Ja, ihr habt richtig gelesen: Unter dem sinnigen Titel „Dreck am Stecken“ veröffentlicht „ÖKO-Test November November 2006“ eben einen Test über Vibratoren. Auf dieses Netzfundstück bin ich bei Cassandra gestossen. Da fragt man sich (als Mann): Was hat bitteschön „Öko“ mit Silikon, Plastik und Batterie zu tun? Egal. Ich zitiere aus dem Artikel:
„Mittlerweile werden Vibratoren nicht nur in Stab- oder Penisform angeboten, sondern auch als Delphine, Kolibris und Enten. In Sexshops stehen sie dutzendweise im Regal, Versender wie Orion lassen die Qual der Wahl zwischen 54 Vibratoren, 36 Jellyvibratoren, 33 Naturburschen, 26 Perlenvibratoren, 24 Klassikern, 22 Specials und 19 Sets. Selbst der Otto-Versand, nicht unbedingt die erste Adresse für Sexspielzeug, hat 43 Vibratoren in unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen im Sortiment, die er auf der Rechnung diskret als „Gesundheitsartikel“ ausweist.“
Delphine, Kolibris und Enten??? Die armen Tiere 🙂 Heisst das Model „Delphin“ mit Vornamen „Flipper“? Man stelle sich einen Kolibri mit Batterie vor. Pfeifft der? Schlägt der beim Einschalten rasend schnell mit den Flügeln? Wurde die Ente vor dem Verkauf ausgenommen? Fragen über Fragen…
Auf die Frage zu den Auswahlkriterien antwortet der Dildofachverkäufer:
„Am wichtigsten ist die Optik, also ob der Vibrator schon beim Anblick gefällt. Dann: Wie fühlt er sich an? Die wenigsten Frauen greifen zu brettharten Materialien. Gefragt sind weichere Oberflächen. Wir raten dann vor allem zu Silikon. Und schließlich spielt auch die Lautstärke eine Rolle: Wenn das Gerät viel Krach macht, wird das als störend empfunden.“
Interessante Kauftipps gibt es auch noch ganz hinten im Artikel:
„Fünf Zentimeter Durchmesser klingt nach nicht viel, sind in natura aber riesig. Am einfachsten ist es, die Größe anhand einer Gurke oder einer Zucchini abzumessen.“
No comment…
Zum „Öko-Test Vibratoren“ fällt mir doch glatt der Öko-Vibrator ein:
Man nehme eine Bambus-Stange (Durchmesser unter 30mm), einige Hummeln aus freier Wildbahn, sperre diese mit 2 Korken (Letztes Weingelage) in die Bambusstange. Und fertig. Ab und zu mal nachladen. 🙂
Veröffentlicht von PeterPan 





