26.09.2023 – „Nicht vergessen, Morgen beginnt das neue Facebook“ – von Kettenbriefen und Bauernfängerei

26. September 2023

Nur weil etwas oft geteilt wird in den sozialen Medien, muss es nicht wahr und wirksam sein. Mit der Anmeldung bei Facebook akzeptiert man die Nutzungsbedingungen. Und denen kann nicht einfach mit einem einfachem Post mit sinnlosem Inhalt widersprochen werden.

Der Kettenbrief ist ein Fake. In diesem Fall ein sog. „Hoax“.

Facebook selbst hat bereits vor Jahren eine Stellungnahme dazu veröffentlicht und auf die Falschmeldung hingewiesen.

Facebook selbst hat Bezug nehmend auf den Faketext eine Stellungnahme veröffentlicht.

Fakt ist: Das einfache Kopieren und Posten eines solchen Statusbeitrages auf Facebook, hat keinerlei Auswirkungen.

Die einzige Möglichkeit seine Privatsphäre zu schützen, ist seinen Accout auf Facebook zu löschen.

Fakten dazu auf Mimikama

https://www.mimikama.org/fake-morgen-beginnt-das-neue-facebook/


12.09.2023 – Warum Fische schlecht schlafen

12. September 2023

https://www.quarks.de/umwelt/tierwelt/darum-haben-meerestiere-immer-oefter-ein-schlafproblem/?fbclid=IwAR0bkXzGnDnuyBQi8_gMnXQecCfTaFx_iyYBAgntQ3WmMf1zycV4weILYZU

Lärm und Lichtverschmutzung stören die Tiere

Durch immer mehr künstliche Lichtquellen wird der Nachthimmel gerade in der Nähe von großen Städten immer heller. Künstliches Licht wird dabei in der Atmosphäre bis in Höhen von zehn Kilometern gestreut. Obwohl Berlin beispielsweise noch zu den dunkleren Städten der Welt gehört, ist die Lichtkuppel auch noch in rund 100 Kilometer Entfernung erkennbar. Ob indirekt durch die Lichtkuppel, aber auch direkt durch Ufer- und Hafenbeleuchtung sind auch Meerestiere dem künstlichen Licht ausgesetzt.

Schon grell beleuchtete Brücken können dabei unüberwindbare Hindernisse für Fische wie den Aal werden. Aale schwimmen meistens nachts flussabwärts zu ihren Laichplätzen. Doch wenn eine beleuchtete Brücke auftaucht, nehmen die Aale sie als Hindernis wahr und schwimmen nicht weiter. Dadurch kann es passieren, dass sie nicht an ihrem Laichplatz ankommen und deswegen keinen Nachwuchs in die Welt setzen können.

Gestörtes Wachstum

Eine weitere Folge der Lichtverschmutzung: Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben sich den Barsch genauer angeschaut und herausgefunden, dass das ständige Licht den Melatoninhaushalt der Tiere beeinflussen kann. Bereits geringe Beleuchtungsstärken reichen dabei schon aus, um die Produktion von Melatonin zu hemmen.

Da der Melatoninspiegel auch wichtig für andere Hormone wie beispielsweise die der Schilddrüse ist, kann die Lichtverschmutzungen somit Auswirkungen auf Wachstum und Entwicklung der Fische haben.

Da die meisten Fischarten in Küsten- oder Süßwasserumgebungen leben, sind sie außer dem Licht auch noch menschengemachtem Lärm ausgesetzt – etwa durch Schiffsmotoren oder Bauarbeiten. Studien zeigen, dass Lärm die Kommunikation von Fischen stört.