Ich hab noch sooo viel von letzter Woche „nachzuschreiben“. Der Hammer! Aber schön langsam und immer mit der Ruhe. Also, am Freitag stand die offizielle Eröffnung der Regensburger Maidult an. Mike und ich kamen erst recht spät weg. So liessen wir den Umzug vom Haidplatz wieder einmal sausen und ruhten uns auf dem Sofa aus. Schliesslich wollten wir nach der Dult noch in die Innenstadt.
Erst um 21:30 Uhr schwangen wir uns ins Auto und fuhren zum Eisstadion – zum Parkplatz des alten Eisstadions wohlgemerkt. Was hinterher betrachtet vollkommen schwachsinnig war, weil das kurze Stück hätten wir auch laufen können. Unterwegs war uns nämlich eingefallen, dass zum Feuerwerk um 22 Uhr immer „die Hölle los“ ist und Parkplatz-mässig hat man dann rund um die Dult überhaupt keine Chance.
Glücklicherweise fanden wir überhaupt einen Parkplatz beim Eisstadion – direkt bei der Haltestelle des „Dult-Busses“, der vom Festgelände die einzelnen „Park-and-Ride“-Plätze abfährt. Ich lehnte an einer Laterne und hielt eine Zigarette. Der Bus stand bereits da, nur der Busfahrer fehlte. Mike rempelte mich an und sagte: „Den kennst Du doch!“. Klar! Es war „Cat“! „Cat“ kenne ich schon seitdem ich „unterwegs“ bin in Regensburg. Er gehört zum harten Kern der Clique, welche seit Urzeiten vom durch die Häuser zogen. „Laternchen“, „Rock-Cafe“, „Factory“, „Tangente“, „Zap“ und Guggenberger-Weiher waren das Stammgebiet. Aber das ist einige Zeit her.
Nach einem kurzen Ratsch bestieg „Cat“ den Fahrersitz und wir zusammen mit weiteren Fahrgästen den „Dult-Bus“. Fast pünktlich fuhren wir ab. Über die Nibelungenbrücke fuhren wir zur Haltestelle des „DEZ“. Dort stiegen weitere Dultgänger ein. Dann ging es links weg am KFC vorbei in die Frankenstrasse stadtauswärts. Als wir über die Regenbrücke fuhren, begann das Feuerwerk – es war 22 Uhr.
Schon per Funk bekam „Cat“ mitgeteilt, dass die Brücke über den Donau-Kanal abgesperrt war. Somit endete unsere Fahrt an der Kreuzung zur „Alten Nürnbergerstrasse“. Wir stiegen aus und verabschiedeten uns. Die letzte Rakete stieg zusammen mit einem Böller in den Himmel. Das Feuerwerk war zuende. Uns kamen Unmengen von Menschen entgegen. Wir gingen über die Brücke und ich schoss noch ein paar Fotos von der nächtlichen Dult. Dann stiegen wir die Treppe hinab und betraten das „Hahn-Zelt“. Das Zelt war dichtgedrängt mit lauter fröhlichen Menschen, welche zur Gaudimusik schunkelten oder auf den Bänken standen.
Dann verliessen wir das Zelt und schlängelten uns durch die Menschenmassen Richtung „Glöckl-Zelt“. Auch dort war „die Hölle los“. Viele Mädel mit Dirndl liefen noch herum. Die waren sicher beim Festumzug dabei gewesen. Zusammen mit ihren feschen Lederhosen-tragenden Jungs. Auch im „Glöckl-Zelt“ stand die Mehrheit des Publikums auf den Bänken und hielt mehr oder weniger sicher die Bierkrüge („a Mass“) in den Händen.
Wir entschlossen uns aber die Dult in der allgemeinen Marschrichtung (links herum) zu verlassen. Wir hatten noch etwas vor.

Veröffentlicht von PeterPan 



























