04.02.2024 – Barcelona – Cafe de l’Opera an der Rambla

5. Februar 2024

Sightseeing am Abend. Ich lief dann noch eine Runde auf der Suche nach fotogenen Locations und einer guten Portion Tapas Richtung Rambla.

Mir fiel dann ein, dass ich im September letztes Jahr im „Cafe del Opera“ auf ein Bier war. Also steuerte ich dorthin und bestellte mir meine Abschlussportion. Diese war allerdings für 2 gedacht. Umd so schaffte ich auch nur die Hälfte.

Die Räumlichkeiten, in denen sich heute das „Cafè de l’Òpera“ befindet, befinden sich neben der ehemaligen zweiten Stadtmauer (13. Jahrhundert), die parallel zum Flussbett oder der Rambla errichtet wurde. Das Wachstum der mittelalterlichen Stadt im 14. und 15. Jahrhundert führte einerseits zum Abriss der 2. Stadtmauer und andererseits zur Aufschüttung des Flussbettes. La Rambla wurde in einen Boulevard umgewandelt.

Das Anwesen begann im 18. Jahrhundert als Pension. Es war der Ausgangspunkt für Kutschen, die Dörfer in der Region mit anderen Städten wie Saragossa und Madrid verbanden. Mit der Ankunft von Zug und Straßenbahn und der Einweihung des heutigen „Gran Teatre del Liceu“ im Jahr 1837 verschwand die Taverne und an ihrer Stelle entstand ein neues Geschäft.
Café Opera Barcelona

Mitte des 19. Jahrhunderts war daraus eine renommierte „Chocolateria“ geworden, die im Wiener Stil renoviert wurde, mit typischen Holzwänden, geschmückt mit Kristallleuchtern und klassischen Gemälden. Eine einzigartige Sammlung von Spiegeln aus dieser Zeit ist bis heute erhalten geblieben, ebenso wie verschiedene Teile der Dekoration, die unter vorhandenen Gemälden entdeckt wurden.

Einige Jahre später erfolgte eine weitere Änderung, diesmal in ein „Café-Restaurante“, bekannt als „la Mallorquina“, weil der Koch aus Mallorca stammte. Dadurch entwickelte es sich zu einem der elegantesten Restaurants der Stadt. Es war ein Treffpunkt der Aristokratie und der Oberschicht.
Café Opera Barcelona

Ende 1928 wurde es von den jetzigen Eigentümern erworben und entsprechend dem damaligen Volksgeschmack im modernistischen Stil mit Elementen des Neoklassizismus umgestaltet. Das Café wurde Anfang 1929 als „Cafè de l’Òpera“ eröffnet. Seitdem hat es den Betrieb nie eingestellt, auch nicht während des spanischen Bürgerkriegs, 18 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Heute gehört das Gelände zu den denkmalgeschützten Gebäuden Barcelonas, es wurde 1991 vom renommierten Architekten A. Moragas restauriert und 2004 erneut renoviert.


29.01.2024 – Barcelona: „Carmen“ im Palau de Musica Catalonia

29. Januar 2024

Morgen geht es nach Barcelona zur Messe ISE2024. Da ich in einer FB-Gruppe erfahren habe, dass die gläserne Jugendstil-Decke inkl. Leuchter im „Palau del Musica de Catalana“ gerade fertiggestellt wurde, plante ich dorthin zu gehen und mir den Prachtbau anzusehen.

Jugendstil und Tiffany von A-Z

Da am kommenden Samstag die Bizet-Oper „Carmen“ aufgeführt wird, zog ich mir sofort ein Ticket mit super Aussicht. Einmal auf die Bühne und auf die Jugendstil Decke. Und welche Oper ist spanischer, als „Carmen“!!

Da ich eigentlich am Samstagnachmittag nach Zürich zurückfliegen wollte, verlängerte ich deshalb meinen Aufenthalt bis Montag. Damit kann ich mich am WE in Barcelona erholen. Dort ist es ausserdem wärmer. Und es hat mehr Meer. Und „Whitewine to the Whitewine“! Und Tapas. Undundund.. ❤️

https://www.palaumusica.cat/en/carmen-by-g-bizet_1071162


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