Nach dem kurzen Ausflug zur „Arbon Classic“ fuhren wir mit dem Boxster Richtung St. Gallen. Leider war etwas mehr Verkehr als erwartet. Wir bogen Richtung Hinwil ab und fuhren dort weiter Richtung Schwägalp. Kurvenreiche Strassen warteten auf uns – und ganz wenig Verkehr.
Nach ein paar Fotos von der Schwägalp und vom Säntis, wechselten wir den Fahrer – Mike war an der Reihe. Er steuerte den „Boxtääär“ sicher Richtung Stäfa. Da leichter Hunger aufkam, hielten wir es für angewiesen eine Lokalität anzusteuern. „Da Franco“ in Stäfa mit herrlichem Blick über den abendlichen Zürisee war genau das Richtige für uns.
Ristorante Da Franco Bergstr. 202
8712 Stäfa
neben Bushaltestelle „Schützenhaus Wannen“,
(Mo + Sa mittag geschl., ital.Küche)
Wir liessen uns je eine Pizza schmecken und genossen das Ambiente. Aber auch der schönste Tag findet irgendwann sein Ende und so starteten wir wieder durch und fuhren mit zur Seestrasse hinunter. Wir tuckerten am See entlang bis Zürich. Dort schoss ich noch ein Bild vom Mond über dem See. Dann ging es nach Hause.
Am Dienstag schliefen sich Mike und ich erst einmal aus. Erst gegen Mittag rappelten wir uns hoch, setzten Kaffee auf und schauten bei Schweiz Touristik im Internet nach, was am „Tag der Arbeit“ – einem Feiertag – für interessante Veranstaltungen anstehen würden. Wir entschlossen uns die „Arbon Classics“ zu besuchen – einem Oldtimer-Treffen.
Das erste Stück fuhren wir über die Autobahn. Was allerdings bei dem Wetter ziemlich langweilig erschien. Deshalb bogen wir Richtung Konstanz ab, um möglichst schnell den Bodensee zu sehen. Auf der Fahrt entdeckten wir eine schöne Gartenbeiz in Ottoberg „Wirtschaft Weinberg“. Wir genehmigten uns einen Kaffee und eine Sachertorte. Und ein Apfelschorle – schliesslich mussten wir auf unsere Figur achten 🙂
Die Beiz „Wirtschaft Weinberg“ in Ottoberg ist wirklich empfehlenswert. Schöne Aussicht, sehr schöner Sitzplatz teils in der Sonne, teils im Schatten und eine sehr zuvorkommende Bedienung. Die Preise sind kommod.
Nach der kleinen Stärkung konnte es weiter gehen. Wir erreichten schliesslich den Bodensee bei Kreuzlingen und fuhren die an diesem Tag vielbefahrene Uferstrasse weiter nach Arbon. Auf dem Weg kamen uns schon einige nette Oldtimer entgegen.
In Arbon suchten wir uns einen Parkplatz auf dem Sauerer-Gelände. Und konnten noch miterleben, wie eine alte Dampflok den Bahnhof von Arbon verliess. Dann wanderten wir Richtung Uferpromenade. Leider waren nur noch wenige Oldtimer geparkt. Es war 17 Uhr und die Veranstaltung neigte sich ihrem Ende,
Wir drehten eine Runde und gingen zurück zum Parkplatz. Auf dem Weg dorthin sahen wir eine andere antike Dampflokomotive, die gerade zur Ausfahrt hergerichtet wurde.
Nachdem der Zug an uns vorbei gefahren war, schlenderten wir zum Parkplatz zurück. Wir verliessen Arbon mit dem Ziel Richtung St. Gallen und dann weiter zur Schwägalp zu fahren – immer Richtung Sonnenuntergang 😉
Arbon war und ist ein bedeutendes technisches Zentrum. Die Gegenwart findet man in Arbon jeden Tag. Die Vergangenheit wird am 1. Mai 2007 wieder lebendig: Zu Wasser, auf der Schiene, auf der Strasse kommen Oldtimer nach Arbon, schöne alte Personenwagen, Motorräder, Vespas, mehrere Dampfzüge mit grossen Dampflokomotiven, das königlich württembergische Dampfschiff Hohentwiel, ein Dampfboot, die „Mars“, die Lastwagen und Postautos aus dem SAURER-Museum, und viele Zuschauer!!
Montag 30. April 2007. Einen Tag vor dem „Tag der Arbeit“. Mike und ich sassen gegen 21:30 Uhr noch auf dem Sofa und dösten vor uns hin. Bis das Natel „pingt“ – eine SMS. Eleni schrieb, sie sei im „Rimini“ – wo wir stecken würden. Ja, stimmt. Eigentlich wollten wir ja schon eher dort sein. Nur war das WE so anstrengend und ich durfte am Montag arbeiten. Ich schrieb an Eleni, dass wir in 40 Minuten im „Rimini“ sein würden. Dann weckte ich Mike, der schnaubend erwachte.
In einer Rekordzeit von 10 Minuten waren wir „ausgangsfertig“. Wir bestiegen das Fahrzeug und steuerten den Bahnhof Zürich an. Dort gleich in der Nähe befindet sich die „Rimini Bar“ – eigentlich eine „Männerbadi“. Das heisst am Tag (bis 17 Uhr) dürfen dort nur „Männer“ rein und im Schanzengraben kraulen. Abends ist Barbetrieb – natürlich gemischt. Ja, das gibt es wirklich in Züri. Es gibt auch eine Frauenbadi! Die liegt direkt an der Limmat bei der Quaibrücke. Dort ist es geschlechtermässig genau umgekehrt.
Am Montag eröffnete die „Rimini-Bar“ offiziell die Freibadsaison mit einem kleinen gemütlichem Fest. Es wurde gegrillt (grilliert) und man konnte sich gemütlich auf die Teppiche und Kissen einrichten.
Das Ambiente ist traumhaft. Das „Rimini“ liegt direkt über dem Schanzengraben. Man läuft auf Holzplanken. Die Mädels sollten somit auf Stöckelschuhe verzichten und sich etwas bequemes anlegen. Grilliert wurde nicht mehr. Wir bestellten uns ein Bier und genossen den lauen Abend samt wunderschöner Ausleuchtung der Szene. Es ist gemütlich ruhig. Keine Musik im Hintergrund stört evtl. Diskussionen. Und es wird viel „geratscht“. Die Preise für Getränke sind kommod. Wer noch so spät Hunger verspürt, für den besteht die Möglichkeit sich eine leckere Pizza zu bestellen.
Aber: Eleni ist nicht mehr da. Wir haben wirklich nur 40 Minuten gebraucht. Ich schicke ihr eine SMS und sie antwortet kurz darauf, dass sie weiter gezogen wäre. Sie befände sich in der „Talacker Bar“. Ja, wo ist die denn? Wir tranken unsere Biere aus und machten uns auf die Suche. Auf dem Weg zurück fragte ich einen Entgegenkommenden nach dem Weg. Natürlich kenne er diese! Und ich eigentlich auch. Aber nur vom „Vorbeigehen“. Die „Talacker Bar“ befindet sich gleich gegenüber vom „Kaufleuten“. Da war ich ja erst mit Chris – und zwar arbeitsmässig – wirklich!
Wir betreten die „Talacker Bar“. Direkt vor dem Fenster auf einem bunten Sofa sass Eleni in einer grösseren Gruppe von Freunden. Die Bar sieht interessant aus. Dicker Teppich am Boden. Die Sofas haben sämtlich verschiedene Bezüge. Aus den Lautsprecherboxen dröhnt Musik – welche Richtung – undefinierbar. Trotzdem telefoniert ein Mittvierziger direkt an der Bar mit seinem Natel. Und das lautstark. Spannendes Ambiente: Zum Platz hin deckenhohe Fenster, in einem Eck eine überdimensionale Lichtorgel Marke Eigenbau, an der Wand überdimensionale Pudel als Wandschmuck. Und dazu die erwähnten Sofas.
Eleni ist mit Freund Vasili und einer grösseren Gruppe Freunden anwesend. Sie erzählt mir, dass Geburtstag gefeiert wird. Daher wird wenig Zeit sein zum „Ratschen“. No prob. Wir schlürfe unser „Panasche“ (Radler) und rauchen derweil eine. Es gibt eh mehr zu beobachten und zu kommentieren.
Nach etwa einer halben Stunde – gegen 23:30 Uhr – verabschieden wir uns von Eleni und Vasili und schlendern Richtung „Kaufleuten“. Vor dem Club stehen Unmengen von Männern (?) an – ausschliesslich. Heute steht doch „10 Jahre Mezzanotte“ an. Ohne Frauen? Kann ja wohl nicht sein. Wir entscheiden uns zum Auto zurück zu gehen. Moni hatte in der Arbeit verlauten lassen, dass sie mit einer Freundin im „Club Bolero“ in Winterthur sei. Wir bräuchten nur eine SMS schreiben. Das taten wir. Wir erreichten das Auto und steuerten durch das abendliche Zürich Richtung Autobahn.
Kurz nach Mitternacht erreichen wir Winterthur. Das „Bolero“ befindet sich in der Nähe des Bahnhofs. Ich biege zum Parkhaus ab. Es ist voll belegt. Dann steuere ich direkt zum Parkplatz des „Bolero“. Dort steht ein Kassier in einem kleinen Holzhäuschen und verlangt 8 CHF Parkgebühr. Ich folge dem Winken eines Platzanweisers und stelle fest, dass das „Bolero“ gut besucht sein muss. Kurz vor den Bahngleisen hält mich der Platzanweiser auf. Er fragt „Wollen Sie zum Ausgang oder einen Parkplatz?“ Ich antworte: „Ein Parkplatz wär nicht schlecht!“
Er greift zum Walki-Talki und spricht recht ernst mit seinem Kollegen. Er hätte hier einen neuen Porsche Boxster, warum der Kollege mich nicht gleich aufgehalten hätte. Ich schaue Mike verwundert an – Mike schaut mich mit hochgezogener Stirn fragend an. Der Platzanweiser meint, ich solle umdrehen, der Kollege würde mich einweisen. Also zurück zum Eingang. Tatsächlich, da steht direkt vor dem Eingang des „Bolero“ an einer Rampe der Kollege-Platzanweiser. Er nimmt eine Pylone von einem leeren Parkplatz und weist mich an rückwärts einzuparken. Dann entschuldigt er sich vielmals bei mir, dass er mich nicht gesehen hätte und ich solle doch bitte das nächste Mal gleich an Zahlhäuschen Bescheid geben. Man hätte immer eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen reserviert – direkt vor dem Eingang. Mike schaut mich immer noch fragend an – ich versteh’s auch nicht und zucke verlegen mit den Schultern. Neben meinem Boxster steht noch ein weiterer 911er und dahinter noch ein Boxster. Ok, dann gibt man sich scheinbar hier echt Mühe. Vallet-Parking kommt demnächst noch? Cool! 😉
Die Treppe zum Eingang frage ich Mike leise „Soll ich mit dem Schlüssel am Membereingang winken oder gehen wir zum Gästeeingang?“. Mike lacht. Wir gehen zum Gästeeingang. Und ich falle fast über das Drehkreuz. Es hält mich nämlich auf. Mike deutet auf die Ampel über der Tür. Diese steht auf „Warten“. Kurz darauf öffnet ein Security kritisch blickend die Tür. Wir bezahlen 20 CHF pro Person und bekommen einen „unsichtbaren“ Stempel. Vorteilhaft, da man sich mit der üblichen schwarzen oder blauen Stempelfarbe das Hemd und/oder die Jeans versaut.
Im vorderen Bereich des „Bolero“ befindet sich die Garderobe und eine schöne Loungezone mit Clubsesseln und vielen Kerzen, welche die Szenerie in ein warmes Licht tauchen. Die Musik kommt standesgemäss aus JBL-Boxen. Ein DJ versteckt sich neben der langen Bar und legt gemütliche House-Musik auf. Wir steuern den Mainfloor an. Interessanterweise dröhnt dort R&B-Musik aus den Lautsprechern. Der Mainfloor ist gut besucht. Kurz hinter der Kontrolle – der unsichtbare Stempel – stauen sich die Gäste. Wir biegen gleich rechts ab und steigen die Treppe zum „Platz zur guten Aussicht mit Quelle“ im 1. Stock an. Mike findet einen Platz direkt mit Blick zur Tanzfläche – ich stelle mich an der Bar an und bestelle zwei „Heinecken“.
Kurz darauf geht die Party los. House-Musik ist angesagt. Auf einem Podest in der Mitte der Tanzfläche räkeln sich die leuchtend grün bekleidete Damen – auch auf der Bühne beim DJ. Wir geniessen die Musik und gehen unserer Lieblingstätigkeit nach „Beobachten und Kommentieren“. Gegen 3 Uhr morgens treten wir den Rückzug an. Langsam schlägt wieder die Müdigkeit vom anstrengenden Wochenende durch.
Rimini Bar
Am Schanzengraben
8002 Zürich
Tel: +41 44 211 95 94 www.rimini.ch
Ich komme zu gar nichts mehr hier im Blog-Tagebuch. Mike ist seit Freitag in Zürich und wir sind eigentlich nur unterwegs. Samstag fuhren wir ins Rheintal nach Altstätten – natürlich liessen wir uns Zeit und genossen das Wetter. Es ging zur RHEMA zum Auftritt von Trashdeluxe. Da ging schon die Post ab. Anschliessend feierten wir mit Benno, Fredy und Lippi auf der grössten Regionalmesse ab bis in die Morgenstunden. Hammermässig! Die Pix kommen noch!
Heute morgen ging es gleich recht früh (10 Uhr) wieder los. Wir trafen uns mit Fercho beim Mövenpick im Sihltal. Mit zwei SLK und einem Boxster ging es zur Ausfahrt Richtung Luzern, Brüningpass, Brienz, Thun und zurück über das Entlebuch. Gegen 19 Uhr kamen wir wieder in Zürich ein und schlossen den Abend mit einem gemütlichen Mahl „In der Ey“ ab.
Und hier das Video von der Ausfahrt – wir sind wirklich fast nur gefahren:
Nachdem wir das Bandwerkzeug im Tourbus verstaut hatten, wanderten wir durch die Zeltgassen immer dem Sound nach. Mike und ich konnten unseren Augen nicht trauen. So etwas wäre in Regensburg unmöglich. Ab 22 Uhr wird auf der „Dult“ die Musik abgedreht. Hier auf der RHEMA ist das ganz anders. Hier geht die Party um diese Zeit erst so richtig los! Vom Eingang her strömten Unmengen von Leuten auf das Messegelände. Aus den drei Partyzelten dröhnte die Musik, dass es eine reine Pracht war.
Wir genehmigten uns zuerst ein Bier im „Verbindungszelt“. Das lag genau in der Mitte der Partyzelte. Wir setzten uns auf an einen Biertisch und beobachteten die herumlaufenden Menschenmengen. Dann teilten wir uns auf, um Ursula zu suchen.
Früher traf man sich auf den Dorffesten – heute trifft man sich auf der RHEMA! Drei riesige Partyzelte! Jedes um die 1000 Quadratmeter. In jedem mindestens 10 Bars! Der Alkoholkonsum muss enorm sein. Mike konnte keine Bierpipeline finden, aber irgendwo musste eine vergraben sein.
Ich nahm mir das Partyzelt vor, welches wie ein dreimastiges Zirkuszelt aufgebaut war. Es ist aber vollkommen unmöglich hier jemanden zu finden.
Dann kam Fredy auf die geniale Idee im „Saloon“ nachzusehen. Dort wird Rockmusik gespielt. Ja, welch ein Zufall! Ursula und der Rest der Gang waren dort tatsächlich auf der Terrasse.
Eigentlich wollten Benno, Fredy und Lippi schon gegen Mitternacht gehen. Aber ich konnte die Drei noch auf ein Verlängerungsbier überreden. Ja, und wie die das Leben eben so spielt, blieben die Jungs noch bis um 1:30 Uhr. Ich trank schon das dritte Cola – als Fahrer muss man clean bleiben. Ich hasse Cola! Das nächste Mal übernachten wir wieder in einem der „Promille-Zimmer“, welche Lippi und Fredy parat halten. Und der nächste Gig von „Trashdeluxe“ kommt bestimmt. Soviel ist sicher! Es hat riesig Spass gemacht!
Von Hinwil fuhren wir auf kurvenreichen Strassen weiter nach Appenzell. Wir hielten an der Bahnhaltestation und genossen die Aussicht über das Rheintal. Dann ging es weiter und das letzte Stück war ein Genuss. Man merkte dass es dem Boxster Spass machte. 🙂 Unten in Altstätten angekommen, mussten wir nur noch das Messegelände finden. Einfach dorthin, wo die meisten Leute hinfahren, war die Devise. Und prompt lagen wir richtig. Wir parkten das Auto auf dem Parkplatz des Messegeländes und löhnten das Eintrittsgeld.
Gleich hinter den Messekontrolleuren befand sich ein „Fressstand“. Und dort fanden wir die drei von der Tankstelle – äh – von „Trashdeluxe“. Sie starkten sich mit Cervelat und Bier vor dem Auftritt. Dann war es Zeit für das Interview mit „Radio Liechtenstein“. Fredy sprach mit dem Reporter. Anschliessend sammelten sich Benno, Fredy und Lippi vor der Kamera für ein Gruppenbild.
Dann besorgten wir uns an der Bar neben dem Zelt selbst ein Bier und stiessen auf einen erfolgreichen Auftritt an. Dieser Gig begann gegen 10 nach Sieben. Und da ging mächtig die Post ab.
Benno, Fredy und Lippi rockten was das Zelt hielt. Die Fans und Gäste trieben die Drei von einer Höchstleistung zur nächsten.
Ursula und Ruth sind die härtesten der harten Fans und reisen zu jedem Gig von „Trashdeluxe“.
Eigentlich war das Zelt kein Tanzzelt, aber die Anwesenden konnten sich einfach nicht mehr ruhig auf den Plätzen halten. Es wurde getanzt und mitgesungen, dass die Zeltstreben wackelten.
Lippi und Fredy zupften die Saiten und brachten besten „Bloody Burning Rock’n’Roll“ zum Besten.
Nach mehreren Zugaben muss auch der schönste Auftritt sein Ende finden. Aber das war noch lange nicht das Ende des Abends. Es warteten die Partyzelte auf uns. Aber vorher betätigten sich Mike und ich noch als Groupies und halfen „der Band“ beim Verladen der Soundanlage. Dann ging es zur After-Gig-Party.
Ich wurde von der Sonne geweckt. Wie immer blauer Himmel und um die 22 Grad. Gegen 11 Uhr frühstückten Mike und ich. Dann setzte ich mich an den Laptop und plante mit Mike die Route ins Rheintal nach Altstätten. Benno, Fredy und Lippi – alias “ Trashdeluxe“ – hatten dort ihren Auftritt auf der RHEMA. Aber erst gegen 19 Uhr. Somit konnten wir eine gemütliche Ausfahrt machen und uns Zeit lassen.
Zuerst ging es über den Albispass. Es macht riesig Spass mit dem Boxster. Die Strassenlage ist genial. Er liegt wie ein Brett auf der Strasse, die Lenkung ist absolut direkt und das Fahrwerk springt regelrecht von Kurve zu Kurve.
Oben auf dem Pass parkten wir beim Restaurant Hirschen das Auto und gingen das Stück zum Aussichtspunkt in der Kehre. Von dort hatten wir eine traumhafte Aussicht über den Zürisee und die Alpen Richtung Chur. Dann fuhren wir weiter Richtung Langnau am Albis und Bogen dann Richtung Thalwil ab. Dort erreichten wir die Seestrasse und hielten uns Richtung Horgen.
In Horgen reihten wir uns in die Wartenden Fahrzeuge für die Fähre ein. Nach wenigen Minuten fuhren wir auf die Fähre. Diese setzt von Horgen nach Meilen über. Die Überfahrt dauert etwa 10 Minuten und beläuft sich auf 10 Franken für ein Fahrzeug und zwei Personen.
In Meilen angekommen bogen wir rechts ab und fuhren weiter Richtung Rapperswil. Die nächsten Stationen auf der Route sind dann Jona, Hinwil und Appenzell.
Am Freitag trafen sich ein paar stadtbekannte 🙂 Blogger in einem speziellen Lokal im Hauptbahnhof Zürich. Ich hatte noch leicht Zeit dort zu erscheinen, da Mike erst um 0:38 Uhr in Lindau ankommen sollte. Somit fuhr ich gegen 19 Uhr in die Stadt, stellte das Auto in das Parkhaus Sihlquai und wanderte gemütlich zum Hauptbahnhof.
Bis auf Roger den Hasen kannte ich bisher niemanden der Anwesenden persönlich. Trotzdem schien sich zu bestätigen, was ich schon aus der Chatwelt kannte: Wer sich vom Lesen her sympatisch findet, hat auch persönlich keine Probleme mit der Kommunikation und schon gar keine Berührungsängste. Es wurde viel diskutiert und gelacht. Speziell die Krähengeschichte brachte interessante Diskussionen mit sich. An kreativen Lösungsvorschlägen mangelte es auf jeden Fall nicht 😉
Fredy lernte ich vor vier Jahren über das Geschäft kennen. Beim Mittagessen in einer urigen Beiz in Gams stellten wir fest, dass wir den gleichen Musikgeschmack haben – Gotthard und Kingdom Come zum Beispiel. Und: Fredy sammelt nicht nur Fender-Gitarren, sondern spielt in einer Rock-Band. „Trashdeluxe“ heisst diese, welche schon seit Jahrzehnten besteht. Zusammen mit Bassisten Lippi (Christian Lippuner) – alles Gute zum Geburtstag nachträglich an dieser Stelle – und Benno (Benno Kaiser – Drums) steht Fredy auf den Planken und rocken das Rheintal bei jeder Gelegenheit.
Nun steht an diesem Wochenende auf der RHEMA in Altstätten der Release der neuen Promo-CD „dirty-burning rock’n’roll“ an. Heute – Samstag 28.04.2007 stehen die Fredy, Lippi und Benno um 19 Uhr auf der Bühne von Radio Lichtenstein und fetzen los, was das Zeug hält.
Die Songs lassen erkennen, dass die drei Musiker fetteste StatusQuo-Fans sind. Wer sich den Gig nicht entgehen lassen möchte, der schaut einfach in Altstätten auf der Rhema vorbei.