Events in Zürich – Waldparty Horgen

10. September 2006

Nach dem Besuch des Knabenschiessens fuhr ich nach Hause und machte mir einen Kaffee. Das Telefon klingelte und Dominik war dran. Er erzählte mir, dass in Horgen am Abend Freunde von ihm eine kleine Party im Wald organisiert hätten. Er würde gegen 22 Uhr dorthin fahren. Ob ich Lust hätte mitzukommen. Eigentlich wollte ich wieder zu Rundfunk.fm, aber so eine Waldparty ist sicher reizvoll. Speziell wenn wie an diesem Wochenende das Wetter mitspielt.

Also sattelte ich gegen 20 Uhr das Töff und fuhr nach Thalwil zur Wohnung von Dominik. Kollege Dani war schon da und Simone und Diego kamen kurze Zeit später dazu. Dominik war Gespräch des Tages; denn er hatte sich seine Haare abschneiden lassen. Wir setzten uns auf den Balkon und ratschten ein wenig. Thema: Dominiks neues Aussehen 🙂

Gegen 22 Uhr starteten wir in den Wald. Eine Hütte war liebevoll zur Partylocation hergerichtet worden. Vor der Hütte brannte ein Lagerfeuer, unter einem Zelt fand eine Bar und der DJ eine geschützte Bleibe. Eine grosse Spiegelkugel nebst farbigen Discolights tauchte den Aussenbereich in ein sphärisches Licht.

In der Hütte war eine weitere Bar eingerichtet – Die Cocktailbar. Aber der Hammer war der Loungetempel im Dachgeschoss.

Der Boden mit Schilfmatten ausgelegt, kleine Tische und Sitzkissen und die Neondeko luden zum Verweilen und Entspannen ein.

So tauchten wir an diesem Abend in eine vollkommen andere Welt ein. Apropos „Welt“: Die Organisatoren hatten eine kleine ausserirdische Welt mit viel Liebe zum Detail gebastelt. Siehe oben.


Events in Zürich – Knabenschiessen auf dem Albisgüetli

10. September 2006

Soviel vorweg: Nein, es wird nicht auf Knaben geschossen. Beim „Knabenschiessen„, welches dieses Jahr vom 09. bis 11. September stattfindet, dürfen Jungs und mittlerweile auch Mädels (seit 1991 zugelassen) zwischen 13 und 17 Jahren antreten. Jeder angemeldete Teilnehmer darf 5 Mal mit einem Sturmgewehr auf eine Scheibe schiessen. Und eine Bratwurst essen. Diese ist im Startgeld von 12 Franken enthalten. Das Knabenschiessen ist Zürichs grösstes Volksfest und findet auf Albisgüetli-Festwiese statt.

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Der Wettergott hatte es dieses Jahr wieder gut gemeint mit den Schützen. Und so fuhr ich mit dem Töff zum Albisgüetli. Autoparkplätze gibt es eh keine. Man ist sonst mit der Tram am besten beraten. Schon auf dem Fussweg zur Festwiese kommt man an Massen von Fress- und Trinkständen vorbei. Die obligatorische Servelat ist allgegenwärtig. Am Schützenhaus angekommen, hörte ich Schüsse und suchte die Quelle. Mit Ohrenschützern ausgestattet besuchte ich das Innere des Schützenhauses.

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Die maximale Punktzahl von „35“ kommt zusammen aus 5 Schuss mit maximal möglichem Höchsttreffer 6 zusammen mit einem weiteren Punkt pro Treffer auf die Scheibe. Haben mehrere Teilnehmer die gleiche Höchstpunktzahl, so kommt es am Montag den 11. September zum sog. „Schützen-Ausstich“.

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Es wird liegend geschossen mit einem original Schweizer Armee-Sturmgewehr. Den Schützen steht jeweils ein Instruktor zur Seite. Beim Erreichen von über 28 Punkten bekommt der Schütze eine Auszeichnung (Gabe). Nach der Besichtigung des Wettbewerbes verliess ich das Schützenhaus und wanderte durch die Menschenmenge bei den Fahrgeschäften. Dann besorgte ich mir eine Servelat als Wegzehrung zurück zum Töff.


Events in Zürich – Freitag bei Celebreightis in der Labor-Bar

10. September 2006

Gegen 24 Uhr verliess ich das Landesmuseum, sattelte mein Töff und fuhr zur Hardbrücke. Ich wollte bei der Labor-Bar beim Schiffbau vorbei schauen. Jeden Freitag veranstaltet die Labor-Bar die schon legendäre Party „Celebreighties“ – die Party ab 28 Jahren.

Die Musik aus den 70ern, 80ern und 90ern war durchwachsen. Der DJ legte teilweise nette Ohrwürmer aus der guten alten Zeit auf, aber dann vollführte er wieder einen harter Break und sorgte mit abruptem Wechsel der Stilrichtung für Bewegung auf der Tanzfläche. Das wirklich erfreuliche an der Location ist die lockere Atmosphäre. Man kommt leicht ins Gespräch. Sei es an der Bar oder auf dem Tanzboden. Die Musik ist gerade so laut, dass man sich noch gemütlich unterhalten kann.

Man trifft auch hier wieder auf die bereits bekannten Phänomene: „Schneckenchecker“ stehen am Eingangsbereich zum Tanztempel und taxieren genauestens die weiblichen Gäste. „Bewegungswunder“, „Tanzbär“ und „Aussertakttänzer“ versuchen entweder in Stevie-Wonder-Manier mit geschlossenen Augen oder eher ungelenkig der Musik zu folgen. „Flaschenhalter“ und „Mitwipper“ stehen zusammen mit den „Tanzflächenquadratmeterreservierern“ mitten auf dem Dancefloor und behindern die „ChronischüberdieTanzflächeLäufer“ und „PrinzessinnenAntänzer“ bei deren Lieblingstätigkeit. Und da wären noch die „Thekenblockierer“ und „DauerRatscher“, die sich am Rande des Geschehens aufhalten.

Aber im Grunde genommen ist die „Celebreighties“ eine empfehlenswerte Party, die sich zu einem Stammtermin in meinem Kalender entwickeln könnte.


Events in Zürich – Freitag bei Rundfunk.fm im Hof des Landesmuseums

10. September 2006

Uusgang in Zürich. In Zürich ist jedes Wochenende was los und es lohnt sich immer „unterwegs“ zu sein. Nur noch dieses Wochenende findet am Landesmuseum bis Sonntag 10.09.2006 das Rundfunk.fm-Event statt. Diesmal kam ich erst um 21 Uhr Abends dort an.

Es hatte sich am Eingang zum Landesmuseum eine Partygänger-Schlange gebildet. Die Security liess nur noch dann jemanden in den Innenhof, wenn sich andere verabschiedeten und das Gelände verliessen. Nach Auskunft der Security seien 4000 Personen anwesend und das sei die Grenze des Machbaren.

Aber trotz des Andranges konnte man sich noch locker Richtung Zelt bewegen. Die Tanzfläche im Zelt war gut gefüllt und die Musik war wieder weltklasse. Um 23 Uhr endete die Party allerdings; denn dann beendet der DJ seine Arbeit. Ich trank mein Bierchen aus und verliess das Landesmuseum.