Markus Güntner – Regensburg (rmx)

18. Mai 2007

Grad gebe ich spasseshalber bei „Youtube“ im Suchfeld „Regensburg“ ein. Das Ergebnis ist interessant. Als erstes Suchergebnis lese ich „Markus Guentner – Regensburg (rmx)“. Ist das ein Musikvideo? Tatsächlich!

Wie was!?! Ein DJ mit Namen „Markus Guentner“ hat eine Techno-Nummer mit dem Titel „Regensburg“ komponiert? Naja, das Musikvideo ist nicht grad ereignisreich. Sieht aus, als ob das Video in der Damentoillette des „Suite 15“ aufgenommen wurde *lach*. Die jungen Mädels scheinen recht „Durst“ zu haben 🙂 Und zu wenig Geld für ein Cola. Ergo: Suite!

Na gut. Weiterrecherchieren. Na denn geben wir doch mal „Markus Guentner Regensburg“ bei Google ein. Erster Treffer: „Wolfs Kompaktkiste“. Was ist das denn? Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist dort der Song gelistet. Draufklicken. Als erstes auf „Markus Güntner – Regensburg„. Tatsächlich. Der Kollege hat mehrere 12“ komponiert. Beim Behrle im Studio aufgenommen? Noch nicht herausgefunden. Das Bild vom Cover will ich erst einmal nicht kopieren. Im Impressum lese ich, dass man dafür eine schriftliche Genehmigung braucht. Die „Regensburg remix“ finde ich etwas tiefer auf der Liste.

Aha! Einen Wikipedia-Eintrag gibt es von Markus auch schon. Dort lese ich, dass der Kollege Baujahr 1981 ist und mit 8 Jahren seinen ersten Plattenspieler geschenkt bekam. Na gut, also dass ist noch kein Alleinstellungsmerkmal. Ich bin Baujahr 1966 und hatte einen „ganzen“ Partykeller mit Mike gebaut als wir so alt waren. Zwar nicht gleich mit Technics MKII-Playern, aber doch mit Geräten vom „Otto-Versand“ oder „Neckermann“; denn da war Mama Stammkunde. Die Lichtanlage war vom Conrad aus Hirschau. Eine echte Dreikanal-Lichtorgel, eine Schwarzlichtröhre und eine kleine Spiegelkugel ohne Motor.  Das Strobo lötete ich damals selbst zusammen. War ein Bausatz. 🙂 

Hatte Mike nicht mal eine Lehrerin an der Realschule Judenstein, die „Güntner“ hiess? Könnte Markus der Sohn von „Frau Güntner“ sein? Weiter lese ich, dass er in Regensburg im „Sudhaus“ aufgelegt hatte. Hmmm… mit Jörg? Aha! Und in der „Suite 15“ legt er heute noch auf. Wonach sich meine Vermutung der Location mit dem Video erhärten könnte. Er hat eine eigene Website – wen wunderts. Und dort finden sich auch die CDs und ein Video. Unter Links steht neben der „Suite“ sogar die „Toni-Molkerei“ drin. Und die ist übrigens in Zürich. Da war ich heute in der Nähe. Direkt daneben: „Club BBQ“. Ach, und das Schweizer Modelabel „Alprausch“ ist einer der Partner von Markus Güntner. Na vielleicht kommt er ja wieder einmal nach Zürich.

Dann schau mer Mal, ob es terminlich klappt ihn zumindest in „Action“ zu erleben. Die Termine auf seiner Website sind nicht mehr so ganz aktuell. Sie enden im März 2007. Abwarten.


„Heavy Metal“ – The Movie

18. Mai 2007

Wer kann sich eigentlich noch an den Film „Heavy Metal“ erinnern?

Der Soundtrack war einfach weltklasse! Wie lange ist das denn schon her?


Google nimmt Youpieps.com aus dem Index

18. Mai 2007

Nur am Rande diese Kuriosität beobachtet – von meinem Baumhaus aus. Zuerst finde ich in den letzten Tagen irgendwo im Web, dass mehr als 45% der Downloads irgendwas mit Pornografie zu tun haben. Leider hab ich mir gerade die Seite nicht gebookmarkt. Vielleicht finde ich diesen Bericht resp. diese Auswertung noch. Und gerade entnehme ich auf dem Blog von onSEO, dass Google die Websites von Yourporn.com aus dem Suchindex genommen hat. Ja, so ein Pech aber auch. Scheinbar bricht bei Google regelmässig der Server zusammen, wenn die Leut alle auf Pornografiesuche sind. Eine Auswirkung auf die Blogeinträge über Youpieps.com beschreibt DrekHead. Die Rankings der Blogs, welche über Yourpieps.com irgendwann einmal etwas geschrieben haben stiegen rapide nach oben. Ebenso die Visits auf den Beiträgen. Scheinbar können tatsächlich viele viele User Webadressen nicht direkt eingeben. Das Leben ist ja so grausam. So, und ich geh jetzt in den „Uusgang“. Und tschüss!

UPDATE: Sorry, ich habe mich vertan: 35% aller Downloads im Internet haben mit Pornografie zu tun. Habe nämlich heute bei BasicThinking diese Statistik gefunden. Sehr interessante Präsentation übrigens 🙂

UPDATE: Ich hab jetzt Youpieps.com geschrieben. In der Hoffnung, dass dieser Thread in den Suchmaschinen auf die hinteren Ränge fällt. Es nervt.


16.05.07 Club X-Tra – More than Mode – Oder: Mit der Zeitmaschine 20 Jahre zurück

17. Mai 2007

Mittwoch vor „Auffahrt“ – einem Feiertag – erzählte sie am Abend mit „Patch“ auf eine Party gehen würde. Die Party heisst „More than Mode“ und diese würde im „X-Tra“ in Zürich an der Limmatstrasse steigen. Die Musikrichtung sei irgendwas in Richtung „Depeche Mode“, daher der Name der Party. Na gut, dann schau mer uns die Sache halt mal an. Digicam geladen und gegen 23 Uhr ausgangsfertig gemacht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Es schüttete wie aus Eimern. Ich war patschnass, als ich beim Auto war. Ich fuhr zur Limmatstrasse und parkte in der Nähe. Ich folgte einigen Leuten, welche Richtung „X-Tra“. Spinnenwebendekoration und rotes Licht im Eingangsbereich. Schwarze Bekleidung im Gothic-Style war klar in der Überzahl. Auch in den Treppenaufgängen hingen masseweise Spinnenweben herum. Wo bitte geht’s zu Dracula?

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Ich betrat den riesigen Mainfloor. Waren das 10 Meter Deckenhöhe? An den Deckentraversen hingen riesige Beschallungsanlagen und die Beleuchtungsanlage warf fantastische Lichteffekte in den dunklen nebligen Raum. Irgendwie war ich unpassend angezogen. Alle anderen waren in tiefschwarz unterwegs. Sogar schwarze Umhänge sah ich hier und da. Die kurzen Minis samt Inhalt gefielen mir recht gut 🙂

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Aber erst einmal eine Quelle besorgen. Die Musik erinnerte mich schwerstens an gute alte „M“-Zeiten. Das war eine Disco in Regensburg in der Ostengasse. Wie lange war das her? Ach nur 22 Jahre. Äh, da lief doch gerade „Ann Clark – Our Darkness„. Stimmt, ich hatte eine Zeitmaschine bestiegen und war über 20 Jahre in der Vergangenheit gelandet.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Ich fragte mich nur, wie ich bei dem Andrang Anne und Patch finden sollte. Egal, erst einmal einen guten Platz mit Aussicht und Quelle suchen. Es gab zwei Möglichkeiten: Entweder von der „oberen Bar“ auf der Vorderseite oder auf der gegenüber liegenden Seite auf der linken Seite der Bühne. Ich entschied mich für letzteres. Dort lockten auch gemütliche Sitzgelegenheiten. Diese waren allerdings voll besetzt. Aber das kann sich ja noch ändern, vielleicht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Ich stellte mein Bier auf die Theke bei der Bar und rauchte erst einmal eine. In der Mitte der Bühe stand ein überdimensionales Kreuz. Also eine christliche Veranstaltung. Ja ham mir glacht. Die gesamte Bühne überspannte eine riesige Spinnenwebe. Und das schien der ein oder andere nicht ganz überrissen zu haben; denn es verfingen sich doch tatsächlich ein Paar Gäste im klebrigen Gewebe. Ich wartete auf die überdimensionale Urzeitspinne. Die kam aber leider nicht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Als ich mein Bier wieder nehmen wollte, hielt ein „Langzoderter“ mein Glas in der Hand. Ich fragte freundlich, ob es denn schmecken würde. Er verstand mich nicht. Ich wiederholte „Na? Schmeckt mein Bier?“. Er schien etwas abwesend zu sein, so nahm ich ihm mein Bier freundlichst wieder ab. Er schien es nicht zu merken; denn seine Hand umschloss hinterher immer noch das virtuelle Glas, als ich mich abwandte. Ja, ist schon lustig hier.

Ich schaute den Leuten auf der Tanzfläche zu. Wie vor zwei Jahrzehnten war der „Schreit-Stil“ die vorherrschende Methode der Körperbewegung. Was das ist? Na ganz einfach. Man geht zwei/drei Schritte nach vorne und anschliessend wieder zurück. Das macht es auch Gästen ohne Taktgefühl einfach sich auf der Tanzfläche zu bewegen. Das Publikum war altersmässig und typmässig kunterbunt gemischt. Von der kleinen Lady ganz in Schwarz mit Mini, schwarzen Plateau-Stiefeln und Dracula-Umhang bis zum Pfeiffe-rauchenden Kollegen mit Cowboystiefeln und „St. Pauli“-T-Shirt war das modemässige Outfit vielfältig. „St. Pauli“-T-Shirt? Ich grübelte kurz. Egal, auch recht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Kurz darauf winkte mir Anne. Sie stand nur wenige Meter von der Bar entfernt bei den Sitzgruppen mit Patch und der gesamten Clique. Deniz und Roswita trafen kurz nach Mitternacht ebenfalls ein – ganz ohne Bissspuren 🙂 Gegen 2 Uhr lichtete sich die Tanzfläche etwas, so dass ich mir auch etwas die Beine vertrat. Die Musik wechselte freudig zwischen Wave, Metall und Gothic hin und her. Viele der Songs kannte ich von meiner Zeit im „M“. Gegen 4 Uhr morgens löste sich die Clique dann langsam auf. Auch ich verschwand dann irgendwann. Es regnete immer noch wie aus Eimern. Alles im Allem eine nette und sehr interessante Party „More than Mode“ im „X-Tra„.


16.05.07 ab 23 Uhr – Sudhaus Revival in Regensburg

16. Mai 2007

Die Regensburger Disko-Legende kehrt zurück! Für eine Nacht – und zwar am 16.05.2007 um 23 Uhr treffen sich die „alten“ Sudhausgänger und -Stammgäste im ehemaligen Gloria-Kino in der Simadergasse 2A. Das original Sudhauspersonal serviert original Sudhaus-Drinks zu original Sudhaus-Preisen. Und: Natürlich gibt es original Sudhaus-Musik auf die Ohren! Schade, dass ich nicht dabei sein kann 😦

Event: Sudhaus Rivival
Wann: Mittwoch 16.05.07 ab 23 Uhr
Wo: Gloria, Simadergasse 2A in Regensburg

An alle die hingehen: Trinkt ein/zwei Bier für mich mit!


Möge der Saft mit Dir sein, sprach Yoda – Das Kaffee-Stöckchen

14. Mai 2007

„Möge der (Bohnen-)Saft mit Dir sein!“ sprach Yoda und reichte mir das Kaffee-Stöckchen weiter. „Kaffee-Stöckchen“? Wie schmeckt das denn? Auch egal. Es ist schon faszinierend, was den „Stöckchen-Designern“ so für Themen einfallen. Dann schreibe ich einfach auf, was mir zu den Fragen einfällt.

1. Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst Du sie?
Morgens steht mein Körper auf, wankt wie ferngesteuert in die Küche, die Hände füllen robotergleich den Wasserkocher auf und schalten diesen ein. Anschliessend stellt sich die Menschenhülle hoffentlich ausgezogen in die Dusche und die Hände drehen den Wasserhahn auf. Anschliessend dauert es mindestens 10 Minuten bis der Gehirn-Bootvorgang nach etlichen neuronalen Abstürzen einigermassen abgeschlossen ist und sich die Körperfunktionen eingepegelt sind. Nach dem die Netzhaut die von der Pupille angebotenen Bilder durchgängig verarbeiten kann, greifen die Hände nach dem Handtuch und die Beine finden den Weg unfallfrei zurück in die Küche. Die Grobmotorik der Finger ist dann wieder soweit funktionsbereit hergestellt, dass diese fast ohne Verluste das Kaffeepulver in die nächste greifbare möglichst noch saubere Tasse versenken können.

Optimierte Abläufe sparen Zeit beim Kaffeekochen

Nach jahrelanger Optimierung der Lagerplätze für Würfelzucker und Milch (im Kühlschrank daneben) in direkter sichtbarer Umgebung, sind die morgendlichen Arbeitsabläufe auch nach harten Nächten fehlerfrei zu bewältigen. Nachdem der nackte Körper anschliessen mit zum Einsatzzweck passender Bekleidung versehen ist, hat der Kaffee die ideale Konsistenz und geschmackliche Reife erlangt. Zeitoptimierung am Morgen – erspart Kummer und Sorgen.

Kaffeesatzlesen am Morgen erspart Kummer uns Sorgen

Nach dem letzten Schluck ist es oftmals möglich etwaige zukünftige Vorkommnisse aus dem Kaffeesatz zu lesen. Dieses Beispiel sieht nicht so gut aus. Ohoh… mit Sicherheit ein Montag!

2. Wie viele Tassen trinkst Du täglich?
Da das Zählen von so ans Herz gewachsenen Gewohnheiten im Alltag im Unterbewusstsein untergehen, ist an dieser Stelle nur eine Schätzung möglich. An guten Tagen zwischen zwei und vier – an schlechten Tagen kann die Anzahl auf bis zu 7 Tassen steigen.

3. Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
Weder noch. Auch keine negativ kostenoptimierte Kaffee-Tampons oder -Minibecherchen mit viel Müll und wenig Inhalt. Schon wegen der sperrigen Zubereitungsmaschine wird diese Art und Weise von mir abgelehnt. Die erlesene Komposition aus hocharomatischen Kaffeesorten, die dem Kaffee seinen ausgezeichneten, besonders ausdrucksstarken Geschmack und Aroma verleihen, kann nur von professionell gemahlenen und anschliessend sofort vakuumverpacktem feinen Kaffeepulver gezaubert werden.

4. Zucker, Milch oder Sahne?
„Süss, blond, mit Löffel drin!“ ist die Standardantwort in diesem Fall. Es sollte – muss aber nicht. Richtig guter Kaffee benötigt keine verfälschenden Beigaben und muss dann – wie guter Whiskey auch – pur genossen werden. Mit weissem Zucker und Milch ist es hingegen sogar möglich sog. „Bodensee-Kaffee“ den versteckten Geschmack zu entlocken

5. Deine bevorzugte Zubereitungsart?
Selbst zubereitet bevorzuge ich die traditionelle Art des „Aufbrühens“. Morgens aus Zeitoptimierungsgründen die direkte Art – sonst die gute alte „Kaffeemaschine“, welche durch die „Heim-Espressomaschinen-Tampon“-Methode fast gänzlich in Vergessenheit und aus der „Mode“ geraten ist. Das „Kaffee-Trinken“ möchte ich nämlich geniessen resp. zelebrieren. Das geht meiner Meinung aber nur, wenn für den Brühprozess ebenso viel Zeit aufgewendet wird, wie für den Konsum. Erst wenn das Kaffeearoma in der Wohnung gänzlich verbreitet ist, können sich Körper und Geist dem Trinkgenuss vollends hingeben.
Während der Arbeitszeit muss hingegen auf ein Gebräu zurückgegriffen werden, welches schon allein durch die maschinelle Vergewaltigung der edlen Bohnen samt lautstarker Zerkleinerung dieser und anschliessendem schockartigem Hindurchpressen von heissem Leitungswasser jegliches Trinkerlebnis samt Geschmack vermissen lässt.

6. Mit wem geniesst Du Deinen Kaffee am liebsten?
Eigentlich in Ruhe alleine – oder in angenehmer gemütlicher Begleitung.

7. Deine Lieblingsmarke?
Momentan „Eduscho Gala No. 1“ frisch importiert aus dem grossen Kanton.

8. Wo trinkst Du Deinen Kaffee vorzugsweise?
Morgens wie erwähnt in der Küche, vor dem Essen im Restaurant als Aperitif, nach dem Essen, um der Müdigkeit zu begegnen. Im Urlaub am Strand, während einer Ausflugspause oder um den Sonnenuntergang von der Terrasse aus zu geniessen. Vor dem Ausgang in die Stadt, im Club als Starter, nach dem Ausgang zum Katerfrühstück beim Würstltoni zu zwei langen Braunen mit Stangerl. Im Büro, während der Rechner bootet, nach dem Mittagessen, während langwieriger kontroverser Besprechungen und zum Abschluss des Arbeitstages während der Laptop wieder runterfährt.

9. Wie sieht Deine Lieblingstasse aus?
Jede saubere nächste greifbare Tasse.

Die nächste freie Kaffeetasse steht immer bereit - hoffentlich sauber

10. Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
„Espresso“ ist zu kurz, „Cappucchino“ ist eine Mogelpackung (Der Milchschaum verdeckt die Menge und bleibt am Ende in der Tasse oder auf der Oberlippe), „Latte Machiato“? Schon mal eine „Latte“ bestellt? Ausserdem zu milchig. Der Kaffeegeschmack wird von zuviel „Kuh“ verdeckt. Bitte „einen Kaffee“.

11. Bevorzugte Tätigkeit beim Kaffee trinken?
Sitzen! Oder im Liegen auf der „Malena“ während einer Kommunikations-Siesta.

Malena

Oh, grosser weiser Yoda! Ist es nun angesagt das „Kaffee-Stöckchen“ an zwei weitere Blogisten gleichmässig zu verteilen? Nun denn – auf das es gelinge! Dann schmeiss ich mal eine Hälfte an Helga und Tom, die für ihren noch jungen Blog sicherlich den ein oder anderen starken Kaffee – Anschubs – benötigen. Besonders wenn beide an ihren Urlaub in Amerikas Süden denken. Die zweite Hälfte an „Otto Normal“ auf dessen sprachliche Gelenkigkeit bei der Beantwortung ich nun mit Spannung warte.


POD – Picture of the Day „Sonntag Morgen ist die Welt noch in Ordnung“

13. Mai 2007

 


POD – Zwei lange Braune mit allem beim Würstltoni in Regensburg

13. Mai 2007

Wenn ich meinen Kollegen in Zürich vom „Uusgang“ in Regensburg erzähle, dann spielt der „Würstltoni“ oftmals eine tragende Rolle. Schon allein, dass man morgens „Würstl“ isst, stösst auf Unverständnis. Dabei ist der morgendliche Gang zum „Würstltoni“ und der Verzehr von der Regensburger Spezialität „Zwei lange Braune mit allem“ seitdem ich „unterwegs bin“ Tradition. „Pommes rot/weiss“ stehen zwar mittlerweile auch auf dem Speiseplan des „Würstltoni’s“, aber das bestellen nur die Nordlichter und Preissn. Ebenso „Currywurst und Pommes“. Für einen „Rengschburger“ ist allein schon der Gedanke daran schrecklich. Besser ist das:

Zwei lange Braune mit Allem beim Würstltoni

Pünktlich um 5 Uhr öffnet die wohl bekannteste Wurstbude Regensburgs „Schmidl’s Wurstbraterei“ oder kurz „Würstl-Toni“ genannt. Die ersten hungrigen Partygänger treffen allerdings schon meist eine halbe Stunde vorher ein. Öffnen sich die Läden, so scheinen die Massen die Bude umwerfen zu wollen, so beliebt sind die Schmankerl.

Was gehört nun zu einer standesgemässen Morgenmahlzeit, um die Sinne zu wecken. Also zuerst sollte man sich Zeit lassen. Vor 5:30 Uhr geht eigentlich kein Stammgast zu den drei Ladies vom Grill. Der Andrang wäre zu gross und der Kaffee würde sich nicht lange auf einem der Tische halten können. Die korrekte Bestellung lautet dann wortgemäss: „Zwoa lange Braune mit allem, a Stangerl und an Kaffee, bitte!“ Alles andere wird von einer der Ladies im besten Dialekt wortreich kommentiert. Ausserdem sollte man das Geld möglichst schnell und passend bereit halten. Verzögerungen oder gar dumme Sprüche werden nicht akzeptiert und die „Knacker mit allem“ (neben dem „Schmidl-Burger“ eine andere Spezialität) ist ratzfatz an den Nächsten verkauft. Wer sich als absoluter Neuling, Turnbeutelvergesser, Märchenprinz oder Uni-Späteinschreiber outen möchte, der ordert frech „A Bier hätt i gern!“. Er empfängt mit Sicherheit verwunderte Blicke und in minder schweren Fällen ein „hamma ned! Foa hoam!“

Aber am besten bestellt man das, was oben abgebildet ist. „Zwoa Braune“ sind angebratene Wiener, „mit allem“ steht für die Garnierung mit sauren Essiggurken, Kren (Meerrettich) und original Händlmeier-Senf. „Kaffee“ versteht sich von selbst. „Des Stangerl“ ist ein Laugengebäck und leider nicht auf dem Foto. Warum da noch „a Bratwurst“ drauf liegt? Ja, das erklärt sich aus dem Begriff „Extrawurst“.


POD – Picture of the Day „Morgentliche Donau“

13. Mai 2007

Donau Regensburg


12.05.2007 „Woidboyz – The Muh Vieh“ im Regina-Kino Regensburg

13. Mai 2007

Wie bereits angekündigt, stieg gestern die Premiere in Regensburg: „Woidboyz – The Muh Vieh“ – der Heimatfilm – lief zur besten Sendezeit um 21:15 im Regina-Kino in Regensburg an. Zur Feier des Tages erschienen die Darsteller Ulli, Andi, Bastian und Tom und feierten mit den zahlreich erschienen Kinogästen den Einstand des Films in der Oberpfälzer Hauptstadt. Die Filmvorstellungen in Deggendorf waren gleich viermal ausverkauft und zeigte so den grossen Erfolg des Films auf.

Diese Geschichte durften wir uns also nicht entgehen lassen. Mit dem Taxi erreichten Mike und ich das Regina-Kino gegen 20:45 Uhr. Vor dem Kino versammelten sich bereits ca. 50 Gäste und ich war froh, dass ich die Kinokarten noch telefonisch reservieren liess. Kollege Chris erschien ebenso mit zwei Freunden und so besorgten wir uns wie die meisten zum „Warm-Up“ ein Eichhofener Gebräu, standen bei bestem Premierenwetter vor dem Kino und harrten der Dinge, die da kommen sollten.

Kurz nach 21 Uhr strömten die Gäste in den Kinosaal. Anschliessend stellte Herr Goldermann – der Geschäftsführer des Regina-Kino’s – die Woidboyz auf der Bühne vor. Nach einer kurzen Einleitung und Hintergrundinformationen zur Entstehung des Film’s durch die Darsteller startete die Vorführung mit den bekannten Kurzfilmen, welche auf Youtube Berühmtheit erlangten und den Ansporn für den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ gaben.

Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt

Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt

Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt

Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt

Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt

Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt

Regensburg Woidboyz Kino The Muh Vieh Regina Kino Premiere Kinofilm Autogramme T-Shirt

Der Film selbst erzählt die Geschichte, wie die Woidboyz sich hart den Traum vom Besuch des Münchner Oktoberfestes im Bayerischen Wald erkämpfen. Dabei werden lange geheim gehaltene Hintergrundinformationen zum Bayerischen Wald selbst, Flora und Fauna, Waldgeister und Feen, der Ursprung so mancher kulinarischen Seltsamkeit, wie „Neger, Russ und Radler“ und sogar äusserst private Geheimnisse („Wer sind die Väter der Woidboyz“), sowie über die Verwandschaft gelüftet.

Der Film schien das zahlreich erschienene Publikum (ca. 120 Gäste) begeistert zu haben; denn keiner stand direkt nach dem Film auf, sondern alle blieben sitzen und sahen sich den Abspann an und hörten der Filmmusik zu. Es gab anschliessend rauschenden Applaus und das Publikum feierte den Film und die Darsteller. Diese hatten vorsorglich Premiere original „Woidboyz T-Shirts“ machen lassen, welche im Foyer für einen geringen Unkostenbeitrag erstanden werden konnten. Als besonderes Schmankerl unterschrieben die Darsteller die T-Shirts.

Herr Goldermann zeigte sich vom Erfolg des Filmes und der Premierenveranstaltung anhand der Besucherzahlen sehr zufrieden. Für ein als „Heimatfilm“ angekündigtes Erstlingswerk Deggendorfer Medientechnik-Studenten übertraf die Resonanz die Erwartungen vollkommen. Auch die Begeisterung und das Engagement der Darsteller wurde hoch angerechnet. Leider musste die spontane After-Premiere-Party im Lokal „Klappe“ ausfallen, da die „Woidboyz“ allesamt anschliessend dringend nach München weiterfahren mussten.

Wer also die Premiere verpasst, verschlafen oder vergessen hat und sich den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ noch ansehen möchte, hat noch diese Woche Gelegenheit dazu. Vom 17.05. bis 19.05.2007 läuft der Film jeweils um 19 Uhr als „Dult – Warm-Up“ im Regina-Kino. Soweit mir bekannt ist beläuft sich das Eintrittsticket „Parkett“ 4 Euro und „Balkon“ 5 Euro. (Ohne Gewähr). Die Mass auf der Dult kostet 6 Euro 40 (auch ohne Gewähr). Reservierung (natürlich die Tickets und nicht das Bier) entweder online über die Website des Regina-Kino’s oder telefonisch unter 0941 / 4 16 25.

PS: Ich von den Darstellern gebeten richtig zu stellen, dass die Aussage im Artikel der „Regensburger Rundschau“ falsch ist, dass die gesamten Gelder aus den Kinovorführungen direkt an die „Woidboyz“ gehen würden. Dem ist nicht so.

PS2: Falls Jemand die Bilder in Originalauflösung und -Format haben möchte, bitte ich um kurzes Feedback (Kommentar).

PS3: Falls Jemand ein original „Woidboyz – T-Shirt“ kaufen möchte – ebenso. Ich leite die Anfrage an die „Woidboyz“ weiter.

PS4: In Straubing läuft ebenso der Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ in diesen Tagen an. Leider habe ich bisher keine weiteren Informationen dazu.