Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Sisal-Reinigung Hardcore

4. Juni 2007

Brrrrr.. es ist kalt geworden. Hoffentlich kommt bald der Sommer.

Und ich hab das erste Mal in 4 Jahren Schweiz eine Erkältung. Nein, das zweite Mal. Im Januar hatte es mich nach dem Arbeitsurlaub auf Mallorca das erste Mal erwischt. Heute Mittag fing es an. Die Nase fing an zu laufen und das Niesen. Brrrr! Es ist zu kalt! Und jetzt sitz ich gut eingemummelt auf meinem Sofa und trinke Früchtetee.

Aber: Der Sisal-Matte hab ich es heute nach der Arbeit so richtig gegeben. Ok, nach dem Apero. „Apero“ ist „Schweizer gemütliches Beisammensein und irgendwas feiern“. Heute hatte ein Kollege 50. Geburtstag und da sassen oder standen wir ab 18 Uhr gemütlich bei Wein und Bier zusammen und es wurde geratscht und geblödelt. Erst geben 20 Uhr fuhr ich dann gemütlich nach Hause. Da war schon rund um Zürich eine Gewitterfront aufgezogen. Per Natel (Händi) hatte ich eine Unwetterwarnung erhalten. Hagel und Starkregen wurde angekündigt. Es blies auf dem Weg nach Hause zwar kräftig, aber scheinbar drückte die warme Luft das Unwetter an Zürich rechts und links vorbei.

Nun zurück zur IKEA-Sisal-Matte. Wie erwähnt: „Der hab ich es gegeben!“ Es ist schon unverschämt von IKEA eine Vorlegematte aus Sisal offensichtlich mit Pflanzenschutzmittel zu imprägnieren. Auf dem Etikett stand nix davon. Und so ist mein 1. „Mehr-Grün!-Projekt“ so richtig im wahrsten Sinne des Wortes „eingegangen“. Kein Gräslein spriesst nach 14 Tagen bester Hege und Pflege. „Na gut!“ dachte ich „entweder ich schmeiss das Teil weg oder wasche die Erde raus und benutze das Teil als das was es eigentlich sein soll – einen Vorleger für den Balkon“. Aber wenn ich das Teil dann schon auswasche, dann richtig.

Zuerst beutelte ich die nun trockene Erde samt „Wiesenblütensamen“ auf dem Balkon aus. Dann kehrte ich die Reste mit meinem Besen aus und packte das Teil in die Badewanne. Und nun griff ich zu rigorosen Reinigungsmitteln: „Vanish Oxi Action Max“! Davon hatte ich noch etwas in petto. Die Sisal-Matte sollte nicht nur sauber, sondern klinisch rein werden. Aus die Maus mit „Imprägnierungen“. So leicht gebe ich mich nicht geschlagen *Harharhar!*

Zuerst mit der Dusche die feine Erde raus gewaschen – das Wasser schön heiss aufgedreht. Dann die Matte in der Wanne ausgelegt und mit „Vanish Oxi Action Max“ bestreut. Anschliessend wieder mit der Dusche heisses Wasser drauf. Das ganze Prozedere habe ich jetzt zwei Mal erledigt – und ich hoffe damit auch die Imprägnierung erledigt zu haben. Der Sisal quillt auf jeden Fall schön auf. Und ich überlege mir abschliessend noch mit Essigessenz dem Rest der Imprägnierung den Garaus zu machen.

Anschliessend teste ich Morgen dann noch einmal die „Wandwiese Teil 1“ sozusagen „Das zweite Experiment“. Ich gebe dem Teil dann genau 10 Tage – voraussichtlich. Wächst dann überhaupt nix oder nur unzureichend etwas Grün, dann schmeiss ich das Teil „über den Jordan“ oder zünde es an – ganz feierlich. Wenn die Sisalmatte das wüsste, so würde der Sisal selbst zu blühen anfangen. Ganz ohne „Wiesenblütensamen“. Odrrrrr?


Urlaub in Bayern – ein fröhlicher Schulferienbericht

4. Juni 2007

Letztes Jahr im Sommer waren wir in Urlaub in Bayern. Meine grosse Schwester Jessica, meine Eltern und unser Hund Burgsmüller. Ich war auch dabei und ich heisse Torsten und bin sieben Jahre alt. Meine Eltern waren schon öfters in Bayern, aber für mich war es der erste Urlaub im Ausland, weil ich bisher nur in Bibione war. Bayern wäre eigentlich sehr schön, aber man sieht es kaum, weil überall Berge davor stehen und es verdecken.

Sehr cool sind manche Häuser. Sie sind tätowiert, zum Beispiel mit einem Hirsch, einem Berg oder einem Baum. Aber weil die Bayern das Wort „Tattoo“ noch nicht kennen, sagen sie „Lüftlmalerei“ dazu.

Die Bayern sind lustige Menschen und lachen viel mehr wie die Leute bei uns zu Hause. Sie mögen uns sehr, denn wenn sie uns sehen, lachen sie noch mehr. Viele heissen Sepp, die meisten jedoch „(1). Das lustige in Bayern ist die Sprache. Manche können deutsch, aber nicht alle. Der Ort, wo wir in einer Pension gewohnt haben, war da, wo Bayern „Oberpfalz“ heisst und da ist die Sprache echt krass. Als wir einmal gewandert sind, sind wir an einem Bauerhof vorbeigekommen und davor sass ein alter Mann auf einer Bank, ass ein Stück Torte und trank dazu eine Flasche Bier. Mein Vater sagte zu ihm, dass schönes Wetter ist und der Mann meinte „Loumameirouh(2)! Das heisst wahrscheinlich „Guten Tag“. Ich wollte es gleich ausprobieren, ob ich die Sprach auch kann und sagte zu dem Mann „Loumameirouh(2)!. Er blickte aber sehr böse und sagte zu mir „Saubougejblosszou(3). Da sagten wir lieber nichts mehr und gingen weiter, weil wir ihn nicht reizen wollten. Der Mann stand dann auf, stöhnte und sagte: „Ohboudescheissschouh(4). Das heisst wahrscheinlich „Tschüss“ oder so.

Gut gefallen haben wir in Bayern die Feste. Irgendwo ist immer eines. Da sitzen dann die Bayern und trinken Bier aus gläsernen Eimern, die sie „Mass“ nennen. Die Frauen haben kleinere Eimerchen, die heissen „Halbe“. Normale Gläser gibt es nur für Kinder oder ganz alte Frauen. Wir sind auf einem Fest gewesen, und es war sehr schön. Ich habe Pommes mit Ketschup gegessen, meine Schwester Jessica nichts wegen der Kalorien und meine Mutter ein halbes Hähnchen namens „Hendl“. Der Papa hat weisse Spiralen gegessen, die „Radi“ hiessen und dazu einen Einem Bier. Er sagte, das Radi rumort ganz doll in seinem Bauch und als er rülpste, fiel meine Mutter beinahe das Hähnchen hinunter.

Wenn die Bayern einige Eimer Bier getrunken haben, schlafen sie ein oder sie reden in einer Geheimsprache, die man nicht versteht. Es sind nur sehr kurze Wörter und mit dessen reizen sie sich gegenseitig, bis sie raufen.

Auf dem Fest, bei dem wir waren, konnte man dies sehr schön beobachten. An unserem Nachbartisch im Bierzelt sassen einige Bayern mit ihren Eimern. Zuerst lachten sie und guckten zu uns herüber. Einer von ihnen konnte sogar italienisch, den er sagte zu meiner grossen Schwester immer „Dipackiano(5). Sie verstand ihn aber nicht, weil sie nicht italienisch spricht. Plötzlich kam ein anderer Bayer am Nachbartisch vorbei und schon spielten sie das lustige Spiel: „Erst reden, dann raufen“. Einer von denen, die am Tisch sassen, sagte zu dem, der vorbeiging: „(1)! Darauf sagte der Vorbeigehende: „Wos hä(6)?, worauf der andere ziemlich böse meinte: „Hä, gell hä(7)! Das hätte er vermutlich nicht sagen sollen, denn der Vorbeigehende sagte nur mehr: „Pass fei aaf, hä(8) – und schon rauften sie. Obwohl es ziemlich lustig war, gingen wir, denn meine Mutter mag keine Gewalt.

Etwas anderes ist mir auch noch aufgefallen in Bayern. Bayern reden nicht so gerne wie wir. Manche sind beinahe stumm. Dies kann man am besten im Wirtshaus sehen. Eines Abends ging mein Vater mit mir ins Dorfwirtshaus und wir bestellten Bratwürste mit Kraut, die sehr lecker schmeckten. Es waren ausser uns nur zwei Einheimische da. Diese sassen am Stammtisch, tranken Bier und schwiegen. Mein Vater sagte freundlich zu ihnen: „Die Bratwürste schmecken hervorragend, meine Herren“! Sie aber schwiegen weiter. Sie sagten zu meinem Vater nichts, zu mir nichts und zu sich auch nichts. Wenn sie nicht ab und zu vom Bier getrunken hätten, hätte man meinen können, sie seien tot. Plötzlich, nach ungefähr einer Stunde, tat sich etwas. Einer von den beiden seufzte „jamei(9), und wir dachten jetzt beginnt ein Gespräch. Doch der andere sagte nur „owa ehrlich“  (10), und das war es dann.

Mein Vater machte noch einen Versuch und rief hinüber: „Es gefällt uns sehr gut hier bei Ihnen in Bayern! Wir waren auch schon auf dem Feuerwehrfest! Da gab’s eine zünftige Rauferei! Haha! Waren Sie auch schon auf dem Fest, meine Herren“? Da sagte ein Bayer zum anderen: „Eam schaug o(11). Dann war es wieder ruhig. Dies war meinem Vater dann doch unheimlich und wir zahlten und verliessen den stillen Ort. Beim Hinausgehen sagte Papa noch zu den Männern: „Gute Nacht, die Herren! Ich wünsche noch einen schönen Abend“! Sie wünschten uns nichts.

Aber die Bayern sind nicht immer so mürrisch. Zum Beispiel sind sie richtig lustig, wenn sie sich gegenseitig beleidigen. Das gefällt ihnen scheinbar sehr. Als mein Vater und ich einmal in unserem Urlaubsort in der Dorfmetzgerei einkauften, kam ein Bayer herein und sagte zum Metzger: „Servus Hans, du oider Hunzkrippl(12)! Da lachte der Metzger und sagte: „Habe d`Ehre Sepp, du Berner, du greislicher(13)! Sepp, der Berner, freute sich sehr über die nette Begrüssung. Als noch ein weiterer Bayer hereinkam, wurde die Stimmung immer besser. Er begrüsste die anderen beiden mit einem herzlichen „Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griass Eich, ehs Schlawiner, es elendigen(14)!

Auch Hans, der Hunzkrippl und Sepp, der Berner, begrüssten den Neuankömmling und riefen: „Ja griassde Franz, oider Suffbeidl, stingerter(15)!

Franz Suffbeutel war total begeistert und lachte über das ganze Gesicht. Dann sagte Sepp, der Berner, zu Hans, dem Metzger bzw. Hunzkrippl: „Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheisser, du windiger(16)! Metzger Hans meinte dazu: „Für dein Saumogn taugns allawei! No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmisshandler, du grausamer(17)!

Es gibt scheinbar nicht schöneres für einen Bayern, als beleidigt zu werden, denn sowohl Hans, der Leutebescheisser als auch Sepp, der Berner und Bauernfünfer und Franz Suffbeutel waren in einer Super-Stimmung und lachten herzhaft.

Mein Vater meinte zu mir: „Pass auf Jochen, jetzt mache ich auch mit bei dem Spass“! Dann sagte er zum Metzger: „Geben Sie mir bitte hundert Gramm von ihrer verfaulten Salami, sie Vollidiot“!

Plötzlich lachte keiner mehr und alle sahen meinen Vater an, sogar die alte Frau, die im Laden war. Der Metzger sagte mit finsterem Gesicht: „Schau bloss dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter“! (18)

Das habe ich zwar nicht genau verstanden, aber es hörte sich nicht gut an und wir verliessen ohne Wurst die Metzgerei. Wahrscheinlich ist „Vollidiot“ eine Beleidigung die die Bayern nicht kennen und deshalb freuen sie sich nicht darüber.

Sonst war es in Bayern sehr schön, besonders die Pommes und das Eis. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich durfte abends immer mit vier Jungs aus dem Dorf Fussball spielen. Die bayerischen Jungs sind echt nett, sie liessen mich sogar den Ball holen, wenn er in Nachbarsgarten geflogen war und sagten, das ist eine grosse Ehre für mich. Als ich den Ball wieder herausgeholt hatte, sagten sie, dass es nicht nur eine grosse Ehre, sondern auch ein grosses Glück für mich war, weil heute scheinbar der Kampfhund nicht zu Hause ist. Das ist doch voll lustig, oder?

Ich habe mir extra die Namen der Jungs notiert, damit ich ihnen nach dem Urlaub schreiben kann. Sie heissen Ülcgür, Ferdl, Erdal-Alois und Kilian. So, das war’s. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Bayern, weil Bayern ist voll cool. Vorher kaufe ich mir noch ein Wörterbuch.

(Danke Ruedi!)

Lost in Translation oder „Oberpfälzisch für Anfänger“

  • (1) = Freundliche Bayerische Frageform wie „Was bitte?“, „Was meinen Sie?“ oder „Wer genau?“
  • Loumameirouh(2)! = „Lass mir meine Ruhe“
  • Saubougejblosszou(3) = „Saujunge geh‘ bloss weg“ oder „Kümmere Dich um Deine Angelegenheiten“
  • „Ohboudescheissschouh“ (4) = „Oh Junge! Diese scheiss Schuhe!“ Ursächlich schmerzen offensichtlich die neuen Schuhe.
  • Dipackiano(5) = „Dich pack ich auch noch“ oder „Mit Dir könnte ich mir ein Schäferstündchen vorstellen“.
  • Wos hä(6) = Was heisst hier „Wie bitte?“ Höfliche Bayerische Gegenfrage.
  • Hä, gell hä(7)! = „Wie bitte“ heisst halt „Wie bitte“, oder?
  • Pass fei aaf, hä(8) = „Passen Sie jetzt genau auf, (dann gibt es kein) „Wie bitte“ mehr“
  • jamei(9) = Ja, so ist das eben.
  • owa ehrlich“  (10) = „Aber ehrlich“ oder „Genau, so ist es“
  • Eam schaug o(11) = „Schau Dir diese Person genau an“, aber hier eher sinngemäss „Als ob diese Person wüsste, worum es geht“.
  • Servus Hans, du oider Hunzkrippl(12)! = Grüss Gott Hans, Du alter Hundskrüppel
  • Habe d`Ehre Sepp, du Berner, du greislicher(13) = Grüss Gott Sepp, Du Bär, Du hässlicher!
  • Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griass Eich, ehs Schlawiner, es elendigen(14) = Ja da schau her. Der Sepp und der Hans, Ihr Schlawiner Ihr elendige
  • Ja griassde Franz, oider Suffbeidl, stingerter(15)! = Ja, Grüss Gott Franz, alter Saufbeutel, stinkender!
  • Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheisser, du windiger(16)! = Hallo Hans, gebe mir drei Paar von Deinen hässlichen Pfälzer (Würsten), Du Leutebescheisser (Betrüger), Du windiger (verwegener)
  • Für dein Saumogn taugns allawei! No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmisshandler, du grausamer(17)! = Für Deinen Saumagen taugen die immer! Na, Du mit geschwollenem Kopf herumlaufender Bauernfünfer, Du staubiger Bulldogmisshandler, Du grausamer
  • Schau bloss dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter“! (18) = Schau bloss, dass Du weiter kommst, Du Preussenkopf, Du *piep*

Google Maps neuestes Feature: Street View

4. Juni 2007

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Es sieht einfach gut aus.

Wie die Google-Crew das geschafft hat? Das wurde auch bereits enthüllt.

Hier gehts zu Google Maps Street View


Mehr Grün!-Projekt No. 4 – Die Mini-Wandwiese – „Trendy Gras“ und Fliegengitter

3. Juni 2007

Den Fehlschlag mit der „IKEA-SIDAL-Matte“ hatte ich schnell weggesteckt. Beim „Coop Bau + Hobby“ kaufte ich nicht nur die Zutaten für das „Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia“ ein, sondern stolperte noch über etwas, was sich „Trendy Gras“ nennt.

Nein, bei „Trendy Gras“ handelt es sich nicht um ein neumodisches Narkotikum-Gewächs zum Selbstanpflanzen (und eventuell selbst rauchen), sondern um einen quadratischen Blechbehälter mit Erde und Grassamen. Die Verpackung verspricht „Grün in 7 Tagen!“. Nicht ganz billig das Ganze – pro „Trendy Gras“ löhnte ich 14,90 CHF. Und ich besorgte mir gleich 3 Stück; denn mit nur 16 Zentimeter im Quadrat wird daraus ja nur ein „Wandwieslein“.

Wie bereits bekannt, möchte ich das Grün an die Wand hängen. Würde ich dies ohne jegliche Sicherung der Erdmasse tun, so würde die Wiese direkt nach der Befestigung an der Wand auf den Boden fallen. Doch die Lösung lag so nah: Auf meinem Weg durch die Regale bei „Coop“, fiel mir ein Fliegengitter in die Hände (1 Quadratmeter für 8,90 CHF). Zur Befestigung – üblicherweise an ein Fenster – gibt es vom gleichen Hersteller gleich die passenden Kreppbänder (Befestigungsband für Fliegengitter 2,5 Meter für 6,90 CHF).

So, oben also die drei Dinge für die „Mini-Wandwiese“: „Trendy Gras“, das Fliegengitter und das Befestigungsband.

In der Verpackung von „Trendy Gras“ findet man ein Säckchen Erde und eine kleine Tüte mit Grassamen.

Zerst geht es an die „Sicherung“ der Erde. Dazu schnitt ich das Befestigungsband so ab, dass es innen an die vier Seiten passte.

Dann befüllte ich den Blechrahmen vorsichtig mit Erde. Dabei passte ich auf, dass das Befestigungsband keine Erde abbekam. Man könnte auch Papier rundherum einstecken. Das war mir aber zu umständlich. Ich schaffte es auch so.

Dann riss ich das kleine Samenpäckchen auf und verteilte diese gleichmässig. Da ich nicht nur Gras wachsen lassen wollte, nahm ich noch eine Portion von meinen „Wiesenblüten-Samen“. Bekanntlich habe ich davon ja noch genug. Die Samen arbeitete ich dann in die Erde ein.

Nun kam das Fliegengitter an die Reihe. Mit einer Schere schnitt ich ein passendes Stück aus der Rolle. Dann passte ich die Grösse so an, dass jeweils etwa ein Zentimeter über die Vertiefung schaute. Die Ecken schnitt ich bis zur Kante ein.

Mit dem beim Befestigungsband mitgelieferten Plastikwerkzeug drückte ich das Fliegengitter in die kleinen Häkchen des Befestigungsbandes.

Mit einer Fingernagelschere schnitt ich das überschüssige Fliegengitter bündig ab.

Und hier dann das fertige Ergebnis der „Mini-Wandwiese“. Abschliessend wässerte ich das Ganze noch gut ein. Nun heisst es auch hier „Abwarten und Kaffee-Trinken“. Nun hoffe ich, dass die Gräser und Wiesenblüten auch durch das Fliegengitter wachsen. 😉


Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia – Wächst eine Fuchsia auch nach unten?

3. Juni 2007

So, nach dem relativ erfolgreich angelaufenen „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, traue ich mich jetzt an das nächste Experiment heran. Am Samstag habe ich mich im „CoopBau + Hobby“ in Zug mit neuem Material eingedeckt.

Mir fiel eine „Weidenampel“ in die Hände. „Made in China“ kostet das Teil trotzdem noch 12,90 CHF. Dann besorgte ich mir noch „18 Liter Universalblumenerde“ (3,20 CHF), eine Fuchsia (5,90 CHF) und eine „Goldmarie“ (4,90 CHF). Der Jutesack (schlappe 5,90 CHF) gehört eigentlich nicht auf das Bild. Den brauche ich für ein weiteres Experiment zum Thema „Wandwiese„.

Die „Weidenampel“ ist innen mit einer Folie ausgelegt. Unten, in der Mitte befindet sich ein Ring. Damit ich die Fuchsia „UpsideDown“ in den Hängetopf bekomme, schneide ich zuerst die Folie in der Mitte mit der Schere auf. Dann stellte ich den Korb auf eine hohe Blumenvase. Nun folgt der klägliche Versuch die Fuchsia mit Blüten und Blättern durch das kleine Loch zu fädeln. Das misslingt gründlich. Die Blätter und Blüten verfangen sich am Loch und brechen reihenweise ab. Kurz überlegt: Eine Staniolfolie aus der Küche geholt und die Fuchsia vorsichtig umwickelt. Klappt auch nicht. Weitere Blätter brechen ab und die Blüten purzeln nur so über den Balkon. Also hilft nur eines: Das Problem an der Wurzel packen.

Wenn es mit dem Grün nicht durch das Loch geht, dann muss eben die Wurzel von unten her durch das Loch. Somit entfernte ich die Erde von den Wurzeln und steckte die Fuchsia von unten in die „Weidenampel“.

Wie man sieht, hat die Fuchsia durch die vorher kläglichen Versuche deutlich „Federn“ lassen müssen. Hoffentlich erholt sich das Pflänzchen von der unnötigen Tortur. Aber man(n) lernt aus Rückschlägen. Merke: Schau das nächste Mal zuerst, ob Du es mit der Wurzel durch das Loch bekommst.

Der Rest ist einfach: Die „Weidenampel“ mit der Fuchsia-UpsideDown wird auf die grosse Blumenvase gestellt. Dann fülle man den Hängetopf mit Erde soweit auf, dass die „Goldmarie noch hineinpasst. Anschliessend mit Erde weiter auffüllen. Natürlich darf auch hier die Dekoration mit „Wiesenblumensamen“ nicht fehlen. Schliesslich habe ich davon ja noch Samen für etwa 12 Quadratmeter übrig.

Am Ende des Tages begutachtet man das Ergebnis. Das linke Bild zeigt die „UpsideDownFuchsia“ am Samstagabend. Das rechte Bild zeigt das schon recht gut fortgeschrittene „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos„, welches sich hoffentlich vom Kälteeinbruch des letzten Wochenendes erholen wird. Diese „Blumenwiese“ ist im Gegensatz zum fatal eingestellten „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ mit der wahrscheinlich Pflanzenschutzmittel-imprägnierten „IKEA-SIDAL“-Matte hervorragend angewachsen. Hoffentlich überlebt die Fuchsia die Einfädelversuche und trägt wieder Blüten. Ansonsten besorge ich eine neue und pflanze die gleich mit der Wurzel zuerst von unten ein.


Berühmte Zitate: Kein Gesetz verbietet einen Toten zu erschiessen

3. Juni 2007

„Colombo“ läuft gerade auf ORF1. Der Fall heisst: „Niemand stirbt zwei Mal“.

Dabei fällt ein Zitat von Inspektor Colombo: „Kein Gesetz verbietet einen Toten zu erschiessen„. Irgendwie kurios, wie ich finde.


Mehr Grün!-Projekt No.1 – Die Wandwiese – Versuch mit IKEA „SIDAL“-Matte fehlgeschlagen

3. Juni 2007

Leider muss ich vermelden, dass das erste Experiment zum Projekt „Die Wandwiese“ mit der Sisal-Matte von IKEA mit dem sinnigen Namen „SIDAL“ fehlgeschlagen ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit muss ich annehmen, dass die Matte mit Pflanzenschutzmittel imprägniert worden ist. Dies erscheint mir auch logisch, denn die Sisalmatte ist ja ursprünglich als Vorleger für Balkone oder Terassen gedacht und diese Matte soll ja eigentlich kein Moos ansetzen.

Nach exakt 14 Tagen wächst kein Grashälmchen auf der IKEA-Matte trotz Wachstumsbeschleuniger (Folienabdeckung). Aber durch solche Rückschläge lasse ich mich natürlich nicht demotivieren. Schon habe ich zwei weitere Experimente in petto. Eines davon habe ich gestern Abend umgesetzt. Das andere liegt soeben in der Badewanne – zum Ausspülen von eventuellen wachstumshemmenden Beigaben. Irgendwie werde ich schon „Grün an die Wand“ bekommen. 😉

Aber jetzt geh‘ ich erst Mal eine Runde mit dem Boxtäär fahren; denn pünktlich zum Ende des Wochenendes – Sonntag 18 Uhr – kommt die Sonne raus. Das ganze Wochenende war es kalt und bedeckt. Das muss noch ausgenutzt werden 🙂


Nachtrag – Video von der „80sforever“-Party im BBQ

3. Juni 2007


Mein aktueller Lieblingssong – Chicane-Saltwater

2. Juni 2007


Events in Zürich – 02.06.07 „80sforever“ im Club BBQ

1. Juni 2007

Diesen Samstag, 2. Juni 2007 ab 22.00 Uhr findet die 80ies-Party mit den Videoclips präsentiert von DJ/VJ Pete G & Spidi im Club BBQ statt.

Der „Club BBQ“ ist nicht gross, aber sehr übersichtlich aufgebaut. Die Tanzfläche ist abgesetzt und es gibt nur eine Bar. Ich empfinde die Räumlichkeit als „grösseres Wohnzimmer“, was aber überhaupt nicht abwertend verstanden werden darf – ganz im Gegenteil. Das Besondere an den 80ies-Parties ist, dass nicht einfach nur die Konserven von der CD-Rom gespielt werden, sondern Musikvideos gezeigt werden aus der Zeit 1980 bis 1990.

Angefangen beim ersten jemals in MTV gezeigten Video von „The Buggels – Video killed the Radiostar“ über „A-HA – The Sun always shines on TV„, „David Bowie – China Girl„, „Tears for Fears – Change„, „Blondie – Atomic„, „Brian Adams – Run to You„, „Billy Idol – White Wedding„, „Bronski Beat – Smalltown Boy„, „Queen – An Otherone bites the dust“ (Queen vs. Miami Project), „Ann Clark – Our Darkness„, „Gary Numann – Cars„, „Depeche Mode – Everything Counts„, „Nik Kershaw – The Riddle„, „Camouflage – The great Commandment“ (Maximus 3000 ex Vid Mix), „Genesis – Land of Confusion“ bis „Everything but a Girl – Miss You“ (Terry Todd Club Mix) und „Visage – Fade to Grey„.

Lounge Reservation
Habt ihr etwas zu Feiern? Geburtstag, Polterabend oder was auch immer! Eine Sitzecke nur für dich und deine Freunde! Die kannst du bei uns gratis reservieren.
>> mehr Infos

Der Club BBQ befindet sich direkt neben dem Toni Areal im UG vom Parkhaus West. Der Eingang ist neben dem Lift bei der Ausfahrt. Für Parkgelegenheit ist also gesorgt!
Mit ÖV: Tram 4 bis Haltestelle Fischerweg

80’s forever!
Club BBQ
Förrlibuckstrasse 151
8005 Zürich
ab 22.00 Uhr
Einlass ab 25 Jahren
Eintritt 20 CHF
www.80sforever.ch