermassen:

Die Stiftung bezweckt die Unterstützung und Förderung literarischer Produktion (eigenständige Werke und Übersetzungen) im Züricher Dialekt. Insbesondere wird die vom Stifter bevorzugte Schreibweise „Zurituutsch“ gefördert. Die Förderung kann in verschiedenster Art erfolgen. Durch die Publikation von Dialekttexten soll das „Zurituutsch“ der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Das Ziel der Website:

Zürichdeutsch ist eine in der Schweiz gesprochene Alemannische (d.h. Süd–Deutsche) Sprache. Hier können Sie sich Beispiele in dieser Sprache anhören, herunterladen und bestellen, mehr über den Aufbau von Zürichdeutsch erfahren und die Aussprache von Zürichdeutsch lernen.

Mit Bedacht hat man auf dieser Website die Einleitung auch auf Hochdeutsch beschrieben; denn auf „Zurituutsch“ geschrieben, sieht das dann so aus:

Ouf em PodCast cha me jétz lose, làse ound lade: verschideni Gsprèuhch i Form vo Abhandlige, en Pricht, béràits e Chourzgschicht ound es séll na méé gèè. Nou schnàll en Klick ound ouhslàse.

In der Sammlung der Hörbeispiele sind bereits einige Podcasts zusammen gekommen. Parallel kann man den Zurituutschen Text lesen. Zum Beispiel Gedichte („De Fruëlig schwygt“, „De Màntsch“, „Zwài Chind ound es Zàmesétzspyl“, „Seuïlisprint“), eine Geschichte („‚S Globaal Eukouméénisch Konzyl“) und Essays und Übersetzungen. Wer also Zurituutsch lernen möchte ist hier bei der richtigen Adresse.

Weitere Links: