POD – Picture of the Day
Fällt Ihnen der Start ins neue Jahr etwas zu schwer
24. Januar 2007Buchtipp – Papst werden leicht gemacht von Piers Marchant
23. Januar 2007Was heißt „Guten Tag“ auf Lateinisch? Welche Kleidung trage ich zu welchem Anlass? Wo bekomme ich im Vatikan Weißbier? Diese und weitere brennende Fragen um das Berufsbild Papst beantwortet der erste offizielle Pontifex-Berufsberater. Heiter, informativ und 100% katholisch korrekt!
Schweiz und Umweltschutz – Hybridfahrzeuge unwichtig?
22. Januar 2007Ich bin auf der Suche nach einem neuen Fahruntersatz. Momentan bin ich noch bei der Meinungsfindung. Einerseits würde ich mir endlich Mal meinen Traum erfüllen einen Porsche zu fahren und andererseits sehe ich nicht ein, warum ich mir für die tägliche Fahrt zur Arbeit einen Spritfresser kaufen sollte. Eine Alternative wäre ein Hybridfahrzeug. Aber auf meiner Suche im Internet bei den in der Schweiz vertretenen Autofirmen finde ich nur ein Fahrzeug mit zusätzlichem Elektromotor – den Toyota Prius. Und der sieht mir etwas zu globig aus.
Dann tingel ich heute zufällig beim Scobleizer vorbei und schmökere auf seiner TechGeek-Seite. Und da lese ich, dass er sich ein neues Auto gekauft hat. Und sein Dad auch gleich. Während sich Scobleizer für einen Saturn Aura entschieden hat, wählte sein Dad einen Toyota Camry. Und eben letzterer ist ein Hybrid-Fahrzeug. Also auf zur Toyota-Website Schweiz, um zu schauen, ob der Toyota Camry mit Hybrid-Antrieb auch in der Schweiz zu haben ist; denn in den USA kostet das Teil um die 26 000 Dollar. Aber auf der Schweizer Toyota-Seite finde ich lediglich den Toyota Prius. Ja was! In den USA ist von Toyota sogar ein SUV – der Highlander – als Hybrid lieferbar (für 34, 610 Dollar). Schweiz? Fehlanzeige!
Also suche ich doch mal bei Google nach „schweiz Toyota camry hybrid“ und finde als zweites Suchergebnis ein Referat von Dr. Peter de Haan van der Weg an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich mit dem Titel „Hybridfahrzeuge: Situation und Marktchancen in USA und CH; Charakteristika von Hybridfahrzeugkäufern„. Und darin lese ich (Zitat):
„… Die wenigen erhältlichen Hybridmodelle zeigen heute stark ansteigende Verkaufszahlen. Die meisten grossen Autohersteller haben für die kommenden Jahre Hybridmodelle angekündigt. In den USA ist der Hybridmarkt von 2 angebotenen Modellen und 0.05% Marktanteil im Jahre 2000 gewachsen auf 8 Hybridmodelle mit 0.52% Marktanteil im 2004 und 11 Hybridmodelle mit 1.3% Marktanteil (212’000 verkaufte Fahrzeuge) im Jahre 2005. In den USA gibt es damit, pro Einwohner gerechnet, über dreimal mehr Hybridfahrzeuge als in der sich oft eines ausgeprägten Umweltbewusstseins rühmenden Schweiz! Schätzungen eines Vorhersageinstituts, welche als konservativ und eher zu vorsichtig einzustufen sind, gehen für das Jahr 2012 von einer Zunahme der in den USA erhältlichen Hybridmodelle auf über 50 aus, und von einem Wachstum in den Verkaufszahlen von 250%, d.h. 4.2% Marktanteil. Andere Schätzungen halten einen Marktanteil von 10% im Jahre 2012 für möglich. In der Schweiz sind zurzeit erst drei Hybridmodelle erhältlich (Toyota Prius, Honda Civic IMA, Lexus RX400h), der Marktanteil betrug 2005 ca. 0.53%. …“
Und weiter unten steht dann dieser Absatz. (Es wurden Schweizer Hybridfahrzeuge befragt und die Ergebnisse wertet der Referent Dr. Peter de Haan van der Weg wie folgt aus):
„… Die Vergleiche der HybridKäuferInnen mit den jeweiligen Vergleichsgruppen zeigen (statistisch signifikante) Unterschiede: Hybridhaushalte haben ein höheres monatliches Haushalteinkommen und eine höhere Ausbildung. Auch bei den Präferenzen beim Neuwagenkauf zeigen sich (statistisch signifikante) Unterschiede: HybridkäuferInnen stufen Treibstoffverbrauch und Fahrzeugtechnologie als wichtiger ein, auf Kosten anderer Kriterien wie Markentreue und Design. Daraus zieht die ETH Zürich die Schlussfolgerung, dass die KäuferInnen von Hybridfahrzeugen zurzeit in der Schweiz sich weiterhin von den KäuferInnen anderer Fahrzeuge unterscheiden. Die hybride Antriebstechnik wurde sehr bewusst gewählt und war das ausschlaggebende Kaufargument. HybridkäuferInnen würden von ihrem Einkommen und ihrer Ausbildung her eigentlich in einem anderen, deutlich grösseren Fahrzeugsegment kaufen. Daraus folgt auch, dass in der Schweiz die HybridkäuferInnen weiterhin dem „innovator“- oder „early adopter“-Segment angehören, und noch nicht der so genannten „early majority“. Dies weist darauf hin, dass der Hybridmarkt in der Schweiz einige Jahre hinter dem U.S.-amerikanischen herhinkt. Eine Entwicklung wie in den USA steht uns noch bevor und wird in den kommenden Jahren einsetzen. Voraussetzung ist, dass die Hersteller weitere Hybridmodelle auch in Europa und der Schweiz anbieten. Neben dem bereits angekündigten Lexus GS450h wären für den Schweizer Markt speziell der Honda Accord hybrid sowie der Toyota Camry hybrid wichtig, welche in den USA bereits erhältlich sind bzw. kurz vor der Einführung stehen. …“
Also wer mir einen Hinweis geben kann, wo ich den Toyota Camry Hybrid oder den Toyota Highlander Hybrid probefahren kann, der soll sich bitte melden.
Wer braucht MP3-Free-Download wenn es Firmensongs gibt?
22. Januar 2007Ha, wieder so ein typisches kurioses Webfundstück! Da surft man beim Cartoonisten Schnutinger vorbei, stellt fest, dass er etwas kürzer mit seinem Blog treten muss, da er ein paar „kleinere“ Aufträge erhalten hat und sich deshalb in politische Themen einarbeiten muss. Einer der Auftraggeber ist das Satireblatt Titanic. Über den Link von Schnutiger komme ich auf den Wikipedia-Eintrag zu Titanic. Scrolle runter, um auf die Webquelle/Website von Titanic zu kommen und dann lese ich im Newsticker den Eintrag vom 21.01.2007 über die tollen Firmensongs (auch Corporate Songs genannt). Das macht mich wiederum neugierig und denke zuerst an die Werbejingles der T-Com oder dergleichen. Aber nein! Es sind richtige Songs, welche bei Damocles in einem Thread abgelegt sind! Da zieht es einem die Schuhe aus, die Fussnägel rollen sich langsam und die Ohren fangen an zu bluten, wenn man sich die Firmensongs anhört – ein Drama! Oder wie Thom es nennt: „tragisch!“
Beispiele gefällig?
- Praktikhaus
- David Communication
- EVB Baupunkt
- Con Dental
- Fendt
- nVidia
- Philips
- KPMG
- Welt aus Glas
- asi
- Köbberling
- Bosch Car Service
- Edeka: wir lieben Lebensmittel
- Kaiser-Tengelmann-Song mit Text zum Mitsummen
- DHL der Packstation-Song
- Air Berlin Song
- Cassandra Tattoo
Vom KPMG-Song gibt es noch weiter Varianten, welche hier zusammen getragen wurden. Übrigens ist auch ein Song von PWC dabei.
BrainBoost GammaWave von Nintendo
22. Januar 2007Manchmal surfe ich via EBAY durch die Welt auf der Suche, was aus der Gebäudesystemtechnik so alles verkauft wird. Und heute stolpere ich über eine nette Kuriosität: „BrainBoost GammaWave von Nintendo“
Höhö! Was hat das standardisierte Funksystem basierend auf KNX – hergestellt von der Siemens AG – mit Namen „GAMMAwave“ mit Nintendo zu tun ??? Lange Frage – kurze Antwort: gar nix! Bei „BrainBoost GammaWave“ von Nintendo handelt es sich um ein Gehirntrainingsspiel.
Ich bin ein wirklich netter Kunde
21. Januar 2007Sie kennen mich. Ich bin ein netter Kunde: Ich klage nie, egal, wie ich bedient werde. Ich gehe ins Restaurant und warte brav, bis mir ein Kellner einen Platz zeigt z.B. in einem Hinterzimmer oder gleich neben der Toilette. Ich wundere ich mich dann.. Noch dazu, wenn andere Tische die ganze Zeit frei bleiben. Oder wenn die Tische so nah beieinander stehen, dass nicht mal die Bedienung daran vorbei kommt. Manchmal warte ich lange bis eine Bedienung kommt, welche mir dann nur mitteilt, dass sie gerade für diesen Tisch nicht zuständig ist. Dauert es dann noch lange, bis mein Essen kommt und es dann verkocht schmeckt oder kalt ist, so esse ich es trotzdem. Nur dann bezahle ich gleich und gehe schnell wieder.
Gehe ich zu einer Autogarage, so denke ich auch an meine Mitmenschen. Werde ich von einem ungeduldigen Mitarbeiter bedient, der mir versichert alle Fehler in meinem Auto zu beheben, dann aber nur mein Auto wäscht und eine teuere Rechnung präsentiert, während die Fehler noch immer vorhanden ist oder nur kaschiert wird, so hat er damit einen Fehler gemacht. Ich finde nicht, dass es deshalb wert ist einen Aufstand zu machen. Dann bringe ich das Auto noch mal hin und frage, ob er eine Probefahrt nach der Reparatur gemacht hat. Entgegnet er dann, dass dies nicht nötig sei und nur noch mehr kosten würde, so lächele ich freundlich und fahre nach Hause.
Ich stampfe nie mit dem Fuss, spreche nie mit lauter erregter Stimme. Ich denke nicht daran, jemandem eine Szene zu machen, wie es andere Kunden vielleicht tun. Ich bin der schlechten Autogarage sogar dankbar! Denn so habe ich nun eine viel zuverlässigere Werkstatt gefunden, die alles tadellos und preiswert erledigt und die mir sogar kurzfristig Termine gewährt.
Wie gesagt: Ich bin ein netter Kunde! Wissen Sie aber auch, was ich noch bin? Ich will es ihnen verraten: Ich bin der Kunde der nie wieder kommt! Und bei vielen Gelegenheiten erzähle ich von meinen Erfahrungen – und schreibe zusätzlich darüber in meinem Blog. Das ist meine Rache dafür, dass man mich manchmal nicht als Kunde sieht. Und ich gehe nie wieder dorthin, wo man mich schlecht behandelt hat. Denn mein sauer verdientes Geld gebe ich nur dort gern aus, wo ich eine Gegenleistung bekomme. Für anderen Firmen ist es auf weite Sicht eine vielleicht tödliche Rache.
In der Tat kann ein Kunde wie ich ein Geschäft ziemlich zu Grunde richten – mit vielen anderen Kunden multipliziert. Es gibt nämlich auf der Welt viele nette Kunden, die wie ich handeln. Wenn man uns auf die Füsse tritt, gehen wir einfach woanders hin. Wir gehen dorthin, wo die Mitarbeiter freundliche, zuverlässig und pünktlich sind. Die anderen, die das nicht tun, verlieren an uns Millionen im Laufe eines Jahres – und manchmal sogar Arbeitsplätze.
Man sagt „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“. Ich lache, wenn ich beobachte wieviel Geld für Werbung ausgegeben wird, um mich zurückzugewinnen, während man mich schon am Anfang hätte gewinnen können.
Die besten Schweizer Werbebeiträge 2007
21. Januar 2007Frisch vom RonOrp-Newsletter hereingekommen:
Der Art Directors Club ADC verleiht am 28. Januar wie jedes Jahr die Preise für die besten Arbeiten aus der Werbebranche und deren Umfeld. Wer selber gerne einmal jurieren würde, ist dazu eingeladen, sich von den rund 1’000 Arbeiten, die eingereicht wurden, ein Bild zu machen. Interessierte können bei einem Rundgang durch die Hallen im World Trade Center auch ihre persönliche Bewertung vornehmen.
Der Gewinner vom letzten Jahr 2006 ist übrigens „Swiss Lotto“ mit drei wirklich witzigen Werbefilmen.
Verkehr die tödlichste Krankheit – 1.2 Millionen Todesopfer jedes Jahr
19. Januar 2007Schätzungsweise 1.2 Millionen Tote fordert der Strassenverkehr weltweit jedes Jahr – und 50 Millionen Verletzte. Das stellte der General-Direktor der WHO Jong Wook Lee fest und betonte, dass ohne entsprechende Aktionen bis 2020 eine Steigerung um 60 Prozent zu erwarten sei. Während in westlichen Ländern die Anzahl der Toten und Verletzten pro Jahr zurück geht, stieg in Asien die Gesamtzahl um 250 Prozent (z.B. China) in nur einem Jahr an. Fast 3 Mal soviele Männer wie Frauen verlieren ihr Leben auf den Strassen der Welt. Die jährlichen Kosten für Verletzte belaufen sich auf 518 Milliarden Dollar weltweit. Dies bedeutet einen Anteil von 2% am Bruttosozialprodukt.
Dubai – Brand im Hochhaus fordert Tote und Verletzte
19. Januar 2007Heute telefonierte ich mit Heiko. Er arbeitet seit fast einem Jahr in Dubai. Er erzählte mir, dass gestern (18.01.07) ein Feuer in einem Hochhaus „Fortune Towers“ an der Shaikh Zahed Road ausgebrochen war. Das Feuer sei entstanden, als Arbeiter unsachgemäss mit einem Schweissgerät hantierten und dabei leicht enzündliche Stoffe in Brand setzten. Durch die Winde im fast fertigen Gebäude hätte sich das Feuer rasch ausgebreitet. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers befanden sich etwa 350 Arbeiter in den oberen Stockwerken. 50 von ihnen war der Weg nach unten abgeschnitten. Einer der Arbeiter sei aus dem 37 Stockwerk gesprungen, um sich zu retten. Etwas über 30 Arbeiter erlitten Rauchvergiftungen. Es hätte über eine Stunde gedauert, bis Rettungskräfte am Hochhaus eintrafen.
Klimaerwärmung – ach was – nur ein Januar-Herbst-Sturm
19. Januar 2007Nur keine Panik. Das ist sicher nicht die Klimaerwärmung, die uns einen grossflächigen Herbststurm mit dem Rennernamen „Kyrill“ im Januar beschert. Nein, nein, niemals. Ja das kommt schon mal vor, dass am Flughafen Frankfurt 300 Flüge storniert werden und der Bahnverkehr in ganz Deutschland zum Erliegen kommt. Es ist auch ganz normal, dass wir den wärmsten Herbst seit 326 Jahren hatten, ein Tornado über London fegt und die Gletscher abschmelzen. Es ist alles bestens! Von Feinstaub ist auch weit und breit nichts zu lesen und zu hören. Daran sind eh die Hochdruckgebiete schuld – und bei Sturm kollidiert dies meist mit einem Tiefdruckgebiet.
Und so eine rote Wetterkarte sieht doch auch mal ganz hübsch aus.
Ausserdem, wo kann man schon ohne Porsche-Motor oder Rakete im Heck den Geschwindigkeitsrausch von über 200 km/h erleben? Die Schüler in Bayern bekommen so einen schulfreien Tag am Freitag. Nein, nicht wegen des Stoibers Rücktritt.
Gott sei Dank hat die Klimaerwärmung damit nix zu tun.

Veröffentlicht von PeterPan 









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