23.09.2026 – POD – Picture of the Day: Flying high!

23. September 2026

Früh morgens ging es los. Ab in den noch einsamen Himmel. Wie die Zugvögel gen Süden.

Leider sass ich auf der zur Sonne abgewandten Seite am Fenster. Aber das Foto fängt die Farben trotzdem sehr gut ein.


23.09.2026 – Zürich HB bleibt Europas Bahnhof Nummer 1

23. September 2026

Zum fünften Mal in Folge auf Platz 1: Der Zürich Hauptbahnhof setzt sich auch im European Railway Station Index 2026 an die Spitze.

Der Zürich Hauptbahnhof darf sich erneut über eine besondere Auszeichnung freuen. Im European Railway Station Index 2026 des Consumer Choice Centers belegt der Zürcher Hauptbahnhof mit 101 Punkten den ersten Platz. Damit steht Zürich bereits zum fünften Mal in Folge ganz oben im europäischen Bahnhofs-Ranking.

Die Top 10 des European Railway Station Index 2026. Zürich Hbf erreicht mit 101 Punkten erneut Platz 1. Quelle: Consumer Choice Center, European Railway Station Index 2026.

Für das Ranking wurden 60 der größten europäischen Bahnhöfe miteinander verglichen. Bewertet wurden unter anderem Pünktlichkeit, durchschnittliche Wartezeiten, Zugverbindungen, Barrierefreiheit, Ticketmöglichkeiten, WLAN sowie die Ausstattung und Dienstleistungen innerhalb der Bahnhöfe.

🥇 Zürich vor Paris und Amsterdam

Mit 101 Punkten liegt Zürich nur knapp vor der Gare du Nord in Paris mit 100,5 Punkten. Den dritten Platz belegt Amsterdam Centraal mit 98,5 Punkten.

Auch die Schweiz ist gleich zweimal in den Top 5 vertreten: Bern Hbf erreicht mit 94,5 Punkten Platz 5.

Besonders interessant sind die Werte zur Pünktlichkeit: Für Zürich wurden lediglich 4 Prozent verspätete Zugverbindungen ausgewiesen. Die durchschnittliche Wartezeit liegt laut den Angaben zum Index bei nur 1,2 Minuten.

🇨🇭 Schweiz gleich zweimal in den Top 5

Neben Zürich schafft es auch Bern ganz nach vorne. Damit zeigt das Ranking erneut die starke Position der Schweizer Bahnhöfe.

Und es gibt noch einen weiteren Schweizer Vertreter: Luzern Hbf erreicht 2026 den 14. Platz. Gleichzeitig weist Luzern mit lediglich 0,3 Prozent verspäteten Verbindungen den niedrigsten Verspätungswert unter den untersuchten Bahnhöfen auf.

🇨🇭 Zürich hat also weiterhin die Nase vorn

Der Abstand zwischen Zürich und Paris ist mit 0,5 Punkten ausgesprochen knapp. Trotzdem bleibt der Zürich HB auch 2026 an der Spitze des Rankings.

Damit kann Zürich einen bemerkenswerten Rekord feiern:

Fünf Jahre hintereinander Platz 1 in Europa.

Für einen Bahnhof, an dem täglich tausende Pendler, Touristen und Reisende unterwegs sind, ist das durchaus eine bemerkenswerte Visitenkarte für die Stadt und den Schweizer Bahnverkehr.


23.09.2026 – POD – Picture of the Day: No Way Back!

23. September 2026

Kein Weg zurück! No Way Back!


22.09.2026 – Schweizer, Dütsche und „s’Fondue“

22. September 2026

Es kommt der Winter mit grossen Schritten. Im Winter riecht es wieder überall in der Schweiz nach Fondue. Was den Deutschen ihr Glühwein, ist den Schweizern der mit Weisswein, Knoblauch und Käse im heissen Topf mit Brotstücken servierte Klassiker. Das wussten schon Asterix&Obelix.

Käsefondue sollte man besser Draussen anmachen. Die Wohnung riecht sonst tagelang.

Für Deutsche klingt Schweizerdeutsch oft zunächst freundlich, aber auch ziemlich rätselhaft. Und selbst wenn einzelne Wörter verständlich sind, können Aussprache, Redewendungen und typische Schweizer Begriffe für Verwirrung sorgen. Umgekehrt haben auch Schweizer ihre ganz eigene Sicht auf die sprachlichen Eigenheiten der Deutschen.

So ein Fondue verbindet, odrrr?!

Besonders schön sind dabei die kleinen Unterschiede im alltäglichen Sprachgebrauch. Wörter, die für Schweizer völlig selbstverständlich sind, wirken auf Deutsche ungewohnt – und umgekehrt. Ein Beispiel, das in der Diskussion rund um das Video ausdrücklich aufgegriffen wird, ist „parkieren“, während man in Deutschland schlicht „parken“ sagt.

Das Interessante daran: Es geht eigentlich gar nicht darum, wer „richtig“ Deutsch spricht. Vielmehr zeigt der Beitrag auf humorvolle Weise, wie Sprache auch ein Stück kulturelle Identität ist.

Und genau darin liegt der Reiz des Verhältnisses zwischen Schweizern und Deutschen. Die beiden Länder liegen unmittelbar nebeneinander, haben eine gemeinsame Sprache und zahlreiche kulturelle Gemeinsamkeiten – und trotzdem gibt es erstaunlich viele kleine Unterschiede.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum sich Schweizer und Deutsche so wunderbar gegenseitig aufziehen können. Man versteht sich schließlich – nur manchmal braucht man dafür ein kleines Wörterbuch. 😉

https://www.netzwoche.ch/netzwitzig/2025-06-12/fast-schweizerdeutsch-aber-eben-nur-fast „Fast Schweizerdeutsch – aber eben nur fast | Netzwoche“

Die Schweizer und ihr Fondue https://www.aboutswitzerland.eda.admin.ch/de/fondue-sinnbild-fuer-schweizer-geselligkeit


21.09.2026 – Der Schusternazi von Ludwig Thoma – Wenn der Schuster plötzlich Millionär wird

21. September 2026

Manchmal braucht es gar keinen Lottogewinn, um das Leben komplett auf den Kopf zu stellen. Bei Ludwig Thomas „Der Schusternazi“ (1905) reicht eine Erbschaft – und schon glaubt ein einfacher Schuster, er müsse fortan in einer ganz anderen Liga spielen.

Ludwig Thoma, Porträt von Karl Bauer, 1916 – Public Domain / Wikimedia Commons

Doch bevor es losgeht, eine wichtige historische Erklärung: „Nazi“ bedeutet hier nicht das, was wir heute damit verbinden. Der „Schusternazi“ heißt eigentlich Ignaz Stanglmayer. „Nazi“ war damals eine gebräuchliche Kurzform von Ignaz. Das Stück stammt aus einer Zeit lange vor dem Nationalsozialismus.

Vom Schuster zum feinen Herrn

Ignaz Stanglmayer ist ein einfacher Schuhmacher. Dann kommt der überraschende Geldsegen: Er erbt ein beträchtliches Vermögen.

Und damit beginnt das eigentliche Drama – oder besser gesagt: die Komödie.

Denn Stanglmayer denkt nun offenbar: Wenn ich reich bin, muss ich auch vornehm sein.

Seine bisherigen Freunde und Bekannten aus Schmalzling erscheinen ihm plötzlich nicht mehr standesgemäß. Stattdessen möchte er in die höheren gesellschaftlichen Kreise aufsteigen.

Der Schuster hat also nicht nur Geld bekommen – er bekommt gleichzeitig einen gehörigen Höhenflug.

Die Betrüger stehen schon bereit

Natürlich bleiben solche Entwicklungen nicht unbemerkt.

Findige Geschäftsleute erkennen schnell, dass Stanglmayer zwar reich, aber ziemlich leichtgläubig ist. Sie machen ihm lukrative Geschäfte schmackhaft und verkaufen ihm unter anderem wertlose Waldgebiete in Russland beziehungsweise den Karpaten.

Als wäre das nicht schon genug, bekommt der ehemalige Schuster sogar einen Adelstitel verpasst.

Aus Ignaz Stanglmayer wird damit praktisch über Nacht ein Mann, der sich für etwas ganz Besonderes hält.

Dumm nur: Die feine Gesellschaft interessiert sich weniger für seinen guten Namen als für sein gutes Geld.

Eine falsche Gräfin darf natürlich nicht fehlen

Besonders köstlich wird die Geschichte, als eine falsche ungarische Gräfin auftaucht.

Stanglmayer ist von ihrem Auftreten beeindruckt und merkt nicht, dass auch sie es vor allem auf sein Vermögen abgesehen hat.

Man könnte sagen: Er hat Geld geerbt – und dafür gleich mehrere neue Freunde gefunden.

Nur leider sind diese Freunde ungefähr so ehrlich wie ein Gebrauchtwagenhändler mit einer kaputten Hupe.

Am Ende ist das Geld weg

Irgendwann platzt die Seifenblase.

Die Geschäfte erweisen sich als Schwindel, das Vermögen verschwindet und Stanglmayers Traum vom gesellschaftlichen Aufstieg ist beendet.

Was bleibt?

Seine alten Freunde – und die Erkenntnis, dass sie offenbar wesentlich mehr wert sind als der ganze vornehme Zirkus.

Was Thoma eigentlich sagen wollte

Hinter dem Humor steckt eine durchaus ernste Botschaft: Geld macht einen Menschen nicht automatisch glücklicher oder besser.

Stanglmayer scheitert vor allem daran, dass er wegen seines Reichtums unbedingt jemand anderes sein möchte.

Ludwig Thoma nimmt damit Eitelkeit, Geldgier und den Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung aufs Korn.

Und genau deshalb wirkt die Geschichte erstaunlich zeitlos. Denn auch heute gibt es Menschen, die nach einem gewissen finanziellen Erfolg plötzlich glauben, dass Turnschuhe, Jeans und die alten Freunde nicht mehr standesgemäß sind.

Fazit

„Der Schusternazi“ ist eine humorvolle Geschichte über einen Mann, der reich wird und dabei beinahe den Verstand – und seine Freunde – verliert.

Am Ende muss er feststellen: Man kann sich zwar einen Adelstitel kaufen, aber echte Freunde gibt es nicht im Sonderangebot.

Und vielleicht ist das die wichtigste Lehre des Stücks: Schuster, bleib bei deinen Leisten – zumindest solange sie bequem sind.

Komödienstadel Bayerischer Rundfunk 1963


20.09.2026 – Wahl MV: Herzlichen Glückwunsch CDU!

20. September 2026

Aber auch den vielen Wählern der CDU bei der Bundestagswahl 2025 muss gratuliert werden. Unterstützung bekam die CDU in ihrer Hetze gegen die Vorgängerregierung von den Rechten Medien der BLÖD, der umWELTverschmutzung und nicht zuletzt des VIRUS.

Die CDU unter 5 Prozent

CDU-Chef Friedrich Merz ist bei der Wahl erst im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt worden. Hier erhielt er 325 von 618 abgegebenen Stimmen, notwendig waren 316 Stimmen des insgesamt 630 Bundestagsabgeordnete umfassenden Bundestags. Gegen Merz stimmten 289 Abgeordnete. Im ersten Wahlgang war Merz zuvor historisch gescheitert. Er erhielt nur 310 Stimmen – nötig wären 316 gewesen. Gegen Merz stimmten 307 Abgeordnete, bei drei Enthaltungen und einer ungültigen Stimme.

Dann arbeitet sein Volk viel zu wenig, ist zu häufig krankgemeldet. Ausserdem blockieren Ausländer die Arzttermine und verschwandeln das Stadtbild. Auch war er froh nach einer Angolareise endlich wieder teutsches Brot zu essen. Zuletzt merkt er an, dass sein Volk entweder nicht richtig zuhört oder seine Worte nicht kapiert. Zu dumm und zu faul.

84% der Befragten sind mit der Arbeit von Merz nicht zufrieden. Juli 2026 Statista

„Sein Volk“ hat nun offensichtlich genug von Merz. Schon das dritte Bundesland watscht die CDU ab. Aber 8 Landes-Chefs stehen hinter Merz. Zum über die Klippe schubsen.

Wer aber jetzt über die Wahlergebnisse lamentiert, vergisst die Hetze der CDU während der Regentschaft der Ampelregierung, sowie später beim Wahlkampf und das destruktive Verhalten der FDP. Letztere taucht wohl nie mehr über der 5% Grenze auf.

Merz ist der historisch schlechteste Bundeskanzler!

Im September 2026 lag Friedrich Merz bei 13 % Zufriedenheit – laut WDR/ARD erneut der niedrigste jemals dort gemessene Zufriedenheitswert eines amtierenden Bundeskanzlers. Zum Vergleich: Der bisherige Tiefstwert von Olaf Scholz lag bei 18 %.

Nun scheint die CDU Dank Merz es der FDP in MV gleich zu tun. Herzlichen Glückwunsch nochmal. Ihr Wegbereiter der Blau/Braunen.


20.09.2026 – Abwassereinleitungen und Wasserqualität auf den Kanaren – Wie sauber ist das Meer rund um Teneriffa?

20. September 2026

Das Meer rund um die Kanarisch

en Inseln gehört zu den wichtigsten natürlichen und touristischen Ressourcen der Region. Gleichzeitig gibt es ein Thema, das immer wieder für Diskussionen sorgt: „Abwassereinleitungen ins Meer und deren mögliche Auswirkungen auf die Wasserqualität an den Stränden.“

Playa Jardin um das Jahr 2000 herum

Eine aktuelle Datensammlung von Teneriffa News ermöglicht einen detaillierten Blick auf die Situation. Die Plattform wertet unter anderem behördliche Daten zu Badegewässern und Einleitungen aus und stellt diese für die einzelnen Strände übersichtlich dar. Nach dem Datenstand vom 17. September 2026 werden für die Kanaren 178 Badezonen, 403 registrierte Einleitungen ins Meer und mehr als 10.800 ausgewertete Laborproben aufgeführt.

## Abwasserleitungen direkt an der Küste

Besonders interessant ist die Zahl der registrierten Einleitungen. Von den 403 erfassten Einleitungen verfügen laut der Website 291 über keine gültige Genehmigung. Außerdem werden 21 Kläranlagen aufgeführt, bei denen keine biologische Reinigungsstufe vorhanden ist.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass an jeder dieser Stellen ungeklärtes Abwasser unmittelbar in einem Badebereich landet. Entscheidend sind unter anderem Entfernung zum Strand, Art der Einleitung, Behandlung des Abwassers, Strömungsverhältnisse und die tatsächlichen Messwerte der Badegewässer.

Gerade deshalb ist eine differenzierte Betrachtung wichtig.

## Teneriffa im Vergleich zu den anderen Kanareninseln

Teneriffa verfügt in der Datensammlung über 49 erfasste Badezonen, von denen für 44 entsprechende Befunde vorliegen. Im Archiv werden für Teneriffa derzeit acht Badeverbote beziehungsweise Warnungen aufgeführt.

Diese Zahlen sollten nicht als direkte Rangliste der Wasserqualität verstanden werden, da sich die Inseln hinsichtlich Zahl der Badezonen, Messungen und anderer Rahmenbedingungen unterscheiden.

Befunde und Badeverbote auf den Kanaren

## Playa Jardín – ein besonders bekanntes Beispiel

Ein Beispiel auf Teneriffa ist die Playa Jardín in Puerto de la Cruz. Dort weist die Datensammlung mehrere Abwassereinleitungen in der näheren Umgebung aus. Eine der aufgeführten Einleitungen befindet sich rund 229 Meter entfernt und wird als nicht genehmigt sowie mit lediglich einer Rechenstufe angegeben. Für die Playa Jardín werden 293 Proben seit Januar 2023 genannt; davon führten 14 zu einem Badeverbot oder einer Warnung.

Das Beispiel zeigt, weshalb die reine Existenz einer Abwasserleitung noch keine Aussage darüber erlaubt, wie stark ein bestimmter Strand tatsächlich belastet ist. Dafür müssen die konkreten mikrobiologischen Messwerte und die örtlichen Bedingungen betrachtet werden.

## Was wird bei der Wasserqualität gemessen?

Für die Bewertung der Badegewässer spielen insbesondere die Bakterien Escherichia coli (E. coli) und intestinale Enterokokken eine wichtige Rolle. Die Website greift hierfür auf amtliche Messdaten zurück. Als Quellen werden unter anderem die kanarischen Gesundheitsbehörden, das spanische Gesundheitsministerium mit dem System NÁYADE sowie europäische und spanische Umweltbehörden genannt. ([Teneriffa News][3])

Interessant ist dabei: Die Website verwendet zusätzlich eine eigene Berechnung, die Faktoren wie Entfernung einer Einleitung, Strömung, Niederschlag und historische Messwerte berücksichtigt. Diese berechnete Einschätzung ist ausdrücklich keine amtliche Messung.

## Regen und Meeresströmungen spielen eine Rolle

Die Wasserqualität kann sich kurzfristig verändern. Besonders nach starken Regenfällen können Abwassersysteme und Mischwasserkanäle stärker belastet werden. Auch Meeresströmungen können beeinflussen, ob eine Einleitung überhaupt in Richtung eines bestimmten Badebereichs transportiert wird.

Deshalb kann ein Strand trotz einer Abwassereinleitung in der Nähe über längere Zeit unauffällige Messwerte aufweisen. Umgekehrt kann eine kurzfristige Verschlechterung der Wasserqualität auftreten, ohne dass sich die Infrastruktur verändert hat.

Ein gutes Beispiel dafür liefert die Playa de Abades. Dort befindet sich laut Datensammlung eine Einleitung lediglich 94 Meter vom Badebereich entfernt. Sie wird als genehmigt aufgeführt, allerdings mit lediglich einer Rechenstufe und einem als schadhaft angegebenen Leitungszustand. Gleichzeitig wurden bei 35 seit Mai 2023 erfassten Proben keine Badeverbote oder Warnungen registriert.

## Was bedeutet das für Urlauber auf Teneriffa?

Für Badegäste bedeutet die Situation vor allem: Eine Abwasserleitung in der Nähe eines Strandes bedeutet nicht automatisch schlechte Wasserqualität.

Entscheidend sind die aktuellen amtlichen Messwerte und eventuelle offizielle Badeverbote oder Warnhinweise der zuständigen Behörden. Die von Teneriffa News dargestellten Daten können dabei eine zusätzliche Orientierung bieten, ersetzen aber ausdrücklich nicht die amtliche Badegewässerüberwachung.

Gerade bei Stränden mit bekannten Problemen lohnt es sich daher, vor dem Baden die aktuellen Hinweise zu kontrollieren.

## Fazit

Die Daten zeigen, dass Abwassereinleitungen auf den Kanarischen Inseln ein reales Infrastruktur- und Umweltproblem darstellen, das an einzelnen Küstenabschnitten auch mit Problemen bei der Badegewässerqualität verbunden sein kann. Gleichzeitig wäre es falsch, daraus abzuleiten, dass die Strände Teneriffas generell verschmutzt oder nicht zum Baden geeignet sind.

Tatsächlich zeigen die verfügbaren Messreihen ein differenziertes Bild: Nähe zu einer Abwassereinleitung und tatsächliche Wasserqualität sind zwei unterschiedliche Dinge. Erst die Kombination aus amtlichen Laborwerten, Badeverboten, Infrastruktur und den örtlichen Bedingungen ermöglicht eine sinnvolle Einschätzung.

Für Teneriffa-Urlauber bleibt deshalb eine einfache Empfehlung: Nicht nur auf die Nähe einer Abwasserleitung schauen, sondern vor dem Baden die aktuellen offiziellen Hinweise und Messwerte des jeweiligen Strandes prüfen.

Datenstand der verlinkten Übersicht: 17. September 2026. Die Berechnungen von Teneriffa News sind als ergänzende Einschätzung zu verstehen und ersetzen keine behördliche Badegewässerüberwachung.

Zur vollständigen Wasserqualitäts-Karte von Teneriffa News https://www.teneriffa-news.com/wasserqualitaet

https://www.teneriffa-news.com/wasserqualitaet/teneriffa/playa-jardin „Playa Jardín, Puerto de la Cruz: Wasserqualität und Badeverbote“

https://www.teneriffa-news.com/wasserqualitaet/teneriffa/playa-de-abades-los-abriguitos „Playa de Abades (Los Abriguitos), Arico: Wasserqualität und Badeverbote“


19.09.2026 – Kurzbesuch in Regensburg, Location für Weitwurf-WM gebucht

19. September 2026

Das Wichtigste: Die Location für die „5. Internationale KNX Geräte Weitwurf Weltmeisterschaft“ steht fest: Prösslbräu Adlersberg. Die Chefin Dagmar hat uns grünes Licht gegeben. Wir dürfen am 24.10.2026 die Wiese nutzen. Nur mit ihren Hühnern daneben sollen wir nicht werfen.

Gestern fuhr ich kurz mal nach Regensburg. Heutevormittag frühstücken ich im „Il Mercato“ und traf mich mit einer Freundin. Dann entschied ich mich zum „meinem Friseur“ im „Arcaden“ zu fahren. Meine Mähne muss gebändigt werden.

Und das hat die nette Lisa Maria vom „Carola“ super gemacht. Wir haben uns auch noch nett unterhalten. Eine echte Empfehlung.

Jetzt kann ich mich wieder sehen lassen.

Da in einem Monat die Weitwurf-WM stattfinden soll, wir aber noch keine Location haben, fuhr ich zuerst zum Guggenberger Weiher. Dort fand die Weitwurf-WM letztes Jahr mit viel Resonanz statt.

Allerdings hat das „Café“ eine neue Pächterin. Und die war nicht da. Also fuhr ich ein paar Meter weiter zur „Guggy Beach“. Dort traf ich auf den neuen Pächter. Er gab mir seine Nummer und ich nahm einen Kaffee und ein Eis. Dann genoss ich die Sonne. Die „Guggy Beach“ ist halt eine Schön-Wetter-Location. Einen Raum zum Essen oder Aufhalten bei schlechteren Wetter hat es nicht.

Da fiel mir ein, dass mir Axel ja den Adlersberg empfohlen hatte. Der „Prösslbräu“ von der Dagmar ist eine meine absoluten Lieblingslocations. Es gibt leckeres Essen, sehr gutes Bier, das Gelände und die Wiese ist mit einer Mauer eingefasst. Und Ferngereiste können sogar in Gästezimmern vom Prösslbräu übernachten.

Ich fragte Dagmar, ob wir dürfen. Und tatsächlich klappt das. Super!

Nun fehlt nur noch ein Punkt: Die Besichtigung des Konferenzraums im Hotel für das Wintertreffen der KNX Professionals im Januar. Als fuhr ich auf dem Rückweg nach Friedrichshafen. Zum Plaza Hotel.

Ich parkte mein Auto in der Tiefgarage am Hafen/Park und wanderte durch den Park an der Promenade entlang. Gerade ging farbenfroh die Sonne unter.

Auch der Konferenzraum ist gross genug für die Tagung und die Tischmesse. Also setzte ich meine Reise fort. Weiter ging es nach Meersburg, mit der Fähre nach Konstanz und dann noch 30 Minuten nach Hause. Fertig. Müde. Relax.


19.09.2026 – POD – Picture of the Day: I shot the Photographer!

19. September 2026

Wahnsinnsfoto: 40% Moment, 40% Szenerie, 10% Auge, 10% Technik

Heute schien den ganzen Tag die Sonne. Auf dem Rückweg fuhr ich bei Sonnenuntergang durch Friedrichshafen. Ich parkte in der Tiefgarage. Dann spaziert ich an der Promenade am Hafen entlang. Und schoss „viele“ Fotos. Alle sind für sich gesehen „toll“. Aber dieses Foto fiel mir auf. I shot the Photographer!

Huawei P30Pro aus 2019.

Das ist das Original.


19.09.2026 – Strassenbaumkonzept der Stadt – Mehr Bäume gegen die Hitze

19. September 2026

Die Stadt Zürich will ihre Strassen in den kommenden Jahrzehnten deutlich grüner machen. Mit dem neuen Strassenbaumkonzept soll die Bedeutung von Bäumen bei der Planung des öffentlichen Strassenraums deutlich erhöht werden. Das Konzept ersetzt das bisherige Alleenkonzept aus dem Jahr 1991 und verfolgt erstmals eine flächendeckende Strategie für Strassenbäume im gesamten Siedlungsgebiet.

Stadt Zürich

Das wichtigste Ziel: doppelt so viel Baumkronenfläche

Das zentrale Ziel ist ambitioniert: Bis 2050 soll sich die Baumkronenfläche auf öffentlichen Strassenparzellen von heute rund 12,5 auf 25 Prozent verdoppeln. Damit sollen Zürichs Strassen langfristig mehr Schatten bieten und einen Beitrag zu einem angenehmeren Stadtklima leisten.

Ein weiterer wichtiger Planungswert lautet:

Ein Baum pro 100 Quadratmeter öffentliche Strassenfläche

Dieser Wert gilt allerdings nicht als starre Vorschrift. Er soll dort erreicht werden, wo die örtlichen Bedingungen dies ermöglichen. Werkleitungen, Untergrund, Verkehr, Fuss- und Veloverkehr sowie andere Nutzungen können die Möglichkeiten für Baumpflanzungen einschränken.

Drei Handlungsfelder: Erhalten, Entwickeln und Beschleunigen

Das Konzept basiert auf drei grundlegenden Ansätzen:

Erhalten:
Bestehende, etablierte und prägende Bäume sollen möglichst geschützt und erhalten werden.

Entwickeln:
Bei Strassenbauprojekten sollen zusätzliche Bäume gepflanzt und die Bedingungen für bestehende und neue Bäume verbessert werden. Dazu gehört beispielsweise mehr Platz für Wurzeln und Baumkronen.

Beschleunigen:
In den kommenden zehn Jahren soll die Zahl der Neupflanzungen gezielt erhöht werden. Dabei spielt der Zeitpunkt eine wichtige Rolle: Ein Baum, der heute gepflanzt wird, kann bis 2050 eine wesentlich grössere Krone entwickeln.

Baumachsen und Baumquartiere

Ein wesentliches Element des Konzepts sind Baumachsen und Baumquartiere.

Baumquartiere betreffen vor allem Quartier- und Nachbarschaftsstrassen. Besonders in Gebieten mit wenig vorhandener Baumkronenfläche sollen zusätzliche Bäume entstehen. Ziel sind zusammenhängende, grüne Strassenräume, die das Erscheinungsbild der Quartiere prägen und gleichzeitig Schatten und Aufenthaltsqualität verbessern.

Baumachsen orientieren sich dagegen an wichtigen Stadtachsen. Bestehende Lücken in den Baumreihen sollen geschlossen und zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Dadurch sollen grüne Verbindungen zwischen Quartierzentren und anderen wichtigen Stadträumen entstehen.

Bäume werden Teil der Strassenplanung

Eine wichtige Änderung betrifft die Planung von Strassenbauprojekten. Bäume sollen künftig nicht erst nachträglich als Begrünung ergänzt werden, sondern bereits am Anfang eines Projekts berücksichtigt werden.

Bei jedem Strassenbauprojekt soll geprüft werden:

  • Welche bestehenden Bäume können erhalten werden?
  • Wo können neue Bäume gepflanzt werden?
  • Wie kann ausreichend Platz für Wurzeln geschaffen werden?
  • Wie können Baumkronen langfristig genügend Raum bekommen?
  • Wie lässt sich der gesamte Strassenraum von Fassade zu Fassade besser gestalten?

Damit werden Bäume zu einem festen Bestandteil der Strassenplanung.

Warum braucht Zürich mehr Strassenbäume?

Die Stadt sieht mehrere Gründe für die neue Strategie. Der verfügbare Platz wird durch Gebäude, Verkehr, Werkleitungen und andere Nutzungen immer knapper. Gleichzeitig setzen Hitze und Trockenheit den Bäumen zunehmend zu. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass die Baumkronenfläche im Strassenraum derzeit stagniert, obwohl Bäume für Hitzeminderung und Lebensqualität immer wichtiger werden.

Mehr Bäume sollen deshalb mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen:

🌳 mehr Schatten
🌡️ weniger Hitze im Strassenraum
🏙️ höhere Aufenthaltsqualität
🐝 mehr Lebensräume und ökologische Vernetzung
💧 bessere klimatische Bedingungen
🌿 attraktivere Quartiere und Strassenachsen

Die Stadt Zürich verbindet das Strassenbaumkonzept damit ausdrücklich mit Zielen zur Hitzeminderung, Stadtökologie und Biodiversität.

Was bedeutet das für Zürich bis 2050?

Wenn die Ziele umgesetzt werden, soll Zürich in Zukunft deutlich stärker von Bäumen geprägt sein. Besonders wichtige Strassenverbindungen sollen durchgehender begrünt werden, während in bisher wenig begrünten Quartieren neue Baumquartiere entstehen sollen.

Das langfristige Bild ist damit eine Stadt, in der Bäume nicht mehr lediglich dekoratives Element des Strassenraums sind, sondern zur grundlegenden Infrastruktur einer klimaangepassten Stadt gehören.

Kurz gesagt

Das neue Strassenbaumkonzept ist ein langfristiger Plan der Stadt Zürich, um mehr und grössere Bäume in den öffentlichen Strassenraum zu bringen. Der entscheidende Zielwert lautet: Verdoppelung der Baumkronenfläche von 12,5 auf 25 Prozent bis 2050. Gleichzeitig soll bei Strassenbauprojekten künftig bereits von Beginn an berücksichtigt werden, wie bestehende Bäume erhalten und neue Bäume integriert werden können.

Möglicher Titel für deinen Blogbeitrag:
„Zürich soll grüner werden: Das neue Strassenbaumkonzept für mehr Schatten und Lebensqualität“

Zum offiziellen Strassenbaumkonzept der Stadt Zürich