imageloop.com Slideshows – Test 1

25. Mai 2007

Eigene Slideshow erstellen   Alle Fotos ansehen

Klappt natürlich nicht. Eh klar! Fixnomal. Also mit „Imageloop“ kann man sich super Slideshows zusammenstellen. Geht ratzfatz und das Ergebnis lässt sich sehen.

Auf MySpace und Blogger und vieles mehr kann man dann die Slideshow einfügen. Aber natürlich erst Mal wieder nicht auf WordPress (Free-Blog).

Aber das tolle an Imageloop: Man kann unbegrenzt Bilder hochladen und diese dann in den Blog einbinden! Das werde ich auch noch testen.

www.imageloop.com


19.05.07 Samstag Nachmittag – Ein Ausflug Überland und auf dem Vierwaldstätter-See

20. Mai 2007

Schon am Freitag hatte mich Freund und Kollege Peter angerufen. Er würde am späten Nachmittag zum „See“ fahren und wenn ich am Samstag Lust hätte, dann würde er mich auf eine Tour einladen. Peter kenne ich schon, seit dem ich für „Die Firma“ arbeite. Sein Hobby: „Schluuchbootfahre“. Er besitzt einen Zodiac und rauscht damit sobald das Wetter schön ist auf dem Vierwaldstätter-See herum. Mike war letztes Jahr schon einmal mit dabei. Da ich ein absoluter „Wassermensch“ bin und nichts lieber tue, als auf oder im Wasser zu sein, sagte ich Peter für den Samstag Nachmittag zu. Treffpunkt Stansstad am Bootssteg.

Schweiz Ausflug Vierwaldstätter See Motorboot Schlauchboot Stansstad Weggis Luzern Leuchtturm Bootsverleih Salat

Somit startete ich geben 13 Uhr und fuhr der Nase nach Richtung Luzern. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Erstklassiges Cabriowetter. Also Dach öffnen, gute Musik in den Player und über Landstrassen cruisen.

Irgendwann nach einer Stunde landete ich in Emmen. Ich besorgte mir noch etwas Sprit an einer Tankstelle und rief Peter an. Wir trafen uns wenig später am Landungssteg. Dann bestieg ich Peter’s Zodiac und wir fuhren gemütlich raus auf den See.

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Peter steuerte gemütlich sein neues Prunkstück quer über den Vierwaldstätter-See. Für die Kollegen in Dütschland: Ja! Es hat noch Schnee in der Schweiz. Siehe Bild 3. Unser Ziel: Ein Lokal direkt am See, bei welchem man auf einem Ponton gemütlich Essen kann.

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Nach etwa einer Stunde Fahrt machten wir das Boot in einem kleinen Hafen in Weggis fest. Das Lokal heisst „Lüücht-Türmli“ und ist eine eigenwillige aber sehr kreativ eingerichtete „Bistro-Bar“ (LÜÜCHT TÜRMLI Bistro-Bar Seestrasse 25, CH-6353 Weggis).

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Die Spezialität des Lokales – ausser die Tolle Aussicht über den See – und Empfehlung von Peter: „Grosser Huussalat“ und „Pommes“.

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Das bestellten wir direkt an der Theke. Wir bekamen einen kleinen Leuchtturm mit einer Nummer oben drauf und nahmen die Getränke mit. Dann setzten wir uns an einen Tisch direkt auf dem Ponton unter einem Schirm.

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Nach wenigen Minuten bekamen wir den „Huussalat“ serviert – eine Riesenportion. Es schmeckte vorzüglich.

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Anschliessend ging ich noch kurz auf Foto-Tour an der Uferpromenade entlang. Das Hotel daneben heisst „Central“. Es besitzt einen kleinen Pool direkt an der Hafeneinfahrt. Somit sind die Leute in dem Becken klar in der sog. „Poolposition“. 🙂 Auch der Kontrast von Palmen, See, Motorboot und Bergen – teils mit Schnee – im Hintergrund ist faszinierend.

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Eigentlich hätten wir bis zum Sonnenuntergang dort sitzen können. Aber leider ging es gegen 18 Uhr wieder zurück.

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Aber vorher fuhr Peter noch kurz zum Tanken. Ja, klar. Auch am Wasser hat es Tankstellen. Wir umfuhren Weggis und sahen noch weitere schöne Lokale und Restaurant direkt am See.

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Auf der Rückfahrt durfte ich auch kurz das Ruder in die Hand nehmen. Schade, dass der Nachmittag so schnell verging. Aber der Sommer geht ja erst an.

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Kurz bevor die Sonne unterging, legten wir im Hafen von Stansstad an. Peter hat dort einen Liegeplatz. Dann gingen wir zum Auto und öffneten das Dach. Wir fuhren der untergehenden Sonne entgegen – leider über die Autobahn.

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Auf der Fahrt überholten wir den Mannschaftsbus des FC Basel. Die Mannschaft kam vom vorletzten Spiel in Luzern zurück. In Zofingen angekommen, lud mich Peter noch auf einen Kaffee ein. Anschliessend düste ich gemütlich nach Hause. Ein wirklich extrem schöner Tag ging zu Ende.


Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos – Wachsen Tomaten auch nach unten?

20. Mai 2007

Nachdem „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ gestern in die StartUpPhase ging, um die Frage zu beantworten „Wächst eine Blumenwiese an der Wand“, machte ich mich heute an die Umsetzung der nächsten kuriosen Grünzeug-Idee. Worum geht es dabei und was steckt hinter den „UpsideDownTomatos“? Auch hier ein Versuch der Aufklärung:

Ausgangssituation: Auf meinem Balkon steht seit Jahren keine einzige Grünpflanze – eigentlich war da noch nie eine. Der Balkon ist nicht unbedingt gross und er zeigt nach Westen. Aber ab Nachmittag schön sonnig – dafür bei schlechtem Wetter recht windig. Ich möchte keine Pflanzenkübel auf den Boden stellen. Ausserdem will ich weder Balkonkästen ans Geländer hängen, noch irgendwelche Rankgitter montieren. Somit bleibt nur das „Aufhängen“ der Töpfe. Hierzu möchte ich aber auch keine Dübel in die Decke bohren.

Dafür habe ich eine Markise, an deren Welle ich rechts und links etwas befestigen könnte. Eine normale „Pflanzenampel“ ist mir aber zu „normal“. Ausserdem würde mich stören die hängenden Töpfe dann immer umständlich giessen zu müssen. Es sollte alles gut erreichbar sein. Ausserdem besteht bei einem sommerlichen Gewittersturm die Gefahr, dass die Töpfe den Halt verlieren oder gefährlich herumschwingen. Ursache hierfür: Der Schwerpunkt eines an der Decke hängenden Topfes liegt zusammen mit den gen Himmel wachsenden Pflanzen sehr weit oben. Daher stellte sich mir die Frage: Wachsen Pflanzen eigentlich auch nach unten? Logisch! Efeu zum Beispiel. Alles was rankt, wächst nach unten, wenn es keinen Halt findet!

Im Gegensatz zu „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ sollte das „Mehr Grün!-Projekt No. 2“ zusätzlich zum kuriosen Gesamteindruck auch noch Früchte tragen. Ich entschied mich für Cherry Tomaten. Zwei Setzlinge davon hatte ich bereits am Freitag im Migros Garten-Center in Spreitenbach gekauft.

Gehen wir also an die Umsetzung der „UpsideDownTomatos“:

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Was hatte ich vorbereitet: Den gestern bereits erwähnten Akkuschrauber mit über Nacht geladenem Energievorrat. Einen Lochfräser sollte jeder Männerhaushalt für den Fall der Fälle im Werkzeug vorrätig haben. Die eben angesprochenen Cherry-Tomaten-Setzlinge (2 Stück zu je 2 CHF) und einen Blumentopf mit 3 Bohrungen und mitgelieferter Kettenbefestigung (auch „Hängetopf“ genannt für 10 CHF im Migros Garten-Center). Ausserdem der Rest der Blumenerde von gestern (ansonsten 5 Liter kosten 1,40 CHF). Dann sollte man sich eine hohe stabil stehende Blumenvase bereitstellen (alternativ ein kleiner Plastikeimer) und etwa einen Liter Wasser zum abschliessenden Wässern.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Man nehme: Zuerst spannte ich in den Akkuschrauber die Lochfräse ein und montierte das Rundsägeblatt, welche dann eine Bohrung von 2,5 Zentimeter im Boden des „Hängetopfes“ mit Gefühl und Nachdruck erzeugt. Warum das Loch? Richtig! Da soll das Grün der „Cherry Tomaten“ durch! Es darf übrigens ruhig grösser – auf keinen Fall kleiner – sein. Keine Angst! Die Pflanzen fallen garantiert nicht durch! Die Wurzeln im Topf verhindern das.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Damit man die Stengel und Blätter schön unfallfrei durch das Loch fädeln kann, stellt man den Blumentopf richtig herum auf die in Reichweite stehende hohe Blumenvase. Die Vase sollte stabil stehen, da sonst das Gesamtprojekt durch unabsichtliches Kippen gefährdet ist. Anmerkung: Man(n) hat nur zwei Hände und die braucht man zum Einfädeln des Grünzeugs in das kleine Loch.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Da ich zwei „Cherry-Tomaten-Setzlinge“ gekauft hatte und beide Stengel samt Blätter durch das gleiche Loch durchpassen müssen, teilte ich von jeder Pflanze vorsichtig den Wurzelballen. Die dadurch anfallende Erde sammelte ich möglichst verlustfrei im Pflanzbecher. Beim Durchfädeln des Stengels und der Blätter sollte man wirklich aufpassen, dass keiner der Sprosse abknickt oder gar abbricht. Eben für diesen Fall hatte ich zwei Setzlinge gekauft. Glücklicherweise klappte das Einfädeln bei beiden Pflänzchen unfallfrei.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Das Bild oben zeigt nun die beiden „Cherry-Tomaten-Setzlinge“ um 180 Grad verkehrt herum durch das gebohrte Loch nach unten schauend mit den Wurzelballen oben im Hängetopf. Daher der Name des Projektes: „UpsideDownTomatos“.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Nun füllt man die beim Teilen der Wurzelballen angefallene Erde in den Topf und verfüllt diesen mit Zimmerpflanzenerde (oder anderer lockerer Erde). Da ich vom Projekt „Wandwiese“ noch Samen für 12 Quadratmeter übrig hatte, verteilte ich oben auf noch eine grosse Handvoll davon. Schliesslich möchte ich ja den Kontrast noch etwas erhöhen. Unten die Tomaten und oben eine Mini-Blumenwiese? Warum nicht. Da Tomaten an sich „Nachtschattengewächse“ sind, könnte ich mir auch vorstellen Efeu oder etwas ähnliches noch einzupflanzen – eben, wegen des Schattens. Abschliessend wird die Erde im Topf gut gewässert. Hierzu hatte ich zwei Halbe Wasser vorbereitet – Natürlich typisch Bayerisch in einem original Hofbräuhaus Steinkrug und einem Kneitinger-Glaserl. Dann wartet man eine Zigarettenlänge, bis das überschüssige Wasser in die Blumenvase abgelaufen ist.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 - UpsideDownTomatos

Dann schnappte ich mir die Kette mit den Haken, bog diese etwas auf, damit diese durch die Löcher passten und hängte das fertige „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – UpsideDownTomatos“ vorerst am Haken der Korbschaukel auf. Nun heisste es auch hier Abwarten. Gegen die oben angesprochene Gefahr der „Sturmzerstörung“ ist mir auch schon etwas eingefallen. Ich berichte dann die Umsetzung. Nun wird sich zeige, ob Tomaten auch „UpsideDown“ – verkehrt herum – wachsen und gedeien.

Mal sehen, ob ich bis zur ersten Tomaten-Ernte die Einzelteile für Projekt 3 zusammen bekomme. Mehr wird nicht verraten. Aber es wird wieder etwas Aussergewöhnliches – versprochen.


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Man nehme….

18. Mai 2007

UPDATE 03.06.07: Die IKEA-Sisal-Matte „SINDAL“ scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Pflanzenschutzmittel imprägniert zu sein. Dies muss ich annehmen, nachdem nach 14 Tagen immer noch kein Gräslein auf der Matte nebst eingearbeiteter Blumenerde gewachsen ist! 

Ab und zu habe ich ganz „verrückte“ Ideen. Die meisten werden verworfen, weil ich mir einrede keine Zeit dafür zu haben. Oft warte ich aber auch, bis ich „zufällig“ über eine der Bestandteile stolpere. Bei der Idee „Die Wandwiese“ ging ich heute an die Umsetzung. Wie ich auf die kuriose Idee kam und um was es sich dreht? Ein Versuch der Erklärung: Ich erwarte nicht, dass man/frau es versteht. Auch weiss ich noch nicht, ob „Die Wandwiese“ überhaupt funktioniert.

Also: Es geht drum „Mehr Grün!“ in meine Wohnung zu bringen. Was mich beim üblichen „Grün“ einfach stört: Topfpflanzen nehmen Platz weg. Stehen auf dem Boden rum, oder auf Schränken. Bekommen nie richtig Licht und gehen bei mir immer ein. Schnittblumen kaufe ich allein schon deswegen nicht, weil die nach drei Tagen die Köpfe hängen lassen. Die Freude daran währt nur kurz. Also brauche ich etwas, was eben keinen Platz wegnimmt. Ergo: „An die Wand damit“. Ausserdem sollte etwas robustes sein. So beuge ich dem Übel „Verliert Blätter und geht ein“-Syndrom vor. Was ist robuster als eine Blumenwiese? Eine Blumenwiese! Millionen Quadratkilometer Blumenwiesen allein in der Schweiz können nicht irren! Und Blumenwiesen müssen überhaupt nicht gedüngt werden. Einfach ab und zu giessen und wachsen lassen.

Der zweite Grund: Ich finde Bilder an der Wand einfach langweilig. Tote flache Gegenstände an der Wand, die nur verstauben. Nach 14 Tagen hat man sich an den Anblick gewöhnt und keiner schaut mehr hin. Aber eine Blumenwiese? Die sieht immer anders aus. Sogar wenn diese dann im Herbst eingehen sollte 😉

Aber es müssen noch einige Probleme gelöst werden: „Blumenwiesen“ wachsen vertikal auf einem horizontalen Untergrund. Wie bekomme ich eine lebende Blumenwiese dazu vertikal an der Wand zu hängen, ohne dass die Erde nicht gleich nach dem Aufhängen am Boden landet. Das nur soviel für die Kollegen mit dem Gedanken „Nimm doch einen Rollrasen“. Der ist schon mal zu dick und wie bitte soll ein fertiger Rollrasen an der Wand befestigt werden. Zwei Mal minus ergibt in diesem Fall kein Plus. Also muss ein anderer Lösungsversuch her.

Somit dachte ich an eine Sisalmatte. Nur so eine Sisalmatte sollte auf etwas wasserundurchlässigem befestigt werden, damit beim regelmässigem Besprühen mit Wasser nicht gleich die Wand versaut. Sisal klebt nicht mit dem Gewicht einer kleinen Wiese auf glatten Oberflächen. Antackern an der Wand hilft auch nicht – siehe Durchnässen. Somit war mein Fundstück im Ikea mit dem findigen Namen „SINDAL“ genau das Richtige! Eine Sisalmatte, welche unten silikoniert ist. So reissen beim späteren Bekleben auf eine wasserundurchlässige Unterlage zur Wandbefestigung die Fasern nicht aus – hoffentlich; denn die Idee „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ befindet sich ja noch in der Testphase. Sozusagen ein „Green-Startup“.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Also, wohlan, lasst uns beginnen. Was für Zutaten habe ich heute besorgt: „SINDAL“ – die Sisalmatte bei IKEA (für 4,50 Franken). Dann beim „MIGROS Garten-Center“ eine Tüte „Blumenwiesen-Samen“ (8,50 CHF), eine kleine Tüte „Sommerblumenmischung“ (1,10 CHF) und einen 5-Liter-Beutel mit Zimmerpflanzenerde (1,40 CHF). Etwas Plastikfolie wäre noch ratsam, um ein kleines Gewächshaus zu basteln. Im warmen/feuchten spriessen die Samen besser. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Ein Nudelsieb zum gleichmässigen Verteilen der Samen sollte man sich nebst einer Schere und einem mit Wasser gefüllten Messbecher bereit legen. Sonst läuft man sich einen „Wolf“ auf dem Weg zwischen Küche und Balkon. Dann benötigt man nur noch einen Balkon und einen Glastisch *lach*.

Dann legt man „SINDAL“ – die Sisalmatte – auf den vorbereiteten Glastisch. Anschliessend wässert man diese gleichmässig gut ein. Danach schnappt man sich die Blumenerde und verteilt diese möglichst dünn und drückt bzw. reibt diese mit den Händen in die Sisalmatte ein. Dann nimmt man die Blumenwiesen-Samen und schüttet eine gemütliche Portion davon in das Nudelsieb. Dabei sollte man das Nudelsieb bereits über die mit Erde versehene Sisalmatte halten. Sonst verteilen sich die Blumenwiesen-Samen am Balkonboden. Mit leichtem Schütteln des Nudelsiebes die Samen auf der Matte gleichmässig verteilen. Windrichtung dabei mit einrechnen. Anschliessend als Zugabe die „Sommerblumenmischung“ mit der Hand über die Matte verstreuen. Danach sollte man nur noch mit einem Handsprüher (z.B. einer sauber gewaschenen Fensterreinigerspray-Dose) die Samen samt Matte gut wässern.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Zum Schluss geht es ans „Gewächshaus bauen“. Als Folie kann man alles nehme, was halbwegs durchsichtig ist. Also Einkaufsbeutel oder so. Mir fiel eine Maler-Abdeckfolie in die Hände, welche ich irgendwann mal gekauft und noch nicht verbraucht hatte. Davon schnitt ich ein genügend grosses Stück ab. Nach dem Motto „Darf’s a bisserl mehr sein?“. Da die Folie durch Kondensation feucht wird, sollte diese nicht auf den Samen und der Erde aufliegen.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Ein Rahmen wäre gut, nur hatte ich keinen. Somit behalf ich mir mit den alten Deckenhaltern meiner alten Wohnzimmerhalogen-Leuchte. Diese klemmte ich unter die Sisalmatte, damit diese sicher stehen. Anschliessend breitete ich die Folie vorsichtig darüber aus und steckte die Aussenseiten leicht gespannt unter die Sisalmatte. Gewächshaus fertig. Das „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ geht in die Startphase. Laut Beschreibung auf der „Wiesenblüten-Samen“-Tüte dauert es 20-30 Tage bis die Samen keimen. Somit heisst es „Abwarten und giessen“. Schau mer mal!

Morgen gehe ich an die Umsetzung von „Mehr Grün!“-Projekt No. 2″. Hierzu muss aber erst einmal mein Akkuschrauber laden. Warum? Das erfahrt Ihr morgen. 😉

UPDATE 03.06.07: Die IKEA-Sisal-Matte „SINDAL“ scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Pflanzenschutzmittel imprägniert zu sein. Dies muss ich annehmen, nachdem nach 14 Tagen immer noch kein Gräslein auf der Matte nebst eingearbeiteter Blumenerde gewachsen ist! 


Mein aktueller Lieblingssong – Karen Overton-Your Loving Arms

18. Mai 2007

TheSwiss hat den Lieblingssong genannt. Da wollte ich doch mal fragen: Was ist Dein aktueller Lieblingssong?

Meiner ist ganz klar „Your Loving Arms“ von Karen Overton in der DJ Tiesto-Version (In Search of Sunrise).

Wobei ich mich wirklich nicht entscheiden konnte. Deep Dish mit „Say Hello!“ hält sich momentan mit „Your Loving Arms“ die Waage.

Und wie schaut es bei Dir in den Ohren aus?


Neulich beim neuen IKEA in Spreitenbach – Deutsche lieben ihn – Schweizer vergöttern ihn – odrrrr?

18. Mai 2007

Heute hatte ich frei – „Fenstertag“. Gegen Mittag setzte ich mich ins Auto mit dem Ziel IKEA in Spreitenbach. Schon vor 14 Tagen war ich nach der Arbeit in Spreitenbach. Es schüttete aus vollen Eimern. Als ich den IKEA fand, stellte ich fest, dass der Wohnmöbel-Outlet umgezogen war. Damals dachte ich, dass ich zu spät dran war um 19 Uhr. Aber heute stellte ich fest, dass der Laden bis 20 Uhr geöffnet hat. Eigentlich wollte ich ja nur mal „Schauen“. Aber eigentlich trage ich mich schon länger mit dem Gedanken drei Ideen umzusetzen. Alle Drei Projekte haben mit „Mehr Grün!“ zu tun. Aber natürlich keine „normalen“ Ideen, sondern etwas Aussergewöhnliches oder Abgedrehtes, wie von mir gewohnt. Für diese drei Projekte benötige noch die Einzelteile. Aber dazu später.

Ich kam gegen 13 Uhr beim neuen, noch grösseren IKEA in Spreitenbach an. Offensichtlich war ich nicht der Einzige, der auf die gnadenlose Idee gekommen war, gerade am „Fenstertag“ den IKEA zu besuchen. Ich zog am Eingang ein Parkticket und die Schranke öffnete sich. Der Parkplatz vor dem Eingang im Freien war komplett überfüllt. So fuhr ich in das riesige Parkhaus – aber dort staute sich der Verkehr und es war kein Plätzchen frei. So blieb mir erst einmal nichts anderes übrig, als eine Ehrenrunde zu drehen. Beim zweiten Versuch klappte es dann zumindest mit dem Abstellplatz für meinen Boxster.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Also Ring frei für die in sämtlichen IKEA-Shops gleiche Runde durch die „Wohnerlebniswelten“. Ich hatte Zeit. Somit störte es mich nicht, dass weibliche Zielgruppen mit gelben grossen Taschen bepackte, irgendeinen Kaufgegenstand fixierend, meinen Weg kreuzend, mich über den Haufen laufen wollten. Ein kurzer Schritt zur Seite oder ein Schlenker durch einen anderen Regalgang und schon war die Kollision vermieden. Am Ende der Runde durch das Obergeschoss traf ich im Restaurationsbereich ein.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Gott sei Dank war nicht grad 12 Uhr. Dann wäre der Restaurationsbereich Schweiz-typisch hackevoll gewesen. So, gegen 14 Uhr waren die Tische nur locker mit Personen besetzt. Sogar ein „Raucherraum“ für Süchtlinge befand sich in diesem Bereich – vorbildlich. Ich verschaffte mir an der Essenstheke einen Überblick und stellte mich brav in die Reihe an der Essensausgabe. Mit Fleischbällchen und Pommes ging ich zur Kasse. Vorher besorgte ich mir noch eine Kaffeetasse und ein Glas für ein Getränk. Bei Getränken verfolgt IKEA in Spreitenbach das in den USA bekannte Prinzip. Man bezahlt nur eine Kaffeetasse und/oder das Glas, dann kann man soviel trinken wie man möchte. IKEA rechnet damit, dass man eh nur jeweils einmal auffüllt. Schnorrer und „Freibiergesichter“, die mit einem Glas eine ganze 5-köpfige Familie abfüllen, gehen als Colateral-Schaden in der Gesamtrechnung unter. Alles im allem zahlte ich ganze 13 Franken 55 Rappen für Mahlzeit, Kaffee und Cola.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Ich besorgte mir einen „Tagesanzeiger“ vom natürlich mit Preis ausgezeichneten Aluwandregal und setzte mich an einen hohen Tisch mit Barhocker. Dann nahm ich gemütlich die original IKEA-Fleischbällchen mit Pommes zu mir. Ich blätterte in der Zeitung und beobachtete das Treiben um mich herum. Anschliessend schaute ich im „IKEA-Family“-Bereich vorbei. Dabei fiel mir die Reise- oder Sporttasche „UPPTÄCKA“ auf. Das besondere daran: Die Tasche hat Rollen und einen Teleskopgriff. Ausserdem ist der Boden stabiler als die meiner Sporttasche. Na, wenn ich meine mal wegschmeisse, dann besorge ich mir so ein Teil. Dann stieg ich die Treppe hinab in die Hochregal-Etage. Von dort aus geht es weiter in den Bettzeug- und Gardinen-Bereich und weiter zu Wohnutensilien. Dort fand ich dann die ideale Grundlage für mein „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“: Einen Sisalfussabstreifer mit rutschfester silikonierter Rückseite. Preis 4,50 Franken. Das Teil heisst „SINDAL“.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Guter Hoffnung noch etwas für meine anderen Projekte zu finden, ging ich mit „SINDAL“ unter dem Arm weiter in die Beleuchtungsabteilung. Dort stolperte ich über eine Papiertütenleuchte mit dem kreativen Namen „MAREK“. Hihi! Da wird sich André aber freuen. Wenn André mal kein Licht aufgeht, dann kann er „MAREK“ einschalten.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Eine andere Leuchte hatte es mir auf den ersten Blick angetan. Die 8-flammige Deckenleuchte „HÖRBY“ für etwas weniger als 50 Franken. Aber damit würde ich selbst mein „Mehr Grün!-Projekt No.3 – Flowerlamp“ selbst torpedieren. Also weiter und einen Drahtlampenschirm suchen. Leider fand ich keinen passenden. Offensichtlich hat sich die Mode geändert. So durchwanderte ich die Grünpflanzenabteilung. Dort fand ich aber bis auf Efeu keine Utensilien für meine „Mehr Grün!-Projekte“. Also ging ich zur Kasse. „Zur Kasse“ ist gut. Es waren unzählige!

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Und die ein oder andere war sogar frei. Ohne Wartezeit bezahlte ich meinen „Grosseinkauf“ (SINDAL). Gegenüber der Kasse standen unzählige Leute an der Kaffeebar an. Auch dort musste man/frau nur den Becher mit einem Franken bezahlen und konnte sich soviel Kaffee aus der Maschine lassen, wie er/sie wollte.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Das einzige, was es ich von „IKEA“ built in Germany nicht kenne, aber in der Schweiz vorfinde, sind Parkautomaten. Aber mein fascht 3-stündiger Aufenthalt kostete lediglich 3 Franken. Das geht noch. Aber dann ging der Kampf wieder weiter. Erst mal vom IKEA-Gelände kommen und dann kam der Stau vor einem der Spreitenbacher Kreisel. Ich entschloss mich Richtung Spreitenbacher-Einkaufszentrum zu fahren. Aus der Fahrzeugschlange heraus entdeckte ich das „MIGROS Gartencenter“. Dort finde ich sicher noch das ein oder andere für meine Projekte. Ich bog links in die Tiefgarage ein und parkte.

IKEA Spreitenbach Bilder Tiefgarage Restaurant

Zwei für die Schweiz etwas „spezielle“ Dinge fielen mir in der Tiefgarage erneut auf: 1. Die Parkplätze sind von der Breite her nicht für normale Fahrzeuge geeignet. Daher auch die vielen Dellen in den Türen. Schaut mal bei Euch am Fahrzeug nach. 2. Die Beschilderung ist nicht nur auf der Strasse etwas kurios, auch in dieser Tiefgarage gelinde gemacht „seltsam“ (siehe Bild). Warum? Ja, klar. Die beiden Aufsteller zeigen ganz klar den Weg zum „Lift Garten-Center“. Das versteht jeder. Aber das beleuchtete Bild in der Mitte besitzt ebenso die Schrift „Lift Garten-Center“. Und wo zeigt der Pfeil hin? Nach oben!!! Das sorgt für ein erheblich Mass an Verwirrung! Bei der Dame, welch vor mir den Lift an der Decke suchend durch das Parkhaus lief und für mich hiess es selbstredend: „Digicam zücken!“.

Der schliesslich in einer Niesche entdeckte Lift brachte mich in das „MIGROS Garten-Center“ und gleich gegenüber fand ich eine weitere Zutat für „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“: Samen für eine Blumenwiese und ein Säckchen Blumenpflanzenerde. Auch für „Mehr Grün!-Projekt No. 2 – HangingGardens“ fand ich einen Blumentopf mit Kette und zwei Cherry-Tomaten-Zöglinge. Nur bei Projekt No. 3 hapert es noch mit den Einzelteilen.

Ich packte die Sachen zusammen und suchte mein Auto in der Tiefgarage. Anschliessend fuhr ich noch zu Tom – er hatte sich zwischenzeitlich telefonisch gemeldet – auf einen Kaffee in einem Restaurant beim Triemli. Dann fuhr ich nach Hause, um mit „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ anzufangen.


Markus Güntner – Regensburg (rmx)

18. Mai 2007

Grad gebe ich spasseshalber bei „Youtube“ im Suchfeld „Regensburg“ ein. Das Ergebnis ist interessant. Als erstes Suchergebnis lese ich „Markus Guentner – Regensburg (rmx)“. Ist das ein Musikvideo? Tatsächlich!

Wie was!?! Ein DJ mit Namen „Markus Guentner“ hat eine Techno-Nummer mit dem Titel „Regensburg“ komponiert? Naja, das Musikvideo ist nicht grad ereignisreich. Sieht aus, als ob das Video in der Damentoillette des „Suite 15“ aufgenommen wurde *lach*. Die jungen Mädels scheinen recht „Durst“ zu haben 🙂 Und zu wenig Geld für ein Cola. Ergo: Suite!

Na gut. Weiterrecherchieren. Na denn geben wir doch mal „Markus Guentner Regensburg“ bei Google ein. Erster Treffer: „Wolfs Kompaktkiste“. Was ist das denn? Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist dort der Song gelistet. Draufklicken. Als erstes auf „Markus Güntner – Regensburg„. Tatsächlich. Der Kollege hat mehrere 12“ komponiert. Beim Behrle im Studio aufgenommen? Noch nicht herausgefunden. Das Bild vom Cover will ich erst einmal nicht kopieren. Im Impressum lese ich, dass man dafür eine schriftliche Genehmigung braucht. Die „Regensburg remix“ finde ich etwas tiefer auf der Liste.

Aha! Einen Wikipedia-Eintrag gibt es von Markus auch schon. Dort lese ich, dass der Kollege Baujahr 1981 ist und mit 8 Jahren seinen ersten Plattenspieler geschenkt bekam. Na gut, also dass ist noch kein Alleinstellungsmerkmal. Ich bin Baujahr 1966 und hatte einen „ganzen“ Partykeller mit Mike gebaut als wir so alt waren. Zwar nicht gleich mit Technics MKII-Playern, aber doch mit Geräten vom „Otto-Versand“ oder „Neckermann“; denn da war Mama Stammkunde. Die Lichtanlage war vom Conrad aus Hirschau. Eine echte Dreikanal-Lichtorgel, eine Schwarzlichtröhre und eine kleine Spiegelkugel ohne Motor.  Das Strobo lötete ich damals selbst zusammen. War ein Bausatz. 🙂 

Hatte Mike nicht mal eine Lehrerin an der Realschule Judenstein, die „Güntner“ hiess? Könnte Markus der Sohn von „Frau Güntner“ sein? Weiter lese ich, dass er in Regensburg im „Sudhaus“ aufgelegt hatte. Hmmm… mit Jörg? Aha! Und in der „Suite 15“ legt er heute noch auf. Wonach sich meine Vermutung der Location mit dem Video erhärten könnte. Er hat eine eigene Website – wen wunderts. Und dort finden sich auch die CDs und ein Video. Unter Links steht neben der „Suite“ sogar die „Toni-Molkerei“ drin. Und die ist übrigens in Zürich. Da war ich heute in der Nähe. Direkt daneben: „Club BBQ“. Ach, und das Schweizer Modelabel „Alprausch“ ist einer der Partner von Markus Güntner. Na vielleicht kommt er ja wieder einmal nach Zürich.

Dann schau mer Mal, ob es terminlich klappt ihn zumindest in „Action“ zu erleben. Die Termine auf seiner Website sind nicht mehr so ganz aktuell. Sie enden im März 2007. Abwarten.


„Heavy Metal“ – The Movie

18. Mai 2007

Wer kann sich eigentlich noch an den Film „Heavy Metal“ erinnern?

Der Soundtrack war einfach weltklasse! Wie lange ist das denn schon her?


Google nimmt Youpieps.com aus dem Index

18. Mai 2007

Nur am Rande diese Kuriosität beobachtet – von meinem Baumhaus aus. Zuerst finde ich in den letzten Tagen irgendwo im Web, dass mehr als 45% der Downloads irgendwas mit Pornografie zu tun haben. Leider hab ich mir gerade die Seite nicht gebookmarkt. Vielleicht finde ich diesen Bericht resp. diese Auswertung noch. Und gerade entnehme ich auf dem Blog von onSEO, dass Google die Websites von Yourporn.com aus dem Suchindex genommen hat. Ja, so ein Pech aber auch. Scheinbar bricht bei Google regelmässig der Server zusammen, wenn die Leut alle auf Pornografiesuche sind. Eine Auswirkung auf die Blogeinträge über Youpieps.com beschreibt DrekHead. Die Rankings der Blogs, welche über Yourpieps.com irgendwann einmal etwas geschrieben haben stiegen rapide nach oben. Ebenso die Visits auf den Beiträgen. Scheinbar können tatsächlich viele viele User Webadressen nicht direkt eingeben. Das Leben ist ja so grausam. So, und ich geh jetzt in den „Uusgang“. Und tschüss!

UPDATE: Sorry, ich habe mich vertan: 35% aller Downloads im Internet haben mit Pornografie zu tun. Habe nämlich heute bei BasicThinking diese Statistik gefunden. Sehr interessante Präsentation übrigens 🙂

UPDATE: Ich hab jetzt Youpieps.com geschrieben. In der Hoffnung, dass dieser Thread in den Suchmaschinen auf die hinteren Ränge fällt. Es nervt.


16.05.07 Club X-Tra – More than Mode – Oder: Mit der Zeitmaschine 20 Jahre zurück

17. Mai 2007

Mittwoch vor „Auffahrt“ – einem Feiertag – erzählte sie am Abend mit „Patch“ auf eine Party gehen würde. Die Party heisst „More than Mode“ und diese würde im „X-Tra“ in Zürich an der Limmatstrasse steigen. Die Musikrichtung sei irgendwas in Richtung „Depeche Mode“, daher der Name der Party. Na gut, dann schau mer uns die Sache halt mal an. Digicam geladen und gegen 23 Uhr ausgangsfertig gemacht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Es schüttete wie aus Eimern. Ich war patschnass, als ich beim Auto war. Ich fuhr zur Limmatstrasse und parkte in der Nähe. Ich folgte einigen Leuten, welche Richtung „X-Tra“. Spinnenwebendekoration und rotes Licht im Eingangsbereich. Schwarze Bekleidung im Gothic-Style war klar in der Überzahl. Auch in den Treppenaufgängen hingen masseweise Spinnenweben herum. Wo bitte geht’s zu Dracula?

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Ich betrat den riesigen Mainfloor. Waren das 10 Meter Deckenhöhe? An den Deckentraversen hingen riesige Beschallungsanlagen und die Beleuchtungsanlage warf fantastische Lichteffekte in den dunklen nebligen Raum. Irgendwie war ich unpassend angezogen. Alle anderen waren in tiefschwarz unterwegs. Sogar schwarze Umhänge sah ich hier und da. Die kurzen Minis samt Inhalt gefielen mir recht gut 🙂

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Aber erst einmal eine Quelle besorgen. Die Musik erinnerte mich schwerstens an gute alte „M“-Zeiten. Das war eine Disco in Regensburg in der Ostengasse. Wie lange war das her? Ach nur 22 Jahre. Äh, da lief doch gerade „Ann Clark – Our Darkness„. Stimmt, ich hatte eine Zeitmaschine bestiegen und war über 20 Jahre in der Vergangenheit gelandet.

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Ich fragte mich nur, wie ich bei dem Andrang Anne und Patch finden sollte. Egal, erst einmal einen guten Platz mit Aussicht und Quelle suchen. Es gab zwei Möglichkeiten: Entweder von der „oberen Bar“ auf der Vorderseite oder auf der gegenüber liegenden Seite auf der linken Seite der Bühne. Ich entschied mich für letzteres. Dort lockten auch gemütliche Sitzgelegenheiten. Diese waren allerdings voll besetzt. Aber das kann sich ja noch ändern, vielleicht.

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Ich stellte mein Bier auf die Theke bei der Bar und rauchte erst einmal eine. In der Mitte der Bühe stand ein überdimensionales Kreuz. Also eine christliche Veranstaltung. Ja ham mir glacht. Die gesamte Bühne überspannte eine riesige Spinnenwebe. Und das schien der ein oder andere nicht ganz überrissen zu haben; denn es verfingen sich doch tatsächlich ein Paar Gäste im klebrigen Gewebe. Ich wartete auf die überdimensionale Urzeitspinne. Die kam aber leider nicht.

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Als ich mein Bier wieder nehmen wollte, hielt ein „Langzoderter“ mein Glas in der Hand. Ich fragte freundlich, ob es denn schmecken würde. Er verstand mich nicht. Ich wiederholte „Na? Schmeckt mein Bier?“. Er schien etwas abwesend zu sein, so nahm ich ihm mein Bier freundlichst wieder ab. Er schien es nicht zu merken; denn seine Hand umschloss hinterher immer noch das virtuelle Glas, als ich mich abwandte. Ja, ist schon lustig hier.

Ich schaute den Leuten auf der Tanzfläche zu. Wie vor zwei Jahrzehnten war der „Schreit-Stil“ die vorherrschende Methode der Körperbewegung. Was das ist? Na ganz einfach. Man geht zwei/drei Schritte nach vorne und anschliessend wieder zurück. Das macht es auch Gästen ohne Taktgefühl einfach sich auf der Tanzfläche zu bewegen. Das Publikum war altersmässig und typmässig kunterbunt gemischt. Von der kleinen Lady ganz in Schwarz mit Mini, schwarzen Plateau-Stiefeln und Dracula-Umhang bis zum Pfeiffe-rauchenden Kollegen mit Cowboystiefeln und „St. Pauli“-T-Shirt war das modemässige Outfit vielfältig. „St. Pauli“-T-Shirt? Ich grübelte kurz. Egal, auch recht.

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Kurz darauf winkte mir Anne. Sie stand nur wenige Meter von der Bar entfernt bei den Sitzgruppen mit Patch und der gesamten Clique. Deniz und Roswita trafen kurz nach Mitternacht ebenfalls ein – ganz ohne Bissspuren 🙂 Gegen 2 Uhr lichtete sich die Tanzfläche etwas, so dass ich mir auch etwas die Beine vertrat. Die Musik wechselte freudig zwischen Wave, Metall und Gothic hin und her. Viele der Songs kannte ich von meiner Zeit im „M“. Gegen 4 Uhr morgens löste sich die Clique dann langsam auf. Auch ich verschwand dann irgendwann. Es regnete immer noch wie aus Eimern. Alles im Allem eine nette und sehr interessante Party „More than Mode“ im „X-Tra„.