Im Namen des Volkes 6 Monate Haft für Abmahner – Die Internetscene jubelt

20. September 2007

Zitat aus einem Artikel der TAZ Berlin vom 11.09.2007:

Der Anwalt Gravenreuth gilt als Verursacher des Abmahn-Unwesens. Auch mit der taz hatte er sich angelegt. Nun wurde er verurteilt.
Berlin taz Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat gestern den berüchtigten Münchner Abmahnanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth wegen versuchten Betruges zum Nachteil der taz zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der Mann hatte die taz im Mai letzten Jahres abgemahnt, weil er angeblich unbestellt eine Bestätigungs-E-Mail für den taz-Newsletter erhalten hatte. …

und weiter:

Die Freiheitsstrafe setzte es nicht zur Bewährung aus: „Nur weil die taz einen Anwalt hatte, der Ihnen in den Arm gefallen ist, haben Sie die Domain nicht verwertet. Die Allgemeinheit muss vor Ihnen geschützt werden.“

Sie sähe – so die Richterin Nissing – keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich der Angeklagte zukünftig an die Rechtsordnung halten werde. Im Januar ist Gravenreuth bereits zu einer Haftstrafe auf Bewährung -wenn auch nicht rechtskräftig – verurteilt worden, weil er Mandantengelder nicht ausgezahlt hat. In der Hauptverhandlung kam zur Sprache, dass es wegen eines ähnlichen Deliktes eine weitere Anklage in München gibt. (AZ: 276 Ds 58/07)

Kompletter Artikel bei der TAZ

Zitat aus dem Artikel der TAZ vom 12.09.2007:

Internetszene jubelt
Der berühmt-berüchtigte Abmahnanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth will dem Gefängnis entgehen und legt Berufung ein. In zahlreichen Kommentaren begrüßt die Internetszene das Urteil. VON MATHIAS BROECKERS

Im Oktober 2006 wurde ein aufgeregter Anrufer in die Online-Abteilung der taz durchgestellt: „Beim Amtsgericht Berlin-Tempelhof/Kreuzberg wurde beantragt, eure Domaine www.taz.de zu versteigern. Wollt ihr die wirklich loswerden?“ Das wollten wir natürlich nicht und dieser Versteigerungsantrag war nur ein weiterer Höhepunkt eines Rechtsstreits, den sich Deutschlands berüchtigster Abmahn-Anwalt, Günter Freiherr von Gravenreuth, mit der taz lieferte. Der casus belli: eine einzige unbestellte Bestätigungs-Email für den taz-newsletter, die Gravenreuth erhalten hatte. Weil er im Rechtsstreit um diese Lappalie vor betrügerischen Mitteln nicht zurückschreckte, wurde er jetzt zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt (siehe „Weitere Artikel“). Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

und weiter:

Update: Dass wir mit dem Strafantrag gegen den abmahnwütigen Freiherrn den Richtigen trafen, hatten wir zwar geahnt, doch der Jubel im Netz, den der Bericht über das Urteil nach sich zieht, hat ungeahnte Ausmaße angenommen. Zu dem Bericht auf heise.de gingen bis Donnerstagmittag schon mehr als 11.200 Leserkommentare ein. Ein solches Feedback auf eine Nachricht hatte das größte deutsche Online- Forum der Computerszene bisher nur einmal erlebt, bei einem Artikel über den EU-Patentschutz von Software. Auch die gesamte Nacht über hatte in den Foren Partystimmung geherrscht: neben Lob und Preis für die taz, der Ankündigung von Spenden und der Bestellung für Abonnements, wurde zu einem Autokorso und weiteren Jubelaktivitäten aufgerufen. Bei aller Schadenfreude wollten die Blogger aber auch eine gewisse Humanität nicht vergessen und forderten,  falls das Urteil des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten in der Berufungsverhandlung bestätigt wird und der Abmahnanwalt hinter Gitter wandern muß: Ein Knastabo für Günni!

Kompletter Artikel bei der TAZ.de

In Wikipedia existiert ein ausführlicher Artikel über den Anwalt Gravenreuth


Gabriele Pauli for President – Vorstellung des Programmes für die Kandidatur als CDU-Vorsitzende

20. September 2007

Die Medien stehen Kopf und die Konkurrenten/Mitbewerber auf das Amt des CDU-Vorsitzenden stehen verwirrt vor der Kamera, während Reporter die Frage beantwortet haben möchten, was diese von der „Ehe auf Zeit“ halten. In Bayern ist „der Teufel los“. Edmund Stoibers graues Haar wird noch weisser – und das eine Woche vor seiner offiziellen Verabschiedung. Die Erbprinzen Wirtschaftsminister Erwin Huber und Bundesagrarminister Horst Seehofer fordern den Austritt von Frau Pauli aus der CDU.

Um was geht es liebe Leser? Gabriele Pauli hat ihr Programm für die Kandidatur als CDU-Vorsitzende in München der Öffentlichkeit vorgestellt – Im berüchtigten Löwenbräukeller. Und Punkt 5 enthält für die Presse natürlich viel Zündstoff:

5. Familie: überall, wo Kinder sind
Viele Ehen werden in unserem Staat nur zum Schein geführt. Jede zweite Ehe wird geschieden, die Tendenz ist steigend. Viel mehr Ehen sind jedoch in Wirklichkeit keine liebevollen Beziehungen mehr, sondern werden nur nach außen aufrecht erhalten. Die Frage der finanziellen Abhängigkeit der Partner, Steuervorteile oder auch Angst vor einer Trennung sind keine schützenswerten Grundlagen. Überlegenswert wäre, die Ehe auf Zeit einzuführen (z.B. für 7 Jahre), die dann aktiv erneuert und jeweils für einen bestimmten Zeitraum verlängert werden kann. Fragen des Unterhalts müssen somit gleich zu Beginn einer Ehe geregelt werden. Auch so ist eine lebenslange Bindung möglich. Paare, die sich jedoch trennen wollen, können dies ohne großen Scheidungsaufwand nach Ablauf der Ehezeit. Die Möglichkeit der kirchlichen, lebenslangen Trauung ist dadurch nicht berührt. (Quelle: Wahlprogramm Gabriele Pauli)

Tja, was soll ich sagen. Die Argumentation finde ich ehrlich und die Aufnahme in ein Wahlprogramm mutig. Warum? Ich bin da etwas vorbelastet. Allein 4 Scheidungen in einer Familie mit 4 Personen ist leicht über dem Durchschnitt. Wobei ich der Einzige bin, der nicht zwei Mal „Ja“ gesagt hat. (1x zur Hochzeit und 1x bei der Scheidung). Rechnen wir kurz durch: (Ehe-1-Jahr) plus (Ehe-1-Jahr) plus (Ehe-5-Jahre) plus (Ehe-38-Jahre) geteilt durch 4 ergibt eine durchschnittliche Ehedauer von 11 Jahren und 3 Monaten. Mit „z.B. 7 Jahren“ liegt Gabriele Pauli also gar nicht so daneben. Nur marketingtechnisch das Thema gerade in Bayern nicht von Vorteil.

Zündstoff: Bayern ist derzeit eh wieder in aller Munde. Das Paradeklischee des Bayern mit Lederhose, Mass in der Hand und Filzhut auf dem Kopf wird aktuell ja extrem strapaziert; denn das Oktoberfest in München naht. Bayern ist laut Klischeevorstellungen klar „schwarz und katholisch“.  (Schwarz ist die Farbe der CDU und katholisch muss ich nicht erklären). Das Oberhaupt der Katholiken – der Papst – kommt aus Bayern. Wie kann eine rothaarige schwarze Ducati-fahrende Könige-stürzende CDUlerin, welche für das Amt des Oberhäuptlings der Bayern kandidiert, nur an den Urfesten der Zweisamkeit rütteln? Und das noch im offiziellen Wahlprogramm? Und das 10 Tage vor dem entscheidenden Parteitag, an dem sich 1200 Delegierte zwischen den 3 Kandidaten entscheiden werden.

Dabei gehen die anderen wichtigen und in weiten Teilen von der breiten Masse der Bürger in Bayern meiner Meinung nach ohne schlechtes (katholisches) Gewissen unterstützungswerten Punkte des Wahlprogramms von Gabriele Pauli im Medienstimmen-Gewirr grösstenteils unter:

Pauli betont, dass sie in weiten Teilen mit der CSU-Programmatik übereinstimme und deshalb auch nicht aus der Partei austreten wolle. Sie habe heute nur jene Punkte deutlich machen wollen, an denen sie sich unterscheide. Etwa die Frage eines EU-Beitritts der Türkei, den sie „nicht kategorisch für alle Zeiten“ ablehnen will. Oder den Beamtenstatus, den sie insbesondere bei Lehrern überdenken möchte. Den in München geplanten Transrapid bezeichnet sie als „Prestigeprojekt, das für weite Teile Bayerns wenig bewirkt“. (Quelle Spiegel.de)

Das Wahlprogramm von Gabriele Pauli findet sich auf ihrer Website.


Events in Zürich – Freestyle.ch – JumpJumpJump (21.09.-23.09.2007)

19. September 2007

freestyle.ch ist der grösste Freestylesport-Event in Europa. Auf der Landiwiese in Zürich zeigen die weltbesten Snowboarder, Freeskier, FMXer und Skateboarder die waghalsigsten Tricks, Flips und Jumps und versuchen, die begehrten Titel «freestyle.champ» und «crossover.champ» zu gewinnen. Action pur ist angesagt – und ein grosses Meet&Greet. Denn bei freestyle.ch trifft sich die ganze internationale Freestyle-Community.

Internet Livestream
Alle, die es an diesem Wochenende nicht auf die Landiwiese schaffen, können sich ihre Portion freestyle.ch 2007 via Internet-Livestream von Freecaster.tv oder via TV holen.

Datum/Date
September 21–23, 2007

Öffnungzeiten/Opening hours
Freitag/Friday, 21.9.07 • 18.00 – 24.00
Samstag/Saturday, 22.9.07 • 11.00 – 02.00
Sonntag/Sunday, 23.9.07 • 11.00 – 19.00

Special
Nicht-Alkoholisches (5dl PET) ist bei freestyle.ch für CHF 2.– zu haben.
Das Mitbringen von Getränken ist nicht erlaubt.

Hier die Bilder vom letzten Jahr.


Events in Zürich – 21.09.07 „80sforever“ im Club BBQ

19. September 2007

Diesen Freitag, 21. September 2007 ab 22.00 Uhr

Club BBQ, Förrlibuckstrasse 151, 8005 Zürich
DJ/VJ Pete G & Spidi

Der Club BBQ befindet sich im UG des Parkhaus West, der Eingang ist neben dem Lift bei der Ausfahrt.

Für Parkgelegenheit ist also gesorgt!
Mit ÖV: Tram 4 bis Haltestelle Fischerweg
>> Anfahrtsplan
 
80’s forever!
ab 22.00 Uhr : Einlass ab 25 Jahren
www.80sforever.ch


Private Musikdownloads sollen in der Schweiz uneingeschränkt legal bleiben

19. September 2007

Via Heise-online.de

Der Schweizer Nationalrat hat während seiner gestrigen Beratung zur Modernisierung des Urheberrechts bekräftigt, dass der Musikdownload aus dem Internet zum persönlichen Gebrauch uneingeschränkt zulässig bleibt. Für Verbraucher wäre es schwierig und ummöglich, zwischen legalen und illegalen Quellen zu unterscheiden, sagte laut Medienberichten Viola Amherd von der CVP. Das käme einer Kriminalisierung der Verbraucher gleich.


20.09.2007 – Freestyle.ch Pre-Opening Party im Seebad Enge

18. September 2007

Opening Party mit Movie Premiere «Flipside»
Schon am Abend vor freestyle.ch gehts so richtig ab, wenn Whiteout Magazine und Absinthe-Films die offizielle freestyle.ch Opening Party schmeissen. Im Seebad Enge gibts am Donnerstag, 20. September, ab 19 Uhr nicht nur Apéro und coolen Sound von DJ Smash FX (Tony) und DJ Knox, sondern auch die Videopremiere des Absinthe-Films «Flipside». Opening Party with Movie Premiere «Flipside» Thursday, September 20, from 7 p.m. Seebad Enge, Zurich Entry CHF 10.–

(via Tilllate.com)


In der Schweiz gehen die (Park-)Uhren anders

18. September 2007

Das Wort „einige“ müsst ich in die Headline noch einfügen; denn eine globale Aussage zur Schweiz kann ich nicht treffen. Aber das geflügelte Wort „In der Schweiz gehen die Uhren“ anders kennen viele ja bereits von „Asterix bei den Schweizern„. „Kuckuck!“. Nein, die Kuckucks-Uhren – aus dem Schwarzwald stammend, aber in Luzern in einem Souvenirladen im Turm der Kapellbrücke an Japanische und Chinesische Tagestouristen verkauft werden – sind nicht gemeint. Auch die Sanduhren vom Seewirt aus dem Asterix-Comic, welche per Zuruf regelmässig umgedreht werden, sind auch nicht gemeint.

Züri-Parkuhr-01

Es handelt sich um die vollelektronischen zentralen Parkuhren, welche überall in der Stadt Zürich aufgestellt sind und die „weissen Parkfelder“ bewachen. Diese verwundern mich immer wieder. Nein, die Bedienung ist ganz einfach und sogar mit einer „ParkCard“ ist das Zahlen möglich. Nur die Parkfeldnutzungsgebührtabelle und das Geld-Zeitdauer-Verhältnis ist stark gewöhnungsbedürftig.

Züri-Parkuhr-02

Anders wie sonst gewöhnt verteuert sich das Parken nicht linear oder verbilligt sich sogar pro Zeiteinheit. Nein, es läuft ganz anders:

  • 30 Minuten kosten 50 Rappen

  • 1 Stunde (x 2) kostet 2 Franken (x 4)

  • 2 Stunden (x 2) kosten 5 Franken (x 2,5)

Im Endeffekt zahlt man für 2 Stunden Parken – also die 4-fache Zeit im Vergleich zu 30 Minuten – das 10-fache! Respekt!

Nur in Winterthur ist alles ganz anders. Dort kostet eine Stunde 1 Franken und 2 Stunden 3 Franken. Alles klar?


Rechtspopulismus in der Schweiz – Das dunkle Herz Europas

18. September 2007

Das kommt dabei heraus:

Still und unbemerkt etabliert sich die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei in der Eidgenossenschaft. Österreichs Haider war aufregender – doch die Partei von Christoph Blocher ist nicht weniger gefährlich.
Von Oliver Geden

Quelle: Süddeutsche.de vom 17.09.2007
„kompletter Artikel Rechtspopulismus in der Schweiz – Das dunkle Herz Europas“


Projektmanagement-Blog neu in Blogroll aufgenommen

17. September 2007

Warum? Ganz einfach: Tipps für „Simplify your Projects“ gibt durchgängig Stefan Hagen. Und: Nach dem Lesen der letzten Beiträge sehe ich mich in diversen Dingen bestätigt.

Zum Beispiel:


Bundesamt für Polizei Schweiz Statistik Anteil ausländischer Straftäter

17. September 2007

Sicherlich suchen etliche hunderttausende Schweizer und in der Schweiz lebende Ausländer und Aufenthalter aus aktuellem Anlass momentan die besagte „Polizeiliche Kriminalstatistik PKS 2003-2005, Bundesamt für Polizei“ mit dem „Anteil ausländischer Straftäter“.

Daher möchte ich etwas behilflich sein, weil ich selbige ebenso nicht sofort gefunden habe.

Das Bundesamt für Polizei – auch fedpol genannt – gibt jährlich eine „Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)“ heraus. Auf den Internetseiten der fedpol befindet sich eine aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik aus dem Jahre 2006.

Warum also eine „nicht näher erwähnenswerte Partei“ die alten Statistiken aus den Vorjahren (2003 bis 2005) bemüht, obwohl eine viel aktuellere Polizeiliche Kriminalstatistik aus dem Jahr 2006 verfügbar ist, kann nur vermutet werden. Eventuell wegen der Ergebnisse unter „Das Wichtigste in Kürze“ (Absatz 4) auf Seite 5 des PDFs (siehe Link unten)?

„Der Anteil der angezeigten Minderjährigen an der Gesamtzahl der tatverdächtigen Personen ist gegenüber dem Vorjahr (2005:17,9 %) leicht angestiegen (19,8 %). 49,4 % der Tatverdächtigen waren ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, was im Vergleich zu den Vorjahren einem Rückgang entspricht. Von den ausländischen Tatverdächtigen hatten 79,8 % eine Kontaktadresse in der Schweiz.“

Man bilde sich selbst seine Meinung. Ohne irgendetwas verharmlosen zu wollen: Wer Prozentrechnen kann ist sowieso klar im Vorteil. Preisfrage: Wie hoch ist der Nettoprozentwert der in der Schweiz einwohnermässig gemeldeten ausländischen Tatverdächtigen denn nun tätsächlich? Wer einen Zusatzpunkt haben möchte, errechne bitte den Anteil der „zugereisten“ Tatverdächtigen.

Bitte beachten Sie den Hinweis auf die Aussagekraft der Statistik, welchen die Autoren der Polizeilichen Kriminalstatistik 2006 selbst auf Seite 9 geben: 

Aussagekraft
Die vorangegangenen Erläuterungen (Siehe Seite 7 bis 9, Anm. der Red.) haben aufgezeigt, dass die PKS eine auf ausgewählte Bereiche beschränkte Anzeigestatistik ist und sich daher nur sehr beschränkt für vertiefte kriminologische Untersuchungen eignet. Ihre wissenschaftliche Aussagekraft entspricht in etwa derjenigen des European Sourcebook of Crime, das regelmässig vom Europarat herausgegeben wird und ebenfalls aus ganz verschieden strukturierten Erhebungen eine einzige vergleichende Gesamtstatistik herauszufiltern versucht. Zudem wurde auf die methodischen Schwachstellen in der aktuellen Datenerhebung hingewiesen. Die Auswirkungen dieser Mängel auf die Aussagekraft der PKS sind jedoch schwierig abzuschätzen. Die vorliegenden Zahlen sind demnach höchstens als Indikatoren und im mehrjährigen Vergleich als Basis für Trendaussagen zu gebrauchen. Um detaillierte Schlüsse zur Kriminalitätsentwicklung in der Schweiz ziehen zu können, müssen die Anzeigezahlen mit zusätzlichem Statistikmaterial aus anderen Untersuchungen ergänzt werden.